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TOP 500 REZENSENTam 12. Dezember 2011
Vorweg und Achtung!: Wer eine umfangreiche, chronologisch organisierte Liste der Star Wars Romane & Comics sucht, findet sie in meiner Rezension zu Die ultimative Chronik.

Wann immer eine neue Comic- oder Romanserie im Star Wars EU einsetzt, gibt es für mich zwei wichtige Fragen: Wer sind die neuen Charaktere und wie ist die Handlung in den gesamten chronologischen Zeitraum eingebettet. Bei diesem Comic sind diese beiden Punkte allerdings von nachrangiger Bedeutung - oder besser: sie werden es zwangsläufig.

300 Jahre nach "Knights of the Old Republic" ist das gesamte Universum Schauplatz eines endlosen Krieges zwischen dem Sith-Imperium und der Republik. Es gibt neutrale Welten, aber eigentlich ist jeder Planet auf gewisse Weise in den Konflikt involviert (praktisch Bedingungen wie im "Kalten Krieg", nur das dieser hier ein heißer ist). Doch scheinbar wollen die Sith tatsächlich einen Frieden schließen. Auf Alderaan finden sich Delegationen beider Mächte ein. Noch bevor überhaupt das diplomatische Manövrieren beginnen kann, ist der Frieden schon wieder gefährdet...

Mit den Charakteren bekommt man keine Fühlung (obwohl ein paar Ansätze und kurze Intermezzos wirklich neugierig machen), jede neue Seite ist man an einem anderen Ort und alles in allem ist die Story gleichsam undurchsichtig und zeigt immer wieder Züge einer plumpen Handlungsführung. Am Ende hat man zwar ein Bild, eine Vorstellung von einer Geschichte, aber das jetzt irgendwie jeder jeden verraten hat und alle Seiten anscheinend nur halbherzig einen Konflikt darzustellen versuchen, ist dann doch nur ärgerlich und zerstört vor allem ein wenig die Hoffnung, dass ein neues Kapitel des Star Wars Universum ebenso komplexe wie spannende Konflikte + Charaktere zu bieten hat, wie die Originaltrilogien oder Knights of the Old Republic.

Ein eher ver- und unausgegorenes Comicvergnügen. Mehr eine fliegende Sentenz steht im Mittelpunkt, als irgendein Charakter oder auch nur ein bisschen Laseraction. Die Zeichnungen sind in Ordnung, die Dialoge eher schlaff.
Der zweite Teil scheint ja besser zu sein, also bleibt noch zu hoffen. Vielleicht ist ja doch noch ein Phönix aus der Asche unterwegs. Man würde es sich wegen der Charaktere wünschen.
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am 28. Dezember 2010
Der Krieg zwischen Republik und Sith-Imperium ist in einer Pattsituation erstarrt, in der keine Seite echte Vorteile erringen kann, als die Sith plötzlich Friedensverhandlungen vorschlagen. Während die Gespräche auf Alderaan stattfinden, überfallen die Sith Coruscant, ermorden den Obersten Kanzler und legen den Jeditempel in Schutt und Asche. Erst als die Republik die Bedingungen der Sith akzeptiert, geben diese die Besatzung Coruscants auf und ziehen sich zurück. Der so erpresste Frieden steht auf wackeligen Füßen, weil es auf beiden Seiten Unzufriedene gibt, die ihn sabotieren wollen.

"Bedrohung des Friedens" fasst den im Internet bereits veröffentlichten Comic zusammen, der ganz im Stil der alten Zeitungsstrips gehalten ist. Was aber z.B. bei den Feest Classic-Bänden gut funktioniert hat, geht hier dermaßen in die Hose, dass man den Sammelband nach ein paar Seiten Lektüre beinahe wieder weglegen möchte. Zuviele Personen, zuviele verschiedene Handlungsplätze, zwischen denen stakkatoartig gewechselt wird, machen ein angenehmes Leseerlebnis unmöglich. Abgesehen davon, dass man der Geschichte nicht richtig folgen kann und die Charaktere kaum mehr sind als Schablonen. Ihre Motive bleiben unverständlich und die persönlichen Merkmale bleiben eindimensional. Man bekommt gerade bei Jedi und Sith das Gefühl, dass sie Symbole für verschiedene Ausrichtungen ihres jeweiligen Ordens sind. Da gibt es den besonnenen Diplomaten und den hitzköpfigen Krieger bei den Jedi, während die Sith mit dem verschlagenen Drahtzieher und dem üblichen Psychopathen aufwarten.

Nicht nur die Charaktere sind unterentwickelt, auch die mit ihnen verknüpften Handlungsstränge können sich aufgrund des Platzmangels nicht richtig entfalten. Manche laufen gar völlig ins Leere, wie z.B. der des Verbrecherlords, der irgendwelche Geschäfte mit dem Sith-Lord Baras, ohne dass man je erfährt, zu welchem Zweck. Was das Setting betrifft bin ich ebenfalls enttäuscht, denn vieles sieht und klingt der Ära der Filmepisoden einfach zu ähnlich. Das fängt bei den Rüstungen der republikanischen Soldaten an, die fast wie Sturmtruppenrüstungen aussehen und setzt sich über die Raumschiffe bis hin zum bösen Imperium samt Imperator fort.

