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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
59
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am 29. Februar 2016
Ich werde dieses Buch auf alle Fälle weiter empfehlen - aber nur zum einmaligen Lesen..
Es ist so eine Geschichte, die man (teilweise) gelesen haben muss, aber nicht nochmal lesen braucht.. Teilweise musste ich mich echt zwingen, das Buch zur Seite zu legen, weil ich sonst zu wenig Schlaf bekommen hätte.. ^^' ..aber teilweise hätte ich auch gerne ein paar Teile überlesen, weil mir manches zu suspekt war. (ich glaube eher an das, was wirklich ist ^^) Auch finde ich, dass zu viel auf einmal in die Geschichte gepackt wurde.. :( Außerdem ist mir manches zu vorhersehbar.. (wenn man schon viel gelesen hat, bleibt das irgendwann nicht mehr aus ^^)
Ich kam gut in die Geschichte rein, die Charaktere werden klar dargestellt und die Geschichte ist echt spannend geschrieben! :)

©2011
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. September 2011
Sarah macht mit ihrer Schwester und ihrem Schwager Urlaub auf Sizilien, um sich von der Trennung von ihrem Freund sowie einem schweren Schicksalsschlag zu erholen. Dort lernt sie den geheimnisvollen Alex kennen, der mit seinem kleinen Sohn im gleichen Hotel wohnt und dessen Frau ihn vor kurzem überraschend verlassen hat. Zwischen Alex und Sarah funkt es und Sarah, die nicht wieder zurück in ihre Heimat Manchester will, nimmt Alex Angebot an, für seinen Sohn als Kindermädchen zu fungieren. Sie folgt ihm in seinen Heimartort und stellt dort fest, dass Alex verschwundene Frau noch immer sehr präsent ist. Die Bewohner im Ort begegnen ihr mit Misstrauen und die Zeichen mehren sich, dass Alex Frau vielleicht nicht freiwillig gegangen ist.

Die Zutaten für eine geheimnisvolle Geschichte mit ein bisschen Grusel, Spannung und Geheimnissen sind alle vorhanden und Lesley Turney gelingt es auch durchaus, daraus einen spannenden Mix zu machen. Ebenso wie Sarah vermutet man als Leser schnell, dass Alex Frau vielleicht nicht ganz freiwillig gegangen sein könnte, bzw. dass hier versucht wird, ein Verbrechen zu vertuschen. Alex Verschlossenheit und Weigerung, etwas von seiner Vergangenheit preiszugeben, tragen ein Übriges dazu bei, den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten und mit einem überraschenden Ende aufzuwarten.
Einerseits konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht, andererseits hat mich die Protagonistin aber teilweise wirklich genervt. Sie ist ein Lamm, das ständig alles hinnimmt und die Fehler immer bei sich sucht, immer Verständnis für alles aufbringt und jedwede schlechte Laune von Alex entschuldigt. Während Sarah auf der Suche nach Alex Vergangenheit ist und mehr über den Mann erfahren will, mit dem sie zusammenlebt, interessiert sich Alex nicht die Bohne für Sarahs Vergangenheit. Für ihn zählt nur das Jetzt. Das ändert sich bis zum Schluss nicht und diese Einseitigkeit und Unterwürfigkeit Sarahs trägt für mich auch zu einem deutlichen Punktabzug bei.

Gut hingegen gefallen hat mir der Schreibstil Lesley Turneys, der sehr dicht ist, Stimmungen und Bilder einfängt und die Protagonisten fühl- und greifbar macht. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, so hat man als Leser nie das Gefühl, bloßer Beobachter zu sein sondern aktiv am Geschehen teilzuhaben.

Ich hoffe, dass die Autorin in ihren nächsten Büchern ihren Protagonisten etwas mehr Rückgrat spendiert, denn grundsätzlich hat dieses Buch Lust auf weitere Bücher von Lesley Turney gemacht
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am 11. Januar 2012
INHALT:
Alex und Sarah lernen sich im Urlaub auf Sizilien kennen. Sie hat gerade ihr Kind verloren und sich von ihrem Mann getrennt, er wurde von seiner Frau verlassen und kümmert sich seit dem alleine um ihren gemeinsamen Sohn Jamie. Die beiden beginnen eine Affäre und Alex bietet Sarah an, als Haushälterin zu ihm aufs Land zu ziehen. Sarah nimmt das Angebot an, um aus ihrem alten Leben herauszukommen. Doch damit begibt sie sich eine Welt, die noch viel mehr aus den Fugen geraten ist, als ihre eigene. Denn die Anzeichen häufen sich, dass Alexanders Frau Genevieve ihn gar nicht verlassen hat, sondern ermordet wurde. Wem kann Sarah jetzt noch trauen?

