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am 20. März 2011
Lange war ich nun auf der Suche nach einer Möglichkeit in die Schriften des Altmeisters H. P. Lovecraft reinzuschnuppern. Bedauerlicherweise scheiterte das bis vor kurzem immer an meiner absoluten Ahnungslosigkeit, mit welchem Werk bzw. welcher Geschichtensammlung ich am besten anfangen sollte. Durch eine Schicksalswendung bin ich schließlich über die vielversprechenden, vom Festa Verlag zusammengestellten Gesammelten Werke gestolpert, wobei meine Wahl nach kurzer Zeit auf "Necronomicon" fiel.

Nach Lektüre des Buches bin ich erfreut darüber keinen Fehlkauf getätigt zu haben und zugleich überascht von Lovecrafts anprechenden Stil und reichen Wortschatz. Die enorm detaillierte Gestaltung der einzelnen Geschichten, die vielen Querverweise und wiederkehrenden Inhalte (Necronomicon; Die großen Alten; etc.) erinnern ein wenig an Stephen King und lassen vermuten, dass der Autor einen großen Einfluss auf Ihn hatte. Die Erzählungen an sich sind, bis auf "Berge des Wahnsinns", recht kompakt und allesamt äußerst abwechslungsreich. Zu Bemängeln wäre lediglich, dass sie fast alle ähnlich enden und somit schnell vorhersehbar werden. Bei "Berge des Wahnsinns" hingegen, das nahezu die Hälfte des Buches einnimmt, kann man die ausführlichen Beschreibungen und Erklärungen beinahe als Kritikpunkt auslegen, da die eigentliche Handlung dadurch immer wieder enorm ausgebremst wird. Nachfolgend eine subjektive Bewertung und kurze Einführung zu den einzelnen Geschichten:

Stadt ohne Namen ****

Obwohl er es besser weiß macht sich der Erzähler auf den Weg zur Stadt ohne Namen, von der jeder Andere aus gutem Grund fern bleibt. Zu später Stunde findet er einen unterirdischen Eingang, aber was ihn unter den Ruinen erwartet, hätte er sich nicht einmal zu Träumen gewagt.

Das Fest ***

An Weihnachten wird der Erzähler zu einem Familienfest eingeladen. Doch seine Verwandtschaft hat zur Feier dieses Tages seine ganz eigenen Bräuche.

Das gemiedene Haus *****

Ein seit Jahren leerstehendes Haus bietet Grund zu Sorge. Der Gesundheitszustand aller Menschen, die es bewohnen, verschlimmert sich innerhalb kürzester Zeit auf unnatürliche Weise. Ein Mann und sein Onkel wollen dem auf den Grund gehen und beschließen im gemiedenen Haus zu nächtigen.

In den Mauern von Eryx *****

In ferner Zukunft ist die Menschheit zur Energiegewinnung auf Kristalle angewiesen, die in reichen Mengen auf der Venus vorkommen. Leider werden diese von den echsenartigen Einwohnern des Planeten verehrt und mit Hilfe fremdartiger Schutzmechanismen gesichert. Schließlich tappt der Erzähler in eine ihrer Fallen und bemerkt, wie nah, aber auch wie fern der Ausweg sein kann.

Gefangen bei den Pharaonen ****

Ein Entfesselungskünstler erlebt, eingesperrt in den Katakomben einer Pyramide, die Aufführung seines Lebens.

Berge des Wahnsinns ****

Eine Antarktisexpedition macht bei einem bisher unerforschten Gebirge grauenvolle Entdeckungen.

Abgerundet wird das Ganze noch durch ein vom Schriftsteller verfasstes Gedicht, das als Original und in der deutschen Übersetzung vorliegt, ein "In Memoriam" von Hazel Heald, der seinen (kurz geratenen) Standpunkt zur Person Lovecraft nach dessen Tod wiedergibt und noch ein von ihm selbst verfasster Text, der sich auf seine Ansichten zu Katzen, Hunden, deren Unterschiede und Halter bezieht und in heutigen Zeiten bei den meisten Lesern wohl nur ein verständnisloses Kopfschütteln herbeiführen wird.

Das Buch selbst ist gebunden, verfügt über dicke Seiten, ein Lesebändchen, einen stabilen Schutzumschlag und ist sonst ebenfalls hochwertig verarbeitet. Rechtschreib- und Tippfehler halten sich in Grenzen und stören den Lesefluss nicht. Gleiches gilt für die neue Übersetzung, die sich sehr gut lesen lässt. Dennoch wirkt der Preis doch etwas hoch gegriffen. Trotzdem werde ich mir, in Erwartung weiterer, spannender Geschichten, den nächsten Band ebenfalls zulegen, da mich der Inhalt überzeugt hat.
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am 5. Februar 2008
Edgar Allan Poe ging einst bei seinem Aufenthalt in Providence an dem Haus vorbei, das die Hauptrolle in "Das gemiedene Haus" innehat. Es wird von den Menschen vor Ort gemieden, da es eine unerklärlich hohe Anzahl an Tod und Wahnsinn in ihm gab. Ein Mann erforscht immer weiter die Geheimnisse des Gebäudes, um am Ende seine Neugier befriedigt zu bekommen. Doch wollte er das wirklich wissen ...
Die Geschichte hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits wird sehr gut ein unheimliches Flair entwickelt, andererseits sind die vielen Details etwas ermüdend zu lesen. Die Lösung des Problems ist dann angesichts des jahrhundertelangen Grauens arg einfach geraten.

Einen für ihn völlig untypischen Plot beziehungsweise Schauplatz liefert Lovecraft in der Erzählung "In den Mauern von Eryx" ab, die er zusammen mit Kenneth Sterling verfasste. Hier entführt er den Leser auf den Planeten Venus, auf dem in ferner Zukunft die Menschen nach Kristallen schürfen, welche zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Dummerweise leben auf der Venus Echsenwesen und diese verehren die Kristalle kultisch. Doch das entpuppt sich als kleinstes Problem für den Protagonisten, der die Geschehnisse in seinem Tagebuch festhält, denn er findet einen Ort, der ihn im wahrsten Sinne des Wortes aufhält ...
Horror sucht man in dieser Science-Fiction-Geschichte vergebens. Lovecraft entwickelt viele gute Ideen, was vergessen macht, dass die Venus nach heutigem Wissensstand völlig verkehrt dargestellt wird. Ein Kritikpunkt ist aber, dass die Geschichte etwas zäh zu lesen ist. Kolonisierung und menschliche Überheblichkeit sind auch Themen, wobei hier Lovecraft eine für ihn eher ungewohnte Einstellung einnimmt. Wer Lovecraft abseits seiner Horror-Geschichten kennenlernen möchte, kommt an dieser Geschichte eh nicht vorbei.

Etwas ungewöhnlich geht es weiter, denn "Gefangen bei den Pharaonen" schrieb Lovecraft als Ghostwriter für Harry Houdini. Der weltberühmte Entfesselungskünstler selbst wird in dieser Geschichte auf einer Ägyptenreise von ihm übel gesinnten Arabern in eine Falle gelockt und in einen wirklich tiefen Schacht abgeseilt. Houdini selbst weiß nachträglich nicht mehr, was wirklich geschehen ist oder nur Einbildung war. Denn was er dort unten zu sehen bekam, darf einfach nicht existieren ...
Eine Geschichte, die dem Rezensenten beim erneuten Lesen besser gefiel als beim ersten Mal und das nicht nur wegen dessen Vorliebe für das Auftreten historischer Persönlichkeiten. Eine Geschichte, die viel mit düsteren Andeutungen arbeitet und kleine Schwächen hat, trotzdem aber lesenswert ist.

Die letzte Geschichte ist dann auch die längste, denn der geneigte Leser darf sich an "Berge des Wahnsinns" erfreuen. Ein Team der Miskatonic-Universität unternimmt eine Forschungsreise in die Antarktis und stößt dort auf nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unmögliche Fossilien. Doch schon bald gibt es die ersten Toten und dann stoßen zwei der Wissenschaftler auf eine wahrhaft uralte Stadt, deren Geheimnisse unglaublich sind ...
Dass die Geschichte in einem bewusst wissenschaftlichen Duktus gehalten ist, kann ihr als Vor- wie Nachteil ausgelegt werden. Auch dadurch kommt sie etwas schwer in Gang und der Leser erfährt bei Weitem nicht alles, was ihn interessiert. Aber sie ist für viele Fans eine der wichtigsten und besten Geschichten des Großmeisters des Horrors, die jeder Lovecraft-Fan gelesen haben sollte.

Die Bonusmaterialien sind von unterschiedlichem Wert. Die "Geschichte des Necronomicons" ist eine praktische Übersicht über die diversen Auflagen des von Lovecraft erfundenen Mythos-Buches, mehr auch nicht. Mit Katzen und Hunde" folgt ein Text, der zwar für Katzenfreunde recht amüsant zu lesen ist, aber auch völkisch-rassistische und anti-humanitäre Ansichten aufweist. Überhaupt ein völlig subjektiver Text, der Hunde sowie deren Besitzer diskreditiert. Das kurze Gedicht "Für Klarkash-Ton, Lord of Averoigne", das Clark Ashton Smith gewidmet ist, soll hier einfach als Geschmackssache bezeichnet werden, löblich aber, dass auch das englische Original abgedruckt ist. Leider sehr kurz sind dann die Erinnerungen an Lovecraft von Hazel Heald, auch hier zeigt sich ein differenzierteres Bild der Persönlichkeit Lovecrafts abseits des gepflegten Klischees vom Einsiedler von Providence.

Es muss hier eingestanden werden, dass die Qualität der Übersetzung aus dem Englischen mangels Vorliegen der Originaltexte nicht bewertet werden kann, aber der deutsche Text ist angenehm lesbar. Es ist aber mutig vom neuen Übersetzer A. F. Fischer, dass er den Klassiker Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt neu mit Es ist nicht tot, was ewig liegt, und in fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt übersetzt. Das Bonusmaterial wurde von Malte S. Sembten übersetzt. Erfreulicherweise ist die Arbeit des Lektorats im vorliegenden Band wesentlich sorgfältiger geraten als im ersten Band.

Der vorliegende Band ist ein schön gemachtes Hardcover in edler Aufmachung mit Schutzumschlag und Lesebändchen, das eine interessante Auswahl von Geschichten des Großen Alten der Horrorliteratur beinhaltet. Leider weisen viele der Geschichten Schwächen auf, sind andererseits aber auch leicht zu lesen. Für den Erstkontakt mit Lovecraft ist "Necronomicon" trotzdem nur eingeschränkt empfehlenswert, die Fans und Sammler können sich aber über eine gute Verstärkung für ihre Sammlung freuen.
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am 9. Januar 2014
Eine sehr gute, umfangreiche Sammlung. H.P. Lovecrafts Werke wurden sehr passend übersetzt und lassen eine Stimmung aufkommen, die endlich einmal wieder gruselt. Schade: am Ende jeder Geschichte stehen die Namen der Übersetzer, obwohl diese bereits zu Beginn des Buches aufgeführt wurden. Gerade bei Geschichten in Lovecrafts Stil, die häufig ein verstörendes, offenes Ende haben, dass durch die eigene Fanatasie weitergesponnen und noch gruseliger wird, stört das "Aus dem Amerikanischen von Andreas Diesel und Frank Festa" doch sehr und nimmt einen großen Teil dieser Stimmung.

Alles in allem aber ein lohnenswerter Kauf.
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am 4. März 2014
Für jeden empfehlenswert, der gerne spannende, nicht langweilig werdende, abwechslungsreiche und ebenso kunstvolle Literatur lesen möchte. Mich persönlich hat jede einzelne Kurzgeschichte sehr stark gefesselt und ebenso fasziniert. Lovecraft ist schlichtweg klasse!!!
Demnächst werde ich mir auch noch weitere seiner Werke beschaffen und genießen :D
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am 31. Mai 2015
Die Kurzgeschichten sind sowohl in der Länge als auch von der Qualität sehr unterschiedlich.

Einige sind sehr vorhersehbar, andere nicht. Wenn man HP Lovecroft mag, dann wird man hier für jeden Geschmack etwas finden. Empfehlenswert, auch sprachlich gut und sehr phantasievoll sowie ausführlich geschrieben.
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am 16. September 2009
Ich hab nicht bereut, dass ich das Buch gekauft hab. Lovecraft ist zwar nicht für jeden leicht zu verstehen, aber wer sich die Zeit nimmt, der wird feststellen, dass sie nicht verschwendet war.
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am 30. April 2012
Lovecraft ist etwas für Liebhaber. Eher ein verkannter Mann. Sehr imaginativ, rätselhaft und tiefsinnig. Durchaus anspruchsvoll zu lesen. Wesentliche Hinweise bleiben Hinweise und Konkretes bleibt unausgesprochen. Alleine schon die verschiedentlichen Hinweise auf N. Roerich lassen aufhorchen.
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am 22. Juni 2009
Ich hab mir das Buch vor ein paar Wochen gekauft. Es wirklich empfelenswert. Besonders "Berge des Wahnsinns" die beste Geschichte
die H.P. je geschrieben hat.
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