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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 15. März 2016
Nachdem ich den ersten Band der Trilogie als Hörbuch spannend fand, habe ich mir die beiden "offenen" Bände in Buchformat geleistet.
Leider waren die aber sehr monoton und langatmig- immer und immer wieder dasselbe zu bringen, muss man erst mal schaffen -Das Thema hat sich im ersten Band gut angelassen. Dann sind wohl die guten, spannenden Ideen ausgegangen. Absolut nicht empfhehlenswert
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2014
Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …

Bei "Töchter des Mondes, Sternenfluch" von Jessica Spotswood handelt es sich (nach "Töchter des Mondes, Cate") um den zweiten Roman der Trilogie um die drei Cahill-Schwestern Cate, Maura und Tess. Obwohl ich den ersten Band schon vor langer Zeit gelesen hatte, hatte ich absolut keine Probleme, wieder in die Welt von Cate und Co. einzutauchen. Das liegt nicht zuletzt am wunderbaren Schreibstil von Jessica Spotswood, denn sie schafft es, mit ihrem Detailreichtum ein England längst vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen.

Der Roman führt die Handlung fort, die schon im ersten Band begonnen wurde. Deshalb würde ich auch empfehlen, zunächst den ersten Band zu lesen, falls das noch nicht geschehen sein sollte, sonst versteht man vieles nicht und kann der Handlung nicht problemlos folgen.

Jessica Spotswood schafft es, dass man als Leserin direkt in die Geschichte eintauchen kann. Das liegt nicht nur am Schreibstil, sondern auch an der erstklassigen Recherche, die die Autorin mit Sicherheit vor dem Schreiben durchgeführt hat. Außerdem besitzt das Buch einen gut durchdachten Spannungsbogen, der erst am Ende aufgelöst wird, obwohl ich "Sternenfluch" insgesamt nicht so spannend fand wie "Cate".

Die Charaktere wurden gut und real ausgearbeitet, allen voran natürlich die Protagonistin Cate, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Auch Maura ist ein nachvollziehbarer und tiefgründiger Charakter, selbst wenn sie bald schon auf der anderen Seite steht. Ich freue mich schon darauf, Tess noch besser kennen zu lernen, die bis jetzt ein eher blasser Charakter war, aber in Zukunft wohl noch mher im Fokus stehen wird.

Fazit: Für alle Leserinnen des erstens Bands ist auch "Sternenfluch" ein absolutes Lese-Muss. Allen anderen kann ich die "Töchter des Mondes"-Trilogie nur wärmstens empfehlen, die zu den besten aktuellen Jugendbuch-Trilogien gehört und auch ältere Leserinnen ansprechen dürfte. Lesen!!!
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am 14. August 2013
Zitat:
„Die Vorstellung einer Welt ohne Finn Belastra ist furchtbar. Ich liebe ihn. Ich wusste es. Ich trauerte um unsere nicht zustande gekommene Hochzeit; ich machte mir Sorgen, dass er mir nicht verzeihen würde oder dass ich ihn jahrelang nicht wiedersehen würde.“
(S. 168)

„Bestimmung. Das Wort hört sich so grandios an, und doch steckt ein so schreckliches Schicksal dahinter. Eine von uns wird das zwanzigste Jahrhundert nicht mehr erleben. Eine von uns wird von einer anderen ermordet.“
(S. 318)

„Die Prophezeiungen erfüllen sich immer.“
(S. 368)

Inhalt:
Seit sechs Wochen ist Cate nun schon bei der Schwesternschaft. Sie macht ihre Arbeit, lernt mit den anderen Hexen, fühlt sich aber wie eine Gefangene. Schließlich hätte sie sich nie aus freien Stücken dazu entschieden, ihre Schwestern zu verlassen und Finn zu enttäuschen.

Als die Bruderschaft neue Gesetze erlässt, kommt Leben in Cate. Sie muss ihre Schwestern schützen, sie ebenfalls ins Kloster holen. Denn es gibt auch neue Informationen über die Prophezeiung: Die „Erwählte“ soll eine Seherin sein. Bei Cate tut sich diesbezüglich aber rein gar nichts. Kann es sein, dass man die falsche Schwester ausgesucht hat?

Bei einer Versammlung trifft Cate mitten in New London auf Sachi, die eine ungewöhnliche Bitte hat. Ebenfalls erhascht sie einen kurzen Blick auf Finn, der aus offiziellem Anlass der Bruderschaft angereist ist.

Die Lage spitzt sich immer weiter zu, die Hexen – nein alle Frauen und deren Familien – leiden unter der Herrschaft der Bruderschaft, bis alles zu eskalieren droht.

Meinung:
Der Trilogie-Auftakt der „Töchter des Mondes“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Daher war die Fortsetzung ein klares Must-Read.

Der Einstieg mit kleinen Rückblicken und kurzen Erwähnungen macht auch ein Lesen nach der langen Unterbrechung absolut leicht und ich fand innerhalb kürzester Zeit wieder in die Geschichte im Jahre 1896.

