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Kundenrezensionen

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am 1. November 2012
Ganze 10 Jahre ist es her, dass Phil Straker seine Heimatstadt Crick City und seine ehemalige Verlobte Vicki verlassen hat, um seinen Traum, Polizist zu werden, wahr zu machen. Durch eine Verschwörungsaktion eines Arbeitskollegen gerät Phil ins Visier der Polizeibehörden. Er soll ein Kind mit illegaler Munition getötet haben. Er verliert seinen Job und damit auch seinen guten Ruf. So erscheint ihm die Chance, im heruntergekommenen Crick City noch einmal als Cop von vorne zu beginnen, wie ein Wink des Himmels. Obwohl ihm die Aussichten auf das verschlafene Nest und die schlechter bezahlte Stellung nicht gerade paradiesisch erscheinen, lässt er sich auf das Jobangebot ein. Schnell befindet er sich inmitten eines Sumpfes aus Drogen, Inzucht und den längst vergessenen Geistern seiner Vergangenheit.

Bereits bevor ich begann "Creekers" zu lesen, las ich, dass einige Leser das Gefühl hatten, es sei "so ziemlich dasselbe wie Bighead".
Das Auftauchen der beiden mordenden und vergewaltigenden Hinterwäldler gleich zu Beginn der Story könnte auch tatsächlich diesen Anschein erwecken. Dem ist jedoch nicht so. Wer weiterliest, wird schnell feststellen, dass die beiden nur einen kurzen Gastauftritt im Roman haben. Und wer sich im Netz ein wenig schlau macht, wird ebenso feststellen, dass "Creekers" noch vor "Bighead" verfasst wurde. Vielleicht waren die beiden, uns allzu gut bekannten Verbrecher, schlicht und einfach eine solide Basisvorlage für den später geschriebenen "Bighead", in dem sie dann ihre ganze verbrecherische Vielfalt ausleben durften.

"Creekers" fordert dem lesenden Fan von Edward Lee einiges an Geduld und Durchhaltevermögen ab.
Bereits mit seinen ersten Werken, die in Deutschland erschienen sind, zeigte Lee, dass es für ihn kein festgefahrenes Schreibschema gibt. Spätestens nach der Lektüre von "Innswich Horror" war auch mir klar, dass ich bei jedem neuerschienenen Roman von Lee auf alles gefasst sein darf. In seiner nahezu unendlichen Vielfalt der Schreibkunst hat er auch in "Creekers" wieder eine völlig andere Schiene gefahren, als man ursprünglich erwartet hätte.

Noch völlig erschlagen von Bighead's perversen Eindrücken, begibt man sich also mit komplett falschen Erwartungen an diesen Roman.
"Creekers" beginnt wie ein Krimi, entwickelt sich zu einem Krimi mit Liebesgeschichte, steigert sich zu einem Mystery-Thriller und endet im blanken Horror. Diese Steigerung vollzieht sich relativ langsam und zäh, so dass man mitunter etwas ungeduldig wird.

Auch in diesem Roman spart Edward Lee nicht mit Sex, Blut und perverser Gewalt. Allerdings kommt einem im direkten Vergleich zu "Bighead" nicht gleich das Mittagessen wieder hoch. Auch der Gebrauch des Hinterwäldlerslangs hält sich hier in erträglichen Grenzen. Die Aussprache der durch Inzest mißgebildeten und zum Teil komplett verblödeten Creekerfrauen hatte stellenweise sogar etwas Witziges und hat mich zwischendurch breit grinsen lassen.

Lee verpulvert ziemlich viel Energie für den Hauptcharakter Phil und seinen verbissenen Plan, den Anführer der Creekers dingfest zu machen. Das zieht sich zwar ein bisschen arg in die Länge, hat aber die wichtige Funktion, den Showdown besser zur Geltung zu bringen und das Augenmerk der Leser auch auf Kritik an Polizei und die Regierung zu lenken. Noch während man überlegt, ob man sich nun langweilt oder nicht, hat Lee einen eigentlich schon fest im Griff. Man weiss es bloß noch nicht.

Hier ist jetzt eine gewisse Grundbegeisterung für die Werke von Edward Lee und außerdem reine, sture Zähigkeit gefragt. Denn wenn man durchhält, wird man mit einer abgefahrenen und intelligent gestrickten Handlung belohnt, deren unerwartete Wendung den Leser nach einem erlösenden Showdown mit entgeistertem Starren auf den letzten Satz zurücklässt.

Wer den auf dem Cover abgebildeten Freak ekelig findet, darf sich freuen. Er taucht nämlich ca. alle 20 Seiten auch im Inneren des Buches auf und erinnert uns daran, wessen Roman wir vor uns haben.
Wie immer, verwöhnt der FESTA Verlag uns auch hier wieder mit einem schicken Einband in Lederoptik.

Fazit:

"Creekers" ist wieder ein weiterer Nachweis für die Vielseitigkeit, mit der Edward Lee sich durch sein schriftstellerisches Tun bewegt. Man bekommt nicht das, was man erwartet. Man bekommt schon wieder etwas Neues, das Geduld erfordert, die schließlich gebührend belohnt wird. Erwartet keinen "Bighead" - erwartet einen Lee!
Unter Beachtung dieser kleinen Regel gebe ich meine Kaufempfehlung.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog
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am 31. Oktober 2012
das Buch hat mir gut gefallen! es liest sich fließend. Die Geschichte ist natürlich nicht so ganz ernst zu nehmen, aber dennoch sehr spannend gemacht. Ein Polizist aus der Großstadt verliert seinen Job, weil er durch einen Kollegen hintergangen worden ist. Es geht um die Tötung eines Jungen während eines Polizeieinsatzes der Drogenfahndung. Nun verdingt sich der Geschasste mit der Bewachung in einer Fabrik. In seinem tiefsten Herzen jedoch bleibt er Polizist. Da kommt das Angebot vom Sheriff seines ehemaligen Heimatortes gerade recht. Trotz dieser zweifelhaften Vergangenheit will ihn der Sheriff wieder als Kleinstadtpolizist einstellen, denn er braucht einen guten Drogenfahnder. Im Ort etabliert sich ein Drogenring, den es zu zerschlagen gilt, so die offizielle Variante.

Und dann sind da noch die Creeker. Hinterwäldler quasi, die durch Inzucht den Fortbestand ihrer Generationen sichern. Verwachsene, entstellte Typen mit den genauso verwachsenen und entstellten Frauen an ihrer Seite, die zu allem Überdruss der Prostitution nachgehen.

Die Beschreibung dieser Szenerie ist sehr bildlich. Das eine oder andere Mal schauderte mir. Das machte es alles spannend. Hier passiert auch richtig was in dem Buch. Lassen Sie sich überraschen.
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am 6. Februar 2015
Phil Straker kehrt gezwungenermaßen in seine alte Heimatstadt Crick City zurück. Denn dies ist der einzige Ort, wo er nach einem Dienstvergehen noch als Polizist arbeiten kann. Doch schnell merkt er, daß sich das beschauliche Örtchen sehr verändert hat. Die einst nur in den Wäldern lebenden degenerierten Creeker, weilen nun in der Stadt und gehen schmutzigen Geschäften nach. Phil wird von seinem Boss auf die Creeker angesetzt und kommt Stück für Stück einem dunklen Geheimnis auf die Spur.
In gewohnter Lee Manier gibt es viel Blut, Gewalt, Ekel und Sex gepaart mit einem witzigen Schreibstil, der das ganze immer etwas auflockert. Die Geschichte ist von Anfang an nicht so stark und mitreißend wie in anderen Büchern, dennoch sind Charaktere und Handlung gut gelungen. Da es bei Lee immer eine übersinnliche Komponente gibt, welche zunächst nur nebenher verläuft, nimmt diese zum Ende hin immer mehr zu und begründet wie gewohnt den Abschluß. Dies war mir hier allerdings zu viel des Guten, weshalb die Punktzahl zum Schluß hin immer weiter abrutschte.
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am 27. Mai 2014
Phil Straker ist ein Cop, der vor langer Zeit seine Heimat Crick City verlassen hatte, um zur Metro, der Drogenfahndung, zu gehen. Bei einem Einsatz, bei dem ein Labor hoch genommen wird, wird ein Junge erschossen und das wird Phil angehängt. Er wird daraufhin gefeuert. Er schlägt sich als Nachtwächter in einer Textilfabrik durch, bis ihm eines Tages ein Einbrecher begegnet. Doch dieser Einbrecher ist kein gewöhnlicher Einbrecher: Es ist Chief Mullins, der Polizeichef von Crick City, und er bietet Phil an wieder als Ermittler zu arbeiten, denn er hat in seiner Stadt ein Drogenproblem.

Dreh- und Angelpunkt ist das Sadees, ein Stripschuppen, der von Cody Natter, dem Anführer der Creeker geleitet wird. Und überall in der Gegend leben diese durch Inzucht missgestalteten Wesen. Bei den Ermittlungen, bei dem immer mehr Drogendealer verschwinden zu scheinen, wagt sich Phil immer tiefer in den Abgrund und die Wälder um Crick City und kommt dabei auswegslos auch in Kontakt mit den Creekers. Doch es steckt viel mehr als eine einfache Drogenfahndung hinter der Geschichte, als man je erahnen könnte.

Wertung:

Wieder mal ein Schmankerl von Edward Lee, dem hier eine vorzügliche Geschichte gelungen ist, die vor allem aus Thriller-Elementen zu bestehen scheint, denn man fühlt sich fast in die PCP-Hölle von "Training Day" versetzt. Doch die Creeker besetzen dabei den übernatürlichen Aspekt der Story, die auch um diese herum aufgebaut zu sein scheint. Und irgendwie ist alles, was man in diesem Buch glaubt zu lesen, nicht richtig und stellt sich am Ende doch ganz anders da, als man es erst erwartet hätte.

Die Spannung reißt in diesem Buch nicht ab, denn Lee versteht es hier ein ums andere Mal eine weitere Geschichte zu spinnen, denn es gibt nicht nur Phil und die Ermittlungen. Es gibt die Geschichte um Phil, seine damals verlassene Verlobte Vicky Steele sowie seine neue Flamme Susan, es gibt Phil und die Ermittlungen um die Creekers und das Sadies herum, es gibt Mullins, der immer und immer wieder Informationen vor Phil zurück hält und es gibt den Drogensumpf und das, was die Creekers damit zu tun haben, und das ist einfach genial umgesetzt worden.

Drei Grammatikfehler sind übrigens auch im Buch aufgefallen, aber das tut hier nur wenig zur Sache und kann passieren. Creekers kann auf jeden Fall mit "Flesh Gothic" mithalten und verdient deshalb auch eine ebensolche Wertung, wenngleich mir letztgenannter ein ganz klein wenig besser gefallen hatte.

Das Cover passt übrigens wieder nicht zu hundert Prozent. Es sind zwar Entstellungen vorhanden, aber es fehlen die schwarzen Haare und auch die roten Augen kommen nicht richtig deutlich zur Geltung.
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am 4. August 2016
Edward Lee scheut normal vor keinem noch so ekligen Detail zurück. Jedoch empfand ich diesen Roman etwas zurückhaltender. Diesmal war für mein Empfinden die Story im Vordergrund und auch schlüssig. Bei Big Head fühlte ich mich am Schluss irritiert... Creekers Sehr gelungen
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am 1. März 2015
Die Geschichte um die Creekers und den Polizisten Phil ist Edward Lee äusserst gut gelungen. Er schafft es wieder einmal mehr die einzelnen Figuren klar zu zeichnen und in eine spannende, abartige Geschichte einzuweben.

Sein Schreibstil gefällt mir, süffig ohne platt zu sein.

Einziger kleiner Wehmutstropfen: das eine oder andere kommt einem ein bisschen bekannt vor aus anderen Romane wie z.B. Big Head und Flesh Gothic. Vielleicht hat Lee das aber auch ganz bewusst so gewählt ...

Fazit: Creekers ist ein spannendes Lesevergnügen mit Ekelfaktor und einer überraschenden Auflösung.
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am 31. März 2015
Edward Lee hat schon viel geschrieben und er schafft es immer wieder, seine Bücher irgendwie im Mittelmaß versinken zu lassen. Jedes Mal, wenn ich ihn lese, habe ich das Gefühl, bestimmte Szenen schon einmal gelesen zu haben.
Wenn es dann ums Töten geht, passiert das oft so schnell und so distanziert erzählt, dass man sich die Grausamkeiten kaum wirklich vorstellen kann. Als wäre es selbstverständlich.
MIr fehlt da einfach das Schockierende.
Auch die Geschichte war für mich vorhersehbar und stellenweise sogar etwas langweilig.
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am 18. Mai 2013
Ich habe selten ein Buch so schnell verschlungen wie dieses. Die einzelnen Abschnitte sind sehr brutal und grauenhaft beschrieben. Der Autor weiß wie man den Leser schockieren und gleichzeitig eine spannende Geschichte vermitteln kann.
Das Buch handelt von einem Großstadtpolizisten der nach einem gescheiterten Einsatz zu seiner Heimatprovinz beordert wird um eine inzüchtige Gangsterbande hochzuhemen. Die ständigen Handlungswechsel, hinzukommende Figuren und überraschende Storywandlungen sorgen für einen konstanten Lesefluss und der Leser schaltet bei keinem Kapital ab. Die Vergewaltigungs- und Gewaltakte sorgen für eine beänstigende Atmosphäre und die Dialoge zwischen den Protagonisten sind sehr aufregend gestaltet um bis zum Ende einen ständigen Handlungsaufbau zu bieten.
Der Abschluss wird allerdings sehr schnell in nur 2 Kapiteln erzählt. Was sich am Ende herraustellt sorgt zudem für große Verwirrung und mächtige Kopfschmerzen. Ich persönlich empfehle die letzten Seiten auszulassen und das Buch zu schließen. Abschließend erfährt der Leser viele Dinge die absolut nicht auf die gut erzählte Grundgeschichte aufgebaut sind und die vorigen Absichten der Hauptfiguren werden beseitgt um für zusätzliche Handlungsbrüche zu sorgen. Was sich genau im Epilog herrausstellt will ich jetzt nicht verraten. Kurz gesagt es wird etwas viel fantasiert, sodass dieser Thriller fast als Fantasy Roman abgestempelt werden kann. Selbst schwache Filmenden sind angenehmer und logischer als das Ende von Creekers, schade um die sonst gute Geschichte.

Fazit: Mitreißender Thrill, doch das Ende reißt alles runter!
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am 4. September 2015
Dieses Buch ist wirklich kranker Scheiß. So etwas habe ich nun wirklich noch nicht gelesen. Es ist wirklich nichts für zarte Gemüter geeignet. Es ist jedoch durchgehend sehr spannend. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch!
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am 4. März 2013
Dieses Buch ist der HAMMER! Jeder der auf Horrorfilme, Splatter ect. steht muss eins von Edward Lee's Büchern gelesen haben! Sie sind wirklich extrem gut!! Ich habe mich wie vorm Fernseher gefühlt, und hatte echt das Gefühl, als würde ich einen Film gucken und nicht ein Buch lesen. Es ist leicht und verständlich geschrieben und wirklich sehr sehr gut!! Das müsst ihr lesen!
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