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am 21. Mai 2004
... mit viel Witz und Situationskomik, und jeder Satz erfreut mich mit seinem eleganten, schlanken Stil (kein Wort ist zu viel).
Verschiedene Randgestalten -- Marco (= der Chef), der Lange (= Ich-Person), der Belgier (= die Pflaume) und und und -- arbeiten als Zeltbauer in Paris, bekommen wöchentlich 200 Franc in die Hand gedrückt und versaufen es an den freien Abenden. Eines Tages taucht ein Hund auf, dem zuerst ein Zahn gezogen werden muss, und mit der Zeit entpuppt sich der Hund als Subjekt (= ein Tier, das nicht dressiert werden muss, sondern das die Tricks freiwillig und wie von selbst lernt). Marco gründet mit seinen Leuten einen Zirkus (er selbst war früher schon in diesem Metier tätig), und alles kommt gut ... hofft man wenigstens.
Auffallend bei diesem Buch: Roubaudi schreibt über alle Personen im Buch (Zeltbauer, Polizisten, Richter, Künstler, Taugenichtse, Wirtinnen, Ehefrauen, Alkoholker) mit sehr viel Liebe. Aus jeder Ritze des Buches scheint die Liebe zu strömen, an jedem Kerl findet er ein gutes Haar, eine nette Seite. -- Roubaudi ist ein Optimist (ohne jedoch zu übertreiben), nur am Schluss des Buches hat ihn der Optimismus verlassen. Vier schreckliche Zeilen genügen ihm, um alles einstürzen zu lassen. -- Eine Bitte an Sie, Ludovic Roubaudi: Lassen Sie Ihre Romanfiguren im nächsten Buch glücklich sterben ...
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Der Ich - Erzähler Ludovic Roubaudi ist Zeltbauer im Buch und Zeltbauer im richtigen Leben. Übersetzerin ist Gaby Wurster. Roubaudi arbeitet in diesem Buch mit einer Gruppe von Zeltbauern zusammen. Er erzählt uns in einfacher, klarer Form wie das Leben auf dem Zeltplatz abläuft. Es sind Männer, die hart arbeiten, sich raufen, viel trinken, vom freien Leben träumen und die Zelte für die unterschiedlichsten Veranstaltungen errichten. Doch bei aller Sorge hegen sie einen ganz großen Traum: Sie möchten irgendwann einmal einen kleinen eigenen Zirkus aufmachen.
Und da geschieht das Wunder, ihnen läuft eines Tages ein herrenloser Hund zu. Und dieser Hund scheint die Begabung zu haben, seltsame Kunststücke machen zu können, die man vor einem Publikum aufführen könnte. Da beschließen diese Männer sich den Traum vom eigenen Zirkus zu verwirklichen. Sie arbeiten wie besessen an der Verwirklichung ihres Traumes. Es bleibt dabei natürlich auch nicht aus, dass sie sich heftig streiten. Aber die Liebe zu diesem Hund, den sie „Weiß nicht" nennen, macht es möglich, dass sie sich immer wieder zusammenraufen und versöhnen. Das alles erzählt Roubaudi mit seinen einfachen Worten. Und bei dieser gefühlvollen Darstellung findet man diese ruppigen Männer, mit ihrem Macho-Gehabe, doch irgendwie sympathisch. Sie, die in ihrem Leben schon so viel Missgeschick hatten, wachsen einem ans Herz, und man ertappt sich dabei sie zu lieben.
Ein gefühlvolles , nicht schwieriges, aber in jeder Passage ehrliches Buch , auch für den Leser, der sich nicht unbedingt etwas aus „Zirkus" macht. Und Emotionen werden garantiert ausgelöst, und die gehen dann unter die Haut.
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am 17. Oktober 2004
Ich habe "Der Hund von Balard" aufgrund E. Heidenreichs Empfehlung in "Lesen" gelesen. Zwar sind ihre Empfehlungen nicht unbedingt immer mein Geschmack, aber "Der Hund von Balard" ist die Ausnahme.
Es geht um eine Gruppe Zeltbauer aus Paris, die nichts haben als ihre Arbeit und ihr Leben, das sie auch außerhalb ihrer Beschäftigung zusammen verbringen. Eines Tage läuft ihnen ein Hund zu - alle lieben ihn und schon bald erkennen sie die besondere Eigenschaft des Hundes; sie schmieden Pläne, einen Zirkus zu gründen mit dem Hund als Hauptattraktion. Mehr verrate ich nicht über den Inhalt.
Mir hat die poetisch-rauhe Sprache des Buches, die Einfachheit ihres Lebens und auch die Ergebenheit, mit der sich die Zeltbauer in ihr Schicksal fügten, sehr gut gefallen. Kleine Dinge, wie die wöchentliche Besaufnis in ihrer Stammkneipe haben bereits genug Abwechslung in ihr Dasein gebracht. Jeder wußte, was er ist und dass sie es nur zusammen schaffen können. Ich habe noch lange über "Der Hund von Balard" nachgedacht - und es nimmt auf jeden Fall einen Platz in meinem Herzen ein.
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am 27. Mai 2011
Diese Kerle, die wohl der "Randgesellschaft" angehören, sind echte Malocher. Außerdem raubeinig, derb und versoffen. Und doch haben sie alle das Herz am rechten Fleck. Und auch sie haben noch Träume. Das tritt zutage als ein kleiner Hund auftaucht und die Erfüllung manchen Traumes in greifbare Nähe zu rücken scheint.
Ganz wunderbar erzählt! Ergreifend und rau zugleich, witzig mit überraschender Wendung und Emotionsgarantie. Für mich ein modernes Märchen!
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am 3. Januar 2011
Was gehört zu einem Zirkus außer den Artisten und Tieren? Die Menschen, die dafür sorgen, dass der Zirkus funktioniert.
In dieser Geschichte geht es um die Zeltbauer, raue Burschen, die am Rande der Gesellschaft leben, ihren Wochenlohn schneller versaufen als es einem lieb sein kann und sich hin und wieder eine Prügelei gönnen.
Eines Tages läuft diesem Trupp ein herrenloser Hund mit Zahnschmerzen zu. Das Übel, der schlechte Zahn, ist schnell beseitigt und der Hund erhält eine Bleibe in dieser rauen Runde.
Bald schon stellt sich heraus, dass der Hund, getauft auf den Namen "Weisnix", ein ganz besonderer Hund ist, er ist ein "Subjekt".
Dieses für eine für eine Dressur hochbegabte Tier -es lernt freiwillig- wird das Leben dieser Truppe verändern, sie gründen einen Zirkus.
Kann das aber gut gehen? Reicht es, sich hierbei auf das Glück in Form des Hundes Weisnix zu verlassen, oder ist Glück so flüchtig wie ein Wimpernschlag?
Ohne Kitsch und rührige Klischees taucht man ein in diese Welt, die viel Raum für Menschlichkeit lässt, aber kaum Hoffnung auf ein besseres Leben.
Wunderbar und wirklich hervorragend wird diese Geschichte von Dietmar Bär erzählt. Sehr fein und einfühlsam spricht er, man nimmt ihm den Ich-Erzähler in der Truppe der Zeltbauer wahrlich ab. Auch wenn das Hörbuch eine gekürzte Fassung ist, Dietmar Bär macht sie vollständig.
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am 16. Mai 2007
Eine Geschichte über über Zusammenhalt und Freundschaft unter hartgesottenen Kerlen am Rande der Gesellschaft, deren Dasein nur aus Arbeit und Alkohol zu bestehen scheint, bis ein kleiner Hund alles verändert.

Eine wunderschöne, mit ganz viel Liebe zu den Romanfiguren erzählte Geschichte, gewürzt mit rauem und trockenem Humor und einem verblüffendem, abruptem Ende.

In einem Rutsch durchgelesen und mit einem Klos im Hals weggelegt ! Klasse !
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am 4. Mai 2007
Der Typ war eine Pflaume, auch wenn er mal nicht blau war...

Gemeint ist ein Typ, den sie den Belgier nennen. Er und die anderen Jungs von der Zeltbauertruppe von Paris - Balard, zu denen auch der Erzähler der Geschichte zählt,leben zufrieden in einer rauen, aber familiären Welt am Rande der menschlichen Gesellschaft, der Welt des Zirkus. Für die Gesellschaft sind sie niemand, keiner kennt die Vergangenheit des anderen und doch haben sie einen festen Halt in ihrer Gruppe gefunden, einer bunten Mischung aus den skurrilsten Charakteren, die man sich denken kann.

Ihr Alltag besteht aus harter Maloche, Glühwein, ein paar Baguettes und ihrem täglichen Besuch bei Maman Rose, der Kneipenwirtin von Balard. Chef der Truppe ist Marco, ein ehemaliger Dresseur. Er hält die Jungs zusammen, treibt sie an, ist ihnen wie ein Vater.

In diesen Alltag nun trottet ein kleiner, von einem Zahnabszess geplagter Hund. Der scheue Hund scheint als würde er die Hilfe der Männer suchen, welche den Hund auch prompt in ihr Herz schließen und beschließen ihm zu helfen. Sie ziehen den kranken Zahn.

Dankbar entscheidet der Hund bei diesen Männern zu bleiben; er wird ihr Leben verändern. Erweist der Hund sich doch als "Subjekt", als ein für die Dressur hochbegabtes Tier...

Dieser Roman ist einfach Wahnsinn! Er entwickelt einen unheimlichen Sog, man mag das Buch kaum zur Seite legen.

Die liebenswerten Akteure, die ausgefeilte Story, die authentische Kulisse des Romans und der trockene Humor; es stimmt einfach alles!

Roubaudi selbst hat beim Zirkus gearbeitet und man merkt dem Roman diese Authentizität an, er weiß eben einfach wovon er spricht.

Die Zirkuswelt ist so ehrlich und schön beschrieben, dass man einfach hautnah dabei ist.

Dieses Buch war für mich bis zum Ende ohne Längen, ohne Makel, herzzerreißend; einfach brillant!!
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