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am 31. August 2012
Inhalt:
Alex ist aus Rule entkommen und steht prompt vor dem nächsten großen Problem: Eine Gruppe Veränderter hat ihr aufgelauert. Doch woher wussten sie, dass Alex genau diesen Weg nehmen würde? Nach und nach kommt Alex einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist definitiv nichts für zarte Gemüter - der zweite Teil der Trilogie kommt noch blutiger als der Vorgänger daher.
Da ich den ersten Teil schon vor Monaten gelesen habe, fiel mir der Wiedereinstieg sehr schwer, hatte ich doch einige Zusammenhänge oder Namen mittlerweile wieder vergessen. Die Autorin schmeißt ihre Leser einfach mitten in die Geschichte. So steigen wir also genau an der Stelle wieder ein, an der wir letztes Mal aufgehört haben.
Die Autorin scheint beim ersten Teil noch die Samthandschuhe angehabt zu haben, doch deren hat sie sich nun entledigt. Erschreckend detailliert werden hier die verschiedenen Gewohnheiten der Veränderten beschrieben, sodass ich viele Male dachte, ob ich dieses Buch wirklich noch als Jugendbuch weiterempfehlen würde. Mein Kopfkino blendete nämlich einige Male das rote Schild "FSK 18" ein! Im Fernsehen dürften sich Jugendliche so etwas definitiv nicht ansehen.
Eine weitere Änderung ist, dass die Geschichte nicht mehr nur aus Alex‘ Sicht erzählt wird, sondern dass die Perspektive immer mal wieder wechselt und wir die Handlung somit mal aus Chris‘, mal aus Peters oder auch aus Toms Sicht weiterverfolgen dürfen und somit auch einen viel besseren Überblick über die Gesamtheit der Geschehnisse haben.
Die Autorin schafft es durch viele kleine Cliffhanger, Andeutungen und abgebrochene Sätze die Spannung von Kapitel zu Kapitel, Szene zu Szene aufrecht zu halten, sodass man immer weiterlesen muss, weil man jederzeit mit dem Schlimmsten rechnet.
Sehr gelungen finde ich auch die inneren Dialoge der einzelnen Charaktere, wodurch man einen guten Einblick in die Psyche der Personen und deren Abgründe erhält, welche Ängste sie durchstehen, was sie sich nicht trauen auszusprechen und wie sie sich in bestimmten Situationen verändern. Gerade dies empfinde ich als sehr real, da die Autorin keine fehlerfreien, unglaublich tapferen Helden erschaffen hat, sondern echte Menschen mit Makeln und Persönlichkeit.
Natürlich bleiben auch am Ende dieses Buches wieder Fragen offen, aber Teil drei erscheint bestimmt und wird uns dann hoffentlich von all unseren Fragen erlösen!

Fazit:
Gelungene, wenn auch wesentlich blutigere Fortsetzung einer Dystopie mit Endzeitstimmung, die ich aufgrund des Themas nicht an zwarte Gemüter weiterempfehlen kann.
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am 12. Januar 2018
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Ich konnte es kaum weglegen. Dazu ist es gruselig und brutal. Nichts für zart besaitete Menschen.
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am 4. November 2017
Ein total unterschätztes Buch das alle Aktion fans unbedingt gelesen haben müssen.
Fesselnd, Spannend, Ekelig, Herrausragend
eines der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe
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am 6. April 2016
Ach....was soll man da sagen? Den ersten Teil der Ashes-Reihe fand ich richtig toll! Ich habe mir darauf gleich die folgenden 3 Teile bestellt. Nine bin ich mit dem 2. Buch fast durch und wirklich enttäuscht. Plötzlich wird nicht nur aus Alex Sichtweise geschrieben, sondern gleich aus der von chris seiner Gruppe, der von Tom und der von Alex. Es kommen viele neue Charaktere dazu, was wirklich sehr verwirrt. Ich bin teilweise schon gar nicht mehr mitgekommen. Auch an der Stelle, warum Chris und Lena aus Rule flüchten, verstehe ich nicht wirklich und was das ganze mit diesem Hunter auf sich hat, auch nicht. Ich werde mich noch durch den Rest des Buches kämpfen und hoffe dann, dass die nachfolgenden teile besser werden, sonst war das Geld für die Bücher echt zum Fenster rausgeschmissen. Jetzt hätte ich gedacht, dass ich endlich mal ein richtig gutes Apokalypse-Buch gefunden habe...scheint wohl doch nicht so.
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am 7. September 2012
Meine Meinung:

Der erste Band der Trilogie, der eigentliche Auftakt, war einfach schon phänomenal und atemberaubend. Jedoch hatte das Ende einen so miesen Cliffhanger, dass das Jahr Wartezeit unerträglich war. Doch das Warten hatte sich definitiv gelohnt!

Zu Beginn wird dem Leser endlich gelüftet, was aus Tom geworden ist, den Alex seit Band Eins verzweifelt sucht. Man erfährt, dass er am Leben ist und was nach seinem verschwinden bei ihm passiert ist. Irgendwie wusste man ja eh die ganze Zeit, dass er unmöglich tot sein kann – das wäre viel zu einfach gewesen.
Für mich war es interessant festzustellen, dass die Geschichte nicht nur aus Alexs Sicht erzählt wird, die auf die Veränderten getroffen hat, sondern auch aus Lenas und Chris in Rule, Peters, der schon bald sich außerhalb von Rule herumtreibt und natürlich Toms, den man auf seiner Suche nach Alex auch ab und an begleitet. Man erfährt dabei auch erstmals mehr über Tom, was er beim Militär eigentlich durch machen musste und was ihn quält, aber auch mehr über Lena und die anderen Personen.
Bei Alex kommt es so, wie es laut dem ersten Cliffhanger kommen musste: sie muss um ihr Leben kämpfen. Das Ganze wird sehr blutig und brutal dargestellt, viel schlimmer als im Vorgänger und mindestens genauso actiongeladen. Ich fand diese Art von Kampf schon fast abartig – und das war auch nicht der einzige dieser Art. Der Kannibalismus steigert sich um noch eine Stufe und brachte mich zum Schlucken. Meiner Meinung nach war das die höchste Stufe – doch vielleicht wird man in Band Drei eines besseren belehrt?

Schon auf den ersten Fünfzig Seiten wird man überrascht und das Blatt wendet sich des Öfteren. Egal, bei wem: es bleibt spannend und abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Sichten gab es einige Handlungsstränge: Alex, Tom, Peter und Chris. Ich war sehr gespannt, wo das alles hinführen würde. Manchmal wurden die Szenen zwar zu abrupt unterbrochen, was mich etwas verwirrte. Man sollte also sehr konzentriert lesen. Ansonsten hat das nicht weiter gestört, denn so ist immer genug Abwechslung und ein Spannungsbogen vorhanden, der sich durch das ganze Buch zieht.
Doch gestört hat, dass man ohne Band Eins wirklich gar nichts weiß. Das Lesen ohne diesen ist wirklich unvorteilhaft, auch wenn man den Teil vor Monaten gelesen hat, kann es schwierig werden. Deswegen ein Tipp: Man sollte davor unbedingt die Handlung des ersten Bandes wiederholen, das hilft ungemein!
Jedoch war mir manchmal beim Lesen alles etwas zu viel und ich fühlte mich erschlagen. Zu viel Action, zu viel Spannung, zu viel Abenteuer. Nicht unbedingt schlecht, aber mir kurzzeitig mal zu viel, sodass ich Pausen brauchte. Wahrscheinlich war ich einfach zu unkonzentriert, oder es war doch alles etwas überladen. Kann ich nicht genau sagen.

Mit der Zeit Geschehen den Jugendlichen seltsame Dinge. Alex spürt, dass irgendetwas in ihr merkwürdig vor sich geht – ob es ihr Tumor ist, der doch wieder zum Leben erwacht ist oder etwas ganz anderes? Fakt ist: sie verändert sich. Genau wie Lena, die ebenfalls mit komischen Sachen zu kämpfen hat, jedoch auf andere Weise. Auf die Auflösungen der Probleme bin ich ziemlich gespannt!
Schlag auf Schlag passiert alles, man bekommt überhaupt keine Verschnaufpause. Gegen Ende hin führen dann so gut wie alle Stränge zusammen – auch Alex und Tom werden zusammengeführt, jedoch verlieren sie sich schon bald wieder aus den Augen. Mich hat es fast vor Spannung zerrissen!
Was mir dann aufgefallen ist: sehr viele Personen hat das Zeitliche gesegnet, die meiner Meinung nach ziemlich wichtig waren. Wozu? Und, ist das so alles wahr, wie es dargestellt wird? Oh man, Fragen über Fragen, die erst in Band Drei beantwortet werden können.
Denn dieses Ende! Es hinterlässt viel mehr offene Fragen als das erste und der Cliffhanger ist meiner Meinung nach noch viel mieser! Wer hat überlebt? Und wie geht es nun weiter? Und eine wichtige Sache, worauf nicht eingegangen wurde: Was ist aus der kleinen Ellie geworden?

Fazit:

Ein Buch, wo so viel Abenteuer, Action und Spannung drin war, dass es mich fast überrannt hat. Ich hätte des Öfteren einfach nur Platzen können, so gespannt und aufgeregt war ich. Nach einem Jahr ging es weiter – und das noch viel besser als Band Eins! Jedoch bleiben so viele offene Fragen, das es fast schon schmerzt und die Tatsache, dass man über ein Jahr auf den Abschluss warten muss, macht es auch nicht viel besser. Erneut heißt es: Gespannt warten! Aber das tut man doch gerne bei einer so atemberaubenden Trilogie! Die Hoffnung auf ein Happy-End für Alex und Tom habe ich noch nicht aufgegeben!
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am 6. März 2016
Den verheerenden Anschlag auf die Welt hat die siebzehnjährige Alex überlebt, aber nun muss sie sich den schwerwiegenden Folgen stellen. Überall haben sich die Jugendliche verändert und zu bestialische Kannibalen verändert. Ein paar wenige Ausnahme wie Alex, gibt es die verschont wurden. Die Überlebten schützen sich von anderen Überlebenden und den Horden. Alex versucht dahinter zu kommen warum sie sich nicht verändert hat oder wann sie sich verändern wird.

Jetzt bekommt man ein paar Informationen was passiert ist. Doch Alex, Tom und Ellie wurden getrennt. Man liest voller Ungeduld weiter, denn man will ja wissen ob Tom und Ellie noch am Leben sind. Aber auch was jetzt genau passiert ist. Alex ist in einer Stadt und versucht mit der neuen Situation klar zu kommen. Doch in diesem Band liest man sondern auch von Tom. Man lernt neue Charaktere kennen und erfährt so einiges, die Geschichte noch spannender macht und einem an das Buch fesselt so das man sich nur schwer davon los eisen kann. Auch dieses Band hört mich mehr Fragen als Antworten auf. Vor allem was ist mit Ellie! Man kann nur gleich mit dem nächsten Band anfangen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Dezember 2013
Nachdem Teil 1 bereits schockierend, spannend und auch ein wenig brutal, aber richtig richtig gut, war, legt Teil 2 noch nach!
Die Spannung und die Leselust steigt ins unermessliche und die Autorin schafft es durch ihren Schreibstil, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.

Jedes Kapitel (und davon gibt es jede Menge) endet mit einem Knall, einem bestimmten Wort oder mit einer Begebenheit, bei der man einfach wissen muss wie es nun weitergeht.
Das gemeine ist, dass es parallel mehrere Handlungsstränge gibt und die Kapitel springen zwischen diesen immer hin und her. Genau dies und das vorher erwähnte, dramatische Ende der Kapitel bewirken , dass sich ein Lesezwang entwickelt! Man will wissen wie es weitergeht, muss aber erst wieder in einen anderen Handlungsstrang, will dann dort aber auch wissen wie es weitergeht und so zieht es sich das ganze Buch fort, bis es letztlich ein fulminantes Ende nimmt und den dritten Teil der Serie einleitet!!

Story:
In Teil 1 musste die junge Alex miterleben, wie ein (wahrscheinlich) über die ganze Welt ausgelöster EMP den größten Teil der Menschheit (überwiegend Jugendliche) veränderte. Aus ihnen wurden Tiere die Menschen essen, jagen und sich weiterentwickeln. Der neueste und gefährlichste Gegner der letzten Menschen sind sie selbst.
In einer spektakulären Reise schafft es Alex in eine der letzten Menschensiedlungen (Rule) zu gelangen, verliert dabei aber ihre Liebe. Letztendlich flieht sie wieder aus Rule um Tom zu finden.
Im zweiten Teil gerät Alex in die Fänge einer Veränderten-Horde und wird mit anderen "normalen" Menschen mitgenommen, Tag für Tag werden es weniger "normale", denn die Veränderten haben Hunter. Gleichzeitig begibt sich Tom auf die Suche nach Alex, Chris und Lena sind in Richtung Oren unterwegs und Peter gerät in die Fänge einer Miliz, die Versuche an Veränderten sowie normalen Menschen vornimmt.

Fazit:
Teil 1 war schon spannend, allerdings setzt Teil 2 noch einen drauf! Durchatmen und Gefühlsduselei gibt es hier nicht, hier ist der Leser stehts mittendrin. Nonstop-Action, ausweglose Situationen und verrückte Wendungen garantiert! Beste Buchserie im Bereich der Dystopien. Allerdings nicht unbedingt für Jugendliche unter 16 geeignet, da doch teilweise sehr brutal!
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am 28. August 2012
Cover:

Das Cover ist eindeutig in einem rot gehalten, Man sieht Alex, wie schon auf Band eins, allerdings sieht sie entschlossener aus, was auch an den roten Flammen im Hintergrund liegen kann, die für mich irgendwie den Untergang der Welt Symbolisiert, jedenfalls den, den Alex bis dahin kannte.

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Meine Zusammenfassung und Meinung:

Kaum ist es Alex gelungen aus dem verhaltensgestörten Ort Rule zu flüchten, da wird sie auch schon von einer Gruppe Veränderter gefangen genommen, die sie zu ihrer großen Überraschung nicht gleich töten. Dort bekommt sie die einmalige Gelegenheit, die Veränderten zu beobachten, außerdem hat sie das Gefühl das der Tumor in ihrem Kopf wieder da ist, denn ihre Sinne verändern sie weiter, fast übersinnlich. Zur gleichen Zeit wurde Tom von zwei älteren Leuten gerettet und gesund gepflegt, doch als er sich kurz darauf auf den Weg machen will um nach Alex zu suchen, kommen ihn eine Gruppe Kopfgeld Jäger in den Weg, vor denen er sich nur knapp retten kann. Doch beide verfolgt das immer währende Gefühl, das sie sich noch verändern könnten und so schließt Tom sich einer Gruppe von Leuten an, die Jagd auf die Veränderten macht.

Das Buch war mal wirklich wieder ein Einschlag, kaum zu glauben dass es wirklich noch intensiver wurde als Band eins. Man konnte sich sehr gut in Alex und Tom hineinversetzen, z.B als sie gefangen genommen wurde oder als Tom es mit den Kopfgeldjägern zutun bekam. Es war einfach mal wieder ein Hingucker, vom Cover bis zur letzten Seiten aber wenn ich ehrlich bin, habe ich von Egmont Ink nichts anderes erwartet, bis jetzt wurden meine Erwartungen von diesem Verlag noch nie enttäuscht. Die neuen Charaktere die hinzukamen, fand ich auch sehr schön, so schaffte es die Autorin immer wieder diese gekonnt in Szene zu setzten und schaffte es damit, die Namen so schnell nicht wieder zu vergessen, was ich gewiss auch nicht tun werde. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Bewertung:

Alleine schon wegen der Einschlagenden Wirkung, gibt es 5 Sterne!
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am 3. Januar 2013
Den verheerenden und völlig unerwarteten Anschlag, der unzählige Menschen das Leben kostete, hat Alex überlebt und es war ihr sogar gelungen sich bis nach Rule durchzuschlagen ohne den Veränderten - Jugendliche, die plötzlich zu kannibalischen Bestien geworden sind - zum Opfer zu fallen. Doch diese Stadt war nicht der ersehnte Zufluchtsort, wie sie ihn sich vorgestellt hatte, und Alex versuchte zu fliehen um der grausamen Tyrannei des Rates zu entkommen.