Fazit:
Seit langem habe ich nicht mehr so einen schwachen SW-Comic gelesen, selbst die von mir ungeliebte Legacy-Reihe ist um Längen besser. "Bedrohung des Friedens" ist wirklich nur was für Komplettisten, alle anderen sollten die Finger davon lassen.
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am 15. Februar 2011
Mit schon fast bewundernswerter Konstanz schaffen es derzeit die Verantwortlichen des Star Wars-EUs die größten Erwartungen bei den Fans zu wecken, um diese dann bei Veröffentlichung ihrer neuen Glanzprojekte ungespitzt in den Boden zu rammen. So geschehen bei den Roman- und Comic-Adaptionen zu 'The Force Unleashed II' und nun jetzt wieder beim 'The Old Republic'-Tie-In 'Bedrohung des Friedens'.

Wo erstere Schlachtengemälde mit Starkillers Klon aber zumindest noch eine gewisse Qualität mitgebracht und für (wenn auch wenig tiefgründige) Unterhaltung gesorgt haben, da enttäuscht der neueste Star Wars Sonderband in allen Belangen und auf ganzer Linie. Allerdings fällt dieses negative Leseerlebnis eindeutig in die Kategorie 'selber Schuld', ist doch die gesamte Storyline (engl. 'Threat of Peace') im Internet als Webstrip bereits seit längerem einzusehen. (Selbiges gilt für 'The Blood of the Empire', den fünfundzwanzig Jahre vorher spielenden Handlungsbogen, in welcher der Beginn des Krieges zwischen dem Sith-Imperium und der Alten Republik thematisiert wird und der voraussichtlich als Sonderband 61 'Blut des Imperiums' im April dieses Jahres auf Deutsch erscheinen wird.) Aber Sammlerwahn und Vorfreude haben sich gegenüber jeglicher Skepsis wieder mal durchgesetzt, so dass dieses schwache Werk doch in meinem Regal gelandet ist. Nun zum Inhalt:

Eine Galaxis weit, weit entfernt. 3653 Jahre vor der Schlacht von Yavin. Jahrzehntelang hatten die Sith nach Darth Malaks Niederlage im Exil verharrt und dort, verborgen vor ihren Feinden, den Jedi, ein mächtiges Imperium gegründet, das der Dunklen Seite den Weg zum Sieg bahnen sollte. Als die Zeit zum Angriff gekommen war, schlug die kampfstarke Flotte erbarmungslos zu. Hunderte Welten der Alten Republik wurden unterworfen, unzählige Tote waren auf beiden Seiten zu beklagen. Nach Jahren zermürbender Kämpfe zwischen Sith und Jedi hat sich der Frontverlauf kaum verschoben. Noch immer bleibt die Herrschaft des Imperiums auf die Randwelten beschränkt, während die Kräfte der Republik den Kern der Galaxis halten. Trotz dieser Pattsituation dauert der endlose Stellungskrieg an. Bis die Sith mit einem kühnen Schlag die Waagschale zu ihren Gunsten verändern.

Während sich auf Alderaan der Vertreter des Imperiums, Lord Baras, mit der aus der Jedi Meisterin Dar'Nala, deren Schülerin Satele Shan und Senator Am-Ris bestehenden Delegation der Republik trifft, um die Möglichkeit eines Waffenstillstands und Friedensvertrags zu besprechen, attackiert eine Invasionsstreitmacht unter Führung des Sith-Warlords Angral die Hauptwelt Coruscant. Im Verlauf dieses Angriffs fällt nicht nur der Oberste Kanzler der Republik, auch der Tempel des Jedi-Ordens wird dem Erdboden gleichgemacht. Lieutenant Tavus und Jedi-Meister Orgus, welche gerade aus dem Minos-Cluster zurückgekehrt sind und über die dortigen Gefechte im Senat berichtet erstattet hatten, müssen hilflos mit zusehen, wie die Stadt in Flammen aufgeht. Die völlig überrumpelte Republik sieht sich nun an den Verhandlungstisch gezwungen und muss den Friedensvertrag, welcher unter vielen Bedingungen auch weitere Planeten im Rand den Sith zuspricht, unterzeichnen. Doch der als 'Treaty of Coruscant' in die Geschichte eingegangene Vertrag ist das Flimsiplast nicht wert, auf dem er geschrieben steht.

