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Kundenrezensionen

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am 18. August 2011
Ich war sehr gespannt, als ich Christine Neder's Buch in den Haenden hielt. Ich selbst bin seit bald 5 Jahren leidenschaftliche Couchsurferin und hatte oft darueber nachgedacht, ein Buch ueber meine Couchsurfing-Erfahrungen zu schreiben. Durch Couchsurfing kann man so viele unterschiedliche Menschen kennen lernen, deren Lebensgeschichten immer einzigartig und unglaublich spannend sind. Ich bin jeder Person, die mich bisher bei sich aufgenommen hat, unglaublich dankbar. Und genau das ist es, was in Christine Neder's Buch fehlt -sowohl die Dankbarkeit als auch die genaue Beschreibung ihrer Gastgeber. Stattdessen beklagt sich Christine Neder darueber, dass einer ihrer Gastgeber Fussball guckt statt zu schlafen. Fuer sie scheint es normal, dass ihre Gastgeber ihr die Tueren oeffnen und sie bekochen. Statt sich den Geschichten der Menschen zu widmen, die sie bei sich aufnehmen, scheint das Buch eher eine Hommage an sich selbst zu sein. Sehr eindringlich beschreibt sie die grosse Herausforderung, der sie sich stellt, indem sie 90 Naechte lang jede Nacht bei jemanden anderes verbringt. Ich frage mich, wobei hier die Schwierigkeit liegt. Was Christine Neder als "die grosse Herausforderung" beschreibt, ist fuer viele Weltenbummler der Normalzustand. Desweiteren klagt sie ueber die Einsamkeit, die sie umgibt, darueber, dass sie die Menschen nicht wiedertreffen kann, denen sie begegnet. Liebe Christine, ein kleiner Tipp: Couchsurfing ist nicht nur dafuer da, sich kostenlos Uebernachtungsmoeglichkeiten zu suchen, sondern es geht vor allem darum, soziale Kontakte zu knuepfen und ich wette, die Mehrheit deiner Gastgeber haette sich darueber gefreut, wenn du sie in einem deiner einsamen Momente einfach mal auf einen Kaffee eingeladen haettest. Auch darueber, dass du dich beschwerst, dass du ein in einem Buchladen entdecktes Rezept nun 90 Tage lang nicht ausprobieren kannst, muss ich mich doch sehr wundern. Du haettest doch einem deiner Gastgeber mal ein paar Kekse backen koennen... Christine's "schlimmstes Horrrorszenario" ist die Idee, dass sie auf der Rueckbank ihres Autos schlafen muesste, wenn sie keinen Gastgeber finden wuerde.
Ich finde, das Buch ist aufs Hoechste dramatisiert und man gewinnt den Eindruck, dass Christine alles daran gesetzt hat, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und mal ein bisschen Pressewirbel auf sich zu ziehen. Es hat mich auch ueberrascht, dass Christine in einer multikulturellen Stadt wie Berlin und obwohl sie so ein multikulturelles Projekt wie Couchsurfing nutzt, doch nur selten bei Auslaendern uebernachtet. Tuerken kommen unter ihren Gastgebern gar nicht vor. Insgesamt hat Christine meiner Meinung nach, die Idee des Couchsurfings nicht verstanden - in der es doch vor allem darum geht, neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Das Buch ist leider auch nicht so spannend geschrieben, dass es diesen Mangel wettmachen wuerde. Die Kroenung jedoch ist, dass ihr letzter Abend, wie sie selbst schreibt, "kein spektakulaerer, unvergesslicher Abend" wird, weil er einfach ganz normal verlaeuft und sie nicht bei einem Star uebernachtet. In meinen 5 Jahren Couchsurfing war jeder Abend spektakulaer und unvergesslich.
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am 23. April 2014
1. In "Couch Surfing -- Eine abenteuerliche Reise um die Welt" von Brian Thacker (http://www.amazon.de/Couch-Surfing-Eine-abenteuerliche-Reise/dp/3821865059) betreibt der Autor couchsurfing -- d. h. er reist durch die Welt und besucht Fremde. Bei ihm erfährt man also etwas über das couchsurfing. Christine Neder betreibt dagegen so was wie "WG-Schnorren". Das ist wie Häuser besetzen -- nur viel langweiliger.
2. Brian Thacker äußert sich über seine Gastgebern zwar pointiert, aber nie respektlos. Christine Neder dagegen zieht über einige (ziemlich viele) ihrer Gastgeber übel her und stellt sie bloß.
