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am 6. April 2010
Wenn jemand glaubt, dass Millar und Romita, jr. etwas Besonderes auf die Beine stellen müssen, dann wird er in keiner Hinsicht enttäuscht. Relativ früh verdeutlicht Millar mit wohlgesetzten Worten und leichter Ironie, dass er eben keinen zweiten Spider-Man oder Superman erschaffen will. Sein Held muss ohne Superkräfte auskommen. Er verlässt sich auf ein Trainingsprogramm mit Hanteln und etwas Fleisch. Und genau dieser Naivität fällt er konsequenterweise auch gleich bei seinem ersten Einsatz zum Opfer.
Auch sein erster Sieg ist im Grunde ein Pyrrhus Sieg, denn auch diesmal muss er erhebliche Verletzungen in Kauf nehmen.
Der Kniff, mit Hit-Girl und Big Daddy ein Superheldenpaar ins Spiel zu bringen, kann ich nur als gelungen bezeichnen. Dave muss erkennen, dass sie die erste Gilde bilden.
Ergänzt wird die prickelnde Story durch Romita, jr., der mit seinem dynamischen Stil einmal mehr beweist, warum er zu den besten Zeichnern der Neunten Kunst zählt.
Diese realistische" Superheldenstory, die so ziemlich mit jedem Klischee des Genres gnadenlos, aber doch augenzwinkernd, bricht, bleibt nichts schuldig und fesselt den Leser an den vorliegenden Band. Zu der augenzwinkernden Ironie zählt auch die Anspielung auf Millars Serie 1985.
Gerade die Zeitsprünge, die Millar zu Anfang seiner Story einsetzt, erzeugen die Spannung, die man als Leser von Superhelden Comics vielleicht das eine oder andere Mal vermisst.
Panini veröffentlicht diese achtteilige Serie in zwei Bänden a` vier Stories, auf deren Fortsetzung wir zum Glück nicht allzu lange warten müssen.
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Was für ein Traum-Kreativteam! John Romita Jr. hat mich in unzähligen Spider-Man-Heften mit seinem einzigartigen Zeichenstil erfreut, und Autor Mark Millar versetzte mich mit 'Wanted' in Verzückung.

Hier sind nun beide Ausnahmekünstler vereint.

Zur Story:

Dave Lizewski ist ein Nerd, wie er im Buche steht, ein junger Peter Parker der Gegenwart. Sein Leben spielt sich zwischen der Schule, Comicheften, seinem verwitweten Vater und Internetpornos ab. Aber anders als bei der bekanntesten Figur Marvels wird er nicht von einer radioaktiven Spinne gebissen, oder stellt plötzlich seine Alien-Herkunft fest, und auch in die Nähe kosmischer Strahlung kommt er erst gar nicht. Das hindert ihn jedoch nicht daran, einen Taucheranzug mit Gesichtsmaske und ein Paar Kampfstöcke zu kaufen, und auf Verbrecherjagd zu gehen.

Doch so einfach ist das nicht; das Springen von Dach zu Dach gestaltet sich als schwierig, und um zufällig bei einer Straftat anwesend zu sein, muß man lange Suchen. Das man dabei mit hautengen Klamotten und Gesichtsmaske für einen Perversling gehalten werden kann, macht die Sache nicht einfacher.

Doch dann wird Dave Zeuge eines absoluten Schwerverbrechens: 3 jugendliche Sprayer verschmutzen eine Wand durch ein Graffiti.
Dave stellt die Unholde, doch auch hier holt in die Realität ein; einer gegen 3 ist auch im Taucheranzug schwierig.

Nach einem langen Krankenhausaufenthalt inklusive einiger Metallplatten im Kopf zieht es Dave wieder auf die Straße. Zufällig rettet er einen jungen Mann, der von einer Gang in die Mangel genommen wird, wenn auch erneut mit deutlichen Schmerzen. Doch ein Passant hat das ganze aufgezeichnet, und Dave wird über Youtube zum Star und Inspiration für weitere Vigilanten. Doch nicht alle haben die gleiche Silver-Age-Einstellung zum Heldentum wie Dave...

Mark Millars fieser Humor trifft hier wirklich ins Schwarze, und wird mit einer Menge Hintergrundwissen zum Thema Superhelden gewürzt, was mich oft laut auflachen lies. Schön, daß daß die Serie gänzlich ohne Metawesen auskommt. Das hier ist Batman ohne Kampfgürtel und Unbesiegbarkeit. Das hier sind richtige Schmerzen, Blut und Knochenbrüche. Das hier ist Kick-Ass, und der Name ist Programm! Daß das ganze nun auch noch von einem meiner Lieblingszeichner umgesetzt wird, macht das ganze zu einem Top-Hit!

Schon lange habe ich mich von einem #Superhelden'-Comic nicht mehr so gut unterhalten gefühlt.
Definitiv eines der Comic-Highlights 2010!

Der Band enthält die US-Ausgaben 1-4. Die Verfilmung wird bald in deutschen Kinos anlaufen!
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am 29. Februar 2012
Die Geschichte von dem Jungen, der träumt ein Superheld zu sein, es schafft und dann mit Schrecken erkennt, worauf er sich da eingelassen hat, ist kurz gesagt spannend, witzig und immer wieder überraschend. David wird durchaus sehr sympathisch dargestellt, eine Figur mit der sich der Leser (und nicht nur im Teenageralter) ohne Probleme identifizieren kann. Auch sein Streben nach einem tieferen Sinn im Leben, nach einer Berufung, ist ein gut nachvollziehbarer Antrieb. Überraschend ist, welche Züge Davids "neues Leben" annimmt. Gekonnt spielt Mark Millar mit den Erwartungen des Lesers. Gerade als es so aussieht, als sei es mit Davids Träumen erst mal vorbei, fängt er wieder an nachts auf den Dächern rumzuturnen. Und als es gewiss zu sein scheint, dass er es jetzt zu weit getrieben hat, und von der Gang, bei der er ins Hauptquartier geplatzt ist um einen "Auftrag" auszuführen, bestenfalls nicht umgebracht wird, taucht ein kleines Mädchen im Zorro-Outfit auf und rettet ihn.

Was ebenfalls unerwartet kommt, ist die unglaubliche Brutalität, mit der die Geschichte durchtränkt ist und die extrem blutrünstigen Darstellungen, die zunächst durchaus etwas schockieren. Blutlachen und eingeschlagene Zähne sind etwas, das eher mit einer Graphic Novel wie "Sin City" assoziiert und nicht von einer Geschichte, in der es um einen Teenager geht, der ein Superheld sein möchte, erwartet wird. Aber irgendwie machen diese Kontraste und Überraschungen den Comic auch erst richtig interessant. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass "Kick-Ass" eigentlich kein Comic für Jugendliche ist.
Insgesamt ist "Kick-Ass" für Comicfans unbedingt empfehlenswert. Er bietet eine außergewöhnliche Geschichte, eine Prise Humor und einiges an Action und Spannung, ist dabei jedoch nichts für Zartbesaitete.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. August 2013
"Wanted"-Autor Mark Millar befasst sich diesmal mit sogenannten Real Life Superheroes.

So ist die Hauptfigur Dave Lizewski ein leidenschaftler Comic-Nerd, der sich fratt warum man nicht versucht hat ein Superheld zu sein.
Er zieht sich einen Neoprenanzug an und bewaffnet mit Kampfstöcken zieht er los um als Superheld aktiv zu sein.
Doch Dave hat weder Superkräfte, noch hochtechnisches Equipment.
Sein erster Einsatz beschert ihn nur schwere Blutergüsse und Knochenbrüche.
Doch der zweite Versuch wird zum Erfolg und er erhält den Superheldennamen Kick-Ass und seine Heldentat macht ihn zum Internet-Star bis er auf weitere Superhelden-Nachahmer trifft:
Hit-Girl und Big Daddy, die verstehen Verbrecher brutal zu erledigen.
Diese beiden Superhelden legen sich mit Johnny Gennovese, einem Mafia-Boss, an.

Ich muss sagen Mark Millar versteht es meisterhaft zu zeigen wie gefährlich es sein kann, wenn man versucht einen auf Superheld zu machen.

Auf jeden Fall sollten auch Superhelden-Fans was von diesem Comic gehört haben.
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am 1. September 2010
"Kick-Ass" wurde 2010 verfilmt. Der Comic bildete fast die exakte Vorlage für diesen Film, sogar einige der Dialoge kann man fast mitlesen. Allerdings ist er gezeichnet etwas extremer als in der Filmversion, Gewalt wird ganz anders dargestellt und auch die Ausdrucksweise ist, wenn keine Rücksicht auf die FSK genommen werden muss, heftiger.

