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Kundenrezensionen

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am 18. Februar 2010
Mit Peter Hogart hat Andreas Gruber eine Romanfigur erschaffen die, wenn man ihr im Alltag begegnen würde, nicht groß auffallen würde. Ein Single mittleren Alters der immer noch seiner letzten Beziehung nachhängt und akribisch sowie eigenbrötlerisch seinem Hobby nachgeht. Das diese Figur nicht als schrulliger Durchschnittsdetektiv im Geschehen untergeht, sondern die Sympatien der Leser erobert verdankt er den weiteren Eigenschaften die ihm der Autor zukommen läßt. Sein wiener Sturschädel und das damit verbunde unbeirrbare Weiterbeschreiten des eingeschlagenen Weges lassen ihn das Herz des Lesers gewinnen. Obwohl ihn seine Auftraggeber bereits "aufgegeben" haben und ihn vom Fall abziehen setzt er sich darüber hinweg um den Fall zu lösen und läßt seine neu gewonnenen Freunde nicht im Stich - das ist das Holz aus dem echte Helden gemacht sind.
Obwohl Schwarze Dame sein erster Thriller ist, verläßt Andreas Gruber die mysteriöse Seite des Lebens nicht. Auch in Schwarze Dame findet er im Golem wieder ein Thema mit einem mystischen Hintergrund. Wie in seinen bisherigen Büchern zeigt Andreas Gruber auch in Schwarze Dame sein Talent und Können im detailierten Beschreiben von Situationen und Szenen, sodass man sich mitten nach Prag versetzt fühlt. Würde seine Biographie nichts anderes sagen könnte man meinen, dass Andreas Gruber in Prag gelebt hat.
Alles in allem ein gelungenes Thrillerdebut ohne auf die "gruberschen" Elemente verzichten zu müssen - und das beste daran: spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
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am 3. Dezember 2015
Ich weiß nicht mehr mit welchem Buch von Andreas Gruber ich angefangen habe oder wie ich überhaupt auf ihn gekommen bin, aber nachdem ich das erste Buch verschlungen hatte war mir klar, daß ich ALLE lesen muß, die dieser brillante Autor geschrieben hat. Leider bin ich jetzt schon beim letzten für Kindle verfügbaren e-book angelangt (Der Judas-Schrein), und es fesselt mich so wie alle anderen zuvor. Und zum Glück gibt's ja bald ein neues Buch von Andreas Gruber, "Todesmärchen" erscheint aber erst am 15. August 2016, also noch 9 Monate Wartezeit bis dieses neue Kind geboren sein wird! ;o)
Schreib' schneller, Gruber! ;o)))
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am 13. April 2015
Das ist sicherlich nicht Andreas Grubers bestes Werk, jedoch konnte der Thriller einigermaßen gut unterhalten. Anfangs war die Geschichte noch recht zäh und benötigte einige Seiten um in Fahrt zu kommen, jedoch dann konnte die Story gut unterhalten. Die Hauptfiguren wurden ganz in Ordnung eingeführt und bekammen nach einiger Zeit ein klein wenig Charaktertiefe, jedoch fehlte mir bei den Figuren etwas, daß ich sagen könnte diese waren interessant und sehr gut gezeichnet.
Sehr gut gefallen hat es mir wie Andreas Gruber Prag beschrieb, da dies in mir ein wenig die Lust aufkommen ließ, einen Prag-Besuch zu unternehmen.
Alles in allem war dieser Thriller nicht schlecht, aber auch keine Meisterleistung, sondern guter Durchschnitt.
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am 4. Mai 2011
"Die Kajütenfenster waren dunkel, einzig das zugeklebte Bullauge der Kombüse leuchtete schwach. Seine Karte war an den Stellen zerfetzt, die die Leichenfundorte markierten. Die Lichtstrahlen fielen durch die Löcher und verloren sich über dem Wasser im Nebel. Es sah gespenstisch aus. Ivona ging im Boot auf und ab. Als ihr vorbeiwandernder Schatten die Karte für einen Moment verdunkelte, fiel kein Licht mehr durch die aufgerissenen Teile. Im nächsten Moment leuchteten die Löcher wieder grell auf. Hogart stockte der Atem, als er das Muster erkannte."

Peter Hogart übernimmt einen Auftrag einer Versicherungsagentur. Er sucht in Prag nach einer Kollegin, die dort wegen Versicherungsbetrug ermittelte. Doch sowohl sie, als auch die Unterlagen sind spurlos verschwunden. Die Art, wie Hogart seine Ermittlungen angeht, stoßen in Prag auf Ablehnung und schon bald hat er sich in eine gefährliche Situation hinein manövriert. Nur Ivona Markovic, Privatdetektivin, hält zu ihm. Und bald merken sie, dass ihre Fälle miteinander in Verbindung stehen...

Andreas Grubers Thriller "Schwarze Dame" ist spannungsgeladene, düstere und fesselnde Lektüre!
Grubers Schreibstil ist angenehm zu lesen und fesselt den Leser.
Die Idee zu seinem Thriller ist genial durchdacht und wunderbar ausgearbeitet.
So ein düsteres Buch, voller Hass, dass einem die dunkelsten Abgründe der menschlichen Gedanken offenbart, habe ich lange nicht mehr gelesen.
Der Autor baut Stück für Stück die Spannung auf, und er erhält diesen Spannungsbogen auch gekonnt aufrecht, bis hin zum großen Showdown!
Wortgewaltig und bildhaft beschreibt Andreas Gruber das dunkle Prag und seine Unterwelt.

Die Charaktere der Protagonisten sind brilliant ausgearbeitet und weisen einen enormen Facettenreichtum auf. Peter Hogart, der hartnäckige Privatermittler, wird dem Leser durch seine ausdauernde Art und seinen Gerechtigkeitssinn direkt sympathisch. Ivona ist in der gleichen Branche zu Hause wie Hogart, und trotz einiger Meinungsverschiedenheiten harmonieren die beiden sehr gut und schaffen es die grauenvolle Mordserie, die Prag erschüttert aufzuklären....
Auch die restlichen Protagonisten Ivonas Bruder, der Unterweltboss Greco, und auch Zajic und Micha hauchen dieser abgrundtief bösen Geschichte Leben ein.

Das Cover des Buches zeigt einen steinernen Löwenkopf auf einem schmiedeeisernem Gitter.

Wer sich traut einen Blick in die Abgründe des menschlichen Seins zu wagen, muss "Schwarze Dame" unbedingt lesen! Genial!
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am 6. Februar 2008
Knappe zwei Jahre ist es her, seit Andreas Gruber mit seinem Romandebüt "Der Judas-Schrein" für ungläubiges Staunen und heruntergeklappte Kinnladen gesorgt hat - und völlig zu Recht den Deutschen Phantastik-Preis 2006 für das beste Romandebüt einheimste. Mit einem beneidenswerten Gespür für Spannung und düstere Stimmung sowie einem makellosen Schreibstil versprach die Hommage an Altmeister H. P. Lovecraft, dass Grubers Leserschaft durchaus noch einiges von ihm erwarten konnte - oder nicht?

Doch anstelle eines weiteren Ausfluges in die dunkle Phantastik präsentiert Gruber mit "Schwarze Dame" einen lupenreinen Psycho-Thriller, der sich mit den Schattenseiten der menschlichen Psyche auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt des Romans steht der etwas verschroben und eigenbrötlerisch wirkende Wiener Privatermittler Peter Hogart, dessen neuester Fall ihn nach Prag entführt. Denn genau dort ist eine Kollegin spurlos verschwunden, nachdem sie einem Versicherungsschwindel auf der Spur gewesen ist.
Was sich nach möglicher Routine anhört, verwandelt sich jedoch schon sehr bald in eine Suche nach dem Täter einer bizarren Mordreihe. Gehörte Hogarts Kollegin möglicherweise auch zu dessen Opfern? Fragen über Fragen, denen Hogart gemeinsam mit der sympathischen Privatdetektivin Ivona Markovic nachgeht - nicht ahnend, das die beiden damit die Büchse der Pandora weit aufgerissen haben ...

Ein Thriller aus der "Goldenen Stadt": Das klingt nach Moldau, Karlsbrücke, Altstadt ... jeder Menge Flair eben - kann aber auch in den falschen Händen nach hinten losgehen. Nicht so aber bei Gruber, der den Leser versiert und selbstsicher durch bekannte Touristenattraktionen und verschlungene Hintergassen führt, ohne dabei unglaubwürdig oder oberlehrerhaft zu wirken. Offenbar kennt der Autor die Stadt sehr genau und dieser immense Vorteil schlägt sich auch auf "Schwarze Dame" nieder. Aber nicht nur damit kann der Österreicher punkten. Seine Pro- und Antagonisten sind sorgfältig durchdacht und haben glücklicherweise ebenso wenig mit den zuhauf auf den Markt geworfenen amerikanisiert-oberflächlichen Thrillern gemein wie die erstaunlich clevere, originelle Story, die stets mit neuen, ungeahnten Wendungen überraschen kann.

