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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Star Trek - Typhon Pact 1: Nullsummenspiel
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Juli 2014
Das Fazit des Buches ist: Töten ist in Ordnung (auch von Zivilisten), wenn es der Sache dienlich ist.
Baschier tötet absichtlich mehrere unbewaffnete Zivilisten in dem Buch und verübt einen Terror-Anschlag, bei dem dann hunderte ums Leben kommen.
Das ist wirklich die Föderation, wie wir sie aus Star Trek kennen ;)
Tolle Ideale. Sehr gute Einstimmung auf Krieg und Mord.
Wer sinnlose und überzogen brutale Gewalt toll findet, wird von diesem Buch restlos begeistert sein :)
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am 10. April 2017
Typhon Pact 1 ist ein gelungener Spionageroman im Startrekmilieu. 007 Bashir auf geheimer Mission, gewürzt mit einer nicht aufdringlichen Liebesgeschichte zu Sarina, sowie kulturellen Einblicken in die geheimnisvollen Breen. Ein Lesevergnügen 👍👍👍👍
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Juli 2013
Endlich liegt der erste Teil der neuesten STAR TREK-Serie in deutscher Sprache vor. Der erste Band von TYPHON PACT spielt im Jahr 2382, drei Jahre nach den Ereignissen, die im Film STAR TREK X: NEMESIS geschildert werden, und ein Jahr nach der grandiosen Trilogie STAR TREK: DESTINY. Zum Vergleich: der aktuelle DEEP SPACE NINE-Roman „Der Seelenschlüssel“ spielt im Jahr 2377, also gut fünf Jahr zuvor. Erst fünf Jahre später wird die Heimatwelt des Romulaners Nero explodieren, woraufhin dieser in der Zeit zurückreisen wird, um Rache zu üben, was zu der neuen Zeitlinie führen wird, in der die aktuellen Kinofilme von J.J. Abrams spielen. Man merkt also, das STAR TREK-Universum wird komplexer und erlebt in den Romanen einen Relaunch, den man nach dem Ende der TV-Serien nicht für möglich gehalten hat. Und die neue Serie TYPHON PACT beginnt mit dem Eröffnungsband aus der Feder von David Mack (u.a. STAR TREK: DESTINY und „Kriegspfad“) äußerst vielversprechend. TYPHON PACT soll alle aktuellen Serien verbinden und viele bekannte Charaktere mitspielen lassen. In Band 1 „Nullsummenspiel“ gibt es ein Wiederlesen mit den beliebten Recken von Deep Space Nine: Dr. Julian Bashir und Captain Ezri Dax. An Bord der USS Aventine dienen zudem Sam Bowers, Simon Tarses und Mikaela Leishman, welche die Leser der achten Staffel von DS9 bereits aus den Romanen kennen. Für die eifrigen Zuschauer der TV-Serie gibt es als kleines Gimmick einen erneuten Auftritt des beliebten Jack-Packs, jenen genetisch aufgewerteten Sonderlingen, die der Föderation vor einigen Jahren begreiflich zu machen versuchten, vor dem Dominion zu kapitulieren, da ein Sieg unmöglich schien. Auch Sarina Douglas ist keine Unbekannte und bekommt in diesem Band eine feste Rolle in den Romanen. Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen die Stammcharaktere sich in den Büchern nicht entwickeln durften. Dadurch bekommt der vorliegende Roman nämlich eine gänzlich andere Qualität. Im Großen und Ganzen ist „Nullsummenspiel“ ein Bashir-Roman, der vor allen Dingen Fans dieses Charakters wärmstens ans Herz gelegt wird. Immerhin gesteht er vor sich selbst ein, dass Sarina die einzige Frau in seinem Leben ist, die er vielleicht wirklich und wahrhaftig geliebt hat. Kein Wunder also, dass allein ihr Mitwirken an der Mission den medizinischen Offizier zum Mitmachen animiert. Der einst so jungenhafte und engagierte Arzt ist mittlerweile zu einem reifen, aber auch einsamen Mann geworden, der sein bisheriges Leben und vor allen Dingen seine Zukunft infrage stellt. Erst die Geheimmission auf Salavat scheint ihm neue Perspektiven zu eröffnen, obwohl er auch im Handeln von Sarina eine herbe Enttäuschung erlebt und sich darüber hinaus gezwungen sieht, Dinge zu tun, die er mit dem hippokratischen Eid des Arztes nicht vereinbaren kann. Doch die Aufträge eines Agenten von Sektion 31 haben nur wenig mit den Pflichten und Tugenden eines Mediziners gemein und zum Wohle der Föderation müssen Opfer gebracht werden – auf beiden Seiten.

Auch Ezri Dax hat seit dem Ende der TV-Serie DEEP SPACE NINE eine enorme Entwicklung durchgemacht, und das bezieht sich nicht allein auf ihren Wechsel zur Kommandoebene und ihre Beförderung zum Captain, sondern vor allen Dingen auf ihr Selbstbewusstsein und ihren Wagemut. Die USS Aventine ist ein hochmodernes und sehr schnittiges Schiff, das man gerne auf dem Bildschirm in Aktion gesehen hätte, insbesondere in den Szenen, die im Roman geschildert werden. Für den politischen Hintergrund sind Föderations-Präsidentin Bacco und ihr Stab zuständig, die mehr denn je ihre diplomatischen Fähigkeiten ausspielen müssen. Für das Verständnis des Romans ist es keineswegs zwingend notwendig die Bücher der DESTINY-Trilogie oder die beiden Ergänzungsromane „Die Gesetze der Föderation“ und „Einzelschicksale“ zu kennen. Allerdings würde man die Hintergründe einzelner Charaktere und ihrer Beziehungen untereinander besser verstehen.

Der einzige negative Aspekt ist die Vermenschlichung und die Entmystifizierung der Breen. Einerseits ist es natürlich großartig und begrüßenswert, wenn eine so mysteriöse Spezies wie die Breen, die in den TV-Serien und Filmen eine untergeordnete Rolle spielte, in den Romanen eine Kultur und einen entsprechenden Hintergrund bekommt. Doch bis auf die unterirdischen Städte und die Anonymität der Masse bleibt am Ende nur wenig Fremdartiges. Tatsächlich gemahnt der kalte Krieg zwischen der Föderation und dem Typhon Pact an das jahrzehntelange Säbelrasseln der Großmächte USA und Russland in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Vielleicht soll mit der vertrauten Infrastruktur der Breen lediglich verdeutlicht werden, dass der Feind sich häufig gar nicht so sehr von der eigenen Gesellschaft unterscheidet. Und doch wird hier einiges an Potenzial verschenkt. Wenn die Breen durch Einkaufspassagen schlendern, Hochgeschwindigkeitszüge benutzen und nach getaner Arbeit in Apartments mit Fernseher und Sofa-Garnitur zurückkehren ist es schwierig das Bild des erbarmungslosen Gegners aufrechtzuerhalten, das man sich in den Dominion-Kriegen aufgebaut hat. Ob es letztendlich klug war, das Gesicht hinter der Maske zu zeigen wird sich in den kommenden Bänden zeigen.
Trotz der Entmystifizierung der Breen macht der vorliegende Roman sehr viel Spaß, nicht zuletzt dank der flüssigen Schreibe von David Mack und seinem enormen Wissen in Bezug auf STAR TREK. Die Mission von Dr. Bashir und Sarina Douglas würzt das Science-Fiction-Abenteuer mit einer Prise JAMES BOND und MISSION IMPOSSIBLE.

Eine kleiner Ausblick auf die Serie TYPHON PACT sowie eine Abhandlung über die Breen von STAR TREK-Experte Christian Humberg vervollständigen das Taschenbuch.
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am 11. Dezember 2015
David Mack ist ja bekannt dafür, sehr gute Storys zu schreiben. Nach der Destiny Trilogie stand für mich fest, dass ich auch Typhon Pakt ein Muss ist. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Typhon Pakt tut das, wofür Star Trek seit seinen ersten Tagen bekannt ist...Kritik an der Gesellschaft.

Der Plot passt perfekt. Ein neuer kalter Krieg, die Föderation und die Klingonen auf der Einen, und so gut wie jeder Star Trek Bösewicht auf der anderen Seite. Mack arbeitet geschickt die aktuelle Weltlage in das Star Trek Universum ein und beleuchtet dabei das wirre Treiben der schurkischen Imperien.

Vor allem die Beleuchtung der Gesellschaft der geheimnisvollen Breen reizt an diesem Buch. Man erfährt nicht nur, dass die Breen eigentlich eine reine Leistungsgesellschaft sind, sondern dass sie quasi eine Art verzerrtes Spiegelbild der Föderation darstellen, in dem sich mehrere Völker zusammengeschlossen haben.

Insgesamt ist es ein wirklich empfehlenswertes Buch. Vor allem der Gewissenskonflikt, alles zu tun was nötig ist und gleichzeitig nicht vergessen zu wollen was einen Sternenflottenoffizier so ausmacht, ist bei Bashir gut herausgearbeitet.

Aber es gibt auch Kritik. Der Einblick in die Gesellschaftsform der Breen ist zwar interessant, aber leider auch recht obrrflächlich gehalten. Immrhin werden sie als eine Art kapitalistisches Superimperium hingestellt, dass nur kaufen und Krieg kennt. Natürlich erkennt man das auch sofort als eine Kritik an unserer Konsumgesellschaft, aber es ist schade dass es an sich nur eine sehr oberflächliche einführung in diese faszinierende, geheimnisvolle Kultur gab.

Auch die recht anschaulich beschriebenen Folterszenen sind geschmackssache. Natürlich wissen wir alls, die sich in ST auskennen, dass die Feinde der Föderation nicht vor solchen Gräuel zurückschrecken. Denoch sind die Kapitel nichts für eher sanfte Gemüter. Auch das ständige Geturteil zwischen Sarina Douglas und Julian Bashir, sowie sein dauerndes Geschmachte nach ihr, las sich eher wie eine Wiederholung der Beziehung zwischen ihm und Dax aus der ersten Staffel DS9.

Alles in allem ist es dennoch ein extram interessantes Buch.
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am 24. August 2013
Nullsummenspiel ist ein interessanter Einstieg in die "Typhon-Pakt"-Storyline. Dank David Mack wird um den tod-langweiligen Bashir doch noch ein guter Spionage-Thriller gestrickt. Die Breen sind interessant dargestellt! Das hat Potential für mehr, insbesondere die Oppositionsbewegung im Untergrund ist ein interessanter Faktor, von dem man gerne mehr gelesen hätte.
Das Ende des Romans ist spannend und auf den letzten beiden Seiten überrascht der Autor noch mit einem echten Knall-Effekt! Es kommt selten vor, dass man ein Buch zuschlägt und denkt "Das gibt's doch nicht".
Zwar reicht das Buch nicht an die Qualität der Destiny-Triologie heran (und auch nicht an die Vanguard-Romane), trotzdem ist es ein kurzweiliges Lese-Vergnügen.
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am 12. August 2013
Nach dem ersten großen Cross-Over in der „Destiny“-Trilogie, in der die Bedrohung durch die Borg unter horrenden Verlusten beendet wurde, hat sich das Gesicht der Föderation und Situation zu ihren Nachbarn gewandelt. Ein neues Bündnis, der Typhon-Pakt, der sich unter anderem aus Romulanern, Gorn, Tholianern und Breen zusammensetzt, ist der Sternenflotte militärisch ebenbürtig. Zum Auftakt stiehlt ein Spion des Paktes die geheimen Pläne für den neuen Quantum-Slipstream-Antrieb, dessen Weiterentwicklung die Raumfahrt revolutioniert. Dieser neue Antrieb ist der einzige wirkliche Vorteil, den die Föderation gegenüber dem Typhon-Pakt noch hat. Schon bald mehren sich die Anzeichen, dass die Breen die gestohlenen Pläne für den Bau eines Prototypen mit dem neuen Antrieb benutzen.

Die Föderation ist besorgt genug, um ein Team in den Raum der Breen zu entsenden, um den Prototypen zu zerstören. Die Agenten bekommen alle Vollmachten, inklusive der „Lizenz zum Töten“. Und wer ist der Mann, der auf diese gefährliche Mission geschickt wird? Genau: Dr. Julian Bashir, der genetisch aufgewertet Arzt der Raumstation DS9, der schon während der Serie öfters mit Geheimdienstoperationen betraut war. Da auf DS9 gerade Ruhe eingekehrt ist und der Doktor in einer klassischen Midlife-Crisis steckt, kommt ihm das Angebot des Geheimdienstes ganz recht. Als Partnerin an seiner Seite steht die ebenfalls genetisch aufgewertete Sarina Douglas, welche den Fans aus den DS9 Episoden „Statistische Wahrscheinlichkeiten“ und „Sarina“ bekannt sein dürfte.

Diese Rezension habe ich zuerst auf Ringbote-Online.de veröffentlicht

Die beiden sollen als Breen getarnt das Schiffsbauprojekt der geheimnisvollen Rasse sabotieren. Klingt verrückt? Ist es auch. Der Plan, jemanden in eine Kultur einzuschleusen, über die man so gut wie gar nichts weiß, ist schon sehr verwegen. Dass der Geheimdienst auf Leute zurückgreift, die in der Föderation wegen ihrer genetischen Aufwertung stigmatisiert werden, gerade weil sie schneller, intelligenter und anpassungsfähiger sind als normale Menschen, ist schon harter Tobak. Das ganze Unternehmen ist ein reines Himmelfahrtskommando. Der Freizeitspion Bashir ist als James-Bond-Verschnitt mit der Lizenz zum Töten für mich auch nicht wirklich überzeugend. Dass er sich auf dieses dubiose Abenteuer einlässt, ist wohl seiner Zuneigung zu Sarina geschuldet, die er für intellektuell ebenbürtig erachtet. Auch die momentane Orientierungslosigkeit und rastlose Ruhe tragen zu seiner Entscheidung bei.

Während der Leser nun den beiden Agenten auf eine Reise zu den mysteriösen Breen begleitet, kann er sich auf einen Ausflug zu einem Volk gefasst machen, das bisher ein unbeschriebenes Blatt im „Star Trek“-Kanon war. Nun setzt Mack ein Schlaglicht auf dieses geheimnisvolle Volk. Dabei hat er sich einen paranoiden Überwachungsstaat ausgedacht, der im „Star Trek“-Universum seinesgleichen sucht. Aber auch hier gibt es Dissidenten, die bereit sind, gegen das bestehende System aufzubegehren. Bashir und Sarina gelingt es, mit diesen Kontakt aufzunehmen. Schließlich finden sie die geheime Werft, in der der Prototyp gebaut wird.

Während Bashir spioniert, wird an der Grenze zum Typhon-Pakt patrouilliert. Captain Ezri Dax, die den modernen Kreuzer Aventine kommandiert, wartet darauf, die Agenten im Bedarfsfall aufzulesen, wenn diese ihre Mission abschließen. Dabei wird sie von einer Flotte des Paktes beschattet. Ezri muss sich etwas einfallen lassen, wenn sie von den feindlichen Schiffen nicht aufgehalten werden möchte und ihr läuft die Zeit davon.

Der Roman ist ein klassischer Agententhriller im „Star Trek“-Kleid. Statt Bashir könnte auch James Bond durch die Kulisse wandern, um das geheime Labor eines Superschurken, der im Dienste der Sowjets steht, aufzuspüren. Sarina macht sich jedenfalls als Bond-Girl ziemlich gut. Sie ist effizient und kaltblütig und genau der Typ Frau, auf die der Arzt von DS9 steht. Gegen sie wirkt Bashir aber richtig unbeholfen.

Die beiden bekommen dann auch ordentliche Action ab. Die Handlung verläuft allerdings ziemlich linear, und David Mack hat logische Bugs in der Story vermieden. Okay, manche Aktionen sind verrückt und ließen mich mit den Augen rollen. Aber dafür sind die Agenten ja auch genetisch aufgemotzt und mit allerlei technischen Finessen ausgestattet. Nur ein „Bondshuttle“ hat noch gefehlt. Der Kalte Krieg mit seinen Mindgames kommt jedenfalls gut rüber, was auch die gelegentlichen Abstecher auf das politische Parkett unterstreichen, wenn der Leser der Föderationspräsidentin über die Schulter schauen darf.

Besonders gefreut hat mich die Liebe zum Detail, die der Autor bei dem Entwurf der Zivilisation der Breen entwickelt hat. Wie weit es die Breen im Bezug auf das „Star Trek“-Universum gebracht haben, zeigt auch ein Essay aus der Feder des Autors und Übersetzers Christan Humberg, der zuletzt die Romane der letzten DS9 Reihe übersetzt hat. Hier wird der Entwicklungsbogen der Breen gespannt: von der ersten beiläufigen Erwähnung zur großen Bedrohung der Föderation. Für ein Cross-Over habe ich bisher nur die Beteiligung anderer Charaktere jenseits der DS9-Besatzung vermisst. Aber das kommt bestimmt noch.

Fazit: „Nullsummenspiel“ vermischt DS9 mit einem Agententhriller vor der Kulisse eines Kalten Krieges. Der Roman ist stimmig und spannend geschrieben. Der Auftakt ist sehr vielversprechend und ich bin gespannt, was als nächstes kommt. Die Idee mit dem genetisch verbesserten Julian Bashir als James-Bond-Verschnitt ist im Kontext zum bisherigen Kanon nur konsequent. Mit den Idealen, die Gene Roddenberry für seine Föderation einmal im Sinn hatte, hat das alles aber nur noch wenig zu tun. Die Föderation gleicht hier mehr dem Bild, das man heutzutage von den Vereinigten Staaten von Amerika hat.
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am 18. Februar 2015
Bisher habe ich noch nicht ein einziges Buch von David Mack gelesen, das mir nicht gefallen hat. Für mich zurzeit einer der besten Autoren von Star Trek Romanen. Die von ihm verfasste Destiny Trilogie war genial & seine, gemeinsam mit seinen Co Autoren Dayton Ward & Kevin Dilmore erschaffene Vanguard Reihe, zählt für mich zum Besten was in Buchform zum Thema Star Trek existiert. Augenzwinkernd könnte man sagen, selbst wenn der Mann ein Buch über eine Inventur in Quarks Bar schreiben würde, käme am Ende immer noch spannender Lesestoff raus.
Kritik:
Seine Inspiration zieht die Typhon Pact Reihe aus der realzeitlichen Geschichte nach Ende des 2ten Weltkrieges. Ähnlich wie in dieser geschichtlichen Epoche, erholen sich in den Romanen die Föderation und die anderen Mächte des Alpha Quadranten von einem Krieg, der bei allen Beteiligten zu hohen Verlusten an Material & Leben geführt hat. Aus Angst, dass die Föderation mit ihrem Quantenslipstream-Antrieb als stärkste Macht im Alphaquadranten aus den Wirren des Krieges hervorgeht, schließen sich die Völker der Tzenkethi, Tholianern, Gorn, Romulaner & Breen zu einem Bund ,dem Typhon Pact, zusammen. Ähnlich wie die Sowjet Union & West-Mächte nach dem 2ten Weltkrieg, so stehen sich die Föderation, ihre Verbündeten & der Typhon Pact in einem kalten Krieg Szenario gegenüber.
Der erste Band, ein Spionage Thriller, schickt nun Julian Bashir auf eine Mission hinter die feindlichen Linien, um die von den Breen gestohlenen Sleepstreampläne zurück zu holen oder zu vernichten.
Bashir als Spion? Unweigerlich fühlt man sich sofort an die DS9 Folge "Unser Mann Bashir" erinnert. Und wer diese Folge mochte bzw. generell auf Spionage Thriller steht, wird auch mit diesem Roman sehr viel Freude haben.
Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend erzählt. Dabei wechselt die Handlung immer wieder in kurzen Kapiteln zwischen Bashir, Dax & den Breen hin und her & schafft dadurch eine Art Bedrohungsszenario bei dem alle Beteiligte unter Zeitdruck stehen & jeder falsche Schritt unweigerlich zu einem Krieg führen kann.
Fazit:
Spannender & fesselnder Einstieg in die Typhon Pact Reihe.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juli 2013
April 2382 nach altem Erdkalender und damit drei Jahre nach dem letzten Star Trek Film Nemesis. Die Borg haben der Föderation und anderen Völkern schweren Schaden zugefügt. Die Flotte baut nunmehr ihre alte Stärke auf. Die neue Hoffnung liegt in der Slipstreamtechnologie, die in die neuen Schiffe auf Utopia Planitia eingebaut wird. Einen Vorteil erhofft man sich gegenüber dem neuen Typhon Pakt, einer Art Gegenföderation, bestehend aus den Tzenkethi, der Breen Konfödertion, den Romulaner, den Gorn und anderen Gegenspielern. Tief im Herzen der Föderation beschließt dieser Pakt die Pläne für den Antrieb zu stehlen. Der Sternenflotte reicht es. Bei Präsidentin Bacco (u. a. Gesetze der Föderation) erwirkt man die Lizenz zum Töten. Der Sternenflottengeheimdienst darf alle notwedige Gewalt einsetzen um die Antriebspläne zurückzuerhalten, sämtliche Daten zu löschen und den ggfs. existiereden Prototypen mit allen Mitwissern auszuschalten. Man endet sich an Dr. Bashir, der sich ziemlich einsam fühlt. Zwar geht ihm das Jack-Pack auf den Keks, aber durch den Einsatz seines Schwarms Sarina kann er überredet werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Breen-Konföderation die Antriebspläne entwendet haben und den Prototypen bauen. In der Tat stellen die Breen immer noch ein großes Geheimnis dar...

