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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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25 Jahre vor dem Vertrag von Coruscant und des Beginns eines Kalten Kriegs zwischen Imperium und Republik fallen die Sith gerade über die Galaxis her und erobern reihenweise Planeten die vor über 1000 Jahren dem letzten großen Reich der Sith gehörten. Auf einem nunmehrigen Minenplaneten hängt der Erfolg des Vormarschs der imperialen Streitkräfte jedoch von einem Sith Schüler ab, der den Palast des Gouverneurs im Alleingang stürmen soll.

Der Triumph der Sith Streitkräfte entpuppt sich für Teneb Kel jedoch als trügerisch, denn der Dunkle Rat beabsichtigt trotz seines Erfolgs ihn für die Verbrechen seines Meister Lord Calyphos zur Rechenschaft zu ziehen. Während nun auf Dromund Kaas der letzte Erfolg der unaufhaltsam scheinenden Armeen des Imperators gefeiert wird muss sich Teneb Kel vor den Augen des Dunklen Rats mit seinem einstigen Meister messen und sieht sich der Gnade der Ratsherrn ausgeliefert, die ihm zwar das Leben schenken, aber dennoch keinem neuen Meister unterstellen. Um sich eines Platzes unter den Sith wieder als würdig zu erweisen soll Kel eine tödliche Mission annehmen, die ihm vom Imperator höchstpersönlich zugewiesen wird. Seine einstige Schülerin Exal Kressh hat dem Imperium den Rücken zugekehrt und kritische Informationen über die nächsten Kampagnen des Imperiums der Republik zugespielt. Teneb Kel soll sie aus dem Weg räumen, doch da ahnt der junge Sith noch nicht welches Geheimnis die reinblütige Sith über den Imperator gelüftet hat und nun den Jedi zu verraten droht...

Wirkte der erste The Old Republic Comic BEDROHUNG DES FRIEDENS durch die zahllosen wild durcheinander gewürfelten Handlungsstränge vor allem chaotisch punktet BLUT DES IMPERIUMS gleich mit einer deutlich geordneteren Handlung, die auf einen klassischen Plot mit Jäger, Gejagter und dritter Fraktion aufbaut. Selbst zeichnerisch kann BLUT DES IMPERIUMS für klare Verhältnisse sorgen, so dass es sich nicht verwundert dass Alexander Freed und Zeichner David Ross auch mit dem dritten TOR Comic THE LOST SUNS betraut wurden und nicht ihre Kollegen Rob Chestney und Alex Sanchez die BEDROHUNG DES FRIEDENS verbrochen haben. David Ross Zeichenstil erinnerte zumindest mich übrigens an den eines etwas gereiften Davidé Fabbri (Der Stark Hyperpsace Krieg, Aufstand der Yinchorri, Bis zum letzten Mann, Auf der falschen Seite des Krieges). Nur beim Auftritt des Imperators selbst tauchten bei mir dann doch einige Fragen (ist "er" eine Frau? Warum sieht er/sie/es für einen 1000jährigen so unverschämt jung aus? Dürften Imperatoren überhaupt weiß tragen?) auf, wie sie wohl manchen Fan des Da Vinci Codes wohl bei der Betrachtung von Leonardo da Vincis Abendmahl plagen.

Genau wie BEDROHUNG DES FRIEDENS ist auch BLUT DES IMPERIUMS zwar nur drei Einzelhefte stark (auf deutsch eineinhalb Ausgaben des Panini Star Wars Comics), die Story funktioniert aber trotzdem und man merkt ihr auch deutlich weniger an dass sie als Webcomic entstanden ist, bei dem wöchentlich nur einige Seiten veröffentlicht wurden. Zudem bemüht sich BLUT DES IMPERIUMS einen Weg zu beschreiten den zuletzt die Darth Bane-Romane und einige der EMPIRE Comics beschritten haben, nämlich auch die andere Seite der Geschichte, in diesem Fall die der Sith, zu zeigen.

Mehr als einen Blick wert ist der zweite The Old Republic Comic nicht nur wegen des ersten offiziellen Comicauftritts des Imperators (sofern er es denn wirklich ist, da er nicht unbedingt große Ähnlichkeiten zu den antiken Sith wie Ludo Kressh oder Naga Sadow aufzuweisen hat) sondern auch weil mit Exal Kressh zumindest dem Namen nach eine Nachfahrin des Gegenspielers Naga Sadows in Erscheinung tritt, der ja selbst als Sith-Imperator gehandelt wurde. Auszuschließen ist es freilich noch immer nicht, wie vor allem die Enthüllungen in Bezug auf die Pläne des Imperators zeigen. Durch Kresshs Auftreten wird die Verbindung zu den Jedi Chroniken deutlich unterstrichen und die Gerüchtekrüche einmal mehr deftig eingeheizt. Am Ende bleiben allerdings mehr offene Fragen zurück als der Comic beantwortet hat, etwa in Hinsicht auf Teneb Kels Meister Lord Calypho der durch Fasten und Meditation sein Talent zu schärfen versuchte durch Visionen die Zukunft vorherzusehen. Der kurz als Gegenspieler Kels in Erscheinung tretende Miraluka Jedi Meister Jerbhens Hulis ist übrigens wohl ein entfernter Verwandter der Halb-Miraluka Jedi Seherin Krynda Draay (geb. Hulis), wodurch sogar über einige Ecken ein Bezug zu den Knights of the Old Republic Comics John Jackson Millers geschaffen wird.

Charakterlich ist es für Teneb Kel und Exal Kressh jedoch keine allzu weite Reise. Kels Reifeprüfung setzt nur voraus dass er sich tiefer in die dunkle Seite versetzt und Exal Kressh zur Strecke bringt, was seinem Charakter nicht wirklich fern zu liegen scheint, während Exal Kressh durchgehend versucht die Pläne ihres einstigen Meisters zu sabotieren, dabei aber von dessen Stimme in ihrem Kopf derart in den Wahnsinn getrieben wird, dass sie zu ihrem ganz eigenen Himmelfahrtskommando aufbricht. Am Ende wirkt die Charakterentwicklung sogar ein wenig enttäuschend, da sie kaum überrascht und angesichts der aufgeworfenen Fragen hofft manch einer eigentlich auch auf eine Fortsetzung. Das mag auch daran liegen dass man bei ähnlich angelegten Geschichten im EU für gewöhnlich wenigstens vier (wenn nicht schon fünf oder sechs) Einzelhefte umfassende Handlungsbögen serviert bekommt.

Fazit:
Eindeutig gelungener als BEDROHUNG DES FRIEDENS, eine Geschichte die auf eigenen Füßen steht und sich durchaus sehen lassen kann, wenn auch etwas kurz.
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am 27. April 2011
The Old Republic II ist ein Comic, der problemlos ohne den Vorgänger "I" gelesen werden kann.
Die Geschichte in "II" spielt 25 Jahre vor dem ersten Teil und hat keinerlei Verbindung zu ihm.

Verbindendes Element ist das Szenario, dass Jedi und Sith auch personell etwa gleich stark sind.
Die für Star-Wars-Verhältnisse große Anzahl der Sith sorgt für Interessenkonflikte in deren Reihen.
Der Imperator ist im Wesentlichen mit dem Problem aller Imperatoren beschäft: Wie lebe ich ewig?
Der Dunkle Rat der Sith ordnet sich ihm scheinbar unter, möchte aber auch sicherstellen, dass der Imperator irgendwann seine Macht weitervererben wird.

In den Reihen der Sith befindet sich der Protagonist der Geschichte: Teneb Kel hat sich den Titel eines "Darth" noch nicht verdient, außerdem ist sein Meister in Ungnade gefallen. Die Situation des jungen Sith könnte besser sein.
Der Dunkle Rat erwählt ihn, einen Auftrag des Imperators auszuführen: Teneb soll die ehemalige Schülerin des Imperators töten. Warum er dies tun soll, wissen weder der Dunkle Rat noch Teneb Kel.
Es stellt sich heraus, dass die Schülerin zuviel weiß...

In diesem Comic treten fast ausschließlich Sith auf, die Jedi spielen nur eine Gastrolle.
Das macht die Geschichte interessant, zumal Panini gerade mit "Essentials 11 - Das goldene Zeitalter der Sith" einen weiteren Comic-Band herausgebracht hat, der die Sith in den Vordergrund stellt.
Teneb Kel ist für einen Sith geradezu ein Sympathieträger. Was ihn zu einem Sith macht, ist der unbedingte Wille zur Macht. Hier kennt er keine Kompromisse. Ansonsten ist er beinahe ein netter Kerl.

Band "II" hat eine gute Geschichte, ist besser gezeichnet als "I" und -wie schon erwähnt- sehr interessant. Mit einer etwas längeren und somit auch wendungsreicheren Geschichte hätte ich Maximalwertung verteilt.
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am 24. Januar 2014
Autor:
Alexander Freed ist ein neues Gesicht im Star Wars Universum, jedenfalls was Bücher/Romane angeht. Denn er gehörte zum Team dass den neuen Online-Klassiker "The Old Republic" mit geschaffen hat. Damit ist ihm diese Epoche auf alle Fälle vertraut und das er auch das Zeug zum Autor im Bereich Comic hat, wird hier gezeigt. Daher stammt aus seiner Feder auch Band 3 der Comic Reihe und auch bei Sonderband 80, über den noch keine weiteren Details bekannt sind, war er wohl mit dabei.

Serie:
"Blut des Imperiums" ist Band 2 der Comic-Reihe zum gleichnamigen Videospiel "The Old Republic". Dazu zählen auch 4 Romane. Wobei die Nummerierung nicht unbedingt gleichbedeutend ist mit Reihenfolge der Handlung, so ist dieser Band hier z.B. der Einzige der zu Beginn des Krieges spielt, während sich der Rest eher um den Friedensvertrag und den Kalten Krieg kümmert.

Inhalt:
Teneb Kel ist ein junger Sith-Schüler, der erste Erfolge im Krieg feiern konnte. Zuhause, auf Dromund Kaas droht aber Ungemach, denn sein Meister ist in Ungnade gefallen. Trotzdem gibt der Dunkle Rat dem jungen Sith den Auftrag die abtrünnige Schülerin des Imperators, die Sith Exal Kressh, zu finden und zu töten. Kressh hat sich von ihrem Meister losgesagt, nachdem ihr immer bewusster wurde das sie für ihn nur ein Werkzeug war. Sie ist zwar nach wie vor eine Sith, aber wie alle Sith, will sie nicht benutzt werden sondern benutzen. Aus diesem Verrat des Imperators, der zudem seinen Willen ihr immer wieder aufgezwungen hat, will sie nun seine Pläne vereiteln eine neue Generation von Dienern und Sith heranzuzüchten. Dabei spannt sie auch die Republik und die Jedi ein, indem sie geheime Pläne den republikanischen Streitkräften zuspielt, die einen Angriff auf Korriban ermöglichen sollen.

Tenel Keb ist ihr unterdessen auf den Fersen doch die Kressh war nicht umsonst lange Jahre die Schülerin des Imperators und Tenel Keb muss erkennen dass er kämpferisch keine Chance gegen sie hat.

Nachdem Tenel Keb auf einem unwirdlichen Planeten strandet und sich dort auch noch mit den Jedi auseinandersetzen muss, schafft er es die Spur von Kressh wieder aufzunehmen und sie nach Korriban zu verfolgen wo inzwischen eine Schlacht zwischen Republik und Imperium begonnen hat. Doch Kressh aufzuhalten dass kann nur Tenel Keb, wobei er inzwischen selbst weiß was der Imperator plant doch im Gegensatz zu Kressh ist er dem Imperium nach wie vor treu ergeben, doch erneut beweist sich dass Kressh weit stärker ist und über mehr Erfahrung verfügt als er. Aber es gewinnt ja nicht immer der Stärkere...

Meinung:
"Blut des Imperiums" ist, mehr oder weniger, ein reiner Sith-Comic. Held der Geschichte ist der junge Sith Tenel Keb der auch die meiste Zeit sympathisch gezeichnet wird, auch wenn er eben doch ein Sith ist, also tötet und mordet. Gleichzeitig behandelt er zum Beispiel seinen Diener fast wie einen gleichgestellten, zögert aber auch nicht diesen zu töten als es nötig ist. Bei dem Duell Sith gegen Sith, ist zudem eine sehr interessante Perspektive zu betrachten. Kressh zeigt zudem, dass Sith eben nicht Sith sind, diese haben auch unterschiedliche Meinungen und laufen manchmal über oder wenden sich gegen die eigene Regierung. Lord Scourge, aus dem Roman Revan und dem Online-Game ist ja ein anderes Beispiel, ein Sith der sich mit den Jedi zusammentut um den Imperator aufzuhalten.

Interessant ist zudem, da dieser Comic der einzige Band ist, der klar während des Krieges spielt. Die übrigen Bücher und Comica liegen meist um den Vertrag von Coruscant herum, beziehungsweise dann im Kalten Krieg, welcher ja auch Haupthandlung des Online-Games ist. Daher ist er mal interessant den Krieg, der immerhin fast 30 Jahre dauerte, zu sehen und zu erleben, auch wenn die Jagd auf Kressh im Mittelpunkt steht. Kressh zeigt einem zudem was passiert wenn der Imperator Jemanden unter seiner Kontrolle gebracht hat, denn die junge Sith wird von dessen Stimme geplagt und lebt am Rand des Wahnsinns, nur in Stasis kann sie wirklich Ruhe finden. Sie kämpft also auch für ihren Seelenfrieden, um es mal so zu sagen.

Mit 100 Seiten ist das Comic relativ dünn, aber die Geschichte ist trotzdem interessant und man kommt schnell in die Geschichte rein, kann sie flüßig lesen und einem wird nie langweilig. Für jeden Star Wars Fan, und vor allem die Interessenten an der Geschichte der Sith, sei dieser Comic ans Herz gelegt!
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am 19. März 2012
Als SWTOR-Fan habe ich mir den Comic gekauft - obwohl er zum Großteil von BW/EA auch kostenlos im Netz zur Verfügung gestellt wurde - aber ich lese einfach lieber in Papierform, als am Bildschirm.

Der Comic greift die Handlung um SWTOR auf und ist auch zeichnerisch von hoher Qualität. Allerdings weiß die Story nicht ganz zu überzeugen, denn sie ist zwar durchaus interessant, wird jedoch wie in hektischer Zeitraffer erzählt. Hier hätte man eindeutig mehr herausholen können, wenn man die Story etwas langsamer und ausführlicher erzählt hätte - gerne auch aufgeteilt auf zwei Comics. So hat man den Eindruck, dass man nur eine stark geraffte Zusammenfassung wichtiger Ereignisse erhält und es bleibt ein fader Nachgeschmack zurück. Der Comic kratzt nur an der Oberfläche, ohne große Möglichkeiten zu bieten, die Charakterentwicklung oder Handlung intensiver verfolgen zu können.

Da bin ich von anderen StarWars-Comics besseres gewohnt.

Aufgrund der guten Zeichnungen und der Hintergrundinfos zu SWTOR ist mir "Blut des Imperiums" dennoch 3 Sterne wert.
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am 15. Juni 2014
Artikel kam in top Zustand bei mir an. Nichts zu bemängeln.
Ein Must-have für alle, die wie ich Star Wars The Old Republic spielen und mehr wissen möchten.
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am 14. Januar 2016
Ich finde diesen Comic einfach genial, weil es eine sehr interessante Story im Star Wars Universum erzählt.
meine Empfehlung für alle
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