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Wer noch zögert und sich fragt, ob dieses kleine, dafür aber sehr hochwertige, Buch lohnend ist oder nicht, kann sich am Bahnhofskiosk oder im Comic-Shop das Magazin "Comix" ansehen, in dem "Steam Noir Das Kupferherz 2" in mehreren Fortsetzungen erscheint, zwar nur auf unschönem Zeitungspapier, dafür sind im Heft aber auch noch Comics von Ralf König u.a., zum Reinschnuppern und bei knapper Kasse eine sehr schöne Idee!

Als wäre der Comic nicht schon großartig genug erfreut auch noch das Bonus-Material: die Designerin der Kleider kommt zu Wort, Autorin Klinke beantwortet Fragen zur Geschichte, Mertikat demonstriert, wie eine Seite entsteht und zeigt Entwürfe. Außerdem gibt es, wie bei Hell Boy Interpretationen von Steam Noir von anderen Zeichnern. Cross Cult bietet hier eine sehr einheitliche Gestaltung, sei es Sin City, (der in Deutschland leider nur in s/w-erscheinende Hell Boy oder eben Steam Noir, ein deutscher Comic, der sich zweifellos auf internationalem Niveau bewegt. Frisch aus der Folie befreit, sehr intensiv riechend, in einem Rutsch gelesen - Das Kupferherz 2 lohnt sich in der edlen, gebundenen Buchausgabe!

Anders als beim ersten Teil (vier Teile werden es wohl mindestens) hat dieses Mal Verena Klinke die Texte geschrieben und ist dabei nicht weit weg vom früheren Wunschberuf Regisseurin: Kupferherz sieht aus wie ein Film. Ruhige Bildfolgen, aufgeräumte Panels, abwechslungsreiche Perspektiven, stimmungsvolle Bilder, gut ausgewählte Großaufnahmen. Seltsame Fortbewegungsmittel wie "Das Hühnchen" (ein AT-ST aus Star Wars trifft auf Krieg der Welten), oder eine Art X-Men oder S.H.I.E.L.D.-Flugzeug oder auch fliegendes Dampfbügeleisen, vieles erinnerte mich wieder an das Videospiel Bioshock und Hauptfigur Lerchenwald IST Robert Downey Junior, oder? Sein Zusammentreffen mit einem Roboter-Wesen mit roter Rüstung erinnert an Iron Man, von dem es ja passender weise sogar ein Noir Heft gibt. Ob das Einflüsse für die sehr sehenswerten Zeichnungen waren weiss ich nicht, wichtig ist mir, dass alles gut zusammenpasst und eine eigenständige, spannende Geschichte ergibt - das gelingt ganz hervorragend!

Wissenschaftler und Ermittler Heinrich Lerchenwald wird in Teil 2 Augenzeuge einer, für ihn völlig inakzeptablen, Behandlung der Seelen. Private Sorgen, Stress bei der Arbeit. Selbstbewusste Frauen und Maschinenmann Hirschmann bieten Lerchenwald Unterstützung, während ihn zurückgekehrte Verstorbene und maschinell "optimierte" Menschen allerhand Rätsel aufgeben.

Viel Dunkelheit, viele auffällig überdimensionierte Räume - die Zeichnungen in diesem Band sind nicht beklemmend, sondern wirken zumindest auf mich wie ein nächtlicher Streifzug durch eine faszinierende Stadt, die Neugierde und die Spannung lassen die Dunkelheit und den Regen vergessen.

Ernste Themen wie Tod und medizinische Versuche das Leben zu optimieren, eine Kriminalgeschichte, Humor und Kulissen, die auch Hell Boy Lesern gefallen dürften, ein überaus charmanter Held, das alles dann noch mit Elan erzählt und so brillant gezeichnet, dass die Welt von Steam Noir schon für sich faszinierend ist.

64 Seiten, Hardcover, Farbe, Autorin: Verena Klinke, Zeichner: Felix Mertikat, Extras: Interview mit Verena Klinke, Skizzen u.a., cross cult 2012
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Steam Noir - Das Kupferherz 2

Deutlich früher als angekündigt geht der 2. Teil von Steam Noir an den Start. Hatte man die Fans der auf 4 Bände ausgelegten Serie damit geschockt, daß Band 2 erst nach einem Jahr erscheinen solle (und das nach einem brutal spannenden Cliffhanger), haben es die Beteiligten nun doch schon nach 9 Monaten geschafft. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Einige Veränderungen gab es beim Kreativteam. Felix Mertikat ist natürlich im Boot, während Benjamin Schreuder ausgestiegen ist. Ihr erster gemeinsamer Comic "Jakob" war einer der Überraschungserfolge des Jahres 2010, und beide wurden damals mit dem Sondermann (Preis der Frankfurter Buchmesse) für den besten Newcomer ausgezeichnet. Schreuders Platz hat nun Verena Klinke eingenommen. Die freie Autorin war bereits bei der Entwicklung von Band 1 eingebunden. Für die Kolorierung ist nun Jakob Eirich verantwortlich.

Die Geschichte ist in der Welt Landsberg angesiedelt, auf den Überresten eines zerbrochenen Planeten, den sog. Schollen, die durch Metallkonstruktionen zusammengehalten werden. Auf der Welt existieren mehrere unterschiedliche Städte und Staaten, die recht unterschiedlich ausgeprägt sind. Wie der Name 'Steam Noir' schon suggeriert, ist die Geschichte dem Genre Steampunk zuzuordnen, d.h. die Gesellschaft und Kleidung sind viktorianisch geprägt, jedoch auf einer höheren Technikstufe, bei der Roboter, künstliche Prothesen und natürlich Dampfkraft eine wichtige Rolle spielen. Zusätzlich wird die Handlung hier noch übernatürlichen Elementen angereichert.

Heinrich Lerchenwald ist ein 'Bizarromant' vom Leonardsbund, d.h. er ist ist Ermittler in Sachen Seelen und Geister. Auf Landsberg gehen diese Geisteraktivitäten jedoch über ein normales Maß hinaus. Sobald ein Geist bzw. eine Seele aus dem Reich der Toten, der Insel Vineta, wiederkehrt, kommt es zu schrecklichen Veränderungen von Lebewesen, die mit Gegenständen verschmelzen, und ähnlichen morbiden Unglücken.
Lerchenwald zur Seite stehen Richard Hirschmann, eine menschliche Seele in einem dampfbetriebenen Robotkörper sowie Frau D., eine hübsche und kluge Ermittlerin.

Das Team ist nach wie vor mit den Ermittlungen zu dem geheimnisvollen"Kupferherz" beschäftigt. Offenbar gehörte dies der Leiche eines jungen Mädchens, das vor Jahren qualvoll eingemauert wurde und starb. Auch der Kalendarische Orden geht brutal und zielstrebig vor, um an sein Ziel zu kommen. Lerchenwald geht auf der Suche nach Informationen einem Bund mit dem Teufel in Person des Mannes mit der Maske ein. Wird dieser sich an die Abmachung halten? Und was ging im Operationssaal des ominösen Chirurgen Dr. Presteau vor?

Fazit: Daumen hoch für die Eigenproduktion von Cross Cult. Es gibt eigentlich keine Entschuldigung die Serie NICHT zu lesen, wenn man sich für Steam Punk interessiert. Ein komplettes, kreatives Universum mit vielen Rätseln und Wundern wartet darauf, vom Leser entdeckt zu werden.
Die Zeichnungen von Felix Mertikat transportieren dabei die düstere, verwunschene Stimmung ausgezeichnet. Vor allem seine wundersamen Figuren gefallen mir sehr gut. Sehr detailreich und authentisch kommen die übernatürlichen Kreaturen, aber auch die Uniformen der Soldaten und die veränderten Menschen und Maschinen zur Geltung.
Verena Klinkes Texte wirken eloquent und zielsicher. Speziell die Dialoge mit weiblicher Beteiligung sind sehr treffend.
Die Koloration von Jakob Eirich ist wesentlich besser und passender als die seines Vorgängers, die sehr steril wirkte.
Präsentiert wird das als großformatiger Hardcoverband, zwar etwas kleiner als das Standardalbum, aber sehr gut verarbeitet. Im Bonusteils Zeichnungen von Kolorist Jakob Eirich, Naomi Fearn (Zuckerfisch), David Boller (Tell) und Tobi Dahmen.
Die Kreativität von Felix Mertikat ist ungebremst. Wie er jetzt bei einem Signiertermin, bei dem ich ihn und Verena Klinke treffen durfte, verlauten ließ, kann er sich durchaus vorstellen, mehr aus der Welt von Landsberg zu erzählen, z.B. in Form von Romanen. Man darf gespannt sein, was sich der sympathische Hutträger noch in petto hat.