MEINE MEINUNG
Die Geschichte beginnt zwar wie eine klassische Liebesgeschichte, wandelt sich jedoch schnell zu einem geheimnisvollen, spannenden Roman, der Elemente von Krimi und Psychothriller in sich vereinigt. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig und immer wieder kommen neue Geheimnisse über die Familie und die Dorfbewohner ans Licht, ohne dass der Zusammenhang künstlich oder gewollt erscheint. Lesley Turney gelingt es hervorragend, eine subtile, fast gruselige Spannung über die Beziehung von Alex und Sarah und auch Jamie zu legen, die einen als Leser mal an Alexanders Unschuld und auch manchmal an Sarahs Geisteszustand zweifeln lässt. Bildet sie sich alles nur ein? Oder ist Alex wirklich ein skrupelloser Mörder, der die Mutter seines Sohnes umgebracht hat?
Es ist schwer, sich der Atmosphäre dieses Romans zu entziehen, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, Genevieve ist wie ein Schatten, der die ganze Zeit über der Geschichte schwebt und alles anders scheinen lässt, als es eigentlich ist. 'Die fremde Frau' ist eine Geschichte, die sich sehr positiv von allem unterscheidet, was ich bisher gelesen habe und sich nicht vergleichen oder in eine Reihe stellen lässt.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass das Tempo gegen Ende des Romans stark angezogen wurde. Nach dem langsamen Aufbau der Exposition und der Geschichte, hätte die Autorin sich nach meinem Geschmack auch etwas mehr Zeit für die Auflösung lassen können.
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am 8. Juni 2012
Ich kann sagen, dass mir das Buch besser gefallen hat als ich es beim Anfangen erwartet hatte.

Wie Sarah ihr altes Leben aufgibt und zu Alexander und seinem Sohn Jamie zieht, ist nicht leicht nachzuvollziehen. Speziell das Verhalten von Alexander hat einem beim Lesen öfter aufgeregt. Zum Einen geht er den bequemen Weg, seinen Haushalt und die Betreuung seines Sohnes in Sarahs Hände zu legen. Aber ihr gegenüber ist er eher schroff und wortkarg. Dann auch mal sehr ungehalten, wenn sie was nachfragt oder etwas auf die verschwundene Genevieve bezieht.

Aber Sarah selbst wird ja täglich und von allen Seiten damit konfrontiert. Und alle um sie herum sind mehr als feindseelig zu ihr. In dieser Phase war es speziell als Frau schwer, Sarahs Ansichten zu verstehen und irgendwie auf ihrer Seite zu sein. Viel eher hätte man ihr geraten, das Haus, die ganzen Anfeindungen und die mögliche Gefahr schnell zu verlassen.
Der Autorin ist es die ganze Zeit gelungen, die Spannung hochzuhalten bzw. Zweifel zu streuen. Man sieht Sarah permanent in Gefahr und ständig gibt es kleine Wendungen in dem Fall, die nur schwer erklärbar sind. Was wirklich geschehen ist, bleibt sehr lange im Dunkeln und ich fand es spannend bis zum Schluss.
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am 6. Dezember 2011
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Sarah ist nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat und von der Affäre ihres Mannes mit ihrer besten Freundin erfahren hat, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf Urlaub in Sizilien. Dort begegnet sie Alex und seinen Sohn Jamie, die nach dem Verschwinden von Jamies Mutter private und berufliche Angelegenheiten dort regeln. Sarah verliebt sich Hals über Kopf in Alex und fühlt sich auch Jamie sofort sehr nahe. Nach dem Ende des Urlaubes zieht Sarah zu Alex und Jamie in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf und gibt sich vorerst den Bekannten und Verwandten gegenüber als Jamies Kindermädchen aus. Doch so glücklich, wie sie es sich vorgestellt hat, verläuft ihr Leben auch dort nicht. Alex verhält sich ihr gegenüber distanziert, die Dorfgemeinschaft tratscht und lästert über sie und auch über Alex, da dieser so kurz nach dem Verschwinden seiner allseits geschätzten Frau Genevieve eine neue Frau ins Haus geholt hat. Die Vergangenheit und das ständige Gerede über Genevieve werden für sie zunehmend unerträglich und auch die Abgeschiedenheit ohne funktionierende Handyverbindung wird für Sarah zunehmend belastender.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist etwas detailverliebt, aber für einen Roman sehr gut passend. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Klischees bedient wurden, wie zB Sarah erwischt ihren Mann mit ihrer besten Freundin in ihrem gemeinsamen Ehebett, Sarah verliebt sich Hals über Kopf in den fremden Mann und zieht sofort zu ihm und vor allem das Ende des Buches war schon recht kitschig. Abgesehen davon habe ich es wirklich genossen, das Buch zu lesen und war fast etwas traurig, dass es zu Ende war. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken authentisch, sodass sie mit der Zeit immer vertrauter werden und man als LeserIn das Gefühl vermittelt bekommt, mitten im Geschehen dabei zu sein und die Personen selbst zu kennen.
Vor allem Sarah wirkt sehr verletzlich, aber auch ein wenig naiv, sodass man sehr mit ihr mitfühlt. Zudem wird sie von ihren Verwandten nicht verstanden und flüchtet sich in die Beziehung mit Alex, die dann zu Beginn allerdings auch nicht so gut läuft, wie sie es sich erwartet hat. Sie steht ständig im Schatten von Alexanders Frau Genevieve, die anscheinend von allen vergöttert wird. Auch das Verschwinden von Genevieve ist noch nicht geklärt als Sarah bei Alex einzieht. Es ist nicht bekannt, ob Genevieve verschwunden ist, ob sie freiwillig gegangen ist oder ob ihr ein Unglück geschehen ist und sie bereits tot ist. Im Laufe der Suche nach Genevieve gerät auch Alex zunehmend ins Visier der Polizei und Sarah weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und woran sie bei Alex ist, aber nach Hause zurückkehren möchte sie auch nicht. Man kann als LeserIn sehr gut nachvollziehen in welcher ungünstigen Situation sich Sarah befindet.
Mit Alexander konnte ich mich über das gesamte Buch hinweg nicht anfreunden. Er wirkt als Persönlichkeit eher distanziert und kalt, kümmert sich zwar rührend um seinen Sohn, aber zu Sarah ist er - ausgenommen vom Urlaubsflirt - nicht wirklich herzlich und er wirkt auch nicht in sie verliebt. Mir kommt vor, dass er trotz allem noch sehr an seiner Frau hängt und ihr nachtrauert und dass er nicht wirklich zu Sarah steht, denn ansonsten hätte er sie auch besser in die Dorfgemeinschaft integriert und ihre Beziehung von Anfang an kundgetan.

Titel und Cover:
Der Titel hat mich persönlich sehr angesprochen und das Cover ist wunderschön gestaltet - eine sehr schöne Aufmachung, die das Buch zusätzlich aufwertet.
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am 1. November 2011
Eine schöne Geschichte hat Lesley Turney hier geschrieben.

Sarah, eine junge Frau wird nach einer Todgeburt von ihrem Freund Laurie mit ihrer besten Freundin betrogen.
Um auf andere Gedanken zu kommen fliegt sie mit ihrer Schwester May und deren Mann Neil nach Sizilien.
Dort lernt sie Alexander kennen, dessen Frau spurlos verschwunden ist und der mit seinem Sohn Jamie geschäftlich dort ist.
Alex bietet Sarah an mit zu ihm nach Hause zu kommen, als Kindermädchen für Jamie für ihn zu arbeiten für ein Taschengeld und Unterkunft/Kost.
Sarah, die sich eh auf anhieb in Alex verguckt hat und auf Sizilien ein bisschen Spaß mit ihm hatte sagt ohne Bedenken zu.
Was sie dort erlebt mit einem Mann, der noch an seiner verschwundenen Frau hängt, die ihn betrogen hat, was die Familie und das Dorf dazu sagen und was sonst noch alles passiert solltet ihr selber lesen.

Ich fande das Buch sehr schön.
Das Cover ist ansprechend und hat harmonische Farben. Die Charaktere sind unterschiedlich und authentisch: Alex, der verschlossene, betrogene Mann, Genevieve seine verschwundene, reiche und berühmte Frau, Jamie der kleine schüchterne Sohn, der seine Mama vermisst, May und Neil die aufopfernde Familie, die erst nervt und dann eine große Hilfe ist und Virginia, die Mutter von Gen, die die neue Situation nicht dulden will.
Zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Liebe und Streit geht es auch um das Vertrauen.
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Sarah macht gerade eine schwere Zeit durch. Sie muss eine Totgeburt verarbeiten und außerdem mit der Tatsache klarkommen, dass ihr Freund eine Affäre mit ihrer besten Freundin hat. Da kommt ihr das Angebot ihrer Schwester May und deren Mann Neil, sich eine Auszeit zu nehmen und gemeinsam mit ihnen nach Sizilien zu fahren, gerade recht . Sie hofft, sich dort zu erholen und sich darüber klar zu werden, wie es weiter gehen soll.

Auf Sizilien lernt sie den verschlossenen Alexander und seinen knapp 7jährigen Sohn Jamie kennen. Alexander ist attraktiv, aber zurückhaltend und eher schweigsam; ihn umgibt eine etwas geheimnisvolle Aura. Erst nach und nach erfährt Sarah, dass er von seiner Frau Genevieve verlassen wurde. Über die näheren Umstände gibt er jedoch nichts preis. Dennoch oder vielleicht gerade aufgrund Alexanders unzugänglichem Verhalten fühlt Sarah sich zu ihm hingezogen und beginnt eine Affäre mit ihm.

Zum Ende ihres Aufenthaltes macht Alexander Sarah einen eher ungewöhnlichen Vorschlag. Sie soll mit ihm nach Avalon, seinem Wohnsitz in dem kleinen Dorf Burrington Stoke, kommen - aber offiziell nicht als seine Geliebte, sondern als Haushälterin und Betreuung für den kleinen Jamie. Da die junge Frau nicht nur Alexander mag, sondern auch den Jungen ins Herz geschlossen hat, geht sie auf dieses Arrangement ein. Sie hofft, damit ihre Vergangenheit bewältigen zu können. Ihre Schwester ist von der ganzen Sache nicht gerade begeistert und macht sich große Sorgen.

In Burrington Stoke angekommen, spürt Sarah das zurückhaltende und fast schon misstrauische Verhalten der Dorfbewohner ihr gegenüber. Auch Alexanders Schwiegereltern sind sehr reserviert. Schnell muss Sarah erkennen, dass die gutaussehende, talentierte Reiterin Genevieve im Ort sehr beliebt war und keiner ihr Verschwinden versteht. Keiner glaubt, dass die lebensfrohe Genevieve Mann und Kind einfach so, ohne irgendeine Nachricht, verlassen hat. Alle sind vielmehr der Ansicht, dass Alexander etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat und dass Sarah womöglich auch irgendwie mit drinsteckt . Diese Haltung verstärkt sich erst recht, als klar wird, dass die Beziehung zwischen Alexander und Sarah eben nicht nur geschäftlicher Natur ist.

Schließlich schaltet sich auch die Polizei ein und der Verdacht, dass Genevieve nicht mehr lebt, verhärtet sich. Und obwohl Sarah sich nicht vorstellen kann, dass der fürsorgliche, liebevolle Alexander mit dieser Angelegenheit etwas zu tun hat, kommen ihr immer mehr Zweifel, insbesondere da er offensichtlich auch Geheimnisse vor ihr hat. Die Situation spitzt sich immer weiter zu. Sarah ist verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll. Weggehen kann und will sie nicht. Denn sie liebt den kleinen Jamie sehr und hat ihm fest versprochen, ihn niemals zu verlassen. Sie fühlt sich alleingelassen und weiß nicht, an wen sie sich wenden soll. Da kommt ihre äußerst besorgte Schwester und deren Mann zu Hilfe. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche.

Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi. Nach einem eher harmlosen Anfang der Handlung wird die Spannung nach und nach sehr feinfühlig immer mehr gesteigert. Man möchte wissen, ob Alexander seiner Frau etwas angetan hat oder ob sie tatsächlich einfach so gegangen ist? Es gibt immer mal wieder unvorhergesehene Wendungen in der Geschichte.

Auch Sarah's Verhalten und ihre Ängste sind sehr subtil dargestellt. Man kann sich gut in ihr Denken und Empfinden hineinversetzen. Dies wird noch durch die aus Sarah's Sicht gewählte Ich-Form unterstützt. Manchmal fragt man sich unwillkürlich, ob die zu Depressionen neigende Sarah aufgrund ihrer Vorgeschichte nicht überreagiert und vielleicht sogar ein wenig paranoid ist.

Dagegen bleiben die Gefühle und Gedanken von Alexander eher etwas im Dunklen. Dies unterstreicht aber meines Erachtens ganz gut seinen introvertierten Charakter.

Der Schreibstil als solches ist sehr angenehm und das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Die verschiedenen, zum Teil geheimnisvollen Stimmungen und Bilder werden anschaulich dargestellt.

Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und fühlte mich gut unterhalten. Allerdings muss auch ich sagen, dass die Geschichte in einigen Teilen wirklich stark an das Werk " Rebecca " von Daphne du Maurier erinnert welches ich übrigens auch sehr gerne gelesen habe ). Das beeinträchtigt das Lesevergnügen aber meiner Ansicht nach nicht
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am 14. September 2011
Nach einigen harten Schicksalsschlägen, flüchtet Sarah mit ihrer Schwester May und deren Mann nach Sizilien um dort Urlaub zu machen und sich zu erholen. Dort lernt sie den geheimnisvollen Alexander und dessen Sohn Jamie kennen. Auch Alexander hat ein paar herbe Erfahrungen machen müssen. Beide sind sich einig das ein Neuanfang das beste wäre, und Sarah nutzt diese Gelegenheit um ihre Zelte gänzlich abzubrechen und in Burrington Stoke als Jamies Kindermädchen ein neues Leben anzufangen.

Der Roman ist in der Ichform in der Vergangenheit geschrieben. Es liest sich so, als ob Sarah nur für einen selber erzählt. Sarahs Ton wirkt immer ein wenig melancholisch, fast trübselig. Aber das passte zum Erzähltem.
Es gibt in der Geschichte ein paar mysteriöse Aspekte die ins übersinnliche gehen, wobei aber nie völlig klar ist ob Sarah sich die Sachen einbildet, oder ob sie Wirklichkeit sind. Auf jeden Fall jagten mir diese Dinge eine Gänsehaut ein und ich habe mich regelrecht gegruselt.
Die Hauptfigur Sarah war mir durch ihr natürliches Auftreten sofort sympathisch. Bei Alexander bin ich mir noch immer nicht sicher ob ich ihn mag oder nicht. Überhaupt ist es schwierig diesen Roman richtig einzuordnen. Weil Sarah es wirklich sehr genau nimmt mit ihrer Erzählung und ganz am Anfang beginnt und auch sehr ins Detail geht, war es schwierig herauszufinden worauf die Autorin hinaus wollte. Das machte es aber umso spannender.
Die ganze Zeit über fühlte ich mich wunderbar unterhalten. Bis die Pointe kam... die hat Lesley Turney richtig versemmelt. Ich kann leider nicht ins Detail gehen ohne zuviel zu verraten, aber das Ende hätte der Höhepunkt des ganzen sein können. Stattdessen kam es bei mir rüber, als ob die Autorin ganz schnell fertig werden wollte. Schade drum!!!

Ein paar der anderen Rezensenten fanden "Die fremde Frau" gleiche sehr stark dem Roman "Rebecca" von Daphne du maurier. Das kann ich jetzt nicht beurteilen weil ich "Rebecca" noch nicht gelesen habe, aber ein Rezensent sprach sogar von Plagiat.

Ich werde jedenfalls das Buch weiterempfehlen das, auch wenn das Ende voll daneben war, doch recht spannend war.
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Im Urlaub auf Sizilien möchte Sarah eigentlich nur Abstand zu ihrer häuslichen Situation bekommen. Nach einer Totgeburt funktioniert auch ihre Ehe inzwischen nicht mehr. Gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager versucht sie, einen Ausweg zu finden. Als Sarah den attraktiven und offenbar alleinerziehenden Alexander mit seinem Sohn Jamie kennenlernt, fühlt sie sich sofort von ihm angezogen. Daher nimmt sie Alexanders Einladung an, zu ihm nach Burrington Stoke zu kommen und sich um Jamie zu kümmern. Auf dem Anwesen in Somerset angekommen stellt Sarah fest, dass Alexanders Frau zwar nicht mehr körperlich anwesend, jedoch überall präsent ist.

Lesley Turney hat eine unterhaltsame Geschichte kreiert. Was anfangs wie eine Liebesgeschichte wirkt, wird mehr und mehr zum Psychothriller. Alexander behauptet, seine Frau habe die Familie eines Tages verlassen. Die Dorfbewohner und vor allem seine Schwiegereltern sind allerdings der Meinung, er habe sie beiseite geschafft. Diese gegenteiligen Aussagen werden nur sporadisch in die Handlung platziert und lassen bei Sarah Zweifel aufkommen. Diese innere Zerrissenheit, wem sie Glauben schenken soll, wird nachvollziehbar geschildert. Auch als Leser kann man sich erst spät ein Bild über die Vorgänge machen, da sich immer wieder Aussagen als Lüge entpuppen.

Die britische Autorin wählt einen leichten Erzählstil für ihre psychologisch schwerwiegenden Themen. Es geht dabei vor allem um Enttäuschungen, Schuldgefühle und Vorurteile im Umgang miteinander. Sarahs Verletzlichkeit nach ihren traumatischen Erlebnissen macht sie zu einer leichten Beute für den attraktiven Alexander, genauso wie für die ablehnende Familie. Realistisch empfand ich die Schilderung, wie sich Sarah langsam an die Dorfgemeinschaft annähert. Während sie als Kindermädchen höflich behandelt wird, weht ihr bei Bekanntwerden der Affäre mit Alexander ein eisiger Wind entgegen. Etwas verwirrend scheint dagegen Alexanders unberechenbares und unvorhergesehenes Agieren, das hier auch durchaus kürzer gehalten werden könnte. Dieser stete Wechsel auf emotionaler Ebene lässt allerdings eine gewisse Sogwirkung beim Lesen entstehen. Im Nachhinein betrachtet enthält der Roman alles, was ein guter Schmöker benötigt: offene Fragen, Spannung, Schaudern und eine Portion Romantik. Wer sich einfach nur beim Lesen entspannen möchte und keinen allzu großen Anspruch auf Tiefgang hat, wird sicher Gefallen an diesem Buch finden.
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Nach einem schweren Schicksalsschlag entscheidet sich die Engländerin Sarah ganz spontan, mit ihrer Schwester und deren Mann Urlaub auf Sizilien zu machen. Dort lernt sie den charismatischen Alex und dessen kleinen Sohn kennen. Kurzentschlossen nimmt sie Alex‘ Angebot an, zu ihm in sein abgelegenes englisches Landhaus zu ziehen, obwohl sie weiß, dass Alex Ehefrau erst vor kurzem spurlos verschwunden ist. Überall in dem Landhaus entdeckt Sarah Spuren von Genevieve und je mehr Sarah über sie erfährt, umso rätselhafter kommt ihr das Verschwinden von Alex Ehefrau vor.

Lesley Turney erzählt ihren Roman aus der Perspektive von Sarah, welche bisher in London ein recht ruhiges Leben mit ihrem Partner Laurie führte und als Sekretärin in einem Ingenieurbüro arbeitete. Schnell ist jedoch klar, dass es um die Beziehung zwischen Sarah und Laurie nicht zum Besten stand und Sarah die Zeit in Sizilien genutzt hat, um sich über ihre Zukunft klar zu werden. Da kommt ihr das Angebot von Alex gerade recht. Für ihre Familie und Freunde absolut unverständlich, bricht Sarah alle Brücken hinter sich ab und zieht zu Alex und dessen Sohn Jamie aufs Land.

Allerdings entwickelt sich das Leben mit Alex und Jamie bei weitem nicht so, wie Sarah es sich vorgestellt hat. Alex ist äußerst verschlossen, behandelt Sarah jedoch jederzeit freundlich und zuvorkommend. Jamie dagegen vermisst seine Mutter schmerzlich und lässt seine Wut an Sarah aus. Und dann ist da ja noch Genevieve, die verschwundene Ehefrau von Alex. Obwohl sie angeblich Hals über Kopf die Familie verlassen haben soll, scheint niemand so recht daran zu glauben, entsprechend feindlich treten die Dorfbewohner Sarah gegenüber auf. Und auch Sarah beschäftigt sich bald immer mehr mit Genevieve und hegt bald schon einen schrecklichen Verdacht.

Unterhaltsam, einfühlsam, immer etwas beklemmend und stellenweise auch ein wenig gruselig erzählt Lesley Turney ihren Roman um das rätselhafte Verschwinden von Genevieve und dem neuen Leben von Sarah. Die Geschichte entwickelt sich durchweg abwechslungsreich, stellenweise auch ein wenig überraschend, aber früh ahnt man schon den Ausgang der Geschichte. Dies stört jedoch wenig, da zum einen die Charaktere facettenreich, lebendig und stellenweise sehr undurchschaubar beschrieben werden, zum anderen man zwar ahnt, was mit Genevieve geschehen ist, entscheidende Details jedoch erst am Ende des Romans von der Autorin preisgegeben werden.

Fazit: Kurzweiliger, unterhaltsamer Roman mit liebevoll gezeichneten Charakteren und einer düster, rätselhaften Story.
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