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am 12. Mai 2010
Das Buch bietet viele Tipps zu Cafés, Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, zu Sport- und Einkaufsmöglichkeiten, zu Kontaktbörsen, Singletreffs und vielem mehr, daneben immer wieder allgemeine Hinweise zum Alltag in Zürich und zu den kulturellen und sonstigen Eigenheiten, die man dort und in der ganzen Deutschschweiz vorfinden wird und die für viele "Zuzüger", die aus dem deutschsprachigen Ausland kommen, ungewohnt oder skurril sein werden.

Die Idee, den zu behandelnden Stoff in 365 Portiönchen künstlich zu zergliedern und fünf Hauptkapiteln zuzuordnen, die alle mit "A" beginnen (Ankommen - Anwärmen - Ausgehen - Ausruhen - Angeben), mag originell erscheinen, ist aber krampfig und nimmt dem Buch den Wert, den es eigentlich hätte haben können, wenn man sich an Themen orientiert und eine sinnvolle Gliederung erarbeitet hätte, die einen nicht so ratlos zurücklässt, wenn man sich durch das ganze Buch durchgekämpft hat.

Denn in der vorliegenden Form und wegen des Fehlens eines Registers ist eine selektive Nutzung nicht möglich, dass man sich für ein bestimmtes Thema interessiert und zielsicher die Information aus dem Buch heraussucht, die man gerade benötigt. Man muss das ganze Buch von vorne bis hinten lesen, weil man nie weiss, was wann und wo kommt. Und wenn man es ganz gelesen hat, hat man das meiste schon wieder vergessen, weil das Buch eben nicht vernünftig nach Themen sortiert ist und weil es keine Bilder und Illustrationen enthält. Von daher ist der praktische Nutzwert leider nur gering. Jeder beliebige Reiseführer lässt einen informierter und orientierter zurück als diese unpraktische Sammlung von Hinweisen, die häufig auch nur die schnelllebige Schicki-Micki-Tagesaktualität zelebriert und zu selten etwas von der historischen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bedeutung dieser Stadt spüren und anklingen lässt, so dass nach der Lektüre irgendwie ein schaler Geschmack zurückbleibt.

Auch der Buchtitel ist falsch gewählt, weil einfach in diesem Buch nicht drinsteckt, was der Titel verspricht, sondern etwas anderes. Darüber ärgert sich jeder Leser/in.

Mein Ratschlag deshalb: dieses Buch ergänzend heranziehen, wenn man sich schon grundlegend über Zürich aus anderen Quellen informiert hat.

Michael Kühntopf
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