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Kundenrezensionen

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am 31. Mai 2013
Endlich einmal wieder ein Fotobuch, das wirklich Spaß macht und inspiriert!
Bei den rund 100 tollen Fotobeispielen von entsprechend rund 100 unterschiedlichen Fotografen sollte wirklich für jeden etwas dabei sein, und zwar samt Aha-Effekt und genauer Beschreibung, wie das Foto in der Kamera entstanden ist und was noch später in Lightroom oder Photoshop verändert wurde.
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Was mir besonders gut gefällt, das ist die Frische der Aufnahmen. Hier sieht man nicht die immergleichen britischen Landschaften mit einem "Big Boulder" im Vordergrund und auch nicht die immergleichen Pusteblumen und Levitations-Fotos (ok, eines ist glaube ich dabe :-). Stattdessen: Tolle Makro- und Landschaftsaufnahmen, verwischte Tanzbilder, Droplets, ungewöhnliche Porträts, Montagen uvam. Ein Reißverschluss, aus duzenden von weißen Tassen, Insektenaugen -- real, oder auch in einem anderen Kapitel aus Küchenbesteck nachgebildet. Neu und gut und sehenswert! Zu jedem Shot gibt es die Kameraeinstellungen, eine Kurzbio zum Fotografen, ein paar Tricks und Empfehlungen und das besagte Postprozessing. Inspirierend und lehrreich, was will man mehr.
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Alle Bilder stammen von Amateuren, also von Menschen, die lieben, was sie tun. Das ist bei den Profis nicht immer der Fall und das sieht man dann auch.
Summa summarum: Super Buch, Daumen hoch, klare Empfehlung!
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am 9. August 2013
Die Bildauswahl in diesem Band ist zum überwiegenden Teil sehr gut. Das erwartet, wer die Webseite 1x.com kennt. Allerdings besteht auch ein solches Fotobuch zu nicht geringem Teil aus Text, und der ist zum ebenso überwiegenden Teil mäßig bis schauerlich (teilweise vermutlich aufgrund fehlerhafter Übersetzungen). Autoren waren die Fotografen selbst, und Fotografen schreiben in den seltensten Fällen gut. Wie die Bilder entstanden, wird oft in ermüdender Detailfreude dargelegt. Für Anfänger der Bildbearbeitung mag das nicht uninteressant sein, aber ob sie die ganzen Fachbegriffe und Produktnamen kennen? Wer fortgeschritten ist, wird die Entstehungsgeschichte nach den ersten Seiten bestenfalls noch überfliegen. Aber die Autoren schreiben nicht nur über die Nachbearbeitung. Kostproben:

"Besorgen Sie Requisiten im Voraus. Dies erleichtert das Fotografieren."

"Kontrollieren Sie das Licht und die Kameraeinstellungen."

"Man hält es kaum für möglich, aber wir mussten keinen Blitz für die Aufnahmen einsetzen". (Die Aufnahmen fanden tags bei bewölktem Himmel draußen statt.)

"Prüfen Sie alle Möglichkeiten zum Zeitpunkt der Aufnahme."

"Wählen Sie ein gutes Model."

"Versuchen Sie, möglichst viele Photoshop-Techniken zu beherrschen."

Diese Prunkstücke sind weder mühsam zusammengesucht noch aus dem Zusammenhang gerissen.

"Probieren Sie den Filter 'Unscharf maskieren' mit [den Einstellungen xy] …"
Dieser Hinweis stammt von einer Berufsfotografin – ohne Angabe von Motivcharakter, Ausgabeart und Ausgabegröße. Doch genau davon hängen die Einstellungen zum Schärfen stark ab.

1x.com scheint sich auf das Korrektorat beschränkt zu haben. Warum alle Bücher aber ein Lektorat vertragen, zeigen Sätze, die kein vernünftiger Lektor stehen gelassen hätte:

„Eine Serie von Fotos zeigt dabei die Merkmale einer Person, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind und sich erst offenbaren, wenn man diese Person trifft.“
Sehe ich diese Merkmale also nun auf den Fotos (vielleicht beim dritten Blick?), oder muss ich die Person erst treffen?

„Sie sollten die Zusammenhänge von ISO, Blende und Verschlusszeit kennen und wissen, wie einer von den anderen abhängt.“
Abgesehen davon, dass dieser Hinweis in einem Buch mit Spitzenfotografien etwas arg simpel ist, ist er auch doppelt gemoppelt. Und soll er grammatisch korrekt sein, hängt da offenbar ein Zusammenhang vom anderen ab.

Entschädigen die Bilder für die Texte? Man sollte vor der Antwort erstens bedenken, dass die Texte mindestens den gleichen Raum einnehmen wie die Bilder, manche sogar den doppelten oder dreifachen. Zweitens ließen sich auf 1x.com viel mehr Bilder in viel besserer Qualität am PC ansehen – wenn es denn nur um die Bilder ginge.
Mein Fazit: Den schmerzlichen Mangel guter Texte in Fotobüchern kann auch dieses Buch leider nicht beheben. Es verstärkt ihn und beweist aufs Neue: Gute Bilder allein reichen nicht.
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Man hält beim Umblättern unwillkürlich den Atem an. Ein Foto ist spektakulärer als das andere. Im Untertitel des Buches heißt es "Die besten Bilder internationaler Amateurfotografen", aber bei näherem Hinsehen merkt man schnell, dass diese Amateurfotografen fast alle mit dem gleichen Aufwand Fotos schießen und nachbearbeiten, wie die Profis. Und einige sind schlichtweg auch Profis, wie z. B. die Fotografin der wunderbar ästhetischen Watussi-Rinder auf dem Cover. Andere, wie der fotografierende Parkettleger Markus Reugels, sind international anerkannte Spezialisten auf ihrem Gebiet. Reugels macht seit vielen Jahren prämierte Highspeed-Aufnahmen von spritzenden Wassertropfen. Sehr viele der im zweiten 1x.com-Buch aufgenommenen Fotografen bieten ihr Portfolio auch im Internet an.
Was ich damit sagen will: Die Bilder in "Motivation" sind fast nie das Ergebnis von zufällig exzellenten Amateuraufnahmen, sondern die Auserwählten haben meistens hart dafür gearbeitet. Ihre Fotos sind ausnahmslos brillant, und wenn sie größtenteils tatsächlich von Amateuren stammen, so ist die Qualität eben doch uneingeschränkt professionell. Sie fangen immer einen ganz besonderen Augenblick ein, dessen Wirkung über das rein Visuelle weit hinausgeht. Gute Fotos erzeugen eben immer auch starke Emotionen.

Zu jedem Foto beschreiben die Autoren die Umstände, unter denen es entstand und die erforderliche Software-Nachbearbeitung. Die 1x.com-Juroren haben dabei darauf geachtet, eine möglichst unterschiedliche Auswahl zu treffen, um viele Techniken und Bildästhetiken vorzustellen. Die technischen Informationen sind allerdings knappgehalten und beschreiben eher ein Arbeitsprinzip und nicht jede einzelne Filtereinstellung. Das Buch ist also kein klassisches Praxis-Lehrbuch mit Schritt-für-Schritt-Beispielen.
Vor allem bei den Natur- und Reportagefotografien ist neben der guten Ausrüstung vor allem der richtige Moment entscheidend. Auch wenn es so aussieht, aber das Watussi-Foto vom Einband ist nicht in einem Studio entstanden, sondern in einem normalen Stall. Man muss Gelegenheiten erkennen und Chancen umsetzen. Das gelingt nur mit sehr viel Übung und Erfahrung und selbstverständlich auch mit ein wenig Glück. Wenn es so etwas wie eine Goldene Regel gibt, die man aus den Erfahrungsberichten der Autoren ableiten kann, dann wohl diese.

"Motivation" ist ein prachtvoller Bildband, der jedem ambitionierten Amateur die Tränen in die Augen treibt. Mehr Motivation, dieses Niveau auch selber einmal zu erreichen, kann man kaum ertragen. Aber manchmal kommt der Goldene Schuss ja völlig unerwartet...
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am 6. Juli 2015
und keine Quelle der Inspiration für mich. Im Gegenteil, das Buch hat mich in meiner Begeisterung für die Fotografie weit zurückgeworfen und demotiviert. "Die Kuratoren der weltweiten Online-Galerie 1X.com haben aus tausenden exzellenter Einreichungen 100 Fotografien für den vorliegenden Band ausgewählt, hervorragende Arbeiten bisher unbekannter Fotografen", so heißt es auf dem Klappentext. Und ich als Old-School-Fotograf, Anhänger der reinen Fotografie, hatte mich u.a. auf Fotos im Stil von Cartier-Bresson gefreut oder vieler anderer bekannter Fotografen.

In diesem Band werden wirklich eine große Anzahl hervorragender Motive präsentiert, es hätte also inspirierend und motivierend wirken können. Doch durch die Texte und Erklärungen der Fotografen, wie sie diesen oder jenen Effekt mit Photoshop und anderen Software-Lösungen hinbekommen haben, oft durch stundenlange Bearbeitung auf mehreren Ebenen etc. blabla wird dem fotobegeisterten Laien eigentlich nur eins klar: Offenbar ist unter den 100 Fotografen kaum einer, der imstande war, durch Fotografie zu begeistern. Offenbar ist kein Fotograf in der Lage gewesen, durch Licht vor Ort, Standpunkt, Perspektive etc. ein gutes Foto zu schießen. Da werden Himmel ausgetauscht, bei einem tollen Foto eines Fuchses wird noch ein kitschiger Schmetterling eingesetzt, bei einem Porträtfotos wird das Make-up in der Dunkelkammer nachgeholt. "Da das Mädchen völlig ungeschminkt aufgenommen wurde, musste dies durch die Nachbearbeitung geleistet werden", ist bei einem Bild zu lesen. Toll! Vielleicht hätte man ja ein Foto von dem ungeschminkten Mädchen so lassen können. Selbst die Mehrheit der wenigen Streetfotos, die in dem Buch gezeigt werden, kommen augenscheinlich nicht ohne umfangreiche Nachbearbeitung aus. Ein Graus ' für mich jedenfalls. Fast alle Bilder, selbst Tierfotos, in diesem Buch, wirken artifiziell, wie Bilder, nicht wie Fotos. Dass die 100 Fotografen bisher unbekannt waren, um noch mal auf die Formulierung des Klappentextes zurückzukommen, könnte daran liegen, dass es nicht so sehr hervorragende Fotografen sind, sondern sehr gute "Bilderhersteller" mittels Bildbearbeitungssoftware. In dem Buch stimmt für mich die Balance zwischen Bildbearbeitungsfotografie und echter Fotografie in keinster Weise. Ich hatte mir bei dem Titel "Motivation. Ein Buch für Fotografen" nicht ein so techniklastiges Geschreibsel der Fotografen gewünscht, sondern eine eher geistige Auseinandersetzung mit Motiven, Einstellungen zur Fotografie etc.

Das Schlimme, finde ich jedoch, ist, dass selbst Kuratoren der o.g. Online-Galerie so eine Auswahl zeigen, und sich damit, für mich persönlich, als Kenner guter Fotografie disqualifiziert haben. Gerne würde ich mir das Buch "Inspiration" anschauen, in der Hoffnung, dass es dort mehr um Themen geht als um Software. Kennt es jemand? Oder ist das genau so aufgebaut? Das Buch "Motivation" hat für mich seinen Zweck in keinster Weise erfüllt. Wäre es möglich, würde ich mein Geld zurückverlangen. (Um eines klarzustellen: klar, ist Nachbearbeitung nötig, gerade wenn man im RAW-Format fotografiert. Aber dieses Buch suggeriert nahezu, dass ohne Kenntnis diverser SW-Konvertierungsprogramme, perfekter Photoshopkenntnisse etc. heute gute Fotografie nicht mehr möglich ist. Und das sehe ich nicht so. Die "Kuratoren" leider schon.

