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Kundenrezensionen

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am 31. August 2010
Das Buch von Martin Kaufhold behandelt auf etwa 170 Seiten die Geschichte der Kreuzzugszeit vom Zeitalter des Investiturstreits bis zum Fall Konstantinopels. Dabei widmet sich Kaufhold vor allem den Ursachen und Zeitumständen, die jener Epoche voraus gehen. Daneben werden auch schwierige Forschungsfragen angesprochen, wie beispielsweise die Frage nach einer Definition des Begriffs oder nach einer adäquaten Beurteilung des Falls von Jerusalems. Dass der Autor in manchen Punkten etwas weiter in die Zeit vor dem ersten Kreuzzug zurückgeht, halte ich persönlich für sinnvoll um das Phänomen 'Kreuzzug' als solches besser verstehen zu können. Sprachlich lässt sich das Buch m.E. sehr gut lesen.
Einen möglichen Kritikpunkt könnte man darin sehen, dass einzelne wichtige Stationen innerhalb dieser langen Zeitspanne etwas kurz dargestellt werden (etwa die Eroberung Konstantinopels). Dies lässt sich aber mit dem Länge der Kreuzzugszeit und dem Ziel des Buches rechtfertigen, Überblick und Verständnis über die Zeit zu geben. Hierfür wäre eine zu detaillierte Behandlung der Ereignisgeschichte nicht sinnvoll.

Insgesamt gesehen liefert das Buch einen sehr gelungenen Einstieg in ein sehr spannendes Thema und ist sowohl für den Laien als auch dem Mann vom Fach empfehlenswert. Der Preis ist überaus fair, vor allem wenn man bedenkt, wie teuer Fachbücher sein können.
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am 6. Mai 2016
Bisher kannte ich nur die nackten Geschichtszahlen zu den Kreuzzügen, dieses Buch beleuchtet die gesellschaftlichen Hintergründe in historischem Kontext.
Vieles, was heute völlig unverständlich erscheint war damals normal, dazu zählte beispielsweise Unfrieden im Lande, kämpferisch nicht ausgelastete Rittersöhne waren unterwegs. Die wurden dann gegen "die Heiden" geschickt, wo sie religionskonform wüten konnten und dabei sogar noch etwas für ihr Seelenheil tun.
Religiöse Begeisterung, Kampfeswille, motivationsmäßig in den Hintergrund gestellte Beutegier, das war eine Mischung.

Grausamkeiten mit Auslöschung kompletter Stadtbevölkerungen waren damals wohl normal.

Später wandelte sich die Motivation hin zu wirtschaftlichen Interessen, auch waren finanzielle Leistungen zum Ablass der Sünden möglich, wenn sie den Kreuzzug eben so unterstützten, Geld war knapp.

Ganz zum Schluss verkamen die Kreuzzüge zu reinen Machtinstrumenten, zur Entsorgung notorischer Raufbolde waren die inzwischen wohl auch nicht mehr nötig, es hatte einen gesellschaftlichen Wandel gegeben.

Besonders aufgefallen ist mir im Vergleich zur Gegenwart, dass auch heute noch mit ungebrochenem Sendungsbewusstein versucht wird, eigene Werte anderen überzustülpen, durchaus mit hohem Blutzoll.
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am 13. August 2011
Bevor ich dieses Buch las, war meine Kenntnis von den Kreuzzügen begrenzt, abgesehen davon, dass ich die Namen wie Richard den Löwenherzen, Saladin, den Papst Urban II. und die Begriffen wie Franken und Sarazenen kenne. Dank dem Autor, Martin Kaufhold, kenne ich nun, wer Bernhard von Clairvaux war, und weiß, dass der dritte Kreuzzug nicht der einzige Feldzug auf dem Heiligen Land war, der verdiente, darüber zu sprechen.

