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am 7. Mai 2011
Darum geht es:
Captain Trips hat das Land auf grausamste Weise verwüstet; während die letzten Infizierten sterben, müssen die wenigen Überlebenden der Seuche inmitten der Toten ringsum mit einem neuen Status quo fertigwerden. Und am vierten Juli, dem Tag, der als Symbol der amerikanischen Befreiung von Tyrannei und Unterdrückung gilt, kennen die beteiligten Spieler ihre Rollen: Lloyd Henreid ist im Hochsicherheitstrakt eingesperrt, die verwesenden Leichen seiner Gefängniswärter sind seine einzigen Gefährten. Frances Goldsmith und Harold Lauder, ein unterschiedliches Paar Überlebender aus Kleinstädten, gehen eine brüchige Partnerschaft ein. Larry Underwood und Rita Blakemoor sehen ein, dass es im wahnsinnigen, überhitzten Hexenkessel von New York keine Zukunft gibt. Nick Andros überlegt, was er mit seinem Leben nach Shoyo, Arkansas, anfangen soll, wo er die letzten Überlebenden versorgt hat. Und Randall Flagg, der Wandelnde Geck? Er ist auf der Straße unterwegs - im unheimlichen Albtraumland der letzten Überlebenden sucht er nach Rekruten, die ihm helfen sollen, ein neues Amerika aufzubauen. Einen neuen amerikanischen Albtraum. Dann soll das Volk erfahren, was Tyrannei wirklich bedeutet!

Meiner Meinung:
Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn ... Echt spannend und gruselig ... Vor allem Mike Perkins's Zeichnungsstil :) :O Wow ... Der Comic ist viel besser als Captain Trips ... Unbedingt kaufen!!!! AUF JEDENFALL!!!
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The Stand 2: Ein amerikanischer Albtraum

Es mag nun schon 20 Jahre zurück liegen, dass ich den Roman "The Stand" das erste mal gelesen habe, damals noch die gekürzte Version. Es faszinierte mich als Kind, dass ein Buch so viele Seiten haben kann (schon die Kurzfassung hatte über 600), und dann auch noch vom Meister des Horrors persönlich.

Schnell stellte sich heraus, daß der Roman genau mein Thema traf, denn die Angst war hier eine durchaus reale. Durch einen Unfall wird ein Militärvirus freigesetzt, der 99,4% der Menschheit ausrottet: die Supergrippe, auch Captain Trips genannt. Im ersten Band der Comicadaption kann man den Verlauf der Epidemie verfolgen, und es werden diverse Figuren vorgestellt, die im späteren Verlauf eine große Rolle spielen werden, z.B. Stu Redman, Fran Goldsmith und Nick Andros.

Und auch das Böse gibt sich in Gestalt von Randall Flagg, dem Mann ohne Gesicht, ein Stelldichein.

Im 2. Band wird nun näher auf die Charaktere eingegangen, vor allem darauf, wie sie mit der Katastrophe fertig werden, schließlich liegen die Straßen und Häuser voller Leichen, Städte brennen und nichts funktioniert mehr richtig. Daß diese Situation nicht unbedingt bei jeden die geistige Gesundheit erhält, ist auch verständlich, und so müssen sich die Überlebenden auch gegen verrückt gewordene Menschen durchsetzen. Vergewaltigung und Mord ist nicht ungewöhnlich.

Stu Redman schafft es endlich aus dem Seuchenzentrum zu entkommen. Selbst die Wissenschaftler, die mit seiner Hilfe ein Heilmittel schaffen wollten, sind nicht mehr.
Fran Goldsmith trifft den merkwürdigen, 5 Jahre jüngeren Harold, der sich sofort in die Schwangere verliebt. Doch was will er wirklich von ihr?
Der Stumme Nick Andros ist nach wie vor auf seinem Posten als Deputy, und versorgt den letzten lebenden Gefangenen.
Larry Underwood versucht, mit seiner neuen Gefährtin Rita durch den Lincoln-Tunnel aus New York zu entkommen, doch darin ist es sehr, sehr dunkel. Was war das für ein Geräusch?
Lloyd Henreid sitzt noch immer im Gefängnis und hat das Problem, dass niemand mehr da ist, um ihn zu versorgen. Mehr und mehr sehen die Ratten in seiner Zelle appetitlich aus.
Auch der schon vor der Seuche durchgedrehte Mülleimermann erkennt, dass nun niemand mehr da ist, der ihn von seinen Brandstiftungen abhalten kann. Und die kleine Raffinerie am Stadtrand wirkt doch sehr anziehend auf ihn.

