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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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Der Auftrag Henry Morton Stanleys lautet 1871: Finden Sie Livingstone! Er begibt sich also auf eine nicht ungefährliche, nervenaufreibende Suche quer durch Afrika und verfolgt die Spuren, die Livingstone hinterlassen hat. Aufenthalte in sumpfigem Gebiet, Urwald und kleinen Dörfern mit unbekannten Stämmen erleichtern nicht gerade seine Suche und doch ist es nötig, um Livingstone letztendlich in einem Zelt wohlauf umgeben von Einheimischen vorzufinden...

Stanleys Bericht liest sich nicht so spannend oder flüssig wie etwa Percy H. Fawcetts Geheimnisse im brasilianischen Urwald - aus der Reihe: Aufbruch ins Unbekannte, den ich hier immer gerne vergleiche, da dieser auch aus der "Aufbruch ins Unbekannte-Reihe" stammt. Stanley ist zu seinen Untergebenen oft sehr grob, rau und sogar brutal, denn wenn manche seiner "Wandersklaven" fliehen möchten oder sich seinen Befehlen widersetzen, bestraft er sie mit Essensentzug oder mit Peitschenhieben und schreibt noch so darüber, als ob es völlig normal wäre und ihm nichts ausmachte, das verärgert mich persönlich als Leser und hat mir große Lust gegeben das Buch nicht mehr weiterzulesen. Das einzig erfreuliche ist, dass er Livingstone tatsächlich findet nach vielen Strapazen. Man muss dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben, denn es ist nicht gerade interessant geschrieben, aber um einige historische Details über die Stanley-Livingstone-Ereignisse zu erfahren und falls man Abenteuer mag, ist dieses Buch nicht falsch, da eben aus erster Hand geschrieben.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 2. Juli 2000
Es ist immerwieder erstaunlich festzustellen, wie wenig der Europaeer im 19 Jh von Afrika wusste. In dem Buch sind die Emotionen der verschiedenen Leute, die Stanley trifft gut dargestellt. Er hat weniger Tagebuch als einen recht aufregenden Roman geschrieben. Man merkt seinen Ehrgeiz, sich als Journalist der breiteren Masse mitzuteilen. Fuer Leute, die Ost-Afrika kennen, ein echter Schmoeker!
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Das erste Hörspiel, dem ich als Kind an nun unserem Radioempfänger lauschte, war der Bericht von der Suche des Reporters Henry Morton Stanley nach dem im afrikanischen Dschungel verschwundenen weltberühmten Entdecker David Livingstone. Er hat ihn bekanntlich 1873 am Tanganjikasee gefunden und ihn mit den Unsterblichen Worten "Dr.Livingstone, I presume?" begrüßt.
Vierzig Jahre später habe ich auf Sansibar noch einmal Stanleys berühmtestes Buch "Wie ich Livingstone fand" gelesen. Ich saß bei der Lektüre vor einem Whiskey im Afrikahouse von Sansibar Town und sah vor meinem inneren Auge die alten Zeiten Sansibars wieder entstehen, als die Insel nicht nur der größte Sklavenmarkt des indischen Ozeans sondern auch der Startpunkt aller europäischen Entdeckungsreisenden in das Innere Afrikas war. Hier in Sansibar stellte auch Stanley seine Suchexpedition zusammen. Als er Geld brauchte und einen indischen Bankier kontaktierte, bemerkt er trocken. "Das Geld fließt dem indischen Händler so natürlich in die Taschen wie Wasser von Höhen hinab, und nie werden Gewissensbisse ihn daran hindern, seinen Mitmenschen zu betrügen." Auf seiner Suche nach geeigneten Trägern für seine Expedition macht er eine überraschende Entdeckung. "Für einen weißen Fremdling, der im Begriff steht, ins Innere Afrikas zu gehen, ist ein Rundgang durch Sansibar höchst interessant", notiert Stanley. "Denn hier lernt man erst, dass man zugeben muss, dass die Neger Menschen sind wie wir -- nur eben mit einer anderen Farbe." Wie rau die Sitten damals waren, erkennt der Leser daran, dass Stanley viele der Träger eben deswegen in seine Dienste nimmt, weil sie an den früheren Expeditionen von Burton und Speke teilgenommen hatten. Woran erkannte er das? An den Zahnlücken, die ihnen der jähzornige Speke geschlagen hatte. Dass es jedenfalls einer harten Hand bedurfte, eine Expedition zu führen, zeigt dann der weitere Verlauf des Buches. Es wird gestreikt, geklaut, geprügelt, geklagt, ehe Stanley schließlich am Tanganjikasee eintrifft und dort den schon reichlich erschöpften Livingstone trifft.
