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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juli 2013
Erster Eindruck: Rückkehr eines Todgeglaubten

Der totgeglaubte Professor Moriarty ist zurück! Nachdem Sherlock Holmes und Dr. Watson für die Recherchen in einem Mordfall aus einer etwas abgelegenen Stadt nach London zurückkehren, entführt ihr Erzfeind Dr. Watson und benutzt ihn als Druckmittel gegen den Meisterdetektiv. Dieser muss mehrere Rätsel entschlüsseln, um seinen Freund zur Hilfe zu eilen – nicht ahnend, dass er in eine Falle läuft…

Sherlock Holmes hat auch nach den zahlreichen Fällen, die ihm sein Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle auf den Leib geschrieben hat, noch lange nicht ausgedient. Es gibt mittlerweile zahlreiche Fortsetzungen seiner Geschichte, auch das Label Romantruhe Audio hat sich neue erdacht und veröffentlicht diese als „Die neuen Fälle“. Fall 5 greift noch weiter in das Gefüge der ursprünglichen Fälle ein als sich nur die Protagonisten zu entleihen, denn auch Holmes‘ Gegenspieler Professor Moriarty taucht hier auf, was gleich zum Kernstück der ganzen Handlung wird. Die Introszene greift hier etwas vor und schildert, wie Moriarty triumphierend von Watsons Entführung berichtet. Der Zeitsprung zurück kommt dann etwas überraschend und nimmt Tempo aus der Folge. Erst mit dem ersten Auftauchen von Moriarty ändert sich dies, es entwickelt sich ein teuflisches Spiel, in dem sich die beiden Männer auf intellektueller Ebene messen. Da das Leben von Watson auf dem Spiel steht, kommt genügend Brisanz in die Folge, sodass diese sich auch völlig ohne Actionszenen sehr unterhaltsam ist. Nur am Schluss wird man der langen Dialoge, so interessant und gut geschrieben sie auch sein mögen, etwas überdrüssig. Das fast schon philosophische Gespräch der beiden Kontrahenten am Schluss ist das beste Beispiel hierfür. Die Figur des bösartigen Moriarty dominiert dieses Hörspiel und stellt sogar den allseits beliebten Detektiv in den Hintergrund. Es ist eine gut erzählt Folge, deren Längen man jedoch nicht leugnen kann.

Friedrich Georg Backhaus spricht hier den Professor Moriarty und kann den bösartigen, aber auch hochintelligenten und überheblichen Charakter vielschichtig darstellen kann. Nur seine Sinneswandlung am Ende wirkt etwas zu spontan, um wirklich glaubhaft zu sein. Der großartige Christian Rode ist auch in dieser Serie als Sherlock Holmes zu hören, seine eindringliche, markante Stimme kommt wieder bestens zur Geltung. Lutz Harder als Inspector Lestrade fällt im Vergleich zu diesen hervorragenden Sprechern etwas ab, liefert aber eine solide und glaubhafte Vorstellung ab. Weitere Sprecher sind Peter Groeger, Thomas Danneberg und Harry Walter.

Die akustische Gestaltung hält sich insgesamt eher zurück, große Teile der Dialoge stehen für sich selbst, ohne von irgendwelchen Effekten unterbrochen zu werden. Einige leise Melodien wurden dann aber doch eingebaut, die eine stimmungsvolle, leicht düstere Szenerie erzeugen und besonders wichtige oder dramatische Szenen untermalen. Auch einige Geräusche gestalten die Geschichte lebendiger.

Ein düsterer Mann, eingehüllt in einen langen Mantel, ein Zylinder auf dem Kopf, ein Gehstock in der Hand. Das hakennasige Gesicht mit den stechenden Augen liegt halb im Dunkel, während im Hintergrund die majestätische Tower-Bridge von London vor violettem Himmel zu sehen ist. Das Cover zu dieser Folge wirkt passend und versprüht nostalgischen Charme. Im Inneren gibt es neben den üblichen Angaben noch einen Infotext zu Friedrich Georg Backhaus.

Fazit: Eine Geschichte, die fast ausschließlich auf langen Dialogen basiert und gerade dadurch den typischen Charme der Sherlock Holmes-Geschichten bewahrt. Der Aufbau ist gekonnt und sinnvoll, nur das Ende mit Moriartys Wandlung wirkt etwas merkwürdig – wenn es auch dramaturgisch wirklich gelungen ist. Die Bedrohung von Watsons Leben und das tödliche Spiel zwischen den beiden Kontrahenten verleihen viel Brisanz. Gelungen!
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am 9. Juli 2013
Insgesamt gefällt mir die Folge gut. Christian Rode und Peter Groeger habe schöne Dialoge. Der Fall ist recht spannend. Das Ende, das Gespräch der beiden Kontrahenten, ist viel zu langatmig und nervt ein wenig. Und ganz ehrlich, das Thema Moriarty ist auch schon sehr abgegriffen, man sollte Tote manchmal wirklich ruhen lassen. Dennoch, toll produziert, mit Rode und Groeger die Topbesetzung als Holmes und Watson, das ist die große Stärke dieses Hörspiels. Highlight: Die Bahnfahrt (Watson nehmen Sie ein sauberes Taschentuch).
Etwas schade finde ich immer, dass Amazon bei Downloads wirklich nichts in Sachen Cover und Booklet mitliefert.
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am 16. Juli 2013
Ein tolles Hörspiel. Man merkt, daß sich die Macher mühe gegeben haben. Es ist alles vorhanden: Spannung und Humor. Die Rollenspieler sind mit Herz und Seele dabei und es muß ihnen Spaß machen. Die ersten beiden Teile sind ein Tuck besser. Desshalb nur 4 Sterne. Das schadet aber dem Hörspiel und der ganzen Serie nicht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2013
Die hier vorliegende Sherlock-Holmes-Geschichte basiert, wie alle anderen Fälle der Hörspielserie "Die neuen Fälle" auch, nicht auf einer literarischen Vorlage von Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle. Doch neben Sherlock Holmes und seinem Begleiter Dr. Watson greift man in dieser Folge auch auf bekannte Holmes-Figuren, wie Inspector Lestrade und Professor Moriarty zurück.
Dieser "neue" Sherlock-Holmes-Fall hat aus Krimi-Sicht keinerlei größere Überraschungen zu bieten und stellt sich alles in allem doch als recht einfallslos dar. Der einzige wirklich interessante Aufhänger ist das Mitwirken von Holmes-Erzfeind Professor Moriarty. Die naturgegebenen Spannungen zwischen diesen beiden Charakteren verleiht dem Geschehen eigentlich die einzige wirklich mitreißende Würze. Ansonsten, wie schon gesagt, bleibt doch recht fade Krimikost zurück, in welcher auch der Plot alles andere als ein großer Renner ist.
Die Hörspielumsetzung ist weitestgehend gelungen, wenn auch das Anfangsszenario etwas holprig wirkt und man beim ersten Anhören der CD bei dem spunghaften Szenenwechsel doch etwas stutz. Aber ansonsten eine gelungene Gesamtproduktion.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2013
Sherlock Holmes staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass sein Freund Dr. Watson entführt wurde. Noch schwerer wiegt allerdings die Tatsache, wer der Entführer ist: Professor Moriarty! Der Meisterdetektiv ist sich sicher, das sein Widersacher tot sein müsste, muss aber erkennen, das dies nicht der Fall ist. Zusammen mit Inspektor Lestrade von Scotland Yard muss Holmes ein Rätsel lösen, dessen richtige Auflösung seinem Freund das Leben rettet.

Für die 5. Folge der neuen Fälle lassen die beiden Autoren Andreas Masuth und Gerd Naumann einen guten alten Bekannten von Sherlock Holmes ein letztes Mal auf den Plan treten. Sicher kann man darüber streiten, ob dies wirklich notwendig gewesen ist. Jedoch ist den beiden Autoren die Rückkehr von Professor Moriarty absolut gelungen.In einer Rückblende erfährt der Hörer, wie es zu der Entführung von Dr. Watson gekommen ist. Holmes soll dabei einen vermeintlichen Mordfall an einem Reeder aufklären. Die Geschichte um Professor Moriarty ist spannend inszeniert, auch wenn man weiß, dass Dr. Watson nichts passieren wird.

Auch die Umsetzung des Hörspiels ist absolut gelungen. Da das Script für sich steht und durch tolle Dialoge überzeugt, konnten die akustischen Hilfsmittel und Untermalungen auf ein Minimum begrenzt werden. Natürlich tragen auch die Sprecher ihren Teil dazu bei: Gerade Christian Rohde als Sherlock Holmes ist die Verzweiflung, seinen besten Freund womöglich nicht retten zu können, anzuhören. Auch Peter Groeger als Dr. Watson agiert gewohnt souverän. Mit Friedrich Georg Beckhaus wurde die Rolle des Professor Moriarty ebenfalls ausgezeichnet besetzt. Und auch Lutz Harder als Inspektor Lestrade ist in der Serie angekommen, auch wenn ich hier immer noch die Stimme von Volker Brandt aus den Maritim-Hörspielen im Ohr habe. In weiteren Rollen sind Thomas Danneberg, Tino Kießling und Harry Walter zu hören.

Wie schon Folge 4 kann auch DAS STEINERNE SCHIFF überzeugen. Der Plot um die Rückkehr von Professor Moriarty wird jedem Holmes-Fan gefallen. Dazu die guten Sprecher und fertig ist abermals ein ausgesprochen gutes und kurzweiliges Hörspiel.
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am 17. September 2017
Ist ja toll das man das Album kaufen kann, dann aber nicht anhören kann, weil ich kein Bock hab auf die 30 Tage Probemitgliedschaft von Amazon Music Unlimited.... voll hinterhältig
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am 31. Juli 2013
Super Hörbuch ein muß für jeden Sherlock Holmes Fan. Empfehlenswert . Alle Hörbücher dieser Reihe werden Spannend erzählt . Spitze
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. August 2013
Nachdem Folge 4 dieser Reihe irgendwie an mir vorbeigegangen ist, drehte sich nun wenigstens Folge 5 wieder in meinem Player. Mich hatte alleine der Titel schon neugierig gemacht, zumal ich mir unter einem steinernen Schiff nichts vorstellen konnte. Doch davon ist erstmal geraume Zeit nichts zu hören. Stattdessen hat Holmes totgeglaubter Kontrahent Moriarty gleich anfangs seinen Auftritt, was nicht nur Holmes, sondern auch mich überrascht hat. Ich kann mich an keine Holmes-Folge erinnern, in der er dermaßen präsent ist wie hier. Für mich war er bisher eine zwar wichtige Figur, aber ich hatte immer den Eindruck, dass über sie meistens nur gesprochen wird.
Hier spielt Moriarty aber nun eine ganz zentrale Rolle und ich muss sagen, mir hat das so gefallen. Besser als so ein “Phantom”, das er für mich bislang war.
Gefallen hat mir ebenso, dass Watson in dieser Geschichte in ernsthafte Gefahr gerät. Ich bin -das muss ich zugeben- in Sachen Holmes nicht so bewandert, aber auch an solch einen Vorfall erinnere ich mich so spontan jetzt nicht. Da sehe ich Watson stets an der Seite von Holmes, aber sicher nicht von ihm getrennt und in Gefahr. Das fand ich so ganz spannend und einfach mal etwas anderes. Das ist sowas, was ich immer unter “Lebendigkeit” in einer Holmes-Geschichte verbuche und was bei mir daher per se einen Pluspunkt bringt. Holmes selber steht hier in dieser Hinsicht seinem Kollegen und Freund in nichts nach. Auch er ermittelt abseits der Wohnung in der Baker Street und beweist seine Cleverness an anderer Stelle und gegenüber anderen Personen als Watson.
Eines hat aber auch diese Geschichte an sich, was für mich zwar zu Holmes gehört, womit ich mich aber wohl nie anfreunden werde. Diese Dialoge mit den langen Vorträgen von Holmes. Klar, es ist ein Hörspiel, da geht es darum, dass man etwas zu hören bekommt, aber für mich zieht sich das immer so unendlich hin bis dann mal einer auf den Punkt kommt. Da ist das letzte Kapitel mit schlappen 15 Minuten einfach ein Hammer. Als der Player das anzeigte, hatte ich mich schon erschlagen gefühlt. Und der verbale Kampf der beiden höchst intelligenten Gegner hat dieses Gefühl dann prompt bestätigt.

Christian Rode und Peter Groeger sind für mich die Sprecher für Holmes und Watson. Da verwundert es nicht, dass sie mir auch in dieser Folge ein anschauliches Bild der beiden vermittelt und sofort das Flair einer Holmes-Geschichte heraufbeschworen haben. Lutz Harder gibt den Inspector Lestrade. Ich mag seine Stimme und ich finde, sie passt zu seiner Rolle. Vor allem, weil er durchaus energisch klingt und nicht so duckmäuserisch, wenn er mit Holmes Intellekt mal nicht mithalten kann. Friedrich Georg Beckhaus ist in der Rolle des Moriarty zu hören und bringt dessen Erbarmungslosigkeit genauso glaubhaft rüber wie seine Cleverness.

Musikalisch wird hier nicht gerade das volle Gedeck aufgefahren. Die Untermalung hält sich zurück und fällt entsprechend ruhig aus. Nun stehe ich ohnehin auf dem Standpunkt, dass es nicht immer eine umfassende und wunders wie ausgefeilte Untermlaung braucht, wenn die Geschichte etwas taugt. Und das habe ich hier bestätigt gesehen. Die dezente musikalische Begleitung verleiht dem Geschehen hier zusätzlichen Schliff und sorgt für die nötige Stimmung.

Das Covermotiv gefällt mir. Es wirkt düster und etwas geheimnisvoll. Das passt gut zu dieser Geschichte.

Fazit: Eine ordentliche Folge, die speziell durch Watsons Entführung spannend ist. Der letzte Track war dann aber doch ein Hammer für mich, wo ich mit diesen ewig langen Vorträgen eh so meine Probleme habe. Das ändert sich auch nicht, wenn zwei -Holmes und Moriarty- Charaktere daran beteiligt sind.
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am 14. Oktober 2013
Die Sprecher sind gut ausgewählt. Das Detektivpaar Christian Rode und Peter Groeger agiert wie üblich wunderbar zusammen.
Die Geschichte erinnert ein wenig an den ersten Fall der beiden. Georg Beckhaus passt wunderbar ins Ensemble der sprechenden Hördetektive.

Fazit:

Schöne, runde Folge der Romantruhe-Audio-Reihe - Empfehlung für Old-School-Kriminalisten!
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am 12. Juli 2013
Der neue Fall des Sherlock Holmes - meiner Meinung nach der einzig wahre Hörspiel-Holmes - läßt ihn seinen Freund Watson suchen, denn jener ist entführt worden, aber mit dem Dilemma allein, füllt man kein Hörspiel, sondern Romantruhe Audio läßt Moriarty aufleben, denn wenn Holmes damals den Reichenbachfall überlebt hat, wieso dann nicht auch Moriarty?

Nur Moriarty ist müde, die Welt dreht sich schneller und mit Trickserei und Spielchen kann man eben nicht mehr bedrohlich wirken und das merkt man ihm im Hörspiel an, er ist der Schurke, der beeindruckt hat, der gespielt hat - die neue Garde ist roher, technisch versierter und so philosophieren Holmes und Moriarty und der Hörer schwelgt mit.

Es ist fast wie ein Bedanken, als "Böser" dagewesen zu sein, um nun von der Bühne zu gehen und einem neuen, modernen "Übel" Platz zu machen.
Eine schöne, fast poetische Folge mit vielen Gedanken und philosophischen Ansätzen. Kein "Päääng" oder "Rummmmsss", sondern feiner, leiser und irgendwie... poetischer.

Ich finde, eine Serie braucht auch mal was kopflastigeres, es kann nicht immer nur Aktion geben und Holmes und Watson sind eben ältere Herren, die jede Menge Weisheit abgeben wollen und können.

Ich freue mich auf die weiteren Folgen und vielleicht gibt es ja wieder eine, in der man in den Dialogen, als in der Aktion, schwelgen kann.

Keiner kann das schöner, als Christian Rode und Peter Gröger!
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