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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Inhalt:
Alice wünschte, sie hätte nie den Wunsch zu ihrem 16. Geburtstag geäußert. Endlich einmal mit der Familie nach Beginn der Dunkelheit etwas zu unternehmen. Denn ihr Vater ist wie besessen davon, dass draußen das Böse ist und man ihm nur entgehen kann, wenn man die Dunkelheit zu Hause verbringt. Und doch kann sie ihre Eltern überreden und gemeinsam mit ihrer Schwester verbringen sie einen tollen Abend. Den letzten gemeinsamen. Denn auf dem Nachhauseweg tritt ein, was ihr Vater immer befürchtet hat. Ihre ganze Familie wird ausgelöscht durch Zombies. Alice ist total verstört, denn was sie sah, kann sie niemandem erzählen. Bis sie Cole trifft und erkennt, dass sie nicht die Einzige ist, die solche Wahrnehmungen hat. Und Stück für Stück wird ihr klar, dass es kein Alptraum ist, sondern Realität. Und Alice nimmt den Kampf auf, doch es ist ein harter Weg dahin, denn Cole scheint der Einzige zu sein, der ihren Willen aufrecht hält, doch ausgerechnet er weist sie ab, misstraut ihr. Und Alice weiß nicht, wo sie zuerst kämpfen soll und wofür.

Meine Meinung:
Wow .. hab ich gesagt, ich mag keine Zombie-Bücher? Ich nehme definitiv alles zurück. Ich liebe Zombies - oder nein, ich liebe Kämpfer gegen Zombies *schmunzel*. Und ich bin froh, dass man den Inhalt von Büchern nicht riechen kann, denn das scheint nicht gerade angenehm zu sein. Obwohl ich ja sagen muss, die Autorin schildert die Zombies fast so schön, dass man sie eigentlich lieben müsste:

"Die sichtbaren Teile ihres Körpers erinnerten an zertrümmerte Eiswürfel und schimmerten in nachtschwarzen und saphirblauen Tönen. Die im Dunkeln schwarz wirkenden Augen glitzerten jetzt fast rubinrot und wirkten unglaublich hypnotisch."

Und wieder einmal hat es die Autorin geschafft, mich restlos von einem Buch zu begeistert. Gena Showalter hat einfach einen großartigen Schreibstil, der mich immer wieder mitten ins Geschehen schmeißt, so dass ich fast glaube, ich bin selbst in der Geschichte und nicht nur der Leser. Immer wieder überrascht sie mich mit ihren wechselnden Passagen aus Spannung, hartem Kampf, Niederlagen und dann Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Treue, Hingabe. Es gibt glaube ich nicht viel, was in diesen Büchern sich nicht wundervoll nahtlos aneinanderfügt, so wie es nur wenige Autoren schaffen.

Zuerst war ich skeptisch. Die echte Alice, nicht die im Zombieland gehört nicht unbedingt zu meinen liebsten Geschichten. Ich fand die Geschichte immer ganz nett, nichts reizte mich aber, sie noch einmal zu lesen oder zu sehen. Und so war ich etwas hin und her gerissen, was mich hier erwartet und ich wurde wirklich sehr positiv überrascht .. denn bis auf kleine winzige Details, die einen an die alte Alice erinnern lassen, findet sich hier keine Übereinstimmung.

Ich finde es sehr geschickt, wie die Autorin die Leser lenkt. Man weiß irgendwie nie, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Glaubt man, es zu wissen, weil Alice und Cole wieder mal eine gemeinsame Vision haben, so kommt dann doch wieder alles ganz anders und auch wenn das vorhergesehene eintritt ist es zwar genau so und dann doch völlig anders. Und es macht immer wieder Spaß, weiter und weiter zu lesen.

Die Charaktere in diesem Buch sind so vielschichtig - und auch das ist eine der typisch genialen Eigenschaften von Gena Showalter. Eigentlich könnte sie auch hier wieder jedem Charakter ein eigenes Buch widmen, es würde nie langweilig werden, glaube ich. Alice mochte ich sofort. Sie ist so allein und verwirrt, macht so viel mit, lässt sich aber nie hängen. Sie kämpft und dabei ist sie nicht hart und gefühllos, sondern ein wirklich liebenswerter Mensch. Ihre Freundin Kat mochte ich genau so sehr, sie ist einfach die perfekte Ergänzung zu Alice. Immer für ihre Freunde da, steht hinter ihnen, zu ihnen. Solche Eigenschaften sind einfach gold wert, gerade in so einer gefährlichen Geschichte wie hier. Cole .. *hach* .. nicht nur Gena Showalter und Alice sind in ihn verliebt, kann ich nur sagen. Aber ich mag auch Frosty und Bronx. Wen ich dagegen gar nicht mochte, war Justin .. aber gut, mein Instinkt oder vielleicht auch mein von der Autorin geleiteter Instinkt war hier wieder einmal zu 100% zutreffend.

Das Buch ist absolut in sich geschlossen, wie ich finde. Und dennoch schafft es die Autorin auch hier wie immer, noch Platz zu lassen. Wo der Kopf weiterspinnt, wo die Neugier sich nicht abstellen lässt und wo der kleine Trotz im Kopf sagt "ich will noch mehr davon". Und glücklicherweise wird es wohl mindestens zwei weitere Bände geben und ich kann nur hoffen, dass es noch viele viele mehr werden.

Ein großes Lob hier wieder einmal auch für das Buchcover. Ich finde den Schutzumschlag einfach nur wundervoll! Das Buch selbst hat einen giftgrünen Einband mit schwarzem Aufdruck, toll!

Einziger Kritikpunkt - das Buch ist für ein Lesealter von 12-15 angegeben. Dem kann ich persönlich nicht wirklich zustimmen. Ich finde, ab 16 träfe es wohl eher.

Fazit:
Einfach nur genial. Spannung, unerwartetes, Kampf, Böses, Liebe, Freundschaft, Vertrauen - alles wird in diesem Buch vereint zu einer Geschichte, die mich einfach mitgerissen hat. Und das, obwohl ich eigentlich Geschichten über Zombies nicht wirklich toll finde. Die Autorin schafft es auf ihre einzigartige Weise, den Leser immer und immer wieder zu fesseln. Ich kann es nur uneingeschränkf empfehlen.
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am 19. Dezember 2015
Meinung
Mensch ist das ärgerlich da sich soooo lange mit dem Lesen gewartet habe denn…

Die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil der mich total in den Bann gezogen hat. Von der ersten Seite an war ich gefesselt an das Buch, ein weglegen kam für mich so gut wie gar nicht infrage, da ich einfach wissen musste wie es weitergeht.

Die Idee der Geschichte ist einfach klasse und hab ich so bisher noch nicht gelesen, weswegen sie für mich einfach unglaublich spannend und einzigartig gewesen ist. Das es dann in einer Zombiewelt auch noch romantisch zugehen kann… ja, so hat das Buch mich einfach am hacken gehabt.

Diese Zombiewelt ist nicht einfach gestrickt, also keine „Walking Dead“ Stimmung oder eben auch Zombies die Lahm vor sich her Wandern oder Stöhnen. Wie genau das ganze geschieht oder herüber gebracht wird, möchte ich aber nicht verraten :D da ich sonst zu viel Spoiler. Verraten kann ich euch aber, dass die Geschichte aus der Perspektive von Ali wieder gegeben wird.

Ein Teil den ich an dem Buch so gerne mag ist, dass es eine perfekte Mischung aus Spannung, Aktion und Romantik ist. Es ist unglaublich spannend zu verfolgen wie Ali in diese Zombiewelt findet und sich dort entwickelt. Was passiert als nächstes?... es ist nicht vorhersehbar.

Aktion reich ist es wenn Ali und ihre Freunde Kämpfen und hier kann es dann auch schon einmal richtig Brutal sein. Auch ist diese Aktion geladene Atmosphäre sehr Emotional. Ich saß in dem einen Moment heulend davor weil es Ali nicht Gut ging und etwas schlimmes passierte und im nächsten hat mich Wut gepackt oder Hoffnung… man fühlte einfach so sehr mit Ali mit, was für ihren tollen Charakter spricht. Doch dazu mehr.

Für mich als Romantikerin spielt natürlich auch die Romanze im Buch eine Rolle :D. Und diese ist hier fantastisch. Sie ist nicht Kitschig, Süß oder auf irgendeine Art „niedlich“ sondern man muss bedenken, dass es hier auch ZOMBIS gibt. Nein, Ali verliebt sich in KEINEN Zombie, allerdings geht das Ganze dann eben ein klein wenig ruppiger zu… auf Teenager Art eben :D mit einem Hauch Ernsthaftigkeit… schmacht <3.

Nun einmal wieder zu den Charakteren. Ein weiterer Teil was das Buch so klasse für mich gemach hat sind diese außergewöhnlichen und einzigartigen Charaktere. Ich bin einfach hin und weg von ihnen und kann mit Gewissheit sagen, dass sie mich sehr berührt haben und sich in meinen Kopf fest gesetzt haben… Ich könnte sie eigentlich schon zu meinen Lieblings-Charakteren im Jahr erklären.

Ali ist mir von der ersten Seite an sympathisch gewesen. Ich LIEBE es ihre Gedanken zu lesen, da sie einfach diese besondere Art hat… Sie ist eine perfekte Mischung aus Gutmütigkeit, Egoismus und Mut. Ich könnte unheimlicher weise noch viel mehr über sie sagen, doch würde eben einfach nur immer dabei herauskommen das sie klasse ist und ich sie sehr gerne in „ihrer“ Geschichte begleitet habe und mit ihr mit gelitten habe.

Kommen wir einmal zu Cole (Gott, lass meinen Mann diese Rezension NIEMALS lesen), denn ich muss gestehen da sich mich schon ein klein wenig in Cole verknallt habe… *schmacht*… Er ist nicht dieser Typische Bad Boy den jedes Mädchen haben will. Ich muss gestehen, dass ich anfänglich verwirrt gewesen bin über den „Männlichen“ Charakter da er so ein wenig wie der Punk Typ herüber kam.

Doch das änderte sich bald und Cole bringt die Leserinnen Herzen nur so zum schlagen. Ich habe es genossen wenn Ali ihn angestarrt hat ;) da man eben einfach ein wenig mehr über ihn erfährt…*hüstel* besonders die Oben ohne Szenen… *kam das von mir? Nein….* Aber genug. :D ich denke ich hab euch neugierig genug gemacht und meinen Mann eifersüchtig.

Fazit
Ein Muss für jeden Zombie Fan… oder eben auch Romanzen Fan..oder Aktion Fan… Mir hat das Buch einfach so gut gefallen das ich es am liebsten jeden Empfehlen würde. Die Autorin hat einen klasse Schreibstil, so dass sich das Buch „einfach“ lesen lässt und man es in wenigen Tagen verschlingt. Die Charaktere sind einzigartig geworden und die tolle Story die mit Gefühlen vollgepackt ist, macht den Rest aus. Das Buch bekommt daher 5 Sterne mit ganz, ganz vielen Herzchen von mir. Ich kann es kaum abwarten weiter zu lesen.
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am 2. Januar 2015
Alice ist eigentlich ein normaler Teenager – wäre nur ihr Vater nicht so verrückt. Da dieser glaubt, nachts würden Monster über die Menschen herfallen, dürfen seine zwei Kinder bei Dunkelheit das Haus nicht verlassen und führen daher ein recht einsames Leben. Bis zu dem Tag, als Alice‘ Vater eine Ausnahme macht, die Familie abends unterwegs ist und das große Unglück geschieht, das Alice‘ Leben für immer verändert und ihr beweist, dass ihr Vater doch gar nicht so verrückt war…

Die 16-jährige Alice ist die Protagonistin und Ich-Erzählerin der Geschichte. So hat man einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt, die aufgrund ihres schweren Schicksalsschlages sehr aufgewühlt ist.
Alice macht im Verlauf der Geschichte eine spürbare Wendung durch. Sie ist gezwungen, ihre Trauer zu überwinden und zu kämpfen, wodurch sie immer sympathischer wird.
Die Sprache ist dem Teenager angepasst, jugendlich-leicht, wobei einige Dialoge etwas eigenartig verlaufen.

Mein Lieblingscharakter ist der unnahbare Cole, der trotz seines jungen Alters eine große Verantwortung trägt. Immer wieder blitzt der weiche Kern durch die harte Schale, was ihn zu einer spannenden Figur macht.

Nach einem etwas schleppenden, wenn auch emotionalen Beginn, wird die Handlung sehr spannend. Da es zwei Zombiejäger-Teams gibt, ist man auch als Leser zwischendurch verunsichert, wer auf welcher Seite steht, sodass es mehrfach zu unerwarteten Wendungen kommt.

Aufgrund der Auseinandersetzungen mit den Zombies gibt es einige Kampfszenen mit einem gewissen Maß an Brutalität und Blut, wobei auch hierbei die insgesamt sehr bildhafte Sprache beibehalten wird.

Die Wunderland-Anspielungen fügen sich für mich noch nicht schlüssig in die Geschichte. Abgesehen vom Namen kommt zwar ein Kaninchen vor, es hätte aber genauso gut ein Hund oder ähnliches sein können. Ich bin daher gespannt, ob im Verlauf der Trilogie noch weiter Bezug auf das Märchen genommen werden wird.

Der Trilogieauftakt hat ein relativ offenes Ende. Auch wenn einige Handlungsstränge abgeschlossen sind, ist der Kampf von Alice und ihren Freunden noch nicht beendet.

Fazit: Interessante Idee, die gerade zu Beginn etwas mehr Tempo vertragen hätte. Dann wird die Handlung aber spannend und die Ereignisse überschlagen sich regelmäßig. Dabei nimmt die sich aufbauende Beziehung zu Cole ähnlich viel Raum ein wie Alice Kampf, ihre Familie zu rächen, sodass ein ausgewogenes, ansprechendes Verhältnis entsteht.
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am 1. Februar 2015
Düster, spannend, romantisch - einfach magisch! Die gefährlichste Alice aller Zeiten!

An ihrem sechzehnten Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet ...

Ich habe das Buch auf Amazon entdeckt und da ich vorher noch nie von Zombies gelesen habe, musste ich es einfach kaufen. Die Story wird aus der 1. Person von Ali im Präteritum erzählt.

Ich denke einen Großteil der Story macht Alis Charakter aus. Klar, die Trauer um ihre Eltern erschien mir ein wenig zu kurz, aber wenn man sich "Alice im Zombieland" kauft, darf man halt nicht damit rechnen, ein Buch zu erhalten, dass sich mit der menschlichen Psyche befasst. Alice kleine Schwester Emma fand ich super niedlich, nur schade, dass sie so bald stirbt :( Alice Großmutter (genannt Nana) konnte mich im Gegensatz zu ihrem Großvater (genannt Pops) überzeugen. Pops schien mir nämlich ein wenig zu unecht.

"Alice im Zombieland" ist jedoch keine reine Zombiegeschichte, es wurde auch noch etwas wie eine High-School-Romanze mit reingemixt. Das hat mich bis auf wenige Stellen jedoch nicht gestört. Manchmal erschien mir der Schwerpunkt der Story dann nämlich doch ein wenig weit vom Zombieland weg. Und natürlich die Zombies. Manche meinten ja, sie wären nicht gruselig genug gewesen, aber mir hat das definitiv gereicht. Ich meine, wenn da halb verweste Menschen unter deinem Fenster stehen und zu dir rauf starren ....

Mein Lieblingscharakter war Kat. Sie hat ein wenig den Kontrast zur Zombiewelt gebildet, damit die Geschichte nicht zu sehr abdriftet. Außerdem fand ich die Sache mit Frosty (warum??? hätte ein "normaler" Name es nicht auch getan??) und ihr auch super. So hat sich die Geschichte nicht zu sehr auf Ali fixiert.

Der Schreibstil von Gena Showalter war schön zu lesen und sehr flüssig geschrieben. Meiner Meinung nach hätte man nur getrost die Vorbemerkung von Ali weglassen können.

Empfehlung? Jaa! Wenn das Buch nicht total den Genregeschmack verfehlt, aber ich würde mir das Buch auf jeden Fall noch einmal kaufen. Ich würde liebend gern fünf Sterne geben, aber kleiner Macken und eine ungeklärte Frage veranlassen mich dann doch dazu, die Wertung auf vier Sterne zu verringern. Außerdem: Was wenn die Folgebücher besser werden? Wie soll ich die Wertung dann noch steigern? ;D

--- MÖGLICHERWEISE SPOILER ---
Frage: Vor dem Unfall sieht Ali doch diese Kaninchenwolke, deren Bedeutung man später im Buch noch kennenlernt und auch deren Herkunft. Jedoch war die Schöpferin der Kaninchenwolke doch zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht dazu in der Lage, diese zu schaffen. Oder verstehe ich da etwas falsch? Bitte um Antwort!!!
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am 19. Januar 2014
Meinung:
Ali hat ihren Vater immer für verrückt gehalten, da er an Zombies glaubte, doch nachdem ihre Familie von diesen Wesen getötet wird, kann sie sie plötzlich auch sehen und beschließt mit Hilfe von Cole Holland und seiner Truppe Zombies zu jagen. An ihrer neuen Schule lernt sie auch Kat kennen, die schnell eine gute Freundin wird und die durch ihre (Ex)freund Cole ebenfalls eine Verbindung zu der Zombiejägergruppe hat.
Doch wem kann sie vertrauen?
Das Cover des Buches ist einfach fantastisch. Ich finde es passt super zum Inhalt und ist ein richtiger Eyecatcher. Es wirkt recht düster, aber die Atmosphäre im Buch ist auch eher düster.
Die Idee des Buches hat mir super gefallen, vor allem diese leichten Parallelen zu „Alice im Wunderland“, wie die Sache mit der Kanichenwolke, die Alice immer vor Zombieangriffen warnt. Auch die Idee, dass die Zombiejäger besondere Fähigkeiten haben und wie genau Zombies verletzbar sind, fand ich gut. Ebenfalls gut fand ich, dass es noch weitere Gegenspieler für Alis Gruppe gibt, die andere Ziele mit den Zombies haben.
Auch die Handlung war sehr spannend, da es eine gute Mischung zwischen Spannung, aber auch Liebe, Freundschaft und Trauer war. Es waren auch nicht zu viele Kämpfe mit den Zombies, aber wenn waren sie gut geschildert und man richtig mitgefiebert. Außerdem fand ich es gut, dass Alice nicht direkt topfit im Kämpfen war, sondern wie jeder normale Mensch auch erst mal ein hartes Training durchmachen musste.
Besonders gelungen waren auch zwischen durch immer die Versionen von Ali und Cole.
Nach und nach verstand man auch mehr, was es genau mit den Zombies auf sich hat.
Die Charaktere waren ebenfalls ein großer Pluspunkt in dem Buch. Alice hat eine super Entwicklung durchgemacht, denn sie wurde immer stärker und mutiger. Sie versucht eine gute Balance zwischen ihren Freunden und der Zombiejagd zu finden. Auch Cole mochte ich, da er so schön geheimnisvoll war, aber auch einen starken Beschützerinstinkt gegenüber Ali hat. Die Entwicklung zwischen den beiden hat mir ebenfalls gut gefallen.
Die ganze Truppe rund um Cole und Ali fand ich ebenfalls sehr toll, genauso stell ich mir Zombiejäger vor und man hat sie alle ein bisschen ins Herz geschlossen.
Aber am tollsten fand ich fast Kat, denn sie war einfach genial. Witzig, sarkastisch und eine super Freundin.
Die Atmosphäre im Buch hat mir ebenfalls gut gefallen, schön düster und passend für eine Zombiewelt.
Fazit:
Insgesamt kann ich das Buch also nur empfehlen, es war sehr spannend und originell, aber auch eine schöne Liebesgeschichte. Besonders die Charaktere haben mir gut gefallen und ich freue mich schon drauf, sie im zweiten Band alle noch näher kennen zu lernen.
Der zweite Band kommt leider erst im Juli, aber das Cover kann man schon einsehen und ich finde es sogar noch besser als das Erste!

Fünf Sterne von mir für das Buch!
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am 12. Januar 2014
Inhalt:
Alice Eltern sind recht merkwürdig. Abends gehen sie nicht vor die Tür und auch ihren Kindern haben sie das verboten. Für Alice leiden sie an Wahnvorstellungen, weil ihr Vater angeblich Monster sieht. Bis sie an ihrem Geburtstag ihre Eltern überredet zu der Aufführung ihrer Schwester zu fahren die Abends endet. Auf dem Weg nach Hause entdecken die Schwestern eine Wolke die aussieht wie ein Kaninchen, kurz darauf haben sie einen Autounfall bei dem nur Alice überlebt und beobachtet wie ihre Eltern von Zombies angegriffen werden...
Sie muss die Schule wechseln und lernt dort einen Jungen kennen vor dem sie gewarnt wird, der sie aber magisch anzieht....

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch vor allem auch darauf wie die Autorin Alice im Wunderland und die Zombies verbinden wird.

Dabei sollte man nicht außer Acht lassen das es sich um ein Buch für 12-15 Jährige handelt auch wenn mir als Ü 30 Leserin dieses Buch recht gut gefiel, aber ich möchte den Altersaspekt unbedingt mit rein nehmen.

Zu Beginn lernt man Alice und ihre Schwester Emma kennen. Die Eltern erlebt man eigentlich hauptsächlich aus Gesprächen der Beiden. Das Ganze ist da noch recht ruhig, wenn auch sehr merkwürdig, da man sich trotz des Wissens um was es geht, was für ein Problem der Vater hat, der die Familie so abschottet. Dann geschieht der große Knall, der Unfall. Hier wird auch das erste Mal das Kaninchen gesehen, man merkt direkt das es für die Geschichte eine Rolle spielt. Wer kümmert sich sonst in Geschichten um Wolkenformationen. Auch wird jetzt klar das der Vater gar nicht so eine Paranoia hatte. Hier nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf.

Es tauchen nach und nach die wichtigen Figuren auf. Man kann sie langsam kennenlernen, manche bleiben in der ganzen Geschichte recht unscheinbar.
Alice nennt sich nach dem Unfall Ali und zermartert sich mit Selbstvorwürfen. Sie ist ein sympathisches Mädel, das ganz normal auf so einen Verlust reagiert. Sie hat Großeltern die sich jeder wünscht und die jedes Verständnis aufbringen was möglich ist. Sie wächst mit der Zeit und mit der Geschichte und den ganzem negativen was auf sie einströmt. Sie entwickelt auch wieder ein gesundes Selbstbewusstsein.
Das hat sie auch ihrer neuen Freundin Kat zu verdanken. Nun gibt es ja keinen Vater mehr der sie zu Hause hält und Alice wird dank Kat zu einem normalen Teenie. Kat ist pfiffig und tough. Sie wirkt aber auch ein wenig unnahbar. Ihre große Stärke ist das sie Alice den Freiraum lässt den sie braucht und nie neugierig ist was die Vergangenheit angeht. Höchstens wenn es um Jungs geht, wie Cole.
Cole ist der männliche Part in der Geschichte, sicher es gibt noch andere Jungs, aber er ist derjenige auf den Alice ganz besonders reagiert, fast ein wenig unheimlich. Die erste Szene der Beiden fand ich etwas gruselig. Er ist auch sehr geheimnisvoll, gehört zu den Bösen an der Schule und blockt Alice auch zunächst ab.
Daneben gibt es Lehrer, die eher unwichtig sind, eine Rektorin, die öfter auftaucht. Freunde von Kat, die schönes Beiwerk sind und die Familie von Alice, sprich ihre Großeltern. Außerdem noch die Clique rund um Cole. Alles Nebenfiguren, die mehr oder weniger in der Geschichte zu tun haben.

Anfangs habe ich schon den Altersaspekt angesprochen und das möchte ich jetzt nochmal aufgreifen. ich finde das Buch ist schon ein typisches Teeniebuch, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich es bei 12 Jahren angesiedelt hätte. Stellenweise ist es doch etwas kompliziert, jedenfalls was die Geschichte mit den Zombies betrifft, außerdem fand ich manche Szenen gewaltmässig doch recht grenzwertig. Das kann denke ich nicht jede 12 Jährige ab. Ich kann mich aber auch irren und ich unterschätze die Altersgruppe. Ich denke es ist hier ähnlich wie mit Filmen, vielleicht erstmal selber lesen, denn als Erwachsene habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das obwohl es eine Teeniegeschichte ist. Das konnte ich zwischendurch aber gut ausblenden.

Insgesamt ist es eine Geschichte mit Zombies als Grund, ein wenig Liebe, Witz und viel Spannung, denn das ist es auf jeden Fall: spannend.
Am Ende ist dieser Part abgeschlossen, wenn auch nicht zu hundert Prozent. Schließlich steht der zweite Band schon in den Startlöchern und wird im Juli 2014 erscheinen
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am 30. Mai 2014
In „Alice im Zombieland“ geht es mehr um Liebe, als um Action.

Zum Cover: Das finde ich wirklich schön gemacht. Es ist mehr oder weniger schlicht gehalten. Schwarzer Hintergrund, verziert. Die Alice auf dem Cover gefällt mir sehr gut. So stelle ich mir eine Alice vor, unschuldig.

Der Titel: Dieser führt wirklich in die Irre. Wer nun ein Buch erwartet in dem es um Alice geht, welche im Wunderland gegen Zombies kämpft wird enttäuscht werden. Das ganze Buch spielt in der realen Welt und nicht im Wunderland. In der realen Welt gibt es Zombies gegen die Alice kämpfen muss. Lediglich zwischendurch wird Bezug auf das Wunderland genommen. Dies zeigt sich in einigen Kapitel Namen und die Kaninchen Wolke. Aber sonst gibt es keine bis kaum parallelen zum Wunderland, was ich ziemlich schade finde.

Story: Die Story finde ich eigentlich ganz Interessant. Es geht um Alice, welche an ihrem Geburtstag ihre Eltern bei einem Autounfall verliert. Seitdem lebt sie bei ihren Großeltern. Später findet sie raus, dass ihre Eltern von Zombies umgebracht wurden. Aus Rache will sie gegen diese Monster kämpfen. Sie schließt sich einer Gruppe an, die gegen diese Kreaturen kämpfen und vernichten. Natürlich gibt es noch eine zweite Organisation, welche ihre eigenen Pläne mit den Zombies hat.
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Alice im Wunderland Story liebe und Zombies auch total gerne mag. Am Anfang fand ich das Buch noch einfach spitze und habe wie gebannt an den Seiten gehangen. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Doch gibt es in diesem Buch einige Sachen, die mich wirklich stören und richtig nerven.
Zum einen mag ich es nicht, dass Alice sich „Ali“ nennt. Mir gefällt der Spitzname nicht und ich finde das passt nicht zu „Alice im Wunderland.“
Dann finde ich es schade, dass es mehr um Liebe geht, als darum, wie die Zombies vernichtet werden. Ich hätte mir ein paar mehr kämpfe gewünscht.
Und was ich am Schlimmsten finde ist, wie man gegen die Zombies kämpft. Mir gefällt es überhaupt nicht, dass man nur im Geistes Zustand gegen sie kämpfen kann. Die normalen Zombies, welche Menschen im Körperlichen Zustand anfallen und infizieren können, gefallen mir besser. Ich mag die Urmythen.
Auch wenn man jetzt vielleicht denkt, dass mir das Buch nicht gefallen hat – schließlich machen diese Kriterien eine Menge von der Story aus – so muss ich dagegen sprechen, denn mir hat es wirklich gut gefallen. Wie gesagt am Anfang war ich richtig begeistert und habe gedacht, dass es zu einen meiner Lieblingsbücher werden könnte, doch leider hat im laufe der Zeit meine Begeisterung zu dem Buch immer mehr abgenommen. Dennoch war es nicht schlecht, was unteranderem Gena Showalters wunderbarer Schreibstil zu verdanken ist.

Schreibstil: Wie ich kurz angedeutet habe, finde ich diesen wirklich klasse. Ich finde die Gefühle von Alice kommen wirklich gut rüber, ebenso wie ihre Gedanken. Die Umgebung wird immer sehr schön beschrieben, wodurch man sich alles vorstellen kann. Auch die Kämpfe sind ziemlich echt geschildert, was ziemlich schwierig ist, gute Kämpfe zu schreiben. Aber Gena Showalter gelingt es wirklich gut. Ich denke mal der Schreibstil war einer der Gründe, warum ich noch weitergelesen habe.

Zum Ende: Ich finde das Ende nicht wirklich gelungen. Es ist mehr ein Happy End. Auch wenn ich jetzt ein bisschen Spoiler. Die Bösen verschwinden und bei Alice und ihren Freunden ist erst mal alles in Ordnung. Das die Bösen verschwinden kann man in vielen Büchern/ Filmen lesen/ sehen. Es ist nichts wirklich Neues, sondern eher ziemlich langweilig. Ich finde das ist immer so die Sache, dass man sagen kann, dass man das zweite Buch nicht unbedingt benötigt. Auch ich warte jetzt nicht sehnsüchtig danach, sondern eher nach dem Prinzip: „Ach wenn es rauskommt, dann werde ich es auch noch lesen.“
Ich finde es viel mehr schade, dass das Interview, welches nach der Story kommt viel Neugieriger auf den zweiten Band macht, als das Buch selber. Denn Miss Showalter erzählt schon ein bisschen, was sie geplant hat.

Fazit: „Alice im Zombieland“ ist mehr eine Liebesgeschichte, als das es mehr um Zombies und Action geht. Auch das Wunderland kommt in meinen Augen viel zu kurz. Dennoch hat das Buch mir eigentlich ganz gut gefallen, was – wie gesagt – mehr ihren schönen Schreibstil zu verdanken ist, als die Story an sich. Den zweiten Teil werde ich mir auch holen, doch darauf kann ich ruhig warten und den muss ich nicht gleich am Erscheinungsdatum haben.

Empfehlung? Also mit einer Empfehlung tue ich mich eigentlich immer etwas schwer, dass jeder einen anderen Geschmack hat. Aber ich würde sagen, ich kann es den Leuten empfehlen, die gerne Teenager Romantik lesen, gemischt mit ein bisschen Aktion, Drama und Fantasy. Man muss auch die Idee akzeptabel finden, dass die Zombies nur in Geistes Zustand bekämpfbar sind und somit was komplett anderes, als die Zombies, die man sonst so kennt. Man sollte sich nicht zu viel vom Wunderland erhoffen. Ich denke, dann kann einen das Buch gut gefallen.
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am 5. Juni 2014
Manchmal frage ich mich schon, ob ich nicht langsam ein wenig abdrifte mit meinem momentanen Literaturgeschmack. Zu sogenannter seriöser Kost greife ich zur Zeit kaum (und dabei gibt es Menschen, die nur "seriös" lesen), es sei denn für den Literaturkreis. Dafür erfreue ich mich ungemein an der Jugendliteratur. Auf der Suche nach einem Buch aus meinem gestrigen Frustloch bin ich über "Alice im Zombieland" gestolpert, lud mir die Leseprobe herunter und danach das komplette Buch. Es dauerte einen knappen Tag, bis ich die 395 Seiten gelesen hatte und ich bin sehr zufrieden damit.
Es handelt sich schon um ein Jugendbuch, das beweist allein die Sprache und die sehr junge Protagonistin Alice (16). Jedoch soll sich niemand abhalten lassen, ich tat es ja auch nicht.

Die Hauptfigur, die nach dem schrecklichen Tod ihrer gesamten Familie nur noch Ali genannt werden möchte, trifft, nachdem sie bei ihren Großeltern ein neues Zuhause gefunden hat, auf ihrer neuen Schule ihre künftige beste Freundin Kat und einen Jungengruppe, die von dem faszinierenden Cole angeführt wird, mit dem sie merkwürdige Visionen verbinden.
Nachdem ihr Vater sie immer vor bösen Wesen warnte und niemandem der Familie gestattete nach Sonnenuntergang das Haus verlassen, hat Ali jetzt mehr Freiheiten, die sie jedoch zu eben jenen Monstern führen. Gemeinsam mit Cole und seinen Jungs versucht Ali im Kampf gegen die Zombies zu bestehen und macht dabei erstaunliche Entdeckungen.

Eine tolle Geschichte, die mich gefesselt hat. Man muss als Leser offen für Fantasy sein, dann wird man seine Freude mit diesem Buch haben. Nichts erinnert mehr an "Alice im Wunderland". Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet, die Handlung ist spannungsgeladen ohne große Längen und die Story ist in sich schlüssig. Der Folgeband "Rückkehr ins Zombieland" erscheint am 10.Juni 2014.
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am 7. Januar 2014
Erster Satz
"Hätte mir jemand gesagt, dass sich mein ganzes Leben von einem Herzschlag zum nächsten völlig umkehren würde, hätte ich denjenigen ausgelacht."
aus "Alice im Zombieland" von Gena Showalter, Mira Taschenbuchverlag

Meinung
Durch den Titel des Buches hatte ich eigentlich eine Adaption von "Alice im Wunderland" in einen zombiemäßigen Kontext erwartet. Leider sind die einzigen beiden Gemeinsamkeiten hierzu mit Gena Showalters Werk nur der Name der Protagonistin und die Untertitel der Kapitel. Allerdings hat mich das nicht großartig gestört, obwohl ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht war.

Alice, die von allen "Ali" genannt wird, leidet unter ihrem durchgeknallten Vater. Zumindest denken sie und ihre kleine Schwester so über ihn, denn die Mutter der Beiden verhält sich genau so komisch. Obwohl sie kooperativer ist.

Alices Vater behauptet nämlich, dass in der Nacht draußen - besonders auf den Friedhöfen - Böses lauert. Deswegen kann die Familie kein normales Leben führen. Keine Kinobesuche, keine abendlichen Treffen mit Freunden, kein Ausgehen. Bis es zu einem schrecklichen Autounfall kommt, bei dem alle außer Ali sterben. Der Ohnmacht Nahe sieht sie noch am Unfallort verweste Gestalten, die ihren Vater zerfetzen wollen. Da weiß sie, dass ihr Vater die ganze Zeit Recht hatte.

Gena Showalters Schreibstil ist sehr angenehm und erfrischend. Die Geschichte wird locker-lustig aus der Ich-Perspektive erzählt. Außerdem spricht die Erzählerin, Ali, den Leser oft direkt an. Gleich am Anfang des Buches gibt es sogar ein Vorwort von Alice selbst.

Normalerweise mag ich keine Zombies. Durch das Cover und den Klappentext hatte ich dann aber doch irgendwie Lust. Und es hat sich gelohnt. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch und es hat Spaß gemacht mit ihr auf Zombiejagd zu gehen.

Außerdem ist ein großer Teil der Geschichte sehr romantisch angelegt. Hier befinden sich zwar ein paar schon bekannte Elemente, aber das stellt kein großes Problem dar.
Sehr spannend fand ich weiterhin, dass sehr viele Hintergründe erklärt werden und Alice Stück für Stück in die Thematik eingeführt wird. Es ist wirklich interessant, die Theorien der Zombieentstehung zu verfolgen und wie Ali mit der ganzen Situation klar kommt.

Den Punktabzug gibt es, weil ich manchmal das Gefühl hatte, den Faden zu verlieren oder bestimmte Sachen nicht mitbekommen zu haben. Dieses Problem konnte ich auch durch mehrfaches Nachlesen nicht lösen. Das kam aber eher selten vor. Außerdem noch wegen dem irreführenden Titel und Cover.

Fazit

4/5 Eulen

"Alice im Zombieland" hat mir gut gefallen. Ein erfrischender Schreibstil und spannende Abenteuer machen definitiv Lust auf den zweiten Band. Leider hat das Buch nahezu nichts mit Lewis Carrolls Klassiker zu tun.
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am 19. Januar 2014
Die Geschichte um Alice und das kleine weiße Kaninchen hat mich meine Kindheit lang begleitet. Nun war ich umso gespannter, als ich hörte, dass ein Buch mit dem Namen „Alice im Zombieland“ von Gena Showalter in den Handel kommen sollte. Auch der Klappentext überzeugte mich und umso mehr freute ich mich natürlich, dass Buecher-Fans einer der Blogs sein sollte, der das Buch vorab lesen draf. Deshalb möchte ich mich hier bei „Blogg dein Buch“ bedanken, die uns ausgewählt haben, dieses Buch zu lesen und natürlich auch dem Mira Taschenbuch Verlag, der das Buch zur Verfügung gestellt hat. Und so begann ich auf 399 Seiten die Reise mit Alice ins „Zombieland“ anzutreten.
Nach außen hin ist Alice' Familie eine komplett normale Familie. Aber wenn man hinter die Fassade blickt, merkt man schnell, dass sie anders sind. Ihr Vater erlaubt niemandem nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Haus zu gehen. Was das für zwei heranwachsende Mädchen bedeutet, ist wohl jedem klar: keine Jungs, keine Partys und schon gar keine Übernachtungen bei Freundinnen. Und so werden Alice und ihre Schwester Emma immer mehr zu Außenseitern. Und das alles nur, weil ihr Vater denkt, er sehe Monster. Und das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ihre Mutter diesen Wahnsinn auch mitmacht. Dazu kommt noch, dass der Vater der beiden Mädchen jeden Abend betrunken ist. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Eltern den Geburtstag ihrer ältesten Tochter vergessen. Doch das spielt Alice in die Hände, denn diese wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre jüngere Schwester bei ihrem allerersten Auftritt auf der Bühne zu sehen. Und so versucht sie ihre Mutter zu überreden, dass Emma an der Aufführung teilnehmen darf und sie alle dabei seien werden. Natürlich waren beide Eltern wenig begeistert, doch Alice weiß wie sie mit ihrer Mutter reden muss und so sitzen sie wenige Stunden später gemeinsam bei der Aufführung. Doch ihr von Paranoia zerfressener Vater macht das zu einer einzigen Tortur. Als der Applaus verklingt zerrt ihr Vater seine ganze Familie regelrecht ins Auto. Alice atmet langsam auf, als sie sich ihrem Zuhause nähern, doch dann reißt ihr Vater plötzlich das Lenkrad herum und sie bauen einen schrecklichen Unfall. Noch bei Bewusstsein sieht Alice plötzlich ein schreckliches Szenario. Menschenähnliche Wesen wühlen in den Eingeweiden ihres Vaters als wären es Spaghetti und so beginnt für Alice ein neues Leben voller Gefahren, aber auch Liebe und Freundschaft.

Ich war sehr neugierig auf „Alice im Zombieland“ von Gena Showalter, denn ich stellte mir einige Fragen wie: Wird es eins zu eins wie „Alice im Wunderland“ nur mit Zombies oder vollkommen anders? Und wie will die Autorin die bekannten Figuren, wie z.B. das weiße Kaninchen im Buch unterbringen?
Doch diese Fragen vergaß ich, als ich die ersten Seiten von „Alice im Zombieland“ las. Das Buch zog mich komplett in seinen Bann und lies mich nicht mehr los. Und so war es bereits 8 Uhr morgens, als ich mit dem Buch fertig war. Die Geschichte ist so aufregend, dass ich jegliches Zeitgefühl verlor. Natürlich gibt es schon Bücher und Serien über Zombies, doch Gena Showalter schaffte es, sie komplett neu erscheinen zu lassen, was ja bei nach Verwesung riechenden und verrottenden Wesen nicht ganz so einfach ist. Trotzdem konnte mich die Handlung komplett überzeugen, was ich aber auch den verschiedenen Charakteren zu verdanken habe. Denn die Entwicklung von Alice hat mir sehr gefallen und sie für mich zu einem Charakter gemacht, auf den ich nicht mehr verzichten will. Sie ist anfänglich etwas unterkühlt, was ihre Eltern betrifft, doch zu ihrer Schwester ist sie sehr liebevoll. Nach und nach sieht sie aber, dass ihre Eltern nur das Beste für sie wollten und gesteht ihre Fehler ein. Sie ist zwar sehr stolz, aber nicht so sehr, dass sie arrogant wirkt. Alice findet schnell Freunde in ihrer neuen Schule und stellt sich schweren Aufgaben, bei denen einige in ihrem jungen Alter zusammengebrochen wären und sich freiwillig in eine Psychiatrie eingeliefert hätten. So einen Charakter wie Alice habe ich vorher nie in einem Buch kennengelernt. Doch das ist überaus positiv gemeint. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und im Laufe der Geschichte wird sie zu einer jungen und sehr starken Persönlichkeit, die auf ihre Fähigkeiten vertraut. Doch eine Heldin wäre nichts ohne ihre beste Freundin. Kat ist so witzig wie verrückt. Sie lässt sich von niemandem herumschubsen und sagt offen ihre Meinung. Ihre einnehmende Art ist nicht nervig sondern liebenswürdig. Und sie schleicht sich nicht in das Herz des Lesers, sondern reißt jede Barrikade beiseite. Und wie jeder normale Mensch haben die beiden Mädchen eine schwäche für gefährliche Jungs, denn Alice verliebt sich in den unnahbaren Cole, der Anführer einer gefürchteten Clique. Doch Alice schaut hinter die Fassade von Cole und auch er verändert sie in positiver Hinsicht. Die beiden passen aufeinander auf und der Beschützerinstinkt von Cole lässt den Leser einfach nur dahin schmachten. Ich glaube, wenn ich in Alice Position wäre, wäre ich ihm auch verfallen. Cole ist sehr intelligent und steht für die Menschen, die er liebt, ein und würde sie mit seinem Leben verteidigen. Da er schon viele geliebte Menschen hat sterben sehen, lässt er nicht viele Menschen in sein Herz, doch Alice schafft es und macht ihn zu einem noch liebevolleren Menschen.

Also ich bin von dem Buch zu 100% überzeugt und freue mich schon auf den 2. Teil. Das Cover sieht sehr märchenhaft aus mit den Verschnörkelungen und trotzdem passt es perfekt zur Geschichte.
Ich möchte jedem ohne jegliche Einschränkungen „Alice im Zombieland“ empfehlen und kann euch versichern, dass es eines meiner Jahreshighlights 2014 ist und bleiben wird.
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