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am 7. Februar 2015
Herr Dufour ist Arzt (war als Chirurg tätig), er ist in der Vitamed-Klinik in Genf tätig (über die es im Internet nicht mal einen Hinweis gibt) und er verfügt anscheinend über keine psychiatrisch oder psychotherapeutisch fundierte Ausbildung. Das hindert ihn allerdings nicht, sich für kompetenter zu halten in der Arbeit mit Menschen, die an ein frühes Trauma von Verlassenheit, an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen leiden, und sich massiv und pauschal von Psychotherapeuten abzugrenzen. Hier ist also Vorsicht geboten! Die Beschreibung der Leidensgefühle und der Fallbeispiele sind anschaulich - allerdings ist nach wenigen Seiten klar, was diesen Menschen nach Ansicht des Autors fehlt: das Anerkennen und Ausleben von Gefühlen, wie Wut und Trauer in Bezug auf diejenigen, die verlassen haben. Die "Katharsis" soll dann nachhaltig heilend sein. Man braucht nur die von ihm so bezeichnete "Denke" ausschalten, dann hat man es geschafft. Abgesehen von dem unsäglichen Begriff "Denke" (sind wir am Stammtisch?) haben natürlich innere Prozesse von Abwehr der früheren Schmerzerfahrung eine wichtige Schutzfunktion, die höchstens in einer exklusiven und vertraulichen Situation mit einem gut ausgebildeten Therapeuten gelüftet werden können. Es ist deshalb wohl absoluter Zweifel angebracht, dass psychische Erkrankungen durch ein schickes 3-Stufen-Programm (OGE) eines eitlen Quereinsteigers auf die Schnelle durch das Ausleben von Emotionen therapiert werden können und der Mensch danach entspannt im Hier und Jetzt existieren wird.
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am 3. November 2014
Der Genfer Chirurg Dr. med. Daniel Dufour hat u.a. in sogenannten Entwicklungsländern gearbeitet, im Auftrag des Internationalen Roten Kreuzes ist er auch in Kriegsgebieten tätig gewesen. Vor diesem Hintergrund postuliert Dufour den Begriff der ‘Verlassenheit’, um anhand einiger ‘Fall-Beispiele’ die Folgen emotionaler Deprivation im Erwachsenenalter zu veranschaulichen. Zwar gerät ihm sein Hang zur Verallgemeinerung dabei in die Quere. Aber er zeigt durchaus auf, warum die Flucht ins eigene Innenleben im jungen Lebensalter noch eine geeignete Überlebensstrategie darstellt. Und welche Beweggründe im Nachgang formuliert werden können, um diese Verhaltensmuster wieder abzustreifen – etwa, um dem Gefühl sozialer Isolation zu entrinnen, um psychosomatischen Erkrankungen vorzubeugen und vor allem, um aus der eigenen Kraft heraus das persönliche Leben zu tragen und eigenständig weiterzuführen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. März 2018
Ich kann mich den Lesern, welche mit einem Stern bewertet haben nur anschließen... Es gibt einen nicht greifbaren viel zu kurzen Ansatz zur Hilfe. Die Fallbeispiele werden lang und breit erklärt, was nicht wirklich bei den zahlreichen speziellen und individuellen sozialen Probleme der Menschen angewendet werden können.
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am 29. Januar 2018
Ich lese dieses Buch nun schon ein Jahr lang. Ich musste es wegen gefundener Erkenntnisse weglegen, da viel aufgerüttelt wurde.
Sehr schöner Schreibstil. Ich fühlte mich in der Schwere nie allein gelassen. Danke für dieses Buch und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Ich habe gefunden, woran ich arbeiten und mich entwickeln kann und es gibt Hoffnung für mich. Danke!
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am 23. August 2013
Sehr interessant und hilfreich.Leicht Verständlich geschrieben fand nur manchmal die Beispiele etwas langatmig aber im großen und ganzen nur zu empfehlen.
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am 4. Juni 2014
Nachdem ich die ganzen positiven Rezessionen gelesen habe, habe ich mir dieses Buch bestellt. Der Titel klang auch vielversprechend. Allerdings war mir nicht neu, was der Autor schrieb. Immer wieder erwähnte er SEINE Methode, die OGE Methode(das Gegenteil von EGO) und deren Wirksamkeit. Er beschreibt in seinen vielen Fallbeispielen, eigentlich immer Gleiches. Patient hat Symptom und kommt in seine Praxis. Die Ursache wird erforscht und da dass Thema des Buches, vom "Verlassen sein" handelt, ist dieses auch die Ursache. Nachdem der Autor mit dem Klienten gearbeitet hat und die Wut, die er gegen Mutter, Vater, Großmutter usw. hat, herausgelassen kann(mithilfe seiner Methode), schwinden alle Symptome. Somit heilt er von der Blasenentzündung bis zur Gastritis.
Für mich wurde das Buch erst nach Seite 120 interessant. Dort beginnt ein winziges Kapitel, über das "wie". Hier werden mit Spiegelstrichen schnell ein paar Schlagwörter ausgeführt- und das wars! Nicht ganz- er verweist, natürlich darauf eines seiner Seminare zu besuchen, wo er seine Methode weiter gibt. Ich bin sehr enttäuscht und habe 14,95,- zum "Fenster hinausgeworfen".
Vielleicht für ein Einsteigen in die Thematik ok, ansonsten gibt es wesentlich bessere Bücher.
66 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Februar 2014
Fast die Hälfte des Buches gefiel es mir, weil die Hintergründe von unbewussten Verletzungen durch fehlende Zuneigung gut beschrieben wurden. Doch dann fand ein Schwenk statt bezüglich Krankheiten. Klar gibt es viele körperliche Symptome durch inneren Stress und daraus können sich auch ernste Krankheiten entwickeln. Aber der Autor geht dazu über, ALLE Krankheiten darauf zurückzuführen, lehnt Medikamente ab und geht damit schon sehr in die esoterische Ideologie. Als er im letzten Teil des Buches schrieb, dass auch bei Föten, die schon im Mutterleib spüren, dass sie abgelehnt werden, die "Denke" als Schutzschild eingesetzt wird (damit meint er das Kognitive, das uns davon abhält, unsere Gefühle wirklich zuzulassen), war's das dann für mich. Ein Fötus kann wohl ziemlich sicher spüren, ob er ablehnt oder erfreut angenommen wird, aber er kann mit Sicherheit keine Gedanken entwickeln. Abgesehen davon mutet der Begriff "Denke", der ständig verwendet wird, seltsam an, irgendwie wie ein personifiziertes Ding in uns. Unterm Strich finde ich, dass in dem Buch tiefere Einsichten zu teilweise falschen Schlüssen führen.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Oktober 2013
In diesem Buch werden Gefühlsverletzungen in der Kindheit sehr gut beschrieben. Ich habe mich in diesem Buch selber gefunden und mir ist dadurch vieles klarer geworden. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Dezember 2012
Dieses Buch hilft einem viel besser zu verstehen, was wirklich mit einem los ist. Das ist ein ganz wichtiger Schritt!
Ein "Selbsthilfeprogramm" enthält dieses Buch eher weniger, aber dieser Schritt ergibt sich dann von selbst. Man wird die richtige Hilfe finden! BIN SEHR FROH, DIESES BUCH gelesen zu haben!
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am 20. Mai 2013
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Wenn man selbst betroffen ist, ist es eine gute Unterstützung. Was mir persönlich fehlt ist eine ausführlichere Beschreibung über die OGE Methode. Was auch schade ist, Dufour hat ja noch mehr Bücher geschriebn. Leider finde ich die aber nicht auf Deutsch übersetzt.
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