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am 22. November 2013
Eines der allerbesten Hörbücher, die ich jemals gehört habe.

In einer Kleinstadt in den Südstaaten wird in den 60er-Jahren ein Toter auf einer Kreuzung erschlagen aufgefunden. Schnell gerät ein dunkelhäutiger Durchreisender in Verdacht, der Täter zu sein. Ebenso schnell entpuppt sich dieser Mann (Virgil Tibbs)als ein Polizist der Mordkommission von Pasadena in Kalifornien. Da er dort der Mordkommission angehört, wird er vom Bürgermeister gegen den Willen der einheimischen Polizei und weite Teile der Einwohner zur Klärung des Falles eingesetzt.

Vor dieser Ausgangssituation entwickelt sich parallel eine Story um die Aufklärung des Falles neben den immer latent vorhandenen und mehr oder minder deutlich entgegenschlagenden rassistischen Anfeindungen. Bildlich gesprochen gelingt es dem Polizisten Tibbs die mit dem Degen ausgesprochenen Anfeindungen mit dem Florett durch Klugheit, Ruhe und Gelassenheit zu parieren. Durch seine Art bringt er die Beteiligten sukzessive zum Umdenken ohne in Plattheiten zu verfallen oder gar ein Rührstück entstehen zu lassen.

Es ist mit Worten kaum zu beschreiben, wie es dem Autor gelingt, eine fesselnde dichte Atmosphäre zu schaffen.

Einfach anhören. Ein Muss.
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am 9. Dezember 1999
Als in der Kleinstadt Wells irgendwo in den Südstaaten ein Dirigent, der ein Musikfestival initiieren wollte, ermordet wird, ist Polizeichef Gillespie etwas überfordert; immerhin ist er neu im Amt und etwas derartiges hat sich noch nie in Wells ereignet. Der erste Verdächtige, der verhaftet wird, ein Farbiger namens Tibbs, der auf dem Bahnhof mit ziemlich viel Geld angetroffen wurde, entpuppt sich als Polizist aus Kalifornien. Als seine Identität bestätigt wird, bietet Tibbs' Vorgesetzter an, daß dieser bei der Aufklärung des Falls assistiert. Wiederwillig nimmt Gillespie auf Wunsch eines der Stadträte diese Hilfe an, kann er doch von diesem Arrangement nur profitieren: findet Tibbs den Mörder, kann Gillespie die Lorbeeren einheimsen; ist Tibbs erfolglos, hat er gleichzeitig den Schwarzen Peter...
In seinem Erstlingskrimi beschreibt John Dudley Ball, wie ein rassistisch verfolgter Einzelgänger seiner Umgebung durch überlegtes und selbstsicheres Auftreten Respekt abringt. Er wurde in dem gleichnamigen und Oskarprämierten Film mit Sidney Poitier und Rod Steiger umgesetzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. September 2006
Ein klassischer Krimi, der auf Logik und Menschenkenntnis statt auf High-Tech beruht. Wer weiß, daß Sidney Poitier in der oscarprämierten Verfilmung die Hauptfigur Virgil Tibbs spielt, vermag sich seine Mimik beim Hören vorstellen.

Ein ruhiger intelligenter Krimi, ohne viel Schnickschnack und Blut und "nur" einer Leiche, der wunderbare Einblicke in den Rassismus der Südstaaten in den 50er und 60er Jahren vermittelt.

Simon Roden verfügt über eine angenehme artikulierte Lesestimme und vermag die englischen Begriffe auch korrekt auszusprechen. Die Stimme trägt die Geschichte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen oder zu stören.

Ein wirklich empfehlenswerter Hörkrimi!
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am 22. Juni 2010
Vordergruendig handelt es sich bei dem Roman um einen Kriminalroman, doch es ist vielmehr eine Situationsbeschreibung der Suedstaaten in den 50-ziger Jahren des zurueckliegenden Jahrhunderts, die aufzeigt, wie weit der Weg von der Diskriminierung Schwarzer bis hin zur Praesidentschaft von Obama war. In einem Suedstaatenkaff wird ein Mord begannen. Recht schnell wird der scheinbare Taeter in einem Schwarzen ausgemacht, der im Bahnhof auf die Weiterfahrt wartet. Die Weissen machen sich ueber ihn her, muessen jedoch klein beigeben, als sich der Schwarze als Kriminalbeamte outet, was mit dem Weltbild der Weissen nicht harmoniert. Schwarze sind Krminelle, keine Polizeibeamte. Schnell stellt sich heraus, dass der Schwarze, notgedrungen eingebunden in die Ermittlungen, den Weissen intellektuell deutlich ueberlegen ist. Natuerlich klaert er den Fall auf und hinterlaesst zumindest bei den etwas intelligenteren Weissen des Dorfes erste Zweifel an der Richtigkeit ihrer Vorurteile gegenueber allem scheinbar "Anderen". Der Roman ist deutlich besser als seine spaetere Verfilmung, da die Charaktere deutlich intensiver beschrieben werden. Die Handlung ist spannend, an einigen Stellen jedoch zugunsten des Schwarzen einfach ueberzeichnet. Die Message, Dummheit grenzt sich durch Vorurteile aus, ist gelungen. Hervorragendes Werk ueber Fremdenhass und die Bedeutung von Bildung.
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am 22. Oktober 2011
Der farbige Kriminalbeamte Virgil Tibbs reist in eine kleine Südstaatenstadt in den USA. Dort ereignet sich ein Mord und Tibbs wird verhaftet. Seine Hautfarbe macht ihn zum Menschen zweiter Klasse und zunächst zum Verdächtigen.
Als sich herausstellt, dass Virgil ein Experte für Mordermittlungen ist, wird er mit der Hilfe bei der Suche nach dem Täter betraut. Seine menschliche Größe beeindruckt selbst eingefleischte Rassisten , die sich in den Reihen der hiesigen Polizei nur so zu tummeln scheinen.
Der Kriminalfall wird routiniert und spannend erzählt. Das Wegweisende dieses Romans ist jedoch sein Plädoyer gegen Rassismus. Der Rassismus in den Kreisen der Polizei wird deutlich benannt, was wahrscheinlich für die Entstehungszeit des Buches sehr fortschrittlich ist. Hier liegt der besondere Verdienst des Autors.
Die Kriminalhandlung ist spannend, jedoch nicht irgendwie außergewöhnlich und besonders, so dass der Krimi einzig durch den charismatischen Virgil Tibbs trägt.
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am 3. Juni 2002
In Wells liegt Ruhe und Ordnung in den Händen höchst zweifelhafter Männer. Grund hierfür ist primär die Art und Weise, wie sie zum Job als Polizisten gekommen sind. Da ist ein Gefängnis-Wärter mit extrem fremdenfeindlichen Ambitionen, der als Sheriff eingesetzt wird; und so ziemlich jeder dieser Gesetzteshüter kann da ein Wörtchen mitreden, weil so mancher kaum eine Ausbildung genossen hat und nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügt - das schien bisher auch nicht nötig. In Wells und Umgebung wird der Fremdenhass gross geschrieben und bei jeder sich bietenden Gelegenheit signalisiert: Wartesääle, öffentliche Toiletten, Hotels, Restaurants - all dies wird getrennt wie die Hautfarbe. Deswegen glaubt man sich dort auch so sicher und die Polizei scheint im Grunde genommen überflüssig. Die Nacht-Streife konzentriert sich eher auf schlafende Hunde, für dessen Wohlbefinden man scheinbar mehr übrig hat als für anderstfarbige Menschen. So findet man hier "aufmerksame Menschen" mit "guten Herzen" und erwärmendem Sinn für ein harmonisches Dörfchen und Herzlichkeiten unter Nachbarn, wo die Blauäugigkeit jeglichen Blick auf die Fremdenfeindlichkeit als logische, menschliche und natürliche Haltung verschleiert. Ganz die Wertvorstellungen der "Generation davor".
In diesem Kaff geschieht etwas unerwartetes und bisher unvorstellbares, ein Mord: auf offener Strasse wird um 3 Uhr morgens ein italienischer Organisator kommender Festspiele tot aufgefunden. Keine Zeugen, kein Hinweis. Einerseits auffallend, andererseits ein gefundenes Fressen ist der zur selben Stunde sich im "Wartesaal für Neger" befindliche Schwarze, der kurzum als Hauptverdächtigter in Frage kommt und abgeführt wird. Zum Glück des Abgeführten handelt es sich dabei um einen Polizisten "aus dem Norden", Kalifornien. Nach Rückfrage bei besagter Polizeistelle wird Virgil (der Schwarze), der einen Ruf als höchst kompetentes, professionelles und erfahrenes Mitglied des Morddezernat geniesst, als ermittelnde Kraft zur Verfügung gestellt - dies natürlich zum Widerwillen aller Beteiligten, aber Virgil würde auch "in London Jack the Ripper suchen gehen, würde es von ihm verlangt".
Primär werden in diesem Roman einige Süd-staatler-Statements dar- und widergelegt. So zum Beispiel die Annahme, Schwarze seien nur deshalb bessere Boxer und als solche in grösserer Anzahl anzutreffen, weil sie ja "wie Tiere" über ein gedämpfteres Schmerzempfinden verfügen. Auch findet man in "Neger-Toiletten" keine oder zu wenig Seife, Rollen und ein Spiegel fehlt sowieso.
In einer solchen Welt, als Schwarzer die Weissen unter die Lupe nehmen und allenfalls sogar als Verdächtige in Frage kommen lassen... keine einfache Sache! Ein kurzweiliges Buch, sehr spannend und amüsant, weil die unerfahrenen und ratlosen Gesetzeshüter beginnen, sich heimlich über Kriminalität zu informieren, denn davon wissen sie gar nichts und allein die Tatsache, dass Virgil die Leiche untersucht, erstaunt die Südstaatler, denn ginge es nach denen, wäre der einzig Verdächtige bereits auf lausigste Art und Weise entlarvt und längst auf dem Stuhl gegrillt worden.
Schön sind die wechselnden Perspektiven und wie man dadurch die Haltung der Bewohner von Wells in Bezug auf die Anweseneheit eines farbigen Ermittlers mitbekommt.
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am 11. Mai 2011
Ich hatte "In der Hitze der Nacht" mal auf Arte gesehen und fand den Film schon super, aber noch besser ist das Original. Jeder, der einen dezenten, eleganten Krimi-Klassiker mag, sollte hier zugreifen. Simon Roden liest das Buch fesselnd, aber auch sehr kühl. Rodens Darbietung passt zum Inhalt. Die Story um einen farbigen Polizisten, Virgil Tibbs, der durch Zufall in einem rassistischen Südstaatenkaff der 60er Jahre in einen Mord verwickelt wird, ist von der ersten bis zur letzten CD fesselnd und spannend. Hinzukommt der günstige Preis für solch einen Klassiker. Ganz toll! Zugreifen!
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am 12. Mai 2011
Selten ein so gutes Hörbuch im Autoradio gehabt. Wie mein Vorgänger es schon erwähnte: Der Sprecher liest es packend und mit einem schönen "Englisch". Sehr empfehlenswert!
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