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am 23. April 2007
Obwohl eine klassische Biografie, von der Wiege bis zur Bahre, soll die Perspektive eine europäische sein. Bei der Menge an Quellen und biografischem Materiel zu Person und Werk Richard Wagners lässt sich eine national getönte Figur ebenso rekonstruieren wie eine in europäischen Dimensionen denkender und arbeitender Künstler, und so erscheint Wagner dem Leser in der Biografie von Scholz als einer, der sich an den Erfordernissen seiner künstlerischen Entwicklung orientiert und dem dabei die nationalen Begrenzungen und Denkschemata bald nicht mehr genügten.

Das Buch hält sich quellenmäßig an die große Wagner-Biografie von Glasenapp, bewegt sich chronologisch unter Heranziehung des brieflichen Nachlasses und der Aufzeichnungen Wagners und seiner zweiten Frau Cosima voran.

Wagner als Kind, als der stürmische und national begeisterte Jüngling und als der junge Mann, der schon als ein Genießer und lustbetonter Mensch zu leben versteht. Bürgerliche Moral und Beschränkung oder gar Anwandlungen von Askese sind ihm fremd. Ihn zieht es dahin, wo ihm Bilder, Empfindungen und Kraft für seine Kunst zuströmen, und er lebt eine radikal ästhetische Existenz als ein disziplinierter und strenger Arbeiter und als Erforscher der eigenen Tiefen, als einer der weiß, dass er hinabsteigen muss auf seinem Weg. um etwas hervorzubringen. Man erfährt viel über den Menschen Wagner. Erfreulicherweise wird dabei kein Standbild errichtet oder beflissen an irgendeiner Art von Mythos gebastelt. So wie man in diesem Buch den Spuren von Wagners Leben nachliest, erscheint er auch keineswegs als Übermensch oder dergleichen, sondern als eine radikale Künstlerexistenz auf der Suche nach einer Art von Erlösung in der Kunst, wenn sie schon nicht in der Liebe zu finden ist.
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am 26. April 2013
dieses Buch würde ich denen empfehlen, die sich mit Wagner beschäftigen wollen. Es ist sehr interessant und nicht langweilig geschrieben und vorallem sehr informativ.
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