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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2008
Auf den ersten Blick erscheint uns dieses Buch als Liebesroman. Aber es ist mehr als das. Was anfangs sehr traurig beginnt (ich gestehe, dass ich Tränen in den Augen hatte), wird mehr und mehr interessant. Wir sind dabei, wenn Leo um Eleni trauert und wie er mit der Trauerarbeit umgeht.

Wir begleiten in diesem Buch aber insgesamt zwei Leben, ganz unabhängig voneinander.

Zum einen wird die Geschichte von Eleni und Leo erzählt, welche in der "Jetzt-Zeit" spielt. Diese Kapitel wechseln sich ab mit Erzählungen eines Mannes, von dem man erst am Ende erfährt, um wen es sich eigentlich handelt. Dieser erzählt von seinen Erlebnissen im 1. Weltkrieg in Sibirien.

Das Buch ist sehr interessant, da man auch geschichtliche Hintergründe erfährt. Sehr aufgelockert wird das Buch auch durch "Tagebucheinträge", die man in handschriftlicher Form vorfindet und die man sich anfangs auch zunächst nicht erklären kann, die aber beim Lesen des Buches immer mehr Sinn bekommen.

Noch mehr berührt den Leser dieses Buch, wenn man weiß, dass nicht alles fiktiv ist, was in diesem Buch beschrieben wird. Dann sieht man die ganze Geschichte noch einmal mit ganz anderen Augen.

Alles in allem ein sehr schöner Debüt-Roman dieses Autors.
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am 12. Februar 2009
Die Erzählung beginnt mit dem tragischen Tod von Eleni und der Trauer Leos. Sie zeigt, wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren, wie man sich selbst Vorwürfe macht und wünscht, man könnte die Zeit zurückdrehen um alles ungeschehen zu machen. Der Autor verwendet dabei jedoch einen sehr sachlichen und neutralen Ton, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Trotzdem ist es mir nicht schwer gefallen, mir vorzustellen, wie Leo sich fühlen muss, wie schlimm es für ihn sein muss, die Beerdigung seines geliebten Engels vorzubereiten und sie gehen zu lassen. Ich fand es absolut nachvollziehbar, dass er sie, obwohl sie doch tot war, in seiner Nähe haben wollte, dass er versucht hat, sie wieder zum Leben zu erwecken, aber dann doch erkennen musste, dass es zu spät ist.

Nach einigen Kapiteln wechselt die Erzählweise des neutralen Autors zu einem Ich-Erzähler und der Leser bekommt so die Geschichte von Leos Großvater erzählt, der im 1. Weltkrieg ins Kriegsgefangenschaft gerät und sich schließlich auf den Weg zu seiner geliebten Lotte macht, quer durch Sibirien. Leos Großvater erzählt diese Geschichte Leos Vater und er verwendet dabei die driekte Anrede wie zum Beispiel "Hol mir bitte ein Glas Wasser, stell es da auf den Tisch." Am Anfang hat mir dieser Teil der Erzählung nicht so gut gefallen, die Geschehnisse des Krieges waren irgendwie verwirrend geschrieben, ich konnte dem Ganzen nicht ganz folgen und auch die direkte Anrede, durch die man sich als Leser persönlich angesprochen fühlt, hat mir irgendwie nicht so gut gefallen. Die Reise durch Sibirien hat mich wiederum sehr gefesselt, auch wenn ihr nur wenig Kapitel gewidmet wurden.
Die Beschreibung auf dem Rücken des Buches hat mich eher eine romantische Liebesgeschichte erwarten lassen, denn hier wird nur erzählt, dass sich ein Mann zu Fuß durch Sibirien schlägt, um zu seiner Geliebten zu gelangen. Von der Geschichte um Leo und Eleni wird hier jedoch noch nichts verraten. Dabei steht diese Geschichte eher im Vordergrund und die Erlebnisse des Großvaters helfen Leo, mit seiner Trauer und seiner anhaltenden Liebe zu Eleni umgehen zu können.

Das Buch ist also keinesfalls eine romantische Liebesgeschichte, sondern konzentriert sich eher auf die Trauer eines Menschen, der seinen geliebten Partner verloren hat und dessen Versuche, damit umzugehen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. März 2011
"Zähl nicht die Stunden bis zur Ewigkeit" ist ein besonderes Buch, vor allem ein besonders schönes Buch.
Und es ist anders als die meisten anderen Bücher, die ich sonst so lese.

Es ist eine Liebesgeschichte ohne Oberflächlichkeit, Kitsch oder Schmalz, wie es manchmal so ist, sondern eine tiefgründige Geschichte mit einer Sprache wie Musik.

Es gibt zwei Erzählstränge. In der Gegenwart erlebt Leo im Urlaub den Tod seiner Freundin Eleni und muss nun das Leben wieder neu lernen. Er muss lernen, ohne sie zurecht und vor allem weiter zu kommen und vor allem, wieder glücklich zu werden.

In der Vergangenheit wird von seinem Großvater erzählt, der während des 1. Weltkrieges aus einem russischen Kriegsgefangenenlager flüchtete und zu Fuß fünf Jahre Sibirien durchquerte, um seine große Liebe Lotte wieder zu sehen.

Leos Vater erzählt diese Geschichte seinem Sohn. Was wird sie Leo bedeuten?

Zwischen beiden Geschichten verteilt finden sich immer wieder Seiten aus Leos Notizbuch, mit schönen Sprüchen und Geschichten zur Liebe bei Mensch und Tier.
Etwas störend fand ich, dass diese Seiten nicht immer Sinnabschnitten nach- oder vorangestellt waren, sondern manchmal mittendrin einfach so kamen, so dass man den Lesefluss unterbrechen musste oder zurück blättern.

Ich fand diese Geschichte mitsamt ihrer sprachlichen Gestaltung sehr schön.
Gut geschrieben, sehr angenehm zu lesen. Die Gefühle der Personen werden so wortgewaltig beschrieben, dass man teilweise meint, diese selbst zu fühlen.
Nebenbei steigt man ein in die Welt der Ameisen, der Quantenphysik, der Vorgänge im 1. Weltkrieg und wandert einmal quer durch Sibirien, wie dies einst auch der Großvater des Autors Danny Scheinmann gemacht hat - dieser Teil des Romans ist autobiografisch.