Bei meiner zweiten Lektüre fand ich die Geschichte nicht mehr ganz so packend wie in meinen Kindertagen, aber ich denke, dass das den meisten Lesern so geht. Seinen besonderen Reiz entfaltet Stanleys Reisebuch am ehesten wohl noch im Rahmen einer Sansibar- oder Tansaniareise. Unbedingt dazu empfehlenswert: die Reisetagebücher der letzten Reise Livingstones zwischen 1866 bis 1873 ( siehe Rezension ebendort).
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am 19. Juli 2013
Unglaublich wie im 19 Jahrhundert eine Reise umgesetzt wurde. Derartige Schwierigkeiten und Hindernisse sind für den Urlauber der heutigen Zeit nicht mehr vorstellbar, besonders für diejenigen die eine Safari in Afrika buchen oder einen Cluburlaub bevorzugen.
Höchst interessant für Individualreisende und diejenigen die einen Abenteuerurlaub planen.
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am 13. Dezember 2012
Der Auftrag Henry Morton Stanleys lautet 1871: Finden Sie Livingstone! Er begibt sich also auf eine nicht ungefährliche, nervenaufreibende Suche quer durch Afrika und verfolgt die Spuren, die Livingstone hinterlassen hat. Aufenthalte in sumpfigem Gebiet, Urwald und kleinen Dörfern mit unbekannten Stämmen erleichtern nicht gerade seine Suche und doch ist es nötig, um Livingstone letztendlich in einem Zelt wohlauf umgeben von Einheimischen vorzufinden...

Stanleys Bericht liest sich nicht so spannend oder flüssig wie etwa Percy H. Fawcetts Geheimnisse im brasilianischen Urwald - aus der Reihe: Aufbruch ins Unbekannte, den ich hier immer gerne vergleiche, da dieser auch aus der "Aufbruch ins Unbekannte-Reihe" stammt. Stanley ist zu seinen Untergebenen oft sehr grob, rau und sogar brutal, denn wenn manche seiner "Wandersklaven" fliehen möchten oder sich seinen Befehlen widersetzen, bestraft er sie mit Essensentzug oder mit Peitschenhieben und schreibt noch so darüber, als ob es völlig normal wäre und ihm nichts ausmachte, das verärgert mich persönlich als Leser und hat mir große Lust gegeben das Buch nicht mehr weiterzulesen. Das einzig erfreuliche ist, dass er Livingstone tatsächlich findet nach vielen Strapazen. Man muss dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben, denn es ist nicht gerade interessant geschrieben, aber um einige historische Details über die Stanley-Livingstone-Ereignisse zu erfahren und falls man Abenteuer mag, ist dieses Buch nicht falsch, da eben aus erster Hand geschrieben.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 15. Februar 2000
Wie die Reise zieht sich die Erzählung Stanleys. Daß er ein Freund detailgenauer Beschreibungen war, wird dem Leser zum Glück erspart. So konzentriert sich der Bericht nicht immer auf das, was für den Leser interessant ist.Ausführlich lernen wir von den Unbillen,die eine Expedition mit sich bringt, deren Schwierigkeiten und die stete Sorgen um die wertvolle Fracht. Beiläufig nur erfahren wir etwas von den menschlichen Tragödien in diesem unerforschten Land. Da sterben Träger an Typhus, Malaria und anderem. Leider wirkt der Bericht dadurch etwas distanziert. Und als Stanley endlich Livingstone findet, endet das Buch auch schon. Ein langer Marsch, der dennoch die Achtung verdient und uns vor den damaligen Umständen Respekt zollen läßt.
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am 14. Januar 2005
Die bekannte Geschichte wird gut vom Autor vermarktet und vorbereitet. Davon abgesehen ist das Buch spannend und zeigt eine schon fast vergessene Epoche, die noch nicht so lange her ist.
Sehr zu empfehlen.
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am 5. Februar 2001
Ein packendes Buch über Afrika und das Werk von Livingstone. Für jeden der Afrika in dieser Region bereist hat oder dies vor hat, eine Pflichtlektüre
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