flip flip Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
25
4,1 von 5 Sternen
Die wichtigsten Wirtschaftsdenker (marixwissen)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:6,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. Juli 2013
Das Buch enthält kurze Porträts von 60 Wirtschaftsdenkern, die mit ihren Beiträgen das ökonomische Gedankenspektrum und damit auch die Wirtschafts- und Finanzpolitik geprägt haben. Die Auswahl ist ausgewogen und zeigt sowohl die Entwicklung als auch das breite Spektrum der ökonomischen Erkenntnisse, deren Gemeinsamkeiten und Differenzen. Im Schnitt umfasst jedes Porträt 4 bis 5 Seiten, diese enthalten die Eckdaten aus dem Leben des jeweiligen Ökonomen, beschreibt das politisch-gesellschaftliche Umfeld sowie die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeit.

Um sich einen tiefer gehenden Einblick zu verschaffen, sind die einzelnen Beiträge zu kurz. Dafür hätte man die Anzahl der Porträts reduzieren müssen und so Platz für eine umfangreichere Darstellung gehabt. Die großzügige Auswahl bietet aber dafür die Möglichkeit, den einen oder anderen unbekannten Ökonomen zu entdecken, deren Arbeiten bisher noch nicht so geläufig sind, weil sie nicht die Meinung des Mainstreams vertreten und daher selten erwähnt und zitiert werden.

Für 5 Euro kann man hier wirklich nichts falsch machen. Der Leser erhält für sein Geld einen kurzen, aber auch kompetenten und ausgewogenen Überblick über die Protagonisten des ökonomischen Denkens und kann dabei noch die eine oder andere abweichende, aber dennoch oder gerade deshalb interessante Sichtweise kennenlernen. Dafür gibt es fünf Sterne, auch weil Preis und Leistung einfach stimmen.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2016
Gut, bei diesem Preis kann man wohl nicht allzuviel erwarten. Die Lebensgeschichten der Ökonomen sind ja noch ganz interessant zu lesen (einiges bei N. Piper abgeschrieben); aber welchen Nutzen haben die, wenn der Leser nicht hinreichend über die Ideen und Theorien der Ökonomen informiert wird? Als Student ist man besser beraten, gleich etwas mehr Geld auszugeben und dafür dann aber etwas mehr "Tiefgang" zu lesen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2017
Vera Linß behandelt hier auf gut 250 Seiten 60 Wirtschaftsdenker, da bleibt natürlich nicht viel Raum für jeden einzelnen. Entsprechend handelt es sich um sehr gestraffte biographische Abrisse mit theoretischen Einordnungen im Schubladenverfahren: Man ordnet einfach jeden Vertreter einem Schlagwort zu, das gerne auf "-ismus" enden darf. Da ist in einigen Fällen Wikipedia ausführlicher, woran sich Linß zumindest stilistisch offenbar orientiert hat.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2010
Ein ausgezeichneter kleiner Band, in dem die bedeutendsten Ökonomen in kompakter aber gleichzeitig sehr zugänglicher Weise dargestellt werden. Dabei spannt sich der Bogen von den Anfängen bei Aristoteles über den ersten Proponenten der klassischen Nationalökonomie Adam Smith und weiter über Karl Marx bis hin zu zeitgenössischen Experten dieses Wissensschaftszweiges.
Die Ausführungen zu den einzelnen Persönlichkeiten erweisen sich als sehr gut ausgewogen zwischen der Darstellung der biographischen Hintergründe und dem jeweiligen kurzen Abriss der vertretenen Lehrmeinung.
Insgesamt ein außerordentlich empfehlenswertes Buch.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2013
Ein kompetent geschriebener Katalog mit Charakterisierungen von 60 Ökonomen, insbesondere aus Deutschland und den USA. Als Einführung und zum Nachschlagen geeignet.

