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Kundenrezensionen

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am 12. September 2014
Kann es sein, dass der Autor Probleme mit seiner Selbstwahrnehmung hat?

Er gibt vor, kein "Tschakka-Tschakka-Wir-Schaffen-Das-Buch" schreiben zu wollen - und liefert doch genau so eins ab: Lauf Dich frei, dann erreichst Du alles, was Du willst, ist das Motto, das aus jeder Seite quillt. Er will kein Vorbild sein, präsentiert sich aber als ein genau solches. Er will keine Rezepte und Tipps geben, tut aber genau das - indem er Lauf-Anfängern vormacht, wie genial er das mit dem Laufen hinbekommen hat. Da kann er 1.000 mal sagen, dass jeder seinen eigenen Weg finden soll ... der Leser identifiziert Kleiß' Weg als einen von vielen Möglichen. Und genau da liegt das Problem.

Denn Kleiß übertritt deutlich die Grenze zum Fahrlässigen. Etwa indem er sagt, dass man durchaus auch mit 40 Kilo Übergewicht von Anfang an jeden Tag zehn bis 17 Kilometer laufen kann. Er hat's geschafft, chapeau! Aber Leute: Er hat Glück gehabt! Andere, die sich nach jahrelanger Couch-Potatoe-Existenz so einen Gewaltmarsch antun, werden scheitern, das ist sicher. Pausentage sind, gerade am Anfang, wichtig, damit sich die Sehnen und Muskeln anpassen können! Und Einsteigern von Laufpausen abzuraten, weil die demotivierend seien - Hallo? Geht's noch? Und der erste Marathon nach zehn Monaten Training: Kann offensichtlich klappen, aber bei anderen mit weniger Glück wird's eben schief gehen.

Dem liegt eine typische Denk-Falle zugrunde: Menschen, die etwas tolles gemeistert haben, neigen dazu, zu glauben, dass sie alles richtig gemacht haben. Die statistische Tatsache, dass sie womöglich nur einer von zehn waren, die ähnlich angefangen haben, aber gescheitert sind, wird ausgeblendet.

Besonders ärgerlich ist, dass Kleiß ständig betont, dass er kein einziges (!) Buch zum Thema gelesen hat, aber offenbar trotzdem alles besser weiß. So geht's ja nun nicht! Man muss ja nicht jedem Laufguru hinterherbeten, aber zumindest, wenn man ein Buch schreibt, mit dem man andere motivieren will, sollte man schon ansatzweise wissen, was man da von sich gibt. Ich schreib' ja auch kein Buch über Hirnchirurgie, ohne Medizin studiert zu haben, selbst dann nicht, wenn ich meinem Sohn einmal erfolgreich die Haare geschnitten habe.

Über weite Strecken liest sich das Buch wie das Manifest eines Lauf-Fanatikers: Ein Mann, der einen Hammer gefunden hat, weshalb für ihn nun alles aussieht wie ein Nagel. Die ständig wiederholten Verweise darauf, wie giftig "Industriezucker" und wie wichtig die richtige Ernährung sei, nerven irgendwann nur noch. Irgendwann hat man leider das Gefühl, einer massiven Selbstbeweihräucherung beizuwohnen. Und die Schilderungen seiner Lauferfolge gelingen Kleiß seltsam farblos. Unter'm Strich bleibt das Bild eines Menschen, der zwei Süchte (das Rauchen, das Essen) gegen eine andere ausgetauscht hat: Das Laufen. Aber darüber scheint er sich nicht im Klaren zu sein. Ich gönne dem Autor seine Erfolge, aber wenn er meint, damit zum Maßstab für andere zu werden, übernimmt er sich dann doch ein wenig.

Spaß hat das Buch an manchen Stellen dennoch gemacht, und nur deshalb habe ich es ausgelesen. Etwa, wenn er seine Trainingsfortschritte beschreibt oder seine Begegnungen mit Mitmenschen. Das ist anrührend und motivierend. Wenn es nur nicht immer in so einem Guru-Ton daher käme.

So muss ich leider sagen: Das beste am Buch ist das Interview mit Achim Achilles. Und selbst da betont Kleiß in seinen Fragen immer wieder, wie toll er das hingekriegt hat mit seinen drei Marathons in zwei Jahren. "Jeden Tag Laufen ist doch langweilig", sagt Achilles. Immerhin: Es spricht für Kleiß, dass er diesen Satz drin gelassen hat.

Ich wünsche Kleiß von Herzen, dass er seinen Weg tatsächlich weiter verfolgt und noch viele Marathons absolvieren kann. Und vielleicht irgendwann auch einmal etwas gelassener wird und sein Buch einmal mit anderen Augen liest.

Einsteigern würde ich es definitiv nicht empfehlen - zumindest nicht ohne parallele Lektüre der Bücher, die Kleiß alle bewusst nicht gelesen hat. Als Korrektiv macht es Sinn. Wiedereinsteigern, die wissen, was sie tun, aber irgendwann gelernt haben, das Laufen etwas sachlicher zu sehen, mag es als willkommene Motivationshilfe dienen.
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am 17. März 2014
Der Autor erzählt sehr offen und freimütig von seiner Befreiung. Er war ein Abhängiger. Kein Junkie, es gab weder Heroin noch Kokain - und dennoch war er abhängig. Von Zigaretten und vor allem von zuckerigen Süßigkeiten. Also von den unauffälligen Drogen des Alltags. Und die sind wesentlich gemeiner als die "harten Sachen". Das Rauchen ist mittlerweile gesellschaftlich geächtet, es entsteht ein sozialer Druck auf dem Süchtigen. Aber beim Zucker? Beim Schokolade-Naschen? Wer spricht in diesem Zusammenahng von Abhängigkeit? Mike Kleiß. Er erzählt, er berichtet und das genau und ehrlich. Mit dem täglichen Laufen hat er sich von 40 Kilo Übergewicht und zugleich auch von seiner Abhängigkeit befreit. Das alles liest sich auch befreiend, sehr angenehm, klug und weil er so ehrlich erzählt hat es einfach etwas Erfrischendes. Kleiß ist kein Lehrmeister aber er zeigt uns einen Weg zu uns selbst, zur jeweils eigenen Lebensphilosophie. Wer sich auf den Weg zur Befreiung von Abhängigkeiten jeglicher Art machen will, dem kann dieses Buch ein guter Freund, ein perfekter Begleiter sein.
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am 3. Juli 2014
10 Jahre kein Sport gemacht und Kettenraucher!!!!
...und dann den erste Lauf gleich 10 km durchgelaufen.
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Und dann kommt auch noch der POWER TIPP 2:
Für den Anfang:
"Die Route sollte nicht zu lange sein. Fünf Kilometer müssen zunächst reichen. Aber laufen Sie die Strecke durch!
Das ist wichtig........."

Sehr sehr fragwürdig....
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am 18. März 2014
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich diese "Erfolgsgeschichte" in den Anfängen bei Facebook auf dem Profil von Mike Kleiß mit begleitet habe. Zwischenzeitlich war ich weg bei FB, nach 1,5 Jahren wieder angemeldet und mich hat das neue Profilbild umgehauen! Ich war neugierieg wie Man(n) das geschafft hat.
Schlußendlich muss sich auch etwas an meinem Lebensstil ändern. Ich selber habe Übergewicht und befinde mich in den Anfängen des "adipösen". Ich habe schon mal aufgehört zu rauchen, seit ein paar Monaten besuche ich einen Diätassistenten, habe mich mit Ernährung beschäftigt - diese umgestellt. Und ich möchte laufen! Vor vielen Jahren habe ich das schon einmal angefangen, leider wieder aufgehört... Ich kenne dieses Hochgefühl, welches einem zu Höchstleistungen antreibt.

Dieses Buch erzählt sehr lebensnah die Geschichte eines Mannes, der es geschafft hat seiner Gesundheit nicht mehr im Wege zu stehen. Entgegen vieler "Expertenmeinungen" sein Ding durchgezogen hat - den gesundheitlichen Aspekt nie aus den Augen verloren hat....Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es fast in einem Zug durchgelesen...
Gestern 5 Stunden - heute Morgen beim Frühstück das letzte Kapitel (das ist mir schon sehr lange nicht mehr passiert).

Es ist wie mit allem im Leben...man muss es nur wollen und dann kann man alles schaffen!

Dieses Buch wird sie anspornen mehr auf Ihren Bauch zu hören, jeder muss selber entscheiden, was für einen gut ist. Mir gefällt, dass es sehr emotional geschrieben ist, nüchterne wissenschaftliche Bücher habe ich auch gelesen...keines hat mich animiert loszulaufen. Es fällt sehr oft das Wort "Freiheit" - jeder hat die Freiheit selber zu entscheiden, was er für sich möchte.

Das Buch hat den Zweck erfüllt, den ich mir erwünscht habe. Es hat mich inspiriert, es hat mich begeistert - ich laufe mich im Geiste schon mal warm...und ich werde mit Sicherheit immer mal wieder darin lesen.
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am 28. August 2016
Kaum kam das Buch an und so wurde es direkt verschlungen. Ich lese regelmässig seine Kolumnen und freute mich auf das Buch. Es ist sehr interessant geschrieben, zeigt die Weg auf, wie er selbst es geschafft hat. Das es keine Anleitung ist, wie nehme ich ab wie fange ich selbst damit an, das sollte jeden bereits vorher klar sein. Jeder muss nun mal seinen Weg finden zu laufen, sich zu ändern usw.
Dennoch gibt es einen Mut und einen Push weiter zu machen, an seinen Weg festzuhalten. Ich freue mich auf sein neues Buch. :)
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am 22. April 2014
Ich war, seit ich nicht mehr aktiv Fußball spiele, eher ein Gelegenheitsläufer. Soll heißen, dass ich immer dann Sport gemacht und mein Essen ein wenig umgestellt habe, wenn die Nadel der Waage bei über 100 kg angeschlagen hat.
Ich werde zwar jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, auch nicht jeden Tag laufen und meine Ernährung komplett umstellen. Aber ich habe mir zum einen ein Ziel gesetzt (dieses Jahr noch einen Halbmarathon laufen) und zum anderen achte ich jetzt doch viel mehr darauf was ich esse. Denn ich fühle mich mit nur 5 kg weniger deutlich besser. Also DANKE Mike Kleiß :-)
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am 13. April 2014
Doch, das Leben bietet einige Abkürzungen. Zuwenig Schlaf, zu viel Arbeitsdruck, ungesunde Ernährung, massives Rauchen und vor allem: zu wenig Bewegung. Allseits bekannte lebensverkürzende Gewohnheiten. Er hat sie alle durchlebt. Und überlebt.

Mike Kleiss hat kein Expertenbuch schreiben wollen. Hat er auch nicht. Er erzählt eine motivierende, locker verfasste Geschichte seiner Wandlung vom überarbeiteten, übergewichtigen Kettenrauchers, der sich zum Marathonläufer gemausert hat.

Der Grundtenor von «More Power. Lauf dich frei!» ist die Aufmunterung, das eigene Leben wirklich selbst in die Hand zu nehmen. Bei Mike Kleiss war es eben das Laufen, um schlechte Gewohnheiten abzulegen und dafür an Power und vor allem an Freiheiten zuzulegen. Auf 220 Seiten beschreibt er schonungslos seinen Lebenslauf vom kettenrauchenden Topmanager mit vierzig Kilos zu viel auf den Hüften zum erschlankten, intensiv lebenden Menschen Mike Kleiss.

Der Weg bis zum ersten Marathon ist gespickt mit Rückschlägen, Selbstzweifeln aber auch hoffnungsvollen Meilensteinen. Mike Kleiss läuft täglich 15 Kilometer und mehr. Ein täglicher Termin, der ihn zwar zwei Stunden kostet, aber enorm viel mehr zurückbringt. Einen klaren Kopf und die Freude an den eigenen Freiheiten. Weder Zigaretten noch der Job dirigieren seither sein Leben.

Unterhaltend erzählt er über Menschen, die er bei seinen täglichen Läufen antrifft. Oder über Menschen, die ihn - bewusst oder unbewusst - motiviert haben. Selbstredend hat der Gewichtsverlust nur funktioniert, weil Mike Kleiss auch seine Ernährung nach individuellen, aber dennoch nachvollziehenden Regeln neu geplant hat. Also fettreiches und gezuckertes Leben adé. Er beschreibt auch, wie sich diese alten Gewohnheiten mit etwas Fantasie und intensiver Recherche ablegen lassen.

Das Buch macht Lust aufs Laufen, aber mehr noch, sich nicht von Meinungen und Empfehlungen leiten zu lassen. Sondern seinem eigenen Geschmack und seinem Wohlbefinden zu vertrauen. Erfrischend erzählt Mike Kneiss, dass er in erster Linie auf seinen Körper hört und wie dieser sich auch mit Schmerzen lautstark meldet. Tägliches Laufen - vor allem anfangs noch mit Übergewicht - treibt jedem Arzt den Schweiss auf die Stirn. Denn die vielen Regeln, wie «man» richtig läuft, sich optimal ernährt und wie man sich akribisch mit Tabellen und Listen auf das Training und den Marathon vorbereitet, gibt es zuhauf. Deshalb wirkt die Aufforderung des Autors, ausschliesslich auf den eigenen Körper zu achten und auch gut hinzuhören, enorm befreiend. Es gibt ja nicht «den einen Körper». Dazu ist jeder Mensch zu individuell beschaffen.

Das Fazit des Buches: es ist die Intensität des selbstbestimmten und gesunden Lebens, die Freude macht. Und nicht nur Äusserlichkeiten wie ein schlanker, durchtrainierter Körper.

Mike Kleiss hat sich während seiner Verwandlung Notizen und diese nun in einer lockeren Erzählung les- und geniessbar gemacht. Übrigens nicht nur für passionierte Läufer.

Ein fröhliches Lese- und Laufvergnügen!
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am 17. August 2015
Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens / Produkt tadellos in Ordnung / alles bestens /
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Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht einer erfolgreichen Verwandlung eines schwergewichtigen, extrem rauchenden und schwer beschäftigtem Menschen zu einem gesunden Mann, der seine persönliche Freiheit wieder entdeckte und nun zweimal im Jahr einen Marathon läuft. Wie kann so etwas gehen?

Mike Kleiß wusste schon lange, dass er zu fett ist, zu viel raucht und zu viel Süßigkeiten in sich hineinstopft. Aus einem einst sportlichen jungen Mann wurde im Laufe der Jahre allmählich ein träger Klops. Irgendwie im Inneren ist Kleiß schon lange klar, dass er sich langsam umbringt. Aber im täglichen Stress ist kein Platz für revolutionäre Veränderungen. Strukturen haben sich fest etabliert. Und die zwingen Kleiß immer wieder in sich zurück.

Als er aber im Januar 2012 wieder einmal versucht, seine guten Vorsätze fürs neue Jahr in die Tat umzusetzen, merkt er, dass er nicht einmal mehr in seine alten Laufschuhe passt. Kleiß sitzt auf seiner Kellertreppe, und ihm kommen die Tränen. Das ist der Moment, in dem in seinem Kopf etwas Unumkehrbares passiert. Entweder jetzt geschieht etwas, oder sein Leben ist bald zu Ende. Das jedenfalls sind seine Gedanken. Und das ist ein Punkt in diesem Erfahrungsbericht, den weder Kleiß, noch ein anderer erklären kann. Aber aus ihm stammt die enorme Energie für alles, was im Folgenden passiert.

Kleiß kauft sich neue Klamotten, merkt dabei noch einmal, wie er sich seine wirkliche Verfassung schön gelogen hat und beginnt täglich zu laufen. Anfangs dauerhaft unter erheblichen Schmerzen und noch immer danach rauchend. Die Schmerzen interpretiert er als Trick seines Körpers, der ihn zurück in die Bequemlichkeit zwingen möchte. Das ist eine für ihn vertretbare Sichtweise, denn sie ist natürlich in gewisser Weise auch wahr. Allerdings bewegt er sich auf einem schmalen Grat, den Schmerzen können auch eine deutliche Warnung sein, die man nicht so einfach ignorieren sollte. Welche dieser Sichtweisen im konkreten Fall stimmt, muss man mit sich selbst und dem eigenen Körpergefühl ausmachen. Aber der Autor versteht seinen Text nicht als Anleitung, sondern nur als einem Bericht, aus dem jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Da Kleiß sehr diszipliniert sein Programm durchzieht und es immer mehr steigert, zeigen sich bald erste Erfolge. Sein Gewicht vermindert sich. Er beginnt über seine Ernährung nachzudenken und kommt zu Schlüssen, die erwiesenermaßen funktionieren. Dann stellt er sich bald neue Ziele, läuft seinen ersten Halbmarathon. Natürlich kann man sich fragen, ob das nun unbedingt sein muss. Kleiß geht darauf ein und schreibt, dass er eben ein Typ ist, der keine halben Sachen macht. Und das ist das Angenehme an seinem Bericht: Er will nicht missionieren, hält seine Methode nicht für das Nonplusultra. Jeder Mensch ist anders, und jeder muss für sich entscheiden, wie er vorgeht und was für ihn gut ist.

Man findet in diesem Buch keine Pläne, keine ausgefeilte Methodik und keine Anleitungen. Es ist einfach nur ein Bericht von einem, der seinen Weg gefunden hat. Laufen bringt Freiheit, es hilft, alte Strukturen aufzubrechen und Zeit für sich selbst zu finden.

Der Text liest sich sehr gut, reißt emotional mit und bietet allein schon deshalb sicher für viele eine tolle Motivation, einen ähnlichen Weg zu probieren. Insbesondere zeigt sich wieder einmal, wie unglaublich schnell sich der menschliche Körper regenerieren kann, wenn man ihn nur lässt. Ein hervorragendes Buch für alle, die aus eingefahrenen Strukturen ausbrechen wollen.
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am 7. November 2015
das Buch wie es geschrieben wurde ist einmalig, habe schon viele "Expertenbücher" gelesen, aber dieses ist so wunderbar, dass ich meine Lebenseinstellung komplett verändert habe und jetzt absolut positiv jeden Tag gestalten werde.
Also unbedingt lesen und weiter empfehlen. Das Buch motiviert mich in allen Lebensbereichen.
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