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am 9. April 2017
Ich habe bisher noch nicht viel über Nordkorea gelesen, außer dass es extrem abgeschottet ist, eine überschaubare Anzahl von Touristen ins Land gelassen wird, die sich jedoch nicht frei bewegen können, sondern auf Schritt und Tritt von Aufpassern begleitet werden und es keine echten Kontakte mit Bewohnern dieses Landes gibt. Meine Erwartungen an das Buch waren vielleicht etwas übertrieben, weil ich gehofft hatte, Einblicke in das Leben der Bevölkerung zu bekommen, das über Mutmaßungen und Gerüchte hinausgeht.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Reiseberichterstattung eines jungen Berliners in Begleitung einer vietnamesisch-stämmigen Freundin. Während sich der Autor, der seine journalisitsche Herkunft wohlweislich verschwiegen hat, der latenten Gefahr bewusst ist, dass seine heimlichen Aufnahmen und das Enttarnen seiner Tätigkeit ernste Konsquenzen haben kann, benimmt sich seine asiatische Freundin, eine Fotojournatlistin, teilweise wie der Elefant im Porzellanladen, die es häufig darauf anzulegen schheint, mit der Staatsgewalt aneinandergeraten zu wollen. Irgendwie nicht ganz plausibel das Verhalten, aber vielleicht sind manche Frauen halt doch so.

Den beiden Individualreisenden werden zwei Aufpasser zur Seite gestellt, die sie nur das sehen lassen, was sie sehen sollen. In dem Buch erfährt man nur relativ wenig über die beiden, so wie die beiden offenbar auch gegenseitig wenig von dem anderen Kollegen zu wissen scheinen. Dennoch wirken sie mit dem Fortschreiten der Zeit nicht unsympathisch, aber man merkt, dass sie sich in einer anderen Welt befinden und es bleibt auch am Ende des Buches bei den Ahnungen, die man vom bescheidenen Leben der Bevölkerung hat und von der extremen Bevormundung durch den für die Größe des Landes gewaltigen Staatsapparat.

Auch wenn mein Wissensdurst über dieses Land nicht sehr gestillt wurde, so waren die Eindrücke dieses ungleichen Paares dennoch sehr interessant. Die Eindrücke sind überwiegend beklemmend und machen deutlich, dass man auch Devisen einführend als Tourist nicht mit viel Komfort rechnen sollte.

Bleibt zu hoffen, dass den Einwohnern ein wachsender besserer Lebensstandard nicht verwehrt bleibt, der Staat seinem Volk mehr Freiheiten einräumt und die Menschen nicht mehr befürchten müssen, für lächerlichste Vergehen lange Zeit in Arbeitslagern zu verschwinden oder gar hingerichtet zu werden. Was es jedoch für die Menschen bedeuten muss, wenn sie eines Tages erfahren, wie es in der Welt tatsächlich zugeht und dadurch ihr gesamtes Weltbild zusammenbricht, kann man wohl kaum erahnen.
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am 16. November 2016
Auch wenn einem das Lachen manchmal komisch vorkommt: der Qualität dieses Reiseberichts der anderen Art tut das keinen Abbruch. Wenn es nicht wahr wäre, könnte es glatt als Satire durchgehen.
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am 8. Juni 2017
In zwei Tagen und einer halben Nacht verschlang ich diesen Reisebericht über ein Land, das ständig in den Nachrichten erscheint, aber kaum jemand aus eigenem Erleben kennt. Ich hatte zuvor das Buch über die Schweiz von Eisert gelesen und war begeistert von seiner Art zu schreiben. Eisert versteht es seine Reisen für den Leser miterlebbar zu machen und ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich in Nordkorea lieber nur als Leserin dabei war. Denn was er, mal sehr ironisch, dann wieder ernst und manchmal fast poetisch vom Leben in Nordkorea schildert, ließ mich öfter schaudern. Die Atmosphäre dort muss erdrückend sein. Und doch musste ich auch sehr oft schmunzeln, besonders wegen der erfrischenden Art seiner Freundin, die sich offensichtlich von allem Gehabe der Nordkoreaner wenig einschüchtern ließ. Bis sie am kurz vor Ende beinahe aufgibt, da kamen mir fast die Tränen. Kurz, ein fesselndes Buch, dass ich unbedingt weiterempfehle.
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am 16. Januar 2015
Gleich zuerst DEN Fehler: ich habe das Buch Kim&Struppi nicht vor, sondern erst nach meiner Reise nach Nordkorea ( im September 2014, s. Bild 1 ) gelesen. Dafür dann aber mit größtem Vergnügen in kürzester Zeit.
Verblüffender Weise fand ich bis auf die Anreise und Unterschiede in ganz wenigen kleineren Details ( die meisten stimmen ) genau meine Reise, auch im Verlauf, die Eindrücke und Gefühle wieder, die Techtelmechtel mit Frau Than mal ausgenommen. Aber die daraus resultierenden unterschiedlichen Ansichten hatten wir auch in unserer kleinen Gruppe.
Die hin und wieder eingeflochtenen Hintergrundinformationen sehe ich als gut gelöst, tiefer gehend, als ein Außenstehender das Anhieb erkennen kann ( alte Häuser in Kaesong ) und ausreichend an. Wer da noch mehr erwartet hat: mehr ist da nicht möglich! Ich könnte ja noch ein paar Details ergänzen, Christian Eisert sicher auch. Zum Beispiel wie viel ein neues Auto kostet, welches man aber nicht kaufen kann sonder für große Verdienste als Künstler oder Wissenschaftler vom Staat "geschenkt" bekommt ( Bild 2). Oder dass die Olympischen Spielstätten nicht mehr so genutzt werden, wie auf den Probagandabildern zu sehen ist ( das ist wahrscheinlich allgemeingültig ). Oder dass das Frühstück in Kaesong noch bescheidener ausfiel, als beschrieben. Aber ob das einen entscheidenten Wissenszuwachs bringen würde, bezweifle ich. Zwei Bilder zu den primitiven Arbeitsbedingungen ( reine Handarbeit ) hänge ich auch noch an.
Abschließend kann ich sagen, dass Christian Eisert das beschrieben hat, was ein normaler Tourist zu sehen und zu erleben bekommt, daher meine Überschrift.
Ich bin über den lockeren und angemessen humorvollen Stil von Christian Eisert zu diesem Thema sehr angetan und kann dieses Buch allen Interessenten nur empfehlen!

P.S.: Einen Fehler im Buch habe ich entdeckt: das Bild vom Kim auf dem Deckblatt ist seitenverkehrt, die Abzeichen sind immer auf der linken Brustseite ;-)
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am 2. November 2016
Ein sehr schönes Buch, leicht zu lesen, Muss ein sehr schönes Land sein, wären da nicht die vielen Einschränkungen. Ich reise sehr gerne, aber das würde ich mir nicht antun. Er erträgt es aber mit viel Humor, anders kann man da auch nicht rangehen. Reisefreudige Leute sollten dieses Buch unbedingt lesen
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am 31. Oktober 2016
wurde uns auch empfohlen, wenn man entspannen will und trotzdem etwas zum nach denken haben möchte. Haben wir in der Familie weiter gereicht.
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am 21. Juli 2014
Ich habe mir spontan dieses Buch vor meiner jüngsten Korea-Reise gekauft, da es überraschenderweise neben den Reiseführern stand, die ich in einer Spezial-Buchhandlung durchblätterte. Ein Reiseführer ist dies bestimmt nicht; vom Genre her ist es ein eigenwilliger Mix, aber das stört mich nicht. Es ist eher eine anekdotische Reise-Reportage, bei der der Autor wenig Scheu hat, viel von sich selbst zu reden - und von seiner Reisepartnerin. Das ist oft amüsant, manchmal auch etwas penetrant und gelegentlich naiv. Wesentlich interessanter (aus meiner Sicht) sind die Schilderungen der Begegnungen mit (mehr oder minder) normalen Nordkoreanern. Einiges kam mir bekannt vor von meinen Reisen nach Südkorea; etwa die Angewohnheit, Fremde, mit denen man sich nicht verständigen kann, schlicht zu ignorieren. Das war einer der Punkte, wo ich mir dachte, das etwas mehr Vorbereitung dem Autor nicht geschadet hätte. Wenn er mal in (Süd-)Korea gewesen wäre, so hätte ihn die Sitte nicht überrascht, an der Tür die Schuhe auszuziehen; er hätte sich auch nicht den Fauxpas geleistet, dies mit japanischen Sitten zu vergleichen. Auch das Fehlen von Stadttauben muss man nicht darauf zurückführen, dass die Nordkoreaner diese womöglich fangen und essen; in koreanischen Städten (jedenfalls in denen, die ich kenne) begegnet man eher Elstern denn Tauben.

Viel ist im Buch vom Fotografieren die Rede. Angesichtsdessen ist es schade, dass der Band relativ wenige und kleine Farbbilder enthält. Insgesamt war dieses Buch aber eine interessante Ergänzung zu meinem Korea-Bild. Und vielleicht lässt man mich auch mal nach Nordkorea rein ...
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am 2. Mai 2014
Durch Zufall kam ich auf dieses Buch. Da ich nicht nach Nordkorea reisen werde, fand ich dieses Buch mit der Kinderrutsche als Anlass interessant. Die Leseprobe machte mich noch neugieriger, also für den Kindle ruck zuck bestellt.
Am liebsten hätte ich es gleich nochmals gelesen, da man die Erlebnisse gar nicht alle sofort begreifen kann. Also für Interessierte nur zu empfehlen. Auch für Hintergründe zu empfehlen: "Nordkorea, Einblicke in ei rätselhaftes Land". Danach versteht man einiges besser !
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am 4. März 2017
Das Buch gibt interessante Einblicke in den Aufenthalt als Tourist in Nordkorea und liefert oft sehr interessante und allgemeine Informationen zum Land. Diese Infos reichen vom Koreakrieg über Anekdoten, bis hin zu bekannten Zeichentrickserien die in NK gezeichnet wurden. Der Autor hat sich sehr mit dem Land beschäftigt und liefert auch Infos, die man nicht erwartet hätte und ein lange Recherche erahnen lassen.
Es ist auch relativ neutral geschrieben und versucht nicht eine Meinung zu vermitteln.
Auch der Schreibstil gefällt mir gut. Ich hatte das Buch innerhalb von 4 Abenden durch.

Wenn man plant nach NK zu reisen, ist das Buch ein sehr guter Einstieg. Themen werden hier aber nur angeschnitten und man sollte es nicht als Reiseführer im herkömmlichen Sinne verstehen.
Nur die Begleitung (genannt „Thanh“) hat mich sehr gestört. Selbst wenn ich journalistische Übertreibungen abziehe ist sie sehr respektlos gegenüber den Begleitern und dem Land an sich. Warum sie überhaupt mitgereist ist, ist mir schleierhaft. Leider sind ihre Bemerkungen und ihr Verhalten Hauptbestandteil des Buchs.

Doch: Das Buch hat die paar sehr schlechten Kritiken definitiv nicht verdient. Die Leute die nur 1-2 Sterne geben haben entweder den Infotext nicht gelesen/verstanden, oder übertreiben maßlos.
Ich habe es schon vielen Bekannten empfohlen und würde es wieder kaufen.

Kurz noch: Gekauft habe ich das Buch in einer lokalen Buchhandlung, kann ich nur jedem empfehlen. Kleine Geschäfte leiden stark unter dem Onlinehandel.
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am 20. März 2017
Habe mir einen ebenso unterhaltsamen wie aufschlussreichen Reisebericht versprochen und halte nun eine kaum witzige Situationskomik über die gegenseitigen "Neckereien" zweier verwöhnter Reisender in meinen Händen. Das Ziel der Berliner auf Reisen ist zweifelsohne spannend, verkommt aber zum bloßen Ambiente der egozentrierten Überheblichkeit zweier Journalisten, die Nordkoreaner werden zu veralberten Statisten.

Ich habe das Land selbst bereist. Der Einblick in das Land und die persönliche Freiheit während der Reise hängt erheblich von dem Verhältnis zu den Reisebegleitern ab. Zudem sollte man über Wissen jenseits der Wikipedia-Artikel verfügen, um zwischen den Zeilen lesen zu können. Es kann zu spannenden und aufschlussreichen Gesprächen mit den Begleitern kommen, die Einblicke in eine verborgene Welt geben; ebenso interessant wie unverständlich und erschütternd, gar schockierend. Schwierige Touristen werden strenger behandelt, denn die Reiseleitung haftet persönlich für etwaiges Fehlverhalten.Die Zügel für die "investigativen" Journalisten waren somit ohne Zweifel von Anfang an sehr eng, denn das Verhalten insbesondere dieser ziemlich unangenehmen "besten Freundin" ist absolut unter aller Sau. Zum Beispiel ihr Ausraster. Nordkoreaner wissen nicht, dass unser Geld bei einem Riss seinen Wert behält. Wir hatten ein ähnliches "Problem". Ihr Geld trägt die Bildnisse der Führung, ein Riss ist sozusagen Majestätsbeleidigung. Warum nimmt sie außerdem 100 Euro als Schein mit? Hausaufgaben bitte vorher machen und nächstes mal stückeln! Dererlei Beispiele gibt es hunderte, wo sich die Beiden als ungeeignet für einen auch nur verhältnismässig erhellenden Blick auf dieses verschlossene Land erweisen. Zudem bauscht Eisert die Bedrohung paranoid auf. Klar mag es Wanzen auf den Zimmern geben, aber das weiß man doch. Seine Reisebegleiter waren zu allen Zeiten mehr in Gefahr als die Beiden, ich hoffe, das Buch hat ihnen keine Schwierigkeiten eingebracht. Persönlich finde ich Eisert nicht witzig. Übel nehme ich ihm, dass er ein ernstes und spannendes Thema so veräppelt und seine Popularität nicht dazu nutzt, wirklich zu informieren, gar interessierte Menschen für endlos ermüdende "Situationskomik" bezahlen lässt.

Zoffen Sie sich mit Ihrer seltsamen Reisebegleitung woanders und missbrauchen Sie nicht dieses ernste Thema! Alternativ könnten Sie es auch damit versuchen, weniger paranoid und freundlicher zu sein und die Augen wirklich offen zu halten. Dann müssen Sie den Schmöcker nicht mit so einem Unsinn füllen. Das Buch über die Schweizer fange ich erst gar nicht an, an sich aber eine nette Idee.
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