... bis jetzt. Denn ich konnte mir nie vorstellen, wie Breen leben, einkaufen, sich über Partner beschweren und all die kleinen Alltagsprobleme haben, die jede 08/15 Spezies im Star Trek Universum hat. Das hat den Reiz des Unbekannten ausgemacht. Mack ist ein ausgezeichneter Autor wie Destiny bewiesen hat. Aber mit dem Roman hat er sich etwas in die Nesseln gesetzt. Schon Voyager hat den Fehler gemacht, die Borg zu entmystifizieren und sie so zu einem langweiligen Abziehbild gemacht. Auch einige TNG Romane der 2nd Decade und gar Comics machten diesen Fehler. Destiny hatte sich aber mit den Borg befasst ohne Langeweile aufkommen zu lassen, weil es den - damals guten Antagonisten, jetzt nur noch langweilig - Borg endlich an den Kragen ging. Ein für alle Mal. Die Breen jetzt hier als 08/15-Spezies darzustellen war kein so guter Schachzug. Der Roman lässt sich aber flüssig lesen und lässt auch keine Langeweile aufkommen.
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am 2. August 2016
Agenten des Typhon Pakt haben die Pläne für den Slipstream-Antrieb gestohlen und die Gefahr besteht, dass die Hauptmächte des Paktes, insbesondere die Breen, nachrüsten. Sarina Douglas, einer der genetisch aufgebohrten Menschen, die wir aus den Folgen 6.09 und 7.05 von DS9 kennen, arbeitet inzwischen für den Geheimdienst der Starfleet. Sie und Bashir werden auf die Breen-Welt gesandt um die Entwicklungslabors und Produktionsstätten zu zerstören. Es wird uns also ein eigentlicher Spionage-Thriller à la "Unser Mann Bashir" serviert. Leider ist die Story nicht ganz so spannend und fehlerlos gesponnen, wie ich mir das erhofft habe. Einiges negatives summiert sich leider auf, z.b

- Bashir und Douglas wissen so gut wie nichts über die Umstände auf dem Breen-Planeten und kommen deshalb auch bei alltäglichen Situation sofort in Probleme. Würde ein Geheimdienst eine Mission mit derart schlechten Erfolgsaussichten riskieren?
- Vorallem Bashir trägt ziemlich wenig zur Lösung der Aufgaben bei. Auch werden an keiner Stelle, deren genetisch gesteigerten Möglichkeiten eingesetzt, obwohl er extra deswegen auf die Mission geschickt wurde.
- Der Roman enthält detailliert geschilderte Folterszenen mit Todesfolge. Mag für die amerikanischen Leser mittlerweile kein Problem zu sein, Für mich war das "too much". Und: ist das noch "Star Trek"?

Positiv vermerken möchte ich die Grundidee des Typhon Pact als neuer Feind. Die sind eine echte Bedrohung und wir kennen die Völker schon einige Zeit und es wurde nicht einfach eine neue Bedrohung aus den tiefen des Alls "eingeflogen". Schön fand ich auch, dass wir hier endlich etwas über die ansonsten ziemlich mysteriösen Breen entdecken dürfen.

Ich hoffe allerdings die Reihe kann noch etwas zulegen. Im Fokus des nächsten Bandes steht Riker's "Titan" und die Gorn. Yeah!

Vielen Dank an CrossCult für das schöne Cover - viel besser als das blasse Ding der Originalausgabe!
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am 22. Dezember 2014
"Nullsummenspiel" spielt ein Jahr nach den Ereignissen der "Star Trek Destiny"-Buchreihe und etwa drei Jahre nach dem Kinofilm "Star Trek - Nemesis".
Die Borg wurden besiegt und die Föderation trug in den unerbittlichen Schlachten immense Verluste davon. Viele Welten wurden zerstört und die Sternenflotte verlor zahlreiche ihrer Schiffe. Neben diesen internen Problemen hat die Föderation jetzt auch mit dem Typhon-Pakt zu tun. Dies ist ein Zusammenschluss von Völkern, welche sonst gerne unter sich bleiben: Romulaner, Breen, Tholianer, Gorn, den Tzenkethi und den Kinshaya. Anders als bei dem Sternenbündnis liegt nicht die Forschung und das friedliche Zusammenleben im Vordergrund, sondern der Austausch von wirtschaftlichen und militärischen Geheimnissen.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis der Pakt aktiv wird und geheime Pläne eines neuartigen Antriebssystems der Sternenflotte stahl. Das ganze inmitten dem Herzen der Föderation, in den Utopia-Planitia-Werften im Orbit des Mars. Dies war nur möglich, nachdem die Romulaner ihre Tarntechnologie mit den anderen Bündnispartnern geteilt haben. Hinter dem Diebstahl der Slipstream-Pläne steckt die Breen-Konföderation. Die Sternenflotte befürchtet, dass der Typhon-Pakt somit einen entscheidenden Vorteil hätte und will daher die Pläne zurückerobern und einen möglichen Prototypen sabotieren. Die Wahl fällt auf Julian Bashir, dem Bordarzt auf Deep Space Nine. Da dieser sich langweilt, kommt ihm die Gelegenheit mit einer vergangenen Liebe, Agentin Selina Douglas, die Pläne zurück zu holen, gerade recht. Wie er ist auch sie genetisch verbessert und somit erste Wahl für diese Aufgabe.
Der Doktor ist allerdings in seiner neuen Aufgabe als Spion sehr unsicher. Nur dank seiner Begleitung übersteht er das Abenteuer physisch und psychisch. Dabei erleben die beiden ihre Höhen und Tiefen. Vor allem die Erlebnisse auf einer Welt der Breen-Konföderation bringt einige interessanten Tatsachen ans Tageslicht. Der Autor David Mack entwickelt aus einem augenscheinlich unbekannten Volk im "Star Trek"-Universum eine spannende und plausible Kultur. Da es kaum Vorgaben aus dem sogenannten "Canon" gibt, waren dem Bestseller-Autor so gut wie keine Grenzen gesetzt.
Während sich der erste Teil des Romans hauptsächlich mit der Gesellschaft der Breen und der verdeckten Ermittlungen von Bashir und Douglas beschäftigt, nimmt die Geschichte im zweiten Teil richtig Fahrt auf. Als der Prototyp des Slipstream-Antriebs gefunden wurde, steht der Roman einem Actionfilm nichts nach. Dabei müssen die beiden Föderationsagenten auch die ein oder andere schwierige Entscheidung treffen.

Unterstützung bekommen sie dabei von der USS Aventine unter dem Kommando von Ezri Dax. Diese hat die schwierige Aufgabe, Sarina und Julian im feindlichen Gebiet aufzuschnappen, nachdem die Sabotage am Prototypen erfolgreich beendet wurde. Nachdem Ezri und Julian früher eine Beziehung pflegten, steht auch dieses Wiedersehen unter einem ungewissen Stern.
Der redaktionelle Teil behandelt die Vorkommnisse nach der "Destiny"-Reihe sowie die bisherigen Auftritte der Breen in "Star Trek".

Fazit:
Ein kurzweiliger Auftakt zur neuen Romanserie mit einem Wiedersehen von bekannten Charakteren. Agentenkrimi trifft Action und das ganze im "Star Trek"-Universum. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
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