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Kundenrezensionen

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am 7. November 2011
Die Idee dieses Buches ist an sich gut, nur die Umsetzung ist wenig gelungen. Eine 9-jährige hat es zwar interessiert gelesen, aber es ist sehr grob und kurz. Die wenigen Seiten haben jeweils nur einen winzigen Text, und Zeichnungen, die fast gar keine Informationen vermitteln. Eine grafische Zeitdarstellung der 13,7 Milliarden Jahre fehlt leider. Das Buch 'Darwins Abenteuer und die Geschichte der Evolution' wäre von der Machart her ein gutes Vorbild, ist aber weniger kindgerecht. Ein perfektes Kinderbuch zu dem Thema konnte ich noch nicht finden.
Sicherlich wäre es diplomatisch unklug, einen Lehrer tatsächlich einen Dummkopf zu nennen. Das sollte das Kind jedoch selbst wissen und bemerken, dass diese Darstellung etwas überzogen ist. Diese Übertreibung macht den Inhalt aber interessant und attraktiv.
Ob man Wissenschaft als Dogmatismus bezeichnet, muss jeder selbst wissen.
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am 3. Januar 2013
Die Erste Enttäuschung von MSS!

Ich hab das Buch ursprünglich als Geschenk für meine beiden kleinen Nichten gekauft, leider hatten sie (und ich) keine Freude daran beim vorlesen.

Kurz zum Inhalt: Es werden am Anfang Schöpfungs-Märchen von einem "Lehrer" erzählt und dann eben sehr dürfig durch wissenschaftliche Fakten von der Protagonistin richtiggestellt.

Was hat mir nicht gefallen? Eigentlich, leider fast alles!
Ideologisch geht das Buch meiner Meinung nach zwar nicht zu weit. Den Schöpfungsmythos hätte ich aber doch lieber weggelassen zugunsten des wesentlichen, da es VIEL zu kurz kommt! Auch ist es nicht kindgerecht erklärt (Es liest sich wie ein knapper Wikipedia Text) Die Bilder laden auch nicht gerade ein, dass Buch nochmal durchzublättern.

Fazit: MSS ist zwar ein brillianter Redner und Autor wenn es um Bücher für die "großen" geht, nur bei den kleinen Lesern kann er mit diesem Buch nicht punkten
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am 1. März 2009
Zum Inhalt: Als ein (Religions-)Lehrer in der Schule den Kindern die biblische Schöpfungsgeschichte unterrichtet, meldet sich die schlaue Susi Neunmalklug und widerspricht dem Lehrer, erklärt gut verständlich die Evolution und entkräftet die lächerliche Argumente des Lehrers bei der anschließenden Diskussion. Evolutionstheorie sehr leicht und interessant, also kindgerecht erklärt!
Deshalb würde ich die Altersempfehlung runter setzen, mein 8-jähriges Kind konnte die Geschichte sehr gut lesen und verstehen, also ab 7-8 bis ... (auch wir Eltern haben das Buch mit Vergnügen gelesen).
Im Gegensatz zum ersten Kinderbuch dieses Autors "Wo bitte geht's zum Gott?" ist dieses Buch sehr viel informativer und emotionsneutraler geschrieben. Dadurch angenehmer zu lesen. Es vertritt jedoch ganz klar religionskritischen Standpunkt. Das muss auch erwartet werden - man kann nicht Charles Darwin's Theorie erklären ohne gleichzeitig die biblische Schöpfungsgeschichte als Märchen zu deklarieren. Man muss schon die Dinge bei ihrem Namen nennen!
Illustrationen sind sehr witzig, Text gut zu lesen, kurzweilig, auch witzig. Mein Kind wollte mehr Bücher mit Susi Neunmalklug haben, aber momentan gibt es leider nur dieses eins.
Ein gelungenes Buch: gutes Gegengewicht zu den Unmengen von Bibelgeschichten für Kinder, tolle kindgerechte Erklärung einer doch recht anspruchsvollen Evolutionstheorie und ein Lehrstück, dass man sich gegen offensichtliches Belügen zu Wehr setzen soll, auch wenn man damit gegen der Obrigkeit antritt. Anstiftung zum Mutig- und Ehrlichsein.
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen - für jedes Kind und seine Eltern, auch für Nicht-Eltern.
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am 28. Dezember 2011
Der Lehrer Hempelmann tritt vor die Klasse und erklärt im Biologieunterricht mit der Schöpfungsgeschichte die Entstehung der Welt.Susi Neunmalklug fällt ihm ins Wort. Sie lässt sich nicht mit überholten Legenden abspeisen, sie erläutert die Entstehung der Welt, so wie es der derzeitige wissenschaftliche Stand ist. Kompromisslos, ungeschminkt.

Diese Konstellation spaltet die Meinungen der Leser, so alle das gleiche Buch bis zum Ende gelesen haben. Die Gegner des Buches beklagen den mangelnden Respekt Susis und heften ihr das Etikett der Intoleranz an.

Wollen wir unseren Kindern Lügen auftischen, damit das eigene Glaubensgebäude bestehen bleibt?
Wollen wir Kinder, die aus Respekt, das eigene Denken verlernt haben?
Wollen wir Kinder ohne Leidenschaft, weil sie nicht alles hinterfragen dürfen?
Wollen wir Lehrer, deren eigenes Glaubensbekenntnis wichtiger ist, als der wissenschaftliche Stand der Dinge?

Natürlich ist es unmöglich, dass ein Lehrer auf dem neuesten Stand der Naturwissenschaften ist.
Natürlich muss ein Lehrer nicht alle Einzelheiten der Forschungen der Nobelpreisträger kennen und verstehen.
Sollte ein Lehrer aber nicht die Grundzüge einer im 19.Jahrhundert entwickelten Theorie kennen, wenn er diese Fach lehrt?
Sollte ein Lehrer, so er über den christlichen Schöpfungsmythos spricht, nicht klar zu erkennen geben, worüber er spricht, nämlich über eine Legende und nicht über eine wissenschaftliche Theorie.

Leider werden Lehrer häufig wegen Nichtigkeiten belästigt und persönlich angegriffen.
Leider reagieren einige Lehrer auf sachliche Kritik, als wolle man sie persönlich kränken.
Warum kann man Fehler nicht einfach zugeben? Deswegen ist man doch nicht unfähig und bescheuert!

Ruhigbleiben
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am 6. April 2012
...leider nur für Fanatiker.

Ich habe mir dieses Buch zeitgleich mit meiner Schwester gekauft, da wir beide Kinder im gleichen Alter haben und unseren Sprösslingen kindgerecht die Evolutionstheorie nahe bringen wollten.
Leider macht der Titel einem vollkommen falsche Hoffnungen. Das Buch sollte besser "Susi Neunmalklug mobbt Menschen, die anders sind und das ist super!" heißen.
Denn mehr geschieht hier nicht.
Da wird ein Feindbild aufgebaut, das es so gar nicht gibt, nur um es möglichst leicht ausschalten und lächerlich machen zu können. Ich habe mich wirklich gewundert, dass "Herr Hempelmann" (wie subtil...) sich am Ende nicht noch erhängt, während die Kinder fröhlich lachen. Endlich wurde das, was nicht meinem Ich entspricht, ausgelöscht, welch eine Freude!
Diese Meinung wollen vielleicht fanatische Atheisten ihren Kindern nahe bringen, ich allerdings nicht.
Ich bin selbst Atheistin, doch bedeutet das für mich nicht, dass alle anderen Menschen dumme Idioten sind (oder wie sie der Autor auch gerne bezeichnet "Religioten" - hätte ich das mal vorher gewusst, hätte ich auf diese billige Propaganda verzichtet).
Meine Schwester, die sich das Buch ebenfalls gekauft hat, ist Christin (auch wenn es nach dem Autor und auch einigen Rezensenten hier anscheinend unmöglich ist, Christ zu sein und sein Kind trotzdem mit den Naturwissenschaften bekannt zu machen. Als jemand, der die Lehrmeinung kennt, kann ich nur sagen: Sie sind auf dem Holzweg. Ich kann jedem, der so denkt, nur empfehlen mal ein paar Theologie-Seminare zu besuchen) und war natürlich ebenfalls sehr enttäuscht.
Wie soll eine christliche Mutter ihrem Kind erklären, dass sie in diesem Buch wie die letzten Idioten dargestellt werden und dass es vollkommen legitim ist, wegen seinem Glauben ausgelacht, fertiggemacht und diskriminiert zu werden?
Aber auch ich, als Atheistin, möchte das meinen Kindern nicht nahe bringen. Meine Kinder sollen sich frei entscheiden können und sie sollen dieses Recht auch anderen Mitmenschen zugestehen können.
Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen Eltern aussieht, aber meine Töchter haben selbst viele Freunde, die christliche oder muslimische Eltern haben und ich möchte auch, dass das so bleibt und sicher nicht, dass sie diese Kinder plötzlich beleidigen oder auslachen, nur weil sie gläubig sind.
Nur weil ich persönlich mit einem Glauben nichts anfangen kann, heißt das doch nicht, dass ich alle anderen Menschen als schlechte Menschen betrachten muss.
Ganz im Gegenteil, ich finde einige Religionen sogar sehr interessant und beschäftige mich gerne damit - und komischerweise ist mir nie ein Theologe begegnet, der auch nur halb so drauf ist wie Herr Hempelmann aus diesem Buch.
Über die Evolutionstheorie lernt man hier jedenfalls nichts, denn diese wird nur als Deckmantel genutzt, um andere Mitmenschen niederzumachen. Offensichtlich haben es einige fanatische Atheisten wirklich so nötig, ich möchte mich aber stark von solchen unüberlegten Äußerungen und vollkommen absurden Feindbildern distanzieren.
Wer mit allen Mitteln verhindern will, dass das eigene Kind irgendwann zu den "Religioten" "überläuft" und wem dafür auch Zwang, Angst und das Übermitteln der Botschaft, man sei ein schlechterer Mensch, wenn man religiös ist, recht sind, dem kann ich die Bücher des Autors nur ans Herz legen.
Wer nicht will, dass das eigene Kind hinterfragt (und dazu gehört nämlich eben nicht nur die Religion, sondern auch die EIGENE Überzeugung!), sondern aus Angst Atheist bleibt, für den ist dieses Buch schon mal ein sehr guter Anfang,
Wer seine Kinder atheistisch, aber trotzdem nicht fanatisch erziehen will, wer nicht will, dass das eigene Kind religiöse Menschen als schlechtere Menschen ansieht, wer seinem Kind nicht Intoleranz, sondern etwas über die Evolutionstheorie beibringen möchte, dem empfehle ich zu anderer Lektüre zu greifen.
Dieses Buch ist Propaganda in billigster Form und nur für das zwanghafte Aufrechterhalten eines Feindbildes gut. Wer es nötig hat...
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am 17. Februar 2010
Ich finde die Gegenüberstellung von Religion und Wissenschaft in diesem Buch auch zu übertrieben.

Will man die Evolution näherbringen, hätte ein kleiner Seitenhieb (wenn überhaupt) auf die Bibel wohl auch gereicht. Tatsächlich beschäftigt sich das Buch aber mindestens zur Hälfte damit, zu zeigen, wie blöd doch der Lehrer und die Bibel ist.

Das in einer Art und Weise die ich meinem Kind sicher nicht näher bringen will.
Sich zu freuen, dass sich der Lehrer, nach dem Terror der Kinder, am nächsten Tag krank melden wird, kann wohl nicht Ziel unserer Gesellschaft sein.

Was bringt es, in einem Buch über die Evolution, über den Osterhasen zu schreiben? Das ist Brauchtum und Kultur und hat nix mit Wissenschaft zu tun.

Ich bin auch der Meinung, dass die christliche Religion, wie wir sie heute kennen, in vielen Fragen überholt ist.
Aber Intoleranz und Respektlosigkeit sollte auch in einem wissenschaftlich dominierten Weltbild keinen Platz haben.
"Im Namen Gottes" ist viel Unheil passiert, das braucht sich "Im Namen der Wissenschaft" nicht wiederholen.

Jeder soll glauben können was er will, solange niemand zu Schaden kommt.
Toleranz und Respekt gehört da einfach dazu.

Das Buch geht zurück!
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am 3. Dezember 2014
Nachtrag zu meiner Rezension: Gläubige Menschen fühlen sich durch jegliche Form des Hinterfragens und kritischen Denkens bedroht. Das zeigt sich auch bei den gläubigen Usern hier: Jede positive Bewertung des Buchs wird als "nicht hilfreich" etikettiert. Alle "Rezensionen", die das Buch als schlecht bewerten, enthalten keine nachvollziehbaren Argumente, sondern lediglich inhaltsloses Bashing gegen die wissenschaftlich begründete Evolutionstheorie. Bitte lassen Sie sich davon nicht irritieren. Christen und andere Gläubige sind Menschen, die stets irrational handeln und niemals ganz ihre Emotionen ausschalten können. Ich bleibe bei meiner Einschätzung. Es handelt sich um ein kluges Buch, das eindeutig dazu beiträgt, Kinder zu mündigen, kritisch denkenden Erwachsenen zu erziehen.

Das Buch eignet sich hervorragend, um den Kindern die wissenschaftlich (!) begründete Theorie der Evolution zu erklären. Dass der Religionsunterricht mit ihren veralteten Mythen nicht in den Lehrplan öffentlicher Schulen gehören darf, ist ein Gesichtspunkt, der nebenbei vermittelt wird. Der zentrale Gedanke besteht vielmehr darin, die Kinder darüber zu informieren, dass es leider Leute gibt (u.a. Lehrer), die veraltete Mythen als Wahrheit lehren und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse außer Acht lassen. Kinder dürfen weder angelogen noch indoktriniert werden, müssen sich zudem wehren können, wenn ein Erwachsener dies versucht.

Insofern empfehle ich dieses Buch allen aufgeklärten, wissenschaftlich orientierten Eltern, die ihren Kindern Anregungen dazu geben möchte, kritisch zu denken und zu hinterfragen. Nur so können mündige Erwachsene aus ihnen werden.
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am 28. Oktober 2013
Dieses Buch gehört zu unserer Sammlung der sinnvollen Kinderbücher (genau wie die anderen Titel des Philosophen Michael Schmidt-Salomon).
Es veranschaulicht auf schön gestaltete Weise die Evolutionstheorie und nimmt dem Schöpfungsmythos den Wind aus den Segeln.
Das Interesse für wissenschaftliche Argumente wird bei den Kindern geweckt, während sie ein Gespür für die Unwahrscheinlichkeiten der Religionsmärchen bekommen.

Fazit: Ideal für Freigeister, um den Grundstein für kritisches Denken zu legen!
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am 16. Februar 2016
den Klassenraum und erzählt den Kindern, dass der Liebe Gott die Welt mit allen Pflanzen, Gewässern und Tieren und Menschen erschaffen habe, gerade so, wie es in der Bibel zu lesen stehe und kündigt dann auch noch für den Folgenden Tag einen Test an, weshalb die Kinder bloß gut aufpassen sollten. Zum Glück ist die kleine Superheldin Susi anwesend, die so schlau ist, wie Superman stark …..

Das ist das Szenario, dass der Autor entwirft, damit seine kleine Heldin so richtig in Aktion treten kann. Denn nun kann diese ihre Klugheit nicht mehr unterdrücken und berichtet den anderen Kindern – und dem tumben Herrn Hempelmann – mal eben, wie die Welt tatsächlich entstanden ist, mit allem was dazu gehört, Urknall, Galaxien, Dinosauriern und Menschen, die eigentlich nur Säugetiere seien und vom Affen abstammten, nein eigentlich noch immer welche seien und von dem großen Darwin, dessen Buch sie zufällig dabei hat, der schon seinerzeit die Evolution entdeckte und der Menschheit seine berühmte Theorie samt Selektion spendierte. Und, ohje, ohje, der tumbe Herr Hempelmann kann sich darauf nur die Ohren zuhalten sich ärgern und schimpfen und schließlich nur noch stammeln. Und die Kinder freuen sich darüber, dass der wohl morgen krank sein werde ….

Da kann man dann nur noch staunen, denn dass die Evolution die Arten hervorgebracht hat, dass Menschen zu den Säugetieren zählen, dass das Universum im Urknall entstand und Menschen nicht aus Lehm gemacht sind, weiß doch heute jedes Kind. Dafür bedarf es keiner neunmalklugen Susi. Und erstrecht bedarf es nicht des von MSS geschaffenen Szenarios, mit dem er suggerieren möchte, dass die Genesis an deutschen Schulen als wörtlich zu verstehende Erklärung für die Entstehung der Welt gelehrt werde, was nun wirklich Unsinn ist. Nicht mal im Religionsunterricht passiert das. Also, warum dann diese Farce, möchte man fragen?

Es drängt sich die Vermutung auf, dass es dem Autor nicht nur darum geht, Darwins Theorie kindgerecht zu erklären, nein, er möchte bei der Gelegenheit schnell auch noch mal betonen, wie dumm und wie peinlich der Glaube von religiösen Menschen sei, denn beide Feststellungen lässt er seine neunmalkluge Susi gegenüber Herrn Hempelmann machen. Denn schließlich könne ein allmächtiger und guter Gott wohl kaum eine solche Welt erschaffen haben …..

Nun ja, wenn man sich vor Augen führt, wer der Autor ist und mit welcher Inbrunst er auf seiner atheistischen Mission ist, dann kann das allerdings nicht mehr überraschen und erklärt sich eigentlich von selbst. Auch, dass man derartige Indoktrinationsversuche an Kindern nicht weiter beachten muss, gesellschaftliche Relevanz haben weder der Autor noch seine Werke.

Wenn man den pseudoreligionskritischen Quatsch des MSS aber weglässt, dann hat man ein Buch, dass mit witzigen Zeichnungen (mein Favorit ist der das Himmelszelt aufspannende Gott) auch kleineren Kindern die Evolution erklärt – und falls es doch einmal überfordert, kann ein kundiger Erwachsener einspringen, zumal es sowieso viel schöner ist, sowas mit seinen Kindern gemeinsam zu lesen. Und wenn es die lieben Kleinen nicht selber merken, dann kann man ihnen auch gleich noch erläutern, warum die in der Kinderbibel geschilderte Schöpfungsgeschichte keine wissenschaftlich korrekte Erklärung des Weltenursprungs ist. Ganz ohne sich despektierlich äußern zu müssen, das hat dann nämlich nur die neunmalkluge Susi nötig, die sich – trotz ihrer Klugheit – wohl mit dem Problem der Theodizee und den Antworten darauf doch nicht so gut auskennt. Und so kann man den Kindern dann auch noch an ihrem Beispiel zeigen, wie Höflichkeit und Respekt vor anderen nicht gehen.
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am 9. März 2010
Den Ansatz, die Grundzüge der Evolution kindgerecht und unbelastet von religiöser Einengung darzustellen, finde ich interessant, weshalb ich das Buch gekauft habe: eigentlich für meine beiden Enkel, die es nun aber nicht in die Hand bekommen werden.
Das allergrößte Problem: Ich wünsche mir wirklich sehr, dass meine Enkelkinder niemals so arrogant und gnadenlos inhuman mit Diskussionspartnern bzw Streitpartnern umgehen, wie es in diesem Buch Susi Neunmalklug exemplarisch vorexerziert. Eine demokratisch-offene Haltung zeichnet sich für mich dadurch aus, dass man/frau gerade NICHT die Methoden der Gegenseite übernimmt und dass man/frau gerade NICHT demagogisch und verhöhnend-beleidigend vorgeht, so wie dies die "Heldin" im Buch tut. Auch der Wink mit dem Zaunpfahl, dass es sich hier den Versuch von Satire handeln soll: "Neunmalklug" für "Besserwisser", hilft nicht viel weiter. Wenn es Satire sein soll, ist sie gründlich daneben gegangen!
Besonders tragisch finde ich, dass von Michael Schmidt-Salomon nicht nur eine Chance vergeben worden ist, die zweifelhaften religiösen Dogmen der Evolution kindgerecht zu thematisieren und zu kritisieren, sondern dass rauskommt, das anscheinend Michael Schmidt-Salomon ÄHNlich dogmatisch und borniert ist, wie seine christlich-jüdisch-islamischen dogmatischen Gegner. Schade! Wirklich schade!!
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