Das alles ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung. Sollten sich Formulierungen in dem Text befinden, die Allgemeingültigkeit zu beanspruchen scheinen, dann war das ausdrücklich nicht meine Absicht.
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am 20. Juni 2013
Der Titel ist minimalistisch, bringt es aber auf den Punkt: Dieses Buch inspiriert und macht Mut, die eigene Fotografie weiter zu entwickeln. Die Idee ist einfach, aber gut: 100 Fotografen und Fotografinnen, die meisten davon Amateure, sind von der Jury der internationalen Online-Galerie 1X.com ausgewählt worden, ihr bestes Bild vorzustellen und seine Entstehungsgeschichte zu erzählen.
Und genau das macht dieses Buch für mich spannend: Ich erfahre, ob es sich um ein spontanes Fotos im „richtigen Moment“ gehandelt hat (eher selten) oder eine längere Planung vorausging, bei der schon ein Bild im Kopf vorhanden war und der Fotograf konsequent darauf hingearbeitet hat, es umzusetzen. Manch ein Foto entstand erst nach stundenlanger Beobachtung eines Motives zu unterschiedlichen Lichtbedingungen etc, - es wird erfahrbar, dass Ausdauer und Geduld neben einem guten Blick zu den wichtigsten Tugenden von erfolgreichen Fotografen gehören.
Hier erzählen die Bildautoren ausführlich davon, was sie an einem Motiv oder an einer Situation angesprochen hat -sich darüber bewusst zu werden, ist ein wichtiger Schlüssel um weitere Entscheidungen zu treffen, wie eine Aufnahme gemacht werden soll: Mit welcher Brennweite, Blende, welchem Bildausschnitt, welcher Komposition und welcher Lichtstimmung. Sich klar zu machen, was genau einen am Motiv interessiert, wirkt sich auch auf die ebenfalls meist ausführlich beschriebene Bearbeitung des Bildes nach der Aufnahme aus – die nicht nur „einfach irgendwie interessant oder schön“ sein sollte, sondern die Bildaussage auf den Punkt bringen muss.
Die gezeigten Fotos sind allesamt erstklassig – auch wenn manche Motive Geschmacksache sind – ich stehe z.B. weder auf Montagen noch auf Highspeedfotografie. Dennoch habe ich jede Beschreibung des Making Off mit Spannung und bisweilen Staunen gelesen und daraus viele Anregungen für mich gezogen.
Faszinierend finde ich auch die Bandbreite der vorgestellten Fotos, da die Fotografinnen und Fotografen wirklich aus vielen Ländern der Welt stammen und Einblicke in ihre Umwelt gewähren, wie sie für einen Touristen nur selten zugänglich sind. Zugleich wird deutlich, dass ihre Leidenschaft etwas ist, was Fotografen weltweit verbindet, und dass ein gutes Bild über kulturelle Grenzen hinweg als ein solches erkannt wird und ähnlichen Regeln gehorcht. Deutlich wird auch, dass eine hochwertige Kamera es erleichtern mag, ein perfektes Bild zu schießen, aber keine notwendige Voraussetzung dazu ist – es sind berührende Fotos zu sehen, die mit einer Kompaktkamera oder einer Einsteiger-DSLR geschossen wurden. Voraussetzung für ihr Entstehen sind Kreativität, ein guter Blick, Einfühlungsvermögen, Ausdauer und Idealismus.

Fazit: Ein Buch, das ich bestimmt noch oft in die Hand nehmen werde, um mich immer wieder davon inspirieren zu lassen, und das mich gleichzeitig daran erinnert, dass man mit halbherziger Fotografie keine besonderen Bilder schaffen kann. Ein Ansporn also.
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am 7. August 2015
Das Buch richtet sich an Fotografen/innen, denen es nicht ausreicht, immer wieder die selben Felder zu beackern, denen es nicht ausreicht, Motive abzulichten die schon seit Jahren in Millionen von Fotoalben präsentiert werden und an diejenigen, die bereit sind, sich mit neuen Techniken auseinander zu setzen.

Es ist weniger geeignet für Fotografen, die eh schon alles wissen. Und davon gibt es jede Menge. Aber die können es ja dann an ihren hoffnungsvollen Nachwuchs weitergeben.

In dem Buch von 1X.COM werden ca. 100 Bilder vorgestellt. Auf einer Seite ist das Bild zu sehen, darunter Angaben über Kamera, Objektiv, und Aufnahmedaten. Daneben, auf der nächsten Seite wird der/die Fotograf /in kurz vorgestellt mit Angabe der Web-Site, auf der weitere Bilder zu sehen sind. Es wird erläutert, wie die Bildidee entstanden ist und es wird beschrieben, wie die Aufnahme technisch umgesetzt wurde. Zuletzt gibt es noch Angaben darüber, wie und mit welchen Programmen das Bild digital bearbeitet wurde.

Die Bilder sind Kategorien wie „Abstrakt“, „Landschaft“, „Montage“, „Street“, usw., usw. zugeordnet. Und das ist gut so, denn dadurch braucht sich der strenggläubige Naturfotograf auch nicht darüber aufzuregen, dass etwa ein Fuchs in ein Mohnfeld verpflanzt wurde, denn siehe da, er ist der Kategorie „Montage“ zugeordnet.

Natürlich gibt es in dem Buch auch Bilder, die mich persönlich nicht so sehr ansprechen, Aber darum geht es bei so einem Buch auch gar nicht. Es geht vielmehr darum, ganz unterschiedliche fotografische Techniken zu zeigen und teilweise auch darum, wie man diese Techniken miteinander kombinieren kann. Und unter diesem Aspekt betrachtet, ist dieses Buch für mich sehr inspirierend. Es hat mich motiviert, mal wieder etwas Neues auszuprobieren oder Bildideen, die zum Teil schon seit Jahren in der Schublade schlummern, endlich umzusetzen.
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am 13. September 2013
Ich habe schon mehrere Bücher von 1X.COM gelesen (z.B. "Inspiration - siehe dort auch meine Rezension). Daher war es auch naheliegend, dass ich mich auch dem neuen Buch "Motivation" widmen werde.

Das Buch ist ganz nach meinem Geschmack, da es sehr, sehr viele Anregungen für meine Fotografie bietet.

Aufgeteilt in 14 Kapitel (z.B. Architektur, Kinder, Montage usw.) zeigt es in den jeweiligen Abschnitten auf 2 Seiten jeweils ein ganzseitiges Foto mit Angabe der wichtigsten Daten zu dem Bild wie Belichtung/Korrektur usw. und auf der gegenüberliegenden Seite eine Beschreibung durch den Fotografen: Was bewegte den Fotografen zu dem Bild, welche Besonderheiten gingen ihm dabei durch den Kopf und die eine oder andere Empfehlung dazu. Bei den meisten Kurzportraits der Fotografen ist auch noch die Website angegeben, wenn man Lust auf mehr Fotos des Bild-Autors bekommt. Dazu kommt noch ein Absatz über die technische Bearbeitung des Bildes (Workflow usw.).

Wenn man das Buch so mal kurz durchblättert, bleibt man permanent auf einzelnen Doppelseiten hängen und beginnt zu lesen. Mich fasziniert nicht nur das Bild, sondern auch die Geschichte dazu. Viele Fotografen haben dabei eine Prävisualisierung (was 'eine Wortschöpfung ! - stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch) bereits vorgenommen und wissen genau, was sie aufnehmen wollen. Das fängt an beim Motivaufbau, geht über die gewünschten Lichtverhältnisse und endet ggf. mit der Jahreszeit, wann ein Bild entstehen soll. Das fand ich beeindruckend und für mich anregend, da ich fast alle meine Bilder bisher aus der Gelegenheit heraus aufgenommen habe.

Nachdem ich nun diese Bilder gesehen habe, denke ich, dass auch hier Planung die "halbe Miete" ist. Daher werde ich demnächst auch meine Fotos mehr planen, wenn ich nicht gerade auf einer Pauschal-Urlaubsreise unterwegs bin.

Fazit:
Das Buch mit rund 230 Seiten ist allemal sein Geld wert. Der Druck und das Papier ist wie immer beim dpunkt.verlag excellent, der Preis gerechtfertigt. Es sollte als Nachschlagewerk für den ernsthaften Amateur nicht nur im Bücherregal stehen, sondern ab und an für neue Motivations-Schübe in die Hand genommen werden.
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am 5. August 2013
...auch wenn man kein Profifotograf ist, zeigen viele Aufnahmen in diesem Buch. Ganz stimmt die Beschreibung zu diesem Buch aber nicht, denn es sind durchaus viele Fotografen, die Bilder für das 1x.com Jahrbuch geliefert haben Profis, die auch von ihren Bildern leben.
Das macht das Buch aber nicht schlechter, eher im Gegenteil! Denn man sieht so noch deutlicher, dass jeder heute Bilder machen kann, die begeistern und das mit fast jedem "Abbildungsgerät". Denn es gibt sogar ein wundervolles Bild, dass mit einem IPhone geschossen wurde! Die Entschuldigung "ich hatte keine große Kamera dabei" oder "ich bin ja nur Amateur und kann meine Bilder nicht so bearbeiten" zieht nach diesem Band als Ausrede für schlechte und schlampig bearbeitete Bilder also nicht mehr.
Sehr hilfreich sind auch die weiteren Hinweise zur Entstehung und Bearbeitung der Bilder, die zeigen, dass es in der Bearbeitung von Bildern sehr viele verschiedene Wege zum Ziel gibt. Und auch wenn sicher nicht alles preisgegeben wird (gerade den Angaben, das Bild sei quasi unbearbeitet "out of cam" darf misstraut werden ;-) ), helfen die Angaben trotzdem weiter. Erstaunlich ist, dass oft mehrere verschieden, teilweise destruktive Programme verwendet werden. Auch ein Indiz dafür, dass in dem Buch wirklich sehr viele Amateure ihre tollen Bilder veröffentlichen konnten.

Nicht unbedingt relevant sind jedoch die Texte zu den ausnahmslos hervoragenden bis überwältigenden Aufnahmen. Wer gute Bilder macht, muss nicht schreiben können, ja nicht einmal etwas zu sagen haben...darum schwanken die meisten Texte zwischen absolut belanglos, pseudowissenschaftlich, bemüht und oberlehrerhaft. Gelegentlich ist mal eine nette oder interessante Geschichte zum Bild dabei oder ein paar echte Informationen. Aber es wäre wohl besser gewesen, die Fotografen kurz vorzustellen, etwas zur Bearbeitung der Bilder zu schreiben und dafür statt der Texte noch mehr Bilder im Buch aufzunehmen...denn davon gibt es auf der Seite ja noch viel mehr und viele, die auch in dieses Buch gepasst hätten.

