Hier klicken May May May Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Marteria SUMMER SS17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
44
4,3 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. August 2016
Fängt ganz interessant an, aber dann passiert gar nichts mehr außer endlosen
Ausführungen über die Ammergauer oder norwegische Geschichte, die keine
Spannung aufkommen lassen und mich das Buch ein paarmal haben weglegen
lassen. Ich hab schon interessantere Krimis gelesen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2017
Geniale Verknüpfung des Nordkaps mit Ogauund Ugau

Ein Echtes Lesevergnügen wenn man in die Geschichte eintaucht
Herzlich Dank für die Story
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2014
Nachdem die Feuerwehr den Brand auf dem Hof des Altbauern Schmid
gelöscht hat, finden sie zwei verbrannte Leichen im Silo.Wie sich herausstellt
handelt es sich um die rümänische Pflegekraft Ionella, die sich im Wechsel
mit anderen Frauen aus Rumänien um die alten Schmids kümmerte,
weil keiner in der Familie dafür die Zeit, die Kraft oder die Muse hatte.
Bei der zweiten Leiche handelt es sich nicht, wie zunächst angenommen um eine
befreundete Pflegerin, sondern um ein norwegisches Au-Pair Mädchen.

Alles könnte auf einen Unfall hindeuten - die beiden Frauen hatten versucht
eine Katze zu retten, die ins Silo gelaufen war und alle drei wurden von
den Dämpfen bewußtlos und starben. Allerdings hätte die Katze dann
keinen eingeschlagenen Schädel .... Das Ermittlerduo Irmi Mangold und
Kathi Reindl machen sich mit ihrem Team an die Arbeit.

Die Familie Schmid entpuppt sich nicht unbedingt als nett. Ging es darum
die alten Leute ins Pflegeheim abzuschieben um den Hof und das Land
schnellstens zu verkaufen. Oder ging der sexuelle Übergriff des Enkels
an einer 'billigen Rumänin' diesmal schief.In was für Geschäfte
sind die Schmids verwickelt ?

Eine Phosphorbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die in der Scheune lag,
hatteden Brand beschleunigt. Der alte Schmid war damals in Norwegen
stationiert ... Das norwegische Au-Pair Mädchen hatte interessanten
E-mail Kontakt in die Heimat. Wäre das zu weit hergeholt ?

Fazit
Ein guter Kriminalroman mit ernsten Themen im Hintergrund. Da während
der Ermittlung auch eine Reise nach Norwegen ansteht und Irmi Mangold
dort vorher eine Zeit zur Erholung verbracht hatte, erfährt man
nicht nur viel über die Geschichte Bayerns, sondern auch über
Norwegen und die Zeit des zweiten Weltkrieges.

Dies ist der achte Fall von Mangold/Reindl - mein erster, aber man
kommt problemlos in die Geschichte hinein - ein gut zu lesendes Buch
ohne Blut und fiese Einzelheiten.

Viele Grüße von der Numi
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das Buch beginnt wie ein typischer Regionalkrimi: Ein Großbrand auf einem Bauernhof; beim Schmid. Die Tenne brennt lichterloh, aber die Feuerwehr kann das Wohnhaus retten. Allerdings: Im - uralten und niedergebrannten - Holzsilo werden 2 Leichen entdeckt. Ein Gärgasunfall?
Von da an nimmt der Krimi - im wahrsten Sinn des Wortes - "Fahrt auf". Die Mitglieder der Familie Schmid entpuppen sich als nicht gerade sehr nette Zeitgenossen. Und da ist noch der Altbauer. Seine Vergangenheit, seine Militärzeit in Norwegen während des 2. Weltkriegs scheinen der Schlüssel zur Lösung des Falles zu sein. Irmi Mangold, dieses Mal sogar in Norwegen unterwegs, und Kathi Reindl ermitteln wie immer mit großem Engagement...
Nicola Förg verbindet sehr geschickt Lokalkolorit mit Zeitgeschichte. Sie will Zeitzeugen ein Denkmal setzen, hier in Krimiform. Das ist ihr ausgezeichnet gelungen!
Chapeau!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
„Scheunenfest“ von Nicola Förg ist der nun bereits sechste Fall für die Kommissarin Kathi Reindl und ihrer Vorgesetzten Irmi Mangold. Doch zuerst sieht es so aus, als ob Kathi den neuen Fall allein mit ihrer Kollegin Andrea aufklären muss, denn Irmi macht Urlaub im Norden Norwegens. Hier macht sie eine Auszeit von ihrem letzten Fall, der ihr psychisch sehr zugesetzt hat. Doch als Kathi Irmi anruft, erwacht schnell wieder deren Kriminalistensinn.

In Unterammergau ist eine Tenne abgebrannt. Im darin befindlichen alten Holzhochsilo werden zwei Frauenleichen gefunden und, wie sich später herausstellt, auch eine tote Katze. Gerät man in Bodennähe des Silos, stirbt man schon nach kurzer Zeit an den Gärgasen. Eine der toten Frauen war Pflegerin des alten Bauern und seiner Frau, denen der Hof gehört. Für Kathi und der aus dem Urlaub zurückgekehrten Irmi stellt sich nicht nur die Frage danach, welche Identität die zweite Tote hat, sondern ob die Frauen versehentlich ins Silo gerieten oder hineingestoßen wurden. Weitere Fragen wirft eine Phosporbombe auf, wie sie im zweiten Weltkrieg verwendet wurde, die in der Tenne platziert war. In der Familie des Bauern begegnen den beiden Ermittlerinnen Hass und Missgunst. Und erst nach mühsamer Kleinarbeit kommen sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur, das eventuell zur Aufklärung des Falls beitragen könnte.

Ich habe bisher noch keinen Krimi dieser Ermittlerinnen-Reihe gelesen. Doch die Autorin hat entsprechend fehlendes Vorwissen geschickt in den Roman eingebaut, so dass sich für mich letztlich ein rundes Gesamtbild ergeben hat. Von Beginn an merkt man, dass die beiden Vermittlerinnen vertraut im Umgang miteinander sind. Sie ergänzen sich in ihren Eigenschaften sehr gut. Irmi ist die etwas Ältere der beiden und eine typische Dorfbewohnerin. Sie ist geschieden, kinderlos und wohnt zusammen mit ihrem Bruder. Sie kann gut mit anpacken und bringt in ihre Ermittlungsarbeit nicht nur das Wissen über die örtlichen Gepflogenheiten, sondern auch Kenntnisse über handwerkliche Tätigkeiten mit. Kathi ist dagegen ein leicht aufbrausender Typ. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist oftmals erschreckend ehrlich, jedoch nicht nachtragend. Zum Glück weiß Irmi Kathis Temperament stets schnell abzukühlen.

Neben der Liebe zur Heimat fühlt man durch die begeisterte Beschreibung der Landschaft und so mancher norwegischer Eigenheit in diesem Krimi auch ein Faible der Autorin zu Norwegen. Doch unterbrochen wird die Schwärmerei durch viel ernstere Themen, die sich bei der Aufklärung des Falls ergeben. Die Autorin hat dazu sehr gut recherchiert. Feindlichkeiten, die sich aus der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, sei es durch örtliche Verbundenheit oder im größeren Maß ethnisch, werden hier angesprochen. Einen kritischen Blick wirft sie aber auch auf die Probleme junger Osteuropäerinnen, die als Pflegerinnen auf Zeit nach Deutschland kommen.

Trotz der ersten Hintergründe war der Krimi sehr unterhaltsam und vom Schreibstil her mühelos zu lesen. Eingeflochtene Wortwechsel im bayrischen Dialekt wirkten auflockernd. Dank einiger unerwarteter Wendungen konnte auch die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten werden. Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch gerne an Leser von guten Krimis weiter.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2014
aber auch nicht überragend. Ich habe als letztes Buch "Bluteis" von Marc Ritter gelesen - wenn man dieses Buch als Vergleich an Qualität etc. anlegt, dann hat natürlich fast kein regionaler Krimi eine Chance dagegen. Wenn man das Buch für sich betrachtet (und vorher ALLE Bücher von Nicola Förg gelesen hat) und liest, dann kommt man Anfangs nur zäh in den Krimi rein.

Zwei Tote in einem Silo bei einem Hofbrand auf einem Nachbardorf
Irmi auf einmal in Norwegen - WARUM?
Viel geschichtliche Aspekte
etc.

Nichts desto trotz: Das Ermittlerduo Irmi Mangold und
Kathi Reindl machen sich mit ihrem eingespielten Team (Sailer und Andrea) an die Arbeit.

Wenn man erstmal die ersten 40-50 Seiten überwunden hat ist man ganz gut drinnen im Krimi und sollte auch ohne alle Förg-Bücher über Irmi Mangold gelesen zu haben, gut mitkommen...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2014
Der Krimi liest sich ohne Mühe. Es gibt keinen Moment, wo die Geschichte absackt oder belanglos wird. Ständig kommen immer neue Punkte hinzu, welche den eigenen Kriminalgeist anregen und Vermutungen entstehen lässt. Spannend geschrieben und auch der historische Teil wirklich gut gemacht. Die Verknüpfungen erscheinen mir zwar doch etwas sehr weit hergeholt, aber es stört nicht. Ich werde mir also gerne noch einen zweiten Krimi von Nicola Förg besorgen und hoffentlich ist der genauso spannend!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 4. August 2014
Nach einem Scheunenbrand in Unterammergau werden im angrenzenden Silo des Anwesens zwei verbrannte Frauenleichen gefunden. Kathi Reindl von der Mordkommission Garmisch, die sich mit dem Fall befasst, stellt sehr bald fest, dass die beiden Frauen bereits tot waren, als der Brand ausbrach. Handelt es sich um einen Unfall, wollten die beiden Frauen eine Katze retten und wurden Opfer der gefährlichen Gase im Silo oder war es doppelter Mord? Kathi ruft ihre Kollegin Irmi Mangold zur Hilfe, die sich gerade eine Auszeit genommen hatte, um die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten, die sie bei ihrem letzten Mordfall machen musste. Nun ist Irmis alter Elan wieder da, und sie stürzt sich sofort in die Ermittlungen. Untersuchungen bringen zutage, dass es sich bei der einen Toten um die junge Rumänin Ionella handelt, die als Pflegekraft für das alte Ehepaar gesorgt hat, dem der betroffene Bauernhof gehört. Das zweite Opfer stellt sich als die norwegische Studentin Runa heraus, die mit Ionella befreundet war. Während der Vernehmungen der Familie, der das Anwesen gehört, treffen die beiden Ermittlerinnen und ihr Team auf ganz verschiedene Charaktere, die zum Teil sehr ablehnend reagieren, als sie nach Ionella befragt werden. Der Fall wirft viele Fragen auf. Was hatten die beiden Frauen in dem Silo zu suchen und wer hätte einen Grund gehabt Ionella und ihre Freundin umzubringen?

