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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
55
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 10. Oktober 2015
ich bin ja nu auch schon etwas älter und weiblich, vielleicht deshalb.....

Vorweg - ich liebe Horror und Thriller

Der Klappentext liest sich gut. Spannend war es stellenweise ja, aber

1) Sex - das Buch wurde von Mann für Mann geschrieben
2) Der Erzählstil - erstmal fängt es gut an, dann kommen sehr ausführliche Sexphantasien, dann huddelt der Erzähler noch eine Weiterentwicklung der Story dahin, dann das Finale. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck der Autor hatte selbst keine Lust mehr auf die Geschichte. Die Grundidee der Story dagegen ist schon klasse. Da wäre mehr drin gewesen.

Ich denke nicht, dass ich nochmal was von W.J. White lesen werde.
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am 2. März 2016
Wrath James White
Thriller / Festa

Inhalt:

Seitdem der neue Nachbar Dale McCarthy in das Haus einzog, hat Sarah schreckliche Alpträume. Sie träumt immer wieder, dass sie und ihr Mann in ihrer Wohnung brutal ermordet werden. Sarah weiß, dass dies nur wirre Ängste sind. Bis sie eines morgens erwacht und die Flecken auf dem Teppich und das Blut auf der Matratze bemerkt...

Den ER besitzt die einzigartige Fähigkeit, seine Opfer ohne Gedächtnis zurück ins Leben zu holen - um sie wieder und wieder zu quälen und zu töten.

Bewertung / Fazit:

Der Totenerwecker ein Thriller von Wrath James White aus dem Festa Verlag, überrascht mich diesmal auf ganzer Ebene. Meist bin ich von Festa kurze und durchgehend brutale Bücher gewohnt, was vielleicht daran liegen mag das es meistens extrem Bände sind die ich von Festa verschlinge.
Zur Abwechslung hat es mir aber auch mal sehr gut gefallen, ein längeres Buch mit mehr Geschichte und nicht nur durchgehendes abgeschlachte zu Lesen. Ein typischer Thriller wie man es normal kennt ist es natürlich nicht. Das währen wir von Festa auch nicht gewohnt, aber es ist eine sehr spannende Geschichte, indem es um Dale einen Mann bzw. am Anfang des Buches eines Jungen mit besonderen Fähigkeiten geht. Er besitzt die Gabe (oder sollte man es Fluch nennen ? ) Menschen/ Lebewesen nach ihrem Tod zum Leben zu Erwecken. Da er in der Frauenwelt nicht besonders ankommt, nutzt er diese Fähigkeit für seine eigenen grausamen Zwecke. Als er auf Sarah seine neue Nachbarin trifft, geht das perfide Spiel um Macht, Sex und Tot in die neue Runde. Ein spannender Thriller der schon mehr an Horror grenzt, mit zahlreichen spannenden Facetten. Wer auf härtere, übernatürliche Bücher steht sollte diesen Thriller auf jedenfall gelesen haben. Wieder mal ein gelungenes Werk aus dem Festa Verlag

Ich vergebe diesmal wieder 5 von 5 Sternchen
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am 11. August 2013
Wenn es irgendwo in der Szene jemanden gibt, der Wrath James White nur auf einen bestialisch und widerwärtig schreibenden Horrorautor reduziert, den straft er mit „Der Totenerwecker“ Lügen und belehrt ihn in allen Belangen eines Besseren. Er besitzt zu viele Facetten, um nur in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden, den Stempel aufgedrückt zu bekommen, um im Einheitsbrei unterzugehen.

Wo er in „Schänderblut“ noch die wirklich ganz harte Linie einschlägt, sich dem gesamten Repertoire der Gewalt bedient, jede Grenze des Vorstellbaren überschreitet, so wählt er doch in „Der Totenerwecker“ einen für seine Verhältnisse vermeintlich „ruhigeren“ Weg. Wobei der ruhigere Weg schon für viele andere Autoren ein absolutes Tabu wäre.

„Der Totenerwecker“ ist ein Genre übergreifender Roman, der zwischen Thriller, Horror und einer Spur des Übernatürlichen wandelt. Die Umsetzung dieser Story, die wirklich bizarr, total verrückt und weiß Gott anormal ist, überzeugt auf ganzer Linie und lässt niemanden kalt. Man liest die erste Seite und denkt, krank, es geht schon wieder los. Aber schnell wird man eines Besseren belehrt und WJW zeigt sein wahres, facettenreiches, schriftstellerisches Gesicht. Ab diesem Zeitpunkt wird klar, dieser Roman ist alles andere als Eindimensional.

**Das Geheimrezept für diesen Erfolg ist ganz einfach die Balance, die Balance zwischen packendem Thriller, widerwärtigsten Elementen aus dem Bereich Horror, bis hin zu den Figuren, die man zum einen liebt, und von denen man zum anderen angewidert eine Gänsehaut bekommt, wenn man nur ihren Namen liest.**

Natürlich gibt es auch hier einen Charakter, der weit ab von Gottes erdachten Weg wandelt, und mit der ihm zugestandenen Gabe – die er natürlich auch auf den Herrn zurückführt - seine mehr als nur kranken Sehnsüchte auslebt und befriedigt.
Mit Dale hat WJW einen Charakter ins Leben gerufen, der vor Antipathie nur so trieft, den man vom ersten Erscheinen an nicht ausstehen kann, ihn aufgrund seines Handelns und seiner Taten von null auf hundert anfängt zu hassen. Er ist genauso widerwärtig und aufs schlimmste verkorkst, wie er eigentlich bemitleidenswert ist, oder vielleicht sein sollte. Er ist einfach eine kranke Kreatur Gottes, wie Joey aus „Schänderblut“. Durch die eigene Kindheit schwerstmöglich und dauerhaft geschädigt, aufgrund dessen mit einer seelischen Last ausgestattet, die kein Mensch allein schultern kann, führt sein Weg zwangsläufig ins Verderben. Wo man noch von Dale absolut angewidert ist, ist man hingegen von Sarah und Josh umgehend begeistert. Sie sind ebenso gut gezeichnet wie Dale, aber eben in ihrer ganzen Art positiv daherkommend, und somit das Partei ergreifen ein leichtes wird.

Die Themen, schwerwiegende Defizite in Form von Gewalt innerhalb der Familie und Kindesmissbrauch spielen zwar eine elementare Rolle in seinen Romanen, werden aber seinerseits nur oberflächlich abgehandelt. Auch in „Der Totenerwecker“ reißt er diese Vergehen nur an, aber es genügt, um seine Figuren in ihrem Handeln zu bestätigen. Mit der Entsagung ins Detail zu gehen, verzeichnen wir beim sonst absolut schmerzfreien WJW ein Tabu, welches wir ihm – mit Daumen nach oben gerichtet - an sein Revers heften können.
Umso ausführlicher hingegen widmet er sich dem Resultat dessen, was aus Menschen wird, oder werden kann, die in ihrer Kindheit durch die Hölle gegangen sind. WJW nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, oder aktiviert an seinem Laptop eine „kinderfreundlich“ Taste, die die extreme Gewaltverherrlichung in irgendeiner Form verharmlost oder vermindert. Vielmehr lässt er in diesen Szenarien seiner sehr ausgeprägten Phantasie freien Lauf, frei nach dem Motto, mal sehen was passiert, mal sehen wohin es mich bringt.

**In der Welt von Wrath James White gibt es nur wenige Regeln, und die wenigen die es gibt, sind ausschließlich zum brechen da.**

Mein Fazit: „Was ich eigentlich besonders an WJW mag, was ihn in meinen Augen auszeichnet, ist der Pfad, den er ohne Rücksicht zu nehmen, in „Der Totenwecker“ beschreitet. Er geht seinen ganz eigenen literarischeren Weg und greift darin auf Themen zurück, die in der Öffentlichkeit fast gänzlich gemieden werden. Wer Blasphemie, Nekrophilie, übelste und wirklich abartigste Gewaltphantasien in einem Roman verarbeitet, der geht sich auch nachdem er aufgrund dessen verbal verprügelt wurde, nicht den Mund mit Seife auswaschen, weil er diese Worte in den selbigen genommen hat, oder die Kritiker sich lauthals die Kehle aus dem Leib brüllen. Dieser Roman ist eine knallharte Mischung aus Thriller und Horror, die ihrem Leser aber wirklich alles abverlangt.
Neben den bärenstarken Charakteren, wie schon erwähnt, sowohl gut als auch böse, sorgt die überschaubare Szenerie für das „I“ Tüpfelchen. Der Wechsel der Schauplätze hält sich in Grenzen, wodurch das Tempo und die Intensität durchweg hoch sind.“
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am 15. Mai 2015
ER ist der grausamste Serienmörder, den es je gab!
Seitdem der neue Nachbar Dale McCarthy in das Haus einzog, hat Sarah schreckliche Albträume. Sie träumt immer wieder, dass sie und ihr Mann in ihrer Wohnung brutal ermordet werden. Sarah weiß, dass dies nur wirre Ängste sind.
Bis sie eines Morgens erwacht und die Flecken auf dem Teppich und das Blut auf der Matratze bemerkt ...
Denn ER besitzt die einzigartige Fähigkeit, seine Opfer ohne Gedächtnis zurück ins Leben zu holen - um sie wieder und wieder zu quälen und zu töten.

Der Autor:
White wurde 1970 in Philadelphia geboren und wuchs dort in den Vierteln der schwarzen Bevölkerung auf. In seinem jugendlichen Alltag spielten Gewalt, Drogen und Tod eine große Rolle, was auch in sein späteres Werk als Schriftsteller einfloss. Er wurde zunächst Kickboxer in der World Class Heavyweight, dann Trainer verschiedenster Kampfsportarten. Sein erstes Buch veröffentlichte er im Jahr 2002, seitdem hat er neun Romane, vier Novelle und diverse Kurzgeschichten geschrieben, die in drei Collections publiziert wurden. White lebt mit seiner Frau Christie und den drei Kindern Isis, Nala und Sultan in Austin, Texas.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Hier geht es richtig zu Sache und es ist teilweise wirklich schon grenzwertig. Ich mag krasse Geschichten und habe schon einige davon gelesen, aber diese Geschichte hat selbst mir teilweise den Mund offen stehen lassen. Der Autor schockt und geht bis in die dunkelsten Ecken der menschlichen Psyche. Obwohl das Buch blutig und abartig daherkommt schafft der Autor es mit einem flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Die Charaktere konnte ich mir persönlich sehr gut vorstellen und ich habe auch teilweise mit ihnen gelitten und gefiebert. Das Ende war für mich keine riesen Überraschung aber es stimmt mich versöhnlich mit der ganzen Geschichte. Mir hat dieses Buch erstaunlich gut gefallen obwohl die ein oder andere Szene schon sehr hart war. Ich denke das es nicht das letzte Buch es Autors für mich sein wird.

Der Festa Verlag ist ja dafür bekannt schockierende Bücher auf den Markt zu bringen und wer sowas mag und wem es nicht hart genug sein kann, sollte sich da auf jeden Fall mal dort umsehen. Was auch super ist, ist das der Verlag die Ebooks immer preislich angemessen anbietet im Vergleich zum Taschenbuch. Ein Verlag der Spaß macht und die Bücher sind einfach toll.

Große Empfehlung von mir an alle die gerne guten Horror lesen möchten. Tolle Story und ein beängstigender Gedanke, wenn es das wirklich geben würde.
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am 29. Januar 2015
Ehrlich, ich weiß echt nicht wie ich dieses Buch am besten beschreiben könnte. Es ist flüssig geschrieben, spannend, interessant, brutal, eklig und man weiß nie was als nächstes passiert. Mit den Protagonisten hab ich mitgefiebert und ich hatte öfter mitleid mit dem Bösewicht, bis er wieder was angestellt hat. Mr. White's Schreibstil ist a Wahnsinn. Hab es in 2 1/2 Tagen durchgelesen, echt schwer aus der Hand zu legen. Und das Ende hat mich überrascht. Hab nicht erwartet, dass es so passiert wie es passiert ist :-) Es gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern
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am 9. April 2014
Sarah hat schreckliche Alpträume, Angst und fühlt sich beobachtet, seitdem Dale ins Nachbarhaus gezogen ist. Immer wieder träumt sie, bestialisch ermordet und vergewaltigt worden zu sein. Auch wenn ihr Mann Josh zuerst gar nicht glauben will und kann, was Sarah im berichtet, muss er sich doch der Tatsache gegenüber sehen, dass etwas nicht stimmt. Das Schloss der Terrassentür ist defekt, die Matratze ist voller Blut und in der Klinik findet man fremdes Sperma in Sarah. Betrügt sie ihn oder ist es wahr, was die junge Frau zu fantasieren scheint.

Wrath James White hat sich eine grausame und zugleich faszinierende Geschichte ausgedacht. Er beginnt in den Kindertagen von Dale und mit einer schrecklich blutigen Szene, die einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Doch schnell merkt man, dass man ein bisschen von den allgemeinen Gesetzen der Logik Abstand nehmen muss, denn der kleine Dale kann ganz offensichtlich Tote wieder zum Leben erwecken – und probiert das fleißig an Tieren und schließlich sogar an seinen Mitmenschen aus. Seine Mutter weiß nur noch einen Ausweg und zündet sich letztendlich an – dieses Mal lässt ihr Sohn sie gehen.

Ein Zeitsprung führt den Leser zu Sarah und ihrem Mann Josh. Sie leben friedlich und glücklich in Las Vegas, bis der neue Nachbar einzieht und Sarah schreckliche Alpträume hat. Sie fühlt sich schnell durch eine Blut durchtränkte Matratze bestätigt, kann sich aber nicht erklären, warum sie lebt – oder gar Josh. Zumindest hat sie leibhaftig vor Augen, wie Nachbar Dale ihren eigenen Ehemann tötet. Ist das alles Einbildung? Wird sie nun verrückt? Sarah versteht die Welt nicht mehr und findet auch keine Erklärung für das, was geschieht. Erst langsam kommt sie hinter das Geheimnis von Dale und steht vor einem großen Rätsel: Wie kann sie sich vor dem Psychopath schützen?

White geht sehr auf das Gefühlsleben seiner Protagonisten ein. Man kann die Angst deutlich spüren und fiebert mit Sarah mit. Ebenso perfekt beschreibt er aber auch das Grauen, die Brutalität, mit der Dale seine Opfer tötet. Die Leser brauchen starke Nerven und teilweise auch einen starken Magen. Mit viel Fingerspitzengefühl schafft es Autor, Folterszenen bis ins letzte Detail zu beschreiben.

Ein bisschen unverständlich sind hier und da die Reaktionen der Protagonisten doch. Die große Frage, warum denn niemand mal auf die scheinbar einfachste Idee kommt, Dale selbst zu töten, wird zwar endlich gegen Ende beantwortet, aber es fehlen trotzdem hier und da ein paar logische Schritte von Sarah oder auch den gerufenen Polizeibeamten. Nun mag das für viele egal sein, manchen mögen kleine Fehler auffallen. Dem Lesespaß tun sie jedoch keinerlei Abbruch.

Fazit: Ein grausames und brutales Buch, für das man sehr starke Nerven braucht und sich überlegen muss, ob man in der nächsten Zeit einschlafen können wird.
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am 9. März 2015
Selten hat es ein Buch geschafft mich mit seinem ersten Kapitel so zu begeistern und gleichzeitig fassungslos zu machen. Dale McCarthy muss als kleiner Junge Nacht für Nacht mit anhören, wie sein Vater seine Mutter demütigt, verprügelt und vergewaltigt. In dieser einen besonderen Nacht sind die Geräusche, die er aus dem unteren Stockwerk wahrnimmt, noch heftiger und grausamer, so dass er sein Comicheft verzweifelt umklammert und sich zum Elternschlafzimmer begibt. Was er dort sieht und erlebt wird später erfahrene Polizisten schockieren und deren Mägen umdrehen. Er realisiert erst im Polizeiauto, nach den Schüssen, dass seine Mutter tot ist und so rennt er zurück in das Schlachtfeld. Verzweifelt versucht er sich an Mund-zu-Mund-Beatmung und tatsächlich, der Fleischklumpen, der einmal seine Mutter war, beginnt sich wieder zu regenerieren.
Wohl gemerkt, das hier passiert nur im ersten Kapitel!

Jahre später zieht Dale in die Nachbarschaft von Sarah und Josh nach Las Vegas. Er verliebt sich sofort in die atemberaubend schöne Sarah und macht auch mit ihr, was er jahrelang mit anderen Frauen praktiziert hat. Er vergewaltigt sie, quält sie, Nacht für Nacht, bringt sie um und holt sie dann wieder zurück.
Sarah kann sich nicht erinnern, dass dies nachts mit ihr passiert, doch sie hat sehr lebhafte Albträume und in ihrem Schlafzimmer verändert sich Dinge. All das lässt sie nicht mehr zur Ruhe kommen und so beginnt sie Paranoia zu entwickeln und forscht nach, was mit ihr los sein könnte. Sie ist sich sicher, dass all dies etwas mit ihrem neuen Nachbarn zu tun hat, nur beweisen kann sie nichts.

“Der Totenerwecker” beginnt äußerst stark und wenn man das Buch nach dem ersten Kapitel nicht bereits angewidert, schockiert und entsetzt zugeklappt und aus dem Fenster geworfen hat, so will man weiterlesen und erfahren, was aus Dale und seiner Gabe und was aus Sarah und ihrer Ehe wird. Wrath James White verliert sich hier auch nicht in einer blutigen Schlachthausorgie nach der anderen, sondern beschreibt nur wenige Taten des Totenerweckers realistisch und detailliert. Viel wird lediglich angedeutet und der Phantasie des Lesers überlassen, der sich bereits nach einigen durchlebten Nächten im Buch wünscht, dass diese weniger trainiert und ausgeprägt wäre.

Durch die Einführung ins Buch weiß man zwar was hinter dem Ganzen steckt und wer daran Schuld ist, dennoch ist es recht spannend zu sehen, wie Sarah und Josh dem auf die Schliche kommen. Im Mittelteil wird man als Leser daher mit der wachsenden Angst der Protagonisten konfrontiert und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben.

Leider muss ich sagen, dass mir gerade in diesem Teil der Charakterausbau der Figuren nur mäßig gefallen hat.
Dale als Täter, mit dem der Leser in das Buch einsteigt, wird zur Randfigur degradiert und taucht nur ab und zu als unheimlicher, hagerer junger Mann auf, dem sein Pokerface immer wieder in ein wissenden Lächeln entgleitet. Zudem schwankt er zwischen einem unsicheren Mann und einem vermeintlich perfiden Genie. Letzteres möchte ich ihm gleich wieder absprechen, da er einfach viel zu stümpferhaft bei seinen Taten vorgeht und viel zu viele Spuren hinterlässt, die zurückverfolgbar sind.
Sarah als nymphomanische Hausfrau mit einem Bombenaussehen (keine Frau in Las Vegas ist schöner als sie) hat mich doch immer wieder etwas aufgeregt. Sie ist mir viel zu wechselhaft (taffe Frau, verängstigter Hase) und poltert lüstern durch ihr Leben. Ihr Mann wird ähnlich dargestellt.
Ich persönlich hätte mir hier entweder eine weitaus detaillierter Beschreibung von Dales Innenleben gewünscht, warum er zu dem geworden ist, was er nun einmal ist und was sich in seinem Kopf abspielt. Sollte der Fokus mehr auf Sarah gerichtet sein, so hätte ich mir gewünscht, dass man weniger von Dale gewusst hätte und ähnlich wie die Protagonistin paranoid gerätselt hätte, was da verdammt noch einmal mit ihr vorgeht.
So, wie White es getan hat, hat mich der Mittelteil des Buches zwar am Lesen gehalten und auch unterhalten, aber nicht unbedingt durchweg begeistern können.

Das Ende des Buches hingegen ist für den Festa-Verlag typisch. Die Geschehnisse spitzen sich zu, als Leser sollte man auf ziemlich kranke Phantasien und deren detaillierte Beschreibung gefasst sein und am besten vorher nichts gegessen haben. Das Ende vom Ende ist dann wirklich sehr verblüffend, genial und absolut top und alleine deswegen ist das Buch lesenswert.

Für mich war “Der Totenerwecker” ein blutiger, ekliger und rasanter Lesespaß, der leider Abzüge in der Charaktertiefe bekommt. Wer einmal einen richtig bösartigen Killer erleben möchte, dem nicht zu entkommen ist, der ist mit diesem Buch wirklich gut beraten.
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am 9. September 2014
das war mein aller erstes buch von diesem Autor !!und was soll ich sagen bin total begeistert .ich mag auch gerne extreme Bücher und das wad echt richtig gut. konnte nur leider nicht wirklich schlafen danach :) genau so sollte ein buch für mich sein. und das ende war ja der knaller das hätte ich irgendwie nicht erwartet!!! definitiv nicht mein letztes buch von diesem autor echt toll
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am 4. August 2014
Ein wahnsinnig spannendes und vor allem sehr gut geschriebenes Buch. Ich las es im urlaub und verschlang jede Seite gierig. Es dauerte gerade mal 1 Tag und ich kannte das Ende. Meist sind h
Horrorbücher meiner Meinung nach nur auf Blut und Qual spezialisiert doch White lässt Gefühle zu. Emotionen und Hintergründe die das Buch erst lesenswert machen.
Ich würde es jedem empfehlen der ein Fan des Extremen ist!
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am 9. März 2014
Dieses Buch spielt nicht Verstecken. Von Anfang an ist es brutal und ehrlich zum Leser. Schon auf den ersten Seiten macht der Autor klar, was er will: Schockieren. Und das gelingt ihm im ersten Moment auch, denn seichte Lektüre, die vor sich hin plätschert und sich langsam steigert, ist etwas anderes. Sofort wird einem die brutale Wahrheit ins Gesicht geschleudert. White geht tief in die Abgründe der Menschheit und legt seinen Fokus in diesem Buch auf die Bösartigkeit des menschlichen Handelns und dem unerwiderten Bedürfnis nach Liebe und Nähe.
Die Figuren des Romans bleiben trotzdem irgendwie für den Leser weit weg. Man entwickelt, vielleicht auch gerade wegen der Brutalität, eine gewisse Distanz zum Geschehenen.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Roman stark beginnt und stark endet, in der Mitte einige Hänger aufweist, trotz immer voranschreitender Handlung. Trotzdem ist dieser Roman ein kurzweiliges Horrorlesevergnügen; für jeden Fan des Genre eine klare Empfehlung.
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