Was alle Überlebenden gemein haben, sind die Träume. Je nach Charakter dominiert in ihnen entweder Randall Flagg (der wandelnde Geck) oder Mutter Abigail, eine alte Lady, die ihren Kuchen noch selber backt. Wer wird am Ende die Oberhand behalten?

Erneut haben hier Roberto Aqirre-Sacasa (bekam als Autor von Marvel Knights 4 z.B. einen Harvey-Award) und Mike Perkins (z.B. Zeichner bei X-Men: Gefährdete Spezies) einen ausgezeichneten Job gemacht. Die künstlerische Leitung hatte wieder Stephen King persönlich, was an dem Werk auch anmerkt. So sind die Schockmomente, beispielsweise im Lincolntunnel, punktgenau wie im Roman gesetzt. Exakt so muß eine Adaption eines King Romans aussehen!

Im Anhang gibt es alle Cover, Variants und einen Artikel von Mike Perkins, in dem er seine Arbeitsweise beschreibt. Das ganze wird von Panini wie gewohnt im schönem Klappbroschur präsentiert.

Fazit: Eine genial umgesetzte Serie, die sich kein King-Fan entgehen lassen sollte!
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Ein amerikanischer Albtraum ist Band 2 der anscheinend epischen Comic-Umsetzung von Stephen Kings epischen Roman The Stand. Nachdem in Band 1 die Super-Grippe Captain Trips in den USA wütete und die Hauptfiguren vorgestellt wurden, die quer über die Bundesstaaten verteilt leben, widmet sich die Fortsetzung nun der Ruhe nach dem Sturm. Offensichtlich wird sich neues Unheil zusammenbrauen, aber bis es so weit ist haben die Figuren Zeit sich zu sammeln oder auch eine Armee um sich zu scharen, wie der finstere Randall Flagg. Die Macher des Comics haben freundlicherweise eine Kurzzusammenfassung der Charaktere im Inneren des Klappcovers aufgelistet.
Die Szenen von Bruce Springsteen Double Larry Underwood in New York City haben mich sehr stark an den Film "I am legend" erinnert. Im Making-of am Ende des Buches finden sich Fotos und Texte zu Entstehung dieses Abschnitts des Comics - sehr gute Idee! Underwood allein in New York, was liesse sich da nicht alles anstellen? Mancher geht ins Stadion und treibt Schindluder mit dem Schlagmal. Underwood lädt lieber sein Date in ein Restaurant ein und muss in Ermangelung von überlebendem Personal selbst kochen. In einem anderen Bundesstaat wird derweil ein Twinkie gegessen, eine Anspielung auf den Film Zombieland? Bei dem ging es ja um einen Road-Trip durch ein postapokalyptisches Amerika, wenn auch als Komödie und nicht als zunehmend gruseligere Geschichte wie The Stand.
Anderswo in den USA entdeckt ein Mann, den sie Mülleimer nannten, die völlig neuen destruktiven Möglichkeiten, die ein entvölkertes Land mit sich bringt. Hier und auch in den Szenen mit Randall Flagg deutet sich an, dass es in The Stand neben vielen kleineren Details vor allem um den Kampf Gut gegen Böse geht. Statt die Seuche als Neuanfang zu nutzen scheint schnell wieder alles beim alten zu sein, von Technik und funktionierender Wirtschaft abgesehen. Die einen entscheiden sich für ein gutes, die anderen für ein schlechtes Dasein. Larry Underwood ist sich nicht ganz sicher was für ein Mensch er denn nun ist, irgendwie will es nicht recht klappen ein guter Mensch zu werden.