„Scheunenfest“ ist bereits der sechste Fall für das erfolgreiche Ermittlerteam um Irmi Mangold und Kathi Reindl. Ich habe noch nicht alle gelesen, sondern die Serie erst mit dem vorherigen Band „Platzhirsch“ kennengelernt, wobei ich jedoch die beiden Protagonistinnen gleich ins Herz geschlossen habe. Die Bücher der Serie von Nicola Förg werden als „Regionalkrimis“ eingeordnet, und auf dem Cover, das den Eindruck verstärkt, steht auch ganz groß „Alpenkrimi“. Wer hier jedoch urige Hüttengaudi mit kauzigen Ermittlern erwartet, wird nicht auf seine Kosten kommen, denn Nicola Förgs Krimis spielen zwar im Alpenland, aber sie haben durchaus einen ernsten Hintergrund. Wie bereits im vorherigen Band, gibt es auch diesmal wieder historische Verknüpfungen zum Fall, und auch in ihrem neuen Krimi bringt die Autorin ihren Lesern ein Schicksal nahe, das auf „Altlasten“ der Geschichte beruht, in diesem Fall führt die Spur zurück zur Zeit des zweiten Weltkriegs, als viele deutsche Soldaten als Besatzer in Norwegen eingesetzt waren. Auch über Norwegens benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Samen erfährt man so einiges.

Die Autorin untergräbt die vielfach propagierte und gepriesene „Landlust“ und rückt das Bild von der ländlichen Idylle zurecht, das sich vielfach in den Köpfen festgesetzt hat, denn trotz der malerischen Landschaft ist auch in der Alpenregion nicht alles eitel Sonnenschein. Nicola Förg schildert Szenen aus dem Alltag und beschreibt die Situation der Bauern, die nicht so rosig ist, wie Hochglanzmagazine uns gerne glauben lassen.
Sie zeichnet sehr facettenreich eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Charaktere, da gibt es die Stillen, die Perfekten, die Gutmenschen, die Urigen, die Aufrührerischen und die Ungehobelten, halt wie auch im wirklichen Leben. In einer realistischen, glaubhaften Kulisse hat sie wieder einen packenden Fall für ihre beiden sympathischen Heldinnen des Alltags geschaffen, der fast bis zuletzt Fragen offen lässt und den Leser kräftig ins Grübeln bringt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2015
Der Plot und dann die Auflösung sind wirklich gut. Die überraschende, aber schlüssige Verbindung der Handlung mit Norwegen gibt dem Ganzen zusätzliche Spannung. Es sind viele Themen angeschnitten - Ausbeutung von Pflegekräften, Nachwirkungen des 2. Weltkriegs u.a..Die Umsetzung kommt aber etwas zu kurz . Die Figuren bleiben daher ein wenig farblos. Die zum Teil in der Wirklichkeit unmögliche Behandlung der Pflegekräfte wie Sklaven bei uns, was ich aus eigener Beobachtung bestätigen kann, hätte noch lebendiger durch Szenen und Dialoge bzw. im Verhalten der Personen dargestellt werden können. Somit bleiben viele Passagen nur belehrend und die Autorin drängt sich mit ihrer Lebenssicht zu sehr in den Plot. Der alte Mann - ich verrate nichts - hätte auch bei einer bestimmten Begegnung einen emotionalen Höhepunkt in der Handlung liefern können, der leider verschenkt wurde.
Auch wenn manche Kritiker zu viel "Geschichtsunterricht" in der Handlung kritisieren, finde ich diesen Aspekt jedoch sehr positiv, Ein Krimi darf gern auch ein bisschen "Bildungsroman" sein. Alles in allem: Nicola Förg -Fans wie ich kommen auch bei ihrem neuen Krimi voll auf ihre Kosten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2014
Ein netter, förg-typischer Krimi, der sich auf eine zaghafte Analyse der Geschehnisse im 2. Weltkrieg einlässt und das Schicksal der Menschen aus der Kiregs- und Nachkriegszeit aufzuarbeiten versucht. Die Krimihandlung ist leider etwas "an den Haaren herbeigezogen" - dennoch aufgrund des Gesamtkontexts durchaus lesenswert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden