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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
245
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 16. August 2012
Nachdem mich HAUS DER BÖSEN LUST von Edward Lee so beeindruckt und gefallen hatte, war klar, dass ich auch die kommenden Bücher, welche in Deutschland veröffentlicht werden, lesen will. Das nächste, was im Hause Festa nun auf dem Plan stand, war dieses hier: BIGHEAD. Alleine die Beschreibung als „most disturbing book“ hatte mich neugierig gemacht und nun konnte ich endlich nach monatelanger Wartezeit auf die Veröffentlichung meine Neugierde stillen.

Was Edward Lee dem Leser hier bietet, ist ein unglaublich harter und brutaler Mix aus Horror, Psycho, Blut, Mord, Vergewaltigung, Kannibalismus, Psychoterror, Angst, Verachtung und sexueller Notgeilheit.
War HAUS DER BÖSEN LUST für mich schon ungewöhnlich brutal und überzeugte mich sprachlich und in seiner Deutlichkeit der Beschreibungen sehr, stellt BIGHEAD das Werk in punkto Brutalität und Härte tatsächlich in den Schatten.

Ich liebe knallharte Psychothriller/Horror und dieses Buch hat mich an den Rand meiner Belastbarkeit und Vorstellungskraft getrieben. Kenne ich nun wahrlich viele Foltermethoden und dank diversen Autoren wie Laymon, Smith und Co. auch schon eine Menge verschiedenster heftigster Sexualpraktiken, zeigte mir Lee hier Szenarien auf, die mich kopfschüttelnd und – festhalten jetzt – lachend in meinem Leserausch rückließen. Hier zeigt sich hervorragend, wovor der Verlag ausdrücklich mit „überzogenen Darstellungen sexueller Gewalt“ warnt. Seine Beschreibungen dessen, was LIEBE MACHEN genannt wird, ist so heftig und überdeutlich, dass man es wahrlich abkönnen muss, um es lesen zu wollen. Wenn man es aber kann, so wie ich, dann macht es teilweise solchen Spaß, dass ich wirklich lachen mussten dabei.
Natürlich kommt auch die Brutalität beim Sex nicht zu kurz und so bietet BIGHEAD auch Szenen aus dem Hardcorebereich, wo selbst ich schlucken musste. Aber hey, nichts anderes habe ich von diesem MOST DISTURBING BOOK erwartet, denn ganz ehrlich: Wäre es nicht genauso, wie BIGEHAD ist, hätte dieses Buch diesen Titel nicht verdient. So aber, hat es ihn mehr verdient, als irgendein anderes Werk.

Wer HAUS DER BÖSEN LUST kennt, dem wird auffallen, dass Edward Lee scheinbar ein Fan von besonderen Leitmotiven ist. So haben seine Protagonisten in BIGEHAD auch wieder einiges schlafend im Traum zu verkraften und auch die katholische Kirche und die Religion bekommen wieder einiges an Fett weg, zumal ein Priester eine der Hauptrollen spielt. Diese Leitmotive gefallen mir sehr, ich mag es, wenn Autoren diese einbauen und in mehr als nur einem Roman auftauchen lassen.

Kommen wir noch kurz zur Sprache des Romans, denn diese ist sehr unterschiedlich, je nachdem, wessen Part wir gerade lesen:
Der Schreibstil ist klasse und gut lesbar, spannend und aufregend, klar und deutlich. Sind wir mit BIGEAD unterwegs, ändert sich das Ganze etwas und dessen Zurückgebliebenheit zeigt sich auch im sprachlichen Stil des Autors. Die Sprache wird sehr umgangsprachig, platt und stumpf. Damit hatte ich anfänglich Probleme, einen Lesefluss zu bekommen, nach und nach wurde es besser. Es passt absolut zum Buch und zur Thematik, daher ist dies kein negativer Kritikpunkt, allerdings tat ich mich damit bis zum Ende hin schwer.

Zum Schluss muss ich noch etwas zum Ende es Buches sagen, ohne zu spoilern: Das Ende hat mir nicht wirklich gefallen. Was immer Edward Lee sich dabei gedacht hat, aber für mich was der Schluss zu abstrakt und durch die vielen, vielen sexuellen Handlungen und Tötungsakte wirkte die gesamte Story auch überladen, sodass ich leider einen Punkt abziehen musste in der Gesamtbewertung. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen, denn nachdem ich das Buch zuklappte, welches ich binnen eines Tages verschlang, war ich im wahren Sinne K.O., denn ich hatte wahrhaftig vieles an Horror- und Psychokram miterlebt.

Ein knallharter, schonungslos brutaler und irrer Leckerbissen für alle Hardcoreleser, ein Must-read eines Autors, dessen weitere Werke ich nur so entgegengiere.
1010 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2017
Da ich sehr gern Jack Ketchum lese, bin ich hier auf BIGHEAD gestoßen. Habe es mir aufgrund reichlich guter Rezessionen gekauft und muss sagen ich bin wirklich enttäuscht. Der Schreibstil ist furchtbar und das >Buch an sich langatmig. Es baut sich keine Spannung auf und wenn mal etwas passiert ergreift es mich null weil es total stumpfsinnig ist.

Dann lieber Ethan Cross oder Jack Ketchum...
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am 6. Februar 2017
"Bighead" war mein erster Roman von Edward Lee im normalen Festa Verlag. Da es "Das verstörendste Buch" überhaupt sein soll, musste ich mir es unbedingt kaufen.

Sein Schreibstyl ist so flüssig, dass dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen war. Mir haben die Charaktere unglaublich gut gefallen, besonders Jerrica fand ich toll. Bighead's Handlungsstrang hat mir jedoch am besten gefallen....

Sehr gut gemacht, finde ich Edward Lee's Enden in Büchern. Alle Fragen die sich im Buch aufbauen, werden am Ende beantwortet. Dadurch sind seine Bücher so spannend, dass man unbedingt weiter lesen möchte. Zwar sind seine Enden meist etwas zu übertrieben, aber dadurch kann der Leser unmöglich wissen, wie es ausgeht. Edward Lee's Fantasie ist einfach einmalig.

Ein sehr guter Roman von ihm und aufjedenfall zu empfehlen !!!
Natürlich nichts für zartbesaitete, habe aber schon krassere Bücher gelesen.
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am 8. September 2012
Zur Story: "Bighead" ist anders als die anderen, war er schon immer und wird es auch immer bleiben. Nicht nur optisch - mit einem viel zu großen Kopf, zwei unterschiedlich großen Augen und einer Größe von weit mehr als zwei Metern, gleicht er eher einem Monster als einem "jungen" Mann - sondern auch aufgrund seines geringen IQ‘s und seiner daraus resultierenden Sprache. Als Bighead’s Grandpap das Zeitliche segnet, macht er sich auf den Weg hinaus aus dem Wald, hinein in die große ihm völlig unbekannte Welt. Wird ihm dort das von seinem Grandpap erlernte nützen, das Vergewaltigen von "Puppen", das Essen ihrer Eingeweide und das Aufknacken der Köpfe, um an das warme Gehirn zu kommen? Wie gesagt, Bighead ist anders und er wird seinen Weg gehen - nur wird dieser Weg blutig sein.

"Wer „Bighead" lesen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, worauf er sich einlässt. Der Hinweis des Verlages auf der Rückseite des Covers steht nicht ohne Grund dort, und wer sich dann im Nachhinein beschwert, es sei zu brutal und blutig gewesen – der hat etwas nicht verstanden."

Bei Bighead beschleicht einen das Gefühl, Edward Lee ließe einen über Jahrzehnte aufgestauten Frust und Zorn gegen alles und jeden mit einem Schub heraus und klatscht ihm diesen - in einer förmlich neu für ihn erfundenen Fäkalsprache - wie einen großen Haufen warmes, noch frisch dampfendes Erbrochenes vor die Füße. Unvorstellbare Gewalt bestimmt von Anfang an das Geschehen, und der Ekelfaktor erreicht eine noch nie in Papierform dagewesene Form, sprengt wie eine Bombe alles vorher da gewesene.

Angefangen über brutalsten Mord, grausamste und abartigste Vergewaltigung, perverseste Sexsucht, Kannibalismus in seiner schlimmsten Form, bis hin zur Blasphemie, bei der wohl selbst sämtliche Priester lang im Kirchenschiff hinschlagen würden - vorausgesetzt sie würden Bighead lesen. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren und zu den abstoßenden Bildern, die sich in schneller Folge geradezu die Klinke in die Hand geben, bekommt man zusätzlich das Gefühl, die Körperflüssigkeiten und Exkremente - die einem wie mit dem Mopp um die Ohren geschlagen werden - regelrecht riechen zu können, so intensiv ist das Empfinden bei diesem Roman.

Lee hat für seine Figuren eine eigene Welt im Staat Kentucky und Virginia geschaffen, in der es keine Regeln und Gesetze gibt und wenn doch – wen interessieren sie! Die Geschichte ist in mehrere Erzählstränge mit diversen Figuren aufgegliedert, bei der jeder seinen eigenen - so sieht es zumindest am Anfang aus - Schwerpunkt hat. Natürlich führt Lee sie im Laufe der Geschichte zusammen und alles läuft auf ein "lustiges" Treffen im beschaulichen Nuntville hinaus.

Wer aber nun nach alle dem wenigstens auf ein paar normale Charaktere hofft, dem kann auch hier vorzeitig die Hoffnung genommen werden, denn jedem von ihnen kann man mindestens eine von den oben genannten Abscheulichkeiten anheften. Ein paar sind einfach nur gestört, andere wiederum sind so krank, dass man sie eigentlich gleich an Ort und Stelle erschießen müsste. Das Schlimme wiederum ist, man mag sie irgendwie – egal wie krank oder verbrecherisch sie sich verhalten. Was sehr positiv ankommt, ist der ortsansässige Südstaatenslang (dem Appalachian) - den er den einheimischen Figuren angeheftet hat - der neben Bigheads eigens zurückgebliebener Sprache nun einmal in die Region gehört. Nach ein paar Seiten hat man sich an die Sprache gewöhnt und es geht einem dann schnell und einfach von der Hand.

Edward Lee lässt - so merkwürdig das auch an dieser Stelle, bei diesem Roman klingen mag - sein Können aufblitzen. In vielen Passagen wird deutlich, dass er ein richtig guter Autor ist, von dem ich unglaublich gern mal einen "herkömmlichen" Thriller, mit ein Stück weit mehr Tiefgang lesen würde.

Mein Fazit: "Lee bricht alle jemals von Menschhand aufgestellten Regeln und tritt sie mit Füßen. Den Begriff Ethik und Rücksicht sucht man in diesem Roman vergeblich, und es war wohl auch kaum Lee’s Absicht, diese hier finden zu lassen. Er will von der ersten Seite an mit aller ihm von "Gott" gegebenen Härte provozieren, und das gelingt ihm auch über die gesamte Buchlänge hinweg. Wenn es die Hölle auf Erden wirklich gibt, dann ist sie genau dort – in der Region rund um Virgina und Mister Edward Lee ist Mephisto himself. An alle Fans dieses Genres, Bighead ist an Abartigkeit unübertroffen, nun liegt es an euch..."
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am 25. Mai 2013
Edward Lee gilt als Autor für die ganz extremen Sachen. Gut, bei „Haus der bösen Lust“ konnte ich schon einen Einblick in das Schaffen gewinnen und fand es noch nicht ganz so hart, wie die Warnungen es beschrieben. Mit „Bighead“ aber hat er bis jetzt alles übertroffen an Ekel und Pornographie, was ich jemals gelesen habe. Bereits zu Beginn zieht es dem Leser die Schuhe aus. Und hier dachte ich mir schon: Soll ich das wirklich weiterlesen? Einige Rezensionen beschrieben das Buch wie einen Autounfall. Man muss einfach hinsehen, auch wenn es noch so erschütternd oder eklig sein mag.
So ging es auch mir mit diesem Buch. Meine Augen flogen über die Seiten, meine Vernunft war schockiert, angewidert und ermahnte mich zum aufhören. Aber da der Autor hin und wieder auch mal seichte Kapitel einbaut, gewann ich zu den bizarren und grausamen Schilderungen immer wieder ein bisschen Abstand. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich es bis zum Schluss durchgehalten habe.

Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, der sollte sich das wirklich überlegen. Es ist absolut nichts für Zartbesaitete, die makaberen und schaurig-ekligen Sexszenen der Hinterwäldler brachten mich tatsächlich fast zum würgen und kotzen. Ebenso die Taten Bigheads. Lee macht da keine Zensur, er beschreibt alles bis ins kleinste Detail und gibt der Fantasie Bilder, die nur schwer zu verarbeiten sind. Verkehr mit Alt und Jung, Dick und Dünn, verschiedenen Körperteilen und Öffnungen. Und da frag ich mich: Was geht in dem Kopf des Mannes nur vor sich? Ich glaub ich möchte das gar nicht wissen.

Ich vergebe den einen Punkt lediglich für das Ende. Das hat mich zum Lachen gebracht, ja tatsächlich. Das ist so herrlich absurd und unerwartet und so merkwürdig und durchgeknallt, dass ich nur dasaß und den Kopf schüttelte.

Fazit: Lee kann einfach kein anderer Autor in Sachen Extreme übertreffen. „Bighead“ ist EXTREM eklig, abstoßend, grausam, irre und krank. Dennoch schafft er es den Leser an das Buch zu fesseln, wenn er es denn durchhält und seine Grenzen überschreitet. Ich habe es getan, aber vorerst brauche ich eine Edward Lee Pause.
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am 19. März 2013
Das war mein brutalstes Buch, das ich bis jetzt gelesen habe. Das Thema Sex steht im Mittelpunkt und die ekeligen Details werden teilweise ausfürhlich beschrieben. Was teilweise etwas verwirrend war, war die Geschichte rund um Charity und ihre Tante Annie. Schmunzeln musste ich manchmal über Jerricas Sexsucht. Über einige Begriffe war ich kurz geschockt, bin bis jetzt nur Thriller von deutschen Autoren gewöhnt. Und die sind im Gegensatz zu dem amerikanischen Horror sehr abgeschwächt.
Das Buch versprüht wirklich Spannung und man kann es kaum aus der Hand legen. Denn man möchte von einem Höhepunkt bis zum nächsten weiter lesen. Dazu kommt noch das man wissen möchte ob der Autor noch brutalere Szenen eingebaut hat. Ich selbst konnte es kaum erwarten, bis sich endlcih die Hauptprotagonisten treffen. Zum Ende hin, bin ich etwas ernüchtert wurden was die Handlung betrifft. Aber darauf gehe ich nicht weiter ein, denn spoilern möchte ich nicht.
Die Geschichte wird in mehreren Perspektiven geschildert. Von 3. Person bis hin zu Passagen mit dem Dialekt und dem Blickwinkel des Monsters, kommt alles in der Geschichte vor.
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am 27. März 2017
Also das Buch war im großen und ganzen sehr gut. Ich verstehe dieses ganze Mimimi hier nicht, von wegen zu brutal, Grenzen überschritten usw. Sowas passiert überall in der Realität.
Und beim Stichwort Realität ziehe ich den 1. Stern ab, wie kann es sein das ein Monsterkind und 2 Hillbillies, zig Menschen massakrieren und niemand davon Wind bekommt???
Den 2. Stern ziehe ich fürs Ende ab, da SF leider gar nicht mein Fall ist.
P.S. An den Großteil der Rezensionsverfasser hier: ihr braucht in eurer Bewertung nicht nochmals die Handlung des Buches wiedergeben!!
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am 21. Oktober 2012
Meine Meinung:

Brutal? Jepp. Obszön? Auch dieses. Himmel, es hat mich ein Autor noch nie so imaginär zum kotzen gebracht wie Edward Lee. Ich glaube, dass er es als Kompliment aufnehmen würde, denn sonst hätte er nicht diese Art von Buch geschrieben.
Von Vergewaltigung, über Kannibalismus hinzu Gedanken, von denen ich niemals geglaubt hätte, dass es jemand wagt diese aufzuschreiben.

Schon alleine der Einstieg zeigt, dass dieses Buch nichts für Menschen ist, die den gepflegten Umgangston mögen. Hier werden die schmutzigsten Wörter, die ich kenne, verwendet. Das Buch wechselt immer wieder in den Personen. Da gibt es Bighead, der zurück gebliebene Hinterwäldler. Aufgewachsen bei seinem Großvater in den tiefsten Wäldern, ohne Zivilisation. Er war für mich von Anfang an ein Produkt von Inzucht. Die Kapitel von ihm sind so geschrieben, wie er spricht. Ich fand es sehr gewöhnungsbedrüftig, da ich viele Worte fünf mal lesen musste, bis ich verstanden habe, was der Künstler von mir wollte, aber es passte. Nachdem Bigheads Opa gestorben ist, macht er sich auf den Weg in die Welt und alles was ihm auf seinem Weg begegnet, wird vergewaltigt und danach gegessen. Sein liebstes Stück ist das Gehirn. Weitere Ausführungen zu Bighead werde ich hier nicht Preis geben, denn sonst müsste ich mein Blog wohl FSK 18 schalten.
Ich habe mich vor ihm geekelt und würde er mir begegnen, würde ich wohl meine Schrotflinte durchladen und einfach nur draufballern.

Dann gibt es die Nymphomanin Jerrica und die Frigide Charity. Beide haben ein gemeinsames Ziel und da Charitys Tante in diesem Ort, was für ein Zufall, ein kleine kleine Pension hat. Natürlich wird Jerrica eingeladen dort zu wohnen, während sie für ihre Zeitung eine Recherche macht. Auch dort kann sie ihrem Trieb nicht widerstehen und muss sich erstmal mit dem Angestellten vergnügen.
Charity hingegen ist ganz faszinieret von der Offenheit ihrer Begleiterin, vielleicht kann sie von ihr ja noch was lernen, damit sie endlich mal zu ihren Zielen kommt.
Die beiden Damen habe ich sehr neutral betrachtet. Sie haben mich nicht berühret aber auch nicht so sehr geekelt, dass ich sie umbringen wollte.

Natürlich darf der Geistige nicht fehlen und ich muss sagen, der hat mir am besten gefallen. Auch wenn ein Pfarrer, der die ganze Zeit über Alkohol und Sex nachdenkt, oder sich ausgiebig im gedanklichen Fluche übt, nicht neu ist, ich mag diese Charaktere.
Den beiden Truckern, die alles, aber auch wirklich alles vergewaltigt haben, was ihnen vor den Truck gelaufen ist, habe ich keine schönen Sachen gewünscht.
Alles in allem habe ich mich bei diesem Buch so sehr geekelt, wie noch nie zuvor.
Es war eigentlich alles noch viel mehr, als ich es erwartet habe. Es übertraf meine Erwartungen aber, weil es so übertrieben, übertrieben war, weswegen ich mir sehr unschlüssig bin, ob ich dieses Buch gut oder schlecht bewerten sollte, deswegen wähle ich einfach die goldene Mitte.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist wie ein Autounfall. Man will wegschauen, aber kann nicht. Ich habe noch nie eine Altersempfehlung ausgesprochen, aber dieses Buch empfehle ich ab 18 Jahren.
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am 15. Juni 2013
Wenn das Buch nicht stellenweise sehr grausam und blutig gewesen wäre hätte es mir sehr gut gefallen. Für jemand der auf brutalen Sex steht ist das Buch zu empfehlen.
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am 20. Januar 2017
Kann man so einem Buch ernsthaft 5 Sterne geben? Ja, man kann. Der geneigte Leser muß aber unbedingt vorher für sich einordnen, ob er dieser Art von Buch überhaupt etwas abgewinnen kann. Wenn man auf Splatter im Buchformat steht und es möglichst blutig, brutal und obszön will, dann wird mit Bighead perfekt bedient. Es ist voller Übertreibungen und man muß es mit Humor lesen. Genau für diese Zielgruppe vergebe ich die 5 Sterne. Mich hat das Buch hervorragend unterhalten. Wer dagegen Niveau sucht, eine Story, die spannend erzählt wird und die von ihren sympathischen Charakteren lebt, der sollte einen großen Bogen um das Buch machen. Für diese Art Leser ist es nicht gemacht. Zarte Seelen werden wahrscheinlich schockiert über die Geschehnisse im Buch sein und es angewidert zur Seite legen. Selbst wer es blutig mag, aber trotzdem Niveau erwartet, ist hier falsch. Bighead ist einfach nur eine Aneinanderreihung von möglichst kranken Fantasien.

Bighead mordet, er verstümmelt, er vergewaltigt und das alles mit einer Selbstverständlichkeit, als wenn es das Normalste der Welt wäre. Natürlich hat er nicht nur einen dicken Kopf, sondern auch einen monströsen Lümmel, mit denen er die Frauen kaputt macht. Gerade die sexuelle Gewalt ist im Buch sehr stark vertreten und wird allein deshalb für viele Menschen das Buch unlesbar machen.

Überraschenderweise finde ich die Story sogar sehr interessant. Natürlich dient sie vor allem dazu der Gewalt und Perversion ein Grundgerüst überzustülpen, aber ich hab schon bedeutend schlechtere Geschichten gelesen. Nur das Ende gefiel mir nicht. Es war zwar annehmbar, aber ich hätte mir gewünscht, dass nicht diese Richtung eingeschlagen wird. Ist natürlich Geschmackssache. Wenn aber eine Geschichte plötzlich ihren Ton ändert, den sie auf 95% der Seiten vorher gehalten hat, und doch sehr stark ins Fantastische abdriftet, dann finde ich das schade und es reißt mich ein wenig aus dem Lesevergnügen. Natürlich ist Bighead voller Übertreibungen. Wenn man sich mit diesen arrangieren kann, kann man die Geschichte aber als realistisch durchgehen lassen. Das funktioniert mit dem Ende leider nicht mehr. Trotzdem stört es mich nicht so sehr, dass ich deshalb einen ganzen Stern abziehe.
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