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am 29. Dezember 2013
Nach dem Schicksalsschlag aus "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" stürzt Bond in eine tiefe Krise und seine Karriere als Agent steht kurz vor dem Aus. In der Hoffnung, ihn wieder aufzubauen, gibt M ihm eine letzte Chance und schickt ihn auf eine schwierige diplomatische Mission nach Tokio. Er soll dem japanischen Geheimdienstchef Tiger Tanaka zur Übergabe einer wertvollen Dechiffriermachine bewegen. Tanaka erwartet dafür aber eine Gegenleistung von Bond. Der Besitzer eines geheimnisvollen "Todesschloss" soll beseitigt werden, auf dessen Anwesen die japanische Selbstmordkultur perverse Ausmaße angenommen und schon viele Menschenleben gekostet hat.

Nach 10 Romanen gingen Fleming allmählich die Schauplätze aus, zu denen er 007 noch reisen lassen konnte. Bonds Konfrontation mit Japan und der Einweisung in die fernöstliche Lebensart durch Tanaka nimmt fast 2 Drittel des Romans ein. Die Dechiffriermaschine dient nur als ein sogenannter "MacGuffin". Hierbei handelt es sich um ein klassisches Stilmittel aus Thrillern und Krimis, wo ein Objekt der Begierde nur als Auslöser für Ereignisse eingesetzt wird, aber nie eine wirklich wichtige Rolle einnimmt.

Auch wenn Bonds eigentliche Mission auf dem Schloss nur sehr spät in Fahrt kommt und deren Vorbereitung unnötig umständlich erscheint, lässt das Eintauchen in die fremde Welt Japans keine echte Langeweile aufkommen. Allerdings wirkt die Story nicht ganz rund und krankt etwas an Ungereimtheiten und merkwürdigen Zufällen. So wirkt es schon sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, dass 007 ausgerechnet in dem Todesschloss auf seinen Erzfeind trifft und der eher willkürliche Auftrag zur persönlichen Agenda und Rache wird. Unverständlich ist auch, warum beim Endkampf zwischen Bond und Blofeld keiner der 10 Wächter zum Schutz anwesend ist, wo diese noch wenige Seiten zuvor im Verhörraum Spalier standen. Und was war eigentlich diesmal Blofelds Motiv? Ging es ihm in "Feuerball" noch um Erpressung bzw. materiellen Gewinn, kann man außer Wahnsinn keinen nachvollziehbaren Grund für seinen "Selbstmordpark" ausmachen.

"Man lebt nur zweimal" erreicht augrund der erwähnten Schwächen leider nicht ganz das hohe Niveau der letzten Romane, was man als Indiz dafür deuten könnte, dass Fleming so langsam sein kreatives Pulver verschossen hatte. Aber das ist letztendlich Jammern auf hohem Niveau und Qualitätsschwankungen liegen bei längeren Serien in der Natur der Sache.
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Im Gegensatz zu den Verfilmungen sind die Romane von Ian Fleming deutlich enger verzahnt und nehmen immer wieder Bezug zueinander. „Man lebt nur zweimal“ ist die direkte Fortsetzung von „Im Geheimdienst ihrer Mejestät“, und am Ende werden bereits die Weichen für den nächsten Roman gestellt: „Der Mann mit dem goldenen Colt“. Die gleichnamige Verfilmung mit Sean Connery frönt wie so oft einem gewissen Gigantismus und hat mit der Romanvorlage nur wenig gemeinsam. Zwar kommen auch in dem Film Figuren wie Tiger Tanaka und Kissy Suzuki vor, und letztendlich geht es auch dort, um die Elimierung von Bonds Erzfeind Ernst Stavro Blofeld, der damit zum langlebigsten und härtesten Gegenspieler des britischen Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten avanciert. Nach seinem ersten Auftritt im neunten Band der Romanserie, erschienen im Jahr 1961 unter dem Titel „Feuerball“, tritt Blofeld hier zum dritten Mal in Erscheinung. Dabei bleibt der Bösewicht immer bedrohlich und erfindet sich mit jeder Teufelei neu.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil, der mehr als die Hälfte des Umfangs in Anspruch nimmt, geht es um die Vorgeschichte und Bonds Beziehung zu Tiger Tanaka, mit dem er sich immer wieder verbale Schlagabtausche liefert, in denen die britische Kultur mit den Traditionen Japans kollidiert. Die Erfahrungen des Protagonisten mit der fernöstlichen Mentalität und ihren Riten liest sich interessant und fundiert, bringt die Handlung letztendlich aber kaum voran. Dafür geht es im zweiten Teil schnell zur Sache, obwohl Fleming die eigentliche Mission im Schloss des Todessammlers Blofeld relativ zügig abwickelt. Immerhin muss noch Zeit für ein wenig Gefühlsduselei mit Kissy Suzuki bleiben. Das Faszinierende an den Romanen von Ian Fleming ist dabei, dass man einen James Bond erleben darf, der sehr menschlich wirkt, und eben nicht jede Gefahrensituation mit einem lässigen Grinsen auf den Lippen, gewissermaßen im Vorbeigehen, meistert. Obwohl auch im Roman ein flotter Spruch zur rechten Zeit keineswegs fehlt. Die detaillierte und versierte Übersetzung von Anika Klüver und Stephanie Pannen ermöglicht es auch deutschen Lesern endlich in den kompletten, ungekürzten Genuss der Original-Abenteuer von James Bond zu kommen. „Man lebt nur zweimal“ ist ein flüssig zu lesender Spionageroman, der auch für Kenner des Films viel Neues zu bieten hat.
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am 14. Oktober 2014
James Bond muss in einer ungewohnten Umgebung eine seiner schwersten Missionen - vielleicht sogar die schwerste Aufgabe überhaupt meistern...

James Bond ist nach dem Mord an seiner Frau durch Blofeld ein gebrochener Mann. Fleming lässt den besten Mann des MI6 zusehends verkommen und Fehler machen, die seine Position im Geheimdienst gefährden. M, Bonds Vorgesetzter, ist jedoch nicht gewillt ihn so einfach ziehen zu lassen. Deshalb betraut er seinen angeschlagenen Agenten mit einer Mission im fernen Japan, die von Ihm etwas abverlangt, was bei seinen bisherigen Missionen nur selten eine Rolle gespielt hat: Anpassung an fremde Sitten und Gebräuche und diplomatisches Geschick. Er soll die Verbindungen zum Japanischen Geheimdienst ausbauen und den Japanern einen Deal vorschlagen. Einmal mehr serviert uns Fleming durch Bonds Augen einen exotischen Schauplatz. Dieser ist zumindest nach meinem Verständnis auch sehr schön in Szene gesetzt. Besonders die Mentalität der Japaner hat es Ihm angetan. Die Einstellung der Japaner zueinander, ihre für Bond befremdlichen Vorstellungen von Moral und Ehre machen den Reiz der Geschichte aus. Japan, ist das Land mit der höchsten Selbstmordrate und seine Einwohner haben einen Hang zum Bizarren. Bond steckt in seinen Verhandlungen schon bald in einer Sackgasse. Tiger Tanaka sein Verhandlungspartner schlägt Bond einen Handel vor. Auf einer abgelegenen Insel hat sich ein Mysteriöser Fremder niedergelassen, der Botanische Studien betreibt. In seinem Schloss sammelt der Mann tödliche Pflanzen und der Ort hat sich zum Mekka für Selbstmörder entwickelt, die Ihre letzte Reise im Garten des Botanikers antreten.

Bond soll diesen Fremden ausschalten und den Selbstmördern Japans dessen Garten verperren. Bei seinen Nachforschungen stellt 007 fest, dass sich hinter dem Fremden ein alter Feind des Agenten verbirgt, mit dem er eine große Rechnung offen hat. Der Showdown ist vorprogrammiert und während die erste Hälfte des Buches dazu dient, dem Leser und Bond den exotischen Schauplatz nahe zu bringen, widmet sich die andere Hälfte der Vorbereitung und der Konfrontation mit dem Schurken. Es ist einmal mehr dem genialen opulenten Schreibstil von Flemming zu verdanken, dass dieser ein Leckerbissen ist. Die Action hält sich zwar in Grenzen, aber man bekommt einmal mehr einen tiefen Einblick in die manchmal verstörende Welt der Geheimagenten. Am Ende gibt es eine große Überraschung, die indirekt einige Ereignisse für den Nachfolgeband Der Mann mit dem Goldenen Colt" in Gang setzt. Darüber Hinaus, bekommt der Leser genau das, was er erwartet, eine Agentengeschichte vor exotischer Kulisse. Mit der Verfilmung unter dem gleichen Titel hat der Roman nur das Grundthema und einige Versatzstücke gemein.

Fazit: James Bond läuft nach anfänglicher Depression mit der Möglichkeit einen alten Feind zu vernichten zu Höchstform auf. Bond, der sich in Japan zu integrieren versucht bekommt für seine Mission alles, was als Gute Zutat für eine Bondgeschichte gilt. Ein böser Schurke mit einem perfiden Plan, ein paar mysteriöse Verbündete und natürlich eine Schönheit mit einer markanten Vergangenheit, die genau in Bonds Beuteschema" passt. Man lebt nur zweimal" ist ein weiterer gelungener Roman aus Ian Flemings Feder, der zwar nicht an meine persönlichen Lieblinge Feuerball" , Der Spion der mich liebte" und Goldfinger heranreicht, aber dennoch einen gewissen Eindruck hinterlässt.
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Der 1964 erschienene elfte (nicht mitgerechnet wurde die Kurzgeschichtensammlung “In tödlicher Mission“) James- Bond-Roman “Man lebt nur zweimal“ erzählt eine sehr viel interessantere und auch spannendere Geschichte als der drei Jahre später entstandene gleichnamige 007-Kinofilm. In Ian Flemings Buch geht es nicht um eine gewaltige Raketenbasis, die in einem erloschenen japanischen Vulkan versteckt wurde, um russische und US-Raumschiffe zu kapern. Das Buch ist eine direkte Fortsetzung des ein Jahr zuvor erschienenen Romans “Im Geheimdienst ihrer Majestät“ in dem James Bond heiratete und schon kurz durch den schurkischen Ernst Stavro Blofeld zum Witwer gemacht wurde. Dieser heimtückische Mordanschlag hat James Bond in ein tiefes Trauma gestürzt, was dazu geführt hat, dass er zwei Missionen vermasselte. Dennoch denkt sein Vorgesetzter M nicht daran ihn in den Ruhestand zu versetzen, sondern er schickt 007 auf eine Mission, die zu einer Art Selbstfindungstrip wird.

James Bond soll versuchen vom japanischen Geheimdienst-Chef Tiger Tanaka Informationen über eine sowjetische Entschlüsselungsmaschine zu erhalten, was nicht eben einfach ist, da er sich dabei in US-amerikanisches Einflussgebiet begibt. Tanaka fordert von Bond einen Gegengefallen und beauftragt diesen damit einen mysteriösen Schweizer Biologen zu töten, der in einer alten Festungsanlage an der Küste einen Garten voller tödlicher Gewächse betreibt, der zu einer beliebten Anlaufstelle für zahlreiche japanische Selbstmörder geworden ist. Eifrige 007-Leser dürften schnell erraten haben, bei wem es sich um diesen geheimnisvollen Guntram Shatterhand, der in der deutschen Erstausgabe noch Guntram Martell hieß, in Wirklichkeit handelt...

Diese etwas haarsträubende Rahmenhandlung inklusive eines hochdramatischen Finales macht jedoch nicht den Hauptreiz des Buches aus. Sehr viel spannender sind jene Kapitel in denen Fleming 007 gemeinsam mit Tiger Tanaka auf eine gemächliche Reise durch Japan schickt. Dabei sollen ihm die Eigenarten dieser eigenartigen Gesellschaft nahegebracht werden, denn für seine Mission wird James Bond in einen taubstummen Japaner verwandelt. Zuletzt geht er dafür auch noch bei einer attraktiven Perlenfischerin in die Lehre. Dass diese Dame mit dem hübschen Namen Kissy Suzuki zuvor eine Hollywood-Karriere abgebrochen hat, da nur der Brite David Niven in der US-Traumfabrik freundlich zu ihr war, wirkt in Flemings abenteuerlichen aber die Realität nicht völlig verleugnenden Gebräu keineswegs befremdlich.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. November 2014
Der James Bond in den asiatischen Osten führende Film "You Only Live Twice" basiert auf diesem literarischen, nun ungekürzten Werk. Es liest sich wie ein Reiseführer, der während seiner Ortsangaben merkt, dass er eigentlich lieber einen Thriller darstellen würde und daher wird den ausufernden Lokalitätsbeschreibungen gelegentlich etwas Spannung beigemischt.
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am 4. April 2014
Mir gefällt sehr das Deck seite Bild. steht zu meinen anderen Bond Bücher. Seit das ersten bei Amazon bestellt.

Schaut alt und edel aus.
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am 12. September 2014
Und wieder hat der Film nicht viel mit dem Buch zu tun. Wie schon bei Karl May sind die Filme nichts mehr als ein Mißbrauch der Charaktäre der Bücher.
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