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Kundenrezensionen

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am 30. August 1999
Wer den ersten Teil schon gut fand, der wird sich ueber diese Fortsetzung sehr freuen, denn sie hat mehr Seiten. In diesem teil wird die Geschichte von Claire und Jamie weitererzaehlt, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Und das immer noch genauso spannend, liebevoll und faszinierend wie am Anfang. In der Gegenwart: Claires Mann ist gestorben und sie hat eine 20 jährige Tochter namens Brianna. Auf einer Reise nach Schottland erzaehlt sie am Grab von Jamie Brianna die Wahrheit ueber ihre Herkunft. Da sie mehr erfahren will, faengt Claire an zu erzaehlen und setzt dabei an dem Punkt ein, an dem der erste Teil aufgehoert hat. Vergangenheit: Auf der Flucht vor den Engländern haben sich Claire und Jamie in Frankreich niedergelassen und verdienen als Händelr ihr Geld. Sie gehen in der Highsociety von Paris ein und aus. Diese Kontakte nutzten sie für sich, denn sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die vernichtende Schlacht der Engländer gegen die Schotten bei Culloden zu verhindern. So geraten sie zwischen die Fronten, denn bald werden sie von beiden Seiten als Verräter behandelt. Schaffen sie es die Vergangenheit zu ändern, dank des Wissens von CLaire? Können sie ihre Liebe trotz allem bewahren und verteidigen? Wie schafft es Claire zurück in ihre Gegenwart? Das alles erfahren sie im Buch auf eine einmalig schöne Art erzählt von der Autorin Diana Gabaldon. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. November 2014
Der zweite Teil spielt ebenso wie der erste Teil der Highland-Saga in zwei Zeitebenen.

In der Neuzeit (1968) begibt sich Claire mit ihrer Tochter nach Schottland, um sie über ihre Herkunft aufzuklären, was natürlich zu einigen Verwicklungen und Beziehungsproblemen führt.

Im Zuge dessen erzählt Claire ihrer Tochter die Geschichte von ihrer Zeitreise und die (Liebes-)Geschichte zwischen zwischen ihr und dem Schotten Jamie. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene spannende, bildhaft und lebendig erzählte Historien- und Liebesgeschichte, die diesmal zu einem großen Teil in Frankreich spielt. Man erfährt Einiges über die Pariser Gesellschaft, die Historie und die Hintergründe der Beziehungen zwischen Schotten und Engländer, insbesondere den Jakobitenaufstand und die Schlacht von Cullodon 1745. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, ist aber nicht ganz so spritzig wie im ersten Band. Alle Szenen sind sehr bildhaft beschrieben; man fühlt sich selbst mittendrin im Geschehen. Schwierig wird es nur mit der Vielzahl von Namen der französischen, schottischen und englischen Akteure, auf deren Widergabe aber m.E. auf Grund der historischen Gegebenheiten nicht verzichtet werden konnte. Die häufigen Liebeszenen sind romantisch und ästhetisch und aus meiner Sicht frei von Kitsch dargestellt.

Die Erzählung lebt natürlich auch aus dem Spannungsfeld, dass Claire mit dem Wissen des 20. Jahrhunderts nun im 18. Jahrhundert lebt. Da Claire im 2. Weltkrieg als Krankenschwester arbeitete, verhilft ihr das dort erworbene medizinische Wissen zu einer Stellung als angesehene Heilerin in einem Pariser Krankenhaus, Claire kennt aus dem Schulunterricht auch die tatsächlichen historischen Abläufe (zumindest im Groben), die sich zwischen Engländern und Schotten abspielen. Kann sie mit ihrem Wissen in diese Abläufe eingreifen? Dieser Aspekt einer Zeitreise und die damit verbundenen Problematik wird in diesem zweiten Band etwas ausführlicher thematisiert als im ersten Band.
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am 2. September 2015
über Land, Leute und den Hintergründen des Jakobiten- Aufstandes……am Bsp. von Jamie und Claire. Nach wie vor wurde die Liebe aber für mich nur auf Seiten von Jamie überzeugend nachgewiesen..........

Auch dieses Buch ist wieder in mehrere Abschnitte gegliedert, der 1te beginnt 1968- 2 Jahre nach dem Tod von Claires 1tem Mann Frank und nach 22 Jahren!! in Amerika- besinnt sich die frühere Krankenschwester und jetzige Ärztin Claire Randall, plötzlich wieder ihrer angeblich großen Liebe James Fraser alias Jamie im Schottland von 1744 und reist auf Spurensuche dahin zurück…..zusammen mit ihrer Tochter Brianna, der sie ihre wahre Abstammung offenbaren will.

Unterstützung erfährt sie von dem Historiker Roger Wakefield, dem Adoptivsohn des mittlerweile verstorbenen Referend Wakefield, den sie 1946 im Alter von 5 Jahren kennengelernt hatte, als sie mit ihrem Mann Frank Schottland bereiste und dort während eines Ausflugs zu einem bekannten Steinkreis spurlos verschwand. Roger verfolgt dabei auch eigennützige Ziele, einerseits aus beruflichem und andererseits aus privatem Interesse.

Im 2ten- 4ten Abschnitt erinnert sich Claire an ihre Reise bzw. Flucht nach Frankreich um 1744 und an ihre dortigen Erlebnisse…..und knüpft damit nahtlos an ihre und Jamies Geschichte aus dem 1ten Band an. Obwohl ihr Mann in Schottland ein zum Tode Verurteilter und sie selbst knapp einem Hexenprozess entgangen und obendrein noch schwanger war, siegten ihr med. Interesse und ihre Hilfsbereitschaft, gepaart mit einer gehörigen Portion Unvernunft, Verantwortungslosigkeit, Leichtsinn und einer gewissen Überheblichkeit über die etwaigen Folgen für sich selbst → aber am meisten für ihren Mann.

Zum Bsp. hätte sie wg. ihrer eigenen Immunisierung keinen Moment lang gezögert, ein fremdes Schiff zu betreten, auf dem ev. die Pocken ausgebrochen waren…..oder dass dieses tollkühne Verhalten vor der Öffentlichkeit kaum rational erklärbar sein würde……oder welche Feinde sie sich und den ihr nahe stehenden Personen damit machte. Und dass sie aus Langeweile ehrenamtlich in einem Spital für Arme arbeitet, die fast allesamt an ansteckenden Krankheiten dahinsiechen, setzt diesem unverantwortlichen Tun die Krone auf und ihre Gedanken bzgl. Jamies Verbots bestätigen mal wieder ihren Charakter.
Sie fühlte sich a. G. ihres Wissens den Menschen dort völlig zu Recht überlegen……...aber die Art und Weise, wie sie diese Überlegenheit raushängen lässt, wurde immer unerträglicher- ihr Verhalten wirkte darüber hinaus auf mich oftmals merkwürdig gekünstelt, selten mal natürlich.

Schon an dieser Stelle wurde klar, dass Claire Jamie auch weiterhin sehr viel Ärger und Unannehmlichkeiten bereiten würde- wenn nicht gar Schlimmeres- weil sie einfach nicht die Rolle der Frau in diesem Jrhd. und die Regeln der Schicklichkeit und des Anstands berücksichtigte- wie schon im 1ten Band. Dort hatte Jamie quasi alles für sie riskiert und aufgegeben und war nur knapp dem Tode entronnen → es war eindeutig nicht sein Glückstag, als er dieses überhebliche Frauenzimmer traf.

Dass sie Frankreich als Exil gewählt haben, hatte mehrere Gründe, zum Einen gab es hier eine Menge einflussreiche Verwandte von Jamie, die ihm ihre Unterstützung zugesagt hatten. Andererseits wussten sie ja dank Claire um den Ausgang des Jakobiteraufstandes unter Bonnie Prince Charles und wollten versuchen, das drohende Unheil für Schottland von dort aus abzuwenden- indem sie die Bemühungen der Stuarts zur Rückeroberung ihrer Heimat und ihrer Machtbefugnisse vereitelten→ sie wollten also nichts Geringeres, als den Lauf der Geschichte zu verändern.

