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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Dezember 2011
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt relativ viel versprechend und macht von der ersten Seite an Lust auf mehr. Feen oder Elfen in Verbindung mit Vampiren. Beide haben eine gemeinsame Geschichte, die sie miteinander verbindet und ein zerbrechlicher Frieden, der nur mühsam aufrecht erhalten wird. Das klingt gut und klingt nach etwas, was aus bekannten Bestandteilen eine neue Geschichte schreibt.
Leider wird das Potenzial dieser Geschichte nicht genutzt und nicht ausgebaut. Die Handlung ist schon nach wenigen Seiten vorhersehbar und das bleibt auch so. Gleichzeitig versucht die Autorin so viele einzelne Versatzstücke unterzubringen, die nicht noch einmal aufgegriffen werden, dass mich das etwas verwirrt zurückgelassen hat. Donates und seine Seelengefährtin haben besondere Fähigkeiten, die sie geheimhalten. Ja, sie werden geheim gehalten. Auch der Leser erfährt nichts über sie. Nuriya scheint eine Art Allergie gegen Magie oder magische Wesen zu haben, das wirkt aber nur lächerlich und irgendwie unfreiwillig komisch, da auch darauf nicht weiter eingegangen wird.
Diese Schwächen innerhalb der Handlung könnte man ignorieren. Da bin ich normalerweise nicht kleinlich. Aber sie werden verstärkt durch Charaktere, die nicht einmal ansatzweise überzeugen können. Es werden ziemlich viele Charaktere eingeführt für die gut 300 Seiten, die das Buch umfasst. Dabei bleiben alle aber nur oberflächlich, kein Charakter erfährt Tiefgang, was äußerst bedauerlich ist, denn auch hier haben einige Potenzial, das nicht ausgeschöpft wird.
Anstrengend, ja beinahe störend war die Beziehung zwischen Kieran und Nuriya. Sie lieben sich. Das geht schon aus dem Klappentext hervor. Auch in der Geschichte weiß es jeder. Jedem Charakter ist das klar. Nur den beiden Liebenden nicht. Sie gehen davon aus, dass ihr Gegenüber sie hasst. Nuriya fühlt sich von Kieran gehasst und andersherum. Es ist einfach nur anstrengend und nervig. Und komischerweise löst sich genau diese Situation dann plötzlich in Luft auf. Die beiden sind getrennt und plötzlich wird ihnen bewusst, dass sie gar nicht gehasst, sondern geliebt werden. Das geht ihnen auf, wie das kleine metaphorische Lichtlein und für mich gab es kein fassbaren Grund, wo dieser Sinneswandel herrührt.
Schlussendlich hat mich auch der Schreibstil nicht begeistert. Wir haben einen Erzähler, der sehr auktorial ist. Er weiß alles, sieht alles, kann über die Gefühle jedes Charakters erzählen. Und das macht dieser Erzähler auch. Die Sichtweise, aus der erzählt wird, wechselt ständig und völlig unvorhersehbar. Teilweise auch innerhalb von einem einzelnen Abschnitt. So ist es immer wieder schwierig zu erkennen, wessen Gefühle oder Gedanken gerade überhaupt beschrieben werden. Nuriya oder Kieran oder gar von jemand ganz anderem?

Fazit: 'Der Venuspakt' ist ein anstrengendes Buch, das mich beinahe etwas melancholisch zurücklässt. Dies liegt nicht direkt an der Handlung, sondern daran, dass ich bedauere, dass aus der Grundlage der Geschichte nicht mehr gemacht wurde. Die Idee ist gut, ausbaufähig und spannend, bleibt aber zu vorhersehbar und das Lesen wird noch durch oberflächliche, teils nervige Charaktere erschwert. Ich werde mich von den nächsten beiden Bänden fern halten
Und kann leider nur 2 von 5 Punkte vergeben.
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am 11. März 2012
Feen sind mystische Geschöpfe, die mich sehr faszinieren, und die bislang nur selten eine große Rolle in Büchern gespielt haben. Deshalb hat mich dieses Buch vom Inhalt her sofort angesprochen. Und auch das Cover hat sein Übriges getan, denn es ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Doch leider hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft.

Im Prolog erscheint dem Leser Nuriya als Ich-Erzählerin, die dem Leser ein wenig aus ihrer Geschichte erzählt: Aus ihrem Verhältnis zur Magie, ihren familiären Beziehungen und dem Tod ihrer Eltern.

In den folgenden Kapiteln wechselt die Erzählperspektive in die eines allwissenden Erzählers. Zunächst wird dem Leser viel über das Schicksal und das Lebens Kierans berichtet und besonders interessant wird es schließlich, als sich Kieran und Nuriya begegnen.

Leider ist mir Nuriya nicht sehr sympathisch geworden. Ihr Verhalten konnte ich nur selten nachvollziehen, sie reagiert oft schnippisch und gereizt, ohne dass es hierfür einen Anlass zu geben scheint.

Überhaupt bleiben alle Charaktere eher blass. Zum Einen liegt dies daran, dass sie zu schnell in die Geschichte eingeführt werden. Innerhalb weniger Seiten werden dem Leser neue Charaktere vorgestellt, ohne dass er die Möglichkeit bekommt, diese vor seinem inneren Auge zu erfassen. Mir fehlte zudem oft eine intensivere Beschreibung, um dadurch auch die Möglichkeit zu bekommen, ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. So wurden jedoch leider die Motive für ihr Verhalten oft nicht klar genug herausgearbeitet.

Dadurch, dass ich kaum Interesse für die Charaktere aufbringen konnte, hat auch das Interesse an der Handlung des Buches gelitten.

Leider konnte ich auch mit den erotischen Szenen nichts anfangen. Hier geht mir die Autorin teilweise zu sehr ins Detail. Manchmal ist Weniger eben doch Mehr, und das hätte ich mir für dieses Buch gewünscht. Ich habe nichts gegen erotische Szenen, solange sie eine gewisse Distanz wahren und ansprechend beschrieben werden.

Auch hatte ich einige Probleme mit den Szenen, in denen beschrieben wird, wie die Vampire Blutsaugen und sich davon ernähren. Auch hier geht die Autorin sehr ins Detail und teilweise musste ich diese Szenen mit einem Auge überfliegen. Das war teilweise einfach zu viel für meine schwachen Nerven.

Was mich hauptsächlich dazu gebracht hat, dass Buch nicht zur Seite zu legen, sondern es trotz meines mangelnden Interesses zu Ende zu lesen, ist der angenehme Schreibstil der Autorin. Das Buch liest sich sehr flott, ist dabei unterhaltsam und nicht zu seicht. Die Autorin wahrt ein gewisses anspruchsvolles Niveau.

Gut gelungen ist der Autorin ebenfalls, ein gewisses Gleichgewicht zwischen Kampfszenen, erotischen Szenen und alltäglichen Gesprächen herzustellen. So überwiegt kein bestimmtes Genre dieses Buch, sondern es handelt sich um eine gute Mischung zwischen Fantasyroman, erotischer Literatur und Unterhaltungsliteratur.

Mein Fazit:
* * * * * *
Ein Buch, dass tolle Ideen in sich birgt, aus denen man aber sicher mehr hätte machen können.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Oktober 2011
Der Venuspakt ist die turbulente Liebesgeschichte der Fee Nuriya, die versucht zu verbergen, was sie wirklich ist, und Kieran, einem gefährlichen Vampir, der vor Jahrhunderten seine Liebe verlor und nicht glaubt dass es für ihn eine glückliche Zukunft gibt.

Der Venuspakt verspricht mehr als er halten kann. Die eigentlich gute Idee der Autorin weiß einfach nicht zu fesseln, die Handlung zieht sich und wirkt manchmal mehr als undurchdacht und hanebüchen.
Sympathisch waren mir Kieran und Nuriya sehr schnell, nur leider verlor sich auch das nach und nach in diesem Roman.

Der Schreibstil von Frau Krock konnte mich auch nicht überzeugen, manchmal habe ich mich gefragt, was genau die Autorin hier eigentlich zu Papier bringen wollte: Eine Fantasy-Liebesgeschichte oder die Parodie einer solchen?

Vampirromane sind wieder modern geworden, dank Frau Meyer gibt es sehr viele Leserinnen, die sich von diesem Mythos gerne verzaubern lassen wollen - ich war eine zeitlang selbst auf der Suche nach einem gelungenen Liebesroman mit einer ordentlichen Prise Untoter! Leider gibt es sehr viele mittelmäßige Autoren, die das schnell erkannt haben und dann noch schneller schlechte Vampirromane schrieben, die wie Pilze aus dem Boden schossen.
Dieser Roman hier ist eindeutig ein Fliegenpilz! Wirklich ungenießbar
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am 17. August 2011
Bewertung:

Eigendlich weiß ich gar nicht mehr was mich zum Kauf dieses Buches bewegt hatte, denn eigendlich war ich bisher nicht der Leser von Vampir- und Feengeschichten, denn bis auf Brom Stokers Drakula und Twiglight hatte ich bisher reichlich wenig mit diesem Thema zu tun, aber das Cover sprach mich an und daher gab ich dem Buch eine Chance. Bereits die ersten Seiten konnten mich dann auch so gleich für das Buch erfreuen. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Charktere waren mir von Anfang an sympatisch. Ich muss gestehen, dass mir der Stil in der Ich-Perspektive im Moment sehr gut gefällt. Nuriya ist eine für mich symphatische Protagonistin, die Ihr Feenerbe am liebsten ganz vergessen würde, wäre sie nicht durch gewisse Umstände genau in einen uralten Pakt - genau hier handelt es sich um den Venuspakt- hineingeraten.

Neu für mich als Vampir Jungrau war die Darstellung der Vampire. So musste ich ersteinmal lernen, dass es neben den uns allen bekannten erschaffenen Vampiren auch geborene Vampire existieren, welche im Gegensatz zu den Erschaffenen natürlich ihre Vorteile haben. Dann war für mich die Tatsache neu, dass die modernen Vampire Ihre Opfer nicht mehr blutleer saugen, sondern sogar noch so nett sind und die Wunden verschließen. Soll ja schließlich keiner merken, dass man gebissen wurde.

Die Story an sich ist natürlich nichts neues, auch hier sind sich die Protagonisten erst einmal spinne Feind, finden sich aber auf der anderen Seite wieder sehr anziehend. Darauß ergibt sich natürlich ein Hin und Her, am Ende wissen wir aber alle wie es ausgeht.

Fazit:

Der Venuspakt konnte mich für einige Lesestunden gut unterhalten. Der Schreibstil hat mir so gut gefallen, dass ich auf jedenfall bald wieder ein Buch von Jeanine Krock lesen werde, ob es sich dabei jedoch um einen weiteren Teil der Licht und Schatten Reihe handeln wird weiß ich noch nicht. Für eine nette Story, die nicht unbeding neues bereit hält, aber gut zu unterhalten weiß vergebe ich 3,5 von 5 Möhrchen.
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TOP 500 REZENSENTam 2. September 2010
Die Schwestern Selena und Nuriya sind Feenkinder. Noch ahnt Nuriya nicht, dass sie diejenige ist, die den Venuspakt besiegeln wird als sie sich in den natürlich gut aussehenden, sexy, klischeebehafteten Vampir Kieran verliebt.

Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in das Buch reinzufinden. So ganz zu Anfang in den ersten beiden Kapiteln ging mich auch mal "Anfängerbuch" und "Hobbyschreiber" durch den Kopf. Ich musste mich erst mal an den Stil gewöhnen und hatte auch nichts anders zu Hand, sonst hätte ich es wohl abgebrochen.
Die Idee mit dem geborenen Vampir ist nicht neu, aber zumindest nicht so ausgelutscht wie so manches andere Klischee, das in diesem Buch abgearbeitet wird.

Was irritiert ist, dass bei thelepatischen Unterhaltungen die "Gänsefüßchen" fehlen, das macht es teilweise schwer diesen Unterhaltungen zu folgen und ich musste sie mehrmals lesen und bewusst überlegen, wer gerade dran ist.
Nuriyas Allergie gegen Magie, die sich in Niesen Äußert ist nervig und lächerlich.
Interessant war die Mythologie des Buches mit ihrem Konzept, dass Vampire und Elfen verwandt sind und ein Teil der Götter in Wirklichkeit Elfen / Vampire sind.

Leider strotz das Buch vor logischen Lücken und Fehlern, die beim Lesen einfach nur unglaublich nerven und stören.

SPOILER Ab hier nehme ich das Buch mit Belegen auseinander, also weiterlesen auf eigene Gefahr! SPOILER

Insgesamt finde ich es unglaubwürdig wie Kieran sich gegen seine Gefühle wehrt, obwohl er mittlerweile weiß/ahnt, dass Nuriya seine Seelengefährtin ist, und das ja anscheinend zwangsweise immer auf Gegenseitigkeit beruht. Was soll dieser Balztanz? Einfach nur unglaubwürdig.

S. 198: Erik steht nach seiner Rückverwandlung vom Wolf zum Menschen nackt vor dem Elfen Hoofstaat. - Sind seine Kleider bei der Verwandlung zerfetzt? Ist ein Wolf nicht kleiner als ein Mensch und sollten zumindest dehnbare Kleidungsstücke wie Pullover das nicht überleben und den Wolf stören, so dass er da erst mal raus muss, oder noch peinlicher, ein Wolf im T-Shirt? Das trifft auch auf die Szene zu als Nuriya und Selena angegriffen werden, am Anfang des Buches. Erik erteidigt sie und ist anschlißend nackt bei Kieran im Haus. Wo sind seine Klamotten geblieben? Als Kieran noch einmal an den Ort des Angriffs kommt findet er Nuriyas Tasche mit dem Amulett und Erikes Klamotten? In Luft aufgelöst, von Obdachlosen geklaut, die jedoch die Tasche zurückgelassen haben?

S. 202: "Wenn der Kelte in die Burg kommt, um dich zu befreien, erwartet ihn eine nette kleine Überraschung. Ein Zauber, den manche Feen anwenden, um ihre vampirischen Gefangenen zu lähmen und ihre Foltermethoden so effektiv wie möglich zu gestalten.[...]"
"Warum sollten Feen so etwas tun?"
"Sie wissen gar nichts davon. Der Zauber ist ihnen -wie soll ich sagen? - abhanden gekommen!"
- Was nun, tun die Feen das oder nicht. Wenn sie nichts von diesem Zauber wissen, wie können sie den anwenden ?!

S. 204: Nuriya sah erst jetzt, dass im sein linkes Auge fehlte. Eine hässliche blutrote Narbe enstellte das ansonsten attraktive Gesicht.
- Ich dache Vampire heilen sich sehr schnell und man bekommt sie nur durch Köpfen tot, und selbst ein durchstochenes Herz ist kein Problem, warum dann ein Auge?

S. 204: Während Alida wortlos Wasser einließ, einen Stapel schwarzer Kleidung und sogar Handtücher bereitlegte [...]
Dann aber auf S 210: die nach dem Bad schroff auf das bereitliegende Kleid gewiesen und sie anschließend durch Gänge gezerrt hatte.
- Was nun Stapel Kleidung wie die anderen Sicarier oder Kleid? Hat Alida schnell mal noch andere Klamotten geholt, oder hatte Nuriya eine größere Auswahl zur Verfügung? Oder ist mit Stapel gleich auch sexy schwarze Unterwäsche gemeint?

