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am 10. Dezember 2017
Ich bin 2013 auf dieses Buch gestoßen. Da ich selber adoptiert bin und mein Leben lang auf der Suche nach meinen Wurzeln war, kaufte ich mir das Buch.
Ich wusste von meinen Adoptiveltern, dass ich ein Kind eines Missbrauchs bin und viele unbeantwortete Fragen begleiteten mein Leben.
Das Buch machte mich traurig und erschütterte mich sehr. Viele Schicksale werden beschrieben, Missbrauch, die Kinder wurden für schwere Arbeiten benutzt. Verdingkinder in der Schweiz.
Ich nahm Kontakt zu Betroffenen auf und kann nur den Menschen empfehlen sich mit diesem Thema zu beschäftigen, die denken, das sind erfundene Geschichten oder selber angenommene Kinder haben.
Das Weggeben eines Kindes hinterlässt Spuren. Es prägt für ein ganzes Leben.

Nach dem Lesen und Verarbeiten, machte ich mich auf die Suche nach meiner leiblichen Mutter.
Alle fehlenden Puzzleteile ergänzten sich plötzlich. All meine Fragen wurden nun beantwortet.
Leider gibt es nicht immer ein Happyend, dennoch weiß ich heute, dass es meiner Mutter gut geht.
Auch wenn wir keinen Kontakt mehr haben, so wird sie immer meine leibliche Mutter bleiben. Wir sind uns sehr ähnlich und auch meine Tochter hat viel von den Omagenen. Es besteht eine tiefe Verbundenheit.
Wer mehr über Verdingkinder in der Schweiz erfahren möchte, der sollte das Buch von Lisa Brönnimann : Niemandskinder lesen
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am 29. September 2014
Der Autor setzt sich intensiv mit dem Thema Adoption auseinander, bezieht Bindungs- und Traumaforschung mit ein und lässt vor allem die Adoption selbst zu Wort kommen. Wie sie die Dinge erlebt haben entspricht dem, was ich in 23 Jahren Adoptionsbegleitung erfahren habe. Es ist nicht einfach, dies werdenden und praktizierenden Adoptiveltern zu vermitteln, weil es bei mir sozusagen aus 2. Hand war. Das Buch regt dazu an, auf der Basis von Nüchternheit das besondere Familienleben im Sinne der Annahme zu gestalten. Das Buch finde ich hilfreich für alle, die mit dem Thema Adoption zu tun haben.
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am 22. März 2015
Dieses Buch ist ein Must-have für jeden, der mit Adoptierten, Pflegekindern oder (frühen) Halbwaisen zu tun hat - auch im Erwachsenenalter. Anhand einiger authentischer Berichte von längst erwachsenen Adoptivkindern bekommt man ein Gefühl für die spezielle Welt, in der diese Menschen aufgewachsen sind und wie sich das tendenziell auch im Erwachsenenalter noch auswirkt. Auch mich als "normal aufgewachsenen" Menschen hat dieses Buch sehr berührt.
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am 1. Dezember 2016
Super geschrieben. Verständlich, einfach zu lesen. Aus dem Leben heraus geschrieben. Für Adoptierte ein tolles Buch. Vieles erklärt sich damit.
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Um es kurz zu machen: Das Buch ist sehr hilfreich und bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung.
Wir haben es via Amazon gebraucht gekauft und waren bei dem Preis doch enttäuscht über den Zustand des Buches. Es waren viele handschriftliche Anmerkungen mit Kugelschreiber enthalten. Das soll allerdings nicht zu Lasten des Autors gehen.
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am 21. November 2013
Blickpunkt Adoption aus der Sicht Betroffener bestens aufgearbeitet, fachlich untermauert und gefühlvoll vermittelt! Für Fachkräfte, Betroffene und Interessierte sehr zu empfehlen!
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am 13. Dezember 2011
Dieses Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen. Eine sehr gute Lektüre für angehende Adoptiv- oder Pflegeeltern, aber auch für Adoptiv- und Pflegeeltern, die schon mitten "im Geschehen" stehen.
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am 7. September 2013
Das Buch berichtet authenisch einige Schicksale, sehr hautnah. Allerdings finde ich es schwierig, das ganze Buch am Stück zu lesen, da die Schicksale so dicht und tragisch sind. Es bleibt ein schwerer Eindruck zurück. Für heutige Adoptiveltern auch nicht so aktuell, da früher andere Erziehungsmethoden an der Tagesordnung waren.
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am 8. Dezember 2011
Der Autor Eric Breitinger spürt in seinem Buch allen Aspekten von nicht-leiblichen Eltern-Kind Beziehungen nach.
Rechtliche Rahmenbedingungen werden auch angesprochen, aber es ist kein Handbuch "Wie adoptiere ich ein Kind".
Das Buch hat vielmehr die psychischen Auswirkungen auf Kinder und Eltern im besonderen Fokus. Und es werden nicht nur Adoptionen betrachtet, sondern auch andere nicht-leibliche Elternschaften: Kindern, die mit Hilfe von Samenspendern, Eizellenspenderinnen und Leihmüttern geboren wurden, sind ebenfalls zwei Kapitel gewidmet.
Das Buch verdankt seine besondere Spannung zwei Faktoren: Zum einen ist der Autor selbst als Kind adoptiert worden, zum anderen wechseln sich Informationen mit Interviews und Berichten von Betroffenen ab. Insgesamt 15 Personen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufgewachsen sind, kommen hier zu Wort. Damit wird das Buch zur informativen und leicht lesbaren Lektüre.

Fazit: Unverzichtbar für alle, die über ein nicht-leibliches Kind nachdenken, höchst interessant für alle, die selbst als Eltern oder Kinder betroffen sind und sehr informativ und aufschlussreich für alle, die sich bislang mit dieser Thematik noch nicht beschäftigt haben.
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am 15. März 2012
"Nur offen gezeigte Wunden können heilen" - mit diesem Beuys-Zitat fasst der (selbst adoptierte) Autor das Anliegen seines Buches zusammen. In 15 Porträts von erwachsenen Adoptierten, angereichert durch die Stimmen von Therapeuten, Adoptionsfachleuten, Wissenschaftlern und Adoptiveltern, bringt es nicht nur die psychischen Verletzungen, sondern auch gesetzliche Lücken und ethische Probleme im Zusammenhang mit Adoption zur Sprache.

Das gründlich recherchierte Buch ist in vier Hauptteile gegliedert. Es beginnt mit der existenziellen Erfahrung des Weggegebenseins, die alle Adoptierte teilen. Der zweite Teil spannt den Bogen von der Incognito-Adoption über Samenspende, Babyklappe und Leihmutterschaft zur Alternative der offenen Adoption. Unmissverständlich wird ausgesprochen, wie, warum und was Adoptierte suchen, wenn sie ihre leiblichen Eltern ausfindig machen wollen. Der persönliche Gewinn der erfolgreichen oder aber gescheiterten Suche ist Thema des dritten Teils. Heiße Eisen rund um die Auslandsadoption packt der vierte Teil an: das Problem der doppelten Fremdheit ebenso wie den halbherzig unterbundenen Kinderhandel und die postkoloniale Ausbeutung armer Staaten.

Das Buch schließt mit einem ermutigenden Ausblick auf die bereichernden Seiten von Adoption: Mehr als Schicksal, weniger als Makel betrachtet, wird der Blick frei für die Chancen, die Adoption Kindern und Erwachsenen bietet. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die das Thema Adoption bewegt. (mh)
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