Nachdem sie dann wieder mal vorrangig wg. Claire zum Verlassen des Landes gezwungen wurden, konnten sie im 4ten Abschnitt unbehelligt in Jamies Heimat, auf sein Gut in Lallybroch zurückkehren…….König Louis von Frankreich hatte auf Betreiben von Claire seine Begnadigung erwirkt.
An dieser Stelle muss ich der Fairness halber zugeben, dass Claire Jamie zwar regelmäßig in arge Bedrängnis und sogar in Lebensgefahr bringt, ihn aber genauso regelmäßig auch wieder daraus befreit…..allerdings klingen viele dieser Bemühungen allzu märchenhaft und für diese Zeit kaum vorstellbar→ spannend und unterhaltsam sind sie aber allemal.

Trotz dieser Bemühungen waren Claires ab und an geäußerte Liebesbekundungen für mich nur Lippenbekenntnisse- natürlich fühlte sie sich von Jamie angezogen (wer nicht ;-)), aber darüber hinaus fühlte sie sich immer noch ihrem 1ten Mann Frank verpflichtet…..die Ehe mit Jamie sah sie nach wie vor mehr als ein unliebsames Arrangement. Obwohl sie in Lallybroch tgl. das Familienglück von Jamies Schwester Jenny erlebte, litt sie nicht wesentlich spürbar unter den Verlust ihres eigenen Kindes….und bestätigt somit erneut meine Einschätzung bzgl. ihrer Prioritäten.
Wenn ich nicht wüsste, das da noch etliche Teile folgen u. es noch gar kein HE geben kann, würde ich zumindest bis zu dieser Stelle an einem solchen zweifeln.

Der 4te Abschnitt handelt vom Leben auf dem Gut Lallybroch- für Jamie und Claire das 1te Mal so was wie Alltag, seit ihrer Heirat. Allerdings währt diese Idylle nicht lange, da Jamie durch einen perfiden Schachzug des Prinzen gezwungen wird, sich nun doch den Jakobiten anzuschließen….angesichts dessen, was er alles unternommen hat, um diesen- lt. Prophezeiung Claires- scheinbar aussichtslosen Kampf zu verhindern- war dies eine bittere Niederlage für ihn.

Der 6te Abschnitt handelt von Jamie und Claires Leben während der Kampfhandlungen 1745/46 in und um Edinburgh, da Claire darauf bestanden hatte, Jamie zu begleiten….wg. ihrer mediz. Kenntnisse und ihrer Erfahrung als Lazarettschwester auch nachvollziehbar. Beide kommen auch ganz gut über die Runden, da Jamie zum engsten Kreis des Thronfolgers gehört….wenn auch gg. seinen Willen, da dieser ihn komplett vereinnahmt.

Wg. mgl. Vorteile für Jamie lässt Claire sich erneut mit den Randalls ein, auch wenn Alex Randall kein solches Ungeheuer wie sein Bruder Jack war, hat er Jamie aber dennoch- wenn auch unbeabsichtigt- wahnsinnige Schwierigkeiten beschert.

Im letzten Drittel wird auch ersichtlich, wer hinter all den Intrigen, Ränkespielen und Anschlägen auf Jamie und Claire steckte….für mich völlig überraschend, nichts deutete darauf hin. Die Auflösung erfolgte schlüssig und nachvollziehbar, wenn es für meine Begriffe auch ein wenig zu viele Zufälle und Schicksalsfügungen gab, welche die Kontrahenten an ebenjenem Ort zusammen führten → und einige der nachfolgenden Ereignisse wieder wenig glaubhaft oder vorstellbar sind……..

Der 7te Abschnitt, der sogar mal einige witzige Passagen enthielt, kehrte wieder in die Gegenwart des Jahres 1968, dem Ausgangspunkt der Story zurück- und schilderte die Ereignisse nach Claires Geständnis. Nachdem Claire 22 Jahre lang keinerlei Bedürfnis hatte, sich über Jamies Schicksal und das seiner Getreuen zu informieren, erfährt sie nun von Roger alles über die Ereignisse nach ihrer Flucht, über die gnadenlose Verfolgung und Vergeltung der Engländer an den vermeintlichen Verrätern der Krone. Und Roger wiederum erfährt von ihr seine wahre Abstammung…..und die Bedeutung der Botschaft von Geillis Duncan, der Frau, die sich für Claire geopfert hatte, als beiden wg. Hexerei der Prozess gemacht werden sollte.
Diese Passagen gehörten für mich zu den Ereignissen, die ich nicht nachvollziehen konnte, denn Geillis war schwanger von Dougal, liebte ihn und hoffte auf ein Leben mit ihm….auch wenn sie wusste, dass dies zu Lebzeiten von Colum, dem Clanoberhaupt, ziemlich aussichtslos war. Erst recht aber im 3. Teil, als ihre wahre Motivation bekannt wird….

Die Beziehung zwischen Dougal und Geillis war übrigens einer der eingangs erwähnten Handlungsstränge, die ziemlich oberflächlich abgehandelt wurden, ähnlich wie der über Colum → dabei waren beide MacKenzies wahnsinnig charismatische und interessante Charaktere, über die ich gern mehr erfahren hätte. Beide Schicksale fand ich furchtbar und sie berührten mich stark.

Abgesehen von Claire, überzeugten mich alle Charaktere- vor allem diejenigen, die Böses im Schilde führten- aber Murtagh, Fergus, Ian und sein Sohn Ian und der Bettler Hugh Munro waren wg. ihrer Loyalität zu Jamie und ihrem durchweg stimmigen Verhalten meine Lieblinge. Aber auch den mutigen Apotheker Maître Raymond fand ich beeindruckend- auch wenn er Claire unterstützte :(

Schon in meiner RZ zum 1ten Bd. hatte ich ja meine Zweifel bzgl. Claires Gefühle gegenüber Jamie geäußert und die bestätigten sich hier erneut. Obwohl man ihrer Beziehung zu Frank anmerkte, dass nach 6 Jahren Trennung die Luft raus war und nur mehr auf freundschaftlicher Ebene stattfand- was angesichts dieser Zeitspanne und den Auswirkungen des Krieges absolut verständlich war- und diese Ehe nur noch auf dem Papier bestand, gab sie Jamie gegenüber immer wieder vor, Frank noch zu lieben.

Sie ging sogar so weit, dass sie mehrmals Jamies Rache an seinem Peiniger Jack Randall verhinderte, weil es ohne dessen Nachkommen ihren Mann Frank gar nicht geben würde und sie sich bzgl. einer ev. Rückkehr diese Tür offen halten wollte. Das war für sie wichtiger als ihr Kind, welches sie diesem Vorhaben opferte…..und dies dann skrupellos Jamie anlastete.

Und das, obwohl sie Frank nie mit derselben Intensität wie Jamie begehrt hatte, aus freien Stücken bei diesem geblieben und schwanger von ihm war. Dabei spielte es keine Rolle, dass ihre Ehe mit ihm arrangiert wurde, denn es geschah ja zu ihrem Schutz u. im gegenseitigen Einvernehmen. Meines Erachtens spielte sie einfach beide Männer gegeneinander aus- obwohl die sich nie begegneten. Beide taten mir leid, aber am meisten Jamie, da Frank kaum eine Rolle spielte.
Jamies Liebe war echt und von Anfang an spürbar…..seine wunderschönen Liebeserklärungen und vielfältigen Liebesbeweise rührten mich regelmäßig zu Tränen. Gleichzeitig aber bemitleidete ich ihn wg. seiner Obsession für diese furchtbare Frau, die erneut dafür sorgte, dass er alles, was ihm lieb und teuer war, verlor…zum Schluss sogar seine Familie, sein über alles geliebtes Lallybroch…..und erneut sein Kind.

Allein deshalb wurde mir diese Claire immer unsympathischer, zusätzlich aber noch wg. ihrer Geringschätzung anderen Menschen gegenüber- beinahe an jedem hatte sie etwas auszusetzen und ihre zynischen, gehässigen Bemerkungen betrafen fast immer nur Äußerlichkeiten.

Obwohl auch dieser Teil wieder etliche für die Handlung unrelevante Passagen enthält, die eher Seitenfüllfunktion ausübten, andererseits aber wirklich interessante Handlungsstränge nicht weiter verfolgt wurden, kann ich wirklich nicht behaupten, dass die Story langweilig gewesen wäre.

Der fesselnde, bildhafte Erzählstil bewirkte, dass ich sehr häufig von meinen Emotionen überwältigt wurde- es gab jede Menge berührender Momente- weswegen ich das Lesen nur äußerst ungern unterbrach.
Also von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung- aber man muss den 1ten Teil unbedingt vorher lesen, da die Bücher aufeinander aufgebaut sind.
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am 28. Mai 2015
Kurz nach Erscheinen habe ich mir dieses Buch vor mehr als 15 Jahren gegönnt und war begeistert. Durch die Outlander-Saga im Fernsehen, habe ich mir diesen Band neu als Kindle-Version erworben und bin stinkewütend.

Nicht über die Autorin, denn die schreibt immernoch wunderbar und es macht einen riesigen Spaß das "alte" Buch noch mal neu zu entdecken.

Was mich ärgert, sind die Fehler, die auch nach 15 Jahren im Buch sind. Ist es wirklich so schwer für einen Verlag mit einem Textbearbeitungsprogramm "Fräser" gegen "Fraser" zu tauschen und das ganze Buch noch einmal Korrektur zu lesen? Da werden Millionen von Büchern verkauft und ich darf immer noch denselben grammatikalischen Mist lesen...das ist von "er" die Rede und statt "ihn" steht dann im Text "sie"...Redewendungen, die im Deutschen einfach anders lauten...

Das nervt.

Was nicht nervt, ist der Inhalt. Auch 15 Jahren nach dem ersten Lesen kann mich dieses Buch wieder verzaubern und das finde ich super.

Daher Punktabzug für einen Verlag, der es nicht schafft ein Buch richtig zu korrigieren...
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am 25. April 2011
ich glaube ich werde über dieses Buch /diese Entäuschung nie hinweg kommen...

Ersteinmal vorweg: Band eins dieser Saga ist für mich mitunter eines der schönsten Bücher überhaupt! Umso größer der Frust über die meiner Meinung nach völlig misslungener Fortsetzung.

Es fängt schon damit an, dass die gewohnt-geliebte Spannung zwischen Claire und James fehlt. Dieses Knistern, das gewisse Etwas - es ist einfach nicht da. Die Gespräche zwischen den beiden, sogar die Liebesszenen sind einfach nicht mit der gleichen Intensität wie in Bd. 1 gefüllt. Das ist zwar wirklich schade, aber irgendwo auch verständlich: es ist nicht einfach den Leser mitfühlen zu lassen. Den wenigsten Autoren gelingt diese Kunst. Diana Gabaldon ist es bei mir in Bd. 1 definitiv gelungen, in Bd. 2 dagegen gar nicht. Richtig schade, aber es wäre noch zu verkraften gewesen wenn ich ansonsten nichts auszusetzen hätte.

Eine Sache hat mir das Lesen richtig schwer gemacht: Politik. Ja, genau - Politik. Ist für mich in solch einem Buch einfach fehl am Platz. Ich meine - es ist und bleibt eine fiktive Geschichte, egal wie nah sie auch an die tatsächlichen geschichtlichen Ereingnisse reicht. Hunderte von Seiten wurden geopfert um die Ansichten aller Parteien (bzw. an dieser Stelle Könige) zu durchleuten. Irgendwann einmal habe ich einfach den Überblick verloren: Wer waren nochmal die Jakobiten und welchen König untzerstützten sie nochmal? All die Namen, Ränge, Ziele, Verwandschaftsgrade, Clans... Es waren einfach zu viele Feinheiten für meinen Geschmack und zu wenig Story. Kein Wunder, dass dabei so ein Wälzer herauskam.

Und dann war da noch: Claire. Oh mein Gott... was ist bloß mit ihr passiert? Im ersten Buch war sie mir richtig sympathisch, ich habe mich gern mit ihr identifiziert, aber in diesem... Manchmal habe ich mir gewünscht ich könnte sie am Kragen packen und durchschütteln. Ihr Handeln, die Art zu reden, einfach alles wirkte oft sehr arrogant und überheblich - wobei es im ersten Buch noch taff und erfrischend war. Und dann die Sache mit der Schwangerschaft: gut, im 17.-19. Jahrhundert wusste man es vielleicht nicht besser, aber Mitte des 20. Jahrhunderts, also der Zeit in der sie eigentlich lebte, war es doch klar, dass ausgewogene und gute Ernährungh entscheidend für die positive Entwiklung des Embrios sind! Und was macht sie? Nachdem sie nach so vielen Fehlversuchen endlich schwanger wird? Schuftet täglich in einem Hospital (die hygienischen Bedingungen sind ja geradezu perfekt für die werdende Mutter), vergisst darüber jede Mahlzeit, kommt Abends völlig erschöpft nach Hause und kippt sich ersteinmal einen Brandy! Und auch ansonsten wird wieder und wieder erwähnt, dass sie hier und da Wein trinkt und eigentlich dauer-beschwipst ist. Wie gesagt, am Kragen nehmen und schütteln.

