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Kundenrezensionen

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am 7. Juni 2015
Der Klassiker von Günter Grass. Den sollte man unbedingt lesen. Der Film ist schon ziemlich gut aber das Buch ist unübertroffen detailgetreu erzählt.
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am 7. Juli 1999
Oskar ist dreijährig alt geworden und schreibt in einer Irrenanstalt seine getrommelten Memoiren. Er macht Spaß und Angst zugleich, er ist ein glaszersingender Gnom und ein allen überlegener Unterdrückter. Warum soll man dieses Buch lesen? Weil es uns Deutsche erheiternd ermahnt, weil es die Zeitläufte zu sezieren versteht, weil Oskar eine Figur der Weltliteratur ist. Oskar ist Kult, nicht nur durch den Film von Schlöndorff, sondern eben besonders wegen seiner skurrilen Auftritte und Abgesänge im Buch, das in seiner allumfassenden Dichte und Dichtung so groß ist wie Oskar klein - es wird stets dreijährig, dreiteilig und dreifaltig bleiben, und wer sich in seinem Universum verliert, wird sich in den nächsten Teilen der Trilogie (vielleicht) wiederfinden. Grass ist - und das wird noch immer unterschätzt - der größere Böll.
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am 15. März 2010
Wer hat nicht in seiner Jugend mit Begeisterung die Blechtrommel gelesen? Und wer hat nicht, wann immer er das Buch wieder aufgeschlagen hat, gestaunt, wie wortgewaltig und eindringlich Figuren und Situationen geschildert werden?
Vermutlich ist es den meisten so ergangen.
Wer jedoch erwartungsvoll irgendein anderes Werk von Günter Grass in die Hand genommen hat, dürfte genauso wie ich und viele meiner Bekannten gestutzt haben und Titel sowie Autor nochmal auf dem Buchumschlag überprüft haben: Kann wirklich ein Buch wie "Die Rättin" oder "Der Butt" von dem gleichen Menschen stammen wie das geniale Werk "Die Blechtrommel"? Oder wurde irgendwann einmal Gefundenes Erfundenes, ohne daß der Finder es gestanden hat?
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am 2. September 2001
Die "Blechtrommel" ist ein Meisterwerk, für das der Nobelpreis für Literatur die gerechte Belohnung ist. Oskar Matzerath aus Danzig stellt mit drei Jahren das Wachstum ein und artikuliert sich mit Hilfe seiner Trommel, seiner alles Glas zerschneidenden Stimme und seinem "dritten Trommelstock". Die bizarren Gestalten aus dem Danzig der 30er und 40er Jahre des 20.Jahrhunderts lassen sich wohl vor allem vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus und des besonderen Status'von Danzig nach dem Versailler Vertrag erklären - ein Feuerwerk von außergewöhnlichen Ereignissen, verschrobenen FIguren und vor allem einer sehr bildhaften, packenden Prosa - unbedingt lesen!!!
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am 10. Oktober 1999
Günter Grass schreibt nach eigener Aussage gegen das Vergessen - und das ist ihm in der Blechtrommel sowohl inhaltlich als auch sprachlich vortrfflich gelungen. Ich war begeistert von der Lebensgeschichte des blechtrommelnden und glaszersingenden Antihelden Oskar Matzerath, der die Welt aus der Perspektive eines Gnoms beobachtet und kommentiert. Frech setzt er sich über Konventionen hinweg und entlarvt das wahre Leben hinter dem schönen Schein. So erfährt man unglaublich viel über die Zeit vom Ende der Weimarer Republik bis hin zu den ersten Nachkriegsjahren - natürlich mit dem Schwerpunkt des Nationalsozialismus, der hier aber nicht aus der ansonsten immer gleichen oberlehrerhaften Position gesehen wird. Das im Geiste der 50er Jahre geschriebene Buch macht einfach Spaß und hinterlässt am Ende das Gefühl, gut unterhalten worden zu sein und eine Menge über Deutschland gelernt zu haben - teilweise mehr, als einem lieb ist. Dieses Buch rechtfertigt den Nobelpreis für Grass und gehört ebenso zum Allgemeinwissensrepertoire wie Goethes "Faust".
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am 13. August 2014
Ja, auch tauglich als Urlaubslektüre.
Habe den letzten Urlaub in der Nähe von Danzig verbracht, was das Werk von Grass noch greifbarer macht.
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am 29. April 2000
Dieses Buch ist der vielleicht visuellste, aber auf jeden Fall originellste und sicherlich auch schnellste Roman, der in diesem 20.Jh. auf der deutschen, wohl sogar auf der internationalen, Literaturbühne erschienen ist. Wenn Grass anfängt mit den Worten vor Gewitztheit ,Mahnung und Ideenreichtum nur so um sich zu werfen, wird man direkt in den Bann Oskar Matzeraths gezogen und kann sich diesem nicht mehr entziehen. Dies liegt aber auch daran, dass durch die ungeheuren Bilder einem die Handlung vor die Augen gesetzt wird, und das in einer solchen Klarheit, Schärfe und Radikalität, dass man teilweise überlegt, dass Buch dann doch wegzuwerfen. Doch von dieser Abneigung wird man erst recht noch gefesselt, weil sie ja nicht auf schlechtem, sondern phänomenal gutem Stil beruht. Die Worte prassen, ja sie trommeln auf einen nieder, dass es das Herz mitreißt, dass der Puls ungeahnte Höhen erklimmt, alles aus Entzücken. Die Bilder, die Wortgewitter, die Originalität der Handlung, hier oft das Kleine, Nebensächliche zum Hauptbetrachtungspunkt zu machen, das alles macht "Die Blechtrommel" zu einem Meisterwerk, dessen Meisterhaftigkeit seit seinem Erscheinen durch kein anderes deutschsprachiges Buch angehaucht, geschweige denn erreicht wurde.
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am 4. März 2015
und gelesen...

Manchmal mag man Grass seinen Stil nicht, weil er zu bildhaft schreibt ode rmetaphorisch ansonsten ein gutes Buch zum schmökern!
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am 14. April 2015
Ein bedeutender, ein besonderer Roman, der, da kann sich Grass sicher sein, bleiben wird. Die Figuren, die Erzählperspektive, die Thematik- was muss das 1959 ein Paukenschlag gewesen sein; in einer Zeit, in der man dem Printmedium noch sehr wohlgesonnen war.
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am 12. März 2005
Nee! Das soll das große Buch von Günter Grass (oder wollen wir Günter "Krass" sagen?) sein? Das Buch langweilt extrem, ich bin jedesmal eingeschlafen und habe mich gefreut, wieder ein Kapitel geschafft zu haben. So habe ich dann auch nur etwa achtzig Seiten gelesen. Es sind nicht nur die umständlichen Sätze. Es sind auch die vielen langweiligen Details, die völlig unwichtig sind, ich empfinde in diesem Buch weder Spannung noch Faszination des Besonderen. Es gibt keine Atmosphäre. Was interessieren mich die langatmigen Schilderungen über eine Frau, die mit einer Kartoffel herumhantiert? Was sollen diese ellenlangen Beschreibungen über Röcke? War der Lektor blind? Für mich völlig unverständlich, wie dafür ein Verlag gefunden werden konnte. Das Buch würde heute, wenn der Autor nicht diesen Rang hätte, höchstens als Demand-Titel laufen.
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