Das Setting war nach wie vor faszinierend. Anstelle der kleinen Stadt Chatham befindet sich die Protagonistin Cate nun in New London und ordnet sich dem Willen der Schwesternschaft unter. Sie hilft, den Schein zu wahren und geht mit den anderen auf Hilfsmissionen.

Doch in ihrem Inneren wird Cate von Heimweh und Sorgen geplagt. Sie hat sich für ihre Schwestern und Finn geopfert und konnte niemandem die Wahrheit sagen.
Erst als ihre Zimmergenossin Rilla auf sie zugeht und ihr die Augen öffnet, beginnt Cate sich zu verändern. Schwester Cora geht es alles andere als gut und ihre Vertreterin Schwester Inez scheint Cate wohlwollend gegenüberzustehen. Also stände dem „Übergang“ nichts im Wege. Jedoch ist Cate sich nicht sicher, ob sie es schaffen würde, Coras Position einzunehmen.
Ihre Selbstzweifel werden bald zerstreut. Finn gibt ihr einen Grund, Stärke zu zeigen. Vor der Schwesternschaft und ihren eigenen Schwestern.

Cates Unentschlossenheit, was zu tun ist, was sie tun könnte, war wahrhaft dramatisch. Selbstzweifel rangelten mit dem Drang nach Veränderung, was dazu führte, dass es stets mit Ausreden und dem Suchen nach einem Schuldigen endete.
Als dies aber überwunden war, hatte Cate sofort wieder mein Herz gewonnen. Ihre besonnene Art (solange sie nicht zu übertrieben ist) ist eine ihrer absoluten Stärken, ich fühlte ihren Schmerz beinahe, wenn die anderen ihren Argumenten und ihrer Einstellung nicht folgten. Allen voran ihre Schwester Maura.

Maura ist biestiger denn je. Sie drängt sich mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht in den Mittelpunkt und will unbedingt die Schwesternschaft anführen. Sie scheut vor nichts zurück. Und ganz unter uns: Am Ende hätte ich sie am liebsten …

Da war mir die dritte Schwester im Bunde doch wesentlich sympathischer. Die 12-jährige Tess ist erwachsener denn je und wird zu Cates enger Vertrauter.

Nachdem die Romanze in Band 1 auf abrupte Weise geendet hat, hoffte ich natürlich auf eine neue Chance. Die offenbarte sich dann in „Bruder Belastra“. Finns „Mittel zum Zweck“, die Bruderschaft, bekommt ihm nicht sonderlich gut. Er ist unglücklich, denkt immer noch, Cate wäre vor ihm geflüchtet.
Schnell sind die Missverständnisse aus der Welt geschafft und Finn zeigt, wie man um das Recht auf Liebe kämpfen kann. Denn die bereits vorher „unschickliche“ Liaison zwischen wohlhabender Jungfer und Gärtner ist zu einer absolut verbotenen Liebe zwischen einem Mitglied der Bruderschaft und einer Hexe geworden, die beiden nicht vergönnt ist.

Jessica Spotswood hat den Fokus in „Sternenfluch“ eindeutig auf den gesellschaftlichen Wandel gelegt. Aufgrund der Gesetzesänderung geht ein Ruck durch die Bevölkerung und die Akzeptanz der Bruderschaft sinkt stetig. Wie kann man diese Entwicklung für die Schwesternschaft nutzen? Hier sind sich nicht alle einer Meinung.

Der Schreibstil von Frau Spotswood war wieder sehr einfach und flüssig zu lesen. Die gewählte Ich-Perspektive aus Cates Sicht in Gegenwartsform zog mich mit und ließ die Seiten binnen kürzester Zeit vorbeiziehen. Der Lesesog war von Beginn an vorhanden, und obwohl die meisten Dinge vorhersehbar waren, konnte mich die Autorin das ein oder andere Mal überraschen.
Eine der fiesesten Wendungen erfolgt kurz vor Ende und ich würde am liebsten SOFORT zur Fortsetzung greifen.

Urteil:
Mit „Töchter des Mondes - Sternenfluch“ hat Frau Spotswood den Fokus auf die gesellschaftliche Veränderung gelegt. Anstelle beschwingter Magie finden sich Intrigen und Machtkämpfe. Die Charaktere haben sich allesamt entwickelt und die Mischung aus allem machte „Sternenfluch“ zu einem erneuten Leseerlebnis. Von mir gibt’s knappe 4 Bücher für Cate und die Schwesternschaft.

Für alle Fans des ersten Teils ist „Sternenfluch“ ein klares Must-Read. Allen Liebhabern von Hexen und/oder der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts mit all seinen Frauen-unterdrückenden Haltungen und dem Aufbegehren dagegen kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen.

Die Serie:
Töchter des Mondes – Cate
Töchter des Mondes – Sternenfluch

©his-and-her-books.blogspot.de
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am 15. August 2013
Inhalt:
Nachdem sie von der Schwesternschaft dazu erpresst wurde, ist Cate ihnen nun beigetreten und seither in New London. Doch auch nach ein paar Wochen wird sie immer noch innerlich zerrissen von Heimweh und Sehnsucht nach ihrem ehemaligen Verlobten Finn. Ihre neue Rolle als Auserwählte, die die Hexen wieder an die Macht führen wird, kann sie so einfach noch nicht annehmen. Doch währenddessen spitzt sich die Lage zu. Die Bruderschaft erlässt neue Gesetze, unter denen vor allem die Frauen zu leiden haben, und auch innerhalb der Schwesternschaft kommt es zu Konflikten.

Meine Meinung:
"Sternenfluch" ist der zweite Teil von Jessica Spotswoods Reihe "Töchter des Mondes" um die drei Hexen-Schwester Cate, Maura und Tess. Der Titel passt, wie ich finde, sehr gut zur Geschichte, denn es dreht sich in diesem Band alles um die Prophezeiung, dass eine von drei Schwestern die Hexe sein wird, die alle anderen wieder an die Macht bringt, oder, sollte sie in die Hände der Bruderschaft fallen, eine erneute Schreckensherrschaft bringt.

Erzählt wird die Geschichte, genau wie in Band 1 auch, wieder aus der Ich-Perspektive von Cate. Diese ist jetzt in New London bei der Schwesternschaft, welche allesamt Hexen sind und sich durch die Klosterschule vor der Bruderschaft versteckt. Doch Cate traut ihnen noch nicht so ganz und wird von Heimweh und Schuldgefühlen gegenüber Finn geplagt, wodurch sie sich schlecht einlebt. Diese innere Zerissenheit von Cate hat die Autorin sehr gut rübergebracht in dem Buch. Ich konnte richtig mitfühlen, wie Cate sich einerseits verantwortlich fühlt etwas gegen das ganze durch die Bruderschaft gebrachte Leid zu unternehmen und andererseits aber nichts lieber hätte als zurück nach Chatham zu gehen.

Der Einstieg in den zweiten Band fiel mir leicht. Bei mir ist es zwar schon ungefähr ein Jahr her, dass ich den ersten Band gelesen habe, doch durch die Rückblenden, die gut in die Geschichte eingearbeitet sind, konnte ich mich schnell wieder erinnern. Schön fand ich, dass diese nicht wie eine stumpfe Nacherzählung gewirkt haben sondern sich wirklich wie Erinnerungen von Cate angefühlt haben. Auch das Problem mit den vielen Namen und dem Wechsel zwischen Vor- und Nachname, welches ich im ersten Band noch gehabt hatte, gab es hier nicht mehr. Die meisten Leute waren schon bekannt, und die neu hinzugekommenen bei der Schwesternschaft wurden sowieso alle nur beim Vornamen genannt.

Der Fokus in diesem Buch liegt nicht mehr so sehr, wie noch in Band 1, auf der Magie und dem unbewussten Zaubern, sondern mehr auf der gesellschaftlichen Entwicklung. Die Bruderschaft führt aus Angst vor den Hexen immer mehr grausame Gesetze ein, wodurch die Geschichte recht düster wirkt und es innerhalb der Schwesternschaft zu Spaltungen kommt. Die einen beharren darauf, endlich etwas zu unternehmen, die anderen sind eher vorsichtig und möchten sich zum Schutz der ihnen anvertrauten Mädchen erstmal zurückhalten. Cate steht als auserwählte Hexe mitten zwischen den Fronten, so dass man als Leser ihre Unsicherheit richtig mitfühlen kann.

Fazit:
"Sternenfluch", der zweite Teil von Jessica Spotswoods "Töchter des Mondes"-Reihe, ist eine gelungene Fortsetzung, die einen leichten Einstieg in die Geschichte bildet. Das Buch ist düsterer als der erste Teil, doch auch hier gibt es Lichtblicke, wie die Liebe zwischen Finn und Cate, die hier noch tiefer zu spüren ist. Mir hat dieser Teil noch besser gefallen als Band 1 und hat sich seine 5 Muscheln somit voll und ganz verdient. Aber seid gewarnt: Bei dem Ende würdet ihr am liebsten sofort den dritte Teil hinterher lesen.
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am 16. August 2013
Buchgestaltung

Deutsch: Einfach bezaubernd – so wie alles aus dem INK Verlag :P Englisch: Ich finde auch hier das Cover sehr gelungen. Es sieht zwar nicht mehr so schön aus, wie das des ersten Bandes, passt mit Motiv und Titel allerdings sehr gut zur Geschichte. Die deutsche Aufmachung hängt das Original trotzdem ab, weil man hier deutlich den Reihenbezug erkennt!

Meinung

Absolute Fans des ersten Bandes werden hier voll und ganz auf ihre Kosten
kommen. Genau wie „Cate“ bietet Autorin Jessica Spotswood hier wieder einen wunderschönen, detailreichen Schreibstil, der besonders das Innenleben der Erzählerin Cate gut durchleuchtet, sodass man ihre Gefühle bestens nachvollziehen kann. Was der Vorgänger und Nachfolger alles gemeinsam haben, seht ihr jetzt im Überblick, denn besser lässt sich das einfach nicht beschreiben ;)

Die Charaktere

Cate war mir im ersten Band schon sehr sympathisch, auch, wenn sie im Vergleich zu ihren Schwestern eher etwas ruhiger ist. Dadurch, das in diesem Buch viele Ungerechtigkeiten geschehen, hätte ich mir jedoch gewünscht, das Cate etwas aktiver wird. Natürlich ist es ihr nicht möglich offenkundig etwas gegen die Bruderschaft zu sagen, die die Hexen immer mehr in die Ecke drängt, aber Cate bekommt sehr oft die Möglichkeit geboten in der Schwesternschaft einen Platz einzunehmen, mit dessen Rolle sie wirklich etwas hätte bewegen können. Stattdessen versteckt sie sich hinter der Ausrede, ihre Schwestern beschützen zu müssen. Trotz allem hadert sie mit jeder Entscheidung, die sie hier gezwungen ist zu treffen. Das fand ich einerseits sehr gut geschildert, weil man den Druck, unter dem sie stand schon nachvollziehen konnte, anderseits war es mir teilweise einfach zu viel des Guten. Die Autorin hat Cate nicht zu einem perfekten Charakter gemacht, der auf alles Rat und Antwort weiß und das ist auch wirklich gut so, aber besonders gegen Mitte des Buches, hätte ich gerne mehr Stärke und Mut gesehen, denn alle scheinen etwas zu riskieren, nur Cate nicht.

Ihre Schwestern fand ich in diesem Band daher weitaus interessanter. Besonders über Tess erfährt man endlich mehr und sie spielt nicht mehr nur eine Randfigur. Was Maura betrifft erwarten uns einige böse Überraschungen und man bekommt als Leser endlich mit, was ihre wahren Absichten sind – keine schönen, das kann ich euch sagen. Was ich wirklich unglaublich gelungen fand, war die Darstellung der Beziehung der Schwestern. Der Autorin ist es gelungen viel Tiefgang zu zeigen und schafft hier etliche Konflikte in der Familie, die super spannend waren!

Die Liebesgeschichte

Gefiel mir hier zu 100% besser, als im Vorgänger. Woran das lag? Ganz einfach. Hier liegt der Schwerpunkt mehr auf dem Plot, als auf der Liebe zwischen Cate und Finn. Ich fand, das die beiden sehr viel erwachsener geworden sind, was ihre Einstellung betrifft, was sich deutlich in ihrem Verhalten gespiegelt hat. Die ganze Liebesgeschichte wirkte nicht mehr so oberflächlich, sondern richtig süß. Besonders gefallen hat mir, wie beide über eine Zukunft nachdachten, die sie eigentlich nicht hatten. Auch Finns Rolle im Gesamtkonzept war etwas wichtiger, was ihn als Charakter nicht mehr ganz so überflüssig erschienen ließ, sondern zu einem wichtigen Verbündeten der Schwesternschaft gemacht hat!

Die Handlung

Genau wie in „Cate“ passiert die erste Hälfte des Buches nicht wirklich viel. Ich hatte mir vom Vorgänger etwas mehr bezüglich der Hexenkräfte und den Gegenspielern erhofft. Ich dachte, hier wird es endlich so eine Art Kampf/Rebellion geben, weil sich das Drama bereits im ersten Teil immer weiter gesteigert hat. Doch anstatt Eskalationen, gibt es nur einige, wenige Höhepunkte im Buch, an dessen Stellen man für eher unbekannte Nebencharaktere mitleidet. Dafür hat die Autorin ganze Arbeit geleistet, denn in „Sternenfluch“ werden viele Geheimnisse aufgedeckt und man erfährt einiges über die Prophezeiung und die Gaben der drei Schwestern.

Etwas zäh und langatmig kommt das Buch besonders ab der Mitte rüber. Trotz des angenehmen Schreibstils, konnte mich die Handlung dort am wenigsten packen. Die Charaktere reisen hin und her und kommen dabei zu keinem Entschluss. Die Bruderschaft erschafft neue Gesetzte, denen man sich als Frau unterwerfen muss, aber im Stillen geht das Leben trotzdem normal weiter...das Buch hatte ziemlich viele Stellen, die für meinen Geschmack einfach zu eintönig waren. Wer also auf geballte Spannung hofft, der wird wohl, wie ich etwas enttäuscht werden. Dennoch schafft es das Buch sich gegen Ende zu steigern und schafft die Hoffnung, das im großen Finale eben genau das geschieht: Ein großes Finale zwischen Hexen und Bruderschaft!
Viele der Wendungen mögen zwar alles andere als vorhersehbar sein, aber dennoch unterhält das Buch bis zur letzten Seite, mit eher nachdenklicher Atmosphäre, die dank gutem Schreibstils an die Geschichte fesselt.

Beide Bücher sind sich also ziemlich ähnlich, weshalb alle, die den ersten Teil mochten, ohne Nachdenken zugreifen können – ihr werdet Sternenfluch lieben! Den Skeptikern unter euch soll gesagt sein, das der Folgeband genauso locker leicht unterhält wie Band eins, es viel gut ausgearbeitetes historisches Setting gibt, aber die Hexen, Magie und demnach das Potenzial der Reihe noch immer etwas zu kurz kommt. Ich bin gespannt, was in Band drei folgt, denn da kommt die Autorin nun wirklich nicht um einen epischen Kampf herum ;)

Fazit

Solide Fortsetzung mit viel Raum nach oben. Sympathische, interessante Charaktere tragen dieses Mal die Geschichte, kommt die Handlung an vielen Stellen zu kurz, da sich zu lange an unwichtigen Dingen aufgehalten wird. Pluspunkte sammeln dafür die vielen inneren Konflikte, sowie die dezente Fortsetzung der Liebesgeschichte.
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am 12. März 2014
Nachdem mir der erste Band richtig gut gefallen hatte, war ich der festen Überzeugung auch die Fortsetzung zu lesen. Ich wurde keineswegs enttäuscht. Von der ersten Seite an war das Buch spannend. Immer herrschte eine bedrückte Stimmung, sodass ich jederzeit bereit war Tränen zu vergießen.

Nach den Ereignissen im erste Band gehört Cate nun zur Schwesternschaft und ihr Freund Finn zur Bruderschaft. Sie haben einen Weg gefunden sich heimlich zu treffen und ihre Geschichte ist somit nicht vorbei. In der Vergangenheit hatten es Frauen nicht leicht. Aber Hexen haben es noch schwerer. Jede Frau könnte durch einen winzigen Grund bestraft werden. Die Bruderschaft ist regelrecht auf der Jagd. Sie scheinen Frauen zu verachten. Ich bemühe mich gar nicht erst ihre Beweggründe zu verstehen, denn ich weiß ich werde es nicht tun. Ich stehe auch nicht zur Schwesternschaft. An vielen kann gezweifelt werden, aber ich glaube nur an Cate. Seit dem ersten Band bin ich stehts hinter dem Mädchen, das immer genau weiß was sie will. Ich kann Cate nicht kritisieren. Sie ist eine tolle Protagonisten und eine noch bessere Schwester. Für ihre Schwestern Maura und Tess würde sie alles tun. Mit ihren eigenen Worten: sogar einen Pakt mit dem Teufel schließen.

Doch wie weit würden Maura und Tess für sie gehen. Bei Tess habe ich keine Bedenken. Sie würde ihre Schwester nicht verraten oder ihr bewusst wehtun wollen. Doch bei Maura war ich mir von Anfang an unsicher, was dann in den letzten Seiten passierte... Das war kaum zu glauben. Ja, Maura war schon immer eine Gefahr für Cate, aber so ganz will ich noch immer nicht glauben was da passierte. Gerne würde ich ihr meine Meinung sagen. Obwohl Cate nur ihr Bestes will, wagt es Maura ihrer Schwester bewusst und mit voller Absicht wehzutun. Ich bin fassungslos.

Alle Ereignisse und Entwicklungen waren spannend in diesem Buch, doch die letzten Seiten waren wie eine Ohrfeige und gleichzeitig ein Beweis, dass man nicht mal der eigenen Schwester vertrauen kann. Mir haben die letzten Zeilen sehr zugesetzt. Einige Minuten drehten sich meine Gedanken nur noch um dieses Geschehen. Dabei ist das doch nur ein Buch. Dennoch ist es eins, das mich völlig im Griff hatte.

Nicht nur das Ende sondern auch andere Szenen ließen mich nicht los. Schon die ersten Seiten oder auch der Besuch in der Heilanstalt, wo die Mädchen und Frauen, die wenn es nach der Bruderschaft geht schuldig sind, gefangen gehalten werden, hatten es in sich. Jede Frau im gesamten Land kann sich eines Tages in der selben Situation befinden. Wenn es ginge würde die Bruderschaft wahrscheinlich auch ohne einen Grund Frauen ihre Verachtung entgegenbringen.

Die Idee zum Buch gefallt mir außerordentlich gut. Ich liebe es Bücher zu lesen, die mich beschäftigen und wozu ich mir immer viele Gedanken machen kann. Hier gibt es viel zu viele Sachen worüber diskutiert werden kann. Dazu gehört nicht nur Cates Geschichte, sondern einfach alles. Die Autorin bieten eine wirklich gut durchdachte und sehr interessante Geschichte.

Fazit: Wer wirklich gute Fantasy mit einer spannend und interessanten Geschichte lesen will, der kann mit dieser Reihe nichts falsch machen. Noch viel mehr bieten diese Reihe. Eine Protagonisten, die weiß was sie will und sich somit von den vielen unsicheren Mädchen unterscheidet, die mich eins ums andere Mal in anderen Büchern verärgern, zusätzlich noch eine Liebesgeschichte und vieles mehr was ein gutes Buch ausmacht. Nicht nur ein Gutes, sonder eins, das zum Nachdenken anregt.
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am 22. August 2013
Cate lebt jetzt bei der Schwesternschaft. Um ihre Lieben zu retten, hat sich Cate zu diesem schweren Schritt entschlossen. Die Schwestern scheinen weltfremd zu sein. Dies ist indessen nur der äußerste Schein, sie sind alle Hexen. Geschickt wird diese Tatsache vor den strenggläubigen Brüdern verborgen. Sogar auch hier gibt es interne Machtkämpfe. Jede der Parteien will Cates Macht für sich....

" Niemals darf auch nur der leiseste Verdacht aufkommen, was wir wirklich sind"

Cate lebt sich so langsam in der Schwesternschaft ein, es fällt ihr noch schwer. Neue Freundschaften zu schließen, fällt dem jungen Mädchen enorm schwer. Sie vermißt ihre beiden Schwestern und ihr altes Leben unendlich. Hier ist alles neu und ungewohnt für Cate. Schnell bekommt sie das Wohlwollen von Schwester Cora. Die Schwesternälteste will sie auch als ihre Nachfolgerin. Doch Cate hat viele Bedenken deswegen.

Ich liebe Jessica Spotswood Schreibstil, er ist nicht zu schlagen. Natürlich und offen, das liebe ich daran besonders. Die Geschichte läßt sich unproblematisch und leicht in einem Zug lesen. Bei mir traten keine Langeweile auf, das kam schon des öfteren auf, indessen hier machte es mir enormen Spass.

Cate wirkt hier am Anfang zaudernd, so hat sie mich des öfteren verärgert.Wünschte mir für den Charakter meht Entschlußkraft und Kraft. Nach reiflichem Nachdenken konnte ich nun sie besser verstehen. Große Macht verlangt verlangt besonnenes Handeln, dass genau versucht Cate für alle Beteiligten. Die Protagonistin hat ein mitfühlendes und offenes Herz. Das macht sie mir umso liebenswert, man muss Cate einfach gernhaben.
Dagegen bin ich von Maura enttäuscht, ihre machtgierige Entwicklung gefällt mir gar nicht. Sie reift zu einer kalten und egoistischen Person, das läßt mich für die Zukunft schaudern.
Tess als jüngste Schwester hat es leider nicht leicht. Für ihr Alter ist die Kleine schon weit, ihr Handeln ist schnell und rasch. Ihr wahre Bestimmung verursachte mir in dem Band Gänsehaut. Möchte Tess am liebsten in meine Arme nehmen, und vor dem dunklen Sturm beschützen.

Auch ohne den Schutzumschlag ist das Buch eine wahre Augenweide . Der Verlag hat sich da was nicht alltägliches einfallen lassen.

Fazit: Spannende und rasante Steigerung, die mich erzittern läßt. Man ahnt als aufmerksamer Leser die bevorstehende Auseinandersetzung, die in einem schrecklichen Krieg endet. Es verlangt mich leidenschaftlich nach der Fortsetzung.
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Seit über einem Monat ist Cate nun schon Mitglied der Schwesternschaft. Während sie noch mit ihrem neuen Leben in New London hadert, findet in der Stadt die Nationalratsversammlung der Bruderschaft statt. Diese beschließt ungeheuerliches: Frauen dürfen nicht mehr außerhalb des Hauses arbeiten und Mädchen darf das Lesen nicht mehr beigebracht werden. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, sodass auch Maura und Tess ins Haus der Schwesternschaft gebracht werden. Doch wer von ihnen ist die mächtigste Hexe? Laut einer neuen Prophezeiung soll sie nicht nur der Gedankenmagie fähig sein, sondern auch Hellseherin sein. Und wird die Schwesternschaft gegen die Herrschaft der Bruderschaft aufbegehren?

Nachdem der erste Teil der Serie recht abrupt mit Cates öffentlicher Bekanntgabe endete, der Schwesternschaft beizutreten, setzt das Buch etwas mehr als einen Monat danach ein. Cate hat ihre Rolle als Schwester akzeptiert, jedoch geringe Lust, die anderen Mädchen genauer kennenzulernen. Dank ihrer Mitbewohnerin Rilla taut sich schließlich doch etwas auf. Sie beginnt, die anderen besser kennen zu lernen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was wäre, wenn sie tatsächlich die mächtigste Schwester ist.

Das Buch hat sich für mich sehr in die Länge gezogen, weshalb es mir schwer fällt, nicht zu viel über das Geschehen zu verraten, da ich das Gefühl hatte, dass insgesamt sehr wenig geschieht. Die Bruderschaft wird immer stärker, und nach und nach verschlägt es auch Finn, Sachi und Rory sowie Maura und Tess nach New London. Die meiste Zeit verbringen die Charaktere jedoch damit, über „was wäre, wenn“-Fragen zu diskutieren und ihre Handlungsmöglichkeiten zu prüfen. Mein Interesse wurde durch einzelne dramatische Szenen, zum Beispiel die Vorgehensweisen der Bruderschaft oder ein Besuche in Harwood, erhalten. Dennoch dauerte es für mich viel zu lange, bis endlich Bewegung in die festgefahrene Situation der Schwesternschaft kam. Im letzten Viertel des Buches wurde es dann aber noch einmal richtig spannend.

Cate hadert in diesem Buch sehr mit ihrem Schicksal. Sie ist um die Sicherheit von Finn, Maura und Tess besorgt und hofft daher, selbst die stärkste Schwester zu sein, um Verantwortung übernehmen zu können. Maura ist damit jedoch überhaupt nicht einverstanden. Sie ist noch störrischer, zickiger und anstrengender als in Vorgängerband und möchte um jeden Preis selbst Macht erlangen. Damit bringt sie aber wenigstens etwas Wirbel in die sonst zähe Handlung. Tess war in diesem Buch durch und durch sympathisch – in sie konnte ich mich gut hineinversetzen und sie kann mit ihrer aufrichtigen Art überzeugen. Finn spielt in diesem Band eine wichtige Rolle für Cates Herz und die Pläne der Schwesternschaft, wobei die Liebesgeschichte hier nur eine Nebenrolle spielt.

In „Töchter des Mondes: Sternenfluch“ treffen nach und nach alle Charaktere in New London ein. Die Bruderschaft verschärft ihre Gesetze und will außerdem um jeden Preis die Hexe der Prophezeiung finden, was die Schwesternschaft immer mehr in die Enge treibt. Für meinen Geschmack wurde in diesem Buch aber zu viel diskutiert und überlegt, wodurch die Handlung nur sehr langsam vorankam. Das Ende war dann aber noch einmal richtig spannend. Da „Töchter des Mondes“ eine Trilogie werden soll, hoffe ich darauf, dass im Abschlussband wieder mehr passiert. Wen der erste Band der Reihe begeistern konnte, der wird sicherlich auch an der Fortsetzung Gefallen finden.
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am 26. Januar 2015
Um ihre Schwestern und ihre große Liebe Finn zu beschützen schließt sich Cate, eher widerwillig, der Schwesternschaft in New London an. Einer Gruppen von Hexen, die hinter den dicken Mauern eines Klosters Magie praktizieren. Cate, die man für die "Auserwählte" hält, die die Hexen zurück an die Macht führen soll, tut sich schwer damit, sich in die Gruppe einzufügen und den Ansprüchen an sie gerecht zu werden.

Als die gottesfürchtigen Brüder, die das Land regieren, neue Gesetze erlassen, die dafür sorgen das man Frauen nicht nur immer weiter unterdrückt, sondern sie bereits schon bei den kleinsten Vergehen vor Gericht stellt und wegsperrt, bangt Cate um ihre Schwestern Maura und Tess, denn besonders auf Hexen hat es die Bruderschaft abgesehen. Die Schwesternschaft veranlasst, das Maura und Tess ebenfalls im Kloster aufgenommen werden und so etwas wie Erleichterung macht sich in Cate breit. Die ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn Maura wäre jedes Mittel Recht um an die Spitze der Schwesternschaft zu gelangen, auch wenn das bedeutet das sie mit ihren Schwestern brechen und diese verraten muss....

Meinung:

Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, das ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, gelang es mir doch ziemlich mühelos mich wieder zu erinnern und mich in der Handlung, auf die ich hier nicht wirklich eingehen möchte um unnötige Spoiler zu vermeiden, zurecht zu finden.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, konnte mich emotional allerdings nicht ganz so sehr berühren wie beim Vorgänger "Cate". Dies könnte daran liegen, das es hier viel weniger um die Liebesgeschichte zwischen Cate und Finn, als vielmehr um den Konkurrenzkampf zwischen Maura und Cate und um die Ungerechtigkeiten der Brüder geht. Diese Dinge stehen hier ganz klar im Fokus, werden allerdings eher ruhig statt spannend und actionreich erzählt, was für die ein oder andere etwas langatmige Stelle sorgte.

Die Charaktere sind nach wie vor wunderbar ausgearbeitet. Man hat sofort einen guten Draht zu Ich-Erzählerin Cate, die oftmals ein bisschen zu besonnen agiert und schließt die kleine Tess ins Herz, die bestrebt ist den gefangenen Frauen zu helfen und sich aufgrund ihrer Naivität in prekäre Situationen bringt. Gegen Maura habe ich im Verlauf eine immer größer werdende Abneigung entwickelt, die gegen Ende des Buches ihren Höhepunkt findet und schon beinahe in Hass umschlägt. Sie ist machtgierig und besessen von der Vorstellung die Auserwählte zu sein.

Am Ende erwartet uns Jessica Spotswood mit einer ganz bösen Überraschung, die ich so wirklich überhaupt nicht habe kommen sehen. Ich muss gestehen, das ich sehr froh bin, das ich mit dem Lesen dieses zweiten Bandes so lange gewartet habe, so das ich jetzt direkt zum gerade erschienenen Nachfolger greifen kann.

Fazit:

Mit "Töchter des Mondes - Sternenfluch" gelingt Jessica Spotswood eine wunderbare Fortsetzung der Reihe um die drei Schwestern Cate, Tess und Maura, die trotz einiger etwas langatmiger Stellen durchweg begeistern konnte.

©Ina's Little Bakery
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Cate hat sich zwangsläufig dem Bund der Schwestern angeschlossen, die allesamt Hexen sind, ihr Geheimnis jedoch hüten. Die Schwestern halten Cate für die Hexe aus der Prophezeiung, die Brüder suchen noch nach dieser und gehen immer brutaler gegen Mädchen vor. Auch innerhalb der Schwesternschaft brodelt es, denn vielen Hexen gefällt es nicht, dass sie lediglich abwarten statt sich gegen die Bruderschaft zu wehren. Als Cates Schwestern Maura und Tess endlich aus Sicherheitsgründen nach New London zu den Schwestern kommen, schlägt sich Maura auf die Gegenseite und versucht ihren Willen mit aller Macht durchzusetzen ...

Nachdem ich erst vor kurzem den ersten Band "Cate" gelesen hatte, war ich auf diesen zweiten so richtig gespannt, denn der erste gefiel mir richtig gut und endete natürlich mit einem bösen Cliffhanger. Das Cover dieses zweiten Bandes gefällt mir noch besser als das erste, die Schriftart ist toll und die helleren Farben gefallen mir ebenfalls. Nachdem der erste Teil den Titel "Cate" trug, hatte ich eigentlich nicht erwartet, dass der zweite Teil eine gute Übersetzung des original Titels "Star Cursed" bekommen würde, und dachte, dass er den Namen einer anderen Schwester tragen würde. Das hat mich doch ein wenig überrascht.

Auch dieser Band wird wieder komplett aus der Sicht von Cate erzählt. Einer Cate, die seit dem ersten Band ein wenig gereift ist. Sie ist zwangsläufig erwachsener geworden, was bei den ganzen Geschehnissen kein Wunder ist. Die Charakter-Entwicklung fand ich sehr gelungen. Ebenso wie bei Maura und Tess, wobei mir Maura noch viel unsympathischer wurde. Im ersten Teil ging sie mir lediglich auf die Nerven, im zweiten Teil hätte ich sie oftmals gerne erwürgt. Tess dagegen ist zauberhaft, wie eh und je.
In diesem zweiten Teil fand ich es auch einfacher die Figuren einer Seite zuzuordnen. Im ersten hatte ich mich noch ein wenig schwer getan, weil alle Figuren so vielschichtig waren und ihre Absichten gut zu verbergen wussten. Im zweiten Teil war das gar nicht mehr so extrem der Fall, man konnte die Absichten und Intentionen nahezu aller Figuren gut feststellen.
Trotzdem wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn die Geschichte selbst hat es mal wieder in sich.

Ich fand die Story sehr actionreich, es gab keine Längen, es war immer etwas los. Ich konnte mir auch zu keinem Zeitpunkt wirklich vorstellen, wie die Geschichte nun enden würde und worauf das alles hinaus läuft. Dabei ist alles sehr, sehr gut durchdacht und konstruiert und nichts an den Haaren herbei gezogen. Gerade die gesellschaftlichen Strukturen und Veränderungen fand ich hervorragend dargestellt. Aufgrund dieser Änderungen kommt der Stein nämlich erst so richtig ins Rollen.

Die Liebesbeziehungen zwischen Cate und Finn aus dem ersten Band wird auch hier wieder angeschnitten, wenn auch nicht so intensiv und fokussiert wie noch im ersten Band. Dennoch müssen wir auch auf eine kleine Romanze nicht verzichten.

Insgesamt hat mir dieser Band noch besser gefallen als bereits der erste. Der Schreibstil ist wieder absolut locker und flüssig. Ich war von den ersten Seiten an von der Geschichte gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen, bis ich auch die letzte Seite verschlungen habe. Am liebsten würde ich den dritten Teil bereits jetzt lesen, aber leider müssen wir uns da wohl noch ein wenig gedulden. Von mir gibt es für diese grandiose Fortsetzung fünf Sterne!
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