Was bleibt also unterm Strich? Sicherlich ein mehr als überzeugender Psycho-Thriller und der Beweis, dass Andreas Gruber auch dieses Genre hervorragend beherrscht. Man darf sich also schon mit Spannung auf die Fortsetzung "Die Engelsmühle" freuen, die für August 2008 angekündigt worden ist.
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am 26. Dezember 2011
Aufgrund der fast ausschließlich 5-Sterne-Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft. Es war nicht schlecht, war spannend und es macht neugierig auf Prag. Es hätte allerdings noch etwas tiefgründiger, verworrener und vor allem umfangreicher sein können. Einer Vorgängerrezension nach wird man als Leser ständig auf eine falsche Fährte geschick -, dem kann ich nicht zustimmen. Der Fall war nicht undurchsichter als die meisten anderen Krimis dieses Genres, finde ich. Ein spannendes Buch mit einer guten Geschichte, allerdings nicht so fesselnd, dass ich das Bedürfnis habe, mich sofort nach anderen Werken dieses Autors umzusehen.
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Der Wiener Privatermittler Peter Hogart soll in Prag seine vermisste Kollegin ausfindig machen, sie ermittelte in einem Fall eines Versicherungsbetrugs und verschwand spurlos.
Hogart begibt sich nach Prag und macht sich sofort unbeliebt und schon hat er Schäger am Hals.
Dabei lernt er die Privatdedektivin Ivona Markovic kennen.
Die beiden beginnen zusammen zu ermitteln und unversehens gerät Hogart in eine Mordserie die Prag erschüttert.
Dabei geraten die beiden mehr als einmal in Lebensgefahr.
Werden sie den Fall lösen können?

Der Einstieg gestaltete sich erstmal etwas langatmig. Wir lernen Peter Hogart etwas kennen und begleiten ihn nach Prag.
Zu ihm fand ich jedoch erst nach und nach Zugang, während er mir anfangs noch etwas suspekt war und ich nicht wusste, was ich von ihm halten sollte. Ist er mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen, dabei überzeugt vor allem sein Scharfsinn und sein gut ausgeprägtes Wesen.
Als er Ivona kennenlernte wurde es dann auch zunehmend spannender und meine Nerven spannten sich immer mehr an.
Ivona mochte ich gleich. man spürt einfach sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, aber sie hat auch einige Geheimnisse, die sie insgesamt sehr interessant machen.
Man löst den Fall quasi mit den beiden zusammen, was mir unheimlich gut gefallen hat.
Man folgt verschiedenen Spuren und ständig ergeben sich neue Perspektiven. Man stößt dabei in Gefilde vor, die man am besten nie betreten hätte.
Denn was sich dabei offenbart ist grausam, makaber und kaum zu glauben.
Es tauchen immer mehr Geheimnisse und Abgründe auf.
Dabei überraschen vor allem die beiden Ermittler mit ihrer tollen Teamarbeit und ihrem Scharfsinn.
Sie geben einfach das perfekte Team ab und verstehen sich dabei blind und ergänzen sich hervorragend.
Ziemlich schnell wird auch klar, das die Prager Mühlen der Bürokratie ziemlich langsam mahlen.
Denn wie sonst können die beiden zusammen so schnell Spuren finden, was die Polizei in Monaten nicht geschafft hat?
Sehr toll fand ich auch die Beschreibungen der Umgebungen von Prag, dadurch wird unweigerlich tiefer in die Geschichte hineingezogen und man kann sich alles viel besser vorstellen.
Im Laufe des Buches lernt man immer mehr Menschen kennen und ich muss sagen, manche von Ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Anderen dagegen bin ich mit Abscheu und Widerwillen begegnet.
Je weiter Hogart und Ivona graben umso mehr spitzt sich die Lage zu.
Man weiß nie wem man eigentlich vertrauen kann und es geht hier auch viel um Sein und Schein.
Dabei schafft es der Autor auch immer wieder überraschende Wendungen einzubauen und so im Leser Unglauben und Erschrecken auszulösen.
Hier kennen die Abgründe kein Erbarmen und das spürt man recht deutlich.
Man fiebert und zittert mit den Ermittlern unglaublich mit.
Da man aber die Taten nicht detailliert veranschulicht bekommt, ist es nicht sonderlich brutal gestaltet.
Es ist viel mehr so, daß die Spannung und die eigene Fantasie das Horroszenarium im Kopf auslösen.
Man wird hier immer mehr von Wut und Verzweiflung gepackt, die einfach unglaublich mitnimmt.
Als der Showdown begann wurde es noch mal ziemlich adrenalingeladen und die Emotionen kennen dabei keine Grenzen.
Der Abschluss ist gut gestaltet und ich bin nun ganz gespannt auf den nächsten Band.
Aber als ich die letzte Zeile gelesen habe, was es für mich auch irgendwie so, als würde ich Abschied von Freunden nehmen.
Die Charaktere sind sehr authentisch und klar gestaltet, so das man sich gut in sei hineinversetzen kann.
Die Handlung an sich ist gut durchdacht und die losen Fäden laufen immer mehr zusammen. Am Ende ergibt sich ein schlüssiges Bild.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Peter Hogart, was ihm spürbare Tiefe verleiht.
Man kann die Handlungen und Gedanken der Charaktere stets gut nachvollziehen.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, unweigerlich gerät man jedoch in einen Sog aus dem man nicht mehr herauskommt.
Der Schreibstil des Autors ist fließend und bildgewaltig, aber auch sehr fesselnd und intensiv.
Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch.
Das Buch ist bereits 2007 im Festa Verlag unter dem Namen "Die schwarze Dame" erschienen. Nun wurde es bei Goldmann nochmal neu herausgebracht.

Fazit:
Peters Hogarts erster Fall ist fesselnd, spannend und voller überraschender Wendungen, die es in sich haben.
Mich konnte Andreas Gruber mit diesem Werk vollkommen überzeugen.
Für alle Andreas Gruber Fans und Trhillerleser ein absolutes Muss.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.
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am 23. Juni 2015
Ich habe mit Spannung diesen Krimi gelesen. Auch wenn man streckenweise denkt, die Lösung zu kennen, wartet der Autor am Ende noch mit einer Überraschung auf. Auch die Idee für den Krimi fand ich gelungen und abseits der "üblichen" Serientätermotive und -vorgehensweisen neu aufgebaut.

Positiv fand ich auch, wie sympathisch die Protagonisten insbesondere die Privatdedektive Peter Hogart und Ivona beschrieben wurden. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und wurde neugierig gemacht, wie es mit den beiden Protagonisten im nächsten Fall eventuell weitergeht. Darüber hinaus hat der Autor die Stadt Prag atmosphärisch dicht beschrieben. Die Orte, die ich dort einmal besichtigt habe, stiegen durch seine Beschreibungen wieder zu 100 % in mir auf. Sehr gelungen, für den einen oder anderen mag es aber vielleicht zuviel des Guten sein. Für mich nicht.

Kleine Abstriche würde ich für die Wahrscheinlichkeit einiger Vorgehensweisen der Beiden sowie der Form der "Zusammenarbeit" mit der Polizei machen. Und manche Verbindung in die Unterwelt Prags vermag ich nicht zu urteilen, wie wahrscheinlich dies sein kann.

Fazit: Der Krimi ist zwar kein absoluter Pageturner und ich würde ihn nicht zu meinen "Top-Krimis" zählen. Aber insgesamt ein spannender, flüssig geschriebener Krimi mit sympathisch beschriebenen Protagonisten. Ein gelungenes Debüt, das mich veranlasst, weitere Krimis des Autors zu lesen. Daher von meiner Seite empfehlenswert.
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am 13. August 2012
Peter Hogart, freiberuflicher Versicherungsdetektiv, wird von einem Auftraggeber nach Prag gesandt ,um in einem vermeintlichen Betrug bei einem Brandschaden , sowie im Verschwinden einer Mitarbeiterin zu ermitteln. Kaum angekommen gerät er in den Strudel einer grauenvollen Mordserie.
Ein nachdenkliches Buch, das zwar vordergründig Schilderungen von blutrünstigen Morden liefert, für mich aber eine Liebeserklärung an Prag ist. Der zunächst thematisierte Versicherungsbetrug gerät rasch in den Hintergrund ,wird durch eine Mordserie abgelöst ,und kommt erst gegen Ende des Buches gelöst, zum Vorschein. Diesen Handlungsablauf halte ich für ein wenig erzwungen. Grubers Figuren sind zum Teil ansprechend ( so wie Hogart),z.T. aber auch sehr oberflächlich wie Ivona und Mischa (diesen beiden wurde bitter Unrecht getan).Der Roman liest sich flüssig ,ist spannend und hat alles was ein guter Krimi braucht. Besonders beeindruckt hat mich die liebevolle Beschreibung Prags, sie macht Lust auf einen Besuch.
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am 31. Januar 2013
Peter Hogart ist Privatermittler. Gleich zwei Aufträge warten darauf, von ihm gelöst zu werden. In Prag sind 13 wertvolle Bilder eines bekannten Künstlers verbrannt. Handelt es sich hierbei um Versicherungsbetrug? Und wo ist die Kollegin, die sich schon seit Wochen um den Fall kümmerte? Von Wien aus begibt er sich auf den Weg in die “Goldene Stadt”. Dort angekommen macht er sich mit seinen Fragen und Ermittlungen schnell unbeliebt. Schläger hängen ihm bald an den Fersen. Dabei lernt er Ivona kennen, diese ist selbst Privatdetektivin und untersucht gerade für den Botschaftsvorsitzenden mehrere bizarre Verstümmelungsmorde. Nachdem die Beiden nach gemeinsamen Nachforschungen selber fast zu Opfern werden und nur knapp dem Tod entrinnen können, erkennen sie: Es gibt zwischen den Fällen eine Verbindung.

Andreas Gruber wurde 1968 in Wien geboren und begann seine Schriftstellerkarriere im Jahr 2000 mit der Kurzgeschichtensammlung “Der fünfte Erzengel”. Damit erreichte er 2001 den vierten Platz beim Deutschen Phantastik Preis. 2007 startete er die Peter-Hogart-Reihe. Neben “Schwarze Dame” erschien bis jetzt der zweite Teil “Engelsmühle”.

Bis man sich in die Geschichte eingelesen hat, dauert es ein Weilchen. Ich brauchte viel Geduld und Zeit für dieses Buch. Es zieht sich alles ein wenig in die Länge, besonders zu Beginn wartet man regelrecht auf die ersten Highlights. Das Einzige, was mich zunächst weiterlesen ließ, war die wundervolle und ausführliche Beschreibung Prags. Der Autor geht bis in jede kleinste Einzelheit, oft werden einige Ansichten der Stadt sehr romantisch geschildert. “…Die Hotelschiffe…,wie Irrlichter trieben sie auf der Wasseroberfläche.” (S.49), “…eine feuchte, bleierne Nebelbank vom Fluss ans Ufer kroch…”(S.170). Ein Grund mehr für mich als Pragbegeisterter, wieder einmal hinzufahren und die Stadt vielleicht mit ganz anderen Augen zu betrachten. Das ist Andreas Gruber sehr gut gelungen.
Während des Lesens gewinnt die Geschichte endlich an Spannung. Die Hauptcharaktere werden von einem Hinweis geschickt zum nächsten geführt, natürlich sind hier die Nebendarsteller sehr wichtig. Obwohl die Polizei nicht begeistert ist von den eigenständigen Ermittlungen der Beiden, geben befreundete Kollegen Ivonas immer wieder Tipps hinter dem Rücken des Vorgesetzten. Oder der gefährliche Unterweltboss, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Sobald man sich eingelesen hatte und in den Bann gezogen wurde ist es reinstes Lesevergnügen, doch das fand leider erst bei den letzten 100 Seiten statt. Schade fand ich auch, dass man auf die verbrannten Gemälde erst im Epilog wieder aufmerksam gemacht wird. Sonst erscheinen sie im Buch kein weiteres Mal.

Trotz der fehlenden Spannung am Anfang und der etwas zähen Handlung, gefiel mir das Buch aber ganz gut. Um die Mordfälle zu lösen und Hogarts Kollegin zu finden, mussten Ivona und Peter Hogart viel Taktik aufbringen und viel recherchieren. Ich selber grübelte mit und versuchte ein Teil des Ermittlungsteams zu werden. Für jeden, der ein wenig Köpfchen beim Lesen anwenden möchte, ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Den zweiten Teil werde ich mir zum Vergleich zu Gemüte führen.
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