Die Sache mit dem König. Ok, es ist ein Roman, eine erfundene Geschichte - muß man deshalb gleich so übertreiben? James, der wilde Hochschotte erlangt mit links die Gunst des Königs und geht in Versailles ein und aus wie es ihm gefällt. Das Beste: er und Claire benehmen sich so vornehm, dass sie in den höchsten Pariser Kreisen verkehren als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht... ja, ist klar.

Ich würde gerne sagen, dass es zum Ende hin besser, spannender wird, aber - ich habe auf den letzen 80-100 Seiten aufgegeben. Ich mag einfach nicht. Alles was ich am ersten Buch liebte wird hier mit Füßen getreten - so ist zumindest mein Gefühl.
Das Buch ist übertrieben lang, man hat das Gefühl sie wollte einen bestimmten Seitenanzahl-Rekord schlagen. Viele Nebengeschichten haben absolut NICHTS mit der Haupthandlung zu tun und sind nichts anderes als ärgerliche Seitenfüller. Die zwei Sterne hat das Buch aus einem einfachen Grund bekommen: es ist nicht das Schlechteste, das ich bisher gelesen habe (in der Tat, es geht NOCH schlechter!) und ich versuche immer im Vergleich zu bewerten

Alles in einem: ärgerlich, Zeitverschwendung, unübersichtlich, zu viele neue Personen und Namen, macht keine Vorfreude auf Bd. 3.
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am 23. November 2005
Nachdem ich den ersten Band dieser genialen Highland-Saga quasi verschlungen habe, mußte ich wissen wie es mit Claire und Jamie Fraser weitergeht!
Das Buch nimmt die Erzählung im Jahr 1968 auf. Claire ist mit ihrer Tochter Brianna nach dem Tod ihres Mannes Frank wieder nach Schottland zurückgekehrt um endlich Gewissheit über ihren Geliebten Jamie zu erlangen. Auf einem Friedhof findet sie schließlich den Grabstein von Jamie und kann sich nun dazu überwinden Brianna endlich die Wahrheit über ihren leiblichen Vater zu erzählen.
Die Nachfolgende Rückblende schildert den Fortgang der Geschichte nach dem Aufenthalt im Kloser bei Jamies Onkel. Jamie und Claire fliehen nach Frankreich und erleben dort zahlreiche Abenteuer, wobei sie versuchen den Krieg der Engländer gegen die Schotten zu verhindern. Aber die beiden müssen erkennen, dass sich der Lauf der Geschichte nicht ändern läßt und so kommt es wie es kommen mußte - Krieg!
Wer eine Fortsetzung in den Highlands erhofft hat, der hat leider weit gefehlt. Der Hauptteil des Buches spielt im Frankreich und die vielen Beteiligten und Wirrungen verlangen alle Konzentration beim Lesen. Wer geschichtlich nicht wirklich vorgebildet ist, der hat schon einige Mühe (ich zumindest). Zumal mich das Frankreich des 18. Jahrhundert auch nicht wirklich interessiert! Das letzte Drittel des Buches, welches wieder in den Highlands spielt, macht das jedoch wieder wett! Dramatisch wird der Krieg beschrieben und der Abschied von Claire, als sie Jamie verlassen muß um in ihre Zeit zurück zu reisen.
Wer den ersten Band "Feuer und Stein" nicht gelesen hat, dem kann ich den 2. Band nicht empfehlen, weil doch viel Vorwissen aus dem ersten Band vorausgesetzt wird. Wieder nimmt man sich einen ganz schönen Wälzer (fast 1000 Seiten!) vor - aber abgesehen von der Zeit der beiden in Paris - ist das Buch wieder wirklich gelungen und lesenswert!
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am 7. Januar 2002
Dies ist der zweite Teil von Diana Gabaldon's Highland-Serie und nicht minder spannend und mitreißend,wie der erste.Claires Tochter Brianna ist nun erwachsen,und nun will sie Ihrer Tochter deren wahre Abstammung preisgeben:Ihr Vater ist Jamie Fraser!In der Meinung,dass Jamie bei der Schlacht um Culloden umgekommen ist,kehrt Claire nach Schottland zurück,um Brianna in ihr Geheimnis einzuweihen.Bei den Nachforschungen ergibt sich jedoch,dass Jamie die Schlacht überlebt hat!Dieses Buch ist sozusagen zweigeteilt,d.h. Diana Gabaldon erzählt die Geschichte von Jamie nach der Schlacht und die Geschichte von Claire nach ihrer Rückkehr.Bestechend schön geschrieben mit einigen Überraschungen.Auch dieses Buch habe ich kaum aus der Hand gelegt,bis ich es fertig gelesen habe.Man wünscht sich ganz einfach nur,dabeizusein,Jamie und Claire vor den Gefahren zu beschützen und deren Liebe einfach hautnah mitzuerleben!Das Buch ist nur weiter zu empfehlen!!!
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am 7. Februar 2016
Auch im 2. Teil der Highland Saga wird man wieder in eine wirre Zeit des Umbruchs entführt. Zusammen mit Jamie und Claire reist man nach Frankreich, wo man eine Ahnung bekommt, wie das Leben am Hofe war und im Gegensatz dazu wie das einfache Volk im Dreck und Armut haust. Später geht es zurück nach Schottland, wo Schottland auf die drohende entschiedene Niederlage zusteuert. Was gut durchdacht begann endet schließlich in einer Katastrophe weil die entscheidenden Leute das Wesentliche aus dem Auge verloren haben. Und schließlich erfährt man wie Claire wieder zurück in die Gegenwart gelangt. Dies alles erfährt man als Claires Beichte an ihrer Tochter.

