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am 4. Oktober 2012
Ich fand den ersten Teil von Ashes richtig gut. Es war eine gut durchdachte, logisch erscheinende Geschichte. Auch dort gab es zwar einige brutale Szenen, aber sie fügten sich gut in die Story ein. Daher freute ich mich auch schon sehr auf den zweiten Teil.

Selten war ich so enttäuscht von einem Buch. Zum einen springt man gleich auf den ersten Seiten in ein Gemetzel der schlimmsten Art. Ein Beispiel: Alex wird ein Stück Arm mit Sehnen und Muskelsträngen daran herausgerissen und von den Zombies verspeist. In einem anderen Kapitel quillen einem Jungen die Gedärme heraus, ein Pferd stirbt grausam.... Es ist einfach nur widerlich und vor allem: Es hört nicht auf. Seitenlang werden die blutigsten Details beschrieben. Und selbst als erwachsene Leserin, die schon einige Dystopien und Thriller gelesen hat, ist mir das einfach viel zu viel.

Zum zweiten komme ich in die Geschichte gar nicht mehr rein. Personen wie Lena und Chris waren zwar im ersten Band schon dabei, aber eher als Nebenfiguren. Den ersten Teil habe ich vor einigen Monaten gelesen und mir ist einfach nicht mehr eingefallen, wer genau diese Personen waren. Dazu gibt es auch im zweiten Teil keinerlei Erklärungen.

Und daher habe ich nach nicht mal der Hälfte des Buches etwas gemacht, was ich wirklich selten mache: Ich habe es aufgegeben. Echt schade...
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am 19. August 2012
Dieses Buch rauscht an einem vorbei wie ein sehr guter Actionfilm. Nachdem mich Ashes Band 1 sehr beeindruckt hatte musste ich natürlich weiterlesen, und nicht nur wegen dem sehr fiesen Cliffhanger den dieser Band zu bieten hatte. Anfangs hat mich der zweite Band einfach nur weggefegt. Ich habe gelesen wie im Fieberwahn und musste einfach wissen wie es weitergeht. Doch dann wurde die Geschichte zur Mitte hin etwas zäh. Woran dies lag kann ich euch genau sagen, denn die extrem vielen Perspektivwechseln die dieses Buch ab der Mitte zu bieten hat behindern den Lesefluss leider und das schmälert dann auch den Lesespaß. Aber das war dann auch mein einziger Kritikpunkt und so mache ich dann jetzt mit den vielen positiven Dingen weiter.
Fangen wir doch mal mit der aus dem ersten Band bekannten blutdrünstigkeit des Buches an. Hier wird noch einmal eine Schippe drauf gelegt und rumgeballert, Kehlen zerfetzt und abgehackt was das Zeug hält. Es spritzt das Blut, es fliegen die Innereien … hach was liebe ich das. „Ja ein bisschen krank ist das schon, aber ab und zu brauche ich das auch mal ;)“ Am besten haben mir wieder einmal die Veränderten gefallen. Ja ich weiß sie sind die Bösen und sie sind schon ziemlich ekelig, aber in diesem Band bekommen wir einen größeren Einblick in ihr Leben und in ihre Gefühlswelten. Denn ich glaube dass diese „Menschen“ wirklich noch Gefühle besitzen auch wenn diese sich anders äußern als unsere.
Als Alex von ihnen gefangen genommen wird beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Sie erfährt viel über die Veränderten, lernt ihre Lebensweise kennen und entdeckt ein Geheimnis das es wirklich in sich hat und das gute Licht von Rule stark ins Wanken bringen könnte. Alex ist nicht allein bei diesen Veränderten und lernt andere Menschen kennen die ihr Schicksal teilen, ein Fleischvorrat sein zu müssen. Alex ist auch in diesem Band wieder wie ein zu zäh gebratenes Stück Fleisch. Sie lässt sich nichts sagen, versucht Fluchtmöglichkeiten zu finden und Gerechtigkeit aufrecht zu halten. Sie ist eine kleine Überlebenskünstlerin und das gefällt mir so an ihr. Jedes Mal wenn man denkt, dass sie aufgeben will und nichts mehr hin bekommt, rappelt sie sich auf und wird zur wilden Kämpferin. Ihre Kapitel haben mir persönlich am besten gefallen und waren in meinen Augen auch die ausdrucksstärksten und vor allem aussagekräftigsten ;)
Dann gibt es wie oben erwähnt noch sehr viele andere Perspektiven aus denen die Geschichte des Buches erzählt wird. Viele sind uns bekannt, andere müssen wir noch erforschen und wieder andere sind eine wahre Überraschung als sie wieder auftauchen. Aber wie man schon sagt: „Zu viele Köche verderben den Brei.“ War es auch hier keine gute Entscheidung zu viele Charaktere auftauchen zu lassen. Wenn schon so viele mitspielen sollen, so muss ich aber nicht allen eine eigene Stimme oder ganze Kapitel zuweisen. Sie können stumm mitlaufen und trotzdem zum Fluss der Geschichte beitragen, denn das wäre einfach besser gewesen.
Der Schreibstil von Ilsa J.Bick ist etwas Besonderes. Sie schert sich nicht darum gewalttätige Szenen zu umschreiben oder sie aus zu lassen, sie erzählt die Geschichte wie sie sich vor ihrem inneren Auge abspielt und das merkt man auch wenn man dieses Buch liest. Ihr Schreibstil und das Gewalttätige des Buches passen unglaublich gut zur Geschichte. Die Geschichte ist brutal aber das Leben das Alex jetzt führt ist auch brutal, es ist hart und unglaublich streng. Die Menschen müssen um ihr Überleben kämpfen und das mit allen Mitteln. Es wird geraubt, getötet und belogen. Es zeigt einfach wie es auch in der Realität wäre. Denn würde dies wirklich passieren, würden wir alle auch nur noch schauen das WIR durchkommen, dass wir überleben und andere würden uns auch nicht mehr interessieren. So würden wir auch manchmal Dinge tun die anderen Schaden und uns bereichern und daran ist in dieser Situation, in meinen Augen nichts Verwerfliches. Diese Menschen versuchen ihre Familien zu schützen und das mit allen Mitteln. Deshalb finde ich die „Realität“ die hier geschildert wird auch so unglaublich gut. Die Geschichte wird lebendig und die Personen greifbar und ihre Emotionen spürbar.
Ashes „Tödliche Schatten“ zeigt die knallharte Variante einer Endzeitstory auf und das auf unverblümte Art und Weise. Hier werden keine Liebesschwüre gesäuselt während andere ums Überleben kämpfen, hier kämpfen alle mit und die Liebe steht hinten an. Das muss ich sagen, ist eine Ausnahme in der weiten Welt der Jugenddystopien und das finde ich auch gut so. Hier wird sich auf das Wesentliche konzentriert und dieses wird „perfekt“ umgesetzt.
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am 27. August 2012
Inhalt:
Den verheerenden Anschlag auf die Welt hat die siebzehnjährige Alex überlebt, aber nun muss sie sich den schwerwiegenden Folgen stellen. In den Städten, die nicht zerstört wurden, rotten sich diktatorische Tyranneien zusammen, in denen sich menschliche Abgründe auftun. Außerhalb der Schutzwälle droht der sichere Tod. Denn dort lauern Horden Jugendlicher, die sich seit dem Unglück in bestialische Kannibalen verwandeln. Und schließlich bleibt noch die Ungewissheit, ob Alex selbst noch zu so einem Monster mutiert. Warum sind ausgerechnet sie und ein paar wenige Ausnahmen von dieser Verwandlung bisher verschont geblieben?

Cover:
Passend. Ich denke, das ist der richtige Ausdruck für dieses Cover. Man sieht das Gesicht eines Mädchens, aber wichtiger finde ich die Farbgestaltung, denn es sieht aus, als würde der Himmel Feuer fangen. Oder als würde das Buch brennen!
Bei diesem Buch finde ich besonders gut, dass es auch ohne Umschlag spitze im Regal aussieht.

Zitate:
Vielleicht war Hoffnung eine schreckliche Sache, aber er hielt trotzdem daran fest, egal, was er zu Lena gesagt hatte.
Ein eineinhalb Meter langer Zeitzünder, der mit einer Geschwindigkeit von zehn Zentimetern in fünfzehn Sekunden abbrennt, lässt einem grob gerechnet nicht einmal vier Minuten.

Details und meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach: WOW! Brutal, nervenaufreibend, spannend, actionreich, aber auch schön, beschreibt die Autorin den Weltuntergang. Totale Zerstörung, Krieg, Mord, all das sind Dinge, die Alex Welt einnehmen und mit denen sie zu Recht kommen muss. Sie wird von den Chuckis (Jugendliche, die sich verändert haben und jetzt wie wilde Tiere sind) entführt und muss ständig damit rechnen, von ihnen gefressen zu werden. Das einzige, was sie immer wieder aufstehen lässt, ist der Gedanke an Tom, den sie liebt und den sie wiederfinden will, auch wenn sie weiß, dass er wahrscheinlich tot ist.

Hoffnung spielt generell eine große Rolle in dem Buch, den jeder Charakter hofft auf irgendetwas. Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn die Protagonisten wechseln, weil ich denke, dass es leichter und auch schöner ist, sich in eine Person hineinzuversetzen, aber bei diesem Buch ist man einfach sofort drin. Der Personenwechsel hat das ganze einfach viel spannender gemacht, weil man dann unbedingt wissen wollte, wie es jetzt weiter geht. Man will wissen, was mit Chris passiert, und das nächste Kapitel geht mit Alex weiter. Da verspürt man schon einmal das Bedürfnis, weiterzublättern, ich hab es aber geschafft das nicht zu tun!
Alex ist einfach die Protagonistin, bei der sich jeder wünscht, selbst so zu sein: schlau, stark und sie weiß immer, was sie sagen bzw. machen soll. Auch den anderen Charakteren merkt man das an, denn dann liest man schon mal: „Ich bin aber nicht Alex…“
Hab ich schon erwähnt dass es spannend ist? Als ich gesehen habe, dass die ersten die Rezension veröffentlicht haben, wollte ich unbedingt weiterlesen, hatte aber nie wirklich Zeit dazu. Das Buch lag neben mir auf dem Beifahrersitz und an jeder roten Ampel wollte ich es am liebsten aufschlagen und lesen!
An manchen Stellen ist das Buch aber auch echt brutal. Wenn sich der Magen nach einer langen Nacht noch nicht ganz erholt hat, kann einmal auch mal übel werden. Aber das macht das Leseerlebnis noch einmal zu etwas besonderem!

Es gibt diese Bücher, die Fragen stellen, die irgendwann klar beantwortet werden. Und es gibt Bücher, die ohne Fragen auskommen. Oder die viele Fragen aufwerfen, aber keine Lösungen bringen. Ashes ist keines dieser Bücher. Fragen werden gestellt, manche werden beantwortet, manche bleiben offen, dann kommen neue Fragen und man KANN ständig nachdenken und nach Antworten suchen, so wie es die Charaktere tun. So wie sie stellt man Spekulationen auf und Vermutungen, von denen sich manche bestätigen, manche aber auch nicht. Alles so, dass man unbedingt weiterlesen muss!

Da es ja der zweite Band ist und noch einer folgt, weiß man mehr als nach dem ersten, aber eben immer noch nicht genug, was aber auch gut so ist! Es soll nämlich nicht aufhören.
Wieder ist da also die Hoffnung darauf, dass alles gut wird und dass das Warten sich nicht so hinzieht.
Und am Ende bleibt die Frage: Wie geht es weiter!

Fazit:
Kein Mädchenbuch mit Glitzer und Märchenprinzen, sondern viel brutaler, aber auch spannender. Da steht schon mal das Gewehr im Vordergrund oder die nächste Taktik. Dabei aber auch irgendwie wieder schön.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?
Man will es nicht mehr aus der Hand legen.

Widmung:
Weil die Widmung so schön und passend ist, will ich sie noch hier aufführen. Die hat mich irgendwie ganz besonders gerührt, weil die Worte so einfach und doch so treffend sind:
Für jene, die kämpfen
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am 7. August 2012
Zitat:
"...denn sie waren zwei Seiten derselben Medaille, die eine hell, die andere der dunkle Doppelgänger. Und keine war schlecht. Beide gehorchten lediglich ihrer eigenen Natur."
(S.180)

Inhalt:
Normalerweise gebe ich den Inhalt des Buches selbst wieder. Aber aufgrund der so häufig wechselnden Perspektiven greife ich ausnahmsweise auf den Klappentext zurück. Genaueres über den Inhalt erfahrt ihr bei der Beschreibung der Protagonisten.
Klappentext:
Den verheerenden Anschlag auf die Welt hat Alex überlebt, aber nun muss sie sich den schwerwiegenden Folgen stellen. In den Städten, die nicht zerstört wurden, rotten sich diktatorische Tyranneien zusammen, in denen sich menschliche Abgründe auftun. Außerhalb der Schutzwälle droht der sichere Tod. Denn dort lauern Horden Jugendlicher, die sich seit dem Unglück in bestialische Kannibalen verwandeln. Und schließlich bleibt noch die Ungewissheit, ob Alex selbst zu so einem Monster mutiert. Warum sind ausgerechnet sie und ein paar wenige Ausnahmen von dieser Verwandlung bisher verschont geblieben?

Meinung:
Selten ist mir das Lesen einer Fortsetzung so dermaßen schwer gefallen. Das hat vermutlich mehrere Gründe: a) ist es ein paar Wochen her, dass ich Band 1 gelesen habe (was aber nicht "störend" sein dürfte), b) der Stil sich so dermaßen geändert hat, dass ich im ersten Moment völlig überrumpelt dasaß und überlegt habe, ob ich etwas verpasst habe oder noch die richtige Reihe lese...

Denn in "Ashes 02 - Tödliche Schatten" erzählt nicht mehr nur Alex die Geschichte, sondern all diejenigen, deren Weg Alex im ersten Band gekreuzt hat, schildern ihre Erlebnisse... und wenn ihr euch erinnert, waren es viele, viele, viele!
Die Handlung schließt nahtlos an Band 1 an. Im Prolog erfahren wir, was während Alex' Erlebnisse in Rule mit Tom geschah.
Und auch jeder der anderen Protagonisten aus "Brennendes Herz" führt seinen eigenen Kampf ums Überleben. Und es droht nicht nur Gefahr von außen...
Zug um Zug erkennen wir eine brutale Wahrheit und zittern um jeden der Charaktere.

Allen voran natürlich Hauptprotagonistin Alex. Sie kommt vom Regen in die Traufe. Gleich zu Beginn sieht sie sich der Gruppe Veränderter gegenüber. Nach einem kurzen Kampf wird sie von ihnen mitgenommen und zu den anderen Gefangenen gebracht, die alle einen grausamen Zweck erfüllen. Und so erkennt Alex, was rund um Rule tatsächlich passiert und wer diese speziellen Veränderten sind.
Währendessen brodelt es in ihrem Inneren. "Das Monster" scheint doch überlebt zu haben und gibt ihr Einblicke, auf die sie lieber verzichten würde. Ist es verantwortlich für die seltsame Anziehungskraft, die der Veränderte Wolf auf sie ausübt?

Tom wurde von alten Leuten aufgelesen, nachdem Alex ihn verlassen musste. Das Paar hat ihn gesund gepflegt und gut versteckt. Doch er entscheidet sich, die beiden zu verlassen - keinen Tag zu früh! Der kleine Funken Hoffnung, Alex zu finden, hält ihn am Leben, als er von einem Horror-Szenario ins nächste driftet.

Auch in Rule tut sich einiges: Die Flucht von Alex hat fatale Folgen: Die "Mächtigen" wollen die scheinbar Verantwortlichen nicht ungeschoren davonkommen lassen und so muss eine weitere Gruppe in den Machtbereich der Veränderten fliehen. Chris ist einer davon. Er muss nun der Wahrheit ins Gesicht blicken. Auch ihn hält der Gedanke an Alex auf dem richtigen Weg.
Er kommt hinter das Geheimnis von Lena, das schreckliche Folgen hat.

Peters Track gerät in einen Hinterhalt: Doch nicht die Veränderten nehmen ihn gefangen - es gibt beinahe noch grausamere Zeitgenossen, deren Schikane Peter an seine Grenzen bringen. Oder gar darüber hinaus?

Ihr seht, es passiert einiges in "Tödliche Schatten" und jeder der Handlungsstränge hat seine eigene Perspektive. Was mich zu meinem Negativpunkt überhaupt bringt:
Zu viele Charaktere - zu viele unterschiedliche Perspektiven machen "Ashes 02" um einiges schwerer zu lesen als den Vorgänger. Aber nur so ist es dem Leser möglich, zu erfahren, wie es um die anderen steht.
Der ganze Perspektivenwechsel, der kapitelweise stattfand, gipfelte in dem finalen Teil VI, der keine Kapitel mehr enthielt, sondern in dem die "erzählenden" Protagonisten absatzweise wechselten.

Der Schreibstil selbst ist nach wie vor flüssig zu lesen, die düstere Stimmung und die Brutalität haben eindeutig zugenommen. Die Spannung ist beinahe durchweg vorhanden, wird durch eingeschobene Perspektiven/Szenenwechsel ins Unerträgliche gesteigert.
Auffallend war für mich, dass so ziemlich jeder der Protagonisten zu Gott betet, aber das nur als Anmerkung am Rande.
Ich bekam tatsächlich die ein oder andere der erwarteten Antworten, wurde aber mit weit mehr neuen Fragen am Ende sitzengelassen.

Urteil:
"Ashes 02" ist anders als sein Vorgänger. Er hat mehr Tempo, mehr Action, mehr brutale Szenen... und leider auch mehr Protagonisten, die ihre Geschichte erzählen wollen. Diese Mischung macht das Buch etwas verwirrend und undurchsichtig. Und so schrammt "Tödliche Schatten" knapp am Siegerkrönchen vorbei, erhält aber dennoch empfehlenswerte 4 Bücher von mir.

Es ist ein klares Must-Read für die Leser des ersten Bandes. Von einer Empfehlung für alle anderen muss ich ganz klar absehen, denn ohne Band 1 kann man "Tödliche Schatten" nicht verstehen. Ich rate aber ganz klar zum Kauf beider Bände!
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2012
Inhalt:
Alex und Tom haben überlebt und versuchen in dieser neuen Welt auch weiterhin zu überleben. Getrennt voneinander. Keiner weiß, ob der andere noch lebt, doch soweit es ihnen möglich ist, suchen sie einander. Doch die neue Welt ist brutal, hart und sie stoßen an ihre Grenzen. Entbehrungen, Hunger, Kälte rauben ihnen fast den Verstand. Und ständig befürchten sie, dass sie doch irgendwann dazugehören - zu den Veränderten. Achten auf Anzeichen, fürchten sich, hassen, verzweifeln. Und doch geben sie nicht auf und kämpfen - ums Überleben.

Meine Meinung:
Also wäre ich Amerikaner, ich wäre versucht zu sagen: OH MY GOSH .. ich bin wirklich wirklich fassungslos über das Buch. Und ich bin absolut zerrissen, ob ich es erschreckend schlimm oder brutal genial finde. Es ist wirklich ein Drahtseilwanderung, denn es ist so ganz anders als der erste Teil, der mich so in seinen Bann zog. Der erste Teil hat sich so fest in meinem Gedächtnis verankert, wie nur ganz wenige Bücher es bislang konnten. Und so konnte ich trotz der langen Pause diesen zweiten Teil sofort starten, ich mußte nicht überlegen, was gewesen ist.

Ich startete bei Alex .. auch das fühlte sich bekannt an. Doch was dann kam, läßt mich ratlos zurück.

Es war klar, dass diese neue Welt hart sein würde, das zeichnete sich ja schon in Teil 1 ab. Aber so hart? Hatte ich mich in Teil 1 noch dazu geäußert, dass es nichts für zarte Gemüter ist? Das nehme ich zurück. Wer das hier übersteht, für den ist Teil 1 ein wahres Kindermärchen. Denn dieser zweite Teil verschont nichts. Die Autorin ist brutal offen und ausführlich in ihren Schilderungen. Ohne Hemmungen schildert sie immer wieder aufs Neue die Eßgewohnheiten der Veränderten. Der Kanibalen. Und das wirklich in Einzelheiten. Wer also etwas zimperlich ist, sollte diesen Teil wohl weniger lesen. Und mal ganz ehrlich? Ab 14? Keinesfalls!

Aber: So brutal die Autorin hier sein mag, so faszinierend talentiert finde ich trotzdem den Schreibstil, der das ganze trotz all der Fantasie irgendwie absolut realistisch darstellt. Man denkt nicht einmal: Das kann nicht sein. Vielmehr verfällt man in die Gedanken, ob es nicht möglich sein könnte. Animalisch in die Grundzüge seines Seins zurückgeworfen .. wäre es nicht genau so möglich?

Und trotzdem lernen wir auch hier wieder das Gefühl des Überleben wollen kennen. Spüren die Hoffnung, die noch in den Menschen ist. Hoffen mit ihnen, haben Angst mit ihnen und manchmal fragt man sich, ob loslassen nicht das einfachste wäre?!

Das Buch wird aus ständig wechselnden Perspektiven geschrieben. Es springt ziemlich wild hin und her. Und doch verliert es nie seinen Faden. Baut Spannung auf, läßt nicht locker.

Und doch - am Ende .. läßt es mich unzufrieden zurück. Zeigt das, was es ist - der mittlere Teil einer Trilogie. Spannend, mitreissend, furchterregend und doch - ein bisschen auch wieder Lückenfüller. Wenn auch gut gemacht.

Ein Wort noch zum Cover - sowohl Papier als auch der Einband selbst: Absolut umwerfend, genau wie Teil 1. Diesmal in orange-rot-Tönen gehalten. Und der Blick des Mädchens diesmal .. hoffnungslos - oder findet Ihr nicht? Was eine Augenfarbe doch ausmachen kann ...

Ein Zitat habe ich Euch auch noch mitgebracht:

"Ach Tom. ... Aber ich habe aufgegeben. Ich hätte mehr kämpfen, einen Ausweg finden müssen. Doch es war einfacher, sich treiben zu lassen."

Fazit:
Hart, düster, erschreckend, brutal und doch irgendwie grausam realistisch. Wilde Wechsel der Perspektiven doch mit durchgehend rotem Faden. Ein bisschen Lückenfüller und doch unverzichtbar. Doch nichts für zarte Gemüter! Eine Dystopie mit Härtegrad.
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am 6. November 2012
Achtung Spoilergefahr! Das ist bereits Teil 2 der Reihe!

Der Scherbenhaufen Erde nach einem verheerenden Angriff auf die Menschheit. Nachdem Alex einige Hindernisse überwunden hat und den Veränderten" wiederholt entkam, merkt sie schnell, dass nichts mehr so ist wie es war.

Städte wurden zerstört und die, die noch existieren werden von tyrannischen Diktatoren geführt. Rule ist da keine Ausnahme und schon bald sucht sich Alex wieder ihren eigenen Weg. Außerhalb der Städte lauern jedoch die tödlichen Veränderten" und allmählich fühlt Alex wieder dieses düstere Wispern im Ohr. Wird sie sich auch verändern und warum wurden sie und einige andere Jugendliche nicht vom Wahnsinn befallen?

****Meine Meinung****

Das blutige Abenteuer geht weiter. Schon Teil 1 entführte in die Welt von morgen inkl. jugendlicher Kannibalen und exkl. jeglicher elektronischer Geräte. Auch in Teil 2 geht es blutig weiter mit der einen oder anderen Überraschung.

Das deutsche Cover ist dem von Teil 1 sehr ähnlich und nicht recht spektakulär, genauso wie der Titel. Vom Original US Cover allerdings bin ich wieder positiv überrascht und finde es mit der schemenhaften Gestalt im Schriftzug wieder sehr gelungen, wobei das UK Cover ähnlich schlicht ist wie das Deutsche.

Die Idee der zerstörten Welt und den Veränderten faszinierte schon im Vorgänger. Zwar ist die Handlung wieder sehr blutig und man ist nicht nur einmal geschockt, aber das gehört bei diesem Buch einfach dazu :) Zombies, Kannibalismus und Intrigen - das zeichnet dieses Buch aus und ist damit nun mal nicht für jeden etwas.

In "Tödliche Schatten" (eng. "Shadows") bekommen wir einen besseren Einblick in das Leben der Veränderten und nicht nur einmal überrascht die Autorin mit schrägen Details den Leser. Ich möchte nicht zu weit vorgreifen, aber die Verständigung der Teeny-Zombies und ihr Verhalten in Gruppen sind Thema.

Leider war auch in Teil 2 der Schreibstil ein kleines Manko. Zwar liest sich das Buch stellenweise sehr leicht und locker, dann kommen aber wieder Passagen die sich sehr ziehen und auch der Sprung der Standorte und Personen an den Kapitelenden gehen oft nicht ganz reibungslos über die Bühne. Auch die Spannung lies, im Gegensatz zum Vorgänger, etwas nach, auch wenn wir noch einige Überraschungen erleben.

Die Weiterentwicklung der Charaktere ist allerdings wieder sehr gelungen. Auch wenn ich selbst manchmal schon verwirrt war, wer eigentlich wer ist in diesem Tohuwabohu, konnte ich vor allem bei Alex die Veränderung miterleben, aber auch bei einigen anderen Jugendlichen die verschont blieben. Was mir allerdings etwas gefehlt hat war das Herz, wobei in einer blutrünstigen Zombiegeschichte sollte man eigentlich damit rechnen ;)

****Fazit****

Keine üble Fortsetzung, könnte aber besser sein. Diesmal gehen wir mehr auf die Veränderten ein und lernen ihre Welt kennen mit blutigen Passagen und einigen Schreckensmomenten - die Spannung blieb aber etwas auf der Strecke.

Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen mit Tendenz nach unten.

****Reihe****

1."Brennendes Herz" (eng. "Ashes")
2."Tödliche Schatten" (eng. "Shadows")
3. eng. "Monsters" FEB 2013
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am 26. September 2012
Das Buch knüpft nahtlos an den ersten Teil an und beginnt damit, dass Alex nun vor den Toren von Rule ist und nun einer Gruppe von Veränderten - auch "Chuckies" genannt - gegenüber steht. Sie ist versucht ihnen mit aller Macht zu entkommen, aber wird dann doch von ihnen geschnappt und ist nun ihre Gefangene. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis die Veränderten sie umbringen.
Chris ist derweilen wieder aufgewacht (er hatte ja ziemlich eine auf die Rübe bekommen) und muss sich nun dem Verhör seines Großvaters stellen, was nicht nur für ihn ein böses Ende nimmt...
Auch Peter spielt hier eine nicht gerade kleine Rolle. Er wird von den sogenannten Kopfgeldjägern gefangen genommen, die nichts Gutes im Sinn zu haben scheinen.
Was mit Tom passiert ist möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, dass müsst ihr schon selber herausfinden. Es ist allgemein sehr schwer euch einen möglichst guten Eindruck vom Inhalt des Buch zu geben, damit ihr wisst um was es so ungefähr geht. Denn es passiert schnell, dass man zu viel verrät und so die Spannung, die das Buch so toll und lesenswert macht, dahin ist. Deshalb verrate ich jetzt auch nicht mehr und sage euch nur nochmal, dass es wirklich super spannend ist und wirklich soviel passiert!

Das Buch hatte so viele Wendungen und Verknüpfungen, dass man richtig gemerkt hat, wie viel Arbeit die Autorin in ihr Werk gesteckt hat.

Manche haben sich ja sehr an der recht "blutigen" Wortwahl gestört gefühlt und dem Buch deshalb auch oft nur 2 Sterne oder so gegeben. Ich muss zugeben, dass ich es anfangs schon manchmal ein bisschen zu extrem fande, aber nach einer Zeit fande ich es nicht mehr so schlimm, da es einfach zu der Story gepasst hat. Die Veränderten sind nun mal brutale Jäger und wenn man z.B. in einen Kugelhagel gerät ist es auch wohl sehr realistisch, dass man von einer getroffen wird und nicht wie durch ein Wunder verschont bleibt. Da ich es trotzdem schon manchmal ein bisschen eklig fande, habe ich dem Buch hier einen klitzekleinen Minuspunkt gegeben.

Ein weiterer kleinerer Kritikpunkt war, dass nicht wie in anderen Büchern nochmal erklärt, was vorher passiert ist, sodass man manchmal nicht genau weiß um was es geht, wenn über irgendwas bestimmtes geredet wird was vorher passiert ist. Deshalb dauert es auch ein bisschen bis die Erinnerungen wiederkommen, aber man versteht auch so eigentlich um was es jetzt geht. Ich hatte sehr schnell wieder drin, wer wer ist und was mit der Person war, da es doch dann nochmal Hinweise gibt und man sich so das Ganze selber erschließen konnte.

Super fande ich, dass das Buch so spannungsgeladen war, dass es wirklich kaum eine Pause zum Durchschnaufen gab. Zudem gab es auch jede Menge Abwechslung in der Story, da das Buch aus mehreren Sichten erzählt wurde und grob gesagt aus vier Handlungssträngen besteht.
Durch diese immer aufrecht erhaltene Spannung, den leichten Schreibstil von Bick und den nicht zu langen Kapiteln, die fast alle nochmal einen kleinen Cliffhanger hatten, hat man das Buch recht schnell durch.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch, weil es einfach so spannend war, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und manchmal vor Müdigkeit abends/nachts nicht mehr konnte und es dann weglegen musste, weil ich sonst noch irgendwann eingepennt wäre, weil ich immer noch so lange drin gelesen hab (ich lese immer hauptsächlich abends).

Fazit:
Aufgrund der kleinen Kritikpunkte was den kleinen Ekel und der kleinen Verwirrung am Anfang des Buches angeht, vergebe ich trotz der sooft erwähnten Höchstspannung und guten Story nicht die vollen 5 Sterne. Trotzdem ein super Buch, dass dem ersten Teil in Nichts nachsteht.

Bewertung: 4,5 von 5
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am 16. August 2012
Mein Inhaltsangabe (Achtung Spoilergefahr)
Alex ist die Flucht aus Rule gelungen…doch anstatt sich auf die Suche nach Tom machen zu können gelangt sie in Gefangenschaft….und zwar in die Gefangenschaft von Veränderten. Während der Zeit ihrer Gefangenschaft erlebt Alex eine bestialische Grauenhaftigkeit nach der anderen und mehr als einmal ist fraglich ob sie die kommenden Stunden überlebt oder ob sie als Zwischenmahlzeit für die Veränderten endet. Schließlich wird Alex in eine Art „Basislager“ der Veränderten, in ein altes Bergwerg, gebracht und dort wartet sie auf ihr scheinbar unabwendbares Schicksal den Tod zu finden.
Doch noch etwas macht Alex Angst. In ihrem Kopf scheint das „Monster“ weiterzuwachsen…ihre Sinne verändern sich…ihr Geruchsinn ist nahezu unmenschlich gut und plötzlich scheint sie Gedanken von Veränderten in ihrem Kopf „sehen“ zu können.

Tom wurde indes von zwei alten Leuten aufgenommen und gesundgepflegt und plant, sich auf die Suche nach Alex zu machen. Allerdings wird daraus nichts, da er in die Hände brutaler Kopfgeldjäger fällt und nur mit Mühe fliehen kann. Schließlich schließt er sich, nicht ganz freiwillig, einer Milizgruppe an die es sich zum Ziel gemacht hat die Veränderten zu töten. Dabei planen sie die Sprengung eines Bergwerks!!!

Zudem gibt es noch zwei wichtige Handlungsschauplätze auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da es den Rahmen sprengen würde.

MEINE MEINUNG

Cover
Das Cover hat einen sehr hohen Widererkennungswert zum ersten Teil von Ashes. Darauf ist wieder ein großformatiges Mädchengesicht abgebildet. Dieses Mal allerdings vor flammend orangem Hintergrund…was den Anschein erweckt, dass der Himmel brennt. Mir gefällt die Schlichtheit des Covers sehr gut…auch wenn es rückblickend für den Inhalt des Buches beinahe zu „zahm“ wirkt.

Protagonisten:
Im zweiten Teil von Ashes wimmelt es von Protagonisten die ihre Geschichte erzählen wollen. Mir sind dabei aber eindeutig Alex und Tom am wichtigsten…auch wenn die Sicht der anderen bestimmt nicht langweilig oder unerheblich sein dürfte…gerade auch in Bezug auf den nächsten Teil des Buches.

Alex erlebt in diesem Band wirklich unglaublich schlimme Dinge und muss Erlebnisse und Gesehenes verarbeiten mit dem wohl jeder normale Mensch seine Probleme hätte. Ihre Geschichte in diesem Band ist düster und die Hoffnung auf einen positiven Ausgang recht gering…nichts desto trotz wirkt Alex auf mich weiterhin stark, tapfer und kämpferisch….auch wenn sie im Vergleich zum ersten Teil etwas Persönlichkeit verloren hat.

Tom's Geschichte kam mir eindeutig etwas zu kurz und ich hätte gerne noch mehr von ihm und seiner Gesundung in der Jagdhütte gelesen. Dafür erfahren wir in diesem Teil etwas von seiner Vergangenheit im Krieg und bekommen einen kleinen Einblick in sein Seelenleben.

Leider kam es in diesem Band zu keinem wirklichen Wiedersehen zwischen Alex und Tom und diesbezüglich wurde mein Wunsch in keiner Weise befriedigt.

Im Großen und Ganzen kann ich von mir sagen, dass ich lieber mehr von diesen Beiden Protagonisten gelesen hätte und mir die anderen Handlungsstränge rückblickend oftmals unnötig vorkamen und zu viel waren.

Geschichte/Handlung
Ich habe den ersten Band des Buches vor gut einem halben Jahr gelesen und habe mir zur „Auffrischung“ vor dem zweiten Band meine Rezension nochmal durchgelesen…und das was gut so. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr direkt und ich brauchte wirklich einige Kapitel um wider über alles im Bilde zu sein.

Womit ich mir etwas schwer tat war der Umstand dass der zweite Band von Ashes aus sehr vielen Perspektiven geschrieben ist. Insgesamt gibt es in "Ashes – Tödliche Schatten" nämlich gleich vier Handlungsstränge und Handlungsorte zu verfolgen. Da diese allesamt sehr komplex waren, war dies manchmal doch recht verwirrend und der ständige Wechsel an Perspektiven und Orten hat den Lesefluss etwas gestört…gerade bei abrupten Perspektivenwechseln.

- Zum einen wird die Geschichte natürlich aus der Perspektive von Alex erzählt. Diese Teile nehmen auch den größten Teil des Buches ein.
- Zum anderen erfahren wir aus sich von Tom wie es mit seinem Leben nach der Rettung weitergeht
-Des Weiteren hat Ilsa J. Bick aber auch noch zwei weitere Handlungsstränge eingebaut die ebenfalls einen großen Teil der Geschichte einnehmen.
- Ein großer Teil der Handlung und der Geschichte wird der Gefangennahme von Peter gewidmet und zum anderen der Flucht von Chris, Lena und Nathan aus Rule

Vor allem ist mir bis zum Schluss der Sinn nicht aufgegangen was es mit diesen vielen Handlungssträngen und Perspektiven auf sich hat. Ich meine Spannung und Action sind auch so schon genügend vorhanden und ich hätte an manchen Stellen lieber mehr von Alex und Tom gelesen.
Man bekommt durch die anderen Perspektiven einfach noch zusätzliche Einblicke in die Entwicklung auf der Welt und kann diesbezüglich vielleicht erahnen wie es weitergehen könnte…aber wirklich wichtige Erkenntnisse taten sich durch die vielen Handlungsstränge bei mir nicht auf. Ich bin gespannt ob diese im dritten Teil noch eine wesentlichere Rollen spielen werden.

Die ganze Handlung und die Story sind im zweiten Band wirklich sehr umfassend und actionreich. Man wird hineingerissen in Flucht, Kampf und die Hoffnung ums Überleben. Die Spannung hält sich wirklich das komplette Buch über konstant hoch und riss mich wirklich mit. Ich war so in der Geschichte gefangen dass ich das Buch, mit immerhin 571 Seiten, innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte.

Das Buch oftmals eine bedrückende Stimmung bei mir hinterlasse. Ist das, was man dort zu lesen bekommt doch ungleich heftiger als man es sich in der Realität jemals wünschen würde….

Was mich aber teilweise wirklich geschockt hat waren die unheimlich brutalen und detailgetreuen Kannibalismus- und Tötungsszenen. Ilsa J. Bick nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht solche Szenen an den Leser zu bringen und ihn damit zu schocken.
Ich musste teilweise gehörig schlucken und mit meinen Nerven und mit meinem Magen kämpfen. Jetzt bin ich allerdings schon über dreißig Jahre alt und habe auch schon den ein oder anderen Horrorstreifen gesehen oder gelesen. Aber ob die Altersangabe 14-17 Jahre nicht doch zu niedrig angesetzt ist, ist in meinen Augen absolut fraglich.

Leider wirft der zweite Teil von Ashes einige ziemlich spannende Fragen und Aspekte auf die wohl erst im dritten Teil beantwortet werden….und bis dahin heißt es wohl erst Mal wieder warten!

Schreibstil
Der Schreibstil von Ilsa J. Bick konnte mich wie im ersten Band von Ashes absolut überzeugen. Die Autorin schreibt absolut lebhaft und glaubwürdig und jede noch so unreale Vorstellung wird auf einmal plötzlich lebendig. Sie hat eine unglaubliche Bildkraft und ließ bei mir ein großes „Kopfkino“ lebendig werden. Gerade bei den heftigeren Szenen war dies nicht immer besonders „magenfreundlich“….trotzdem kann man mit dem Lesen einfach nicht wieder aufhören.

FAZIT
Nach dem ersten Band des Endzeitszenarios von Ilsa J. Bick war ich absolut gespannt auf die Fortsetzung in „Ashes – Tödliche Schatten“ und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte um Alex und Tom geht rasant und actionreich weiter und der Leser wird in eine surreale Welt hineingerissen aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Lediglich die vielen Perspektiven und häufig wechselnden Handlungsstränge haben den flüssigen Lesegenuss etwas getrübt.

Ilsa J. Bicks Schreibstil ist wie gewohnt Bildgewaltig. Dies tritt gerade bei den vielen blutrünstigen und brutalen Szenen besonders zu Tage. Die Geschichte ist definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven oder empfindlichen Mägen….--> und meiner Meinung nach auch nichts für 14 – jährige Teenager (wie es in der Altersempfehlung lautet)!!!!

-> auf meinem Blog vergebe ich 4,5 Herzen...hier runde ich auf 5 Sterne auf!
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am 10. August 2012
"Tödliche Schatten" ist eine recht gut Fortsetzung, wenn auch etwas schwächer als der erste Band.
Ich würde allerdings empfehlen, zuerst noch einmal Band 1 zu lesen, bevor man zu "Tödliche Schatten" greift. Tut man das nicht, hat mein absolut keine Chance, das Buch zu verstehen. Selbst, nachdem ich die Zusammenfassung der Autorin zum ersten Band gelesen habe, hatte ich große Schwierigkeiten.

Mir gefällt das Cover optisch sehr gut. Allerdings finde ich es etwas langweilig, dass es genauso aussieht, wie das des ersten Bandes, nur spiegelverkehrt und in einer anderen Farbe.
Zum Inhalt passt es auch nicht wirklich.
Die Charaktere gefallen mir gut, ich finde sie aber nicht so überzeugend wie im ersten Band.
Alex bleibt ihrer Persönlichkeit treu und ist weiterhin sehr sympathisch, ebenso Tom und Chris. An ihnen gibt es absolut nichts zu meckern.
Es kommen viele neue Figuren hinzu und auch diese sind super ausgearbeitet und authentisch. Auch hier nichts zu meckern.
Das Problem sind die Nebenfiguren des ersten Bandes. Wenn man "Brennendes Herz" schon vor einer ganzen Weile gelesen hat, ist es sehr schwer, mit den Charakteren zurecht zu kommen.
Sie werden nicht mehr beschrieben, was heißt, dass man auf das Wissen aus Band 1 zurückgreifen muss, was bei mir praktisch nicht mehr vorhanden ist, was die Nebenfiguren angeht.
Es ist wirklich sehr, sehr schwer sie nicht durcheinander zu bringen und für mich waren sie alle nur ein riesiger Haufen Personen, durch den ich mich unmöglich wühlen konnte. Dadurch waren sie für mich überhaupt nicht greifbar.

Die Story ist dieses Mal um einiges actionreicher und brutaler.
Ich bin wirklich nicht sonderlich empfindlich, was Blut usw angeht. Aber sogar mir ist an der ein oder anderen Stelle schlecht geworden. Das macht die Bücher ja auch aus, aber hier war es etwas zu viel des Guten (falls man das so nennen kann).
Sehr gut gefällt mir der Spannungsbogen (der eigentlich kein Bogen ist). Die Spannung ist von Anfang bis Ende immer auf dem gleichen Niveau. Und zwar sehr, sehr hoch!
Das gute an dem Buch ist, dass man wirklich an keiner Stelle vorhersagen kann, was passiert. Alles wirkt aussichtslos und drückend, die Chance auf Rettung und ein Happy End scheint unerreichbar.
Man zittert mit Alex und den anderen und hofft, dass irgendwann ein Wunder geschieht.
Auch in diesem Band werden wieder mehrere Geschichten erzählt. Man springt von einer zur nächsten und wieder zurück und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche ich am spannendsten gefunden habe.
Es gibt viele überraschende Enthüllungen und ungeahnte Wendungen, die aber nicht ihre volle Wirkung entfalten konnten, da ich mich einfach nicht an die ganzen Figuren und Einzelheiten aus Band 1 erinnern konnte. Das ist auch der Grund dafür, weshalb das Buch meiner Meinung nach nicht an den Vorgänger heranreicht. Ich hatte einfach zu viele Fragezeichen im Kopf und konnte der Story nicht immer folgen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Band sehr gut. Mit ihren vielen Cliffhangern am Ende der Kapitel macht sie mich zwar immer fast wahnsinnig, aber genau das macht das Buch aus. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Auch die Art, wie sie ohne Schörkel und Beschönigungen die ekelhaftesten Szenen beschreibt ist unglaublich. Es ist, wie bei einem Horrorfilm: Man will es nicht lesen, aber trotzdem blättert man wie gebannt Seite für Seite um, und kann sich einfach nicht losreißen.
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am 13. August 2012
Nachdem Alex der Thyrannei in Rule entflohen ist, stellt sie bald fest, dass viele der veränderten Jugendlichen gerade um die Stadtmauern herum zu hausen scheinen. Als sie von solch einer Gruppe angegriffen und verschleppt wird, erfährt Alex so einiges über diese Kannibalen, die die ganze Zeit als zurückentwickelt angesehen wurden. Doch die Veränderten lernen schnell und so wird es für Alex immer unmöglicher, ihren Fängen zu entkommen.
In ihrer Gefangenschaft versucht Alex, Antworten auf ihre dringendsten Fragen zu finden: Wieso lauern direkt hinter den Stadtmauern die größten Horden der Veränderten? Wieso verschonen sie Alex und verspeisen sie nicht zum Mittagessen? Und wieso überhaupt hat Alex sich nicht verändert? Was haben all die "Verschonten" gemeinsam? Doch schon bald wird sich Alex mit der Frage umtreiben müssen, ob die Veränderung bei den "Verschonten" nicht einfach langsamer von statten geht und später einsetzt...
Währenddessen versuchen sowohl Tom als auch Chris verzweifelt, Alex aufzuspüren. Dabei gerät vor allem Tom an die seltsamsten Gestalten ohne jemals zu wissen, wem er vertrauen kann...

Nach dem abrupten Ende des genialen ersten Teils kam ich natürlich nicht umhin, auch die Fortsetzung der "Ashes"-Trilogie zu lesen. Aufgrund des Vorgängers, der wirklich alles hatte, was ein geniales Buch für mich ausmacht, hatte ich natürlich entsprechend hohe Erwartungen an die Fortsetzung. Ich kann nun nicht wirklich behaupten, dass ich enttäuscht worden wäre, aber meine Erwartungen wurden definitiv nicht erfüllt. Allerdings liegt das nicht daran, dass das Buch schlecht gewesen wäre, sondern einfach daran, dass es in vielerlei Hinsicht so vollkommen anders ist als sein Vorgänger.

Direkt das erste Kapitel lies mich erstaunt und verwirrt zurück, denn es ist aus der Sicht eines Charakters geschrieben, den wir im ersten Teil noch gar nicht kennen gelernt haben. Da "Ashes 01" ausschließlich aus Alex Sicht erzählt wurde - und mir gerade das gut gefallen hat -, war ich doch ein wenig enttäuscht über diesen Einstieg. Schnell wird allerdings klar, wie sich dieser neue Charakter in die Geschichte fügt und der Leser stellt fest, dass "Ashes 02" sehr viele verschiedene Erzählerperspektiven haben wird. Wieso ich darüber so erstaunt war, weiß ich im Nachhin auch nicht, denn eigentlich ist es ja klar, dass es mehr Handlungsstänge geben muss, da sich die Wege der Protagonisten aus Teil eins auf ungewollte Weise getrennt haben.

Ich habe mich dann auch schnell mit diesem neuen Aufbau angefreundet und festgestellt, dass er so einige Vorzüge hat. Man sollte es kaum glauben aber dadurch empfand ich die Geschichte tatsächlich als noch spannender! Jeder Charakter befindet sich in einer anderen Situation, was alle aber gemeinsam haben ist, dass sie ziemlich in der Klemme stecken!

Hier muss ich allerdings leise Kritik anbringen, denn mir ist aufgefallen, dass in diesem Roman wirklich alles schief geht, was nur irgendwie schief gehen kann. Klar, es handelt sich um ein Endzeitszenario, da ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aber meiner Meinung nach hat die Autorin hier einfach ein bisschen zu dick aufgetragen. Die Protagonisten geraten immerwieder sprichwörtlich vom Regen und die Traufe und wenn sie denken, "schlimmer kann's nicht mehr werden", wurde es unter Garantie nochmal viel, viel schlimmer!
Auch die burtalen und ekligen Szenen, die uns ja auch dem ersten Teil schon so gut bekannt sind, häufen sich in diesem Roman. Auch hier muss ich zur Verteidigung von Frau Bick anführen, dass menschenfressende Jugendliche wohl nicht gerade friedliche Zeitgenossen sind, aber nachdem man einige dieser Szenen gelesen hat, weiß man dann auch, dass die Kanibalenkinder Alex und allen anderen Unveränderten das Leben zu Hölle machen. Mir kam es während des Lesens so vor, als wolle die Autorin den erste Teil unbedingt noch an Brutalität übertreffen, gleichgültig ob das für die Handlung nun wirklich nötig ist oder nicht.

Außerdem musste ich leider feststellen, dass die Autorin das Verwirrspiel, mit dem sie mich schon im ersten Teil so frustriert hat, in Teil 2 noch perfektioniert hat. Ich durfte immer wieder Gedankenfragmente der Protagonisten lesen, die dann mitten im Wort mit einem "..." unterbrochen wurden. Gerne folgte darauf ein Satz wie: "Nein, das konnte doch nicht sein. Er / Sie musste sich geirrt haben." Nur leider, leider erfährt der Leser er viele viele Seiten später, wovon den nun eigentlich die Rede war. Teilweise hatte ich da schon wieder vergessen, dass es da ja noch diese eine Anspielung gab. Mich hat das wirklich genervt! In Maßen steigert das die Spannung natürlich, aber wenn es mehr Anspielungen als Aufklärungen gibt und diese sowieso erst seitenweise später zu finden sind, dann fühlt man sich irgendwie schon ein bisschen veräppelt. Vorallem, wenn einer der Charaktere sich offenbar in Luft auflöst, ohne, dass das im Buch mit einem Wort erwähnt werden wird.

Letztendlich muss ich aber auch sagen, dass die Autorin die Messlatte mir dem Auftakt ihrer Trilogie unwahrscheinlich hoch angelegt hat. Der zweite Teil konnte da einfach nicht mithalten, auch wenn er dem ersten was die Spannung betrifft, doch ein wenig überlegen ist. Der schwarze Humor und der trockene Sarkasmus, der dem Buch einen ganz besonders bösen Charme verleiht, fehlt auch im zweiten Teil nicht. Dazu kommen noch die authentischen, liebenswerten und mutigen Charaktere, die ich schon im ersten Teil so lieb gewonnen habe und die alles überschattende Frage, ob nicht auch die verbliebenen Jugendlichen sich irgendwann in naher Zukunft verändern werden. Aufgrund dieser positiven Aspekte gebe ich "Ashes 02 - Tödliche Schatten" gut und gerne vier Sterne.
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