flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive



am 3. Dezember 2007
Wenn wir heute erleben, dass China Termine mit deutschen Politikern oder Unternehmen absagt, weil Kanzlerin Merkel den Dalai Lama empfangen hat, so gibt es kaum ein geeigneteres zeitpolitisches Dokument, etwas über die Anfänge dieser Entwicklung zu erfahren, wie das (Hör-) Buch von Heinrich Harrer.

Auf sechs CDs trägt Martin Schwarz - leicht gekürzt - die Aufzeichnungen des Bergsteigers und Forschers Harrer vor, der mit seinen Gefährten im Jahre 1939 mit Kriegsbeginn von den Briten "interniert" wird. Nach mehreren Fluchtversuchen gelingt es Harrer, seinem Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter und einigen anderen im Jahre 1944 nach über 2000 km Fußmarsch über höchste Pässe und grimmige Kälte in die für Ausländer verbotene tibetische Hauptstadt Lhasa zu gelangen.

Dort lernt er den jungen Dalai Lama kennen und begleitet diesen bis zur Annektion Tibets durch China und bis hin zu dessen Flucht.

Fazit: Ein zeitloses Zeitdokument für alle Leser / Hörer, die an Tibet interessiert sind.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Oktober 2014
Beeindruckendes Buch, bei welchem die Bilder der herausragenden Verfilmung mit Brad Pitt permanent im Gedächtnis erscheinen.
Allerdings treten die Ehefrau und der Sohn von Heinrich Harrer, anders als im Film (bspw. bei der Spieluhrszene ganz zum Ende des Films) nahezu gar nicht in Erscheinigung.
Im Übrigen bestehen vereinzelt Unterschiede zur Verfilmung, was aber nicht nur bei nahezu jeder Verfilmung der Fall sein dürfte, und hier auch nicht wirklich auf- oder gar ins Gewicht fällt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Juli 2015
Ich habe den Film schon gefuehlte 100mal gesehen und dachte der ist nicht zu toppen.Dann habe ich das Buch gelesen, und ja, er ist zu toppen.Im Buch ist sehr auf Details eingegangen worden, wie das allteagliche Leben in Tibet damals war.Es wird sicher Leser geben, die das Buch zu langatmig finden.Ich werde es ganz sicher nochmal lesen.Man wird irgendwie mit diesem Land sehr vertraut gemacht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Oktober 2003
Dieses große, wichtige und berühmte autobiographische Buch des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer über die Jahre 1943 bis 1950, die er auf dem "Dach der Welt" Tibet verbracht hat, darf einfach in keinem Buchregal fehlen, egal wo auf der Welt dieses Buchregal steht. Immerhin ist es schon in über 40 Sprachen - inklusive dem Tibetischen! - übersetzt und von vielen Millionen Menschen gelesen worden.
Es beschreibt nicht nur ein Leben, wie es kein anderer Europäer geführt hat, sondern auch ein Land, das so wie es Harrer kannte heute nicht mehr aussieht, denn: 1950 war das Jahr des Einfallens der Chinesen in Tibet, das Jahr der Flucht des 14. Dalai Lama nach Indien. Auch Harrer war gezwungen, 1950 Tibet zu verlassen, wollte er nicht in die Geschehnisse verstrickt werden... Seine Schilderung ist ebenso packend wie bunt, berührend wie schockierend, einfühlsam wie kritisch...schlicht und einfach ergreifend. Harrer erzählt ohne viel Drumherum seine Empfindungen und Erlebnisse, und entführt uns, obwohl er, wie er selbst sagt, die "Erfahrung eines Schriftstellers" nicht besitzt, unweigerlich in diese fremde Welt, nach Tibet, in die Stadt Lhasa, die nur wenige Europäer vor ihm von innen erblickt haben, in einfache Bauernhäuser ebenso wie in den Potala... beim Lesen ist mein Herz diesem Land und seinen Bewohnern zugeflogen; "Sieben Jahre in Tibet" ist eines der faszinierendsten Bücher überhaupt - ein Monumentalwerk, das von enormer Wichtigkeit für Tibet ebenso wie den Rest der Welt war, immer noch ist, und, so schätze ich, auch in 100 Jahren noch sein wird.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Juni 2003
Das Buch ist sicher eines der besten forschungsberichte. während man das Buch liest muss man lachen, wundert sich jedoch auch darüber wie ein Mensch so etwas schaffen konnte. Die Handlungen werden genau beschreiben, langeweile kommt jedoch nie auf. Das Buch ist auch sehr informativ, da man sehr viel über die Kultur und die Menschen des Landes lernt!! Das Buch ist in jedem Fall besser als der Film.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Dezember 2002
Als Heinrich Harrer - nach vielen Jahren in Tibet - 1952 zurück in sein Heimatland Österreich reist, ist er um den Rohstoff für eines der spannendsten Reisebücher reicher, die ich bisher gelesen habe. Noch im selben Jahr erschien „Sieben Jahre in Tibet".
Heinrich Harrer, besessener Bergsteiger und Mitglied der österreichischen Olympiamannschaft von 1936, war Teilnehmer einer Expedition in den Himalaya, deren Mission es gewesen ist, eine neue Aufstiegsroute für die Besteigung des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu finden. Die geschichtlichen Ereignisse zerschlagen die Expedition. Harrer wird 1940 zusammen mit seinen Mitstreitern von den Briten (man befindet sich auf indischem „Protektorat") als Kriegsgefangener interniert. Kaum zu glauben, am Ende der Welt. Es folgen zahllose Ausbruchsversuche und der zähe Kampf ums Überleben in der gnadenlosen Kälte und Leere des Himalaya.
Trotzdem ihm und seinem Gefährten Peter Aufschnaiter die Einreise nach Tibet, erklärtermassen einem Neutralstaat vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs, völlig untersagt ist - Ausländern gewährte man einen Aufenthalt höchstens zum Zwecke der Durchreise - gelingt es ihnen, nicht nur ins „Verbotene Land", sondern auch in die „Heilige Stadt" (Lhasa) vorzudringen. Die spektakuläre Flucht aus dem Internierungslager sowie der Freiheitswille insbesondere Heinrich Harrers hat sich allerorten herumgesprochen und stösst auf Bewunderung und Sympathie bei einigen Oberen am tibetischen Adelshof.
So wird Harrer akzeptiertes Mitglied der tibetischen Gemeinde in Lhasa, Regierungsangestellter und später (ich zitiere hier Herrn Harrer) „Lehrer" des Dalai Lama - in allen westweltlichen Dingen nur, versteht sich („Es war mir klar, dass meine Antworten für ihn die Basis seiner Bildung und seines Wissens über die westliche Welt sein würden."). Das Ende des Krieges, die Auflösung der Internierungslager in Indien und der immer lauter werdende Besitzanspruch Chinas an Tibet verändert das Leben Harrers ein weiteres Mal einschneidend. Zeitgleich mit dem Dalai Lama verlässt er Lhasa und flüchtet nach Indien, reist später weiter nach Österreich.
Heinrich Harrer ist somit wohl der erste, sicherlich der letzte Europäer, der von sich behaupten kann, am Hofe des Dalai Lama „gelebt" zu haben, das wirkliche Tibet kennen gelernt zu haben. Und das weiss er auch in aller Selbstsicherheit unterhaltsam und klar darzustellen. Heinrich Harrer ist nicht allzu bescheiden, das mag beim Lesen hin und wieder als störend empfunden werden (Obwohl der von Brad Pitt dargestellte Holzkopf in der Verfilmung von Jean-Jaques Annaud deutlich übertrieben ist!). Er ist als Christ zurück nach Österreich gekommen, nicht als Buddhist. Aber es ist ja eine autobiographisches Werk. Und was für eins.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Mai 2009
Dieses Buch beschreibt auf eindrucksvolle Weise, die 'Reise' von zwei Männern.
Heinrich Harrer schreibt auf eine Art und Weise, die mich das Buch nicht aus der Handlegen ließ.
Die Geschichte hat mich stark bewegt, die Strapazen und Anstrengungen die Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter auf sich genommen haben, um in die 'Verbotene Stadt' zu gelangen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, besonders die letzten 50 Seiten haben mich sehr stark bewegt.
Viel Spaß beim selber lesen
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Januar 2011
Harrer schildert die Menschen, Natur und Kultur eines einmaligen Tibets, wie sie seit dem Eindringen der Chinesen wohl niemand mehr in Tibet erleben und erfahren kann.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Mai 2016
Harrers Bericht ist zweifellos klasse. Authentisch, auch sprachlich gut, detailiert. Nach wie vor eine sehr gute Vorbereitung für jedeTibet-Reise.

ABER: Dieses Hörbuch kürzt das Buch um gefühlt ein Drittel! Und NICHT die uninteressanten Stellen! Das komplette Kapitel "Die Kathedrale von Lhasa" z. B. fehlt ebenso wie Ausführungen über Strafen und Justiz (S. 255 ff) oder den Aufstand der Mönche von Sera 1947 (S. 315 ff). Medizinische Gepflogenheiten, Heiratssitten, oder dass ein Diener ihn in Lhasa immer mit dem Revolver abholt, weil er Angst hat vor Überfällen, - fehlt alles und so viel mehr. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit den zensierten Stellen ein populäres Tibet-Image nicht infrage gestellt werden sollte. Auch die sehr wohl informativen Details des Kapitels "Freiheitskampf" fehlen.

Das Hörbuch ist bestenfalls ein Appetizer. Aber dafür hätten 30 Minuten gereicht.
Meine dringende Empfehlung: "Sieben Jahre in Tibet". Nicht Film, nicht Hörbuch, sondern Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. März 2009
Heinrich Harrers Buch wurde hier hervorragend in die Hörbuchvariante übersetzt. Wer Tibet, Land und Leute, Religion und Kultur besser verstehen will, bekommt hier einen sehr guten Einblick
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden