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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
65
3,9 von 5 Sternen
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am 20. Juli 2017
Meines Erachtens ein gutes und wichtiges Buch, von einem sachkundigen Autor, das die Probleme der heutigen Zeit treffend charakterisiert und ihnen mit klugen und sinnvollen Vorschlägen entgegentritt. Tatsächlich halte ich den im Buch skizzierten Bewusstseins- und Verhaltenswandel für die realistischste und schönste Möglichkeit unserer Gesellschaft, noch >die Kurve zu kriegen<. Wenn sich dies in großen Teilen der Bevölkerung durchsetzte, wäre es möglich, wieder zu einer Kultur zu finden, die auch langfristig denkbar>zukunftsfähig< ist. Kann ich nur empfehlen :)
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am 29. April 2017
Mann mann mann bin ich von Herrn Peach begeistert. Ich hoffe ich kann mit ihm mal ein paar Worte wechseln.
Unsere Gesellschaft muss endlich begreifen dass es eine Ende im Wachstum gibt. Befreiung vom Überfluss. Ich selbst strebe ein minimalistsches Leben an. Und bin begeistert wie wenig man wirklich braucht.
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am 24. Juni 2017
Die etwas langatmige Beschreibung mindert den Lesegenuss, doch der Inhalt gibt zu denken und Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Durchaus Empfehlenswert.
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am 13. Januar 2013
Niko Paech ist momentan wohl so etwas wie der große Guru der Wachstumskritiker. Und da auch mir einleuchtet, dass, wenn demnächst neun Milliarden Menschen den Lebensstil der frühindustrialisierten Länder führen wollen, die Ressourcen der Erde nicht reichen werden, war ich gespannt, was der Professor dazu zu sagen hat. Das Fazit fällt sehr ernüchternd aus:

Mehr Wachstum, mehr Arbeit, mehr Wohlstand - so lautet momentan weltweit die ökonomische Erfolgsformel. Doch nicht alle wollen an die reine Lehre des Wachstums glauben und ganz besonders nicht Niko Paech. Der Volkswirtschaftler hinterfragt in seinem Buch das Credo wachsender Wirtschaftsleistung, das Ausmaß materiellen Konsums in den Industrieländern und das Versprechen einer nachhaltigen Wirtschaft.

Viele dieser Punkte sind nicht neu. Aber Paech denkt sie konsequent zu Ende und er liefert konkrete Antworten darauf, wie eine Gesellschaft aussehen kann, die sich vom Wachstum verabschiedet. Das macht dann auch den Wert des Büchleins - man kann es an einem Tag locker lesen - aus. Doch dafür fordert der Autor die Regionalisierung der Wirtschaft und dass Wirtschaftsleistung und Arbeitszeit um die Hälfte reduziert werden, sowie dass eine vom Markt unabhängige Eigenversorgung aufgebaut wird. Denn die Bürger sollen wieder reparieren statt wegwerfen, selbst herstellen statt konsumieren und: Sie sollen tauschen - und dabei ihre Nachbarn wieder kennenlernen. Soweit so gut. Was er nicht dazu liefert sind Übergangsszenarien und wie man dies erreichen könnte. Insofern liefert er zwar einen interessanten geistigen Überbau, aber dazu müssten wir einen anderen Menschen und ein anderes Wirtschaftssystem einführen, was wohl mit demokratischen Mitteln weder im reichen Deutschland noch in den aufstrebenden Volkswirtschaften erreichbar und dann in dieser Form sicher auch nicht wünschenswert ist.

Das ist wohl auch Paech klar. Deshalb plädiert er für Initiativen im Kleinen, zu mehr Tauschwirtschaft, gemeinsamer Nutzung von Gütern, Urban Gardening, regionale Wirtschaftskreisläufe usw. So sinnvoll und sympathisch dies alles sein mag, ein Weg in die Postwachstumsökonomie ist dies bestenfalls für Individuen und eine kleine Minderheiten, die wohl eher aus den gut ausgebildeten, ökonomisch saturierten Bevölkerungsschichten kommen werden! Einen Ausweg aus dem Hamsterrat des Wachstumszwangs auf volkswirtschaftlicher Ebene kann Paech letztlich - leider - auch nicht aufzeigen.
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1980, im Englisch-Leistungskurs war an „Small is Beautiful“ von E.F. Schumacher kein Vorbeikommen. Für mich war es damals sehr weit weg. Niko Paech gelingt es, die Gedanken der Grenzen des Wachstums auf unsere aktuelle Situation bezogen, aufzugreifen. Sein Fazit ist klar: Es geht um die Umstellung auf eine Postwachstumsökonomie, die durch Verzicht auf (seiner Meinung nach unnötigen) Luxus und Bevorzugung von lokalen Lieferketten gekennzeichnet ist. Seine Argumentation am Beispiel des CO2-Verbrauchs eines einzelnen Deutschen ist entwaffnend. Wenn die ganze Welt so wie wir leben würde, wäre an ein menschenwürdiges Leben auf unserer Erde nicht zu denken. Wir leben in Westeuropa auf Kosten der anderen und auf den Kredit der Zukunft.

Hart geht der Autor mit der These ins Gericht, dass es eine ökologisch verträgliche Form eines wachsenden Wirtschaftssystems gäbe. Umweltverträgliche Technologien hätten nicht zur Folge, dass weniger Ressourcen verbraucht würden, sondern ihre Einspareffekte würden durch erhöhten Konsum wieder aufgebraucht werden. Recht umfänglich argumentiert er, dass in unserem bisherigen System Genug nie Genug sein kann, da dieses aufgrund der strukturellen Wachstumszwänge ein Wirtschaften ohne Wachstum nicht tolerieren könne. Er bezieht sich dabei auf Hans Christoph Binswanger, die Verständlichkeit seines Textes wird dadurch nicht erhöht.

Anregend fand ich auf den letzten knapp 30 Seiten seine Umrisse zu einer Postwachstumsökonomie. Hier hätte ich mir eine andere Gewichtung im Buch gewünscht: Nicht 4/5 Argumentation warum die Wachstumsökonomie nicht der richtige Weg sein kann und 1/5 erste Skizzen zur Lösung, sondern einen klaren Schwerpunkt auf Wege in die Postwachstumsökonomie und wie mit den Spannungen und Friktionen in der Übergangszeit umgegangen werden könnte. Wenn es eine Chance gäbe, die positiven Effekte einer gelebten Postwachstumsökonomie zu erleben, würden sich zahlreiche Argumentationen, warum das bisherige System scheitern muss, wahrscheinlich von selbst erledigen.

Trotz dieser Kritik: Paech bietet genügend Anregungen zum selbstständigen Weiterdenken und Hinterfragen des eigenen Lebens- und Wirtschaftsstiles.
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am 16. April 2012
Das Bruttoinlandsprodukt ist kein Maßstab für das Wohlergehen moderner Gesellschaften, sondern für ökologische Zerstörung. Unser Wohlstand beruht auf ökologischer Plünderung. Eine Rückkehr zum menschlichen Maß (ein durchschnittliches Quantum an Verbrauch ökologischer Ressourcen, der die irdische Tragekapazität dauerhaft erhält) bedeutet eine Rückkehr zur Sesshaftigkeit. Nur wenn die individuelle CO²-Menge von 2,7 Tonnen pro Jahr bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen bleibt, ließe sich das Zwei-Grad-Klimaschutz-Ziel der EU erreichen.
Arbeit sparender technischer Fortschritt ist nur dann kein sozialer Wachstumstreiber, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit reduziert wird (auf 30, langfristig 20 Stunden).
Katalysatoren, Passivhäuser oder Ökostrom können dazu verleiten, größere Autos, mehr Häuser oder mehr Stromverbrauch zu rechtfertigen (Alibiwirkung). Widersprüche wie die des Geländewagen fahrenden Stammkunden des Bio-Supermarktes oder den Ökostrom nutzenden Haushalt der über so viele Flachbildschirme, Computer und Stereoanlagen wie Zimmer verfügt, sind Beispiele für symbolische Handlungen. Per se sind nicht Technologien und Objekte nachhaltig, sondern allein Lebensstile.
Nachhaltigkeitswirkungen können ausschließlich auf Basis individueller Ökobilanz dargestellt werden. Der Ecological Footprint muss zugrundegelegt werden! Es bräuchte keine Weltregierung oder Ökodiktatur, sondern etwas mehr Ehrlichkeit. Nachhaltigkeitsbemühungen, die sich an der Subjektorientierung vorbeischummeln, sind nicht nur überflüssig, sondern schädlich.
Kulturell gesehen ist genug nie genug: Wachstum erzeugt Differenzen, deren Beseitigung neues Wachstum notwendig macht.

Die Postwachstumsökonomie muss regional wirtschaften bis hin zur Selbstversorgung. Die partielle De-Globalisierung ist nur zum Preis verringerter materieller Kaufkraft und Optionenvielfalt zu haben. Weitere Faktoren sind Gemeinschaftsnutzung, Nutzungsdauerverlängerung, Eigenproduktion.
Zur Suffizienz schreibt Paech den Ratgebersatz: Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.

Politik schafft die Rahmenbedingungen zum schrittweisen Ziel der Postwachstumsgesellschaft, wozu auch die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung und eine Bodenreform gehört. Ein Teil der Industrieanlagen, Autobahnen, Parkplätze und Flughäfen wären in prägnantem Umfang stillzulegen, zurückzubauen und so weit wie möglich zu renaturieren. Das Bildungssystem muss Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug liefern, ein verantwortbares Leben innerhalb ökologischer Grenzen zu gestalten.
Wer nicht über seine ökologischen Verhältnisse lebt, kann ein ehrliches plünderungsfreies Glück genießen.

Die Frage an Niko Paech: Realisierbar? Alternativlos!
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am 5. August 2017
formal:
Es ist eine Kunst komplexe Zusammenhänge einfach und verständlich darzustellen. Der Autor beherrscht diese Kunst leider absolut nicht. Im Vergleich zu diesen monströsen Satzgebilden war ja "Das Kapital" vom guten alten Karl die reinste Erholung. Zumindest für mich war es sehr mühsam bis zum bitteren Ende durchzuhalten und das - zum Glück - nicht sehr umfangreiche Büchlein gleich mit Schwung in den "Rundordner" zu werfen.

inhaltlich:
Die Istzustandsanalyse erscheint mir zutreffend und auch sehr schlüssig dargelegt. Was mir fehlt ist die Einbeziehung der Bevölkerungsexplosion, gerade in Afrika, die aus meiner Sicht in naher Zukunft zu gewaltigen Problemen, nicht nur im humanitären Bereich, führen wird.
Der Lösungsansatz erscheint mir zu kurz gegriffen und es fehlen mir auch die eigenen Ideen und Visionen des Autors. Die lokalen Iniatitiven wie Tauschmarkt, Lokalwährung etc. sind schön und gut, aber was ist die globale langfristige Vision?
Mit dem Gedanken zur Rückkehr zu "vorindustriellen" dörflichen Strukturen etc. macht der Autor aus meiner Sicht den Fehler vieler "Retroromantiker" die das Gute der Vergangenheit verklären und die Mängel und negativen Seiten ignorieren. (Siehe Prä/Trans-Verwechslung, nachzulesen bei Ken Wilber)

Fazit:
Nicht empfehlenswert, es gibt auf diesem Sektor wesentlich bessere Literatur.
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am 8. Mai 2014
...und wenig Argumente. Die ersten Seiten waren leicht zu lesen und mit Blick auf die restliche Seitenzahl ein angenehm kurz gefasstes Buch in Aussicht. Bis allerdings fassbare Argumente kamen zog es sich dann doch bis zum Mittelteil hin. Die bildeten aber leider mal keine geschlossene Logik oder waren übertrieben polarisiert.

Befriedigend ist das nicht.
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am 25. Dezember 2012
Mit großen Erwartungen habe ich mir das Buch nach einem Zeitungsbericht gekauft. Von einer "Bibel" war da die Rede, die jeder Student gelesen haben sollte. Die Bewertungen hier auf Amazon lagen bei fast 5 Sternen. Ich wurde leider enttäuscht, weil das Buch in einer Sprache geschrieben ist, die für mich als Akademiker oft schwer verständlich ist. Für mich scheint der Autor so ein Professor zu sein, der es im Laufe seiner Karriere verlernt hat, sich für seine Studenten, bzw. für die breite Masse verständlich auszudrücken. Deswegen kann dieses Buch zu einem sehr spannenden und auch sehr wichtigen Thema leider keine Bibel werden. Erfolgreich könnte sein, wer dieses Thema in einer verständlichen Sprache umsetzt. Nur würden dann 30 Seiten auch ausreichen. Ich habe die Seiten am Ende nur noch überflogen und bin letztendlich vom Buch enttäuscht und würde es mir sicherlich nicht mehr kaufen.
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am 20. Oktober 2013
Mit dem Buchtitel kann man sich noch leicht anfreunden. Was dann aber auf den folgenden, fast 150 Seiten folgt, ist nahezu ungenießbare Kost. Das liegt vor allem an der Sprache. Mit einem Stil voller nicht enden wollender Ketten schwer verständlicher Substantive ist der Zugang auch für den gutwilligen Leser eine harte Nuss. Hier haben Autor und Lektoren eine Chance vertan. Bei der Lektüre muss man sich fast zwingen, überhaupt weiter zu lesen und diesen Schwulst nicht gleich zu entsorgen.

Wer sich durch den Sprachstil nicht abschrecken lässt, findet sich in einem volkswirtschaftlichen Seminar wieder, dessen Thesen, vor allem die, dass wir dabei sind unseren Planeten zu verzehren, durchaus nachvollziehbar sind. Allerdings erscheinen zahlreiche Folgerungen des Autors willkürlich. Belege in Form von Grafiken und entsprechender Zahlen, fehlen vollständig. Direkt abenteuerlich wird es, wenn Professor Paech eine Verstaatlichung von Grund und Boden oder den Abriss von Autobahnen, Parkplätzen und Flughäfen vorschlägt. Auch dass der Staat einfach Geld drucken soll, um seine Schulden zu decken oder „die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung“ sind Beispiele, die zum Teil zu anderen Zeiten schon grandios gescheitert sind. Zum Glück leitet er auch her, das derartige Umbrüche durch Regierungshandeln in einer Demokratie nicht zu erwarten sind. Immerhin.

Ansätze von unten versprechen da mehr Erfolg. Den privaten Gerätepark bei Bedarf zu reparieren und länger oder gemeinsam zu nutzen oder auch mehr zu garteln: das passiert ja bereits, wenn auch noch in bescheidenem Umfang. Dass man auch Geld spart, wenn man nicht jedes neue Handy gleich kauft, ist auch klar. Einer der besten Sätze im Buch (leider erst auf S. 130) ist „Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.“ Wer sich darauf einlässt, ist in der „Postwachstumsökonomie“ mit dabei. Aber dazu braucht es dieses Buch nicht.
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