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am 17. September 2007
Zunächst überrascht die Sparsamkeit des Einsatzes von Text in diesem Bildband. Zwei knappe Artikel finden sich auf den ersten Seiten, zwei Einspalter, die die Grabanlage vorstellen und eine kurze Einleitung in den Ort und die Begegnung des Fotografen mit ihm geben. Gemeinsam mit Peter Vogel sind diese Texte reines Beiwerk, sie haben mit den Fotografien und damit mit den restlichen einhundertvierundzwanzig Seiten nichts zu tun.

Beim ersten Durchblättern wächst zunächst die Enttäuschung. Nicht die Grabanlage, nicht die fast monströse Ausdehnung dieser einmaligen Park- und Friedhofsanlage, nicht das Monumentale ist Gegenstand der Fotografien, sondern einzig die Figuren und Statuen, Grabsteine und das Spiel von Licht und Schatten auf den marmornen Gesichtern und Körpern.

Doch dieser Bildband verdient einen zweiten Blick. Ein Betrachten der Motive, der Ausschnitte, der Dokumentation von Vergänglichkeit und der unvergleichlichen Schönheit einer für die Ewigkeit geschaffenen Skulptur.

Es zeigt sich, dass hier ein fantastischer Fotograf am Werke ist. Seine eigentlich seelenlosen Objekte werden lebendig, offenbaren Tiefe und Schönheit, gedankenverlorene Stille und lichtdurchflutete Nachdenklichkeit. Daniel Brembor vermag diesen Statuen Leben einzuhauchen. Sein Spiel mit Licht und Schatten, mit unberührtem Marmor und erodiertem Stein, mit der Leichtigkeit eines weißen Alabastergesichts und der von Pflanzen angegriffenen Oberfläche eines uralten Steinmonuments ist beeindruckend und zeugt von großer Sachkenntnis. Seine Auswahl haucht diesem Friedhof etwas ein, was er seinen Besuchern unmittelbar vermittelt, den Trauernden zum Trost anbietet und den Betrachtern dieses Bildbandes zumindest ansatzweise klar wird: Dieser Park hat eine Seele.
Sie manifestiert sich in den Werken unbekannter Künstler, dem Wirken der Natur und dem sicheren Auge eines Fotografen.
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am 29. März 2012
Nach den Rezensionen hier und dem Betrachten der dargebotenen Bilder habe ich einfach mehr von diesem Bildband erwartet. Ich war positiv überrascht, dass durchweg nur schwarz-weiß Photos präsentiert werden. Ich liebe sw Photos und deswegen hat dieses Buch für mich die zwei Sterne verdient.

Enttäuscht bin ich aus Sicht einer immer wiederkehrenden Besucherin mit der Auswahl der Motive. Es ist ein Bildband für den ersten Eindruck, nicht jedoch für diejenigen, die schon öfter den Ohlsdorfer Friedhof besucht haben; vorallem nicht, wenn sie ebenfalls eine Kamera dabei hatten! Hinzu kommt noch für mich, dass einige Motive recht unscharf sind - und zwar durchgängig und nicht etwa als Gestaltungsmittel eingesetzt. Ich habe versucht, es zu interpretieren, es ist mir leider nicht gelungen.

Schlussendlich werde ich den Bildband zwar behalten, würde es aber keinem Grabmalkunst-Interessiertem so wirklich empfehlen.
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am 3. Januar 2010
Im Grunde möchte ich mich den anderen Rezensoren anschliessen und eigentlich hätte dieser Bildband auch 5 Sterne verdient.
Leider hat es der Autor versäumt anzugeben wo auf dem Friedhof die einzelnen Motive zu finden sind. Eine einfach Auflistung auf der letzten Seite hätte gereicht. Schade! Ich war ziemlich enttäuscht. Gerne hätte ich die Skulpturen live gesehen.
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