3. Brian Thacker versteht es, eine Geschichte spannend zu erzählen.
4. Brian Thacker ist witzig.
5. Brian Thacker bleibt bei den meisten seiner Gastgeber wenigstens einige Tage lang um sie kennen zu lernen. Christine Neder bleibt jeweils nur einen Abend lang, und kann daher wenig mehr als die Speisenfolge beim Abendessen erzählen.
6. Christine Neder blaht einen über ihr eigenes banales Leben voll. Brian Thackers Leben mag ebenso banal sein, aber er erspart es dem Leser. Denn schließlich heißt sein Buch ja auch nicht "Brian Thacker -- mein banales Leben bisher".
7. Christine Neder erfüllt jedes noch so üble Vorurteil, das ich über blonde Mädchen aus Schweinfurt, die Modedesign studiert und dann als Praktikantin gejobt haben gehabt haben könnte.
8. 90 Vignetten über 90 wahllose Menschen, das könnte trotzdem irgendwie ein interessantes Buch sein. Aber Christine Neder ist leider nicht ansatzweise die Frau, die es schreiben könnte.
9. Das Buch liest sich wie ein Mädeltagebuch.
10. Brian Thacker nimmt auch schlechte Unterkünfte und Betten sportlich. Christine Neders Horrorszenario ist es dagegen (schreibt sie), dass sie mal auf einer Isomatte pennen muss. Tja, und so edgy ist das Buch dann auch.
11. Brian Thacker jammert nicht.
12. Brian Thacker zickt nicht.
13. Brian Thacker klagt nicht.
14. Brian Thacker mädelt nicht rum.
15. Brian Thacker hätte man gerne mal als Gast.
16. Bei Brian Thackers Buch fragt man sich, wie die Geschichte weitergeht. Bei Christine Neders Buch fragt man sich, wann die Geschichte endlich los geht.
16. Brian Thacker hat mein Interesse für das couchsurfing geweckt.
17. Christine Neder hat dagegen meine Befürchtung geweckt, beim couchsurfing könnte ich auf Christine Neder treffen.
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am 16. Januar 2012
Gut gedacht ist leider nicht immer auch gut gemacht. Die Autorin bleibt leider ziemlich an der Oberfläche. Viel Selbstbespiegelung, wenig Berlin. Den Blog, den sie hatte, live" mit zu verfolgen, war bestimmt spannender als jetzt das Buch dazu. (Ich kenne den Blog nicht)
Ein Blog und ein Buch sind halt verschiedene Kunstformen. Eine philosophisch-literarische Nachbearbeitung ihrer Aktion hätte dem Buch gut getan, zum Beispiel ein Vergleich zwischen dem, was in den offiziellen Reiseführern über die verschiedenen Stadtteile steht und dem, was sie als Couchsurferin erlebt hat. So ist es, in Anlehnung an einen Gastbeitrag, den mal jemand zu ihrem Blog schrieb, leider nur eine Monolog-Soap Opera. Kann man zur Unterhaltung mal lesen. Hängen bleibt aber nichts.
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am 8. November 2015
Ein sehr kurzweiliges und extrem abwechslungsreiches Lesevergnügen. Natürlich gelangt man bei so kurzen Blitzlichtern wie einer Übernachtung nicht weiter in die Tiefe, trotzdem sind die unterschiedlichen Begegnungen und auch der ehrliche Umgang der Autorin mit ihren Zweifeln an dem Projekt spannend und unterhaltsam. Für alle, die sich die Zeit im Zug oder sonstwo mit wenig anspruchsvoller Lektüre unterteilt in kleine Häppchen vertreiben wollen.
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am 16. Juni 2015
Ich habe das Buch gebraucht erstanden und bin somit mit dem Preis-Leistungsverhältnis zu frieden. Es lässt sich gut lesen und ist streckenweise unterhaltsam. Als Berlinerin kann man sich wohlmöglich manche Situtationen besser vorstellen. Aufjedenfall Hut ab vor der Dame und ihrem Projekt.
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Jede Reise nach außen ist in erster Linie eine Reise zu sich selbst und dies wird von der Autorin zwar gegen end eoft erwähnt, doch nie so ganz ausgeführt - d.h. für Leserinnen und Leser wird der persönliche Zugewinn beim Lesen der "snippets" zu den einzelnen Abenden nicht immer so ganz nachvollziehbar. Hier hat man - wohl auch auf Grund des Wunsches, schnell zu veröffentlichen - ein wenig Potential verschenkt.

Die Beziehungen der Menschen der jüngeren Generation beginnen sich zunehmend zu verändern, was die Vorstellungen von Intimität angeht und die Internetgemeinschaften haben einen sehr großen Anteil daran. Profile lassen uns glauben, dass wir Leute, die wir nie wirklich getroffen habe kennen und einschätzen können, Beiträge im Netz oder auch nur Auszüge daraus veranlassen manche zu weitgreifenden Charakterisierungen und teilweise sehr unangenehmen persönlichen Angriffen. Und immer wieder unterschätzen Kinder und Jugendliche die Gefahr für spätere Bewerbungen bei dem Einstellen eigener Beiträge und Bilder im Netz. Diese Aspekte werden zwar angerissen, aber vor dem Hintrgrund der eigenen weitestgehend positiven Erfahrungen mit Menschen gleicher Grundhaltung - da sie sich an Facebook- und Couchsurfgemeischaften beteiligen - nicht wirklich ausgeführt.

Es bleibt der Gedanke, dass Menschen insgesamt besser sein könnten als ihr Ruf, entgegen der Mahnungen der Bedenkenträger zu Beginn und im Verlauf dieses Experiments und diese Hoffnung sollte man sicherlich aufrecht erhalten. Aber die Grenzen der Erkenntnisfährigkeit dieses Experiments sind in meinen Augen zu wenig dargestellt - obwohl es auf Grund der Sprache und der Ereignisse Spaß gemacht, darüber zu lesen. Eigentlich eher dreieinhalb Sterne, aber ich will positiv denken ;-)
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am 22. August 2012
... so schrieb schon mal mein Deutschlehrer unter einen Aufsatz, wenn der zwar hübsch geschrieben war, aber "am Thema vorbei" ging.

Couchsurfing (das weiß jeder gescheite Couchsurfer) ist eine Gastfreundschafts-Plattform, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt ein wenig zu verbessern durch einen persönlichen, direkten und intensiven KULTURELLEN AUSTAUSCH.

Gast und Gastgeber können sich nicht austauschen, wenn sie nach einer Übernachtung schon wieder auseinander sind. Ich selbst bin oft CS-Gastgeber gewesen und habe am wenigsten von meinen Gästen gehabt, wenn sie nur ein einziges Mal bei mir übernachtet haben. - Was hat Christine denn kennenlernen wollen? Menschen oder Matratzen? In ihrem Buch stehen nicht die Menschen im Vordergrund, sondern ihre eigenen persönlichen Abenteuer.

Ja, auch ich gehe Couchsurfen, um Abenteuer zu erleben. Nicht durch 90 Übernachtungen in 90 Tagen in Berlin, sondern durch den Besuch von 5 indischen Gastgebern in drei Wochen ([...])
Und bei denen, liebe Christine, da HABE ich gekocht; nach deutschen Rezepten. Und die HABEN mich mitgenommen auf die Hochzeit in der Nachbarschaft; und mir sogar ein Motorrad geliehen (ich sage nur: chaotischer Linksverkehr auf zwei Rädern - nie wieder)
Das sind Abenteuer! Möglich durch COUCHSURFING.

Vielleicht schreib ich ja mal ein Buch darüber :-)
Damit man das Thema versteht.
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am 8. Februar 2015
der Schreibstil ist sehr schön und jeder der schon in Berlin lebte erkennt sich an den ein oder anderen Stellen wieder. Teilweise wegen der Verzweiflung oder den Wirrwar oder den schönen Begebenheiten.
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am 29. April 2011
... dass, was die Autorin nicht geschrieben hat. Ich bin durch ein Interview im Radio auf die Autorin und ihr Projekt bzw. Buch aufmerksam geworden und habe mir sofort das Buch bestellt.
Am Anfang war ich ziemlich begeistert vor dem Buch, was sich aber relativ schnell gelegt hat. Es wurde teilweise zähflüssig und nichtssagend. Man spürte deutlich die schwankenden Stimmungen der Autorin und, das ist das interessante und authentische an diesem Buch, wenn man zwischen den Zeilen und Kapiteln liest. Es gibt ein paar skurrile Geschichten, das meiste ist jedoch nicht wirklich interessant.
Zum Schluss gab es noch ein paar Kapitel, die mich ein wenig zum Nachdenken angeregt haben.
Ich schwankte während des Lesens auf meiner Bewertungsskala zwischen einem und vier Sterne, gebe dem Buch aber, wegen dem Schluss, doch die vier Sterne.
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am 26. Oktober 2014
Also - ich habe dieses Buch von Christine Neder sehr sehr gern gelesen. Am Anfang war ich total begeistert und gegen Ende etwas ernüchtert - daher ein Stern Abzug, aber alles in allem fand ich es lesenswert. Man darf ja auch nicht übersehen, dass die Autorin 25 Jahre alt ist und trotzdem so eine erfrischende, kurzweilige Schreibe - herrlich. Das Buch ist sehr persönlich geschrieben, sodass mir die Autorin richtig ans Herz gewachsen ist. Sie schreibt über keinen ihrer Übernachtungsplätze negativ, eher betont sie einige Eigenarten und man kann sich selber fragen, ob einem selber das gefallen würde. Mir hätte es gefallen etwas mehr über Berlin zu erfahren und ob sie einige ihrer Gastgeber später noch einmal getroffen hat.
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