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Kundenrezensionen

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am 18. November 2014
Die Geschichte ist sehr spannend. Besonders gut gefällt mir, dass der Krimi in der unmittelbaren Nachkriegszeit spielt und Einblicke in das damalige Leben gibt.
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am 5. April 2014
Das neue Buch ist wieder richtig spannend, keine Frage, mir gefällt, dass Tat und Täter und vor allem das Tatmotiv sich nur langsam herauskristalisieren - nämlich so langsam, wie der Ermittler Koch braucht, um sich Details deutscher Geschichte zwischen Großem Krieg und Nazi-Reich zu erschließen. Dies geschieht zum Teil in ebenso spannenden Nebengeschichten, in denen Freunde und Kollegen sich miteinander auseinandersetzen (müssen), weil sie in Konflikte geraten, wie sie in den Jahren nach dem Krieg nur entstehen konnten, aber es geht immer wieder auch um die bedrückende und immergültige Frage nach dem, was Gerechtigkeit ist. Dennoch bleibt die Motivfrage lange im Unbestimmten. Erst auf Seite 450 wird die politische Tragweite der Morde klar. Es ist Heimbach zu danken, dass er das Thema Rassenhygiene in einem weniger bekannten Detail aufgreift, ganz offensichtlich sehr gut ausrecherchiert und so ernst behandelt, wie das Thema ist und vor allem eine dezidierte Haltung dazu entwickelt. Je mehr zudem die Handlungsmotive der Täter in den Vordergrund rücken, umso öfter flicht Heimbach in Kapiteln und Teilkapiteln handlungsübergreifende rechts- und sozialgeschichtliche Fakten und solche des Völkerrechts mit ein. So entsteht sogar eine kleine Rechts- oder Staatenkunde, die die individuelle Handlung mit dem großen Ganzen verbindet und umgekehrt. Auch das hebt das Buch von normalen Krimis ab. Es ist ein zeitgeschichtliches Buch, in dem eben Menschen auch zu Tode kommen.

Horst, Heiner, Helmut, Heinrich - im erzählerischen Reichtum liegt auch ein kleiner Haken: Die Handlung wird komplex, es gibt besonders im hinteren Drittel sehr viele Opfer und Verdächtige und dazu das Spiel mit den Identitäten, mehrere Erzählstränge und individuelle Perspektiven, so dass es mir nicht ganz leicht fiel, den Überblick zu behalten. Es ist vielleicht ganz hilfreich, sich eine kurze Notiz am Rande zu machen, wer wer ist. Schade, dass 1947 die Auswahl an Vornamen noch nicht so groß war wie heute.

Neben den Rückblenden auf das, was auch 1947 Vergangenheit war, wo die Begründung für die Taten zu suchen ist, ist es vor allem das Zeitkolorit der Nachkriegsjahre, das mir mit am besten gefallen hat, und das Buch besonders macht. Als Kind der 1970er Jahre kann ich die Authentizität der Schilderungen nicht aus erster Hand beurteilen, aber das Zeitgemälde erscheint plausibel und echt. Heimbach erreicht das nicht durch seitenweise Beschreibungen, sondern durch kleine Typicals, die er in den Fluss der Handlung einbaut: Dazu zählt die Erkenntnis, dass, wer essen will, besser einen Hasen oder eine Taube oder eine Flinte besitzt, und man eben nicht rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche eine warme Mahlzeit auf der Straße kaufen kann, und dass der Weg von Mainz nach Bingen auch für die Polizei kaum zu machen ist, und dass, wenn man dann ein Auto hat, plötzlich eine Gestalt vor dem Wagen auftauchen kann, weil sich Hamsterer 1947 gerne dunkel kleideten. Facebook1947 ist eine Facewall im Hauptbahnhof und Telefon gibt es höchstens in der Dorfkneipe .. Das Buch ist so reich an Details, dass ich, obwohl ich glaube, mich im 19. Jahrhundert ziemlich gut auszukennen, von vielen Dingen nicht gehört habe oder nicht genug Vorstellung davon habe: die Ruhrbesetzung ist ein Begriff, aber wer kann sich das wirklich noch vorstellen? Die für das Buch zentrale "Schwarze Schmach" sagte mir nichts, die Existenz der Eliteschule Napola im Dritten Reich war mir unbekannt, ebenso, was ein Goldfasan ist oder eine V-Disc.

Und mein letzter Gedanke: Heute schimpfen wir gerne auf alles Mögliche: Staat, Korruption, abgehobene Politiker und vor den Europawahlen ganz besonders auf die EU. Was die alles machen .. Heimbach führt hier in eine Zeit ein, in der es Deutschland als Staat nicht gab, das Gemeinwesen schwer beschädigt und das diskreditierte Rechtswesen mühsam aufgebaut werden musste. In einem Mordfall über Zonengrenzen hinweg zu ermitteln, ein Telefonat nach Oberhausen, war mehr als ein Problem, Verbrechen blieben ungesühnt.

Verbrechen wird es immer geben, aber heute haben wir Europol und Interpol und seien wir vielleicht besser froh, um jeden Korruptionsskandal, denn das sagt uns zumindest, dass dieser Staat funktioniert. Die Zeit Paul Kochs Ermittlungen ist Gott-sei-Dank vorbei, aber ich hoffe, dass Heimbach als Schriftsteller in dieser Vergangenheit seine Zukunft findet.

Mord, Totschlag, Verbrechen. Wer macht denn so was? "'Menschen', antwortete Koch und ging schweigend weiter." ("Alte Feinde").
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am 19. März 2015
Jürgen Heimbach beschreibt auf sachliche, aber auch augenzwinkernde Weise den Zustand im Nachkriegs-Deutschland.
Zum Teil witzig, aber auch tragisch. Aber, für alle die dies nicht miterlebten, informativ und tiefsinnig. Mit einer -wie ich
finde- sehr, sehr schönen Sprache. Für mich kein "echter Krimi". Sondern -und das ist noch besser- ein Aufklärungsbuch
mit Krimihandlung. Kann es nur Jedem empfehlen
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am 1. Mai 2015
Mal abgesehen von der Story, die stellenweise etwas langatmig erscheint, beschreibt dieses Buch sehr gut die Zustände in den Jahren nach dem
2. Weltkrieg und die Probleme mit denen man zu kämpfen hatte.
Die Story in diesem Buch spiegelt die Ereignisse der Täter und Opfer in dieser Zeit wieder und beschreibt die Problematik der alten Seilschaften, der sogenannten Alt-Nazis in der Nachkriegszeit!
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am 11. Dezember 2014
Interessanter Krimi aus der Nachkriegszeit,allerdings erschöpft er sich gelegentlich in den privaten Problemen des Ermittlers,trotzdem lesenswert wegen der gut gelungenen Milieuschilderungen.
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am 6. April 2014
Tolles Buch! Jeder, der sich nicht nur für Krimis, sondern auch für deutsche Nachkriegsgeschichte interessiert, sollte es gelesen haben! Mehr!
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