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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2011
Mit Ozzy selbst hat der Autor von Sabbath Bloody Sabbath 1968-2011 nicht gesprochen, dafür aber mit den restlichen Bandmitgliedern so wie zahlreichen weiteren Zeitzeugen, etwa Musiker von Slayer, Motörhead, Slipknot u.v.a.

Der Autor arbeitet Jahr für Jahr die Geschichte der Band ab. Es wird erfreulicherweise viel über die Musik geschrieben und nicht nur über die Skandale des Frontmanns Ozzy. Verglichen mit der Led Zeppelin Biographie Hammer of the gods hat mich der Stil dieses Buches stellenweise gelangweilt. Zu lang, zu trocken. Aber zweifellos eine Fundgrube. Das Abwatschen von Fred Durst, Iron Maiden und Billy Corgan (dessen Band der Autor fälschlicherweise Smashing Pumpkin nennt) wirken ziemlich kindisch. Das der Autor behauptet The number of the beast sei das zweite Album von Iron Maiden wird wohl kaum ein Flüchtigkeitsfehler gewesen sein. Es ist ihr drittes Album, sowas ist Heavy Metal Basiswissen! Vielleicht wäre es besser gewesen statt die gesamte Karriere von Black Sabbath bis 2011 zu erzählen lieber mehr Augenmerk auf die wesentlichen Jahre der Musiker zu konzentrieren. Spannend ist es schon, was es über die Songs der ersten Alben zu erfahren gibt, das Tony Iommi erst durch einen tragischen Unfall bei der Arbeit in einer Metallpresse seine Finger irreparabel beschädigte und deshalb gezwungen war seinen ganz eigenen Gitarrenstil zu finden. Nett sind die Worte zum angeblichen Satanismus der Band: sie wollten die Stimmung von Horrorfilmen auf die Musik übertragen, Musik zum Fürchten schreiben, mehr nicht. Alles andere waren überglückliche Hippies, aber in den Arbeitersiedlungen von Birmingham waren die Jungs eben nicht happy, sondern arm und frustriert und brauchten ihre eigene, aggressive Musik, um den Frust abzulassen. Auch spannend wie sehr Punk und die neuen Metal Bands wie Iron Maiden Black Sabbath zu schaffen machten, vom Ruhm und Geld dekadent und starr geworden, vom Management übervorteilt und letztlich so zerstritten, daß Ozzy die Band verließ und zu den Wurzeln zurückkehren wollte und durch Ronnie James Dio ersetzt wurde (der 1982 zur Band kam und den Teufelshörner-Gruß in der Metal-Szene einführte, so Joel McIver). Es folgten lange Jahre, in denen Sabbath diverse Sänger ausprobierten, Ozzy erfolgreicher und die Band um Iommi zunehmend erfolgloser wurde.

Amüsant und mir vor diesem Buch noch nicht bekannt: Ozzy ist auf einem Song zusammen mit Madonna zu hören (bei einer späteren Version wurde sie von Kim Basinger ersetzt). Die Stonehenge-Szene aus Spinal Tap wurde von Black Sabbath inspiriert, auch hier wurden Maßeinheiten verwechselt, bei Sabbath allerdings wurde die geplante Bühnendeko deshalb viel zu groß (und irre teuer).

Waren nun Black Sabbath die erste Heavy Metal Band? Welche anderen Bands haben sie beeinflusst? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch behandelt. Erschöpfend.

438 Seiten, Softcover, s/w-Fotos, Übersetzung: Simone Blass, Extras: Diskografie, Register, Bosworth 2011
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am 17. April 2012
Prinzipiell ist dies ein sehr gutes Buch über BS, das mit Details aufwartet, die ich selbst als alter Fan z.T. nicht kannte oder die mir so nicht bewusst waren, z.B. macht der Autor noch mal besonders deutlich, wie wichtig Bassist Geezer Butler mit seinen Texten und Ideen für die Entwicklung und das Image der Band war und damit auch für die Entwicklung von Heavy, Doom und Black Metal.

Der Autor hat Interviews mit ca. tausend Leuten geführt und bemüht zig Quellen. Stellenweise wird er aber sehr subjektiv, z.B. was die Bewertung einzelner Alben betrifft, und anderenorts unterlaufen ihm Fehler, wenn er z.B. Evil Woman eine Originalkomposition nennt, es ist eine Coverversion. Vielleicht hat er es mit Wicked World verwechselt.

Die Auswahl der Bilder hätte etwas origineller sein können. Spannend fand ich noch die Geschichten über Sharon Osbourne und dass sie es war, die das Ozzfest erfunden hat. Ohne sie wäre Ozzy wahrscheinlich schon lange weg vom Fenster, wenn er sich damals nach der Trennung nicht sogar gleich abgeschossen hätte, die Doku-Soap wäre ihm dann aber zumindest auch erspart geblieben.

Was ich auch noch nicht wusste, sind die Querelen bezüglich der Rechte am Namen BS. Hätte nicht gedacht, dass die Osbournes es sich so lange gefallen lassen, was Iommi da abgezogen hat, von Butler und Ward mal ganz abgesehen. Ozzy wird wie so oft als charmanter Irrer dargestellt, es gibt aber auch etliche Hinweise darauf, dass er ziemlich unangenehm sein konnte. So hat er z.B. Bob Daisley und Lee Kerslake, die maßgeblich an frühen Ozzy-Alben beteiligt waren, erbärmlich abgezockt und um ihre Credits betrogen. Sie mussten sich jahrzehntelang juristisch mit ihm rumstreiten. Überhaupt scheint er in kreativer Hinsicht ein Vampir gewesen zu sein, der vom Input ständig neuer Musiker lebte und deren Songs dann schon mal als seine ausgab. Bei den Gitarristen ist das ja hinlänglich bekannt, aber auch Bob Daisley hat kreativ enorm zu den frühen Alben beigetragen, er scheint mit den jeweiligen Gitarristen eine ähnlich produktive Zusammenarbeit eingegangen zu sein wie Butler mit Iommi. Geezer beschwert sich an einer Stelle, dass Ozzy gegen Ende der Original-Sabbath immer öfter was an den Texten auszusetzen hatte, ohne aber selbst aktiv zu werden.
So entsteht von Ozzy das doch etwas unsympathische Bild eines Charismatikers, der nur durch seine geschäftstüchtige Frau und die kreativen Mitmusiker künstlerisch überleben konnte.

Ach ja, ich hab die (deutlich günstigere) englische Version gelesen, vielleicht wurden einige Fehler in der Übersetzung behoben. Ein Index wäre noch sehr schön gewesen, so ist es manchmal doch schwer, bestimmte Stellen (wieder)zu finden, z.B. hab ich immer noch nicht rausbekommen, was nun Geddy Lee zu BS gesagt hat, er wird unter den Interviewpartnern zumindest angegeben.
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am 29. Dezember 2012
Das Buch liest sich leicht und man/frau braucht auch kein großer Metal Fan zu sein um schnell einen Einstieg in das Buch zu finden. Sehr gut gefallen die Hintergründe die Bill Ward, Tony Iommi, Geezer Butler und Ozzy Osbourne zu ihrer Musik bringen. Das soziale Umfeld wird explizit nicht ausgeklammert wie leider sooft. Auch dass es sich um eine nicht autorisierte Biografie handelt ist kein Fehler. Ganz im Gegenteil, wie auch der Autor erwähnt gibt es dadurch die Möglichkeit auch auf Details einzugehen, die vielleicht von der Band oder Band-Mitgliedern nicht so gern gesehen werden. Auch das Register tut einen guten Dienst, gerade dann wenn so viele Zeitzeug/innen und Musik-Kolleg/innen zu Wort kommen. Insofern überzeugt Joel McIvers Buch.

Wer sich für billgen, platten Tratsch interessiert, ist bei diesem gut recherchierten Buch fehl am Platz. Der Autor bleibt immer beim Thema und stellt die Musik und erst in diesem Zusammenhang die Personen in den Vordergrund. Black Sabbath spaltete nicht nur die Musikbranche, sondern auch die eigene Fan-Gemeinde bis heute. Für die meisten zählt nur die Originalbesetzung, für manche jedoch auch die Zeit nach Ozzy. Und das ist vielleicht die einzige Schwachstelle in dem Buch. Joel McIver bleibt ganz klar bei der Originalbesetzung. Während die Jahre nach Ozzy nur sehr schnell abgehandelt werden und die neuen Besetzungsmitglieder nur kurz vorgestellt werden, ist gut 1/3 des Buches den immer wiederkehrenden Reunionen gewidmet. Ich hätte mir auch eine etwas ausführlichere Vorstellung und Einführung der anderen Sabbath-Besetzungen gewünscht. Für mich, der auch die Dio und Tony Martin Ära schätzt und weniger Wert auf die x-te Reunion legt, bekommt das Buch gegen Ende hin Längen.

Fazit: Prädikat - lesenswert!
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am 30. November 2016
Interessantes Buch über eine legendäre Band!
Mit vielen Einblicken in den Bandalltag und das Leben der Mitglieder!
Gut zu lesen
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am 27. Januar 2015
Für einen geringen Preis erhält man eine scheinbar endlose Biografie. Es enthält viele Einzelheiten und die Übersetzung ist gut, aber manchmal etwas schwer zu verstehen.
für unter 5 € viel Biografie und eine packende ''Geschichte''
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am 26. März 2016
Jemand der sich für die Band interessiert sollte sich dieses Buch zulegen. Steht viel darin und auch interessantes über die Band.
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am 24. November 2015
Dieses Buch war sehr spannend und informativ. Ich kann es nur jedem weiter empfehlen. Einfach nur super toll viel Spaß
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