Der Autor erwähnt kurz am Anfang seines Buches, wie die Situation im Abendland vor 1095 war, d.h. was das Ritertum bedeutete, wie die Reform der Kirche im 11. Jh. stattfand usw. Dann beginnt das wahre Thema des Buches, mit dem Aufruf zum ersten Kreuzzug vom Papst Urban II. Der erste Kreuzzug ist der umfangreichst behandelte Kreuzzug vom Autor, der sowohl den Beginn, als auch die Konsequenzen des Zuges aufschlussreich erklärt. Nach dem Fehlschlag vom zweiten Kreuzzug kommt der Berühmteste, der Dritte: Kreuzzug der Königen. Das Buch präsentiert chronologisch die übrigen Kreuzzügen, aber leider nicht auf vorige Weise. Ich wünschte, dass der Autor die anderen Kreuzzügen detaillierter erzählt hätte, genauso wie er den ersten Kreuzzug behandelte. Diesen Mangel zeichnet sich besonders im Kapitel des vierten Kreuzzuges, "Plünderüng Konstantinopels von den Kreuzfahrern", aus. Aber denke ich, dass ich nicht recht habe, diesen Mangel zu kritisieren, seitdem das Buch den Zweck hat, über die Kreuzzüge einen Überblick zu geben.

Am Ende gibt uns der Autor Bilanzen über die Wandlungen im Okzident, nachdem er vom letzten Kreuzzug erzählt hat.

In Kurzen Worten empfehle ich das Buch jedem, der sich über ein der wichtigsten Ereignissen unserer Weltgeschichte informieren wollen. Die Kreuzzug-Mentalität ist schon tot, aber ihre Spuren immer noch fühlbar und die Geschichte unseres Abendlandes zu wissen ist erforderlich.
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am 4. März 2016
Das Buch gibt eine gute Übersicht über die Geschichte der Kreuzzüge. Allgemein wird nur pauschal über die "Kreuzzüge" geredet., ohne Einzelheiten und Genauigkeiten zu wissen. Hier lernt man gut die Ursachen und Verläufe dieser Epochen kennen. Auch erfährt man die unterschiedlichen Kreuzzüge und ihre Ursachen kennen. Für mich ist das Buch eine große Hilfe.
Weiter empfehlen kann ich das Buch nur den Interessierten, denen aber gerne.
Dieter Meißner
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am 18. Februar 2011
Ich habe dieses Buch gelesen und war davor absoluter Laie im Themenfeld "Kreuzzug". Insofern kann ich das Buch fachlich nicht beurteilen. Allgemein hat mir aber gefallen, dass der Autor versucht, ein Bild Gesellschaftsbild der Zeit zu entwerfen, damit man die Zusammenhänge von weltlicher und kirchlicher Macht und deren Einfluss auf das öffentliche Leben verstehen kann.
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am 18. Januar 2013
Nicht nur die Ereignisse der Kreuzzüge an sich werden beschrieben, sondern auch die damaligen Machtverhältnisse, das soziale sowie moralische Umfeld im christlichen Westeuropa.
Insgesamt überzeugend.
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am 25. Juli 2015
Die eigentliche Kreuzzüge werden nur kurz abgehandelt, dafür für meinen Geschmack zuviel Gewicht auf dem zeitlichen Umfeld. Offensichtlich ist es beim diesem Konzept der "schmalen Bücher" kaum möglich richtig auf das Thema einzugehen.
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am 10. November 2014
Der Autor ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Augsburg, was eine fundierte Wissen sorgt. Aber nicht für Fachchinesisch sondern für Unterhaltene Geschichtsdaten.
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am 8. März 2014
Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und sinnvoll aufgebaut. Der Autor vergräbt sich nicht hinter Fachbegriffen, sondern bringt auf den Punkt, was der Leser erfahren möchte.
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am 8. Dezember 2013
Es sollte doch genügen wenn ich Sterne vergebe, das ist langsam lästig immer diese Rezessionen zu schreiben.

Amazon das finde ich nicht gut. wenn ich zufrieden bin vergebe ich Sterne mehr nicht. und wenn ich was kaufe richte ich mich nach den Sternen und nicht an dem Geschreibe.
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