Mark Millar und John Romita beweisen mit diesem Comic, dass sie ein Traumteam sind, das geniale Comics zustande bringt. Hier stimmt alles: Die Geschichte, die mit feiner Ironie sämtliche Superhelden aufs Korn nimmt und mit vielen Anspielungen auf die unterschiedlichen Helden brilliert, ist perfekt entwickelt und umgesetzt. Einziges Manko ist, dass der Comic auf zwei Bände aufgeteilt wurde, so dass mitten in der Geschichte ein Bruch entsteht, wenn man nicht schlauerweise direkt beide Bände zusammen gekauft hat.

Der Leser muss bei diesem Band ohne Extras auskommen, allerdings sind die hochwertige Aufmachung und die detailreichen Zeichnungen, zusammen mit den brillanten Dialogen, durchaus für sich allein genug, ohne zusätzliche Seiten. Wirklich lobenswert ist der überraschend geringe Preis, den man gerne für einen so gut gemachten und erdachten Comic zahlt.

Für jeden, den die Unverwundbarkeit von Batman, Superman und Co. bisher auf die Nerven ging, ist "Kick-Ass" ein absolutes Muss. Hier stellt sich ein Nerd gegen den Rest der Welt, einfach und ehrlich, um einem Mädchen zu imponieren - und muss dann feststellen, dass das ganze Heldentum nicht so einfach ist, denn: Mit Macht kommt Verantwortung, und der muss man gefälligst gerecht werden als selbsternannter Superheld.
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Seit 1938 Superman* auftauchte gibt es Superhelden. Warum hat sich davon niemand inspirieren lassen und sich im wahren Leben als Superheld versucht? Diese Frage stellt sich der 14-jährige Dave Lizewski. Er ist ein Durchschnittstyp, hat seine Mutter nicht wie Batman durch einen Raubüberfall, sondern durch eine Krankheit verloren und sein grösster Trost ist seine Comic-Sammlung. Bereits sein erster Einsatz als Superheld verläuft komplett anders als in seinen vertrauten Comic-Heften. Nach einem Kampf gegen drei Teenager erwacht der maskierte Held nicht in den Armen seiner angebeteten Mitschülerin Katie, sondern im Krankenhaus.
Kick Ass kommt in wenigen Tagen ins Kino (22.4.10), die Comic-Vorlage erscheint in zwei Bänden mit je 100 durchgängig farbigen Seiten als Softcover. Die Story stammt von Mark Millar und die Zeichnungen von John Romita Jr. Anders als die Millar-Verfilmung Wanted, die zwar Angelina Jolie in sexy Posen zu bieten hatte, aber ansonsten seeehr hektisch und überdreht war, ist Kick Ass, von den drastisch überzogenen Gewaltszenen abgesehen, eine glaubwürdige, spannende und lustige Geschichte, in der all die Fragen beantwortet werden, die Spider-Man und Co. aufgeworfen haben.
Superhelden in der Realität, ohne Superkräfte, hat bereits Watchmen thematisiert, Kick Ass ist weit weniger komplex, dafür aber wesentlich zugänglicher, persönlicher und leichter.
Das Kostüm von Ebay, Anfragen an die Homepage (Vorrang haben Hilferufe von potentiell heissen Frauen, die als Freundinnen in Frage kommen) und rascher Ruhm dank Youtube. Soweit könnte es noch ein typischer Marvel-Comic sein, in dem etwa Peter Parker näher an die heutige Teenager-Zielgruppe herangeholt wird. Aber in Kick Ass wirkt das alles tatsächlich frisch und passend. Bleibt zu hoffen, dass es wirklich nur bei den zwei Bänden bleibt, damit die Geschichte nicht verdünnt und langweilig wird.

Kick Ass ist sensationell gut! Ob man die Spider-Man Filme von Sam Raimi, Sin City oder die Preacher-Comics von Garth Ennis mochte, ob man ein Comic-Nerd ist oder seit Ewigkeiten keinen Comic mehr gelesen hat - Kick Ass bietet genau das Richtige für jeden, der sich nur halbwegs für Superhelden interessiert! Parodie, Liebeserklärung, Neuinterpretation des Genres.

* = Apropos Superman: sehr empfehlenswert (selbst für Marvel- und Preacher-Leser) ist Mark Millars Superman Interpretation: Superman: Red Son (Superman (Graphic Novels))
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