Tief emotional und authentisch erlebt man die Höhe und Tiefen einer Liebe - eines Zieles und das Scheitern und am Ende der Verlust und Schmerz. Ich war von Anfang an gebannt und bin nur so durch die Zeilen geflogen und trotz der knapp 1000 Seiten war ich ganz schnell am Ende angelangt
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am 18. August 2016
Also mir gefallen bisher alle Bände von der "OUTLANDER-SAGA"... Beim Lesen wurde mir jedenfalls nie langweilig und da ich ja die Serie mit dem Buch verglich, gleich vorweg --- fast 1:1 umgesetzt und das finde ich einfach echt großartig. Für mich steht fest, dass ich erst die Serie anschauen werde und dann die Romane lese, da es einfacher ist und man einfach wartet, ob das eintritt, was man gesehen hat. Es kommt alles in diesem Roman vor: Liebe, Action, manchmal ein kleine Prise Humor, Dramen --- also was will Frau mehr... Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht...Die Bücher sind eine Herausforderung für Lesemuffel wie mich oder auch andere, da sie echt dicke Wälzer sind, aber es lohnt sich sie zu lesen (jedenfalls für mich hat es das).
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am 27. November 2009
Mag sein, dss man überaus gespannt ist auf die Fortsetzung einer Geschichte und das Buch zweifellos an dem Vorgänger misst. Das mag mein Fehler gewesen sein, aber leider erreicht das Werk nicht die Klasse des ersten Bandes.

Dafür gibt es Gründe: Das Buch ist gut 300 Seiten zu dick. Seiten die gut recherchierte Geschichte wiedergeben, aber leider vollkommen uninteressant sind, nicht richtig eingebettet in den Handlungsablauf, schlicht und einfach gesprochen : langweilig. Man sollte das dem Lektor anlasten, der hätte kürzen müssen.

Aber dann, das ist der Grund für die 4 Sterne, greift die Geschichte um Claire und Jamie wieder in der bekannten Art, fesselt und mach Lust weiter zu lesen. Es ist schön, dass der Autorin das gelungen ist, somit konnte ich auch ruhigen Herzens Bd. Drei beginnen, der im Gegensatz zu Buch 2 der Saga sofort voll einsteigt.
dazu später mehr.

Fazit: Lesenswert. Als Tipp wenn es zu historisch langwweilig wird: Überblättern.
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