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am 4. Dezember 2012
Was ist uns wirklich wichtig im Leben? Geld, eine glückliche Ehe, Kinder, Karriere im Beruf, toller Urlaub, Freunde vor denen wir glänzen können oder ist uns Anerkennung das Wichtigste? Meistens merken wir gar nicht, dass wir all diese Dinge vergöttern, ja sie werden uns zum Götzen. Und trotzdem werden wir nicht richtig glücklich. Timothy Keller hat diese Lebensphilosophie an Hand der Bibel untersucht und festgestellt, dass diese Vorstellungen auf sehr wackeligen Beinen stehen. Erst wenn wir bereit sind, diese sogenannten Sicherheiten über Bord zu werfen, machen wir den Weg frei, unsere Herz für Gott zu öffnen und können ihn bitten, einzuziehen und unserem Leben einen wirklichen und fundierten Inhalt zu geben. Der Autor ermutigt den Leser, diesen Schritt zu wagen.
Geschrieben am 4. Dezember 2012
von Friedhelm Seelig
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Dieses Buch strahlt eine Lebendigkeit aus, die anderen Büchern zu diesem Thema oft abhanden gekommen ist. Der Autor setzt mit seinen Fragen mitten in unserer Gegenwart an. Seine Fragen sind unbequem und zum Teil sehr direkt. Er legt offen wo heute Götzen angebetet werden und er will, dass seine Leser sich Rechenschaft darüber ablegen, ob man allein durch den Erwerb von Wohlstand die Sehnsucht nach Glück stillen kann.

In seiner Argumentation geht Timothy Keller zurück bis zum biblischen Abraham und will wissen woher er die Kraft nahm an Gott zu glauben und ihm mit allen Konsequenzen zu gehorchen. Dieses Zurückblicken zeigt zum einen, dass die Beziehungen der Menschen zu Gott damals gar nicht so viel anders waren und zum anderen rücken die biblischen Gestalten plötzlich viel näher an uns heran. Kellers Erzählstil ist da eine gute Hilfe.

"Haben die Götter der Schönheit, der Macht, des Geldes und des Erfolges nicht längst die Herrschaft über uns und unsere Gesellschaft angetreten?"

Dies ist eine der vielen Fragen des Autors. Er zeigt auf wie Götzen entstehen, damals zu biblischen Zeiten und heute. Manchmal scheint es mir wie eine ständige Wiederholung der Geschichte zu sein. Götzen nicht einfach hinterherzulaufen, auch mal gegen den Strom zu schwimmen, Götzen zu durchschauen, dazu befähigt Timothy Keller seine Leser mit seinem Buch.

"Die Zehn Gebote der Bibel sind der wichtigste Moralkodex der Welt."

Christen sollten dieses Buch des amerikanischen Theologen unbedingt Lesen. Timothy Keller geht mit seinem Leser zurück an die Wurzeln des Glaubens um ihm deutlich die Unterschiede zwischen Götzen und Gott zu zeigen. An diesem Buch wird jeder Christ geistlich wachsen.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Januar 2012
Falsche Götter könne man daran erkennen, dass einem das Leben sinnlos vorkäme, wenn sie nicht mehr da wären, schreibt der amerikanische Theologe und Pastor Timothy Keller. Sie nehmen eine so zentrale Rolle ein, dass man sie mit der allergrößten Leidenschaft verfolgt. Es kann sich um die Familie, den Beruf, den Wunsch nach mehr Geld oder nach Erfolg oder danach, das Gesicht zu wahren oder die soziale Stellung zu verbessern, handeln. Eine Liebesaffäre oder der Beifall der Kollegen. Immer dann, wenn etwas "zum Sinn des Lebens" wird, sei man einem Götzen "auf den Leim gegangen", so führt er weiter aus.

Im Folgenden betrachtet der Autor die wesentlichen Gebiete, auf denen sich die falschen Götter tummeln. Die persönlichen, individuellen Götzen werden analysiert: Liebe, finanzielles Wohlergehen, Erfolg und politische Macht. Daneben geht es aber auch um Götzen, welche die Gesellschaft prägen. Kulturelle Götzen. Und natürlich sind diese insbesondere auf die Vereinigten Staaten bezogen, da Timothy Keller ein Amerikaner ist. Besonders interessant fand ich dabei seine Betrachtungen zum American Dream, der sich nach Andrew Delbanco (The Real American Dream: A Meditation on Hope (William E. Massey Sr. Lectures in the History of American Ci)) in drei Phasen aufteilen lässt: die erste Phase mit der Hoffnung auf Gott, auf das Land und auf sich selbst. Die zweite Phase, welcher der Gott der Aufklärung durch den Glauben an die vergöttlichte Nation ersetzt wird. Eine Phase, die nach Delbanco in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts endete. Verbunden mit dieser Phase sei der Wunsch, seinen Lebenstil und seine Regierungform in die ganze Welt zu tragen. Ob es wirklich so ist, dass diese zweite Phase mit dem Vietnamkrieg zu Ende gegangen ist? Der Anfang vom Ende - Vielleicht. Aber wirklich das Ende? Jedenfalls definiert er für das Heute den individuellen Wunsch nach Selbstverwirklichung als zentrales Motiv. Die Maximierung der persönlichen Freiheit.

Wie man den Götzen entkommen kann? Durch mehr Religion? Nicht notwendigerweise. Denn sogar dieser Bereich kann von Götzen beherrscht werden. Es gibt Dinge, die nur Gott geben kann. Verlassen wir uns nicht auf ihn und seine Gnade, sondern erwarten diese Dinge von anderer Stelle, dann erliegen wir einem Götzen. Und das kann auch eine Glaubenslehre sein. Timothy Keller äussert sich diesbezüglich sehr klar. Wenn jemand glaubt, die 'richtige' Überzeugung zu haben, und der Selbstgerechtigkeit verfällt, dann haben wir es mit jemanden zu tun, der an Götzen glaubt. Das kann auch Christen betreffen. Zum Beispiel, wenn jemand versucht durch sein untadeliges, moralisch einwandfreies Verhalten zu überzeugen. Erlösung als Lohn für ein einwandfreies Leben? Nicht nach Timothy Kellers Ansicht. Ähnliches gilt für übertriebenen Nationalstolz oder kulturelle Selbstüberschätzung, kurz für jegliches selbstgerechte Denken.

Zurück zur Frage, was der Einzelne tun kann, um der Welt der Götzen zu entkommen. Timothy Keller antwortet mit dem Brief des Paulus an die Kolosser: "Wenn ihr nun mit Christus auferweckt seid, dann orientiert euch nach oben, wo Christus ist! Gott hat ihm den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gegeben. Richtet also eure Gedanken nach oben und nicht auf die irdischen Dinge!" (214) Einfacher gesagt, als getan für jemanden, der sein ganzes Leben, sein ganzes Streben auf etwas ausrichtet, das wichtiger als Gott wird. Die Worte des Paulus sollen eigentlich nichts anderes sagen als: die Erkenntnis des falschen Weges reicht nicht aus. Die frei gewordene Stelle im Herzen muss neu gefüllt werden, darf nicht leer bleiben, damit sich ein anderer Götze dort einrichten kann. Suchtgefährdete Menschen werden am ehesten wissen, was ich damit sagen will. Kaum hat man sich von der einen Sucht befreit, taucht eine andere auf. Es ist ein permanenter Kampf. Die Lösung liegt in der Liebe Christi, in der Wahrnehmung von Gottes Gegenwart. "Freut euch!" (Philipper 4,4 auf Seite 216 zitiert) Die Freude als ein Schatz, der unserem Herzen Frieden schenkt, und die Möglichkeit bietet loszulassen.

Zur Darstellung der Themen: Dieses Buch ist natürlich geprägt von biblischen Beispielen. Ob dies die Liebe ist, die am Beispiel von Jakob und Rahel gezeigt wird. Indem Jakob Rahel Söhne bevorzugte, zerstörte er den Familienfrieden, und nicht nur das. Lea, die sich auch nach seiner Liebe sehnte, wurde zutiefst verletzt. Oder ob dies der Wunsch nach etwas Großartigem ist, der am Beispiel des Naaman gezeigt wird. Die Anweisungen des Propheten Elischa entsprachen nicht den Erwartungen Naamans. Aber Gott lässt sich nicht befehlen. Er tut nicht das, was die Menschen erwarten. Seine Gnade ist unvorhersehbar. Kurz und gut: immer wieder werden Stellen aus der Bibel zitiert und analysiert, um die Gedanken von Timothy Keller zu stützen.

Timothy Keller hat 1989 im Auftrag der Presbyterian Church in America (PCA) die Redeemer Presbyterian Church in Manhatten, New York, gegründet. Zu Beginn waren es nur 50 Personen. Anfang 2008 hatte sich die Anzahl auf über 5.000 gesteigert! Was dazu führte, dass man ihn als "the most successful Christian Evangelist in the city" bezeichnete. Diese und weitere Informationen finden Sie auf der englischsprachigen Wikipedia-Seite.

Mein Fazit:

Ein Buch, das zum Nachdenken über die eigenen Lebensziele anregt, über das was einem wichtig ist.
Uneingeschränkte Leseempfehlung. Bedenken Sie aber bitte, dass dies ein christlich geprägtes Buch ist!
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am 10. August 2011
Man kann vom Glauben zwei Sätze sagen, die sich widersprechen. Der eine Satz lautet: der Glaube entwirft Bilder von Gott, weil er nicht blind leben kann.
Und der andere behauptet: der Glaube überholt die vorhandenen Bilder, und oft reißt er sie auch nieder und zerstört sie, wie etwa Mose den goldenen Stier am Sinai niedergerissen hat, in dem das Volk die Kraft seines Gottes verehrte.
Der Glaube entwirft Bilder. Ein bildloser Glaube ist ein trostloser Glaube. Denn in den Grundsituationen des Lebens kommen wir Menschen mit unserer einfachen Sprache nicht aus. Die Sprache selbst drängt sozusagen ins Bild. Sie verliert ihren bestimmenden Charakter und fängt quasi an zu fliegen, und keine Definition kann sie dann mehr einholen.
So reden wir, wenn wir lieben. So reden wir im Schmerz, in der Trauer, in der Sehnsucht. Wir fliehen in die Bilder, weil unsere normale Sprache zu eng ist. Aber, und das ist wichtig: diese Bilder, die wir da machen und benutzen sind keine Fotos; sie wollen niemand einfangen und festhalten. Es sind Bilder, die auf jemanden zueilen und ihn umarmen möchten. In der Liebe, in der Trauer, in der Sehnsucht spüren wir das Ungenügen unserer eigenen Sprache. Wie eine Welle die andere bricht und überholt, so überpurzeln sich die Bilder und man versucht immer neue. Das Bild selber bricht das Bild und ist somit bilderstürmerisch.
Aber, zum zweiten: der Glaube reißt auch Bilder nieder. Der Prophet Habakuk sagt an einer Stelle: 'Das Bild lehrt lügen.' Die Geschichte vom Goldenen Kalb ist sozusagen die Grundgeschichte des Bildersturzes.
Das Volk ist in der Wüste, Mose oben auf dem Berg; er scheint nicht wieder zu kommen. Woran sollen sie sich halten, wenn sie ihren Führer verloren haben? Sie sammeln ihren Schmuck und gießen das Bild eines goldenen Kalbs, ein Abbild der Stärke ihres Gottes. Keines fremden Gottes, sondern des Gottes, der sie kraftvoll und mächtig aus Ägypten befreit hat. Was war also so falsch daran?
Das Volk wollte die Garantie eines anwesenden Gottes haben. Seine Kraft sollte gefangen werden im kostbaren Bild des mächtigen Stieres. Er sollte dem Volk jederzeit zur Verfügung stehen in dem sichtbaren Bild. Und so wurde das Bild zum Götzenbild. Das war dann nicht mehr der Gott der Freiheit. Aus ihm war ein nach Menschenmaß berechenbarer und handhabbarer Gott geworden. Das Volk hat sich einen Götzen gemacht, indem es mehr haben wollte als das unangreifbare Versprechen seines Gottes, indem es also sich selber den Gott garantieren wollte.
Überall, wo die Bilder und die Namen Gottes nicht mehr Sprachversuche und Annäherungen sind, wo die Namen und Bilder nicht mehr große und zärtliche Liebesspiele sind, sondern als endgültige Feststellungen und Klarlegungen begriffen werden, sicher oft auch um unsere Angst und Unsicherheit zu binden, da besteht die Gefahr einen Götzen zu haben, statt einen Gott.

Das vorliegende Buch des amerikanischen Theologen Timothy Keller ist der lange und erfolgreiche Versuch, nachdenkend und Gott suchend, der Frage nachzugehen, "was im Leben wirklich trägt." Er will den aktuellen und zeitgenössischen Götzen unseres Denkens und unserer Gesellschaft auf die Spur kommen und identifiziert den Gott, der sich am Berg Sinai und am Berg Golgatha offenbart hat, als denjenigen, der allein unser Vertrauen verdient.
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am 30. Juli 2014
Das Buch ist absolut lesenswert. Es regt zum Nachdenken an und Fragen können durchaus beantwortet werden. Aber ein Jeder soll diese Erfahrung selber machen
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am 25. November 2013
Das Buch ist echt sehr gut geschrieben, sehr zu empfehlen! Regt ganz neu zum Nachdenken an und nicht nur so Abgedroschenes.
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