Für diese Platzverschwendung gibt es einen Stern Abzug...die Bilder alleine wären natürlich mindestens 5 Sterne wert!
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TOP 500 REZENSENTam 6. Januar 2014
Klingt ein wenig kitschig oder? Aber wenn ihr dieses Buch vor euch liegen habt und rein lest, wisst ihr, was ich meine. Fotos knipsen kann jeder, aber Bilder mit Erinnerungswert schaffen, die etwas wundervolles in dem richtigen Augenblick einfangen hat, auf der einen Seite natürlich mit extrem viel Glück zu tun, das man den richtigen Zeitpunkt erwischte, andererseits jedoch auch mit Können und Wissen. Das Buch ist eine Hommage an die Fotografenseele, Inspiration und Motivation, nie zu fest in der Denke zu werden, sondern durch Perspektivenwechsel seinen Bildern das gewisse Etwas zu verpassen. Immer offen für seine Umwelt zu sein. Davon handelt dieses Buch.

Wie ihr vermutlich gelesen habt hat die Onlinegallerie 1x aus Tausenden von Bildeinreichungen 100 Fotos für dieses Buch ausgewählt. Es gibt 14 Unterteilungen (Abstrakt, Action, Architektur, Kinder, Dokumentationen, Konzeptfotografie, Landschaft, Makro, Montage, Menschen, Natur, Nacht, Portrait, Street) und wie auch die Bilder, so kommen auch die Fotografen aus den verschiedensten Berufen und Lebensbereichen. Ob Grafiker, Elektriker, Rentner, Softwareentwickler, Lehrer oder oder. Neben dem Bild, was eine Seite zur Linken füllt, habt ihr auf der rechten Seite des Bandes immer einen Text, wie es zu der Aufnahme kam. Die Texte sind aus der persönlichen Perspektive geschrieben, was ich sehr ansprechend finde. Zusätzlich gibt es Tipps, ein Infokasten und Websitenennung des Fotografen und wie das Bild nachbearbeitet wurde. Ich finde die Bilder und die jeweiligen persönlichen Texte dazu herrlich zu lesen. Und ja, das Buch motiviert mich tatsächlich, mir mein Fotoapparat zu schnappen und fotografieren zu gehen, was mir vor das Objektiv kommt. Herrlich.

Resümee: Dieses Buch sollten alle Fotografiebegeisterten durchblättern. Die Bilder sind teilweise atemberaubend und es bringt einfach Laune, den Fotografen im übertragenden Sinne über ihre Leidenschaft "reden zu hören". Sie legen ihre Fotografenseele dem Leser dar, was mich berührt und anspricht. Ein absolutes Kauf-mich-Buch. :-)

Ps: Lese grade die negativen Kritiken der letzten Zeit zum Buch. Sicherlich werden Profis und Semiprofs keine neuen Erkenntnisse aus "Motivation" gewinnen können. Auch fehlt es dem Buch vermutlich an Straffheit durch die persönlichen Texte, wie man es sonst bei derlei Büchern kennt, aber ich glaube das will das Buch auch gar nicht vermitteln, sondern einfach die Freude am Fotografieren. Das an erster Stelle, danach kommen Tipps und die Möglichkeiten der Bearbeitung seiner Bilder.
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am 25. August 2013
Im Grunde habe ich mehr erwartet!! Der 'Boahhh' Effekt, wie er sich bei 'Inspiration' eingestellt hatte, blieb aus! Ok, wenn man so viele Stunden bei 1X.com verbracht hat wie ich, der erwartet vielleicht andere Bilder. Bildbeispiele wie auf Seite 30, 32, 38 gehören nicht in so ein Buch. Die sind für mich belanglos. Und wenn man ein Landschaftsbild abdruckt, bitte nicht wie auf Seite 100. So was hat man schon tausendfach gesehen! Da gibt es in jeder Sparte meines Erachtens Besseres. Aber wie das so ist: Für den einen SEHR GUT, für den anderen NA JA. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Warum keine Aktfotografie? Es gibt auf 1X.com sehr Ästhetisches zu sehen! Fehlt dem dpunkt.verlag der Mut? Gibt es rechtliche Probleme? Oder kommt demnächst ein Buch mit ausschließlich diesem Thema?
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