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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 23. Januar 2013
Bitte wen es stört, hier sind ein paar SPOILER enthalten.

Habe von Masterton vor einiger Zeit "Die Opferung" (einfach nur spitze!) gelesen, dann das mit dem Insekt (mittelmäßig) und kürzlich "Das Atmen der Bestie und nun aktuell "Irre Seelen". Bis auf die Opferung, die mir von Masterton am besten gefiel, fand ich Irre Seelen wirklich sehr gut, da das Thema der Wandläufer in Horrorgeschichten noch nicht so oft auftritt. Auch die Parallele zum Rattenfänger von Hameln fand ich gut gemacht.

Was mich anfangs störte - das bekritelte auch schon ein Vorrezensent - ist die teilweise nicht nachvollziehbare Art der Handlungen der Hauptperson. Irgendwie war er nach dem spurlosen Verschwinden seines Sohnes (bitte das stelle man sich mal echt vor!!) ziemlich abgeklärt und zu gut drauf. Wenn jemand seinen Sohn von einem gefährlichen Verrückten entführt glaubt, dann handelt der aber (wenn er seinen Sohn liebt) nicht so, wie hier beschrieben. Fast kein Wort von Gefühlen oder Panik oder dergleichen. Da war meiner Ansicht nach der Charakter zu flach gehalten.
Ansonsten: relativ rasant, man muss wissen wie es weitergeht, es gibt immer wieder Schreck-Elemente und wie gesagt: gute Story.
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am 25. Dezember 2012
Mag eigentlich den Masterton ziemlich gerne, "Die Opferung" zb. ist ein Buch von ihm, das ich sehr, sehr gut fand. Aber diesmal hat er mich nicht gepackt - vielleicht, weil meine Erwartungshaltung zu gross war. Ein leerstehendes uraltes Irrenhaus, in dem es natürlich spuken muß, da hab ich mich so darauf gefreut. Aber ich fand die Story im Endeffekt leider langwierig und zäh und, sorry,XXXXXXSPOILERXXXXXX (Geister, die auf den Namen Lester oder Quintus hören und in der Wand herumkrebsen, das finde ich einfach nicht zum fürchten) XXXXSPOILERENDEXXXX. Und Jack, der eher unsympathische Hauptprotagonist, ist einfach so dämlich, das man es kaum aushält - da war er schon mehrmals in dem Haus, in dem Zellen mit versperrbaren Türen, Gucklöchern etc. sind, und er checkt nicht, was das für ein Gebäude ist? XXXSPOILERXXX Er fährt in der Nacht nochmal hin, nimmt seinen Sohn mit(!) und vergnügt sich dann mit seiner Sekretärin, worauf der Sohn natürlich verschwindet?XXXSPOILERENDEXXX Das gibts doch fast nicht, das ist unglaubwürdig. Nein, "Irre Seelen", das war leider nichts für mich, aber ich habe ja zum Glück noch andere Mastertons vor mir, auf die ich trotzdem sehr gespannt bin.
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am 18. November 2012
Graham Masterton schafft es mühelos, den Leser mit "Irre Seelen" absolut in seinen Bann zu ziehen. Beim Lesen lauscht man oft auf merkwürdige Geräusche, die aus Wänden oder Decken kommen und auf der Straße achtet man sehr auf Veränderungen des Asphalts. Übertriebene Gewaltorgien findet man in diesem Buch nicht, auch wenn das Blut in Strömen fliesst. Aber auch der Gruselfaktor ist unglaublich hoch; dieses Buch kann man sich sehr gut als Verfilmung vorstellen. Horror und Mystery vom Allerfeinsten. Ganz klare Leseempfehlung, gerade auch für diese dunkle Jahreszeit.

Fazit: Extrem spannend, unheimlich und gut. Klasse Horror-Story.
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am 31. Januar 2014
Der Besitzer einer Autowerkstatt – Jack Reed – stößt auf ziemlich seltsame Weise, mitten im Wald von Wisconsin, auf ein verlassenes Haus. Die Villa zieht ihn sofort in seinen Bann und er verspürt das dringende Verlangen, dieses Haus zu besitzen.
Seine Frau reagiert mit Unverständnis auf sein Vorhaben, aus dem Gebäude einen Country-Club zu machen, doch Jack lässt sich nicht davon abbringen. Seine sowieso schon angeschlagene Ehe, scheint das nicht zu überstehen, doch ihm ist alles egal. Gemeinsam mit seinem Sohn sucht er erneut das Haus auf und findet recht seltsame Dinge darin vor: nur von außen zu öffnende Türen, von innen vergitterte Fenster, Kratzspuren… Es handelt sich um eine ehemalige Irrenanstalt, aus der vor fast 60 Jahren alle 135 schwer geistesgestörten und extrem gewalttätigen Insassen spurlos verschwunden sind.
Jacks Sohn macht eine ganz eigene, sehr beunruhigende, ja fast wahnsinnige Entdeckung im Obergeschoss des Hauses, von der er seinem Vater jedoch nichts erzählt – und nichts erzählen darf! Bei einem weiteren Besuch in dem Haus passiert es dann – Jacks Sohn verschwindet – man hört seine markerschütternden Schreie überall im Haus, doch er ist nicht mehr auffindbar. Dafür jedoch regen sich andere Dinge – die Wände. Denn in diesen alten Mauern lebt etwas Böses und extrem Gefährliches und es will hinaus. Jack muss dem, was in den Wänden haust, bei seiner Flucht helfen und damit das Leben von zig Tausenden Menschen opfern, um seinen Sohn zu retten. Als er sieht, wie das Böse sich seine ersten Opfer in die Wände hinein holt und dabei bestialisch tötet, kommen ihm Zweifel… Darf er diese grausame Macht wirklich entfesseln? Seine Vaterliebe ist stärker und unter großen Opfern gelingt die Befreiung. Doch was dann folgt, hätte sich Jack niemals ausmalen können. Das Grauen fällt über die Welt her und Jack bleibt nur noch eine einzige Möglichkeit, um es zu stoppen und seinen Sohn zu retten – er muss selbst HINEIN!
Das mag vielleicht alles etwas kryptisch klingen aber ich wollte nicht allzu viel verraten von dem, was wirklich vorgeht und was es mit den Wänden auf sich hat.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Minute an gefesselt und einen Gänsehautschauer nach dem anderen beschert. Die völlig ausweglose Situation und die Verzweiflung von Jack, gepaart mit einer durchweg düsteren Stimmung, schlagen dem Leser schon enorm aufs Gemüt. Doch das, was in den Wänden lebt, was es vorhat und mit den Menschen tut, ist so wahnsinnig, dass man einfach Angst haben muss!
Wie auch die anderen Bücher von Masterton, die ich bisher gelesen habe, hat auch dieses Buch ein Ende, dass man nicht unbedingt als gut (im Sinne von – die Gefahr ist vorüber) empfindet. Der Wahnsinn ist zwar vorbei – aber das Wissen, um das was in dieser Welt möglich ist, lässt eigentlich nur noch ein Leben in Angst zu.
Also lässt das Buch den Leser mit genau derselben Stimmung zurück, die er während der ganzen Zeit schon durchleben musste. ;-)
Fazit: Extrem unheimlich, brutal, spannend, intelligent, durchdacht und toll geschrieben – ein Buch, das auf keinen Fall etwas für Menschen mit schwachen Nerven oder sensiblem Gemüt ist. Aber es ist genau das richtige für Horror-Fans!
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am 7. Juli 2013
Der Titel „Irre Seelen“ und die Stichwörter zu dem Buch „ehemalige Heilanstalt, Druiden-Magie, Geheimnisse“ machten mich neugierig auf diesen Thriller.
Das Buch begann auch gleich vielversprechend:
Jack Reed ist auf dem Weg nach Hause, als er mitten im Wald fast ein Kind anfährt. Was hat das Kind allein im Wald verloren? Er versucht das Kind zu finden und entdeckt ein großes verlassenes Haus. Sofort ist er von dem Haus magisch angezogen. Schon bei seinem ersten Erkundungsrundgang durch das düstere Haus, fühlt er sich klaustrophobisch und hört seltsame Geräusche. Trotzdem malt er sich aus eine Ferienanlage daraus zu machen.
Das Haus, eine ehemalige Heilanstalt, wurde vor 60 Jahren plötzlich aufgegeben.
Was ist damals passiert?
Jack muss es herausfinden, weil sein Sohn in den Wänden des Hauses verschwunden ist.
Der Hauptprotagonist Jack handelt nicht immer überlegt. Als Leser will man ihn anschreien, z.B.: „Geh nicht wieder in das Haus!“ und muss hilflos mit an sehen wie er es doch tut. Mit Gänsehaut will man nun wissen was passiert und liest weiter.
Die anderen Charaktere bleiben etwas farblos, vielleicht auch weil es in kurzer Zeit viele sind und die meisten sterben.
Die Szenen in der alten Heilanstalt sind gut gelungen. Beim Lesen hat man eine Gänsehaut und ist ganz gefesselt vor Horror.
Die Druiden-Magie belebt und bereichert den Thriller ungemein Die Vorstellung, dass es so etwas wirklich geben könnte, vielleicht sogar gegeben hat, finde ich unheimlich interessant und spannend.
Für mich kippte der Spannungsbogen in der Mitte des Thrillers, da ein brutaler und blutiger Mord nach dem anderen beschrieben wurde. Es schien ein abstruses Gemetzel zu sein. Das erzeugt bei mir keinen Horror.
Das Ende der Geschichte war wieder gut gemacht. Hier wurde es wieder deutlich spannender und auch das Ende fand ich schlüssig.
Graham Masterton schmückt seine Geschichte mit vielen Adjektiven aus. Die Sprache ist meist einfach und verständlich mit kurzen Sätzen. Begriffe, die ich noch aus meiner Teenie – Zeit kannte, tauchten wieder auf, z. B. Meschugge
Er war unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge. S. 184
Ja, so war dieses Buch!
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am 16. Mai 2013
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, wo mir so derart die Haare beim lesen zu Berge standen wie bei diesem Buch :irre Seelen

und ich bin ein gestandener Richard Laymon Fan.

Zum Inhalt: Ein altes, riesiges und dazu verlassenes Gebäude mitten im Wald... Jack Reed stösst zufällig drauf - oder auch nicht ?! Wer weiss das schon? Beim durchstreifen des Gebäudes kommt ihm die Idee, ein Ferienhotel daraus zu machen. Was Jack Reed nicht weiss: Es ist eine verlassene Nervenheilanstalt! Vor 60 Jahren verschwanden hier 135 geisteskranke Patienten wie vom Erdboden - durch Druiden Magie- in den Wänden des Hauses.

Jacks Sohn Randy wird entführt - verschwindet einfach so in der Wand - entführt von den 135 Geisteskranken - und sie sind gewaltätig... sehr gewaltätig! - als Lösegeld verlangen die den Priester, der sie damals hat in den Wänden verschwinden lassen.... keine leichte Aufgabe für Jack! Er muss erst mehr über die Geschichte des Hauses erfahren- sonst kann er seinen Sohn nicht retten...

Das Buch ist sehr schwer aus der Hand zu legen... sehr schwer... auch wenn es einem die Haare zu Berge stehen lässt. Man muss trotzdem wissen, wie es weiter geht. Das einzige, was mich persönlich an dem Buch sehr abnervt ist das Verhältnis zu seiner Sekretärin Karen. Es liest sich wie ein soft Porno- und ich frage mich die ganze Zeit- was diese sexuellen Handlungen mit dem Buch zu tun haben - sie scheinen so gar nicht da hinein zu passen....
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am 12. Juli 2013
Jack Reed, ein durch und durch pragmatischer amerikanischer Geschäftsmann, entdeckt durch Zufall ein völlig verwahrlostes Gebäude mitten im Wald von Wisconsin. Ganz in den Bann des alten Hauses geraten, beschließt er, sich einen Traum zu erfüllen. Er möchte es erwerben und zu einem luxuriösen Landhotel umbauen. Auch merkwürdige Geräusche in der Wand und schaurige Statuen mit geschlossenen Augen, können ihn nicht von diesem Vorhaben abbringen. Doch dann verschwindet sein 9 jähriger Sohn spurlos und Jack entdeckt, dass in den Wänden des ehemaligen Irrenhauses für Schwerverbrecher etwas unvorstellbar Grauenhaftes lebt.

Graham Masterton ist zweifellos ein Meister des guten englischen Gruselromans und er schafft es von der ersten Zeile an, eine dichte und spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen. Im Kopf entstehen schaurige Bilder und die eigene Fantasie läuft auf Hochtouren. Leider verlässt er dieses altbewährte Konzept im weiteren Verlauf der Geschichte. Es wird zusehends detailreicher und vor allem sehr blutig. Der subtile Horror gleitet in actionreiche Splatter-Orgien ab und verliert dadurch viel von seinem morbiden Charme. Zudem hat die Story im Mittelteil auch einige Längen.

Der Titel „Irre Seelen“ ist irreführend. Im Original heißt das Buch „Walkers“ und das trifft es wesentlich besser. Geht es hier doch hauptsächlich um uralte keltische Rituale, die es den Druiden erlaubten, in die Erde einzutauchen und durch sie hindurch zu gehen.

Die Charaktere sind dem Engländer Masterson eher scherenschnittartig geraten. So, wie sich ein Europäer den Durchschnittsamerikaner eben vorstellt. Es hat mich allerdings nicht weiter gestört, Übertreibung macht ja bekanntlich auch anschaulich.

Fazit: Stellenweise sehr fesselnder Horror mit einigen Schwächen.
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Nachdem ich den skurrilen Klappentext gelesen hatte, musste dieses Buch einen Weg in meine Hände finden. Ich wurde zwar gut unterhalten, komplett überzeugt wurde ich aber nicht.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und dem Genre angepasst. So werden uns keine blutigen Details erspart und wir können uns vollkommen auf die gruselige Stimmung in der ehemaligen Irrenanstalt einlassen. Für mich ist die Sprache ein absoluter Pluspunkt, weil die Seiten förmlich dahin geflogen sind. Kaum hatte ich angefangen, war die Geschichte auch schon wieder vorbei und ich werde sicher noch das ein oder andere Buch des Autors lesen.

Die Story hat mich von Anfang an gepackt und man wurde auch sofort ins Geschehen geworfen. Der Autor hält sich nicht lange mit Einführungen auf, trotzdem kann der Leser aber sehr gut folgen. Die Spannung war von Beginn an da, leider geht mein größter Kritikpunkt auch in diese Richtung, denn im letzten Drittel ist sie für mich zu stark abgeflacht und das Lesen ging nicht mehr ganz so zügig voran. Auf den letzten paar Seiten hatte man dann wieder das Gefühl, dass der Autor keine Lust mehr hatte und die Geschichte schnell zu Ende bringen wollte. Generell gab es auch ein paar Details, die die Story an manchen Stellen zu unglaubhaft gemacht haben. Leider kann ich dazu nichts sagen, ohne zu spoilern.

Jack hat mir als Protagonist ganz gut gefallen. Natürlich setzt er als Vater alles daran, seinen Sohn zu retten. Trotzdem hat er ein paar charakterliche Schwächen, die ihn aber nur menschlich und damit auch sympathisch machen. Die Charaktere haben mir allgemein sehr gut gefallen, weil hier keine perfekten Menschen, sondern Personen aus dem Alltag wie du und ich beschrieben werden. Sie sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet und konnten so vor meinem inneren Auge zum Leben erwachen.

Als besonderes Setting war die ehemalige Irrenanstalt einfach super. Man hat immer dieses bestimmte Feeling gehabt, wenn eine Szene dort beschrieben wurde. Man hat eine Gänsehaut bekommen und war trotzdem auf die eine oder andere Weise fasziniert. Auch das Thema Druidenmagie wurde ausreichend gewürdigt und für mein Verständnis glaubhaft beschrieben.

Einen kleinen Kritikpunkt muss ich aber noch anbringen: Ein paar kleine Fehlerchen haben sich schon noch in das Buch eingeschlichen. Da wird aus einem “vorgestern” ein “gestern” und aus einem “23.30 Uhr” ein “22.30 Uhr”. Das mag pingelig erscheinen, aber mir fallen solche Dinge auf und sie stören mich, wenn sie vom Sinn her falsch sind.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte nicht zimperlich sein, denn so viel sei verraten: Wie für den Festa Verlag typisch, kommt mehr als eine Person auf nicht gerade unblutige Weise ums Leben (abgeschlachtet wäre der bessere Ausdruck).

3,5 Sterne
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am 11. Mai 2013
Jack lebt mit seiner Frau und seinem Sohn zusammen und repariert Autos. Doch zufrieden stellt ihn das nicht wirklich. Alles wird anders als Jack, durch einen Zufall, auf das heruntergekommmene Anwesen im Wald trifft. „The Oaks“ ist ein ehemaliges Irrenhaus und in seinen Mauern verschwindet sein kleiner Sohn – und das ist nicht alles, was dort verschwunden ist. Das Irrenhaus wurde geschlossen, als plötzlich das Haus über Nacht leer steht. Was ist damals geschehen und was ist mit Jacks Sohn passiert?

„Irre Seelen“ ist das erste Buch von Graham Masterton was ich gelesen habe. Sein Schreibstil lässt sich leicht lesen und er schafft es auch eine unheimlich und teilweise sehr grausame Atmosphäre zu erschaffen. Aber auch eine trostlose Leere heraufzubeschwören, die auch in „The Oaks“ vorherrscht.

Das Irrenhaus als Handlungsort für einen Horrorthriller scheint schon ausgelutscht zu sein, aber sind es nicht immer wieder die gleichen Orte, die uns Gänsehaut über den Rücken laufen lassen?

Alte, leerstehende oder heimgesuchte Häuser haben es mir angetan. Der Verfall, der beschrieben wird, die Orte, die plötzlich menschenleer sind und die Möglichkeiten, was dort alles passiert sein mag. So etwas trägt einfach unheimlich viel Potential in sich. Die Insassen, die plötzlich verschwunden sind – aber immer noch da. Das alles klingt ziemlich unheimlich – und die aufgestaute Wut der untoten Geister will man auch nicht spüren müssen. Aber Jack wird sie spüren. Er und all seine Gefährten müssen gegen die Geister ankämpfen um zu überleben und Jacks Sohn wieder zurückzuholen...

Ich finde, dass „Irre Seelen“ ein wirklicher guter Horrorroman ist. Der Druidenzauber war mir zwar teilweise etwas zu abgehoben, aber es war nicht schlecht. Es ist eben eine Geschmackssache. Auch der Gruselfaktor ist definitiv gegeben, dennoch habe ich leider nicht das Gefühl gehabt, dass die Angst nach mir greift. Entweder hat man irgendwann zu viele Bücher in diese Richtung gelesen, oder man brüht einfach ab. Aber das liegt nicht am Buch, sondern an mir!

Wer eine etwas andere Geschichte, mit altbekannten, aber gut bewährten Handlungsorten sucht und auch atmosphärische und bildliche Beschreibungen mag, sollte es wirklich einmal mit „Irre Seelen“ versuchen! Spannend, gruselig und manchmal auch ein wenig abgehoben – aber definitiv lesenswert!
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am 11. Oktober 2015
Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald ist nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelt es vor ... vor Wahnsinn?
Jack Reed stößt im Wald von Wisconsin auf ein verlassenes Gebäude, das einst eine bekannte Heilanstalt war. Vor fast 60 Jahren wurde sie aus düsteren Gründen aufgegeben.
Jack will das alte Haus sanieren, um dort ein Ferienhotel zu eröffnen. Doch es beherbergt gefährliche Geheimnisse: 135 geisteskranke Patienten verschwanden mithilfe von Druiden-Magie »in die Wände« - und dort leben sie noch immer.
Nun hält sie nichts mehr auf ... Angeführt von dem bösartigen Quintus kidnappen sie Jacks kleinen Sohn und fordern die Rückkehr des Priesters, der sie damals einfing ...

Der Autor:
Nach einer Ausbildung zum Zeitungsreporter wurde Masterton im Alter von 24 Jahren Redakteur beim Magazin Penthouse. Zu dieser Zeit begann er, eine Reihe von Sex-Ratgebern zu schreiben, die zu Bestsellern wurden, darunter How to drive your man wild in bed, das sich weltweit über drei Millionen Mal verkaufte.
Er schrieb auch für Magazine wie Cosmopolitan, Men’s Health, Woman und Woman’s Own.
Mastertons erfolgreiche Karriere als Horror-Autor begann 1976 mit The Manitou, einer Story über einen alten indianischen Medizinmann, der in unserer Zeit wiedergeboren wird, um sich am „Weißen Mann“ zu rächen. Das Buch wurde zum Bestseller und mit Tony Curtis, Susan Strasberg, Burgess Meredith, Michael Ansara, Stella Stevens und Ann Sothern verfilmt.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hatte es schon einmal begonnen zu lesen aber dann wieder zugeschlagen und ins Regal gestellt. Es war einfach noch nicht die Zeit dafür. Doch jetzt in den dunkleren Tagen hatte ich Lust auf die Geschichte. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Der Autor hat einen unglaublich tollen Schreibstil und seine Erklärungen schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. Ich konnte mir das alte Gebäude so genau vorstellen, das ich fast das Gefühl hatte selbst darin zu wandeln. Die Story ist ungewöhnlich und der Gedanke dahinter ist faszinierend. Wie kommen Autoren bloß immer auf solche Geschichten?

Die einzelnen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Der Autor lässt Raum für eigene Phantasie und das mag ich immer besonders. Die Charaktere sind in diesem Buch zwar nicht ausführlich beschrieben so wie man es vielleicht von anderen Büchern kennt, aber hier steht ja auch die Story im Vordergrund. Mich hat es nicht wirklich gegruselt aber das liegt wahrscheinlich daran das ich schon zu viel in diese Richtung gelesen habe und auch von Natur aus ziemlich hart im nehmen bin. Für alle Anfänger des Horrors ist es aber ein gutes Buch und ein Autor der sein Handwerk versteht.

Ich finde hier wurde die Idee gut umgesetzt und auch der Schluss lässt bei mir keine Fragen mehr offen. Ein Autor den ich nicht aus den Augen verlieren werde. Man sollte hier nicht zu viel Blut erwarten, es kommt zwar vor aber es spielt sich doch eher auf der Psyche ab. Das hat mir gut gefallen. Wir werden hier mit den Ängsten konfrontiert.

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung weiterempfehlen. Man muss dieses Gengre allerdings mögen, doch dann ist es ein wahrer Genuss. Für alle Einsteiger und auch Profis ein Buch an dem man nicht vorbeigehen sollte. Tolle Lektüre und volle Punkte von mir.
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