Die Sith räumen zwar Coruscant, aber jeder weiß, dass dieser Knebelvertrag auf äußerst tönernen Füßen steht und selbst manche Jedi, welche sonst folgsam den Interessen der Republik dienen, begehren auf und weigern sich die Bedingungen anzuerkennen. So setzt Jedi-Ritter Fortris Gall den Krieg auf Balmorra weiterhin unbeirrt fort, obwohl dieser zu den Planeten gehört, die von der Republik geräumt werden sollen. Gall aber will seine in Gefangenschaft geratenen Männer unter keinen Umständen zurücklassen. Und er ist nicht der einzige, der diesen falschen Frieden zu torpedieren versucht... '

Das klingt nach einem weitverzweigtem Epos mit vielen miteinander verbundenen Handlungssträngen. Nach einem ambitionierten Start, der die ganze Komplexität des kommenden MMO-Spiels 'The Old Republic' unterstreicht und mit einer Fülle von Charakteren und Ideen Neues im Star Wars Universum auslotet. Wohlgemerkt 'klingt' so, denn ein Blick zwischen die Deckel des Comic-Sonderbands belehrt uns dann schnell eines Besseren. Oder treffender gesagt Schlechteren, denn was als Appetitanreger fürs Spiel im Web durchaus noch seine Berechtigung hatte, kann in gedruckter Form leider so gar nicht mehr überzeugen und offenbart eklatante inhaltliche und vor allem illustratorische Schwächen. Ohne Zeichner Alex Sanchez zu nahe treten zu wollen, aber was der gute Herr hier verbrochen hat, spottet wirklicher jeder Beschreibung. Was andere beim telefonieren nebenbei auf ihre Bierdeckel kritzeln wurde in diesem Comic augenscheinlich ohne Kontrolle freigegeben. Anders lassen sich die hastig hingeschmierten Illustrationen nicht erklären, welche man auch nicht damit entschuldigen kann, dass sie in erster Linie für das Internet konzipiert worden sind. Da schwebt die Hand einer Togruta-Jedi in der Luft, während ihr Arm durch Abwesenheit glänzt und im Gesicht des cereanischen Senators kann man Nase und Mund nur noch mit viel Fantasie gerade so erahnen. Auch die einzelnen Bild-Hintergründe sollte der Leser möglichst keiner näheren Betrachtung unterziehen, bestehen sie doch zu großen Teilen aus einem matten Farbton, der nur im höchsten Notfall noch mit unwesentlichen Details wie Bäumen oder Sternen komplettiert wird. Unnötig zu erwähnen, dass es dadurch die Entstehung einer gewissen SW-Atmosphäre noch schwerer hat.

Die leidet jedoch noch mehr am unruhigen Erzählstil. Wie ein Paparazzi-Blitzlichtgewitter stürzen gleich zu Beginn unzählige Handlungsstränge und -schauplätze auf den Leser ein, zwischen denen bereits nach zwei, drei Bildern wieder gewechselt wird, bevor man auch nur die Chance bekommt, sich in irgendeiner Art und Weise in den Plot einzufinden. Wer sich da nicht schon zuvor im Internet die (wesentlich informativeren) Geschichtsvideos von Meister Gnost-Dural angeschaut oder sich bei Wookiepedia auf dem neuesten Stand gehalten hat, wird hier seine liebe Mühe und Not haben, dem alles andere als linearen roten Faden zu folgen. Unzählige Anspielungen zwischen den Zeilen, bedeutsame Sätze (Tavus' Werben um Satele Shan), die nicht weiterverfolgt werden und ganze Handlungsstränge, die komplett ins Leere laufen (z.B. Was hat der Verbrecherlord Nok mit all dem zu tun?). Selten hat das Wort 'unausgegoren' so treffend auf einen Comic gepasst. Offensichtlich hat man Autor Rob Chestney keinerlei Platz für die Erzählung seiner Geschichte zugestanden, was natürlich auch zur Folge hat, dass die für den weiteren Verlauf wohl wichtigen Figuren wie Satele Shan oder Lord Baral so blass wie ein Bith-Kopf bleiben.

Besonders im Hinblick auf Letzteren war Potenzial für mehr da. Während Lord Angral als zorniger Sith-Wüterich nicht viel Neues bietet, besitzt Lord Baras äußerst interessante Züge. Emotional gefestigt und kühl denkend, verkörpert er die listige Strategie seines Imperators und damit eine Seite der Sith, die mir persönlich in letzter Zeit viel zu kurz gekommen ist. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, sind es gerade solche gerissenen Puppenspieler wie Baras oder seine Ahnen Darth Vectivus und Darth Sidious, welche am nachhaltigsten beeindrucken. Da die Skizzierung dieser Figur aber bis auf wenige persönliche Merkmale unvollständig und uninspiriert bleibt, ist auch diese Chance letztlich vertan. Das lässt sich eins zu eins auf die anderen Figuren übertragen, welche allenfalls einen Vorgeschmack auf die wählbaren Charakteristika im MMO-Spiel geben, in Punkto Tiefgang jedoch nicht mal im Vergleich mit den Protagonisten aus Jude Watsons Jugendbüchern bestehen können. Wer also wissen will, wie aus der jungen Jedi-Rittern Satele Shan (übrigens eine Nachfahrin von den aus KOTOR bekannten Figuren Bastila und Darth Revan) die spätere Großmeisterin des Jedi-Ordens wird, muss sich wohl erstmal weiterhin in Geduld üben. Am weiteren Schicksal der anderen Beteiligten (z.B. Jedi-Meister Orgus oder Lieutenant Tavus) bin ich bereits jetzt schon nicht mehr wirklich interessiert.

Neben all diesen ärgerlichen Schwächen wurmt mich die Ideenlosigkeit der Verantwortlichen jedoch am meisten. Wieder ein Imperium mit Imperator, wieder ein Angriff auf den Jedi-Tempel, wieder Soldaten in weißer Schalenrüstung, wieder hilflose Republik-Politiker und wieder eine Togruta-Jedi, die ihrem Zorn nachgibt. Alles schon mal gelesen, alles schon gesehen. Es scheint wirklich so, als wäre Star Wars an einem Punkt angekommen, an dem niemanden etwas Neues mehr einfällt. Fakt ist: Mit diesem 'The Old Republic'-Beginn hat diese Saga, welche einstmals mit seinen großartigen Leinwand-Sternenabenteuern ganze Generationen gebannt hat, einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Insgesamt ist 'The Old Republic ' Bedrohung des Friedens' einer der schlechtesten Comics in der langen Geschichte des EU. Wer nicht (wie ich) eine Sammlung zu komplettieren oder (ich eher nicht) zu viel Geld auf dem Konto hat, sollte um diese zusammengestückelte Geschichte einen großen Bogen machen und stattdessen zu Sean Williams' Roman 'Eine unheilvolle Allianz' greifen, der auf weitaus bessere Art und Weise einen Blick in diese Epoche gewährt.
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Die Story von Rob Chestny ist, besonders für Star Wars Outsider, schwer verständlich und alles andere als spannend oder unterhaltsam. Eine ähnlich enttäuschende Umsetzung eines Videospiel in einen Comic wie The Force Unleashed 2, allerdings kann dieser Band von The Old republic auch zeichnerisch nicht punkten. Alex Sanchez lässt mit seinen Bildern die Welt der Alten Republik recht lieblos erscheinen.

Bedrohung des Friedens erzählt von den Friedensverhandlungen zwischen den Sith und der Republik. Klobige Raumschiffe (das Landungsschiff der Sith sieht aus wie eine Spielekonsole im Retro-Design), ein Wookie mit Schweisserbrille und wenig schmückendem Helm, Hintergründe mit nur sehr wenigen Details - nein, schön sieht dieser Comic wirklich nicht aus!

Das Vorwort ordnet den Comic chronologisch im Star Wars Universum ein. Im Anhang werden Planeten und Charaktere der Old Republic vorgestellt. Beides wirkt professioneller und durchdachter als die eigentliche Story dieses sehr dünnen Comics.

100 Seiten, Softcover, Farbe, Cover-Galerie, Anmerkungen zu The old republic, Übersetzung: Michael Nagula, Panini 2010
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am 14. Januar 2011
Sicherlich ist alles eine Geschmackssache, aber sowohl die Zeichnungen als auch die Story sind laienhaft. Sicherlich könnte man glauben dieser grafische Stiel sei beabsichtigt, Anlehnung an die alten Comics und so weiter, aber selbst wenn dem so wäre ist es einfach schlecht - hey die Comiczeichnungen haben sich die letzten 40-50 Jahre weiterentwickelt! Mir kam und kommt es so vor als hätte man hier Anfänger angeheuert um Kosten zu sparen.

Fazit: Nicht alles ist Gold was glänzt! Hier trifft es allemal zu.
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am 31. Januar 2014
Autor:
Rob Chestney gehört zum Autoren-Team des neuen Online-Games "The Old Republic" und hat daher maßgeblichen Anteil an der dortigen Storyline. Außerhalb der Computerspielewelt ist dies allerdings sein erster Auftritt, wobei der Sonderband in erster Linie aus der Zusammenfügung von einzeln erschienen Comic-Strips und Mini-Storys besteht.

Serie:
"Bedrohung des Friedens" ist der Auftakt zur Buch/Comic Reihe "The Old Republic", erscheinend zum gleichnahmigen Online-RPG, wo in erster Linie die Vorgeschichte erzählt wird. Dies hier ist Band 1 der Comic-Reihe und erzählt die Zeit um und direkt nach dem Vertrag von Coruscant und damit dem Friedensschluß zwischen Republik und Sith-Imperium und dem Start des so genannten Kalten Kriegs.

Inhalt:
3653 VSY. Es gibt Friedensverhandlungen zwischen Imperium und der Republik nach Jahrzehnten des Krieges. Um die Republik zu einem unvorteilhaften Frieden zu zwingen besetzten die Imperialen in einem Handstreich Coruscant, zerstören den Jedi-Tempel und ermorden den Obersten Kanzler. Mit Coruscant im Würgegriff müssen die Vertreter der Jedi und der Republik den Bedingungen zustimmen. Doch der Frieden ist brüchig, kaum Jemand rechnet damit dass er hält. Viele Truppenteile der Republik weigern sich ihre Stellungen zu räumen und wollen ihre Posten verteidigen. Und auch bei den Jedi gibt es immer mehr Ablehnung. So müssen nun die überlebenden Mitglieder der Meister und der Senatoren versuchen den brüchigen Frieden zu sichern. Was umso schwerer wird als Anschläge auf beide Seiten verübt werden. Wer steckt dahinter?

Meinung:
Die Story ist an sich ja interessant. Ein Frieden der nicht für die Dauer ist und was die Folgen daraus sind. Truppen und Offiziere, wie auch Jedi die nicht einfach so ihre Stellungen räumen. Regierungen die sauer sind das sie auf einmal unter die Kontrolle der Sith gestellt werden und auch bei den Sith sind viele nicht mit dem Ende der Kampfhandlungen einverstanden. Es gibt also eine Menge Potenzial für eine spannende Story. Dazu wird mit Satele Shan eine Nachfahrin Revans und Bastila Shans vorgestellt, die zudem eine tragende Rolle in den kommenden Jahren spielen wird.

Leider versagt der Comic auf ganzer Linie!

Das Problem ist zum einen das er mit 100 Seiten einfach zu kurz für diese umfangreiche Story ist. Das zweite Problem ist dass es ein Zusammenfügen von Web-Mini-Comics ist, so dass nicht wirklich ein durchgehender Fluß kommt. Teilweise wird auf 3 Seiten 5 Mal der Standort gewechselt. Zudem springt man zwischen fast 10 Hauptcharakteren hin und her von denen die Meisten zudem in den Comics das erste Mal auftauchen, man also keine Hintergrundinformationen kennt. Daher kommt einem alles recht wirr vor und leider wird eine Menge Potenzial verschenkt. Man hätte sich auf einige wenige handlungsstränge konzentrieren sollen und dann immer noch gerne die doppelte Anzahl an Seiten einbauen dürfen. Wenn dieser Comic Appettit auf das Spiel machen sollte, so ist dieser dabei grandios gescheitert. Vor allem wenn man den Vergleich mit dem Roman "Betrogen" zieht der zur zeit der Verhandlungen spielt, ist dies ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Man verpasst also nicht wirklich etwas wenn man diesen Comic nicht kennt, er mischt sich eher an die enttäuschendsten Comics aus der Clone Wars Serie an und sollte schnell vergessen werden. Durch die schnellen Sprünge kann auch keine Tiefe bei den Charakteren aufkommen, so bleiben viele Intentionen auf der Strecke. So scheint sich zwischen Satele und einem Offizier eine verbotene Romanze auf einer Seite zu entwickeln, und auf einer halben Seite wechseln Charaktere auf einmal die Seiten. Sith Lords die sich heftig bekämpfen beenden im nächsten Bild ihre Feindseligkeiten und reden ganz normal. Man kann sich als erfahrener Star Wars Leser zwar viele Intentionen denken, aber es fehlt einfach im Comic. Natürlich können Romane das ausführlicher behandeln aber es gibt genug positive Beispiele auch was Comics angeht, wo dies ebenso gelingt.

Das Positivste ist dass es vom Autor bei diesem einzigen Auftritt blieb und die folgenden Bänder an bessere und fähigere Autoren übergeben wurde und man sich dort dann vor allem auf einen Handlungsstrang konzentriert, was den Comics dann auch klar zu Gute kommt.

Gimmicks:
Positiv herauszuheben ist dass es nach dem Comic mehrere Seiten gibt wo die Darsteller und Orte näher erklärt werden. So etwas findet man bei neuen Reihen oft als Band 0, und wird in Deutschland meist in Band 1 mit veröffentlicht. Man hätte dies nur eher an den Beginn setzten sollen um sich so schonmal ein Bild der Charaktere machen zu können, aber immerhin. Immerhin ein positiver Punkt, auch wenn diese Infos sich ausschließlich auf diesen Band beziehen und nicht als allgemein für die Reihe genommen werden können.
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am 29. Dezember 2010
Obwohl auf der Rückseite großspurig vom "offiziellen Comic zum Game-Highlight" die Rede ist, trifft der Begriff "Highlight" nicht auf den Comic "Bedrohung des Friedens" zu. Ähnlich - wie von einigen Vorrednern schon angemerkt wurde - wie der "TFU II"-Comic ist auch dieser hier noch nichtmal Durschnitt, sondern im Großen und Ganzen eine Enttäuschung.