Die Figuren werden weiter vorgestellt, neue Charaktere wie Mülli tauchen auf. Traumsequenzen, New York, die Szene im Tunnel, die Raffinerie, Wälder und andere Landschaften - die Zeichnungen von Mike Perkins und die Farben von Laura Martin sind eine wahre Pracht! Das es wohl noch viele, viele Bände dauern wird bis The Stand abgeschlossen sein wird ist ein Dämpfer, gleichzeitig ist es beeindruckend wie komplex diese Umsetzung von Kings Roman ist!

160 Seiten, Softcover, Farbe, Übersetzung: Joachim Körber, Einleitung, Zusammenfassung Band 1, Cover-Galerie, Making-of, Marvel / Panini 2010
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Nach den atemlosen, sich stetig zuspitzenden Geschehnissen aus "Captain Trips" nimmt der zweite Teil von "The Stand - Das letzte Gefecht" das Tempo zumindest zeitweise etwas heraus und zeigt damit eindrucksvoll die Stille, die in einer Welt herrscht, die zu 90 Prozent entvölkert ist. In dieser schrecklichen neuen Welt müssen sich die wenigen Verbliebenen neu orientieren und nach einem Sinn suchen. So werden in "Ein amerikanischer Albtraum" die Hauptcharaktere, die sich bisher allein durchschlugen, vom Schicksal immer mehr zusammengeführt: Die schwangere Franny Goldsmith macht sich mit ihrem Nachbarn Harold Lauder auf den Weg ins nächstgelegen Seuchenzentrum, wo sie auf Antworten und Hilfe hoffen. Was die beiden nicht wissen: Stu Redman ist zur gleichen Zeit endlich ebendiesem Seuchenzentrum entkommen, doch dort gibt es niemanden mehr, der Hilfe oder gar ein Gegenmittel bieten könnte. Währenddessen trifft der erfolglose Musiker Larry Underwood in einem Park auf die attraktive, aber anstrengende Rita; auch diese beiden beschließen, den gefährlichen Weg gemeinsam fortzusetzen. Und Randall Flagg, der faszinierendste Widersacher aus Stephen Kings Feder, ist definitiv mehr als bereit für die Zeit nach der Seuche: Er inszeniert eine folgenreiche Begegnung mit Lloyd Henreid, der, einsam und vergessen, immer noch in seiner Gefängniszelle eingeschlossen ist und dort aus Verzweiflung und Hunger begonnen hat, die Leiche seines Mitgefangenen zu essen.

Wie auch der erste Teil bewegt sich "Ein amerikanischer Albtraum" eng an der Buchvorlage und schafft es, die unterschiedlichen Facetten der handelnden Personen auf grandiose Weise in Bilder umzusetzen. Erneut geht es sehr düster zu; eine der zentralen Szene ist Larry Underwoods langer und dunkler Weg durch den unbeleuchteten, mit Leichen übersäten New Yorker Lincoln-Tunnel - ein beklemmendes und schauriges Szenario, das die klaustrophobische Stimmung aus dem Roman sehr gut einfängt. Auch die Einführung des "Mülleimermanns" Donald Elbert, der noch eine der wichtigsten Rollen in der Handlung einnehmen wird, erfüllt die Erwartungen voll und ganz.
Fast noch schockierender als die zahlreichen Leichenberge und dramatischen Entwicklungen ist aber die Doppelseite, die sich den kleinen, stillen Toden am Rande widmet und eindrucksvoll zeigt, wie sich das Leben nach der Seuche verändert hat: Menschen schließen sich aus Versehen in Kellerräumen ein und verhungern. Ein Kleinkind fällt in einen Brunnen. Ein Mann zieht sich eine Blutvergiftung zu und stirbt bei der Amputation seines Beines, ein Mädchen fällt vom Fahrrad und erleidet einen Schädelbruch, ein Jogger bricht mit einem Herzinfarkt zusammen. Diese beiläufigen, fast lächerlichen Todesfälle, die Captain Trips indirekt mit sich bringt, zeigen das ganze Ausmaß der Pandemie: eine Welt ohne Ärzte, ohne Ordnung, in der jeder auf sich gestellt ist und in der die Anarchie bereits auf der Lauer liegt. Dass Randall Flagg ein Freund von Anarchie und Chaos ist, weiß man bereits aus Band 1, und mit Spannung verfolgt man seinen weiteren Weg.

Der Anhang von "Ein amerikanischer Albtraum" zeigt wieder die Variant-Cover und verschiedene Skizzen, außerdem plaudert Zeichner Mike Perkins aus dem Nähkästchen und gibt einen interessanten Einblick in seine Arbeitsweise. Der nächste Teil von "The Stand" erscheint unter dem Titel "Überlebende" im März 2011.
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am 2. Juli 2015
Ich muss gestehen, dass ich nach meiner Kindheit mit Comics nichts mehr am Hut hatte. Kinderkram halt. ;-)

Durch Zufall habe ich jedoch entdeckt, dass es eines meiner Lieblingsbücher als Comicausgabe gibt. Die durchweg positiven Rezensionen auf Amazon, die ich nur voll unterschreiben kann, haben dann dazu geführt, dass ich mir zunächst mal die ersten drei Bände der Serie als Hardcover-Ausgabe gekauft habe.

Tja und seitdem bin ich irgendwie wieder Comic-Fan. :-)

Die Comics sind sehr wertig verarbeitet und von den Zeichnungen und der ganzen Aufmachung her eine reine Freude. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass Kinder sich die Comics besser nicht anschauen sollten, denn mitunter geht es hier richtig hart zur Sache. Vergleichbares kenne ich eigentlich nur noch aus den Punisher-Comics von Garth Ennis (eine "Folge" meiner neuen Leidenschaft), die ja auch sehr explizit Gewalt darstellen.

Mein Fazit:

Text hervorragend, Zeichnungen exzellent, Handlung entspricht der Romanvorlage - aber vor kleinen Kindern fernhalten und im Bücherregal lieber ganz nach oben stellen. Von mir eine klare Kaufempfehlung für Comic-Fans und alle die Fans werden wollen.
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am 10. November 2010
Wer den Roman liebt und gerne Comics liest, der kann bei der Comic-Adaption von Stephen Kings The Stand bedenkenlos zugreifen. Der Roman wird hier in comicform 1:1 und sehr detailiert wiedergegeben. Der Zeichnungsstil ist in eher düsterem Stil gehalten und deshalb passend zur Endzeitstimmungs-Story. Es handelt sich hier um den zweiten Band einer mehrbändigen Comicreihe. Dieses Comic hat deshalb "nur" eine Einleitung mit Erwähnung auf die Geschenisse aus Band 1 und auch kein abschliessendes, sondern offenes Ende.
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am 19. September 2011
... wurde "The Stand" von Stephen King als Comic. Die wesentlichen Szenen wurden eindrucksvoll gezeichnet und betextet. Wer das Buch vorher gelesen hatte, ist zwar klar im Vorteil, jedoch ist die Handlung auch in der gezeichneten Form gut nachvollziehbar. Diese Bewertung gilt auch für die anderen bisher erschienen Comicfolgen des Buches.
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am 15. Januar 2011
Dieses Buch gehört mit zu den besten, die ich bisher gelesen habe. Für mich S. King's Meisterwerk neben ''ES''. Da schreibe ich gar nicht mehr viel. Wer auf Endzeit, Apokalypse, große Gefühle und dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse steht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Aber wenn schon, dann die längere Fassung.
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am 14. März 2011
Im zweiten Teil der King-Adaption konzentriert sich der Autor Roberto Aguirre-Sacasa darauf, weitere Charaktere einzuführen. Um aufzuzeigen, dass es sich um ein nationales Problem handelt, wird deutlich darauf hingewiesen, dass die Charaktere in den unterschiedlichsten Teilen der USA leben. Auch die ländliche Gegend ist betroffen, so dass es sich um ein echtes Endzeit Szenario handelt.
Die Charaktere sind meistens mit wenigstens einem Charakterzug extrem ausgeprägt, was nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich befinden sie sich in einer extremen Situation. So ist es auch nicht verblüffend und für den Leser nachvollziehbar geschildert, dass sich Notgemeinschaften bilden, um wieder auseinanderzufallen. Jeder ist sehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, so dass die Pflege oder der Aufbau von Beziehungen eher schwierig ist. Larry und Rita stellen einen Gegenpol dar, denn erst als sich die Situation noch weiter verschlimmert, wachsen sie zu einer Einheit zusammen.
Die Tatsache, dass jeder mit der Epidemie und ihren Folgen ein wenig anders umgeht, lässt den Schluss zu, dass Roberto Aguirre-Sacasa Strukturen und Charaktere für die fortlaufende Handlung anlegt. Gleichzeitig erhalten die vielen Charaktere etwas Individuelles, so dass ihnen der Leser leichter folgen und sie besser identifizieren bzw. differenzieren kann.
Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass es in diesem Endzeit Szenario schwierig ist, Vertrauen zu fassen.

Der zweite Band setzt konsequent die Schilderung eines Endzeit Szenarios fort und konzentriert sich auf Charaktere und ihr Verhältnis zu- und miteinander. Man erfährt als Leser noch nicht, warum einzelne Menschen von dem Virus verschont wurden. Dies ist aber auch zum jetzigen Zeitpunkt der Handlung nicht wichtig, denn diese Unwissenheit verstärkt nicht nur die Spannung, sondern erzeugt auch eine Art beklemmendes Gefühl, das im vorliegenden Band seinen Höhepunkt im Tunnel zwischen New York und New Jersey findet.
Insgesamt wird mit diesem Band deutlich, wie deprimierend und einsam eine Welt sein kann, in der 90% der Menschen tot sind. Um dies zum Leser transportieren zu können, muss Roberto Aguirre-Sacasa das Erzähltempo etwas verlangsamen.
Dafür konzentriert er sich auf weitere Facetten, auf kleine Unfälle und Missgeschicke, die tödlich verlaufen und so noch einmal verdeutlichen, dass die komplette Infrastruktur samt Krankenhäuser, Ärzte, usw. nicht mehr vorhanden ist. Gleichzeitig erhält die Handlung so einen zynischen Touch.
Auch hier bietet Panini wiederum gleich drei Varianten an. Es ist eine Softcover Ausgabe, je eine reguläre Hardcover und eine auf 222 Exemplare limitierte Hardcover Ausgabe mit Druck erhältlich.
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am 26. November 2010
Stephen King hat hier auf alte Mythen zurückgegriffen, umgesetzt in die heutige Zeit. Vielleicht auch zeitlos. Der ewige Kampf zwischen gut und böse. Wer oder was siegt letztendlich. Der Roman basiert die ausführlichen Erzählungen (Schicksale) von Menschen, die jedoch miteinander verstrickt sind, ohne dass dieses sofort erkennbar ist. Von Seite zur Seite wird Spannung aufgebaut, die kaum mehr erträglich ist. Einmal angefangen, will man das Buch nicht mehr zur Seite legen, Essen und Trinken werden zur Nebensache. Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen und war fasziniert.
Zwischenzeitlich habe ich alle Bücher von Stephen King gelesen, die ins Deutsche übersetzt wurden. The Stand wird oft als sein bestes Werk bezeichnet, aber das ist halt subjektiv. Als Leser aller seiner Bücher kann ich nur sagen. Ja, es ist ein sehr guter Roman - aber ich kann es nicht über all die anderen stellen.
The Stand ist auch kein Horror-Roman, obwohl einem manchmal Horror überzieht. Aber das ist ja auch schon oft bei der Tagesschau so. Ich empfehle Ihnen dieses Buch mit der Gewissheit, dass es bestimmt nicht Ihr letztes Stephen King Buch sein wird.
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