S. 217: Seit Jahrhunderten hatte er nicht mehr gespürt, wie es war, wenn blanker Stahl sich durch seine Haut in den kalten vampirischen Körper bohrte.
Aber:
S. 211:
[...] und genoss die Wärme von Kierans Körper
- Was nun sind Vampire kalt oder warm?

Auch die Umschreibungen von "Blut" sind irgendwann so gekünstelt und lächerlich, das es einfach nur noch nervt: "Und als Donates zurückkehrte, labten sich die drei Freunde ebenfalls an der Kraft spendenden Flüssigkeit." (S. 22)
Labten und Kraft spendende Flüssigkeit?!
Und das kommt öfter vor, so auch auf S. 192, wo es mir so richtig auffiel: "[...] und trank gierig die nahrhafte Flüssigkeit." Das gibt es noch ein paar Mal.
Das ist ja als wenn man schreiben würde.
"Er trank Cola, die Kalorienbombe " oder "er trank Orangensaft, das Vitamin C haltige Getränk".
Irgendwie klingen diese sinnlosen Zusatzbeschreibungen lächerlich.
S. 222: Noch eine "schöne" Umschreibung für Blut/Hämoglobin auf S. 222:
"der schwere Nektar". Was ist so schlimm am Wort BLUT!?
Auch normale Menschen essen Blut in Blutwurst und anderen Spezialitäten. Nichts Besonderes oder Mystisches und schon gar kein Nektar *brrrrr*

Das brechen des letzten Siegels konnte ich irgendwie nur grinsend lesen "die heiße Flut der Leidenschaft in ihren Leib pumpte (S. 223)." Mein erster Gedanke war "Aus welchem Groschenroman hat sie das abgeschrieben". Irgendwie fand ich das "Brechen des dritten Siegels" eher unfreiwillig komisch.

Handlungstränge die angerissen wurde, aber nicht aufgelöst, bzw. Kommentarlos fallengelassen wurden:

1. Ganz am Anfang, als Kieran Donates und Angela darum bittet bei ihm zu übernachten, heißt es von der Winterfeld Familie, dass sie besondere Fähigkeiten hat, die sie geheim hält. Die Erwähnung dieser Fähigkeiten scheint darauf vorzubereiten, dass diese irgendwann im Laufe der Handlung nützlich sein könnte, werden aber sonst nie wieder angesprochen. Da hätte man das auch gleich weglassen können.

2 S.78 spürt Ash seine potentielle Seelenpartnerin hinter Selena: "Als gäbe es jemanden hinter der Fee, ein Wesen, das durch sie hindurch zu ihm sprach..." Später soll Ash Estelle bewachen. Und? Nichts? Handlung bricht hier ab.

3. Ninsun scheint eine Fee/Dämon oder sonst was zu sein. Nur was. Das wird nicht erklärt. Auch nicht ob sie weiter bei Nuiya bleibt oder ans Amulett gebunden war. Das macht ein wenig den Eindruck, als wenn sich die Autorin selbst nicht darüber im Klaren war und diesen Teil lieber im Mysterium versickern lässt.

4. Nuriyas Magieallergie, die an zwei Stellen Erwähnung findet, und aus der man was hätte machen können, ist irgendwann einfach unter den Tisch gefallen. Keine Erklärung, nix. Das hätte man dann auch das gleich weglassen können, es verwirrt nur.

Was mich beim lesen störte und ablenkte:

Nuriya wird andauernd "Das Feenkind" oder "kleine Fee" genannt. Nuriya ist erwachsen! Streng genommen ist sie ja die Tochter einer Fee, aber dass sie andauernd als "Das Feenkind" benannt wird, hat mich irgendwann einfach genervt.

FAZIT: In "Anne of Green Gables" von L.M. Montgommery empfiehlt Anne ihr Lehrer oder einer ihrer Lehrer einen vorsichtigen Umgang mit umschreibenden Adverbien und Adjektiven. Diese Szene kam mir beim lesen ab und an in den Sinn, sorry.
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am 19. September 2006
Vampire und Feen – eine gute Kombination. Das findet der geborene Vampir Kieran allerdings erst einmal gar nicht. Er ist müde, müde andere Vampire zur Strecke zu bringen, müde, die sensible Ordnung der magischen Welt scheinbar ganz allein aufrecht erhalten zu müssen und ganz besonders müde des Wissens, dass er seine Chance auf "ewige Liebe" (huh!) vor Jahrhunderten vertan hat. Seine ganz persönliche Schicksalsfee dagegen ist es leid gegen die Magie die ihr innewohnt, anzukämpfen, um aller Welt zu beweisen, dass sie auch sehr gut ohne ihre außerordentlichen magischen Fähigkeiten zurecht kommt. Leider nämlich interessiert sich niemand für Nuriyas Probleme. Wie auch? Sie bewegt sich ja ausschließlich unter Sterblichen. Ein ganz persönlicher Exorzismus, der spätestens in den Augenblick sein Ende hat, als sie Kieran zum ersten Mal begegnet. Das wankelmütige Geschöpf allerdings braucht eindeutig länger als der Leser, um zu erkennen, was gut für sie ist.

Für mich eine kurzweilige Lektüre, die Lust auf mehr macht. Gerne hätte ich den Roman noch viel länger bei mir behalten, viel mehr Seiten gelesen. Denn entgegen meiner anfänglichen Vorbehalte gegen das Genre, fühlte ich eine leichte Enttäuschung, als ich das Buch schließlich zuschlug. "Und, wie geht es weiter?", fragte ich mich und bin seither gespannt auf eine Fortsetzung.
Die Autorin versteht es geschickt eine besondere Atmosphäre zu schaffen, ihre Wortwahl mag sich dem Leser hastiger Unterhaltungsliteratur nicht immer auf auf den ersten Blick erschließen, und stellt sich doch häufig als sehr überlegt und präzise heraus. Natürlich gäbe es hier und da noch etwas zu verbessern – aber für welchen Text gilt das nicht? – doch um ehrlich zu sein, kann ich mich an diese Passagen nicht mehr detailliert erinnern. Ein deutliches Zeichen, das ich mich gut unterhalten habe. Empfehlenswert!
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am 31. Januar 2016
Nuriya ist ein Feenkind. Sie könnte Magie wirken, doch leider will sie seit dem Tod ihrer Eltern nichts mehr davon wissen. Sie lebt also recht sterblich und geht damit auch ihren beiden Schwestern aus dem Weg. Doch nun wird sie von der Tante gebeten, für sie in dem kleinen Buchladen auszuhelfen und ihrer Schwester ein bisschen unter die Arme zu greifen. Ohne wirklich darüber nach zu denken, kommt sie der Bitte schließlich nach.
Sie hat erst mal Schwierigkeiten, sich dort wohl zu fühlen und geht deshalb wieder zum Kampftraining. Dort wird sie von Kieran beobachtet, der ganz fasziniert von ihr ist. Er ist ein geborener Vampir und Vengator. Und er muss sich um die Einhaltung des Venuspaktes kümmern. Dabei wird eine Fee zum Vampir und auch ihr Seelenpartner ist ein Vampir.
Er ist von ihr abgelenkt und wird so überrumpelt und bei einem Überfall mit einem vergifteten Wurfstern getroffen. Natürlich kann er entkommen und ruft Donates und Angelina zur Hilfe.
Die beiden helfen ihm von da an, bei den folgenden Kämpfen und der Sache mit dem Feenkind. Aber erst mal wieder zu den Mädchen...

Selena will mit Nuriya einen Abstecher ins Hellfire zu machen. Ein Gothicschuppen, der von ungewöhnlichen Gestallten nur so wimmelt. Ganz wohl ist Nuriya sich der Sache nicht und auch ihre stille Begleiterin Ninsun warnt sie davor. Aber Selena möchte so gerne Erik (der übrigens ein Werwolf ist) überraschen und Nuriya willigt ein.
In dem Club werden die Mädchen allerdings überfallen und Nuriya liegt im sterben, als sie auf den Rat von Ninsun hin Kieran zu Hilfe ruft. Dieser ist sofort zur Stelle und macht das einzig mögliche...er transformiert sie und bringt sie in sein Haus in Sicherheit.

Nun beginnt eine nicht wirklich leichte Zeit für alle. Die beiden handern erst mal mit ihren Gefühlen. Dann ist da noch die Sache mit dem Venuspakt, wo Nuriya vorgeführt werden soll. Und ausserdem ist da noch der Wiederling Senthil, der sie ernführt um am Macht zu gelangen...

Es ist zwar ein bischen viel Gefühlsduselei, bis die beiden endlich mal ihre Bestimmung annehmen, aber trotzdem ist das Buch sehr gut zu lesen.
Langweilig wird es keinesfalls auch wenn ich schon spannendere Bücher gelesen habe. Aber leichte Kost muss ja auch mal sein.
Hier findet man auch schon Hinweise auf andere Familienmitglieder, die noch ohne Partner sind und wohl in den nächsten Büchern unter die Haube gebracht werden.
Ein paar Sachen bleiben so ein bischen offen, aber es gibt ja inzwischen schon weitere Bücher, da wird das sicherlich nochmal aufgegriffen.
Ich kann das Buch durchaus empfehlen.
Von mir gibts nur 4 Sterne, denn etwas weniger Gefühlsduselei und etwas mehr Spannung wäre schon nett gewesen.
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am 2. Dezember 2013
Nach dem ich die beiden "Engel"-Romane von J. Krock regelrecht verschlungen habe, war ich gespannt auf diese Reihe.
Ich war etwas enttäuscht. Ich habe lange gebraucht, um mich in diesem Buch festzulesen - erst nach ca. der Hälfte des
Buches hatte mich die Spannung erreicht und ich wollte dann auch unbedingt wissen, wie es weitergeht. Habe mir trotz des
recht schwachen Auftaktes dieser Reihe Band 2 bestellt.
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am 20. April 2013
Dieses Buch hat mich einfach nur in den Wahnsinn getrieben. Es ist eins der schlechtesten das ich je gelesen habe. Die Idee ist ja gar nicht mal schlecht aber die Umsetzung einfach nur grässlich. Ich bin selber über mich erstaunt das ich es bis zum Ende durchgelesen habe obwohl ich schon bei der zweiten Seite das Bedürfnis hatte es gegen die Wand zu schmeißen. Das einzig gute ist der Schreibstil der an manchen stellen ganz gut zu lesen war. Abgesehen von ständigen Wortwiederholungen wie liebkosten. Aber darüber sehe ich ja noch einmal hinweg. Ich hatte das Gefühl das eine Story hier nicht vorzufinden war, da eigentlich kaum etwas passierte,und wenn doch war es nach wenigen Seiten auch wieder vorbei und einfach nur enttäuschend gewesen. Die Story an sich ist also einfach nur Öde. Aber am meisten haben mich die Charaktere aufgeregt sie waren einfach unausstehlich und kein bisschen authentisch. Alle samt sind sie Perfekt, Super Sexy, Gut aussehend und fehlerfrei. Selbst bei Nuriya, obwohl sie als füllig beschrieben wird und sie sich selbst hässlich findet.Denn im Buch wird ungefähr hundert Mal von Kieran erwähnt wie sehr er ihre Kurven und ihr wunderschönes Gesicht vergöttert. Ausgenommen von den anderen tausend gefühlten unwichtigen, einfach auftauchenden, Perfekten Personen die das gleiche über Nuriyas aussehen denken. Bei Kieran ist es übrigens auch nicht anders alle Schwärmen für ihn er ist makellos der stärkste Vampir der ganzen Welt und unbesiegbar. Außerdem kommen viel zu viele Charaktere vor die nur kurz beschrieben werden ( Die aber alle wer hätte es gedacht, super geil aussehen), Sodass man den Überblick über sie verliert. Die Beziehung zwischen Nuriya und Kieran verläuft dermaßen Oberflächlich er sieht sie, sie sieht ihn, beide stehen von dem ersten Augenblick aufeinander und können nicht mehr ohne einander Leben. Und dieses ständige Geschwafel von Seelen Verwandten ging mir tierisch auf die Nerven. Wir halten Fest Nuriya ist ein armseliges naives Feen Kind ( Wie sie im Buch ständig genannt wird, obwohl sie ja eine Erwachsene Frau ist) mit Komplexen obwohl sie ja so begehrenswert und wunderschön aussieht.Sie hat keinen Arsch in der Hose und dieses Ding hat keine eigene Meinung. Noch dazu habe ich mich gefragt was die Feen in diesem Buch eigentlich können. Sie haben keine Flügel und wirken Menschlich das einzige was sie können ist ein bisschen Zaubern. Ja natürlich so habe ich mir auch eine wahrhaftige Fee vorgestellt. Die Kampfszenen und Sex Szenen sind schlecht geschrieben und das Ende was ich mir sehnlichst erwünscht hatte war dermaßen schlecht und zu kurz geraten. Es gibt ständige Logik Fehler und das Wort Blut gibt es in diesem Buch anscheinend nicht, da es jedesmal umschrieben wird. Dafür findet die Autorin tausend andere Wörter das schlimmste ist ja immer noch: Nektar oder heilige Flüssigkeit.