Die gesamte Handlung ist sehr wirr, ständig wird man nach 2,3 Seiten von einem Schauplatz zum nächsten katapultiert (ohne große Erklärung oder Einführung, wozu auch), ohne dass dabei etwas wie Spannung oder gar echte Lesefreude aufkommt.
Die Figuren werden alle ohne große Erklärungen dem Leser präsentiert, und leider sind eigentlich alle von ihnen unglaublich einseitig und platt.
Selbst Dar'Nala bleibt blass, und ihr Verrat ist weder besonders originell, noch kam er überraschend. Wer 2 und 2 zusammenzählt, kommt schnell dahinter.
Das Verhalten einiger Charaktere, wie bspw. der beiden Kopfgeldjäger, ist auch kaum nachzuvollziehen oder zu begreifen. Der abgewrackte Braden ist dann urplötzlich solch ein guter Kopfgeldjäger, dass er in der Lage ist, einen Jedi-Meister ohne große Probleme zu töten, lächerlich!

Die Kämpfe sind auch sehr konfus gestaltet, man hat ständig das Gefühl, dass wichtige Szenen weggelassen wurden oder eben schlicht fehlen. Da wird plötzlich eine Bombe im Senat gezündet, auf der nächsten Seite ist man aber wieder auf Dantooine, und der Anschlag wird gerade mal am Rande lapidar aufgeklärt.
Die Zeichnungen von Alex Sanchez sind auch mit das Schlechteste, was ich seit Langem gesehen habe.

Auf einer Seite sehen Meister Orgus und Tavus recht gut aus, auf der nächsten scheinen sie um Jahre gealtert, und ihre Gesichter wirken geradezu verzerrt. Ebenso sind Fahrzeuge, Gebäude und Hintergünde sehr schlicht gezeichnet, und wirken oft zu groß, die Proportionen stimmen einfach nicht. Die Cover von Benjamin Carre' sind da echt um Längen besser, hätte er doch bloß den ganzen Comic gezeichnet...

Der Plot ist wie gesagt weder originell, noch spannend. Die ganzen, plötzlichen Sprünge von einem Ort und einem Ereignis zum Anderen helfen auch nicht wirklich, die Geschichte zu erweitern oder voranzutreiben. Man erfährt auch kaum Etwas über den Vertrag von Coruscant, die Sith oder den Jedi-Orden. Es gibt zuviele Personen, zuviele Schauplätze und zuviele Sprünge von hier nach da. Keine Figur wird großartig ausgebaut, Charakterzeichnungen - egal wie minimal - erwartet man hier vergebens. Selbst einige der abtrünnigen Jedi wechseln gegen Ende auf geheimnisvolle Weise wieder die Seiten, wobei sich der Leser fragt, wieso sie das überhaupt tun...

Nach dem Comic zu "TFU II" ist dies die nächste, große Enttäuschung im Star Wars-Comicbereich. Mag auch daran liegen, dass ich von dem gesamten "TOR"-Projekt nicht viel halte, wie man an anderen Rezensionen von mir sehen kann.

Wer nicht gerade seine Sammlung vollständig halten will, sollte einen Bogen um Sonderband 59 machen.
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Ähnlich wie der ebenfalls im Dezember 2010 im Star Wars Classics-Sammelband 5 (DIE WIEDERGEBURT DES BÖSEN) wiederveröffentlichte Comic zu DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK ist auch der The Old Republic Tie-in BEDROHUNG DES FRIEDENS als Webstrip im Grunde gratis zu haben, solange starwars.com und swtor.com online sind. Sogar der zweite auf die Sith zugeschnittene TOR-Comic BLOOD OF THE EMPIRE ist bereits online vollständig nachlesbar, obwohl der Sammelband erst 2011 erscheinen wird. Der vorliegende Sammelband ist also definitiv nur etwas für Sammler, denn inhaltlich ist das ganze schon wenig beeindruckend. Wie bereits der Comic zu THE FORCE UNLEASHED II ist auch THE OLD REPUBLIC I nämlich ziemlich schmal, um das zu verdeutlichen sei auf andere Sammelbände wie KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC oder LEGACY verwiesen, wo bis zu sechs US-Einzelhefte zusammengefasst werden, in den beiden Sonderbänden zu den Games allerdings nur drei. Und diesen sehr eingeengten Spielraum der Handlung merkt man, aber dazu später mehr.

BEDROHUNG DES FRIEDENS beginnt und das ist vielleicht nicht so uninteressant, knapp vor der Unterzeichnung des Vertrags von Coruscant und dem Angriff auf den Jedi Tempel. Während sich die Republik und das Imperium auf Alderaan treffen, um die Möglichkeit eines Friedensvertrages zu sondieren, seit beide Seiten sich nur noch mühselige Stellungskriege im Äußeren Rand liefern, tauchen im Orbit Coruscants unbekannte Schiffe auf. Lieutenant Tavus und Jedi Meister Orgus kehren gerade von einem Senatsbriefing zurück, als sie Zeugen der Invasion werden und geraten dabei mit Lord Angral aneinander. Während Orgus und Tavus allerdings nach diesem kurzen Zusammenstoß in Richtung Jedi Tempel eilen, um das unvermeidliche vielleicht noch zu verhindern, begibt sich Angral in den Senatskomplex. Obwohl die letzte Anweisung des obersten Kanzlers an die Delegation auf Alderaan noch lautet die Friedensverhandlungen seien sofort abzubrechen sehen sich Senator Am-Ris und Jedi Meisterin Dar'Nala gezwungen vor Lord Baras nachzugeben. Nur Jedi-Ritterin Satele Shan stellt sich dem zunächst entgegen.

Der Vertrag von Coruscant ist jedoch alles andere als das was man sich ursprünglich erhofft hätte. Durch die Besetzung Coruscants wurde die Republik zu unverhältnismäßigen Zugeständnissen erzwungen, die dem Imperium wieder einen Vorteil verschafft haben. Der Frieden ist jedoch von anfang an gefährdet, denn nicht jeder ist bereit sich dem Diktat der Sith zu beugen. Auf Dantooine weigert sich der Kopfgeldjäger Barden schlicht den Rückzug anzutreten und versucht weiterhin seinen für die Sith arbeitenden Wookie-Kollegen auszuschalten, auf dessen Kopf gleich mehrere Prämien ausgesetzt sind. Und auf Balmorra führt Jedi-Ritter Fortris Gall den Krieg auf eigene Faust weiter, um ein von den Imperialen gefasstes Sprengkommando zu befreien. Aber es sind nicht bloß solche Einzelkämpfer, deren sehr unterschiedlich motivierten Taten den Friedensvertrag in ernsthafte Gefahr bringen, eine Serie von Anschlägen droht zur neuerlichen Eskalation zu führen...

Was zumindest in der Inhaltsangabe noch nach einem sehr ambitionierten Skript aussieht das der TOR-Mitautor Rob Chestney vorgelegt hat mag als Webstrip zwar einigermaßen gut funktioniert haben, aber nur weil die entsprechenden Anforderungen an solche wöchentlich erweiterte "Kurzgeschichten" in inhaltlicher wie zeichnerischer Hinsicht eher niedriger angesetzt sind. Zeichner Alex Sanchez etwa hat, wenn man den Comic nun in vollem Umfang betrachten kann, sehr wechselhafte Leistungen erbracht und vor allem seine Gesichter wirken oft etwas zu sehr nach Bleifstiftskizzen (wie sie oft für sehr frühe Storyboards oder Concept Arts verwendet werden), während an grafischer Opulenz in Hinsicht auf die Umgebung sichtlich gespart wurde. Für einen kostenlos zur Verfügung stehenden Webstrip im Grunde kein Problem, da freut man sich sogar dass manche der Szenen durchaus noch gut gelungen sind. Nur ist der vorliegende Sammelband eben keiner (mehr).

Erster großer Kritikpunkt an BEDROHUNG DES FRIEDENS ist daher die Abgehacktheit der einzelnen Handlungsstränge. In oft kaum mehr als zwei Bildern geschehen Ereignisse die im Grunde ganze Seiten füllen könnten. Seitenfüllende Szenen gibt es gleich gar nicht. Jedes sich bietende Kästchen muss genutzt werden und trotzdem reicht es nicht. Kein Wunder, versucht Rob Chestney doch eine wohl gerade einmal in sechs Heften ohne Abstriche erzählbare Geschichte in drei zu packen. Natürlich merkt man von dieser Unterteilung im deutschen Sonderband nichts mehr davon, aber im Original waren es genau drei Akte die da erzählt und dann jeweils in einem eigenen Comicheft verpackt wurden. Viel zu oft muss man sich also fragen, wieso denn manche Charaktere jetzt so oder so handeln und liest man nicht zwischen den Zeilen erschließt sich einem manches gleich gar nicht.

Verschärfend kommt noch hinzu dass die Handlung nicht bloß fast alle vier Seiten zwischen den verschiedenen Schauplätzen wechselt sondern auch zu viele Handlungsstränge aufzuweisen hat, denen es allen schlussendlich am nötigen Platz fehlt sich zu entfalten. So bleiben am Ende sogar einige Fragen offen, wie die Pläne welche Lord Baras mit seiner Allianz mit dem Verbrecherlord Nok verfolgt oder wozu es überhaupt die Sidestory um den Kopfgeldjäger Barden gebraucht hätte. Irgendwo keimt sogar eine Liebesbeziehung zwischen Lieutenant Tavus und Satele Shan auf, konkret bleibt es aber bei einem einzigen Satz mit dem diese festgestellt wird.

Die Charakterzeichnung in Bedrohung des Friedens ist im wahrsten Sinne des Wortes rudimentär. Die Ansätze sind da, man weiß worauf Rob Chestney hinaus wollte, aber mehr auch schon nicht. Das betrifft auch den eigentlichen Plot von Bedrohung des Friedens, der Verschwörung welche den Friedensvertrag zu stürzen versucht. Man nimmt die Auflösung am Ende zwar zur Kenntnis, aber das ganze geschieht ohne große Emotionen. Gerade weil das Mastermind hinter dem Friedensvertrag, Lord Baras, sich als kühl überlegender Stratege und nicht wuterfüllter Berserker erweist, der sogar eine Beförderung durch den dunklen Rat ablehnt hätte man wohl gerne mehr von ihm erfahren wollen, zumal er eine so zentrale Rolle zu spielen scheint. Stattdessen darf sich Baras gleich zweimal mit Lord Angral duellieren, was so plötzlich kommt dass man letzteren als aggressiven Wirrkopf deklassieren könnte, aber tatsächlich ist auch das nur eine Folge der viel zu stark komprimierten Erzählung.

Auch von Jedi-Ritterin Satele Shan die eines Tages jüngste Großmeisterin des Jedi Ordens werden wird erfahren wir nicht zuviel. Satele, die anscheinend eine Nachfahrin Bastillas und Darth Revans ist, bleibt allerdings nicht die einzige Jedi. Neben ihr tollen sich mit ihrer schon sehr dunklen Meisterin Dar'Nala (eine Vorwegnahme dass der dunklen Seite nahestehende Jedi in TOR ihr ähnlich sein werden?), dem sehr kämpferischen Fortris Gall, dessen besonneren Meister Orgus und dem Vorsitzenden des Jedi Rates Meister Zym (anscheinend der einzige Jedi Gesandte), gleich vier weitere Jedi herum, die alle für einen Aspekt des Ordens einstehen.

Dank der Geschichtsvideos Meister Gnost-Durals (welche die Vorgeschichte von TOR erzählen) ist Bedrohung des Friedens ein Comic den man nicht gelesen haben muss. Die eigenständige Story um die Verschwörung den Friedensvertrag zu brechen löst sich am Ende in Wohlgefallen auf und manche Entwicklungen am Rande werden wohl erst im Spiel so richtig zur Geltung kommen, wenn überhaupt.

Was die "Lexika-Einträge" am Ende des Sonderbandes betrifft, diese geben im Grunde nur wieder was im Comic passiert und zwar auf die Charaktere und Schauplätze (Planeten) bezogen.

Fazit:
Zuviel Handlung auf zu wenig Seiten, ein Comic mit großen Ambitionen, dem aber nicht der nötige Raum gegönnt wurde diese auch entfalten zu können.
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am 26. Dezember 2010
Seit es Comics von StarWars gibt sammle und lese ich diese mit Leidenschaft und das seit vielen Jahren. Auf the Old Republic habe ich mich sehr gefreut, da es wieder mal ein neues Kapitel der Star Wars-Saga eröffnet. Besonders gut gefiel mir der Trailer von der Schlacht um Alderaan. Aber dieser Sonderband ist das leider schlechteste, dass ich in über zehn Jahren gelesen habe. Die Story ist nicht unbedingt schlecht, aber die Erzählweise ist so verworren, dass man sich beim Lesen einer jeder Seite vorkommt, als fänge man eine neue Geschichte an...kaum Zusammenhang. Was mich aber am meisten stört ist der miserable Zeichner! Es gab schon mehrere StarWars-Comics, wo die Zeichnungen nicht so toll waren, dafür stimmte da aber meist die Story. Die Comic-Cover von Old Republic machen echt Lust auf mehr, aber der Inhalt verdirbt einem schnell diese Lust...ich hoffe, dass der nächste Band besser wird, denn an Knights of the Old Republik, Invasion oder Legacy kann dieser Comic absolut nicht heranreichen.

Schade...
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am 16. März 2011
Ein durchaus unterhaltsames, aber etwas blasses Debut gibt die neue Reihe "The Old Republic".

Die Story, in der eine Jedi-Meisterin in die Dunkelheit tritt, um vermeintlich noch Dunkleres zu verhindern, ist nicht neu, aber gut erzählt.
Die imperialen Sith zwingen den republikanischen Jedi durch einen Kräfte-Patt einen Frieden auf, den einzelne Jedi nicht akzeptieren können. Eine Jedi-Meisterin hintertreibt die Bemühungen des Jedi-Ordens, den Frieden stabil zu halten und schiebt den Sith die Schuld dafür in die Schuhe.

Die Story dient offenbar zuallererst der Vorstellung diverser Figuren. Das ist legitim beim einem Reihen-Start. Ich freue mich daher auf die folgenden Sonderbände.

Hoffentlich sind die nächsten Bände etwas detaillierter gestaltet. Der Zeichenstil ist grober als zuletzt gewohnt. Das macht manche Bilder trotzdem sehr stimmungsvoll. Bei anderen fragt man sich aber, welche Figur da gerade dargestellt wird.
Darüber hinaus sind viele Bilder recht blass - etwa so wie das Cover.

Ich werde mir den nächsten Sonderband allerdings wohl zulegen.
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