Die Beiträge sind chronologisch geordnet und jeweils 3-4 Seiten lang. Das Buch ist gegliedert in die Kapitel Anfänge (Aristoteles, Thomas von Aquin usw.), Klassiker (Adam Smith usw.), Neoklassiker, Deutsche Schulen, Kritiker (Karl Marx, Sivio Gesell usw.), Russische Ökonomen, Keynes, Neoliberale und Weiterentwicklungen. Die Zusammenfassungen der Lebenswerke sind durchweg von herausragender Qualität, undogmatisch und fachlich fundiert.

Unpassend finde ich die Aufnahme von Heinrich Freiherr von Stackelberg in das Verzeichnis. Dieses Mitglied der Waffen-SS war schon 1931 in die NSDAP eingetreten und bei der sich abzeichnenden militärischen Niederlage in das Spanien von General Franco geflüchtet. Dem ein "ungeklärtes Verhältnis zum Nationalsozialismus" zu bescheinigen und zu behaupten, er sei "kein Vertreter der Naziideologie" gewesen (S. 105), ist eine grobe Verharmlosung. Das ist aber der einzige Fehlgriff in diesem Buch.

Die Auswahl der Wirtschaftler orientiert sich im 19. Jahrhundert an deutschen Professoren und im 20. Jahrhundert an US-Amerikanern mit Wirtschafts"nobel"preis (korrekt der von der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestiftete Preis für Wirtschaftswissenschaften). Ökonomen aus China, Indien, Korea, Japan, Afrika oder Lateinamerika werden nicht erwähnt - gibt es dort keine? Statt Provinzprofessoren wie Eugen Böhm Ritter von Bawerk hätten etwa Jürgen Kuczynski oder Joseph E. Stiglitz Erwähnung finden können. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, es liefert spannende Einblicke in das Leben und Denken auch von weniger bekannten Theoretikern wie etwa Thorstein Bunde Veblen. Von daher trotz der Auswahl, über die man wohl immer streiten kann, ein Gewinn.

Eine kritische Distanz zum Fach, dessen Vertreter meist die herrschenden Verhältnisse schönreden, ist jedoch nicht zu erkennen. Die Ideologie eines Milton Friedman etwa dürfte für etliche Tote verantwortlich sein, wie Jean Ziegler in Wir lassen sie verhungern -: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt erklärt. So gilt noch immer, was Kurt Tucholsky 1931 geschrieben hat: "Dass der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist… Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andre werde gepumptes Geld zurückzahlen. Tut er das nicht, so erfolgt eine sog. ›Stützungsaktion‹, bei der alle, bis auf den Staat, gut verdienen. Solche Pleite erkennt man daran, dass die Bevölkerung aufgefordert wird, Vertrauen zu haben. Weiter hat sie ja dann auch meist nichts mehr."
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2013
Man darf selbstverständlich nicht vertiefendes Wissen erwarten, aber ich wollte mir einen guten (und raschen) Gesamtüberblick verschaffen und Wissen auffrischen. Zu diesem Zwecke ist das Buch absolut geeignet!

Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: guter Einband und angenehmes, hochwertiges Papier!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2013
Gutes Nachschlagewerk für Kerninformationen zu den bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftlern von Aristoteles bis Schumpeter, von Marx bis Keynes und Friedmann. Insofern ein sehr kompaktes Nachschlagewerk wenn es darum geht die wichtigsten Aussagen und Ansätze der jeweiligen Person in Erfahrung zu bringen. Für alles was darüber hinaus geht sollte man allerdings auf speziellere Literatur zurückgreifen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2007
Ganz ohne Bilder und Infokästen kommt die Reihe aus dem marixverlag aus. Die inzwischen 32 erschienen Bände stillen den Wissensdurst aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Gesellschaft, Politik, Kultur, Religion, Psychologie und Technologie.
Für alle, die Einblick in die Gedankenwelt der Ökonomen gewinnen wollen, um Wirtschaft besser zu verstehen, eignet sich der Band 'Die wichtigsten Wirtschaftsdenker'. Auf jeweils zwei, drei Seiten stellt die Autorin 60 Vordenker vorm die alle mehr oder weniger sozial orientiert hofften, ihre Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Wirtschaft besser lenken zu können: beginnend bei den Anfängen mit Aristoteles und Thomas von Aquin über die Vertreter aus den Lagern der Klassiker, Neoklassiker und Neoliberalen, die Vertreter des Keynes'schen Ansatzes bis hin zu den Wirtschaftswissenschaftlern der neueren Zeit. Den Abschluss bildet der 1955 in Denver geborene Paul Romer. Nach seinem Dafürhalten liegt der Schlüssel für Wirtschaftswachstum in immateriellen Werten wie Wissen und der entdeckung neuer Ideen. Fazit: Die Buchreihe wendet sich an jene Leser, die eine klassische Wissensreihe bevorzugen. Günstig ist der Preis. Jeder Band im Hardcover kostet fünf Euro.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2008
Dieses Buch präsentiert uns die Ideen der wichtigsten Ökonomen in lesbarer und kompakter Form.
Als promovierter Volkswirt, der die Vorlesung zur Dogmengeschichte nicht geschwänzt hat, habe ich mir davon eigentlich nicht viel Neues versprochen. Umso größer war meine Überraschung als ich mir die Artikel über die einzelnen Ökonomen näher angesehen habe.
Die große Stärke dieses Buches liegt in seiner Prägnanz. Die Autorin erzählt gerade so viel über die persönlichen Lebensunstände der einzelnen Ökonomen wie zum besseren Verständnis ihrer jeweiligen Ideen nötig ist. Bei der Darstellung dieser Ideen trifft sie immer (wirklich immer) die entscheidenden und bis heute relevanten Punkte. Sie vergleicht die Ansätze der einzelnen Ökonomen und stellt die jeweiligen Erkenntnisse in einen größeren zeitgemäßen Zusammenhang.
Die einzelnen Artikel weisen nicht die geringsten sachlichen Fehler auf. Die Autorin bleibt durchweg objektiv und schlägt sich nicht auf eine Seite. Es ist sicher, daß Frau Linß sich mit allen 60 Autoren gedanklich sehr intensiv auseinandergesetzt hat.
Ein großes Lob verdient auch die Vollständigkeit der Auswahl. Immerhin 60 Wirtschaftswissenschaftler sind hier vertreten - darunter überraschenderweise auch 10 deutsche Ökonomen. Der Bogen wird von Schmoller bis zu Gutenberg gespannt - also von der historischen Schule bis zum Nestor der deutschen BWL.
Autoren wie Luca Pacioli, John Bates Clark, John Atkinson Hobson und andere dürften auch diplomierten Volkswirten oft unbekannt geblieben sein - ein schweres Versäumnis der Ausbildung.
Wer ist nun die Zielgruppe dieses Buches? Wer gar keinen Bezug zur Wirtschaft hat, wird sich damit ein wenig schwertun. Es handelt sich hier nicht um ein Lehrbuch. Das Buch macht aber Lust auf mehr. Es entfaltet einen Kosmos des ökonomischen Denkens. Für angehende Volkswirte ist es ein Muß. Außerdem ist es allen Lesern zu empfehlen, die besser verstehen wollen, wie Ökonomen denken und was ihre Erkenntnisziele sind. Dieses Buch zusammen mit einem einführenden Lehrbuch der Volkswirtschaftslehre ist eine perfekte Kombination. Ökonomie wird von Menschen gemacht und von Menschen betrachtet.
0Kommentar| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2013
Dieses Buch stellt sowohl für den Newcomer als auch für einen Profi eine sehr gute Zusammenfassung der wichtigsten Wirtschaftsgrössen dar. In übersichtlicher und kompakter Weise werden die wichtigsten Aspekte aufgezeigt, was auch das Lesen - dieser normalerweise sehr kompliziert geschriebenen Aufsätze - sehr leicht macht.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden