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am 25. Oktober 2013
Ich habe eine gute Geschichte erwartet, mit etwas Übernatürlichen, welche mir ein wenig Schlaf raubt. Genau das habe ich bekommen.
Natürlich ist einiges nicht astrein, Vater fährt mit Sohn und Sekretärin nachts in ein verlassenes, ziemlich runtergekommendes Haus, aber gerade diese Beschreibungen haben für mich den Reiz ausgemacht. Wovor fürchtet man sich? Dunkelheit, große weite Gänge, tiefe Wälder, unheimliche Geräusche, dass eigene Kind verschwindet. Alles das hab ich bekommen. Noch dazu ein paar Nächte wo mir das schlafen schwer fiel, also kann ich jedem, der eine gute Horrorgeschichte möchte das Buch empfehlen.
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am 27. Februar 2015
Jack Reed entdeckt durch Zufall ein herrschaftliches Anwesen namens The Oaks, nachdem er einen kleinen Autounfall hatte und auf der Suche nach einem Kind ist, dass er vermeintlich angefahren hat. Das ziemlich verfallene Gemäuer zieht ihn sofort in seinen Bann und er verschafft sich Zugang, erkundet die Stockwerke und sieht schnell vor seinem inneren Auge ein renoviertes, saniertes Anwesen, dass einen Club für reiche und zahlungskräftige Kunden darstellt. Schnell ist er besessen von dieser Idee und plant sein bisheriges Leben über den Haufen zu schmeißen und das alte Anwesen zu kaufen.
Seine angeschlagene Ehe verkraftet diesen Schlag nur schwer und Jack sieht sich kurzerhand mit seinem Sohn alleine vor der kommenden Aufgabe stehen.
Nachdem Randy seinem Vater erzählt hat, dass er bei der gemeinsamen Besichtigung von The Oaks einen neuen Freund gefunden hat fährt dieser noch nachts sofort mit seinem Sohn und seiner für ihn ansprechenden Sekretärin dorthin um den vermeintlich pädophilen Herumstreicher zu stellen.
Doch die Mauern von The Oaks bergen andere Gefahren, denn in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts diente das Gebäude als Irrenanstalt für besonders gefährliche Fälle. Eines Nachts sind alle 137 Patienten spurlos verschwunden und niemand konnte sich ihren Verbleib erklären. Jack, Karen und Randy müssen jedoch herausfinden, dass die psychisch kranken Bewohner The Oaks immer noch dort sind. Sie entführen Randy und zwingen Jack dadurch zur Kooperation. Sie wollen das Haus endlich verlassen und ihre kranken Vorstellungen und Wünsche in die Welt tragen. Und Jack würde alles tun um seinen Sohn zurück zu bekommen.

Graham Masterton hat mit “Irre Seelen” einen Gruselsplatterkracher erschaffen, der lesenswert ist. Ähnlich wie der Protagonist Jack wird man in die Geschichte hineingeworfen und erfährt nach und nach von den Hintergründen des gruseligen Anwesens. Die Geschichte stockt hierbei nie, sondern stürzt sich von einer gruseligen Szene in da nächste Blutfest. Wer also auf der Suche nach einem gruseligen Schocker ist, dem kann mit diesem Buch bestimmt geholfen werden.

Leider war mit Jack sehr unsympathisch. Ich bin selbst Elternteil und kann seine Handlungen einfach nicht immer nachvollziehen. Ja, auch ich würde die Welt für mein Kind opfern, aber ich wäre nicht ansatzweise so verantwortungslos und dumm gewesen und hätte mein Kind in eine solche Situation kommen lassen. Und auch nachdem das Malheure der Entführung passiert ist handelt Jack nicht so, wie es ein liebender Elternteil tun würde. Das hat mich doch immer wieder aufgeregt, weshalb es auch zum Punktabzug kam.

Masterton hat mit der Szenerie einer verfallenen Irrenanstalt und dort festsitzenden Patienten eine sehr gruselige Atmosphäre geschaffen. Man sieht seine Wände mit neuen Augen, zumal die dargestellte Problematik als Opfer kaum zu vermeiden ist. Wohin soll man fliehen, wenn die Irren buchstäblich überall lauern können?

Natürlich werden nicht alle 137 Patienten ausführlich beschrieben, doch Masterton hat einige sehr grausame Hintergründe geschaffen. Man möchte selbst in einem normalen Leben ohne übersinnliche Elemente keinem dieser Menschen begegnen, zu den dargestellten Voraussetzungen schon gar nicht. Unerbittlich morden sie sich voran und dies sehr blutig, eklig und gewiss nicht magenschonend.
Trotzdem stagniert der Grusel ab der Hälfte ein wenig, da der Autor starke Überwesen geschaffen hat und nachdem man sie ausreichend kennengelernte ebenso hilflos wie Reed vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe steht Randy zu befreien und gleichzeitig die Welt vor diesen Ungeheuern zu bewahren. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe und Charakterausbau gerade der aktiv handelnden Patienten gewünscht. Zudem wäre ein tieferer Einblick in den Alltag einer Irrenanstalt in den 20er Jahren des 20ten Jahrhunderts sehr interessant gewesen, da psychisch kranke Menschen zu dieser Zeit unmenschlich und grausam behandelt wurden.

Trotzdem bringt es Spaß “Irre Seelen” zu lesen. Der Text fließt gut, die Geschichte ist interessant, krank und rasant und bringt dem Leser definitiv ein gruseliges Lesegefühl. Ich bin schon gespannt auf weitere Geschichten aus der Hand Mastertons.
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am 25. Dezember 2012
Mag eigentlich den Masterton ziemlich gerne, "Die Opferung" zb. ist ein Buch von ihm, das ich sehr, sehr gut fand. Aber diesmal hat er mich nicht gepackt - vielleicht, weil meine Erwartungshaltung zu gross war. Ein leerstehendes uraltes Irrenhaus, in dem es natürlich spuken muß, da hab ich mich so darauf gefreut. Aber ich fand die Story im Endeffekt leider langwierig und zäh und, sorry,XXXXXXSPOILERXXXXXX (Geister, die auf den Namen Lester oder Quintus hören und in der Wand herumkrebsen, das finde ich einfach nicht zum fürchten) XXXXSPOILERENDEXXXX. Und Jack, der eher unsympathische Hauptprotagonist, ist einfach so dämlich, das man es kaum aushält - da war er schon mehrmals in dem Haus, in dem Zellen mit versperrbaren Türen, Gucklöchern etc. sind, und er checkt nicht, was das für ein Gebäude ist? XXXSPOILERXXX Er fährt in der Nacht nochmal hin, nimmt seinen Sohn mit(!) und vergnügt sich dann mit seiner Sekretärin, worauf der Sohn natürlich verschwindet?XXXSPOILERENDEXXX Das gibts doch fast nicht, das ist unglaubwürdig. Nein, "Irre Seelen", das war leider nichts für mich, aber ich habe ja zum Glück noch andere Mastertons vor mir, auf die ich trotzdem sehr gespannt bin.
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am 30. Mai 2014
leider habe ich mich von der Zusammenfassung blenden und ködern lassen.
Spannung: Fehlanzeige dafür jede Menge ekelige Bilder. Ziemlich einfallsloses Schlachtfest. Die Passagen, die Beschreibungen der Morde enthalten, kann man getrost überspringen.
Habe bis zum Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie Mann (Jack) aus der Nummer rauskommt.
Finger weg!
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Schon beim ersten Lesen des Klappentextes sind mir Schauer über den Rücken gelaufen. Verlassene Irrenanstalt, düstere Gründe, verschwundene Geisteskranke? Aber hallo, immer her damit! Ich habe mich dieser Beschreibung nach auf einen mittelmäßigen Horror-Schocker eingestellt, denn schließlich sind Irrenanstalten schon oft in Büchern und Filmen als Schauerkulisse verwendet worden, aber hätte ich gewusst, was Graham Masterton da aufs Papier gebracht hat, hätte ich das Licht beim Lesen angelassen...

Das mag jetzt vielleicht ein wenig wie ein schlechter Werbespruch klingen, aber ganz ehrlich: so, wie bei "Irre Seelen", habe ich mich schon lange nicht mehr gegruselt und das richtig ordentlich! Graham Masterton schockt nicht mit allzu abartigen Gewaltszenen oder vorhersehbaren Szenarios ala "Ich gehe mal auf Toilette und verschwinde spurlos", sondern weiß mit ganz klassischem, nervenzerfetzenden Horror zu fesseln, denn er spielt mit einer Urangst des Menschen: Du kannst sie nicht sehen, aber du kannst sie hören!

Das Lesen war immer so ein Ding zwischen unbedingtem Umblättern und vorsichtigem Innehalten aus Angst vor dem, was wohl als nächstes passieren mag. Die ca. 450 Seiten habe ich letztendlich aber trotzdem verschlungen, wie alles, was der verlassenen Irrenanstalt zu nahe kommt. Gut, das Setting mag ein wenig ausgelutscht sein, aber mal ehrlich: gibt es einen gruseligeren Ort, als eine über Nacht verlassene Heilanstalt, mit all den Spuren, die das Leben dort hinterlassen hat? Für meinen Geschmack nicht und mir laufen jetzt noch Schauer über den Rücken, wenn ich mir den Ort in meine Fantasie zurückrufe. Die kleine Prise an Druiden-Magie tut dem Buch ganz gut, wenn auch ich die Abschnitte, in denen Jack die Irrenanstalt erkundet weitaus gruseliger fand. Aber die Idee, was mit den Insassen passiert ist und vor sich geht, fand ich klasse, das ist mal was anderes, wie das ständige "bösartige Geister" - Szenario.

Jack ist so ein typischer Horrorbuch/film Charakter. Ich finde ihn jetzt nicht unbedingt innovativ oder hoch interessant, aber das muss er eigentlich auch gar nicht sein, denn er ist vielmehr nur das Mittel zum Vorantreiben der Story. Die eigentlichen Hauptcharaktere sind in meinen Augen die abgefahrenen Irren und da ist für jeden Geschmack was dabei! Herrlich, wie gestört und bösartig die sind, das lässt das Herz eines Horror-Fans höher schlagen.

Also wirklich, ich habe mich schon lange nicht mehr so gegruselt, ganz ohne viel Blut oder Gewalt, sondern nur mit klassischen Methoden ala Edgar Alan Poe und Konsorten. Meine Empfehlung beim Lesen: Licht anlassen!
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am 11. Oktober 2015
Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald ist nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelt es vor ... vor Wahnsinn?
Jack Reed stößt im Wald von Wisconsin auf ein verlassenes Gebäude, das einst eine bekannte Heilanstalt war. Vor fast 60 Jahren wurde sie aus düsteren Gründen aufgegeben.
Jack will das alte Haus sanieren, um dort ein Ferienhotel zu eröffnen. Doch es beherbergt gefährliche Geheimnisse: 135 geisteskranke Patienten verschwanden mithilfe von Druiden-Magie »in die Wände« - und dort leben sie noch immer.
Nun hält sie nichts mehr auf ... Angeführt von dem bösartigen Quintus kidnappen sie Jacks kleinen Sohn und fordern die Rückkehr des Priesters, der sie damals einfing ...

Der Autor:
Nach einer Ausbildung zum Zeitungsreporter wurde Masterton im Alter von 24 Jahren Redakteur beim Magazin Penthouse. Zu dieser Zeit begann er, eine Reihe von Sex-Ratgebern zu schreiben, die zu Bestsellern wurden, darunter How to drive your man wild in bed, das sich weltweit über drei Millionen Mal verkaufte.
Er schrieb auch für Magazine wie Cosmopolitan, Men’s Health, Woman und Woman’s Own.
Mastertons erfolgreiche Karriere als Horror-Autor begann 1976 mit The Manitou, einer Story über einen alten indianischen Medizinmann, der in unserer Zeit wiedergeboren wird, um sich am „Weißen Mann“ zu rächen. Das Buch wurde zum Bestseller und mit Tony Curtis, Susan Strasberg, Burgess Meredith, Michael Ansara, Stella Stevens und Ann Sothern verfilmt.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hatte es schon einmal begonnen zu lesen aber dann wieder zugeschlagen und ins Regal gestellt. Es war einfach noch nicht die Zeit dafür. Doch jetzt in den dunkleren Tagen hatte ich Lust auf die Geschichte. Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Der Autor hat einen unglaublich tollen Schreibstil und seine Erklärungen schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. Ich konnte mir das alte Gebäude so genau vorstellen, das ich fast das Gefühl hatte selbst darin zu wandeln. Die Story ist ungewöhnlich und der Gedanke dahinter ist faszinierend. Wie kommen Autoren bloß immer auf solche Geschichten?

Die einzelnen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Der Autor lässt Raum für eigene Phantasie und das mag ich immer besonders. Die Charaktere sind in diesem Buch zwar nicht ausführlich beschrieben so wie man es vielleicht von anderen Büchern kennt, aber hier steht ja auch die Story im Vordergrund. Mich hat es nicht wirklich gegruselt aber das liegt wahrscheinlich daran das ich schon zu viel in diese Richtung gelesen habe und auch von Natur aus ziemlich hart im nehmen bin. Für alle Anfänger des Horrors ist es aber ein gutes Buch und ein Autor der sein Handwerk versteht.

Ich finde hier wurde die Idee gut umgesetzt und auch der Schluss lässt bei mir keine Fragen mehr offen. Ein Autor den ich nicht aus den Augen verlieren werde. Man sollte hier nicht zu viel Blut erwarten, es kommt zwar vor aber es spielt sich doch eher auf der Psyche ab. Das hat mir gut gefallen. Wir werden hier mit den Ängsten konfrontiert.

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung weiterempfehlen. Man muss dieses Gengre allerdings mögen, doch dann ist es ein wahrer Genuss. Für alle Einsteiger und auch Profis ein Buch an dem man nicht vorbeigehen sollte. Tolle Lektüre und volle Punkte von mir.
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am 11. Januar 2013
Irre Seelen war mein 2. Buch nach „Die Opferung“ vom Graham Masterton .
Die Leseprobe , auf der Festa-Verlagsseite zu finden, versprach unterschwellige Grusel-Horrorspannung , ähnlich wie bei „Die Opferung“ . Ich war begeistert, dass das Buch gleich spannend und gruselig anfing. Dann wurde es deutlicher , aus Grusel wurde Horror, auch mit ekeligen Horrorszenen spart der Autor nicht.
Auf dem Cover steht Thriller, doch meiner Meinung nach gehört es in den Bereich Horror, denn die brutalen , ekeligen Szenen überwiegen. Graham Mastertons Bücher kann man nicht mit Thriller wie z.B. von S. Fitzek vergleichen. G.Masterton wird auch Der Hohepriester des Schreckens genannt oder Großmeister der Angst denn er schafft es den Leser in seine Horrorgeschichten eintauchen zu lassen und beschert ihnen Gänsehaut.
Leider konnte mich dieses Buch nicht so überzeugen wie „Die Opferung“ ,denn diesmal blieb die Logik der Figuren oft auf der Strecke, worüber ich noch hinwegsehen kann aber leider wurde es mehr und mehr zur „Zombieverfolgung“, der Horror blieb aber die Gruselstimmung war dahin, denn der Leser gewöhnt sich mit der Zeit an die Horrorgestalten. Wenn man sich aber auf das nicht immer nachvollziehbare Handeln der Personen einlässt ,erwartet einen Spannung die sich fast durch das ganze Buch zieht. Das Ende gestaltet er psychothrillermäßig rasant und beendet es mit einer ruhigen Endszene.
Ich würde 4 Sterne vergeben, da ich es aber mit „Die Opferung“ vergleiche , welchem ich 4 Sterne gab, vergebe ich hier gute 3,5 Sterne da ich mir mehr Gruselstimmung ,wie am Anfang in der Leseprobe, gewünscht hätte, denn eine leerstehende uralte Irrenanstalt, in dem mysteriöse Dinge vor sich gehen ,die etwas mit dem Druidentum und Erdmagie zu tun haben, versprach viel Lesegenuss.
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am 14. Mai 2015
Inhalt: Jack entdeckt im Wald ein verlassenes imposantes Gebäude, welches ihn sofort in seinen Bann zieht. Irgendetwas hat ihn hierher gelockt, er ist geradezu besessen von der Idee aus diesem Gebäude ein Hotel zu machen. Spät erfährt Jack, dass es sich bei dem Haus um eine ehemalige Irrenanstalt handelt, die seit 60 Jahren geschlossen ist. Doch als er dies erfährt, ist es schon fast zu spät,das Grauen in den Wänden der Anstalt aufzuhalten...

Meine Meinung: Der Anfang des Buches hat mich richtig gefesselt. Als Jack die dunkle verlassene Anstalt erkundet, laufen einem wirklich Gänsehautschauer über den Rücken. Man hört quasi den Regen an die Fenster trommeln und das leise SSSSssssssch ....
Die Geschichte um Jack und die "Irren Seelen" finde ich sehr gut. Allerdings hat mich zwischendurch die Sache mit den Wänden etwas gestört, ich hätte mir das Grauen irgendwie anders vorgestellt.
Bemerkenswert finde ich das die Figur Jack nicht aufgibt, auch wenn die Situation aussichtslos erscheint und ihm niemand zu glauben scheint. Bei der ersten blutigen Szene musste ich ehrlich schlucken und das Buch kurz beiseite legen, weil es wirklich detailiert und schlimm geschildert wird. Man stellt sich zwischendurch die Frage : "Wie ist es wenn der Boden dich verschluckt ? "
Das Ende ist spektakulär und ein spannendes Finale. Allerdings finde ich das der englische Titel "Walkers" viel besser zu der Geschichte passt als der deutsche.

Fazit: Das Buch war mein erstes aus der Festa Horror TB Reihe und hat mir gut gefallen. Allerdings ist es absolut nichts für schwache Nerven.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Februar 2013
Jack Reed stößt durch Zufall auf ein verlassenes Gebäude mitten im Wald von Wisconsin. Es handelt sich um ein altes Klinikum, das Jack in ein exklusives Ferienhotel umbauen möchte. Geradezu besessen ist er von dem Haus und kann sich seiner Faszination schwer entziehen. Immer wieder sucht er das Gelände auf und untersucht die Räumlichkeiten.

Als er Kontakt mit einem Makler aufnimmt, festigt sich sein Entschluß, das Gebäude zu erwerben. Zusammen mit seinem neunjährigen Sohn Randy streift er durch die verlassenen Zimmer und malt sich in seiner Vorstellung aus, wie das Hotel einst aussieht. Randy macht in einem der Räume eine unheimliche Entdeckung: aus der Wand löst sich eine Gestalt und spricht zu ihm. Wenige Augenblicke später ist Randy spurlos verschwunden.

Jack recherchiert zusammen mit Karen in der Geschichte des Hauses und stößt auf ein unheimliches Geheimnis: bei der Klinik handelte es sich um eine Anstalt für geisteskranke Patienten. Doch das wäre nicht das Schlimmste. Viel erschreckender ist, dass 135 Patienten durch „Druiden-Magie“ verflucht und in die Wände des Gebäudes verbannt wurden, wo sie noch immer, 60 Jahre danach, auf ihre Rettung warten.

Und sie sind nicht nur geisteskrank, sondern auch extrem freiheitssüchtig und sehen in der Geiselnahme von Jacks Sohn endlich einen Weg, den Wänden, ihrem jahrzehntelangen Gefängnis, zu entkommen.

*****

Graham Masterton ist mir seit seinem Debüt „Der Manitou“ ein Begriff und ich mag seine Geschichten, sind sie doch in der Regel von unheimlicher Art, die an alte Horror-Filme erinnern.

„Irre Seelen“ beginnt gut, vermittelt sofort die gruselige Atmosphäre, die ich von einem Masterton-Roman auch erwartet hatte. Die Ausgangssituation gefiel mir und auch die Idee, dass über hundert geisteskranke Patienten über Jahrzehnte in den Wänden eines verlassenen Klinikgebäudes festsitzen, machte mich neugierig.

Zuerst fand ich das Buch auch faszinierend und konnte es schlecht aus der Hand legen. Doch je weiter ich las, desto enttäuschter wurde ich. Das lag zum einen am nicht besonders guten Schreibstil (ich war anderes von Masterton gewöhnt), der plötzlich die Story störte. Es mag an der Übersetzung liegen, ich weiß nicht genau, aber ich fand Formulierungen wie „Ich zahl dir was bar auf die Kralle“, „Du Schlawiner!“ oder „Willst du mich verarschen?“ in so einer an sich dramatischen Geschichte völlig fehl am Platz.

Da sind über hundert Psychos, die aus Wänden ausbrechen und sich auf Menschenjagd machen und dann kommt ein Kommentar wie: „ … hackte seiner dreijährigen Schwester den Kopf ab. Ach was, die meisten von ihnen hatten noch weitaus mehr auf dem Kerbholz. Sie waren völlig plemplem.“

Solche Sätze / Äußerungen nahmen mir jegliche Gruselstimmung.

Und wenn mein neunjähriger Sohn verschwinden würde, dächte ich nicht an Burger essen oder mit einer Frau schlafen. Da würde ich schlaflos die ganze Nacht überlegen, was ich für die Rettung meines Sohnes unternehmen könnte. Solch dramatischen Situatuionen wirkten oft unglaubwürdig, zumal die Protagonisten manchmal „Witzchen“ reißen, die unangebracht wirken.

Ich mag Graham Mastertons Romane im Großen und Ganzen, aber „Irre Seelen“ hat mich (leider) enttäuscht, obwohl das Grundgerüst für eine wirklich unheimliche Geschichte gegeben gewesen wäre.

Fazit: Von der Ausgangssituation und Grundidee gute Story, die aus meiner Sicht unprofessionell umgesetzt wurde und der durch saloppe Sprache leider die meisten Gruselmomente verloren gingen. Unterhaltsame, aber anspruchslose Mystery-Geschichte, die allzu oft ins Lächerliche abgleitet, weil sich die Protagonisten vollkommen unnatürlich und nicht der ernsten Situationen entsprechend verhalten. Meine Wertung: 2,5 von 5 Punkten!

© Cryptanus für Buchwelten 2013
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am 22. November 2014
Außergewöhnlich spannend geschriebener Thrller. Kannte den Autor noch nicht, hat mich mit seiner Erzählweise komplett
überzegt. Kann jedem, der auf niveauvollen Horror steht, dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
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