Auf jeden Fall lesenswert!
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am 19. September 2008
Anfangs erschien mir die Geschichte doch etwas kitschig: die große Liebe, ein schrecklicher Unfall, Trennung für immer. Doch nach kurzer Zeit wird die Geschichte immer interessanter. Erst recht ab dem Punkt, als zwei parallele Handlungsschritte erzählt werden. Und gerade das hat mir besonders an dem Buch gefallen. Denn mit der Zeit versteht man die Zusammenhänge zwischen den beiden Hauptcharakteren des Buches, die auf den ersten Blick völlig verschieden erscheinen. Zwar gibt es im Buch einige Passagen, die dann doch ein wenig Kitsch enthalten, aber die kann man verschmerzen.
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HALL OF FAMEam 1. Mai 2009
"Zähl nicht die Stunden bis zur Ewigkeit" (Pendo-Verlag/2008 - "Random Acts of Heroic Choice", Doubleday/2007) ist das Debüt von Danny Scheinmann, einem Top-Schauspieler, der auch Erfahrung als Geschichtenerzähler in über 30 Ländern hat, als Romancier. Der Plot des Buches basiert z.T. auf der Geschichte seiner Familie und hat zwei Erzählstränge. Der erste Handlungsstrang in der Jetzt-Zeit ist eine Liebesgeschichte. Leo und Eleni machen als Billigtouristen eine Weltreise. Doch mitten in Ecuador verunglückt Eleni bei einem Busunglück tödlich. Leo kommt - verletzt - mit dem Leben davon. Leo trauert und wirft Blicke zurück in die kurze Gemeinsamkeit. Der zweite Erzählstrang erzählt die Geschichte von Leos Großvater, der in die Wirrnisse des 1. Weltkrieges gerät und sich aus der Kriegsgefangenschaft, in die er geraten war, auf den weiten Weg quer durch Sibirien zu seiner geliebten Lotte macht, die er in Wien findet. Doch kann er nach seinem Leben auch seine Liebe retten? Und was bedeutet das für Leo? Wird er weiter die Ferne suchen - mit einer neuen Liebe? Mit starker Intensität erzählt Danny Scheinmann über die Liebe gestern und heute und über widrige Umstände gestern und heute, die mit Liebe gemeistert werden können.
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am 8. September 2008
Ich war mir am Anfang nicht sicher, als ich den Klapptext gelesen habe, ob das Buch das Richtige für mich ist. Aber schließlich hab ich mich doch entschlossen es zu lesen. Und es hat mich wirklich überwältigt.
Es ist alles so wunderbar beschrieben und so gefühlvoll. Es werden die Schicksale von vier Menschen in einem Buch erzählt. Das Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt, als ich es gelesen habe.
Dieser Roman ist sicher auch etwas für diejenigen, die sonst keine romantischen Bücher lesen. Denn neben der Liebe erfährt man auch sehr viel über das Leben der Soldaten während des 1. Weltkrieges.
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am 17. August 2008
Ein wundervoller Roman über die Kraft der Liebe und die Sehnsucht nach einem verlorenen Geliebten.
Leo verliert seine Geliebte Eleni bei einem Unfall und kann Ihren Verlust nicht verkraften. Immer mehr versinkt er in Trauer und Verzweiflung aus der ihn schließlich unerwarteterweise sein bisher emotional verschlossener Vater mit einer Erzählung über das Schicksal von Leos Großvater herausreißen kann....
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am 20. Oktober 2008
Ein wunderbares Buch, dass umso schöner wird, je länger man ließt. Die anfängliche Verwirrung ("in welchem Handlungsstrang bin ich gerade?") legt sich spätestens ab Seite 50 und auch die zwischendurch eingestreuten Seiten aus Leos Notizbuch ergeben plötzlich einen Sinn. Sehr zu empfehlen!
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am 19. Februar 2010
Ich lese normalerweise alles, was lesbar ist. Dieses Buch ist aber eine ziemlich harte Nuss- ich lese es wohl nicht zu Ende. Tatsächlich handelt es sich eigentlich um zwei Romane, zwei Geschichten von völlig unterschiedlichen Menschen mit völlig unterschiedlichen Situationen. Im einen stirbt die Freundin des Protagonisten bei einem Busunfall irgendwo in Südamerika und wir erleben dessen Trauerzeit mit. Etappenweise wechselt man dann zu einem todkranken, jüdischen Mann, der seinem Sohn oder seinem Enkel oder wem auch immer am Krankenbett von seiner ersten Liebe und dem Krieg erzählt. Der Zug in den Krieg, Erlebnisse an der Front, Gefangenschaft und Flucht, immer mit dem Gedanken an Lotte, seine große Liebe, die versprochen hat, auf ihn zu warten.

Ich schaffe es nicht bis zum Ende, einerseits finde ich die Geschichten nicht sehr fesselnd und diese Wechselei von einer zur anderen Geschichte geht mir auch auf den Wecker. Auch wenn die beiden Geschichten anscheinend irgendwann zusammenfinden, ich kann diesem Aufbau nichts abgewinnen.

Ich kann Begeisterung für dieses Buch nicht einmal heucheln. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden....

Ich habe das Buch geschenkt bekommen, gekauft hätte ich es mir sicher nicht, und wenn, hätte ich mich geärgert ob dieser Verschwendung.
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