Fazit: Das schlimmste Buch was ich je gelesen habe.
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am 28. März 2006
Jeanine Krock hat einen neuen Vampirroman vorgelegt, und dieser steht gänzlich im Zeichen der Venus, wie ja auch der Titel vermuten lässt. Die Venus steht hier für eine lebenserhaltende Liebe, da sich sonst die Wesen der Nacht und des Tages gegenseitig Zugrunde richten würden.
Und diesmal greift Jeanine Krock durchaus in die Vollen und bringt die unterschiedlichsten Arten an magischen Wesen in ihre Geschichte ein. Während zu ihren Kreaturen nun auch Feen und Werwölfe gehören, lässt die Autorin die Frage offen, ob nicht auch noch andere Fabelwesen ihr Interesse geweckt haben und sie vielleicht in einem späteren Buch auftauchen werden.
Aber auch die altbekannten Charaktere aus ihrem ersten Buch beleben die Geschichte.
Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Mit Agnieszka Szuba ist ein wahrer Glückgriff gelungen, denn die Zeichnung des Feenwesens, welches mit vielen Details aufwartet, stammt von ihr.
Leider ist wie in Jeanine Krocks erstem Buch, „Wege in die Dunkelheit", die Schrift etwas klein gehalten, was bei nur 229 Seiten durchaus nicht nötig ist. Aber sie ist auch nicht so klein, dass sie den Leser von einem packenden Lesevergnügen abhalten könnte.
Denn das erwartet einen bei Jeanine Krocks neustem Werk „Der Venuspakt". Einmal in der Hand, will man es kaum noch weglegen, um das ganze Intrigenspiel, sowohl von Vampiren wie auch Feen, zu durchblicken und zu sehen, ob die Liebe Sieger bleiben wird.
Deswegen kann man eigentlich auch nur sagen, dass Jeanine Krocks neuster Roman sich durchaus sehen lassen kann, und Freunde ihres ersten Bandes „Wege in die Dunkelheit" werden auch hier voll auf ihre Kosten kommen, denn „Der Venuspakt" darf durchaus als eine Steigerung angesehen werden.
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