Sie wusste allerdings nicht, was sie hinter der Grenze der Stadt erwarten würde und nun befindet sie sich in den Fängen der Veränderten. Sie weiß nicht, was genau sie mit ihr vorhaben, ehe sie sie verspeisen, aber eines weiß sie inzwischen mit Sicherheit: Diese Veränderten halten sich nicht zufällig in der unmittelbaren Nähe von Rule auf ...

Ashes - Tödliche Schatten ist eine fantastische Fortsetzung, die ihren Vorgänger sogar noch übertrifft, und das sogar in vielerlei Hinsicht. Der zweite Band der Reihe von Ilsa J. Bick ist noch wesentlich spannender als der erste Teil, aber auch sehr viel blutiger und brutaler.

Während gegen reichlich Spannung sicherlich niemand etwas einzuwenden hat, könnten die vielen gewalttätigen Szenen, die häufig direkt einem Horrorfilm entsprungen sein könnten, zu viel für den ein oder anderen sein. Einen empfindlichen Magen darf man jedenfalls nicht haben, denn schon gleich zu Beginn wird es ziemlich eklig und im späteren Verlauf wird es nicht angenehmer. Gewisse Beschreibungen der Autorin sind fast zu bildlich und einfach widerwärtig, sodass man sich manchmal die Frage stellt, ob das tatsächlich sein muss. Ein paar dieser Szenen bzw. der detaillierten Beschreibungen hätte man mit Sicherheit einfach weglassen können, ohne dass es dem Buch in irgendeiner Weise geschadet hätte. Für Jugendliche unter sechzehn ist der Roman so nämlich nicht besonders geeignet.

Davon einmal abgesehen gibt es an dieser Fortsetzung eigentlich nichts zu kritisieren. Ilsa J. Bick gelingt es immer wieder enorme Spannung aufzubauen und macht das Buch somit zu einem wahren Pageturner.
Das fängt schon beim Prolog an, durch den man erfährt, dass Tom noch am Leben ist, worüber man sich natürlich sehr freut, der einen aber gleichzeitig noch mehr auf die Folter spannt, weil man noch nichts über Alex erfährt, die sich am Ende von Ashes - Brennendes Herz in akuter Lebensgefahr befand.

Im ersten Abschnitt der Handlung geht es dann endlich mit Alex weiter, allerdings befindet sie sich an dessen Ende nach wie vor in großer Gefahr, sodass es ziemlich an den Nerven zerrt, dass es im zweiten Abschnitt an einer völlig anderen Stelle sowie mit anderen Charakteren weiter geht, wodurch man erneut für eine gewisse Zeit nichts über Alex und das, was mit oder bei ihr geschieht, erfährt.

Die wechselnden Perspektiven bauen also, zusätzlich zu den sonstigen Geschehnissen, Spannung auf, da der Blickwinkel häufig in besonders Nerven aufreibenden Momenten gewechselt wird. Das löst natürlich den Drang aus so lange weiter zu lesen, bis man wieder an der Stelle bzw. zumindest bei der Perspektive angelangt um zu erfahren, wie es mit bestimmten Charakteren weiter geht.
Die verschiedenen Sichtweisen sowie der auktoriale Erzählstil ermöglichen es dem Leser zudem unterschiedliche Geschehnisse an verschiedenen Orten mitzuerleben und mehrere Figuren näher kennen zu lernen. Alex steht in der Fortsetzung also nicht mehr im Mittelpunkt, jedenfalls nicht allein, denn andere Figuren tauchen genauso oft und unabhängig von ihr auf. Dazu zählen sowohl Tom, als auch Peter und Chris bzw. Lena. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick in diverse Ereignisse, von denen Alex keine Ahnung hat, und in die Gedanken und Gefühle einiger Charaktere, die man zuvor teilweise nur flüchtig kannte.

Ilsa J. Bick versteht es außerdem gut den Leser wieder mit etlichen schockierenden und überraschenden Wendungen zu konfrontieren. Schon im Prolog erfährt man, dass Verschonte wie Alex und Tom sich nicht mehr nur vor den Veränderten fürchten müssen, sondern ebenso vor den älteren Menschen, die sie an Kopfgeldjäger ausliefern, welche mit ihnen experimentieren wollen um zu erfahren, warum sie sich (noch) nicht verändert haben. Die Frage nach dem Warum ist durchaus verständlich, aber das Wissen, dass es Leute gibt, die grausame Experimente an den wenigen Verschonten durchführen wollen, ist nicht nur schockierend, sondern auch sehr Angst einflößend. Das bringt einen, leider, dazu sich zu fragen, wer hier wirklich die Monster sind.

Des Weiteren ist die Handlung bzw. das Verhalten bestimmter Figuren manchmal etwas verwirrend. Jeder scheint sein ganz eigenes Spiel zu spielen, Leute zu manipulieren und eigene Ziele zu verfolgen, sodass man selbst als Leser irgendwann gar nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann.
Ferner wird noch angedeutet, dass Verschonte vielleicht nicht für immer verschont bleiben, sondern sich trotzdem noch verändern könnten, wovor auch Alex am meisten Angst hat.

Außerdem beleuchtet die Autorin erneut das Schlechte im Menschen bzw. in manchen von ihnen, denn viele denken nur noch an sich und sind dabei nicht nur rücksichtslos, sondern auch ohne jedes Mitgefühl oder Erbarmen, und das sowohl gegenüber den Veränderten bzw. Chuckies, wie sie nun von einigen genannt werden, auch als gegenüber den Verschonten. Während die Veränderten sich immer weiter entwickeln, scheinen manche Menschen sich menschlich betrachtet eher zurückzuentwickeln und jegliche Moral und andere Wertvorstellungen zu vergessen.

Das Ende ist Ilsa J. Bick ebenfalls sehr gut gelungen. Es ist Nerven aufreibend, Herz zerreißend und hat - wie sollte es anders sein - wieder einen ziemlichen Cliffhanger, denn man wird erneut über Alex' Schicksal im Ungewissen gelassen. Dafür wird, sehr zur Freude des Lesers, das Überleben einer gewissen lieb gewonnenen Figur, über die man sonst im zweiten Band überhaupt noch nichts erfahren hat, angedeutet, aber daneben auch der mögliche Tod einer anderen Person.
Insgesamt ist das Ende ziemlich traurig und trostlos gestaltet. Trotzdem will man den dritten und letzten Teil dieser Serie am liebsten sofort lesen, denn man möchte natürlich erfahren, wie die Geschichte zu Ende geht und, vor allem, ob bestimmte Figuren überlebt haben.

*FAZIT*
Ashes - Tödliche Schatten ist ein großartiger zweiter Teil, der sogar noch etwas besser ist als sein Vorgänger. Die Handlung ist ganz anders als erwartet, weil man mit vielen Ereignissen absolut nicht gerechnet hätte und immer wieder mit neuen schockierenden Tatsachen konfrontiert wird.
Ilsa J. Bick versteht es sehr gut Spannung aufzubauen und sie konstant zu halten, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Wer den ersten Band mochte, sollte sich den zweiten also keinesfalls entgehen lassen!
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am 17. Dezember 2012
Ich möchte Band eins und war deshalb auch sehr auf Band zwei gespannt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich am Anfang schwer Tat, wieder in die gescheite reinzukommen, da sie komplett übergangslos weitergeht. All die verschiedenen Personen waren erstmal schwer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Was mich aber dann doch nach einer Weile abgeschreckt hat weiterzulesen, war wirklich die brutale Vorgehensweise der veränderten. Es ist wirklich nichts für jugendliche und auch nicht für jeden Erwachsenen ehrlich gesagt, da die Autorin wirklich kein Blatt vorm Mund nimmt und alles genauso beschreibt. Man kann sich die blutigsten Szenarien ausmalen und es schockiert manchmal wirklich sehr, wie extrem die veränderten doch sind. Leider war die Liebesgeschichte zwischen Tom und Alex sehr im Hintergrund, was ich doch schade fand, da ich nach Band eins gern weiter von denen zusammen gelesen hätte.
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