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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2011
Wer an Rechtsextremisten und rechtsextremistische Gewalt denkt, denkt zunächst an Männer (aus den neuen Bundesländern, mit Glatze und Springerstiefeln). Ein unvollständiges Bild, das in einigen Bereichen revidiert werden muss. Nicht zuletzt weil die Zahl der Wählerinnen rechtsextremer Parteien etwa ein Drittel beträgt und zwischen 5 und 9% rechtsextremer Gewalttaten von Frauen verübt werden. Sucht man allerdings nach Literatur über die Präsenz und Aktivität von rechtsextremen Frauen, findet man leider wenig Material. "Mädelsache!" überzeugt vor allem dadurch, dass einem hier ein aktueller Überblick über die weibliche, rechtsextreme Szene (RNF, GDF, Mädelgruppe KS Tor, HNG...)vermittelt wird. Eng gekoppelt ist diese natürlich an eine Präsentation der wenigen führenden Akteurinnen, die hier nach dem Motto "Das Private ist politisch" als ernst zu nehmende Gegnerinnen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vorgestellt werden.
Da ich mir das Buch im Rahmen einer Hausarbeit angeschafft habe, vermisse ich um des wissenschaftlichen Anspruches willen Quellenangaben und Fußnoten, muss aber zugeben, dass ihre Abwesenheit den Lesevorgang ungemein erleichtert. Ebenso gewinnt das Buch dadurch an Lesbarkeit, dass es sich streckenweise an der Erzähltechnik von TV-Dokumentationen orientiert, so dass ein roter Faden -etwa die Schilderung einer einschlägigen Demonstration mit entsprechenden Teilnehmerinnen- für Kohärenz sorgt, wo sich Daten, Fakten und Namen sonst aneinanderreihen würden. Der journalistische Hintergrund der beiden Autoren macht sich hier durchaus bemerkbar. In Folge ist "Mädelsache!" zwar Fachliteratur, enttäuscht aber möglicherweise jene, die ein Werk im für eine kleine, akademische Zielgruppe geeigneten, nüchtern-wissenschaftlichen Ton erwartet haben.
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am 2. April 2012
Spätestens seit Bekanntwerden des NSU und dem Mitwirken von Beate Zschäpe sind Neonazistinnen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Doch sie sind weder schweigsame Betthäschen noch Weibchen, die gern unterdrückt werden wollen. Neonazistinnen spielen ihre eigene Rolle im rechten Weltbild, und die füllen sie auch gewissenhaft aus.

Die Autoren zeigen auf, in welchen Bereichen sich die Frauen besonders engagieren, und wie sie dort ihre spezifisch weibliche Art einbringen: als völkische Siedlerinnen bei der Erziehung des Nachwuchses, als engagierte Mütter in Sportvereinen, als Politikerinnen auf Parteitagen und gut vernetzt bei den "freien Kräften".

Die Neuauflage vom Dezember 2011 nimmt aktuell Bezug zum NSU und Beate Zschäpe. Aufmerksam!

Fazit:
Wer einen Überblick über die Netzwerke der Neonazis und über die Aktivitäten der Frauen im Besonderen sucht, findet in diesem Buch erschreckende Fakten.
Das Buch hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient!
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am 9. Januar 2013
Mit der Aufdeckung der NSU-Terrorzelle ist das Thema "Frauen und Rechtsextremismus" ein wenig in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wer an Rechtsextremismus denkt, denkt an Glatzköpfige Männer mit Springerstiefel und nicht an nette junge Frauen. Dabei sind es genau diese Frauen, die für die Rechtsextreme Szene immer wichtiger werden.

Das Buch "Mädelsache!" von Andreas Speit und Andrea Röpke gehört inzwischen zu den wenigen Büchern, die sich mit diesem Thema befassen.

Das Buch ist zwar in keinem sachlich-nüchternen Ton geschrieben (Ich stimme meinem Vorredner zu, der journalistische Hintergrund der beiden Autoren ist klar erkennbar), jedoch ist das Buch auf einem sehr hohen Niveau verfasst und eignet sich daher sehr gut für eine Seminararbeit. Die verschiedenen Rollen, Aufgaben, Einstellungen und Geschichten der Frauen werden sehr detailliert beschrieben und sind auch sehr gut recherchiert.

Aufgrund der sehr detailreichen Beschreibung empfinde ich das Buch an manchen Stellen sehr verstörend. Daher nur 4 von 5 Sternen.

"Mädelsache!" beschreibt das Phänomen "Frauen und Rechtsextremismus" weder zu sachlich noch auf dem "braune Betthäschen"-Niveau und ist somit für interessierte Privatpersonen sehr gut geeignet. Auch für eine Seminararbeit als Primär- oder Sekundär-Literatur kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Wer allerdings eine wissenschaftliche Arbeit über "Frauen in der Neonazis-Szene" lesen möchte, sollte lieber die Finger davon lassen, denn dafür ist das Buch nicht sachlich genug.
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am 13. Juli 2013
Dieses Buch ist fachlich und interessant geschrieben, klärt auf und bildet weiter! Mehr ist einfach nicht zu sagen. Also Lesen! :-)
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am 10. Dezember 2011
Vielen Dank für die schnelle und einwandfreie Sendung. Das Buch lässt sich gut lesen und ist infomativ. Dafür, dass es ein Taschenbuch ist, kostet es relativ viel. Also kann ich es nur jemandem empfehlen, der eine Hausarbeit darüber schreibt, oder sich sehr für das Thema wirklich interessiert.
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