Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
398
4,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. Mai 2016
Der neunjährige Bruno muss mit seiner Schwester Gretel, seiner Mutter und seinem Vater von Berlin nach Auschwitz ziehen, da sein Vater zu einem SS-Kommandant befördert wurde. Schnell merkt Bruno, dass es dort gar nicht so schön ist, wie er anfangs gedacht hat. Er entdeckt einen merkwürdigen Zaun, hinter dem seltsame Menschen in "gestreiften Pyjamas" leben.....

Nachdem ich "Haus der Geister" von John Boyne gelesen habe, musste ich sofort noch ein anderes Werk von diesem grandiosen Autor lesen. "Der Junge im gestreiften Pyjama" hat mich von der ersten Seite an begeistern können.

Bruno ist 9 Jahre alt, als sein Vater befördert wird. Somit muss er mit seiner ganzen Familie nach Auschwitz ziehen. Bruno versteht Auschwitz nicht und nennt den Ort immer "Aus-Wisch". Er versteht auch viel nicht, was die Arbeit seines Vaters betrifft. Doch er beginnt mit der Zeit immer mehr Fragen zu stellen, aber niemand gibt ihm eine ehrliche Antwort. Dieses Fehlverhalten wird ihm am Ende der Geschichte zum Verhängnis. Er wundert sich sehr, wieso die Menschen hinter dem Zaun alle gleich angezogen sind und alle einen "gestreiften Pyjama" anhaben. Er denkt immer es sei ein riesiger Bauernhof.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, aber ich würde es auf keinen Fall jüngeren Lesern empfehlen, da mich die Geschichte sehr mitgenommen hat. Ich habe mich sehr in die Geschichte hineingesteigert, wahrscheinlich weil der Hauptcharakter noch ein Kind ist.

Bruno erkundet aus Langeweile die Gegend und spaziert am Zaun entlang. Dort lernt er dann einen Jungen in seinem Alter kennen. Dieser lebt hinter dem Zaun und heißt Schmuel. Die beiden entwickeln mit der Zeit eine enge Freundschaft. Seinen Eltern erzählt Bruno aber nichts davon, aus Angst sie könnten ihm den einzigen Freund den er in Auschwitz hat, verbieten. Bruno hat eine freche Art und zudem ist er auch noch auf Schmuel neidisch, da er soviele "Freunde" hat. Man merkt sehr oft in der Geschichte, dass Bruno eigentlich gar nicht weiß, was los ist.

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2017
Dieses Buch ist einzigartig. Es ist aus der Sicht eines 9 jährigen Jungen, namens Bruno geschrieben. Es beschreibt den Umzug seiner Familie in der Nazizeit, von Berlin nach Aus Wisch. Auch das Ende der Geschichte ist ergreifend. Von mir eine absolute Kaufempfehlung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2017
Einfach zu lesen, gut als Schullektüre geeignet, aus der kindlichen Perspektive gesehen ist der holocaust noch unlogischer als aus der eines Menschen, der bereits weiß, dass die meisten Menschen sich selbst am nächsten sind..
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2017
Ein tolles Buch. Die Kinder haben es in der Schule gelesen und haben einen Einblick bekommen. Nur das Ende ist natürlich nicht schön
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2014
Ich habe mir das Buch angeschafft, da mein Patenkind dieses Buch im Deutschunterricht gerade durchnehmen muß.

Was soll ich sagen - flüchtig betrachtet ist die Geschichte in Ordnung und gut zu lesen. Hält man sich aber den Hintergrund der Geschichte (drittes Reich und KZ) vor Augen, so wirkt das Ganze doch sehr an den Haaren herbei gezogen, selbst für eine "Fabel".

Weder der Hauptcharakter erscheint glaubwürdig (ein Neunjähriger versteht in der Regel wesentlich mehr von dem was um ihn herum geschieht), noch die Nebencharaktere, die, bis auf den Vater, scheinbar bisher die Judenverfolgung gekonnt verpasst haben. Ebenso der Abschluß der Geschichte, in der man ein schwer bewachtes Lager "mal eben" betreten und verlassen kann wie man möchte.

Lektüren wie "Damals war es Friedrich" oder ähnliche sind da wesentlich ehrlicher ohne die Geschichte ins unglaubwürdige zu ziehen.

Für mich liest sich das Buch wie eine Auftragsarbeit, die da mit einfachsten Mitteln mal eben generiert wurde. Hauptsache man hat etwas über das dritte Reiche geschrieben. Für mich unverständlich das dieses Buch mittlerweile in Schulen genutzt wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2017
Es gibt so viele Bücher, die von dem Dritten Reich und der Judenvernichtung handeln. Aber dieses Buch ist so einzigartig und unfassbar emotionalisierend, dass es noch lange lange nachwirkt und einen sprachlos zurücklässt.

Der kleine Bruno (Sohn eines SS-Offiziers) ist in seiner Art und Weise so naiv und doch der klügste Kopf auf seiner Zaunseite. Zwischen ihm und dem kleinen Schmuel (ein jüdischer Junge und KZ-Häftling) entwickelt sich eine wundervolle Freundschaft....

Meiner Auffassung nach, ist dies eine absolute Pflichtlektüre und ich finde es gut, dass es anscheinend in einigen Schulen auch gelesen wird.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2013
Das Buch ist lesenswert, wenngleich die Kritik, es sei allzu naiv aus der Sicht des kleinen Jungen dargestellt, nicht von der Hand zu weisen ist. Dennoch oder gerade deswegen gut im Deutschunterricht der siebten und achten Klassen einzusetzen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2015
Die Geschichte von "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

DIE GESCHICHTE ÜBER EINE UNGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT

Der Klappentext gibt wenig her bei diesem Buch. Im Grunde geht es um die Freundschaft zweier 9-jähriger Jungen, die aus Welten stammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bruno ist der Sohn eines ranghohen Nazi-Offiziers, der von Hitler höchstpersönlich nach Auschwitz versetzt wird. Bruno, seine ältere Schwester und die Mutter müssen mit und die ganze Familie zieht in ein Haus direkt am Lagerzaun. Da es dort sonst niemanden gibt, mit dem Bruno sich anfreunden kann und sein größter Wunsch es ist, Forscher zu werden, beginnt Bruno am Zaun entlang zu spazieren und trifft dort auf Schmuel, einen Jungen, der auf der anderen Zaunseite sitzt.

Bruno ist wohlbehütet aufgewachsen, der eine oder andere Leser würde ihn wahrscheinlich als naiv bezeichnen. Doch er ist ein aufgeweckter Kerl, nur nicht gut informiert. Er ahnt nichts von Hitler, der Nazi-Herrschaft oder Konzentrationslagern. Natürlich kann man sich fragen, ob diese Unwissenheit für einen Jungen in seinem Alter realistisch ist oder nicht, doch um die Geschichte so zu erzählen, wie John Boyne es tut, ist es unabdingbare Voraussetzung, dass Bruno eben nicht versteht, was auf der anderen Seite des Zauns vor sich geht.

EIN EINSAMER JUNGE AUF DER SUCHE NACH EINEM FREUND

Genau deshalb ist Bruno immer etwas neidisch auf seinen kleinen Freund Schmuel. Denn der hat auf seiner Zaunseite einen ganzen Haufen Jungen, mit denen er spielen kann und außerdem darf er den ganzen Tag im Schlafanzug rumlaufen. Wenn man diese Stellen liest, sitzt einem ein riesen Kloß im Hals, denn der Leser weiß natürlich um die geschichtlichen Hintergründe. Denn Bruno hat noch diese Eigenschaft, die ihn von den Erwachsenen unterscheidet: er glaubt fest daran, dass alle Menschen gleich sind.

Im Nachwort kommt der Autor selbst zu Wort und da erklärt er auch, dass er Bruno extra so naiv gestaltet hat. Es geht nicht darum, die Geschichte nachzuerzählen, sondern auch darum, aufzurütteln und das Vergessen zu verhindern. Dieses Buch erzählt zwar die Geschichte von zwei 9-Jährigen, doch es ist absolut kein Buch für Kinder. Man benötigt schon einige geschichtliche Kenntnisse, wenn man die Geschichte verstehen will und was vielleicht viel wichtiger ist: auch um zu verstehen, was die Geschichte transportieren will. Und obwohl das Buch nichts für zu kleine Kinder ist, kann es vielleicht Heranwachsenden die Augen öffnen über die schrecklichen Dinge, die in unserem eigenen Land vor nicht allzu langer Zeit geschehen sind.

EIN BUCH ZUM NACHDENKEN UND ERINNERN

Gerade in unserer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen leben, ist dieses Buch so wichtig. John Boyne hat hat es selbst am besten formuliert: wir leben alle auf der anderen Zaunseite und schauen von der sicheren Seite auf die Verbrechen, die begangen wurden. Und obwohl diese Geschichte einen auch an manchen Stellen schmunzeln lässt, hängt über allem immer ein dunkler Schatten, den man als Leser nicht los wird.

Trotzdem geht diese Geschichte auch aufgrund der beiden Protagnonisten unglaublich ans Herz und vor allem zum Schluss hin, musste ich mir das eine oder andere Tränchen sehr verkneifen, um nicht hemmungslos loszuheulen.

SOLLTE MAN GELESEN HABEN

"Der Junge im gestreiften Pyjama" ist vielleicht nicht das historisch korrekteste Buch zu diesem Thema, doch trotzdem hat es eine Message. Es kämpft gegen das Vergessen an und bildet gleichzeitig eine unglaublich schöne und genauso traurige Geschichte über eine Freundschaft, die es so vielleicht nie geben konnte. Wenn man über die vielleicht zu krass ausgestaltete Naivität des Protagonisten hinwegsehen kann, wird man in eine Welt gezogen, die auch noch lange nach der letzten Seite nachhallt.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2017
Habe mir das Buch auf Empfehlung einer Freundin gekauft und habe es tatsächlich innerhalb eines Tages komplett durchgelesen! Die Geschichte wird aus Sicht der 9 jährigen Hauptperson erzählt, man sollte Geschichtliche Vorkenntnisse haben um alle Zusammenhänge zu verstehen. Würde dieses Buch auf jedenfall weiterempfehlen. Versandt und kauf Abwicklung waren ohne Probleme!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2017
Das Buch ist interessant und insbesondere für Jüngere ein sehr ansprechendes Buch. Es ist spannend geschrieben und die literarischen Stilelement leicht nachvollziehbar. Als Taschenbuch ist es sehr preiswert und jederzeit zu empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden