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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
12
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am 22. Dezember 2016
Das Buch „Herrin des Blutes“ präsentiert sich als Fortsetzung der Geschichte, die in „Haus des Blutes“ ihren Anfang nahm.
Zufällig bin ich hierüber gestolpert und habe demnach den ersten Band nicht gelesen.

Trotzdem fällt es nicht schwer, der Geschichte zu folgen; oftmals wird dem Leser der Zusammenhang zu vormals Geschehenem „erklärt“, mitunter auch mehrfach.
Auch als Quereinsteiger ohne das Vorwissen des ersten Bandes empfand ich es als ermüdend, immer aufs Neue auf die immer wieder selben Plot-punkte des ersten Buches hingewiesen zu werden.
Leider fügen sich diese erklärenden Abschnitte gut in den Rest der Erzählung ein:
hier wird viel erklärt, aber wenig gezeigt.
Knappe Rückblicke wechseln sich ab mit der Aufzählung von Verletzungen und Gemütszuständen, fast ohne es jemals zu schaffen, ein Mitfühlen oder Eintauchen in die Geschichte zu ermöglichen. Dem Leser wird mit Hilfe von inneren Monologen mitgeteilt, wie die aktuelle Szene zu verstehen ist; selber denken ist nicht erforderlich.

So bleibt alles oberflächlich, leider auch die Charaktere, die größtenteils sowohl in ihrer (vulgär-)Sprache als auch in ihrer Entwicklung komplett austauschbar sind: das wiederkehrende Motiv der Entartung einer Person hin zum schlimmst-vorstellbaren verliert seine Wirkung auf mich als Leser spätestens nach der dritten (gleichartigen!) Wiederholung.
Was ein interessanter Kommentar auf die menschliche Natur hätte sein können wird hier zu keinem Punkt gebracht.

Dem Leser wird zu keiner Zeit die Möglichkeit geboten, den Verlust der Unschuld eines Charakters zu bedauern: es fehlt die Bindung und somit die Empathie. Die Entwicklung vom Einen hin zum Anderen vollzieht sich in wenigen Sätzen, wird teilweise sogar als bereits vollzogen präsentiert; die innere Zerrissenheit ist nicht glaubwürdig, der „Werdegang“ fehlt. Und dennoch wird auf diese Zerrissenheit Mal um Mal hingewiesen, ja, sie wird nahezu in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt.

Leider lässt die frühzeitige charakterliche und moralische Entstellung zentraler Charaktere nicht zu, diese Charaktere zunächst als Sympathieträger oder auch nur Antihelden zu etablieren. Persönlich kann ich nicht mehr mitfiebern: die Charaktere sind (bis auf wenige Lichtblicke) durchweg von vornherein unsympathisch.
Und so weiß ihre Qual und ihr schlussendliches (eventuelles) Sterben nicht zu berühren oder gar zu schockieren.
Denn hier wird nicht mit lässlichen, situationsbedingten Sünden hantiert, die dem Charakter mehr Tiefe geben könnten, nein, wir befinden uns im Land der Superlativen: hier werden unvorstellbare Qualen zugefügt, Kinder und Unschuldige ermordet und gefoltert was das Zeug hält.
Meist ohne Grund und oft ohne Reue.
Aber auch ohne die beklemmende Faszination des reinen, nicht-menschlichen Bösen.
Die Charaktere verbleiben in ihrer Menschlichkeit, erinnern eher an grausame (oftmals bockige, impulsive) Kinder als an die charismatisch dunklen Wesenheiten, die sie darstellen wollen.

Dennoch entwickelt sich auch keine flammende Antipathie, die mich dem Tod des Charakters entgegen fiebern lässt. Leider entlockte mir das Ableben eines Charakters oftmals höchstens ein „Joa, passt schon.“

Es erschließt sich mir nicht, warum ich so viel Zeit mit unsympathischen, uncharismatischen Charakteren verbringen musste; nahm der Autor an, das ein Identifizieren mit ihnen trotz ihrer horrenden Eskapaden nicht unmöglich ist?
Es gab ja durchaus Charaktere, die nicht von Anfang an komplett moralisch bankrott waren und deren Geschichten ich lieber verfolgt hätte.

Nun könnte man nach obiger Beschreibung meinen, dass zumindest Schockeffekt und Horror nicht zu kurz kommen. Leider ist dem nicht so.
Der inflationäre Gebrauch von Worten wie „Folter“, und „unvorstellbare Qualen“ hat eine eher abstumpfende Wirkung. Grade Ersteres wird nahezu auf jeder Seite (gern auch in Nebensätzen)genannt – die Folter zwar als allgegenwärtig implizierend aber selten näher auf die Situationen eingehend. Hier wird es oftmals schlicht dem Leser überlassen, sich irgendetwas Garstiges vorzustellen - wenn er denn möchte.
Die mentalen Komponenten der angedeuteten Situationen werden nur ungenügend (wenn überhaupt) beleuchtet, ein Mitfühlen oder gar ein Gefühl des Grauens, der Furcht, kommt nur selten - wenn überhaupt - zustande. Dafür bleibt die Geschichte zu distanziert.

Des weiteren ist Splatter zwar vorhanden, meines Erachtens aber ineffektiv.
- Für mich persönlich erfüllt Splatter die eher unterstützende Rolle, ohnehin vorhandenem subtilen Horror wohldosiert mehr Wirkung zu verleihen. Dies funktioniert hier offensichtlich nicht.
Doch befürchte ich, auch der geneigte Leser, der Splatter um seiner selbst Willen schätzt, kommt hier nicht auf seine Kosten.
Ist alles schon mal dagewesen, hier zeigt sich nichts Innovatives; es bleibt zu moderat.
Vieles wird nur angedeutet oder das Ergebnis präsentiert. Schockiert hat mich hier nichts.

Was mich zur sexuellen Komponente kommen lässt: hier lassen sich eigentlich meine Aussagen zum Splatter wiederholen.
Ja, es gibt massig Sex, eigentlich sogar zu viel. Alle(!) denken in den unmöglichsten Situationen an das Eine; zudem wird die körperliche Attraktivität (beinahe) aller Protagonisten wieder und wieder beschrieben und in den Fokus gerückt. Wahrscheinlich soll hiermit (mit dem Sex) – wie auch mit der unsäglich omnipräsenten Vulgärsprache – eine Realitätsnähe geschaffen werden, jedoch fehlen dazu hier einfach die Nuancen.
Alle Charaktere verhalten sich gleich, es wirkt nicht realistisch sondern überladen.
Auch hier als Fazit: Nichts Neues, viele Andeutungen und leider keinerlei Spannung.

Am Ende bleibt nichts.
Ich habe drei Tage lang Charaktere begleitet, deren Schicksale mir im Endeffekt egal sind
(wobei ich hier doch sagen muss, dass ich ein gewisses Interesse an Allyson und Chad hatte. Auch Jim und Jack hatten Potenzial).
Wirkliche Spannung ist nie aufgekommen, Emotionen leider auch nicht.
Zu viele Geschichten wurden angerissen und keine davon in einem zufriedenstellenden Ausmaß behandelt.
Auch das Ende war nach ein paar Seiten bereits abzusehen.
Schade, hier hätte ich mir deutlich mehr erhofft.

Nun mag man argumentieren, dass eine Lektüre des ersten Buches sinnvoll wäre, um Charaktermotivationen besser zu verstehen – dies mag durchaus sein. Aber an der bemängelten Oberflächlichkeit der vorliegenden Erzählung würde auch das nichts ändern. Ebenso wenig an dem fehlenden Eindruck, den sie bei mir hinterlassen hat.
Vielleicht werde ich das erste Buch dessen ungeachtet noch lesen, der Vollständigkeit halber.

Warum „trotzdem“ zwei Sterne?
Nun, das Buch liest sich zumindest schnell und leicht - und ich habe es nicht gehasst.
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am 24. März 2014
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, nur lange nicht so brutal wie es beschrieben wird ! Leider nur 3 Sterne für Smith. Aber ich werde trotzdem mehr von ihm lesen, denn sein Schreibstil gefällt mir :) !!
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am 24. Juli 2013
Jep, der erste Teil „Haus des Blutes“ von Bryan Smith erhielt von mir grundsolide 4 Sterne, mit starker Tendenz zu 5 Sternen und entfachte bei mir die reine Neugier und Vorfreude auf Band 2!

Der 3-teilige Roman „Herrin des Blutes“ baut auf dem ersten auf, ist anfänglich aber als Einzelwerk verwirrend und nicht ohne das vorherige Lesen des ersten Bandes zu empfehlen. Personen aus dem ersten Teil, wie Miss Wickman, Chad und Dream ergänzen sich in diesem Buch mit Göttern, Außerirdischen und Freiheitskämpfern.
Sehr verwirrend und stellenweise nicht sauber nachvollziehbar! Alleine schon der Name „Camp Whiskey“, ist im Vergleich zu dem harmonischen ersten Band einfach nur lächerlich.

Die 390 Seiten sind spannend, aber auf keinen Fall mitreißend oder gar packend. Er ist in sich schlüssig, aber zwischenzeitlich sehr langatmig und teenylike und im blutigen Finale billig. In den Sparten Sex/Obszönität, Brutalität/Gewalt und Anspruch kann er dem ersten Band nicht das Wasser reichen.

Das Identifizieren des Lesers mit einem Akteur ist nicht möglich und so habe ich eine Bindung an einen Sympathieträger nicht hingekriegt. Man springt im Kopfkino hin und her und landet im NICHTS.

Jep, ein wirrer, aber gut lesbarer Horrorthriller für chillige Zeiten, der irgendwie genötigt vom Erfolg des ersten Bandes runtergeschrieben wurde. Sehr Schade Bryan, denn da war wesentlich mehr drin!

Jep, 2 Sterne mit Tendenz zu 3 Sternen und eine unbedingte Empfehlung für chillende Horroranfänger mit Verweis auf weitere knackige FESTA-LEKTÜRE wie BIGHEAD oder den TERATOLOGEN!
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am 2. März 2014
...gruselig schlecht. Der erste Teil "Haus des Blutes" war schon nicht mein Ding, da ich jedoch beide Bücher gekauft hatte, legte ich mich auch mit dem zweiten Teil "Herrin des Blutes" an. Nein, nein, das Ganze ist mir doch etwas zu außerirdisch, übertrieben und zu schlecht geschrieben. Man kann es nicht mal als "leichte Unterhaltungsliteratur" bezeichnen, nein, der Roman ist grottenschlecht und an den Haaren herbeigezogen
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am 30. November 2013
Ein schöner Schocker. Habe schon das Haus des Blutes gelesen und hier geht's weiter. Man muss sich erstmal reinlesen und ein wenig umstellen auf die Charaktere, aber dann wird es doch sehr gut.
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am 25. Juli 2014
Bryan Smith ist einfach Klasse - der zweite Teil ist genauso Klasse wie der erste - und das Ende unerwartet aber was hab ich auch bei Bryan Smith schon erwartet - immer für überraschungen gut
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am 18. Dezember 2015
Man kann das Buch lesen - sofern man auf sowas steht - doch es ist bestenfalls durchschnittlich. Irgendwann ist man es leid.
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„Herrin des Blutes“ ist die direkte Fortsetzung von „Haus des Blutes“, was bereits anhand der doch sehr ähnlich geratenen Titelbilder offenkundig ist. Bryan Smith schrieb die Fortsetzung allerdings vier Jahre später. Jahre in denen er stilistisch und auch dramaturgisch dazugelernt hat. Die Handlung des vorliegenden Romans knüpft relativ nahtlos an die Ereignisse des Erstlings an. Relativ, weil zwischen den beiden Büchern doch eine Zeitspanne von mehreren Jahren verstrichen ist. Jahre, die nicht spurlos an den Protagonisten vorbei gestrichen sind. Miss Wickmann führt die Philosophie ihres Meister fort, mit der Absicht ein neues Schreckensregime in seinem Sinne zu errichten und gegebenenfalls diesen zurückzuholen. Gleichzeitig schickt sie Auftragskiller los, um die letzten Überlebenden aus dem Haus des Blutes zu finden und zu töten. Die Folterszenen haben an Härte und Deftigkeit noch arg zugelegt und überschreiten teilweise die Grenzen des guten Geschmacks. Darüber hinaus hat der Leser es schwer eine entsprechende Identifikationsfigur zu finden. Chad, Jim oder Jack Paradise werden nur oberflächlich charakterisiert. Dream ist aufgrund ihrer Erlebnisse und ihrer Affäre mit dem Meister, durch die sie offenbar übersinnliche Kräfte bekommen hat, zu einem emotionalen Krüppel geworden. Die einzige Bezugsperson ist eigentlich Allyson, in deren Vergangenheit es allerdings auch einige dunkle Flecken gibt, was sie jedoch nicht weniger liebenswert macht. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In Teil eins „Das Blut kocht“ entdeckt Dream ihre neuen Fähigkeiten, die es ihr sogar erlauben Totes wieder lebendig zu machen, wenngleich mit einigen Einschränkungen. Außerdem werden dem Leser die wichtigsten Figuren und ihre Motivationen vorgestellt. Übrigens ist der Roman derart aufgebaut, dass man den ersten Band nicht zwingend kennen muss, um die Handlung begreifen zu können. Allerdings wird man nach der Lektüre des vorliegenden Romans gewiss neugierig sein, was denn nun im Haus des Blutes geschehen ist. Teil zwei des vorliegenden Romans heißt „Der blutrote Highway“ und beginnt zunächst nur sehr schleppend. Der Trip der vier jungen Frauen Dream, Mary, Ellen und Alicia liest sich wie ein Drama um Teenies und Drogen und entwickelt erst zum Ende hin eine gewisse Spannung. Die Ereignisse im Camp Whiskey sind auch nicht sonderlich aufschlussreich, zumal der ominöse Drachenbund, der plötzlich aus der Versenkung auftaucht, mehr Fragen aufwirft, als letztendlich geklärt werden. Teil drei „Neujahrstag“ bringt die Handlung auf den letzten knapp neunzig Seiten zu einem raschen und blutigen Ende. Es kommt zum Entscheidungskampf zwischen den verfeindeten Parteien, bei dem ein hohes Tempo die Handlung bestimmt. Leider krankt „Herrin des Blutes“ trotz eines vielversprechenden Anfangs (Teil I), an demselben Manko wie „Haus des Blutes“. Der Plot mit dem Meister, den Totengöttern, den Außerirdischen und der ganzen Paramilitärischen Gruppen, die sich am Ende in die Haare kriegen, ist einfach zu abstrus und überfrachtet, so dass man gewiss nicht traurig ist, wenn der Roman zu Ende ist. Dafür gibt es einfach zu wenige Sympathieträger im Roman, mit denen man mitfiebert. Obwohl der vorliegende Band unterhaltsam und flott geschrieben ist, hält er den Vergleich mit anderen Werken des Autors, wie beispielsweise „Verkommen“ oder „Todesgeil“, an keiner Stelle stand.
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am 29. Juli 2013
Das Buch ist ein Muss, wenn man Haus des Blutes gelesen hat. Die Geschichte knüpft exakt an das Ende von Haus des Blutes an und es geht sehr spannend weiter. Sehr empfehlenswert!
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am 2. August 2013
Habe ja schon den ersten Teil gelesen und war auf das hier gespannt. Kommt nicht ganz an das erste Buch ran. Aber zu empfehlen ist es. Mit einem Ende was so vorhersehbar ist.
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