(project:equinoX)
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Auf der Feier des berühmten Doktor Presteaus entdecken Heinrich Lerchenwald und Frau D. eine Gestalt, in der sie meinen einen Verdächtigen im Falle des eingemauerten Mädchens gefunden zu haben. Doch diese entkommt und lässt die beiden Ermittler des Leonardbunds ratlos zurück. Energisch setzen sie ihre Ermittlungen fort und kommen dabei langsam voran, während der Leonardsbund beginnt radikal gegen die umherwandelnden Seelen vorzugehen.

Der zweite Band der Comicserie "Das Kupferherz" setzt solide das fort, was im ersten Teil der Reihe begonnen wurde. Die Handlung, die zunächst nur leicht angedeutet und mit kleinen Schritten begonnen worden war, nimmt nun richtig Fahrt auf, die Hauptmotivation der Hauptfigur Heinrich Lerchenwald wird endlich dargelegt und der ansonsten sehr ruhige Handlungsverlauf wird sogar von einem kleinen Schuss Action aufgelockert. Kurz gesagt, man schöpft nun endlich aus den Vollen, damit der Leser nun merkt, dass es nun endlich richtig losgeht.

Werden einige Rätsel gelöst? Ja, aber noch viel mehr tun sich am Ende des Bandes auf, sodass man mit vielen Fragen zurückgelassen und mit einiger Ungeduld auf den dritten Band der Reihe warten muss. Ob sich das Warten gelohnt hat, wird man erst beim Erscheinen der Fortsetzung wissen.

Grafisch bleibt Steam Noir auch weiterhin ein Fest für die Augen. Felix Mertikat versteht es weiterhin ungebrochen die bizarre Schollenwelt aus dem Rollenspiel "Opus Anima" vor den Augen der Leser auferstehen zu lassen und lässt ihn immer tiefer in diese Welt aus grotesken Dampfmaschinen und wandelnden Toten versinken und weiß vor allem in den ganzseitigen Illustrationen zu glänzen.

Auch das Bonusmaterial weiß wieder zu gefallen. Im Anhang befinden sich ein Interview mit der neuen Co-Autorin Verena Klinke, einige Konzeptzeichnungen und weitere Illustrationen von Zeichnern aus dem deutschsprachigen Raum, die den guten Gesamteindruck des solide gebundenen Bandes abrunden.

Band 2 ist also eine gute Fortsetzung von Band 1 ohne größere Mäkel und ist damit eine unterhaltsame Lektüre, die Brücken für die Folgebände aufbaut, die hoffentlich den Erwartungen gerecht werden, die der Band weckt.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. März 2013
Eine gute Nachricht: Mit dem Wechsel hin zu Verena Klinke als Szenaristin ist kein Bruch in der Erzählung oder in der Erzählweise verbunden. Die Kontinuität ist gewahrt. Zwar ist die Story, wie Klinke im Interview (S. 56) zutreffend bemerkt, im Vergleich zum ersten Teil „sehr viel dichter“ geworden, aber dieser Umstand gereicht dem vorliegenden Band eindeutig zum Vorteil.

In diesem zweiten Teil werden Storyelemente, die im ersten Teil noch recht rätselhaft geblieben waren, dadurch erhellt, dass die Hintergründe der Geschehnisse aufgeklärt werden. Zumindest umrisshaft ist am Ende deutlich, was bei den geschilderten Vorgängen auf dem Spiel steht. Gleichzeitig werden neue Handlungsstränge und Figuren eingeführt – unter anderem Lerchenwalds Frau und Kind –, die weitere spannende Komplikationen in den Folgebänden erwarten lassen.

Zeichnungen und Farbgebung fallen wieder bemerkenswert stimmungsvoll aus. Felix Mertikats Zeichnungen sind in einem Maße detailliert, das dem Leser eine Welt vor Augen führt, in der Hypermodernität und Relikte vormoderner Welten in glaubwürdiger Weise zusammen in einem Spannungsverhältnis bestehen (bspw. S. 50/51). Sehr geglückt ist auch die kleine Binnenerzählung über die Herkunft des Kalendariums, deren Legendencharakter dadurch zum Ausdruck gebracht wird, dass Mertikat karikierte Figuren im Schattenrissformat einsetzt (S. 46/47). Problematisch sind – wie schon im ersten Band – Panels, in denen ein stark expressives Verhalten von Figuren dargestellt werden soll (bspw. S. 42 unten links). In diesen Fällen wirken die Figuren seltsam erstarrt, zudem passt der expressive Gestus oftmals nicht zur elaborierten Diktion der Dialoge.

Die Sprache der Figuren ist sehr schön den Kolportageromanen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts nachempfunden, auch wenn Klinke hin und wieder zu störenden Anachronismen neigt (bspw. S. 9: „Bauchgefühl“ und „Fisimatenten“). Ein Problem, das schon im ersten Band auffällig wurde, betrifft den Einsatz von längeren Dialogpassagen: Panels werden an einigen Stellen mit Dialogblasen regelrecht zugepflastert (bspw. S. 9, 22, 23, 51), die teilweise wiederum sehr viel Text enthalten. Bisweilen wird darin mehr erklärt als nötig. Hier wären für die Zukunft Kürzungen zu wünschen, damit die Dynamik der Erzählung nicht behindert wird und die Zeichnungen nicht zu bloß dekorativen Illustrationen herabsinken.

Für jemanden, der mit Rollenspielen nichts am Hut hat und diesen Comic einfach in Erwartung eines lesenswerten Comics aufschlägt, sind die Appendices teilweise etwas befremdlich. Da begegnet einem ziemlich nerdiges Fandom. Man fühlt sich, als sei man unversehens auf der Tupper-Party wildfremder Leute gelandet. Natürlich kann man diese Seiten auch ignorieren, aber seltsam ist es schon.

Alles in allem: Ein sehr eigenständiger Comic made in Germany, der sich trotz kleinerer Mängel keinesfalls vor der internationalen Konkurrenz zu verstecken braucht. Weiter so!
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am 12. Juli 2013
Beschreibung

Das Leonardsbund-Team, bestehend aus dem Bizarromanten Heinrich Lerchenwald, dem beseelten Maschinenmenschen Richard Hirschmann und Tatortermittlerin Frau D., steht vor einem schier unlösbaren Fall. Die Leiche eines eingemauerten Mädchens ist verschwunden und der kurioser Arzt Dr. Presteau, der sich mit mechanischen Organen befasst, hat es auf das Kupferherz des Mädchens abgesehen. Außerdem sucht eine wiedergekerhte Seele schon seit Jahren nach dem Mädchen.

Während der Ermittlungen stoßt das Team auf Mensche-Maschine-Hybriden die in Verbindung zu Dr. Presteau haben. Als Frau D. sich an den ominösen Arzt heftet um mehr über den Fall das Mädchens herauszufinden, verfolgt Heinrich Lerchenwald die Spuren der Seelen. Im Kampf gegen die durch die Seelen hervorgerufenen Verzerrungen greift der Leonardsbund schließlich zu immer härteren Mitteln…

Meine Meinung

Band zwei der Steam Punk-Comic-Reihe “Steam Noir – Das Kupferherz” beginnt ebenso spannend und rasant wie der erste Teil der Geschichte geendet hat. Bizarromant Heinrich Lerchenwald und Tartortermittlerin Frau D. sind auf der Spur der zurückgekehrten Seele. Nachdem Sie ihnen knapp entwischt konzentriert sich Frau D. auf die undurchsichtigen Machenschaften des Dr. Presteau. Herr Lerchenwald kommt währendessen mit dem Leonardsbund und einigen anderen Bizarromanten in Konflikt, denn diese missbrauchen seine Forschungsergebnisse zur Auslöschung der wiederkehrenden Seelen. Heinrich Lerchenwald möchte den Seelen helfen und dem Phänomen der Verzerrung auf den Grund gehen, so dass er die Seelen heilen kann. Tatkräftige Unterstützung erhält er von seinem Freund den Maschinenmenschen Richard Hirschmann.

“Steam Noir – Das Kupferherz 2″ ist im Vergleich zu dem ersten Band noch um einiges spannender gehalten. Ein schneller Handlungsablauf und verschiedene Handlungsstränge verleihen der Geschichte eine interessante Komplexität. Man erfährt aber auch mehr über die handelnden Charaktere, wie z. B. den Bizarromanten Heinrich Lerchenwald und seine Beweggründe die Seelen zu erforschen und ihnen helfen zu wollen. Frau D. macht ihrer taffen Art und ihrem selbstbewussten Wesen alle Ehre. Sie muss sich auf keinen Fall hinter ihren männlichen Kollegen verstecken – und das gefällt mir äußerst gut!

Richard Hirschmann bekommt auch ein paar spannende Auftritte im zweiten Teil der Steam Noir Reihe eingeräumt. Vor allem, dass der beseelte Maschinenmensch zu seinem Freund Heinrich Lerchenwald steht und ihn in jeder Hinsicht unterstützt, konnte zeigen wie viel Mensch hinter der Maschine steckt.

Bei “Steam Noir – Das Kupferherz 2″ tritt Verena Klinke in die Fußstapfen von Benjamin Schreuder und ist somit für die Entwicklung der Handlung zuständig. Die Autorin war jedoch schon im Vorfeld bei der Enstehung des Comics involviert, so dass kein großer Unterschied spürbar ist. Felix Mertikat hat die Charaktere mit seinen Zeichnungen gekonnt in Szene gesetzt. Besonders Frau D. macht in diesem Band eine tolle Figur!

Zusätzlich brachte sich Künstler und Illustrator Jakob Eirich mit einer neuen Farbgebung in Steam Noir mit ein. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Gemeinsam mit Felix Mertikat lässt er das Steam Noir Universum noch plastischer wirken.

Dieser Folgeband kann sich wirklich sehen lassen! Eine tolle Atmosphäre zieht sich durch die komplexe Story. Neue Fragen werden aufgeworfen und die Geschichte entwickelt sich zu einem rasanten Abenteuer. Ich vergebe für diesen gelungenen Comic 5 von 5 Grinsekatzen.

Über die Autoren

Felix Mertikat wurde 1983 in Esslingen geboren und versuchte sich nach dem Abitur zuerst an einem Biologie-Studium. Danach entschied sich Felix Mertikat für die Filmakademie. Neben dem Studium hat er als Illustrator für diverse Verlage und Projekte gearbeitet. Sein Comicdebüt “Jakob” entstand in Zusammenarbeit mit Benjamin Schreuder und wurde direkt von der Frankfurter Buchmesse mit dem Sondermann-Preis ausgezeichnet.

Nach ihrem Abitur 2009, wollte Verena Klinke Regisseurin werden. Doch an der Filmakademie Baden-Württemberg fand sie schnell heraus, dass ihr das Geschichten schreiben im Blut liegt. Seither versucht sich Verena Klinke als freie Autorin. Steam Noir ist ihr erstes Comic-Projekt.

Information zur Reihe

1. 2011 Steam Noir – Das Kupferherz 1 2. 2012 Steam Noir – Das Kupferherz 2 3. 2013 Steam Noir – Das Kupferherz 3 4. 201? Steam Noir – Das Kupferherz 4 (erscheint 201?)

Fazit

Eine spektakuläre Fortsetzung mit eindrucksvollen Zeichnungen die das Herz eines jeden Steampunk Fans höher schlagen lässt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 11.07.2013
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am 27. Dezember 2013
Nachdem ich angenehm überrascht war von dem ersten Band dieser Reihe, der in einer bizarren aber nicht desto trotz wunderschön gestalteten Welt spielt, habe ich mich nun guten Mutes auf den nunmehr zweiten Teil dieser auf 4 Bände ausgelegten Reihe eingelassen.
Wobei bei diesem Band hinzukommt, dass den Job des Texters Benjamin Schreuder nun die Autorin Verena Klinke übernommen hat. Und obwohl schon Benjamin seine Arbeit perfekt getan hat, setzt Verena noch eins obendrauf. Ihr scheinen die Texte noch besser aus der Feder zu fliessen und werten die Story nochmals auf.
Positiv fällt auch auf, daß nun häufiger das Stilmittel der verschiedenen Handlungsstränge eingesetzt wird. Neu hinzugekommen ist der Colorist Jakob Eirch, der dem Comic durch seine frischen und passenden Farben noch mehr Plastizität verleiht.
Zur Story: Der Bizarromant Heinrich Lerchenwald und Frau D. sind immer noch auf der Suche nach dem Kupferherz, wobei Heinrich sich mit dem Leonardsbund und einigen anderen Bizarromanten so seine Probleme hat, während Frau D. sich auf die Spur der zurück gekehrten Seele macht. Auch Heinrich möchte natürlich den ausgelöschten wiederkehrenden Seelen mithilfe von Richard Hirschmann, dem Maschinenmensch, zu Hilfe kommen. Die Weiterentwicklung der Story ist genauso spannend und mitreissend wie der erste Band.
Herrlich ist natürlich auch wieder der Anhang mir einem Bericht über Sammy the Scissors, ihres Zeichens "Schneiderin" der Kostüme in Steam Noir, das Interview mit Verena Klinke und die kurze Beschreibung vom Entstehen einer Seite aus dem Comic.

Fazit:
Aufmachung des Hardcoveralbums, Qualität des Einbandes und der Innenseiten bei dem unschlagbaren Preis, machen es zu einem Muss für jeden Comic-, Steam-Punk- und Fantasy-Krimi-Fan. Die Story selbst strotz nur so von einer tollen Atmosphäre und einem rasanten Geschehen.

Wertung:
5 von 5 Kupferherzen

Rezension © 2013 by
Klaus Spangenmacher für ComicOla.de
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am 10. September 2014
Der zweite Teil, der auf 4 Bände ausgelegten Reihe, legt qualitativ nochmal ein wenig zu. Rein optisch kann man sich nicht beschweren, die dunklen Zeichnungen enthüllen genau immer das was der Leser zu sehen bekommen soll. Die Dialoge selbst haben an Qualität deutlich zugelegt, was wohl durch einen Autorenwechsel zu erklären wäre.

Der Hardcover Band selbst sowie dir Druckqualität sind über jeden Zweifel erhaben, aber das ist man ja von Cross Cult gewohnt. Die extrem stimmige Farbgebung ist gut gelungen und zog mich beim Lesen direkt in den Bann. Leider ist der Band sehr kurz, aber immerhin noch länger als ein normales Albenformat. Da ich Geschichten gerne am Stück lese, hoffe ich, dass der Cross Cult Verlag eine Gesamtausgabe präsentieren wird. Fans von Science Fiction in einer Steam Welt greifen zu, alle anderen können nicht viel falsch machen, sollten sich aber das Artwort zuerst auf der Seite von Cross Cult anschauen.
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am 24. Juni 2013
Auch der zweite Band überzeugt durchweg durch die stimmige Farbgebung. Man bleibt dem begonnenen Stil treu. Die Geschichte wird konsequent und gut durchdacht weitererzählt. Und wieder einmal sind es die Details, die bei diesen Band auch beim zweiten und dritten Lesen einen guten Eindruch hinterlassen. Die Verzahnung von Noir und Steampunk sind fließend, wobei natürlich der Fokus auf dem Steampunk liegt. Trotzdem ist diese Mischung einfach wunderbar und ich freue mich schon auf die nächsten Bände.
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am 11. September 2014
Die Erzählstruktur von Teil 2 ist deutlich besser geraten, so setzt Verena Klinke nicht ganz so viel vorraus wie es noch Benjamin S. getan hat. Das die Atmosphäre weiterhin gefangen nimmt und die Entwickling der Story deutlich schneller von Statten geht, ist mir Teil 2 ein wenig lieber als der Erstling. Fans von Jakob hingegen sollten zunächst Band 1 lesen, um zu checken, ob die Steam Nir Welt ihnen wirklich zusagt.
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am 13. September 2012
Das Kupferherz ist ansprechend gezeichnet und überzeugt mit einer gewissen Spannung. Soweit so gut. Guter Steam Punk oder Science Fiktion muss nicht realistisch sein aber glaubwürdig und lebt von einer gewissen Logik (oder zumindest stimmigen Metaphysik). Das gelingt nur, wenn das Universum, in der die Geschichte spielt in sich plausibel ist. Hier fehlt es der Reihe leider ganz erheblich. Viele Sachverhalte sind nicht zu Ende durchdacht und daher auch nicht glaubhaft und schlüssig. Damit läuft die Geschichte zu sehr ins märchenhafte. Das vorliegende Ergebnis ist zwar lesenswert, aber leider hält sich die Begeisterung bei mir in Grenzen.
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