Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
6
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

North Carolina, 1898: Die junge Tillie Reese arbeitet bei Mrs. Vanderbilt als erstes Dienstmädchen in einem riesigen Schloss mit 250 Zimmern, 43 Badezimmern, einer Zentralheizung, Telefon und Elektrizität. Als die französische Zofe ihrer Dienstherrin beschließt in ihre Heimat zurückzukehren, wittert Tillie ihre Chance: Schon immer wollte sie Zofe werden, verreisen und das Leben der Reichen hautnah miterleben. Als erstes Dienstmädchen wäre sie in der Anstellungshierarchie diejenige, die zur Zofe aufsteigen darf. Außerdem möchte sie mit dem höheren Gehalt ihre Familie und das neu gegründete Waisenhaus unterstützen. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Lucy muss sie sich und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ist sie als Zofe geeignet? Bei einem Ausflug in die Stadt treffen sie auf Mack, der sich gerade eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Waisenhausdirektor liefert. Erstaunt, dass ihr Kutscher einen gutaussehenden Zwillingsbruder hat, bietet Mrs. Vanderbilt Mack eine Stelle als Hausmeister an, die er nach ein paar Tagen Überlegens auch antritt. Außerdem soll Mack den Gästen aufwarten, womit er keinerlei Erfahrung hat. Tillie wird – zusätzlich zu ihren Aufgaben als Dienstmädchen und Beinahe-Zofe - beauftragt, diesem ungehobelten Kerl Manieren beizubringen. Mack findet schnell Gefallen an seiner „Lehrerin“, aber Tillie darf sich als Zofe nicht binden. Dementsprechend versucht sie sich zurück zu halten, was ihr ziemlich schwer fällt. Was wird siegen: Gefühl oder Verstand?

Nach einigen Western-Romanen und einem Krimi hat sich Deeanne Gist einem neuen Thema und einer anderen Epoche gewidmet. Auf unterhaltsame, lockere und humorvolle Weise beschreibt sie das Leben der Dienerschaft im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Allerdings werden hauptsächlich die Aufgaben eines Hausmeisters, eines Dienstmädchens und einer Zofe beschrieben, was ich sehr interessant fand und mich teilweise an „Downton Abbey“ erinnerte. Nur die Perspektive der Dienstherren fehlte. Die Erzählstränge wechseln sich immer zwischen Tillie und Mack ab, so dass man einen Eindruck von der Gefühlslage der Beiden hat und den Protagonisten einen Schritt voraus ist. Überrascht hat mich, wie modern das Schloss Biltmore ausgestattet war – und dass es in Amerika so etwas wie ein Schloss gibt bzw. gab! Einige Dinge, die mir wie Ungereimtheiten vorkamen, wurden im Nachwort erklärt, denn in Amerika wurde einiges anders gehandhabt, als in Europa. Und das Schloss Biltmore – das gibt es tatsächlich, ebenso wie die Familie Vanderbilt.
Was mich ein wenig störte waren die häufigen Wiederholungen der Formulierungen „die junge Frau“ und „der junge Mann“, die sich besonders in der Mitte des Buches häuften. Da hätte ich der Autorin etwas mehr Kreativität zugetraut. Deeanne Gist ist eine christliche, gläubige Frau, die ihren Glauben mit in den Roman einfließen ließ - allerdings sehr zurückhaltend. Ein wenig mehr hätte ich gern gehabt. ;) Dennoch hat die Autorin sich nah an die Realität gehalten und ein Ende geschaffen, das nicht in allen Dingen „happy“ war. Wie im richtigen Leben muss man Abstriche machen und das hat mir sehr gefallen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Tillie beginnt ihren Dienst im herrschaftlichen Haus der Vanderbilts als einfaches Dienstmädchen. Die 18-Jährige träumt davon eines Tages Zofe ihrer Herrin zu werden. Mehr Geld würde sie dann verdienen und an der Seite der jungen Edith Vanderbildt könnte sie viele Reisen unternehmen.

Einerseits wäre dies für Tillie eine grandiose Karriere. Andererseits müsste sie allerdings auf die eigene große Liebe, eine eigene Familie und Kinder verzichten.

Gemessen an dem was Deanne Gist bereits an guten Romanen vorgelegt hat, ist diese Story eher nicht zu ihren starken Titeln zu zählen. Der christliche Inhalt ist mangelhaft, der Titel des Buches trifft den Inhalt nicht so genau und besonders im vorderen Teil dieser Story erzählt die Autorin ungewohnt artig und langatmig.

Spannung kommt auf als Tillies Liebe zu Mack immer stärker wird und sie beginnt darüber nachzudenken, ihre Karriere nicht doch aufzugeben.

Leider ist vieles im Handlungsverlauf vorhersehbar. Gemessen an ihrem Spitzentitel Auf verborgenen Wegen: Roman ist dieser Roman doch eher ein bescheidenes Mauerblümchen!
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 2. Januar 2014
Neun Romane hat Deeanne Gist bereits verfasst, von denen sechs auf Deutsch erschienen sind. Mit "Liebe wider Willen" versetzt sie ihre Leser ins North-Carolina des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Tillie arbeitet im Haushalt der reichen Familie Vanderbilt. Ihr Traum ist es, die Stelle als Zofe der jungen Hausherrin zu bekommen. Dafür arbeitet sie sehr hart. Mack dagegen möchte eigentlich überhaupt nicht für die Vanderbilts arbeiten. Er hat dort nur eine Stelle angenommen, um seine Schwester möglichst bald aus dem Waisenhaus zu befreien. Dort herrschen katastrophale Zustände.
Zwischen Tillie und Mack funkt es ziemlich schnell. Doch Tillie ist nicht bereit, ihren Lebenstraum für einen Mann aufzugeben.
Anfangs war ich diesem Buch gegenüber etwas skeptisch. Allein der Titel sprach mich schon nicht so an wie bei anderen Romanen der Autorin. Doch Deeanne Gist beschreibt den Zwiespalt, in dem sich Tillie befindet, sehr schön. Die junge Frau entscheidet sich gegen die Liebe und für ihren Lebenstraum. Das fällt ihr nicht leicht. Durch ihre Familie wird sie sehr stark beeinflusst.
Natürlich ist die Handlung teilweise vorhersehbar, aber das ist sie auch in anderen Romanen: Wenn es eine männliche und eine weibliche Hauptperson gibt, dann sind die beiden am Ende ein Paar - so könnte man die meisten christlichen historischen Romane zusammenfassen. Trotzdem gibt es in "Liebe wider Willen" interessante Wendungen und leider nicht für alle Figuren ein Happy End.
Deeanne Gist hat viel recherchiert über die Stellung der Dienstboten um 1900. Ihre Beschreibungen des Haushalts der Vanderbilts (die es wirklich gegeben hat) ist sehr gelungen. Für die damalige Zeit waren diese sehr fortschrittlich, einerseits vom Technischen her, andererseits darin, wie sie ihre Dienstboten behandelten.
Ein gelungener historischer Roman aus Dienstbotensicht!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2014
Meine Meinung

Die Story
Liebe wieder Willen ist ein toller, sehr bewegender aber auch teilweise heiterer Roman, der mich sehr berührt hat und mir viele schöne Lesestunden bereitet hat. Die Handlung setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen. Der erste dreht sich um den Werdegang des Hausmädchens Tillie, die sich nichts sehnlicher wünscht als Zofe der Mrs. Vanderbilt zu werden. Doch als sie dem verwegenen und attraktiven Mack begegnet, der auch eine Anstellung auf Biltmore bekommen hat, merkt sie schnell dass die Gefühle zu ihm, ihre Zukunftspläne zunichte machen würden
Der zweite Schwerpunkt ist das Waisenhaus, in dem Mack seine Schwester unterbringen musste, bis er genug Geld zusammen hat um für sie zu sorgen. Denn dort werden Kinder misshandelt und leben unter unzumutbaren Bedingungen.
Die Autorin hat dieses zu einer tollen Story zusammen gefasst, bei der ein Happy End nicht fehlen darf. Auch der Glaube und die Hoffnung spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle und begleitet die Protagonisten auf ihrem Weg voller Hürden.
Hinzu kommt das viele Orte und Personen real sind und die Autorin sehr gut recherchiert hat. Rund um ein toller Roman.

Der Schreibstil
Deeanne Gist hat einen wirklich tollen Schreibstil. Dieser ist flüssig zu lesen, sehr gefühlvollen und ausdrucksstark. Einmal in dem Buch und der Geschcihte eingetaucht, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere
Ich fand die Protagonisten Tillie und Mack sofort sympatisch und sie sind mir direkt ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und mich mit ihnen gefreut. Sie wurden sehr realistisch wiedergegeben und waren der damaligen Zeit wirklich genau angepasst. Rundherum tolle Charaktere vor einer perfekten Kulisse.

Mein Fazit

Dieses Buch gehört von nun an zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich kann es wirklich jedem, der gerne Bücher in dieser Richtung liest empfehlen. Ein Buch was berührt und mir tolle Lesestunden beschert hat. Von daher gibt es die volle Punktzahl nämlich fünf von fünf Sternen .

Danke an den Verlag Gerth Medien für dieses Rezensionsexemplar
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2013
Ich glaube, Deeanne Gist kann schreiben, was sie will – ich liebe alle ihre Bücher, und "Liebe wider Willen" bildet da keine Ausnahme. Gists Bücher zeichnen sich immer durch eine Mischung aus Fiktion und Fakten aus (inwiefern dies der Fall ist, erklärt sie immer am Ende des jeweiligen Buches), und so ist es auch dieses Mal: George und Edith Vanderbilt hat es tatsächlich gegeben, sie haben wirklich 1898 in Paris geheiratet und tatsächlich ein wahres Schloss in der Nähe von Asheville, North Carolina, gebaut, das man heute noch besichtigen kann. Und auch ihr Verhältnis zu ihren Bediensteten war wirklich so, wie es im Buch beschrieben wird: Es gab wirklich Weihnachtsgeschenke für alle Angestellten und ihre Familien, um die sie sich persönlich gekümmert haben; die Räumlichkeiten der Angestellten waren neu möbliert und besaßen Zentralheizung und Elektrizität etc. Und all dies wird von Deeanne Gist so lebensnah geschildert, dass man sich das Leben im Haushalt der Vanderbilts mit all den alltäglichen Aufgaben und den verschiedenartigen Bediensteten gut vorstellen kann.
Die Hauptcharaktere sind ebenfalls sehr gut gezeichnet, und ihr Handeln erscheint durchaus glaubwürdig und nachvollziehbar (sofern man dies bei einem Roman sagen kann). Im Gegensatz zu vielen der bisherigen Romane haben wir es hier aber nicht mit einer kratzbürstigen, selbstbewussten und ihrer Zeit voraus seienden Heldin zu tun. Tillie ist wohltuend "normal" – eine junge Frau "wie du und ich" – und damit die perfekte Identifikationsfigur für die Leserin.
Der Schreibstil der Autorin ist facettenreich und bietet eine schöne Mischung aus Humor und Tiefgang – und auch einen Hauch Erotik. Aber wirklich nur einen Hauch, denn das Gute an Deeanne Gist ist meines Erachtens, dass sie ihre Helden nicht von einer Sexszene zur nächsten hetzt und die Handlung nur Alibifunktion hat. Nein, die Autorin macht sich wirklich die Mühe, sich eine gute Geschichte einfallen zu lassen und diese in all ihren Facetten zu schildern.
Wohltuend fällt auf, dass Deeanne Gist in diesem Roman auch soziale Missstände thematisiert, in diesem Fall den Umgang mit Kindern, die für Sloop, den Direktor des örtlichen Waisenhauses, nur "Dinge" sind (was damals wohl ein durchaus gängiges Bild gewesen sein muss) und eine Möglichkeit darstellen, die eigenen Taschen zu füllen und politische Karriere zu machen. Auch die Beschreibungen des Waisenhauses und der dortigen Zustände erscheinen unglaublich real – obwohl die Autorin schreibt, dass es dieses Waisenhaus nie gegeben hat -, sodass man jede einzelne Spinnwebe, jede kaputte Schieferplatte auf dem Dach vor seinem inneren Auge sehen kann.
Mein Fazit: Obwohl es sich bei "Liebe wider Willen" strenggenommen um einen christlichen Liebesroman handelt, spielt der christliche Glaube wirklich nur eine kleine Nebenrolle. Er fließt ganz natürlich in die Handlung ein, sodass selbst Leserinnen, die mit solchen Konzepten nichts anfangen können, ihn unbedenklich lesen können, denn darüber hinaus ist er ein wunderbarer historischer Liebesroman. Ein Roman, der, ohne dass der Leser es unbedingt merkt, dazu einlädt, sich selbst Gedanken zu machen über die Träume und Wünsche, die man verfolgt …
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2014
sehr gutes Buch, sehr guter christlicher Inhalt. Man kann richtig mit fiebern. Kann ich wirklich nur empfehlen. bitte weiter sagen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken