flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Summer Deal Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 17. Mai 2017
Nach "Geschichte machen" und "Der Sterne Tennisbälle" habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Mir hat sich diese Geschichte nicht erschlossen, verwirrend, ohne den Biss, den Fry sonst ausmacht.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 12. September 2005
Normal schreibe ich keine Rezensionen, aber da es scheinbar Menschen wie den lieben User prozak gibt, der das Buch scheinbar nicht verstanden hat, hab ich mich doch dazu durchgerungen. Fry's Erstlingswerk ist brilliant, keiner beherrscht die Sprache und den Witz so gut wie er. Die Geschichte hat so viele Facetten, dass es eine Freude ist, dass Buch mehrmals zu lesen. Mensch entdeckt immer etwas neues und kann die Geschichten des Lügners Adrian neu deuten. Eine absolute Empfehlung! Und vielleicht kann Prozak ja in Zukunft einfachere Bücher lesen, die versteht er / sie dann immerhin ;-)
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 12. April 2013
Stephen Fry, Regisseur, Darsteller (unter anderem mit Hugh Laurie und Rowan Atkinson in Blackadder und als famoser Oscar Wilde im gleichnamigen Film), Komiker und Autor, ist eines der großen Multitalente, die England in der zweiten Hälfte des vergangen Jahrtausends hervorgebracht hat. In seinem Roman "Der Lügner" verknüpft er einige autobiographische Ansätze seiner eigenen Jugend mit einer fiktiven Geschichte, die sich um das Zentralmotiv der Lüge und des Lügners spinnt; das Buch ist alles in allem eine sehr unhomogene, aber nichtsdestotrotz das Genre des Romans vollends ausfüllende Kuriosität, vom Großen und Ganzen bis ins Kleinste schwankend zwischen Humoreske und dem klassischen brit. Roman. Man könnte sich natürlich fragen: Was ist dieser Roman eigentlich? Aber dabei entginge einem dann schon die nächste Wendung.

Verworren haben einige hier den Plot genannt, auch die Neigung zur sexuellen Unverblümtheit, oder zumindest die mangelnde Zurückhaltung auf diesem Gebiet, wurden hier angesprochen. Beides kann man und soll nicht weggeredet werden, aber man muss es im richtigen Kontext sehen. Die Verworrenheit und Irritation, sofern sie sich beim Leser einstellt, hat ihre Gründe nicht unbedingt in der Auffassungsgabe des Lesers (der das dem Autor sehr übelnehmen würde!), sondern manchmal auch, weil ein Puzzleteil noch nachgereicht wird oder die Irritation einen mit dem Protagonisten auf eine Stufe stellen soll (was man vor Augen behalten sollte); sicherlich kann man auch eine Lüge oder Doppelbödigkeit, die das ganze wieder in den Rahmen rücken würde, übersehen haben, aber bei allem Hin und Her ist der Roman doch auf gewisse Weise streng linear - man erfährt alles zur rechten Zeit.

Die sexuellen Freizügigkeiten wiederum sind ganz klar ein Merkmal dieses Romans, was in ihm von vorneherein verankert ist und einem roten Faden gleich (ich meine nicht etwa einen provokativen oder der bloßen Unterhaltung dienenden roten Faden, sondern einen thematischen) das Buch begleitet. Diese (gar nicht mal so exzentrischen oder schlimmen, sondern vielmehr unangenehm wahrscheinlichen "Exzesse") tragen zweierlei wichtiges zu dem Buch bei: Dimension und Spiel. Letzteres wird man vielleicht nachvollziehen können, wenn man das Buch gelesen hat und alles Aspekte kennt, die mit Lügen und Phantasie zu tun haben; ersteres ist eine Tatsache. Sex verleiht einem Roman eine zusätzliche Dimension (genau wie Liebe oder ein anderes, weniger universelles Motiv) und Fry legte seinen Roman, ob nun bewusst oder unbewusst, in sehr vielen Dimensionen an.

Diese "Dimensionalität" macht den Roman manchmal schwierig, an einigen Stellen fast schon Absurd, an manchen aber auch sehr authentisch. Bei solch einer Diskrepanz sollte man nicht von einem Meisterwerk sprechen, aber es ist schwer, das nicht zu tun, was einmal an der Einzigartigkeit der Entwicklung des Romans liegt, als auch an der einfachen Tatsache, das Fry sehr gut schreiben kann (diese Tatsache hat es offensichtlich unbeschadet durch die Übersetzung geschafft). Er weiß ganz genau wann er wie schreiben muss und welche Atmosphären Worte erzeugen - für einen Roman immer ein Pluspunkt, der ihn fast immer zu einem lesenswerten Buch macht.

Ganz zum Schluss: Auch ich war zugegeben am Schluss etwas überfordert, habe vielleicht auch nicht alles verstanden. Aber was hilft’s - ich habe das Buch mit einem Lächeln und einer guten Portion an Faszination in meiner Erinnerung und meinem Gedächtnis weggelegt. Wenn nichts anderes greift, so soll das für "Der Lügner" sprechen!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 14. August 2008
Also ich muss gestehen, ich habe die Geschichte noch immer nicht so richtig verstanden... Mittlerweile habe ich sie mir dreimal angehört, aber den Schluss kapier ich irgendwie nicht.. Ich weiß auch nicht so recht, woran das jetzt liegt, ob die Erzählweise so verworren ist, oder der Sprecher so wenig dynamisch mitschwingt... Wie auch immer, die Schlusspointe hab ich jedenfalls verpasst ;-)

Wie auch immer, das Hörbuch hat mich trotzdem gut unterhalten. Die Geschichte ist jetzt nicht besonders spannend oder aufregend, die meisten Situationen sind aber derart skurril und schräg, dass man einfach immer wieder schmunzeln muss. Sicherlich ist der Protagonist wenig sympathisch, auch wird seine Figur vom Autor nicht wirklich fein ausgeführt, seine Handlungen wirken oftmals wenig glaubhaft, sondern eher gestelzt und konstruiert. Aber irgendwie passt das wunderbar ins Gesamtbild... Die ganze Erzählung hat so etwas Unwirkliches an sich, da erscheinen so manche Ungereimtheiten dann doch irgendwie wieder ganz schlüssig.

Sehr schön dazu passt der Sprecher, Daniel Brühl. Sicherlich ist er ein Top-Hörbuch-Leser, im Grunde liefert er auch hier eine eher durchschnittliche Leistung ab. Sein etwas monotoner, wenig dynamischer Erzählstil fügt sich aber wunderbar zwanglos in diese oben beschriebene skurril-unwirkliche Welt ein, dass es schon wieder gut ist. Es gelingt ihm tatsächlich, der Story trotz eintöniger Vortragsweise etwas Leben einzuhauchen und die 4 CDs tatsächlich unterhaltsam zu gestalten.

FAZIT:
Sicherlich keine Meisterleistung, sowohl schriftstellerisch (Autor) als auch leserisch (Sprecher), aber doch eine recht kurzweilige und angenehme Unterhaltung. Der Schluss ist wie gesagt ein wenig verworren, die Pointe nicht wirklich verständlich, aber dennoch ein nettes Hörbuch zum Autofahrt-Nebenbei-Hören.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 4. August 1999
Mit "Geschichte machen" wurde ich vom Stephen Fry-Virus angesteckt und auch "Der Lügner" hat mich nicht enttäuscht. Auch wenn das Cover nicht besonders toll ist, der Inhalt ist dafür um so besser. Adrian Healey ist ein Lügner. Dies macht uns Stephen Fry schon gleich am Anfang klar. Deshalb weiss man auch nie so recht, was jetzt Sache ist. Wie auch in anderen Frys, ich lese gerade "Das Nilpferd", so dauert es seine Zeit, bis man im Buch drin ist. Deshalb die Warnung, nicht sofort weglegen, wenn einem das ganze ziemlich verwirrend vorkommt, man wird dafür entschädigt, wenn man das Buch zu Ende liest. Zur Verwirrung trägt natürlich Stephen Fry selbst bei, der irgendwelche Geschichten von Hosen, Jacken und Hemden einflechtet, die der Leser einfach nicht verstehen kann. Wie auch in den anderen Frys geht es mal wieder ziemlich homoerotitisch zu. Allerdings so richtig zur Sache geht es wieder nicht. Selbst der ehrwürdige Professor Trefusis wird verhaftet, weil die Polizei glaubt, er hätte in einer Herrentoilette einen One-Night-Stand gehabt.
Stephen Fry ist das Kunststück gelungen, einen Campus-Roman zu schreiben, mit aller Kritik am britischen Uni-System und dem Thatcherismus, der mit einem Agentenroman kombiniert ist. Dazu kommt noch ein großer Schuss Sexualität.
Ich kann allen nur wünschen, den Showdown am Ende zu lesen, der ist besser, als alles was wir von Agatha Christie kennengelernt haben.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 31. Dezember 1998
Stephen Fry ist nicht irgendein Schauspieler. Stephen Fry ist nicht irgendein Autor. Wer seine Werke liest muss sich darauf einstellen, dass dieser Mensch mit seinen Lesern Karusell fährt - zum Vergnügen der Leser und - da bin ich mir ganz sicher - auch zum Vergnügen des Autors, der sich hinter den letzten Seiten seiner Bücher versteckt hält und sich schelmisch die Hände reibt. Gäbe es mehr Autoren wie Fry - das Lesen würde Mode, ja es wäre aus unserer Welt gar nicht mehr wegzudenken. Gewiss: Fry ist skuril, befremdend, widerspricht der Konvention und ist dabei doch stilsicher und mit Sprachwitz, der trotz, bzw. Dank der - zumeist hervorragenden - deutschen Übersetzung, nicht verloren gegangen ist. Dem von Frey noch unbeleckten Leser sei >Der Lügner< als "Einstiegsdroge" anempfohlen - mit dem trockenen und auf den Hörfunk maßgeschneiderten Witz von >Paperweight< mag so mancher seine Schwierigkeiten haben...
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. November 1999
Stephen Fry, bekannt als Schauspieler in Ronan Atkinsons "Black Adder", präsentiert dem Leser mit "Der Lügner" einen beachtlichen Debütroman. Der Brite erzählt von dem 15jährigem Adrian Healey, der zwei Vorlieben hat: Sexuelle Abenteuer und geistreiche Lügen. Beides wird dem Jungen zum Verhängnis, so daß er in ein Mordaffäre hineingezogen wird, in dem u.a. ein internationaler Spionagering, ein pornographischer Roman von Charles Dickens und nicht zuletzt das britischste aller Spiele, nämlich Kricket eine Rolle spielen. Stephen Frys Roman besticht durch einen intelektuellen Witz, mit dem er schon seit längerer Zeit die Leser seiner Kolumnen unterhält, so daß es ein absoluter Hochgenuß ist, diesen Roman zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 22. März 1999
Adrian Healey ist ein Junge, der mit niemandem zurechtkommt und den nur sein Professor versteht. Professor Trefusis ist ein genialer Wissenschaftler, der irrealistisch viele Sprachen spricht und sich auch noch als Dekodierer herausstellt.
Das ganze Buch ist eine komische, nicht ernst zu nehmende, Hommage an das britische Schulsystem und Agententhriller. Adrian entwächst, und wiedersprüchlicherweise entdeckt er auch erst seine pubertären Züge.
Wie der Titel schon sagt, ist Adrian ein Lügner dem man nichts glauben darf. Er entspinnt in kindlicher Phantasie eine abenteuerliche Lebensgeschichte, die ich eigentlich nur für einen starken, ausgeprägten Hilferuf halte. Professor Trefusis ist der einzigste, der ihn auf seiner Art respektiert (wenn man an die Existenz von Professor Trefusis glauben will) und seine "Abenteuer" ernst nimmt.
Im ganzen ist es ein Buch, das für jeden seine eigene Wahrheit enthalten mag, aber auch eins, das man mit sehr, sehr viel Sinn für Humor lesen muss.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 12. Juli 2004
Ich stolperte mehr durch Zufall über dieses - wie auch andere - Buch von Fry und allein beim Lesen des Klappentextes wurde mir bewusst, dass das ein Buch war, nachdem ich ewig gesucht hatte. Und ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Als ein notorischer Nicht-Krimi-Leser bin ich kein Fan von Aufklärungen auf den letzten Seiten, aber in diesem Fall war diese Art des Schreibens ein absolutes Muss, die Spannung war unerträglich, endlich die Wahrheit herauszufinden.
Außerdem ist Fry ein außerordentlicher Sprachkünstler, was in der Übersetzung leider nicht ganz so zu spüren ist. Seine Art mit Wörtern und Sätzen zu jonglieren ist einmalig!
Wem dieses Buch nicht gefällt, der sollte nie ach England kommen und hat - so Leid es mir tut - keinen Sinn für, oft schwarzen, britischen Humor.
15 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. August 2011
Ganz ehrlich? Von der Hörbucheignung des Herrn Brühl hatte ich gar kein Bild und von dem Autor kannte ich gar nichts, trotzdem sprach der Klappentext mich an.
Das war es dann aber auch schon, der Geschichte konnte ich schwer folgen, der Witz hat sich mir nicht erschlossen und bleibend war nichts, außer, dass ich Herrn Brühl als Vorleser gut folgen konnte und ER von mir eine weitere Chance erhielte. Es muss einem ja auch nicht alles gefallen...
|0Kommentar|Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken